Die HanseMerkur bietet ihren PKV-Vollversicherten mit der App somnio eine digitale Therapie für Menschen mit Schlafstörungen an. Die App setzt auf die kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (KVT-I) und führt die Nutzer in zwölf interaktiven Modulen über 90 Tage durch ein individuelles Programm. Ein digitales Schlaftagebuch und personalisierte Empfehlungen sorgen für nachhaltige Verbesserungen des Schlafverhaltens. Im Unterschied zu klassischen Schlaf-Apps bietet somnio eine wissenschaftlich geprüfte und als Medizinprodukt zugelassene Therapieform. Krankenversicherungen spielen dabei eine wichtige Rolle, indem sie den Zugang zu solchen Angeboten erleichtern und Betroffene gezielt aufklären. Besserer Schlaf wirkt sich positiv auf Gesundheit, Stimmung und Lebensqualität aus.
Magnesium gilt als beliebtes Mittel gegen nächtliche Muskelkrämpfe. Doch aktuelle Studien zeigen, dass Magnesiumpräparate bei Erwachsenen mit Krämpfen keinen größeren Effekt haben als Placebos. Die Einnahme verringert weder die Häufigkeit noch die Intensität oder Dauer der Krämpfe signifikant. Auch bei sportbedingten Krämpfen fehlen verlässliche Studien. Ein Magnesiummangel ist in Österreich selten und sollte ärztlich abgeklärt werden. Gegen akute Krämpfe hilft vor allem Dehnen. Eine ausgewogene Ernährung deckt den Tagesbedarf an Magnesium meist ausreichend ab.
Der dm Hygiene-Report 2026 zeigt, dass Hygiene für 94 Prozent der Österreicher eine hohe Bedeutung hat. Eine Umfrage unter 1.005 Personen ergab, dass 68 Prozent täglich duschen und 65 Prozent regelmäßig Deo verwenden. Händewaschen wird nach dem WC-Gang von 87 Prozent praktiziert, jedoch nur von 15 Prozent nach dem Händeschütteln. Die Zufriedenheit mit der Hygiene anderer variiert stark, wobei zu Hause 89 Prozent zufrieden sind, im öffentlichen Verkehr jedoch nur 40 Prozent. Der Bericht hebt hervor, dass Hygiene mehr als nur Körperpflege umfasst und viele Menschen nach Orientierung in ihren Hygieneroutinen suchen.
Der aktuelle WMO Ozon-Bulletin zeigt positive Entwicklungen: Das Ozonloch über der Antarktis war 2023 das viert- bis fünftkleinste seit Beginn der Messungen, und die Erholung der Ozonschicht schreitet dank des Montreal-Protokolls voran. Dennoch gibt es regionale Unterschiede, etwa unterdurchschnittliche Ozonwerte von Grönland bis nach Zentralasien. Trotz des Erfolgs bleibt die UV-Strahlung ein Problem. In Teilen Europas stieg sie seit den 1990ern um bis zu 20 Prozent, was das Hautkrebsrisiko erhöht. Die WMO betont die Bedeutung von UV-Schutzmaßnahmen. Zudem wird auf die Notwendigkeit einer besseren Überwachung der Ozonschicht hingewiesen.
Immer mehr deutsche Haushalte senken die Waschtemperatur und sparen damit große Mengen CO₂ ein. Seit dem Start der WWF-Initiative #WirDrehenRunter im Jahr 2022 ist die durchschnittliche Waschtemperatur um 2,44 °C gefallen. Das führte zu einer Einsparung von insgesamt 311.000 Tonnen CO₂-Äquivalenten. Besonders im Jahr 2026 wurde ein Rückgang um weitere 0,92 °C verzeichnet. Moderne Waschmittel überzeugen immer mehr Menschen, auch bei 30 °C zu waschen. Die Initiative wird mit TV-, Digital- und Influencer-Aktionen fortgesetzt, um das klimafreundliche Waschen weiter zu fördern.
Eine aktuelle DAK-Studie zeigt alarmierende Zahlen: Fast die Hälfte der deutschen Schulkinder zwischen Klasse fünf und zehn kämpft mit Schlafproblemen, mehr als zwei Drittel fühlen sich regelmäßig erschöpft. Auch das emotionale und psychische Wohlbefinden leidet, und der Optimismus für die Zukunft sinkt. Besonders kritisch ist die mangelnde Gesundheitskompetenz: 89 Prozent der Kinder und Jugendlichen fehlt es an Wissen und Fähigkeiten, um ihre Gesundheit aktiv zu steuern. Experten und die Mehrheit der Schüler fordern deshalb ein eigenes Schulfach „Gesundheit“, um die Belastungen zu verringern und langfristige Folgen zu verhindern.
Am 9. November 2026 findet österreichweit die zweite „Lange Nacht der Urologie“ statt. Männer ab 50 Jahren und jene mit familiärer Vorbelastung ab 45 können ohne Anmeldung ihren ersten Prostata-Check in teilnehmenden Ordinationen und Kliniken durchführen lassen. Ziel der Initiative ist es, die Früherkennung von Prostatakrebs zu fördern, da dieser im Frühstadium kaum Symptome verursacht und besser behandelbar ist. Der Prostata-Check umfasst ein Anamnesegespräch und eine PSA-Blutabnahme. Die Aktion wird von der Österreichischen Krebshilfe gemeinsam mit urologischen Fachverbänden getragen und soll Hemmschwellen abbauen. Eine Liste der teilnehmenden Einrichtungen ist online abrufbar.
Die aktuelle Zählung des WWF zeigt einen historischen Rekord: In Österreich wurden 123 Seeadler-Paare erfasst, mehr als je zuvor seit der Rückkehr der Art vor 25 Jahren. Besonders das Waldviertel gilt mit rund 50 Prozent des Bestandes als Hotspot. Der WWF betont die Bedeutung konsequenter Schutzmaßnahmen, da Wildtierkriminalität und Kollisionen weiterhin eine Gefahr darstellen. Während sich die Bestände in früh besiedelten Regionen stabilisieren, wachsen sie in später besiedelten Gebieten wie Steiermark und Oberösterreich noch an. Die Obergrenze scheint noch nicht erreicht.
Immer mehr E-Scooter sind im Straßenverkehr unterwegs – und mit ihnen nehmen auch die Unfälle rapide zu. Laut einer ADAC-Studie hat sich die Zahl der Verletzten in vier Jahren verdreifacht, besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche. Hauptursachen sind falsche Fahrbahnnutzung, Alkohol und zu hohe Geschwindigkeit. Die häufigsten Verletzungen betreffen Arme, Schultern sowie Kopf und Gesicht. Helme können schwere Kopfverletzungen deutlich reduzieren. Der ADAC rät zu verantwortungsvollem Fahren und dem Tragen eines Helms. Auch Städte können mit besseren Radwegen zur Sicherheit beitragen.
Eine neue Studie der McGill University zeigt, dass Menschen, die nicht nur anderen, sondern auch sich selbst Mitgefühl entgegenbringen, ein höheres Wohlbefinden und eine bessere psychische Gesundheit aufweisen. Besonders bei Personen in helfenden Berufen wie Pflege, Bildung oder Gesundheitswesen kann fehlendes Selbstmitgefühl zu Stress und schlechterer mentaler Verfassung führen. Die Untersuchung mit über 1.200 Kanadiern identifizierte sechs verschiedene Mitgefühls-Profile und fand heraus, dass umfassendes Mitgefühl – für sich selbst, andere Menschen und Tiere – mit den besten psychologischen Ergebnissen verbunden ist. Die Ergebnisse sollen künftig in neue Trainingsprogramme einfließen.
Die Zahl der Eingliederungshilfen für Kinder und Jugendliche mit seelischer Behinderung ist in den letzten zehn Jahren stark gestiegen. 2024 wurden über 174.000 Hilfen gewährt, mehr als doppelt so viele wie 2014. Häufigste Gründe sind psychische Belastungen, Entwicklungsauffälligkeiten sowie schulische oder berufliche Probleme. Besonders betroffen sind Jungen im Alter von 6 bis 17 Jahren. Auch die Ausgaben für diese Hilfen haben sich binnen zehn Jahren mehr als verdreifacht und lagen 2024 bei 3,5 Milliarden Euro. Parallel dazu ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf deutlich gestiegen, wobei immer mehr Kinder inklusiv an regulären Schulen unterrichtet werden.
Die aktuellen PISA-Ergebnisse zeigen, dass deutsche Schülerinnen und Schüler in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften ihre bisher schlechtesten Leistungen erzielen. Dies wird als deutliches Warnsignal für die Zukunft des Landes gewertet, insbesondere im Hinblick auf wirtschaftliche und technologische Wettbewerbsfähigkeit. Bitkom betont, dass Grundkompetenzen und digitale Fähigkeiten eng miteinander verknüpft sind. Digitale Technologien und Künstliche Intelligenz könnten den Unterricht verbessern und gezielte Förderung ermöglichen. Der neue Digitalpakt 2.0 soll nun schnell und unkompliziert in den Schulen umgesetzt werden.
In Deutschland haben 63 Prozent der gemischtgeschlechtlichen Paare einen ähnlichen oder gleichen Bildungsabschluss. Bei Paaren, bei denen sich das Bildungsniveau unterscheidet, besitzt meist der Mann den höheren Abschluss. Nur bei 13 Prozent der Paare ist die Frau formal besser gebildet als ihr Partner. Auch bei gleichgeschlechtlichen Paaren teilen sich 63 Prozent ein vergleichbares Bildungsniveau. Besonders bei jüngeren Paaren sind die Unterschiede zwischen den Bildungsabschlüssen von Frauen und Männern geringer. Die Daten basieren auf dem Mikrozensus 2025 und zeigen, dass Bildung nach wie vor eine zentrale Rolle bei der Partnerwahl spielt.
