Deutschland wurde beim World Government Summit in Dubai für den innovativen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung ausgezeichnet. Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung erhielt den Preis in der Kategorie „Best Use of AI in Government Services“ für eine KI-Lösung, die Planungs- und Genehmigungsverfahren bei Infrastrukturprojekten deutlich beschleunigt. Das System analysiert Antragsunterlagen, prüft Nachweise und erstellt Entscheidungsvorschläge, wobei die Verantwortung weiterhin beim Menschen bleibt. Das Fraunhofer IAIS spielte eine zentrale Rolle bei der Entwicklung und technischen Umsetzung dieses Projekts. Die Lösung soll als Open Source bereitgestellt werden.
Die Dänischen Staatsbahnen (DSB) investieren rund drei Milliarden Euro in 226 vollautomatisierte Züge für die S-Bahn Kopenhagen. Das Konsortium aus Siemens Mobility und Stadler liefert die innovative Flotte, die das weltweit größte offene Bahnsystem mit automatisiertem Betrieb schaffen soll. Siemens übernimmt dabei Technik und Wartung, Stadler liefert unter anderem die Wagenkästen und Innenausstattung. Mit der neuen Flotte wird das S-Bahn-Netz auf den modernsten Stand gebracht: Mehr Kapazität, höhere Taktfrequenz und barrierefreie, komfortable Züge sollen das Reiseerlebnis verbessern. Die ersten Fahrzeuge gehen ab 2032 in Betrieb, die vollständige Automatisierung ist bis 2033 geplant.
Recheis, der führende österreichische Teigwarenhersteller, behauptet mit einem Marktanteil von 30,8 Prozent seine Spitzenposition und setzt weiterhin auf Qualität, Regionalität und Produktinnovationen. Die Traditionsmarke aus Tirol ist auch 2026 Teil der Kampagne „Im Original steckt mehr drin“ und präsentiert sich österreichweit auf Plakaten und Social Media. Mit neuen Impulsen wie der Limited Edition Herzerl Nudeln verbindet Recheis Genuss mit Wertschätzung. Das Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeitende an mehreren Standorten und legt besonderen Wert auf sorgfältige Verarbeitung und die Bedürfnisse der Konsumenten.
Der Countdown zum 60. Super Bowl sorgt auch in Österreich für Begeisterung, besonders auf dem digitalen Marktplatz willhaben. Dort stehen aktuell über 5.000 Anzeigen zu NFL, Super Bowl und American Football online. Die Finalbegegnung zwischen den Seattle Seahawks und den New England Patriots zieht zahlreiche Fans in ihren Bann, während das Interesse an Fanartikeln und Sammlerstücken stetig wächst. Zu den Highlights zählen eine signierte College-Jacke, ein seltenes Trikot von Jamie Foxx, eine handgefertigte Vince Lombardi Trophy und exklusive Sammlerfiguren. willhaben empfiehlt zudem die PayLivery-Option für sicheren Kauf und Versand.
Die OMV hat im Geschäftsjahr 2025 ein solides operatives Ergebnis von 4,6 Milliarden Euro erzielt, trotz eines herausfordernden Marktumfelds. Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit lag bei 5,2 Milliarden Euro und der Leverage-Grad blieb mit 14 Prozent niedrig. Besonders positiv wirkten sich ein Effizienzprogramm sowie verbesserte Ergebnisse in den Bereichen Fuels und Chemicals aus. Der Bereich Energy musste einen Ergebnisrückgang hinnehmen, während Fuels und Chemicals deutlich zulegten. Die OMV schlägt eine Gesamtdividende von 4,40 Euro je Aktie vor und setzt ihre Dividendenpolitik fort. Für 2026 erwartet das Unternehmen weitere Investitionen und eine stabile Entwicklung der wichtigsten Kennzahlen.