Am 20. September 2026 lädt McDonald’s Österreich zur jährlichen „Mission Aufräumen“. Über 60 Restaurants im ganzen Land beteiligen sich an der Aktion, bei der gemeinsam Müll gesammelt wird. Besonders Familien und Kinder werden angesprochen, um früh das Bewusstsein für Umweltschutz zu fördern. Die Ausrüstung wird bereitgestellt, eine Anmeldung ist nicht nötig. Als Dankeschön erhalten alle Teilnehmer:innen nach dem Sammeln ein McMenü. McDonald’s setzt mit dieser Initiative ein Zeichen für nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und möchte die richtige Müllentsorgung in der Gesellschaft verankern. Im Vorjahr wurden österreichweit mehr als drei Tonnen Müll gesammelt.
Eine neue Studie unter Leitung des WWF Österreich und internationalen Forschern prüft, wie Biokunststoffe in der Natur tatsächlich abgebaut werden. Im Fokus steht, ob Materialien, die als „abbaubar“ oder „bio“ gekennzeichnet sind, ihr Versprechen auch außerhalb von Labor und Kompostanlage halten. Erste Ergebnisse zeigen, dass viele zertifizierte Biokunststoffe unter natürlichen Bedingungen nicht wie versprochen zerfallen, sondern Mikroplastik hinterlassen. Die Initiative Proven by Nature testet die Materialien in über 20 verschiedenen Lebensräumen, um verlässliche Daten für Umwelt- und Gesundheitsschutz zu liefern. Hersteller und Forscher sind eingeladen, sich an der unabhängigen Untersuchung zu beteiligen.
Die Caritas Kärnten startet mit dem „Social Deal“ ein innovatives Finanzierungsmodell, das Privatpersonen und Unternehmen einlädt, Kapital für den Ausbau und die Modernisierung von Pflegeeinrichtungen bereitzustellen. Das Geld fließt in neue Pflegewohnhäuser, nachhaltige Energieprojekte und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte. Mit mindestens 1.000 Euro können Interessierte Darlehen vergeben, die mit 1,5 Prozent verzinst werden. Ziel ist es, die Pflegelandschaft in Kärnten zukunftsfit zu machen, soziale Infrastruktur zu stärken und die Lebensqualität für Bewohner und Mitarbeiter langfristig zu sichern.
Der Tiroler Lech wurde beim ersten WWF-Online-Voting zum „Fluss des Jahres 2026“ gekürt. Der Wildfluss überzeugte durch seine natürliche Dynamik, Artenvielfalt und bedrohte Lebensräume. Der WWF fordert eine Schutzgarantie für den Lech und seine Zuflüsse, da geplante Eingriffe wie Wasserableitungen das Ökosystem gefährden. Auch die Schwarze Sulm in der Steiermark und der Kamp in Niederösterreich wurden ausgezeichnet. Beide Flüsse sind wichtige Lebensräume für seltene Arten, stehen jedoch durch Kraftwerksprojekte und Trockenheit unter Druck. Der WWF ruft zum Schutz aller nominierten Flüsse auf, um Artenvielfalt und Wasserrückhalt zu sichern.
Die aktuellen Zahlen des Umweltbundesamts zeigen: Nach mehreren Jahren des Rückgangs sind die Treibhausgasemissionen in Österreich 2025 um 0,7 Prozent gestiegen. Expertinnen und Experten der Universität Graz haben die Ursachen analysiert und dabei sowohl wirtschaftliche als auch externe Faktoren wie das Wetter berücksichtigt. Ein kälterer Winter führte zu einem Anstieg der Emissionen, während die schwache Konjunktur diese leicht senkte. Insgesamt zeigt die Analyse, dass Österreich beim Klimaschutz hinter den eigenen Zielen zurückbleibt und weitere Maßnahmen notwendig sind.
Eine aktuelle Umfrage des Österreichischen Bundesverlags zeigt, dass Schulbücher weiterhin eine zentrale Rolle im Schulalltag spielen. 94 Prozent der Lehrkräfte setzen regelmäßig Schulbücher ein, wobei 68 Prozent täglich darauf zurückgreifen. Die Mehrheit der Lehrkräfte bevorzugt gedruckte Schulbücher, die durchschnittlich 57 % der Unterrichtszeit genutzt werden. Bei der Auswahl der Schulbücher legen Lehrkräfte großen Wert auf ein übersichtliches Layout, Aktualität der Inhalte und ansprechende Gestaltung. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Schulbücher als bewährte Bildungsmedien auch in einer zunehmend digitalen Lernumgebung unverzichtbar bleiben.
Am 6. September ist der Internationale Tag der Farbenblindheit, der auf die Herausforderungen für die 400.000 farbenblinden Menschen in Österreich aufmerksam macht. Besonders betroffen sind Männer, von denen 8 % eine Farbsehschwäche haben. Digitale Barrieren, wie fehlerhafte Formularfelder oder schlecht erkennbare Hyperlinks, können den Zugang zu wichtigen Informationen stark einschränken. Accessiway, ein führender Anbieter für digitale Barrierefreiheit, zeigt, wie durch barrierefreies Design und zusätzliche Erkennungsmerkmale wie Icons und Beschriftungen die digitale Welt für farbenblinde Menschen zugänglicher gemacht werden kann. Die Plattform von Accessiway bietet Unternehmen Werkzeuge, um den Barrierefreiheitsstatus ihrer Websites zu überwachen und zu verbessern. Die aktuelle Folge des Podcasts „Ctrl + Alt + Include“ behandelt die Gestaltung barrierefreier Webdesigns für Nutzer mit Farbsehschwächen.
Nordrhein-Westfalen wird 80 Jahre alt und eine neue WDR-Umfrage zeigt: Die große Mehrheit der Bürger fühlt sich mit dem Bundesland verbunden und lebt gerne dort. Besonders geschätzt werden die Natur, die Mischung aus Stadt und Land sowie die gute Verkehrsanbindung. Dennoch sehen viele Menschen Handlungsbedarf, vor allem beim Verkehr und beim Umwelt- und Klimaschutz. Vereine spielen eine wichtige Rolle für das Gemeinschaftsgefühl, ebenso wie Sport und gemeinsame Feiern. Trotz dieser positiven Aspekte gibt es auch Unsicherheiten beim Thema Sicherheit, und fast die Hälfte der Befragten sieht NRW für die Zukunft nicht optimal aufgestellt.
Eine innovative Zelltherapie bringt Hoffnung für Patientinnen und Patienten mit schwerer rheumatoider Arthritis. In einer weltweit ersten Studie an der Charité erhielten sechs Betroffene eine CAR-T-Zell-Therapie, bei der körpereigene Abwehrzellen genetisch verändert und gezielt gegen fehlgeleitete B-Zellen gerichtet wurden. Die Krankheitsaktivität ging bei allen Teilnehmenden deutlich zurück, drei konnten sogar auf Medikamente verzichten. Die Therapie könnte das Immungedächtnis zurücksetzen und so langfristig zu einer Alternative für schwer behandelbare Fälle werden. Langzeiterfahrungen fehlen jedoch noch, und weitere Studien sind notwendig, um Sicherheit und Wirksamkeit zu bestätigen.
WestLotto bringt mit „Local Hero Bingo!“ eine neue Lotterie nach Nordrhein-Westfalen, bei der wöchentlich bis zu drei Millionen Euro gewonnen werden können. Ein Teil der Einnahmen unterstützt ehrenamtliche Projekte in der Region. Die Lose sind ab dem 21. September in Annahmestellen und online erhältlich. Begleitet wird die Lotterie von einer wöchentlichen Show auf RTL+ und YouTube, in der Ehrenamtliche im Quiz bis zu 5.000 Euro für ihre Initiativen gewinnen können. Zusätzlich werden jede Woche zehn „Local Heroes“ ausgelost, die nicht nur Geldpreise erhalten, sondern auch Förderungen für lokale Projekte ermöglichen.
Fresenius Medical Care hat eine internationale Studie vorgestellt, die belegt, dass hochvolumige Hämodiafiltration (HVHDF) das Sterberisiko bei Dialysepatienten im Vergleich zur herkömmlichen High-Flux-Hämodialyse um 28 Prozent senkt. Die Untersuchung basiert auf Daten von fast 20.000 Patienten aus acht europäischen Ländern und nutzt moderne Analysemethoden, um die Ergebnisse besonders zuverlässig zu machen. Insbesondere bei einem Konvektionsvolumen von über 23 Litern pro Sitzung zeigte sich ein noch stärkerer Überlebensvorteil. Die Ergebnisse stärken die Position der HVHDF als Standardtherapie bei Nierenversagen und unterstreichen den Bedarf an Innovationen in der Dialyseversorgung.
Wissenschaftler der Uni Graz haben gemeinsam mit internationalen Kollegen die Klangwelt der Jura-Zeit erforscht. Sie rekonstruierten, wie Grillen und Heuschrecken vor 165 Millionen Jahren kommunizierten. Die Ergebnisse bieten spannende Einblicke in die ältesten bekannten Tierlaute der Erde und wurden im renommierten Fachjournal PNAS veröffentlicht.
Mehr als die Hälfte der Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren spricht sich für ein Social-Media-Verbot bis zu einem bestimmten Alter aus. Besonders belastend empfinden sie zu viel Werbung, Fake News und Cybermobbing. Jugendliche, die täglich vier Stunden oder mehr auf Social Media verbringen, berichten zudem häufiger über psychische und körperliche Beschwerden wie Schlafprobleme oder Kopfschmerzen. Experten betonen, dass Medienkompetenz und Unterstützung durch Eltern und Schulen wichtiger sind als ein pauschales Verbot. Lernvideos, Medienscouts und Gespräche in der Familie werden als hilfreiche Maßnahmen genannt, um einen gesunden Umgang mit Social Media zu fördern.
Die Wahl zum „Fluss des Jahres“ in Österreich geht in die heiße Phase: Noch bis 1. September können alle online für einen von neun Flüssen aus allen Bundesländern abstimmen. Gerade angesichts extremer Trockenheit und Hitzewellen ruft der WWF zur Teilnahme auf, um ein Zeichen für den Schutz lebendiger Flüsse zu setzen. Die Flüsse wurden nach ökologischem Zustand, Artenvielfalt und Gefährdung ausgewählt. Die WWF-Initiative will auf die Bedeutung naturnaher Flüsse aufmerksam machen, da diese besser mit Klimakrisen umgehen und wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen bieten. Das Ergebnis wird nach Ende des Votings bekanntgegeben.