Infineon Technologies AG stärkt seine Marktposition im Bereich Sensoren durch die Übernahme des nicht-optischen Analog-/Mixed-Signal-Sensorportfolios von ams OSRAM für 570 Millionen Euro. Die Akquisition erweitert das Angebot insbesondere für Automobil-, Industrie- und Medizintechnik-Anwendungen. Rund 230 Mitarbeitende wechseln zu Infineon, die Transaktion soll ab 2026 einen Umsatz von 230 Millionen Euro generieren. Das ergänzte Portfolio umfasst Lösungen für medizinische Bildgebung, Industrieautomation und Robotik. Infineon verfolgt damit seine Strategie, umfassende Systemlösungen für Kunden zu bieten und von der wachsenden Nachfrage nach Sensor- und Hochfrequenztechnologien zu profitieren.
Lidl Österreich engagiert sich auch 2026 wieder beim FAIRbruary, dem Aktionsmonat für fair gehandelte Lebensmittel. Zum Auftakt profitieren Lidl Plus Kund:innen von exklusiven Rabatten bis zu 26 Prozent auf ausgewählte Fairtrade-Produkte wie Kaffee, Tee, Zucker und Schokolade der Eigenmarke „Fairglobe“. Jährlich verkauft Lidl Österreich über 30 Millionen Fairtrade-zertifizierte Artikel und setzt dabei verstärkt auf nachhaltige Eigenmarken. Mit Projekten wie „Living Wage“ für Bananen fördert das Unternehmen faire Löhne und nachhaltigen Konsum. Ziel ist es, faire Qualität für alle leistbar zu machen und das Bewusstsein für verantwortungsvollen Einkauf zu stärken.
Eine neue Analyse der RTR zeigt, dass immer mehr österreichische Webseiten gezielte Zugriffsbeschränkungen für KI-Crawler einsetzen. Besonders im Medienbereich werden KI-Anbieter wie OpenAI, Anthropic oder Google seit 2023 verstärkt durch robots.txt-Protokolle ausgesperrt, um Kontrolle über die Datennutzung zu behalten. Die Studie hebt hervor, dass Webseitenbetreiber zunehmend zwischen verschiedenen Nutzungszwecken von KI-Crawlern unterscheiden. Während Crawler für das Training von KI-Modellen häufiger blockiert werden, gibt es seit 2025 auch Fälle, in denen KI-Crawler explizit zugelassen werden, etwa zur Steigerung der Sichtbarkeit oder durch individuelle Vereinbarungen. Die RTR-Servicestelle für KI unterstützt dabei als zentrale Anlaufstelle.
WhatsApp hat im YouGov Best Brand Ranking 2026 erstmals Samsung als beliebteste Marke weltweit abgelöst. Der Messenger-Dienst belegt mit einem Index-Score von 41,5 den ersten Platz, gefolgt von Samsung und YouTube. Adidas bleibt die stärkste deutsche Marke auf Platz 5 der globalen Top 10. Weitere bekannte Marken wie Netflix, Dettol, Colgate und Toyota komplettieren die Liste. In Deutschland führt LEGO das Ranking an, gefolgt von dm und PayPal. Lufthansa und der Küchengeräte-Hersteller Ninja konnten ihr Markenimage 2025 am stärksten verbessern. Die Ergebnisse basieren auf über einer Million Verbraucherbefragungen in 28 Ländern.
Viele Wintersportler unterschätzen die Risiken von Alkohol auf der Piste. Laut einer aktuellen KFV-Studie haben 34 Prozent der Befragten im letzten Jahr Wintersport betrieben, obwohl sie Alkohol konsumiert hatten. Die Unfallgefahr ist hoch: Bereits geringe Mengen Alkohol führen zu längeren Reaktionszeiten und erhöhter Risikobereitschaft. Trotz hoher Helmtragequote schützt ein Helm bei hoher Geschwindigkeit nicht vor schweren Verletzungen. Wer alkoholisiert einen Unfall verursacht, riskiert neben gesundheitlichen Folgen auch rechtliche Konsequenzen wie Schadenersatzforderungen und Einschränkungen beim Versicherungsschutz.