Eine neue Studie von DB Cargo und Partnern belegt, dass die Schiene großes Potenzial für den effizienten und sicheren Transport von abgeschiedenem CO₂ aus der Industrie bietet. Das CO₂ soll per Bahn zum geplanten CO₂nnectNow-Exportterminal in Wilhelmshaven gebracht und von dort aus zu Offshore-Speichern in der Nordsee weitergeleitet werden. Die bestehende Schieneninfrastruktur ermöglicht bereits ab Ende der 2020er Jahre tägliche Transporte und bietet eine schnelle, skalierbare Lösung für Industrieunternehmen auf dem Weg zur Dekarbonisierung. Die Studie zeigt, dass die Schiene nicht nur technisch machbar, sondern auch ausbaufähig ist. Bis 2030 könnten täglich bis zu 11 Züge CO₂ transportieren, 2033 sogar 17. DB Cargo positioniert sich als europaweiter Full-Service-Anbieter für CO₂-Logistik und setzt auf Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit durch moderne Technik und Biokraftstoffe.
Die Zahl der Promovierenden an deutschen Hochschulen ist 2025 auf 216.200 gestiegen, was einem Zuwachs von 1,8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders gefragt sind Promotionen in Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften, wo 30 % aller Promovierenden tätig sind. Der Frauenanteil bleibt mit 49 % stabil, während ein Viertel der Promovierenden eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt. Auffällig ist die Konzentration an wenigen Hochschulen: 18 % aller Promovierenden sind an nur vier Universitäten eingeschrieben, wobei die Ludwig-Maximilians-Universität München die meisten Promotionsvorhaben betreut. Auch der Anteil der Promotionsanfängerinnen und -anfänger mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist leicht gestiegen.
In Österreich wurde in den letzten fünf Jahren fast jeder vierte Haushalt Opfer eines Diebstahls von Fahrrad, E-Bike oder E-Scooter. Besonders häufig werden schlecht gesicherte Fahrzeuge gestohlen, wobei dünne Stahlseilschlösser kaum Schutz bieten. E-Bikes sind wegen ihres höheren Werts meist besser gesichert als Fahrräder oder E-Scooter. Viele Betroffene verzichten aus Hoffnungslosigkeit auf eine Anzeige. Die Präventionsinstitution KFV empfiehlt, hochwertige Schlösser zu verwenden und wichtige Unterlagen wie Kaufbelege aufzubewahren. Zusätzliche Maßnahmen wie Rahmennummer-Notierung oder Diebstahlversicherung werden noch zu wenig genutzt.
Eine neue Studie der McGill University zeigt, dass ein kurzes Workout oder ein Nickerchen das Gedächtnis nach einer schlaflosen Nacht deutlich verbessern kann. Personen, die 20 Minuten Sport trieben oder 90 Minuten schliefen, schnitten bei Erinnerungstests um 22 Prozent besser ab als jene ohne diese Maßnahmen. Die Forschenden fanden heraus, dass Sport und Schlaf auf unterschiedliche Weise wirken: Während ein Nickerchen das Gehirn wieder auflädt, hilft Bewegung dabei, vorhandene Ressourcen effizienter zu nutzen. Die Erkenntnisse könnten vor allem für Berufe mit häufigem Schlafmangel wichtige Impulse liefern.
Chronische Entzündungen begünstigen viele Krankheiten, darunter Herz-Kreislauf-Leiden und Stoffwechselstörungen. Forscher der Universität Graz haben entdeckt, dass Meeres-Schwämme neue Ansätze für die Behandlung bieten könnten. Die natürlichen Substanzen aus Schwämmen könnten helfen, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen und so Entzündungsprozesse zu stoppen. Die Forschung eröffnet neue Perspektiven für Therapien.
Die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft bietet ein neues Zusatzangebot: Patientinnen und Patienten können die medizinische Aufklärung nun bequem von zu Hause aus am Smartphone erledigen. Nach Zustimmung erhalten sie einen Link zu Aufklärungs- und Fragebögen sowie zu einem Informationsfilm. Wer kein Smartphone nutzt, erhält weiterhin die Unterlagen in Papierform in der Ambulanz. Das persönliche Gespräch mit dem Narkosearzt bleibt weiterhin fixer Bestandteil der Vorbereitung. Die Daten werden sicher innerhalb der KAGes-IT verarbeitet. Durch die digitale Lösung können Patienten gezielter Fragen stellen und Informationen mehrfach abrufen, was die Vorbereitung auf den Eingriff verbessert.
Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner besuchte das IMC Krems und informierte sich über die hohe Qualität von Lehre und Forschung. Im Fokus standen Themen wie Chancengleichheit, Internationalität und die Förderung von Frauen in Wissenschaft und Führung. Die Hochschule hebt sich durch ihre persönliche Hochschulkultur und die Anpassung an unterschiedliche Lebensrealitäten hervor. Mit rund 65 Prozent Frauenanteil unter Studierenden und Mitarbeitenden setzt das IMC Krems ein Zeichen für Gleichstellung. Internationale Kooperationen und innovative Studienangebote bereiten Studierende optimal auf die Herausforderungen der Zukunft vor.
In der Fraunhofer-Glashütte Benediktbeuern eröffnet 2026 eine innovative Ausstellung, die erstmals einen fotorealistischen, sprachfähigen KI-Avatar von Joseph von Fraunhofer als Museumsführer präsentiert. Besucher können mit dem digitalen Joseph in mehreren Sprachen interagieren und erhalten so einen lebendigen Zugang zu Fraunhofers Leben, Forschung und der Geschichte der Optik. Die Ausstellung verbindet historische Exponate mit moderner Technologie und zeigt, wie digitale Avatare die Vermittlung von Wissen revolutionieren können. Neben Einblicken in Fraunhofers Pionierleistungen werden aktuelle Forschungsthemen und Zukunftsperspektiven anschaulich dargestellt.
Laut dem Nachhilfebarometer 2026 der Arbeiterkammer Österreich nehmen 32 Prozent der Schülerinnen und Schüler Nachhilfe in Anspruch, was rund 338.000 Kindern und Jugendlichen entspricht. Die häufigsten Fächer sind Mathematik (66 Prozent), Deutsch (33 Prozent) und Fremdsprachen (18 Prozent). Die Hauptgründe für Nachhilfe sind das Streben nach besseren Noten, das Verhindern negativer Noten und das Nachholen von Lernstoff. Familien geben jährlich 144 Millionen Euro für Nachhilfe aus. Der Österreichische Bundesverlag (öbv) bietet ergänzende Materialien wie Arbeitshefte und digitale Übungen an, um das selbstständige Lernen zu fördern. Geschäftsführer Philipp Nussböck betont, dass nicht jede Lernschwierigkeit Nachhilfe erfordert und gezielte Übungen oft hilfreich sein können.
Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) hat am 18. September 2026 im Wiener Leopoldmuseum die Leadership Excellence Awards in Research (LExA) vergeben. In der Kategorie „Emerging Leaders“ wurde Prof. Dr. Sandra Diller für ihre herausragenden Führungsqualitäten ausgezeichnet, während Prof. Dr. Marina Grzinic-Mauhler als „Experienced Leader“ geehrt wurde. Der LExA würdigt Führungspersönlichkeiten in der Wissenschaft, die nicht nur wissenschaftliche Exzellenz anstreben, sondern auch Verantwortung für ihre Teams übernehmen. Die Auszeichnungen sind mit jeweils 4.000 Euro dotiert und sollen zur Teamentwicklung verwendet werden. Ziel des LExA ist es, die Bedeutung von Führungskompetenz im Wissenschaftssystem zu stärken und die Rahmenbedingungen für gute Wissenschaft zu verbessern.
Die NASA hat SpaceX mit dem Start der StarBurst-Mission beauftragt. Der Satellit soll ab frühestens 2028 an Bord einer Falcon-9-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus ins All starten. Ziel des Projekts ist es, die Entstehung von kurzen Gammastrahlenausbrüchen zu erforschen, die beim Zusammenstoß von Neutronensternen entstehen. StarBurst wird den Himmel nach diesen extrem energiereichen Ereignissen absuchen. Durch die Kombination von Daten aus verschiedenen Quellen, wie Gravitationswellen und anderen Teleskopen, wollen Forschende neue Erkenntnisse über das Universum gewinnen. Das Projekt ist Teil des Astrophysics Pioneers Programms der NASA.
Die National Geographic Society startet gemeinsam mit der Chubb Charitable Foundation das Programm "Blue Boundaries". Ziel ist es, mit innovativer Forschung und Storytelling die Widerstandsfähigkeit von Feuchtgebieten wie dem Mekong-Becken, dem Mississippi und den Sümpfen in Süd-Mexiko, Belize und Guatemala zu stärken. Die ersten Forschungsprojekte konzentrieren sich auf den Schutz von Artenvielfalt, Wasserqualität und nachhaltigen Lebensräumen. Lokale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten eng mit Gemeinden zusammen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen und langfristige Schutzmaßnahmen zu entwickeln. Weitere Förderungen und Projekte sind bereits geplant.
SpaceX startet im Oktober die 35. Versorgungsmission zur Internationalen Raumstation (ISS) und liefert dabei wichtige wissenschaftliche Experimente, Versorgungsgüter und Ausrüstung. Neben Lebensmitteln und Ersatzteilen werden auch die letzten Roll-Out-Solararrays (IROSA) an Bord sein, die die Energieversorgung der ISS verbessern sollen. Mit dem Flug werden zudem innovative Forschungsprojekte ins All gebracht, darunter Material für künstliche Netzhautherstellung, 3D-Herzmodelle für Medikamententests, neuartige Gläser und Gehirnorganoide zur Erforschung neurodegenerativer Krankheiten. Diese Mission unterstützt die Grundlagenforschung für zukünftige Weltraumreisen und medizinische Fortschritte.