SPAR Österreichische Warenhandels-AG hat die Genehmigung zur Übernahme von 23 Unimarkt-Standorten erhalten. Diese Entscheidung wurde von der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) nach intensiver Prüfung getroffen. Die Standorte befinden sich in den Bundesländern Steiermark, Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg und Burgenland. Die Übernahme soll in den kommenden Wochen abgeschlossen werden, wobei 18 der neuen Märkte von selbstständigen SPAR-Kaufleuten geführt werden. SPAR-Vorstandsvorsitzender Hans K. Reisch betonte die Bedeutung dieser Übernahme für die Nahversorgung in den betroffenen Gemeinden und die Sicherstellung eines vielfältigen Angebots für die Konsumenten. Die Umstellung der Märkte auf das SPAR-Sortiment wird bis Ende März abgeschlossen sein.
Die geplante Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel stellt viele Kassensysteme vor technische Herausforderungen. Dr. Markus Knasmüller, Geschäftsführer der BMD Systemhaus GmbH, erklärt, dass insbesondere ältere Systeme häufig Nachrüstungen benötigen, um die neuen Steuersätze korrekt zu verarbeiten. Während moderne Kassensysteme in der Regel anpassbar sind, können bei älteren Modellen hohe Kosten für Softwareanpassungen oder sogar eine Neuanschaffung anfallen. Händler sollten frühzeitig prüfen, ob sie einen Wartungsvertrag haben und ob ihr System die neuen Anforderungen erfüllt, um Probleme bei Inkrafttreten der Regelung zu vermeiden. Zudem wird betont, dass die Registrierkassensicherheitsverordnung (RKSV) ein sicheres System darstellt, solange die Belegpflicht eingehalten wird.
Der EY Trendbarometer zeigt, dass der österreichische Immobilien-Investmentmarkt 2026 in einer Phase der Stabilität bleibt, jedoch kein Comeback erwartet wird. Nur fünf Prozent der Befragten halten den Standort Österreich für sehr attraktiv, während 41 Prozent ihn als weniger attraktiv bewerten. Investor:innen agieren vorsichtig, 60 Prozent rechnen mit stagnierenden Investmentvolumina. Im Wohnsegment variieren die Renditeerwartungen, wobei primäre Lagen stabil bleiben, während sekundäre Lagen unter Druck stehen. Die Bedeutung von Wohnimmobilien und dem Gesundheitssektor wächst, während die Finanzierung herausfordernd bleibt. Künstliche Intelligenz und ESG-Kriterien gewinnen an Bedeutung, um im Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.
Wolt hat eine neue Quick-Commerce-Partnerschaft mit mömax in Wien gestartet, die über 1.000 Home-&-Interior-Produkte umfasst. Kunden können jetzt Artikel wie Bestecksets und Deko direkt über die Wolt App aus fünf mömax-Filialen bestellen. Diese Kooperation zielt darauf ab, den wachsenden Bedarf an Schnelligkeit und Bequemlichkeit im Einkauf zu decken und erweitert Wolts Angebot über Essenslieferungen hinaus. Die Partnerschaft zeigt, wie Quick Commerce das Einkaufserlebnis revolutioniert, indem es eine schnelle und zuverlässige Lieferung von Alltagsprodukten ermöglicht. Wolt strebt an, sein Retail-Angebot kontinuierlich auszubauen, um den urbanen Kunden moderne Einkaufsmöglichkeiten zu bieten.
Die REWE Group Österreich hat beschlossen, die Löhne für Handelsarbeiter:innen freiwillig um 2,55 Prozent rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 zu erhöhen, obwohl die kollektivvertraglichen Verhandlungen noch nicht abgeschlossen sind. Diese Maßnahme, die in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitnehmer:innenvertretung getroffen wurde, soll rund 4.800 Mitarbeiter:innen finanzielle Sicherheit bieten und eine mögliche spätere Erhöhung vorwegnehmen. Marcel Haraszti, Vorstand der REWE International AG, betont die Notwendigkeit von Planungssicherheit in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Auch die Arbeitnehmervertreter:innen begrüßen diesen Schritt als ein Zeichen der sozialen Verantwortung und Partnerschaft im Unternehmen. Die Erhöhung wird transparent auf eine eventuelle spätere KV-Erhöhung angerechnet.