Ein internationales Forscherteam erhält knapp 480.000 Dollar, um das seltene "Libro di Piume" aus dem Jahr 1618 zu erforschen. Das Buch enthält 156 Illustrationen aus Federn und anderen organischen Materialien und gilt als eine der ältesten Vogelsammlungen der Welt. Ziel ist es, die kulturelle und wissenschaftliche Bedeutung dieses einzigartigen Artefakts zu entschlüsseln. Die Untersuchung nutzt moderne Methoden wie Biocodicologie und mikro-CT-Technologie. Zusätzlich ist eine Spendenkampagne für die Restaurierung, eine Ausstellung und einen Katalog geplant. Das Buch befindet sich seit 1923 in der Blacker Wood Natural History Collection der McGill University.
Im Rahmen des Interreg-Projekts EMY reisten italienische Schüler:innen und österreichische Studierende gemeinsam durch Museen in Tirol, Venetien und Friaul-Julisch Venetien. Im Mittelpunkt standen dabei kulturelles Erbe, Kreativität und der internationale Austausch. Die Teilnehmenden setzten sich mit historischen und regionalen Themen auseinander und verknüpften diese mit aktuellen Fragen wie Nachhaltigkeit und Identität. Durch kreative Workshops, Medienarbeit und praxisnahe Aktivitäten wurden die Jugendlichen aktiv in die Museumsarbeit eingebunden. Das Projekt zeigte, wie junge Menschen als kulturelle Gestalter gewonnen werden können und wie grenzüberschreitende Initiativen neue Zugänge zum Museumsbesuch schaffen.
Die Hochschulen aus Kärnten und der Steiermark intensivieren ihre Zusammenarbeit, um den Bildungs- und Wissenschaftsraum im Süden Österreichs zu stärken. Bei einer gemeinsamen Sitzung in Klagenfurt wurden neue Schwerpunkte wie Gesundheitsberufe, Green Tech und Nachhaltigkeit festgelegt. Ziel ist es, die Kompetenzen der 13 beteiligten Hochschulen besser zu bündeln und innovative Initiativen zu fördern. Besonders im Bereich Start-ups und Entrepreneurship wollen die Hochschulen ihre Angebote vernetzen, um Studierende und Forschende gezielt zu unterstützen. Zudem wurde eine engere Kooperation in der Öffentlichkeitsarbeit beschlossen. Die Allianz soll die Region international sichtbarer machen und nachhaltige Entwicklungen vorantreiben.
Ein Netzwerk von Betrugsaccounts nutzt derzeit auf LinkedIn und Instagram die Identität der Max-Planck-Gesellschaft, um mit gefälschten Stellen- und Programm-Anzeigen an persönliche Daten zu gelangen. Mithilfe von KI-generierten Bildern und manipulierten Follower-Zahlen wird Vertrauen vorgetäuscht. Die verlinkten Seiten dieser Fake-Accounts gehören nicht zur Max-Planck-Gesellschaft und dienen ausschließlich dem Datendiebstahl. Nutzerinnen und Nutzer werden dringend gebeten, die Echtheit der Kanäle zu überprüfen und bei Verdacht umgehend Passwörter zu ändern.
Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) startet mit "Von klein auf" einen neuen Podcast, der sich mit zentralen Themen für Eltern von Kita- und Grundschulkindern beschäftigt. Im Mittelpunkt stehen Geschichten von Müttern und Vätern zu Herausforderungen wie ADHS, Kitaplatzsuche oder sexualisierte Gewalt unter Kindern. Jede Woche erscheint eine Doppelfolge: Zunächst berichten Eltern von ihren Erfahrungen, anschließend ordnet Familientherapeutin Caroline Bechmann das Thema fachlich ein und gibt konkrete Tipps. Die erste Staffel umfasst zehn Episoden und ist ab sofort online verfügbar. Exklusive Inhalte gibt es für WAZ-Abonnenten.
Beim Symposium "Shaping Synodality in Europe" in Puchberg trafen sich 187 Kirchenvertreter aus 31 Ländern, um über Annäherung und Zusammenarbeit der katholischen Kirchen Europas zu beraten. Im Mittelpunkt standen Themen wie die Taufe als gemeinsame Basis, neue Leitungsformen und der Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen wie Krieg, Flucht und Polarisierung. Besonders betont wurde das gewachsene Vertrauen zwischen Ost und West sowie die Notwendigkeit, Unterschiede auszuhalten und gemeinsam weiterzugehen. Die Idee eines regelmäßigen Europäischen Kirchenforums wurde angeregt, um den Dialog zu vertiefen und Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu entwickeln.
Ein neues internationales Forschungsprojekt untersucht die Widerstandsfähigkeit von Hochschulen gegenüber politischer Einflussnahme. Die Bucerius Law School arbeitet dabei eng mit der University of Oxford und dem Verfassungsblog zusammen, um rechtliche und institutionelle Schutzmechanismen für Wissenschaftsfreiheit zu analysieren. Im Zentrum steht die Frage, wie Hochschulen demokratische Resilienz stärken können. Neben wissenschaftlicher Analyse werden konkrete Handlungsmöglichkeiten für Politik und Hochschulen erarbeitet. Workshops, Policy Briefs und öffentliche Debatten sollen Forschungsergebnisse in praktische Strategien übersetzen und so Demokratie und Wissenschaftsfreiheit stärken.
Die Europäische Weltraumorganisation ESA lädt Medienvertreter zu einem spektakulären Feldversuch in die Wüste von Tabernas, Spanien, ein. Am 1. Oktober 2026 wird dort der Mars-Rover-Prototyp „Charlie“ getestet, um Technologien für die geplante Exomars-Mission zu erproben. Die Steuerung erfolgt dabei aus dem Kontrollzentrum in Turin via Satellitenverbindung. Im Rahmen der Kampagne werden das autonome Navigationssystem des Rovers sowie wissenschaftliche Aktivitäten simuliert, die ab 2030 auf dem Mars geplant sind. Journalisten erhalten die Möglichkeit, die Tests zu beobachten, Aufnahmen zu machen und Experten zu befragen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist bis 23. September 2026 erforderlich.
Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat zwei Verträge mit ICEYE und Leonardo unterzeichnet, um die Architektur für den künftigen Earth Observation Governmental Service (EOGS) der EU zu entwickeln. Diese Studien sind Teil des neuen Programms "European Resilience from Space for Earth Observation" (ERS-EO), das Europas strategische Autonomie und Resilienz durch weltraumgestützte Erdbeobachtung stärken soll. Das EOGS-System wird Satelliten, Bodeninfrastruktur und Datenverarbeitung umfassen und soll ab 2028 sichere, verlässliche und schnelle Informationen für Sicherheit und Krisenmanagement bereitstellen. Ziel ist es, Europa unabhängige Kapazitäten für Sicherheit, Katastrophenhilfe und strategische Entscheidungen zu verschaffen.
Allergan Aesthetics hat auf dem Science of Skin Summit neue Studiendaten zur Hautqualität bei Menschen vorgestellt, die medizinische Abnehm-Medikamente einnehmen. Zwei Untersuchungen zeigten, dass gezielte Hautpflege und Dermabrasion sichtbare Verbesserungen bei Trockenheit, Hautstruktur und Falten erzielen können. Diese Effekte traten bereits nach wenigen Wochen auf. Teilnehmer berichteten von einer deutlich verjüngten Haut und hoher Zufriedenheit. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass spezielle Pflegeprodukte und nicht-invasive Behandlungen ästhetische Nebenwirkungen der Gewichtsabnahme abmildern können. Weitere Forschung mit größeren Gruppen ist geplant.
Die neue "Universum"-Dokumentation beleuchtet die zentrale Rolle des Lachses in globalen Ökosystemen. Der Film von Rick Rosenthal zeigt, wie Bären, Adler und andere Tiere auf den Superfisch angewiesen sind und wie Überfischung, Umweltverschmutzung und Klimawandel die Bestände bedrohen. Trotz dramatischer Rückgänge beweisen manche Lachsarten große Anpassungsfähigkeit. Die Doku dokumentiert seltene Tierbeobachtungen und aktuelle Forschung, die die Bedeutung des Lachses für Natur und Artenvielfalt unterstreichen. Menschliche Eingriffe bleiben eine Herausforderung für das Überleben der Art.
Mit der Initiative „Schulweg-Helden“ setzen Antenne Steiermark und Antenne Kärnten gemeinsam mit Polizei, Land und steirischen Optikern neue Akzente für mehr Sicherheit auf dem Schulweg. In der ersten Schulwoche sind die Teams täglich an verschiedenen Schulwegen präsent und sensibilisieren für Geschwindigkeit, Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Die Aktion legt besonderen Wert auf Prävention und Aufklärung, um Unfälle mit Kindern zu vermeiden. Neben aktuellen Unfallzahlen werden auch Tipps für Eltern und Verkehrsteilnehmer gegeben, wie sie zu einem sicheren Schulweg beitragen können. Die Initiative ist langfristig angelegt und soll das Thema regelmäßig ins Bewusstsein rücken.
Prof. Dr.-Ing. Alice Kirchheim übernimmt die Leitung des Lamarr-Instituts für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz. Sie bringt ihre umfangreiche Erfahrung in KI-basierten autonomen Systemen und in der Planung komplexer Logistikprozesse ein. Seit 2024 führt sie zudem das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML sowie den Lehrstuhl für Förder- und Lagerwesen an der TU Dortmund. Kirchheim setzt auf die Verbindung von KI-Forschung mit realen Anwendungsfeldern wie Warenlager und Lieferketten. Im Leitungsgremium arbeitet sie künftig mit weiteren Experten zusammen, um die Entwicklung leistungsfähiger, nachhaltiger und vertrauenswürdiger KI-Lösungen voranzutreiben.
Am MitMach-Tag der Caritas in Bludenz erfahren Unternehmen, wie Menschen mit Behinderungen erfolgreich ins Berufsleben integriert werden können. Das Angebot „Kompass“ unterstützt sowohl Arbeitssuchende als auch Unternehmen durch Qualifizierung, Assistenz und gezielte Begleitung. Praxisnahe Informationen, Fördermöglichkeiten und Erfahrungsberichte zeigen, wie inklusive Arbeitsplätze gelingen. Unternehmen profitieren von engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie professioneller Unterstützung im Arbeitsalltag. Die Veranstaltung richtet sich an Arbeitgeber, Personalverantwortliche und Interessierte.
Fulton Sheen, der langjährige US-Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke, wird am 24. September seliggesprochen. Er erreichte Millionen Menschen über Radio und Fernsehen und gilt als Pionier der medialen Verkündigung. Seine Arbeit prägte die Missions- und Medienarbeit der Kirche weltweit. Papst Leo XIV. bezeichnete Sheen als Licht des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe. Während seiner Zeit als Nationaldirektor erzielte er Rekordeinnahmen für die Missionswerke und nutzte die Medien, um die Missionsarbeit bekannt zu machen. Missio Österreich bietet anlässlich der Seligsprechung kostenlos Novenen zum neuen Seligen an.
3sat widmet sich in der Doku-Reihe "NANO" den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Cortison und Dopamin. Während Cortison bei Entzündungen hilft, birgt es bei längerer Anwendung erhebliche Risiken. Forscherinnen und Forscher suchen deshalb nach Alternativen mit weniger Nebenwirkungen. Expertinnen erklären zudem, warum das Hormon Cortisol lebenswichtig ist. Im anschließenden "NANO Talk" steht Dopamin im Fokus. Neue Studien zeigen, dass Dopamin weit mehr als ein Glückshormon ist: Es steuert gezielt emotionale und soziale Prozesse im Gehirn. Diese Erkenntnisse könnten neue Therapieansätze für Krankheiten wie Parkinson, Depressionen oder Suchterkrankungen ermöglichen.
Bristol Myers Squibb hat neue Studiendaten zu Sotyktu (Deucravacitinib) präsentiert. Die Ergebnisse aus der zweijährigen POETYK PsA-2 Studie belegen eine anhaltend hohe Wirksamkeit und ein konsistentes Sicherheitsprofil des Medikaments bei Erwachsenen mit aktiver Psoriasis-Arthritis. Die klinischen Verbesserungen hielten über den gesamten Zeitraum an und wurden sowohl bei kontinuierlicher Behandlung als auch nach Wechsel von Placebo zu Sotyktu beobachtet. Sotyktu ist der erste zugelassene Tyrosin-Kinase-2-Inhibitor für diese Erkrankung. Die häufigsten Nebenwirkungen waren Infektionen der oberen Atemwege, Nasopharyngitis und COVID-19. Die neuen Daten stärken die Rolle von Sotyktu als dauerhafte orale Behandlungsoption für Patienten mit chronisch-rheumatischen Erkrankungen.
Die IMC Krems University of Applied Sciences reagiert auf aktuelle Herausforderungen rund um Künstliche Intelligenz mit innovativen Studiengängen. Im Fokus stehen nicht nur technische Fähigkeiten, sondern auch ethische und gesellschaftliche Aspekte wie Transparenz, Fairness und Nachhaltigkeit. Studierende lernen im Bachelor-Studium Informatics und im berufsbegleitenden Master Engineering Responsible AI Systems, wie sie KI-Systeme verantwortungsvoll entwickeln und deren Auswirkungen bewerten. Ziel ist es, Fachkräfte auszubilden, die den Einsatz von KI in Wirtschaft und Gesellschaft kritisch und kompetent mitgestalten.
Knapp die Hälfte der Menschen in Deutschland lebt in einer Familie. Nach einem jahrelangen Rückgang hat sich der Anteil seit 2015 stabilisiert und liegt aktuell bei 49 Prozent. Grund dafür ist vor allem die Zuwanderung, da Zugewanderte und ihre Nachkommen häufiger in Familien leben. Gleichzeitig stieg die Zahl der Alleinstehenden und kinderlosen Paare. Die Familienformen haben sich gewandelt: Immer mehr Kinder wachsen bei Alleinerziehenden oder in nichtehelichen Lebensgemeinschaften auf. Besonders auffällig ist der Anstieg von Familien mit Einwanderungsgeschichte, deren Anteil seit 2005 von 17 auf 31 Prozent gestiegen ist.
Die studentische Intervention „Orange the Stuben“ an der Universität Innsbruck im Tiroler Volkskunstmuseum thematisiert häusliche Gewalt und hinterfragt die Vorstellung von der Stube als einem Ort der Geborgenheit. In Anlehnung an die UN-Kampagne „Orange the World“ setzen zehn Studierende gezielte Interventionen in historischen Stuben um, um unterschiedliche Formen von Gewalt sichtbar zu machen. Die Intervention geht über körperliche Gewalt hinaus und thematisiert auch psychische, sexualisierte und strukturelle Gewalt. Begleitet von einem Veranstaltungsprogramm diskutieren Experten und Initiativen über die gesellschaftlichen Bedingungen von Gewalt. Ziel ist es, Besucher*innen dazu einzuladen, eigene Vorstellungen von Zuhause und Sicherheit zu hinterfragen.
Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat mit Clé eine neue KI-Plattform eingeführt, die Forschung, Lehre, Krankenversorgung und Verwaltung vernetzt. Die Plattform läuft auf eigenen Servern und garantiert Datenschutz sowie Sicherheit. Sie bietet verschiedene KI-Modelle, eine Chat-Oberfläche und Schnittstellen für individuelle Anwendungen. Mitarbeitende können sicher mit internen Daten arbeiten, ohne externe Anbieter zu nutzen. Clé entlastet im klinischen Alltag, indem sie Routineaufgaben automatisiert und so mehr Zeit für die Patientenversorgung schafft. Auch in Forschung und Lehre eröffnet sie neue Möglichkeiten, etwa bei der Analyse großer Datenmengen oder der Erstellung von Lehrmaterialien. Weitere Ausbaustufen, wie der Einsatz von KI-Agenten, sind bereits geplant.
Ruefa hat im Rahmen der Sommerinitiative „Ein Urlaub, zwei Ziele. Jetzt mit Ruefa buchen & helfen.“ einen Spendenscheck über 30.000 Euro an die Volkshilfe Wien übergeben. Die Spende wurde durch Reisebuchungen im Aktionszeitraum gesammelt und kommt sozialen Projekten zugute, die vor allem armutsbetroffenen Familien mit Kindern einen Urlaub ermöglichen sollen. Die Aktion unterstreicht die Bedeutung von Kooperationen zwischen Wirtschaft und Sozialorganisationen. Ziel ist es, Kindern aus finanziell benachteiligten Familien unbeschwerte Ferienerlebnisse zu schenken und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Colmobil Austria hat der HTL Mödling zwei Fahrzeuge übergeben: einen vollelektrischen JAECOO 5 und einen Hybrid-OMODA 5. Diese Fahrzeuge werden künftig für die praktische Ausbildung in der Fahrzeugtechnik eingesetzt und ermöglichen den Schüler:innen, moderne Elektro- und Hybridtechnologien direkt am Fahrzeug zu erleben. Jay Plata, After Sales Director bei Colmobil, betont die Bedeutung, dass angehende Techniker:innen bereits während ihrer Ausbildung mit aktuellen Antriebskonzepten vertraut gemacht werden. Die HTL Mödling begrüßt die Erweiterung ihres Fuhrparks als wertvolle Ergänzung für das Ausbildungskonzept, das Theorie und Praxis miteinander verbindet. Die offizielle Übergabe fand am 8. September 2026 statt.
Im Naturhistorischen Museum Wien trafen sich internationale Expertinnen und Experten zum Metabarcoding-Symposium. Im Mittelpunkt stand die DNA-basierte Analyse von Umweltproben, um Artenvielfalt effizienter zu erfassen. Forschende präsentierten aktuelle Ergebnisse aus Österreich und zeigten, wie Metabarcoding in Flüssen, Seen und Böden eingesetzt wird. Neben wissenschaftlichen Vorträgen gab es praxisnahe Workshops und eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Ziel der Veranstaltung ist es, den Austausch zu fördern und eine Interessengemeinschaft für DNA-basiertes Biodiversitätsmonitoring in Österreich zu etablieren.
Hotels wie Motel One und Leonardo Hotels zeigen, dass Kreislaufwirtschaft nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll ist. Durch Projekte wie die Umstellung von Einweg- auf Mehrwegverpackungen und das Wiederverwenden von Möbeln konnten Abfälle und Kosten deutlich reduziert werden. Die Erfahrungen belegen, dass nachhaltige Lösungen im laufenden Hotelbetrieb funktionieren, wenn alle Beteiligten – von Partnern bis zu Gästen – mitziehen. Die Ergebnisse liefern der Hotelbranche wichtige Impulse für mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz.
Mit der neuen Beobachter-Edition "Training für die Sinne" wird dem Trendthema Longevity Rechnung getragen. Das Buch zeigt praxisnah, wie Sehkraft, Gehör, Geruchs-, Geschmacks- und Tastsinn sowie der Gleichgewichtssinn gezielt gestärkt werden können. Fast 100 Übungen helfen, die Sinnesorgane fit zu halten und die Lebensqualität bis ins hohe Alter zu verbessern. Neben wissenschaftlichen Erklärungen zu den Sinnesorganen bietet das Werk unterhaltsame Sinnestäuschungen, Schutzstrategien gegen Reizüberflutung und konkrete Trainingsprogramme. Autor Dr. Robert G. Koch setzt damit auf moderne Prävention und mentale Fitness.
Ein Forschungsteam der Vetmeduni Wien hat die Auswirkungen des Narkosemittels Etorphin auf große Wildtiere untersucht. Die Studie zeigte, dass der Wirkstoff schon wenige Minuten nach der Verabreichung schwere Veränderungen in Atmung und Kreislauf auslöst, darunter Lungenhochdruck und Sauerstoffmangel. Auch alternative Medikamente konnten die Nebenwirkungen nur teilweise abmildern. Das kontrollierte Schafmodell ermöglichte es, physiologische Prozesse detailliert zu erfassen. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für das Wildtiermanagement und könnten dazu beitragen, die chemische Immobilisation in Zukunft sicherer zu gestalten. Internationale Partner und der wissenschaftliche Nachwuchs waren maßgeblich am Projekt beteiligt.