Die fortschreitende Digitalisierung in Fahrzeugen erschwert laut ADAC die intuitive Bedienung und führt zu mehr Ablenkung am Steuer. Besonders Touchscreens mit verschachtelten Menüs und fehlendem haptischen Feedback verlängern die Bedienzeiten und erhöhen das Unfallrisiko. Die durchschnittliche Bewertung der Bedienfreundlichkeit verschlechterte sich in den letzten Jahren deutlich. Als Reaktion passt das Euro NCAP-Bewertungsschema die Anforderungen an: Fahrzeuge erhalten künftig nur noch dann die volle Punktzahl, wenn zentrale Funktionen wie Blinker oder Hupe über physische Tasten bedient werden können. Der ADAC empfiehlt Autofahrern, sich vor Fahrtantritt mit der Menüführung vertraut zu machen und gegebenenfalls Sprachassistenten zu nutzen.
Der Fasching sorgt heuer für starke Impulse im österreichischen Handel. Die Pro-Kopf-Ausgaben für Kostüme, Krapfen und Dekoartikel steigen um 9 Prozent auf 75 Euro. Besonders gefragt sind Verkleidungen, Lebensmittel und Partyartikel. Im Westen Österreichs feiern die meisten Menschen, während Salzburg und Oberösterreich mit 96 Euro pro Person die höchsten Ausgaben verzeichnen. Auch zwischen den Generationen gibt es Unterschiede: Junge Generationen feiern häufiger, ältere etwas weniger. Neben dem Fasching belebt auch die Ballsaison den Handel, da viele Menschen ihre Einkäufe bewusst bei regionalen Betrieben tätigen.
Die Marke Frosch des Mainzer Unternehmens Werner & Mertz wurde erneut als Preis-Leistungs-Sieger im Bereich Wasch- und Reinigungsmittel ausgezeichnet. Eine repräsentative YouGov-Studie in Kooperation mit dem Handelsblatt zeigte, dass Frosch seinen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz weiter ausbauen konnte. Verbraucher schätzen besonders die nachhaltige Ausrichtung und die hohe Qualität der Produkte. Frosch feiert 2026 sein 40-jähriges Jubiläum und setzt weiterhin auf ganzheitliche Nachhaltigkeit, Freude am Putzen sowie innovative Einkaufserlebnisse im eigenen Laden und Online-Shop. Das Unternehmen hebt sich so erfolgreich von günstigen Eigenmarken ab und stärkt die emotionale Bindung zur Marke.
Eurowings setzt ab 2026 auf Highspeed-Internet an Bord und stattet alle Flugzeuge mit dem schnellen Starlink-System aus. Damit wird Streaming und Cloud-basiertes Arbeiten während des Flugs möglich. Die Einführung beginnt im zweiten Halbjahr 2026 und gilt für das gesamte Streckennetz, inklusive aller großen Basen. Zudem wurde Eurowings als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet. Neu im Angebot sind Geschenkgutscheine für Flüge, die individuell gestaltet werden können. Ab Mai 2026 verbindet Eurowings Graz direkt mit Olbia auf Sardinien und erweitert damit das Streckennetz in der Steiermark.
Die SPAR Österreichische Warenhandels-AG hat die Sporthandelskette Hervis an Sven Voth und Udo Schloemer verkauft. Alle 134 Standorte in Österreich, Slowenien, Kroatien und Bayern sowie die Mitarbeiter:innen werden übernommen. Die neuen Eigentümer planen eine Neupositionierung von Hervis, um auf die sich verändernden Marktbedingungen zu reagieren. Der Fokus liegt auf der Anpassung des Angebots an die neuen Kundenbedürfnisse und der Nutzung von Digitalisierungspotenzialen. Trotz des Eigentümerwechsels bleibt der Geschäftsbetrieb für die Kund:innen unverändert, Gutscheine behalten ihre Gültigkeit und Online-Bestellungen werden weiterhin erfüllt. Hervis, das über 50 Jahre Teil der SPAR-Gruppe war, soll zukunftsfähig weiterentwickelt werden, um den Herausforderungen im Sporthandel gerecht zu werden.