Das 11. SK Rapid Charity Golfturnier fand im Golfclub Schloss Ebreichsdorf statt und vereinte zahlreiche Rapid-Legenden sowie Geschäftspartner, um das SK Rapid Special Needs Team zu unterstützen. Im Rahmen des Turniers, das im beliebten Texas-Scramble-Modus gespielt wurde, hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, an verschiedenen Challenges teilzunehmen, darunter die „Hole-in-one“-Challenge. Insgesamt wurden 17.740 Euro für das Special Needs Team gesammelt, was den Zusammenhalt innerhalb der Rapid-Familie unterstreicht. Neben dem sportlichen Wettkampf bot die Veranstaltung auch Raum für gesellige Gespräche und kulinarische Köstlichkeiten. Ein besonderer Dank ging an den Presenting Partner ZGONC und alle Sponsoren, die das Turnier ermöglichten.
Im Vatikan ist der Namenstag von Papst Leo XIV. ein besonderer Anlass: Der 17. September ist dem heiligen Roberto Bellarmino gewidmet, nach dem der Papst benannt ist. Dieser Tag gilt im Vatikan sogar als arbeitsfreier Festtag. Erst vor wenigen Tagen feierte Leo XIV. seinen 71. Geburtstag. Der Namenspatron des Papstes, Robert Bellarmin, war ein bedeutender Jesuit, Naturwissenschaftler und Kirchenlehrer, der als Großinquisitor historische Bekanntheit erlangte. Während der Geburtstag des Papstes weniger im Mittelpunkt steht, ist der Namenstag für die katholische Kirche von besonderer Bedeutung. Öffentliche Termine sind für Leo XIV. an diesem Tag nicht geplant.
Eine Umfrage im Auftrag der HanseMerkur zeigt, dass die Mehrheit der 16- bis 25-Jährigen optimistisch auf ihr eigenes Leben blickt. Trotz Zufriedenheit und Zuversicht machen ihnen jedoch die politische Entwicklung, hohe Lebenshaltungs- und Wohnkosten sowie internationale Konflikte Sorgen. Viele junge Menschen fühlen sich bei wichtigen Zukunftsfragen nicht ausreichend gehört und wünschen sich mehr Mitsprache in gesellschaftlichen Debatten. Neben finanziellen Belastungen und mentaler Gesundheit stehen auch Themen wie Resilienz und Weiterbildung im Fokus. Die HanseMerkur engagiert sich mit dem Preis für Kinderschutz für die Belange junger Menschen.
Nach einer erfolgreichen Obsternte steht für Gartenbesitzer bereits die Vorbereitung auf die nächste Saison an. Der Rückschnitt der Obstbäume im Zeitraum von November bis Februar ist entscheidend, um das Wachstum und eine reiche Ernte im kommenden Jahr zu fördern. Dabei sollte auf frostfreie Tage geachtet werden, um Schäden an den Bäumen zu vermeiden. Für den Schnitt eignen sich verschiedene Werkzeuge: Dünne Äste werden mit der Schere, dickere mit der Motorsäge gekürzt. Besonders praktisch sind Hoch-Entaster, die ein sicheres Arbeiten vom Boden aus ermöglichen. Tipps zum richtigen Rückschnitt und zur Pflege der Geräte gibt es online und im Fachhandel.
Das Planspiel Börse der Sparkassen startet im Oktober 2026 in seine 44. Runde und bietet Jugendlichen, Studierenden sowie weiteren Interessierten die Möglichkeit, mit virtuellem Startkapital von 50.000 Euro an echten Börsenkursen zu handeln. Ziel ist es, spielerisch Finanzwissen zu vermitteln und wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich zu machen. Das Projekt läuft über rund vier Monate und beinhaltet neben klassischen Wertpapieren auch Kryptowährungen und ein KI-Vergleichsdepot. Besonders verantwortungsvolles Investieren wird mit einer eigenen Nachhaltigkeitswertung belohnt. Für die besten Teams winken attraktive Preise und spannende Reisen.
Gernot Steindl wurde zum Professor (FH) an der Hochschule Burgenland ernannt. Der Experte für intelligente und nachhaltige KI-Lösungen leitet seit April 2025 den Masterstudiengang AI Solution Engineering. Steindl bringt umfangreiche Forschungserfahrung und Praxis aus den Bereichen Industrie, Gebäude- und Energiesysteme ein. Im Studiengang legt er besonderen Wert auf die Verbindung von maschinellem Lernen mit symbolischen Methoden. Aktuelle Forschungsergebnisse und Kooperationen mit Unternehmen fließen direkt in die Lehre ein. Die Anmeldung für alle Studiengänge ist ab 1. Oktober online möglich.
Clarivate hat die Citation Laureates 2026 bekanntgegeben – 22 Forscher, deren bahnbrechende Arbeiten als Nobelpreis-würdig gelten. Die Ausgezeichneten haben in Bereichen wie Medizin, Physik, Chemie und Wirtschaft bedeutende Fortschritte erzielt. Besonders hervorgehoben werden die Entdeckungen zu GLP-1-Medikamenten, die die Behandlung von Diabetes und Adipositas weltweit revolutioniert haben. Die ausgewählten Wissenschaftler stammen aus sieben Ländern und sind an führenden Institutionen tätig. Ihre Forschung reicht von optischer Bildgebung über Quantenphysik bis hin zur digitalen Ökonomie. Clarivate nutzt Zitationsanalysen, um die einflussreichsten Forscher zu identifizieren und so den Blick auf zukunftsweisende Wissenschaft zu lenken.
In Nickelsdorf startet eines der innovativsten Energieprojekte Europas: Das Super-Hybrid-Kraftwerk von PÜSPÖK kombiniert Windkraft, Photovoltaik und Batteriespeicher zu Österreichs größtem Co-Location-Projekt. Verbund übernimmt die Vermarktung der gesamten Erzeugungsleistung und setzt auf intelligente Konzepte, um die Flexibilität und Wirtschaftlichkeit der Anlage zu maximieren. Durch die enge Vernetzung der Technologien wird die Nutzung der Netzkapazitäten effizienter und die Versorgungssicherheit gesteigert. Verbund baut damit seine Rolle als führender Partner für erneuerbare Energien weiter aus und treibt innovative Lösungen für die Energiezukunft voran.
Helios Kliniken führen ein neues digitales System ein, das die Sicherheit bei der Medikamentengabe im Krankenhaus erhöht. Das sogenannte Closed-Loop-Medication-Management erfasst die ärztliche Verordnung digital, prüft sie mehrfach und stellt Medikamente individuell zusammen. Ein Barcode-Scan am Patientenbett gleicht schließlich das Patientenarmband und die Medikamente ab, um Fehler zu vermeiden. Dieses Verfahren wird bereits in ersten Kliniken eingesetzt und soll bis 2027 an allen Helios Standorten verfügbar sein. Besonders profitieren davon Patienten, die sich nicht klar äußern können, etwa nach einer Operation oder bei Demenz. Helios hebt die Innovation zum Welttag der Patientensicherheit hervor.
Die TUI Care Foundation startet das Programm „TUI Futureshapers“ in Tunesien und Ägypten, um junge Frauen in der Unternehmensgründung zu unterstützen. Von 2023 bis 2025 erhalten 80 Frauen intensive Schulungen in Lebens- und Berufsberatung sowie Unternehmertum. Diese geschulten Mentorinnen werden 800 weiteren Frauen helfen, ihre Geschäftsideen zu entwickeln. Ziel ist es, die hohe Jugendarbeitslosigkeit unter Frauen zu bekämpfen und ihnen nachhaltige Existenzgrundlagen zu bieten. Das Programm umfasst auch einen Wettbewerb, bei dem die besten Geschäftsideen prämiert werden. Durch Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen wird die langfristige Wirkung des Programms sichergestellt und der Wissensaustausch gefördert.
Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) warnt in ihrem aktuellen Bericht vor alarmierenden Entwicklungen: 2025 verzeichneten die Flüsse weltweit einen der trockensten Werte seit über 30 Jahren. Die globale Süßwasserspeicherung und Gletschermassen nehmen kontinuierlich ab, was langfristige Folgen für Mensch und Wirtschaft birgt. Besonders betroffen sind Asien und Afrika, die mehr als die Hälfte aller extremen Wasserereignisse und über 80 Prozent der Todesfälle verzeichnen. Der Bericht zeigt, dass sich die Wasserzyklen weiter verschärfen, mit immer häufigeren Dürren und Überschwemmungen. Die Lage erfordert internationale Zusammenarbeit und frühzeitige Warnsysteme.
In München wurde der AirMed World Congress 2026 mit einer feierlichen Zeremonie eröffnet. Rund 800 Fachleute aus 40 Ländern tauschten sich über die Zukunft der Luftrettung und Notfallversorgung aus. Höhepunkte waren die Würdigung der Luftrettung durch den bayerischen Innenminister sowie die Videobotschaft des WHO-Chefs. Dr. Erwin Stolpe, ein Pionier der deutschen Luftrettung, wurde mit dem „Stern der Sicherheit“ ausgezeichnet. Das European HEMS & Air Ambulance Committee feierte zudem sein 25-jähriges Bestehen und betonte die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit für Sicherheit und Qualität in der Luftrettung.
Eine neue Studie der Universität für Weiterbildung Krems zeigt, dass Landwirtinnen und Landwirte in Österreich deutlich häufiger unter psychischen Problemen wie Depressionen, Angst, Schlafstörungen und Stress leiden als die Allgemeinbevölkerung. Besonders hohe Stresswerte und eine stärkere Suizidgefährdung wurden festgestellt, wobei finanzielle Sorgen, hohe Arbeitsbelastung und soziale Isolation als Hauptursachen gelten. Trotz großer Herausforderungen wie Bürokratie, Agrarpolitik und Preisschwankungen sind es vor allem persönliche und wirtschaftliche Belastungen, die die psychische Gesundheit beeinträchtigen. Die Forscher betonen die Notwendigkeit gezielter Unterstützungsangebote, um die Situation der Betroffenen zu verbessern.
Die HEAG und die Wissenschaftsstadt Darmstadt präsentieren erstmals eine umfassende Übersicht über mehr als 150 Institutionen, die sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt engagieren. Mit einem Poster und einer digitalen Übersicht werden Vereine, Stiftungen, Initiativen und Unternehmen sichtbar gemacht, die das Miteinander in der Stadt stärken. Die Übersicht gliedert sich in Akteure, Unterstützer und Soziale Orte. Sie soll Bürgerinnen und Bürger motivieren, sich ebenfalls zu engagieren. Die digitale Version bietet weiterführende Informationen und Kontaktmöglichkeiten und wird künftig laufend erweitert.
MedTech-Start-ups stehen vor der Herausforderung, regulatorische Anforderungen rechtzeitig in ihre Unternehmensplanung einzubeziehen. Das neue TÜV SÜD-Whitepaper zeigt, dass ein früher und strukturierter Dialog mit benannten Stellen hilft, Annahmen zu überprüfen, Risiken zu erkennen und Geschäftsentscheidungen fundierter zu treffen. Insbesondere bei der Festlegung von Zeitplänen, Risikoklassen und der Anpassung an spätere Produktänderungen kann dies entscheidend für den Markterfolg sein. Die frühzeitige Klärung regulatorischer Fragen stärkt zudem das Vertrauen von Investoren und erhöht die Glaubwürdigkeit eines Start-ups. Das Whitepaper empfiehlt, regulatorische Aspekte nicht erst kurz vor der Zertifizierung, sondern bereits während der Produktentwicklung aktiv zu adressieren, um Zeit, Geld und Ressourcen gezielter einzusetzen.
Beim Oesterreichs Energie Kongress in Wien wurde der Roland-Langthaler-Preis 2026 an ein Forscherteam für ihre Arbeit zur Cybersicherheit von PV-Wechselrichtern verliehen. Die ausgezeichnete Studie untersucht, wie digitale Angriffe auf viele Wechselrichter gleichzeitig das Stromsystem gefährden könnten und bezieht dabei technische, marktbezogene und regulatorische Aspekte ein. Mit der zunehmenden Digitalisierung im Energiesektor werden Wechselrichter zu zentralen Elementen der Versorgungssicherheit. Die Arbeit liefert wichtige Impulse für die Resilienz des Stromsystems und unterstreicht die Bedeutung robuster digitaler Infrastrukturen für eine sichere Energiezukunft.
Vier Nachwuchstalente wurden beim Oesterreichs Energie Kongress in Wien für ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten zur Zukunft der E-Wirtschaft ausgezeichnet. Die prämierten Projekte befassen sich mit effizienteren Energiespeichern, modernen Grid-Forming-Algorithmen sowie dem Einsatz von künstlicher Intelligenz für nachhaltigere Photovoltaik. Die Auszeichnungen unterstreichen die Bedeutung junger Fachkräfte und innovativer Forschung für die Transformation des Energiesystems. Der Oesterreichs Energie-Preis wird seit 2010 jährlich an Studierende und Schüler:innen vergeben, die mit ihren Arbeiten praxisnahe Impulse für die Energieversorgung liefern.
Die Österreichische Krebshilfe stellt im Brustkrebsmonat Oktober die vielfältigen Herausforderungen von Brustkrebspatientinnen ins Zentrum. Neben medizinischer Behandlung stehen auch Ängste, familiäre Belastungen und finanzielle Sorgen im Fokus. Besonders bei metastasierten Erkrankungen sind die Belastungen groß. Mit Beratungsstellen in ganz Österreich begleitet die Krebshilfe jährlich rund 30.000 Menschen. Im Rahmen eines Bühnentalks diskutieren Expert:innen und Patient:innen über die verschiedenen Aspekte der Erkrankung. Die Pink Ribbon-Aktion soll Betroffene und Angehörige stärken und auf Unterstützungsangebote aufmerksam machen.
Die Beteiligung von Laien an der kirchlichen Leitungsgewalt nimmt seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil stetig zu und wurde durch den Synodalen Prozess weiter gestärkt. Die Kirchenrechtsexpertin Myriam Wijlens betonte beim Symposium in Puchberg, dass Bischöfe und Bischofskonferenzen nun gefordert sind, neue Wege der Mitbestimmung und Bewertung zu schaffen und dabei Laien, besonders auch Frauen, stärker einzubinden. Wesentliche Veränderungen gab es etwa im kirchlichen Eherecht und durch die Kurienreform von Papst Franziskus, die Laien den Zugang zu Führungspositionen ermöglichte. Die Anwendung bestehender Gesetze wurde angepasst, sodass Laien auch auf höchster Ebene Leitungsaufgaben übernehmen können.
Ein Forschungsteam untersucht in der Meldorfer Bucht, wie und wo im Wattenmeer Treibhausgase wie Methan entstehen und in die Atmosphäre gelangen. Mit Messungen an Land, im Wasser und in den Sedimenten wollen die Wissenschaftler die wichtigsten Quellen und Transportwege des Gases identifizieren. Die Ergebnisse sollen helfen, besser zu verstehen, welchen Einfluss das Wattenmeer auf den Klimawandel hat. Die Daten fließen in das Projekt ElbeXtreme ein, das die Risiken für Küstenökosysteme bewertet und Schutzmaßnahmen für die Region entwickelt.
In deutschen Haushalten wird immer öfter bei niedrigeren Temperaturen gewaschen. Die Initiative #WirDrehenRunter von WWF Deutschland und Ariel zeigt, dass die durchschnittliche Waschtemperatur seit 2022 um 2,44 °C gesunken ist. Dadurch konnten 311.000 Tonnen CO₂ eingespart werden. Immer mehr Menschen erkennen, dass moderne Waschmittel auch bei 30 °C sauber waschen und Textilien schonen. Die Kampagne wird durch TV-, Digital- und Influencer-Aktionen sowie „Kaltwaschwochen“ im Handel weiter gestärkt. Neben Energie- und Kosteneinsparungen profitieren Verbraucher von längerer Haltbarkeit der Kleidung. Die Initiative setzt damit einen wichtigen Impuls für mehr Klimaschutz im Alltag.
Die Missio-Jugendaktion hat zum 52. Mal in Österreich begonnen. Tausende Kinder und Jugendliche verkaufen fair produzierte Schokopralinen und „Happy Blue Chips“, um Gelder für Bildungs- und Jugendprojekte in Äthiopien, Kamerun, Simbabwe und Indien zu sammeln. Diese Aktion sensibilisiert junge Menschen für soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Themen im Rahmen des Religionsunterrichts. Die Gelder aus dem Verkauf unterstützen unter anderem Schulprojekte und Gesundheitsinitiativen in den genannten Ländern. Missio Österreich legt großen Wert auf fairen Handel und nachhaltige Ressourcen, um sowohl den Käufern als auch den Produzenten zu helfen. Die Aktion zeigt, wie viel junge Menschen bewegen können.
Die Europäische Weltraumorganisation ESA lädt Medienvertreter nach Lanzarote ein, wo Astronaut Pablo Álvarez sein PANGAEA-Training abschließt. Das Programm bereitet Astronauten auf wissenschaftliche und geologische Feldarbeit für künftige Mond- und Marsmissionen vor. Lanzarotes vulkanische Landschaft bietet dafür ideale Voraussetzungen. Während der Ausbildung lernen die Teilnehmer, Gelände zu interpretieren, Proben zu sammeln und effizient mit Wissenschaftsteams zusammenzuarbeiten. Zum Abschluss findet am 26. September ein Medientermin mit Rundgang und Fragerunde statt. Interessierte Medienvertreter müssen sich vorab anmelden.
Die Apothekenkooperation gesund leben und das Diagnostikunternehmen gc diagnostics schließen eine Partnerschaft, um Präventionsdiagnostik in Apotheken auszubauen. Ziel ist es, Gesundheitschecks und Vorsorgeangebote direkt vor Ort anzubieten und die Apotheken als erste Anlaufstelle für Gesundheitsfragen zu stärken. Kernstück ist die Igloo-Plattform, mit der mehr als 20 Biomarker schnell bestimmt werden können. Die Einführung wird von Schulungen begleitet und startet im Herbst 2026. So sollen Apotheken ihre Beratungsrolle ausbauen und neue Versorgungsangebote schaffen.
Im ersten Halbjahr 2026 flossen 472 Millionen Euro Risikokapital in österreichische Start-ups, was einer Steigerung um 329 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dennoch geht fast 95 Prozent des Kapitals an rein männliche Gründungsteams, während der Anteil weiblicher Gründer:innen bei nur 13 Prozent liegt. Nur drei der 95 analysierten finanzierten Start-ups hatten ein ausschließlich weibliches Gründungsteam. Die Analyse zeigt, dass insbesondere größere Finanzierungsrunden stark männlich dominiert sind, was auf strukturelle Nachteile für Gründerinnen hinweist. Trotz des Aufschwungs im Start-up-Sektor bleibt die Verteilung des Kapitals unausgewogen, was die Notwendigkeit unterstreicht, den Zugang zu Investitionen für Frauen zu verbessern.
Berlin geht neue Wege bei der Klimaanpassung: Mit dem interaktiven Online-Spiel „Schwammtastisch“ können Bürger:innen erleben, wie Maßnahmen wie Begrünung und Regenwassernutzung die Stadt klimaresilienter machen. Das Spiel ermöglicht es, reale Orte in Berlin virtuell umzugestalten und zeigt anschaulich, wie wichtig blau-grüne Infrastruktur ist. Für die Verwaltung und Interessierte steht zudem der „BGI-Planer“ bereit – ein webbasiertes Planungstool, das bei der Integration von Klimaanpassungsmaßnahmen in städtebauliche Projekte unterstützt. Beide Angebote wurden gemeinsam mit Partnern im Rahmen des Projekts SmartWater entwickelt.
Ein internationales Forschungsteam um den Innsbrucker Astrophysiker Stefan Kimeswenger hat herausgefunden, dass Sakurais Objekt, einer der am schnellsten veränderlichen Sterne, in eine neue Phase seiner Entwicklung eingetreten ist. Diese Beobachtungen ermöglichen es Wissenschaftlern, das Sterben eines Sterns auf menschlicher Zeitskala zu verfolgen. Sakurais Objekt, das 1996 wieder zum Leben erwachte, zeigt nun Eigenschaften eines Wolf-Rayet-Sterns und entwickelt einen starken Sternwind. Die aktuellen Ergebnisse, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Monthly Notices of the Royal Astronomical Society, zeigen, dass der Stern sich langsamer aufheizt als zuvor angenommen. Die Forscher hoffen, durch weitere Beobachtungen mehr über diese bemerkenswerte Phase der Sternentwicklung zu erfahren.
Die University of Manchester nutzt das KI-Modell NVIDIA Earth-2, um die Luftverschmutzung in Großbritannien präzise vorherzusagen. Mithilfe des nationalen Supercomputers Isambard-AI wurde ein Modell entwickelt, das stündliche Daten verarbeitet und Vorhersagen mit hoher räumlicher Auflösung ermöglicht. Die Technologie erlaubt nicht nur Rückblicke, sondern auch Prognosen für künftige Szenarien, etwa bei politischen Maßnahmen oder Gesundheitswarnungen. Künftig sollen offene Daten und Workflows weltweit zugänglich gemacht werden, damit Städte und Länder eigene Modelle für die Luftqualität entwickeln können.
Beim Symposium in Puchberg wurde betont, dass Synodalität in der Kirche Europas mehr als nur Strukturreformen bedeutet. Im Mittelpunkt stehen neue Formen des Miteinanders, eine Kultur des Zuhörens und die geistliche Unterscheidung. Die Kirche soll durch gelebte Beziehungen und Empathie überzeugen, um gesellschaftlichen Herausforderungen wie Säkularisierung, Migration und Klimawandel zu begegnen. Auch Themen wie die Gleichberechtigung der Frauen und die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft spielen eine wichtige Rolle. Die Teilnehmer fordern, dass die Kirche sich nicht auf organisatorische Fragen beschränkt, sondern einen Weg des Vertrauens und der gemeinsamen Verantwortung geht.
Anlässlich des Tages des Kaffees am 1. Oktober präsentiert Tchibo die Ergebnisse einer Umfrage zu den Kaffeevorlieben der Wiener*innen. Im Durchschnitt trinken sie 2,5 Tassen Kaffee täglich, wobei 44 Prozent einen Tag ohne Kaffee nicht vorstellen können. Espresso ist mit 35,9 Prozent der beliebteste Kaffee, gefolgt von Cappuccino und Wiener Melange. Die meisten Wiener*innen genießen ihren Kaffee zuhause (88,2 Prozent) und bevorzugen die Zubereitung mit Kapselmaschinen. Der Kaffee wird häufig zwischen 7 und 9 Uhr konsumiert. Generationenunterschiede zeigen sich in den Vorlieben: Während Babyboomer oft zuhause trinken, ist die Gen Z führend beim Coffee-to-go-Konsum. Nachhaltigkeit spielt für viele Wiener*innen eine wichtige Rolle, da über die Hälfte nachhaltige Projekte positiv bewertet.
Eine Umfrage des Unternehmens Allgemeine SÜDBODEN auf dem Campus Neue Balan in München zeigt, dass Montag und Freitag die beliebtesten Home-Office-Tage sind. Von rund 8.500 Befragten arbeiten nur 39 Prozent am Freitag vor Ort, während Dienstag und Donnerstag die höchsten Präsenzzahlen aufweisen. Mehr als 78 Prozent der Teilnehmer glauben, dass sie im Büro mehr lernen können, und über die Hälfte ist der Meinung, dass jüngere Kollegen durch zu viel Home-Office ihre Karrierechancen gefährden. Die Umfrage verdeutlicht, dass ein ausgewogenes Modell aus Präsenz- und Home-Office-Tagen für Mitarbeiter und Unternehmen vorteilhaft ist. Die Ergebnisse wurden zwischen dem 2. Februar und 16. März 2026 erhoben.
Anlässlich des Weltfriedenstags betont das Jane Goodall Institute Austria die essentielle Verbindung zwischen Frieden und der Natur. Der heiße Sommer 2026 in Österreich, mit Rekordtemperaturen und niedrigem Niederschlag, verdeutlicht, wie sehr unser Wohlergehen von intakten Ökosystemen abhängt. Die Organisation warnt, dass die Zerstörung natürlicher Ressourcen nicht nur die Umwelt, sondern auch den gesellschaftlichen Frieden gefährdet. Diana Leizinger, Geschäftsführerin des Instituts, unterstreicht, dass Frieden mehr bedeutet als das Verhindern von Konflikten zwischen Menschen; er erfordert auch die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen. Das Roots & Shoots-Programm, das junge Menschen weltweit für Umweltschutz und Frieden mobilisiert, feiert 2026 sein 35-jähriges Bestehen und steht symbolisch für die gelebte Friedensarbeit. Die EU betrachtet Umweltzerstörung als Risiko für soziale Stabilität, was die Dringlichkeit der Botschaft verstärkt.
Im oberösterreichischen Salzkammergut startet die neue Singvogelfangsaison. Der Verein gegen Tierfabriken (VGT) hält die reformierte Artenschutzverordnung, die den Fang von Singvögeln erlaubt, für verfassungswidrig und hat gegen alle 52 neuen Bescheide Beschwerde eingelegt. Die Verordnung erlaubt Tierquälereien und verlängert die Gültigkeit der Fangbescheide auf sechs Jahre, wodurch Beschwerden von Umweltschutzorganisationen erschwert werden. Der VGT sieht einen klaren Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, das Bundeskompetenz ist. Trotz eines gültigen Urteils des Landesverwaltungsgerichts droht die Fortsetzung des Singvogelfangs, bei dem jährlich 35.000 Vögel gefangen werden. Die Organisation fordert die Einhaltung von Tierschutz und Verfassung.
BILLA verbindet vom 14. September bis 3. Oktober 2026 süßen Genuss mit sozialem Engagement, indem in sieben ausgewählten BILLA PLUS Märkten in Graz und Umgebung speziell gestaltete Sacherwürfel verkauft werden. Der Erlös unterstützt eine einjährige Zimmerpatenschaft im Wert von 3.950 Euro für das Ronald McDonald Kinderhaus Graz, das Familien mit schwer kranken Kindern hilft. BILLA möchte durch diese Aktion einen Beitrag zur wertvollen Arbeit des Kinderhauses leisten und die betroffenen Familien in einer herausfordernden Lebenssituation unterstützen.
Im Wiener Stephansdom wurde Josef Grünwidl als neuer Ordinarius für die katholischen Ostkirchen in Österreich feierlich in sein Amt eingeführt. Der Gottesdienst im byzantinischen Ritus vereinte zahlreiche Vertreter verschiedener Ostkirchen und wurde von Ostkirchen-Generalvikar Kolasa geleitet. Kardinal Schönborn übergab das Amt symbolisch mit einer Panagia. Das Ostkirchenordinariat betreut über 20.000 Gläubige aus 23 katholischen Ostkirchen, die durch Migration in Österreich eine neue Heimat suchen. Die Vielfalt der Ostkirchen stellt das Ordinariat vor große Herausforderungen, bietet aber auch Chancen für das kirchliche Leben in Österreich.
Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) initiiert unter dem Motto „Spreading Knowledge“ eine Veranstaltungsreihe, die neue Forschungsergebnisse in den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft bringt. Die erste Veranstaltung fand im Juli bei der Regional Mountain Conference in Obergurgl statt und widmete sich den Herausforderungen alpiner Wälder durch den Klimawandel. Im Herbst folgen weitere Events zu Themen wie Biotechnologie, Gesundheit, Zellbiologie und Sprachforschung. Ziel ist es, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung praxisnah zu vermitteln und den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft zu stärken.
Im kanadischen Inuvik trafen sich Forscher aus Deutschland, Kanada und der Schweiz mit Vertretern der Inuvialuit-Gemeinschaften, um gemeinsame Forschungsziele im Rahmen des Projekts BeauPAIR zu definieren. Im Fokus steht, wie der Klimawandel die arktischen Land-Meer-Systeme beeinflusst, insbesondere in der stark betroffenen Beaufortsee. Die Zusammenarbeit soll konkrete Fragen zu Fischpopulationen, Mikroplastik und Veränderungen der Meeresökosysteme klären. Zusätzlich werden die Projekte von der Kampagne REVISIT begleitet, die Wechselwirkungen zwischen Meereis, Permafrost und Atmosphäre untersucht. Ziel ist eine langfristige, internationale Kooperation zum besseren Verständnis des raschen Umweltwandels in der Arktis.
Eine junge Mutter überlebt nach der Geburt ihrer Tochter in der Klinik Donaustadt zwei Herzstillstände. Nach einer Notoperation wegen innerer Blutungen wird bei ihr das seltene Long-QT-Syndrom diagnostiziert, eine angeborene Herzerkrankung, die durch Stress und Hormonumstellungen ausgelöst werden kann. Dank enger Zusammenarbeit der Abteilungen Gynäkologie, Kardiologie und Intensivmedizin erhält die Patientin einen implantierten Defibrillator. Dieser schützt sie vor weiteren Herzrhythmusstörungen und ermöglicht ihr einen normalen Alltag mit Kind, Reisen und Sport.
Im Mekong-Fluss in Südostasien wurden heuer bereits sechs Irawadi-Flussdelfin-Kälber geboren. Damit ist die Population der stark bedrohten Tiere auf 118 gestiegen, während seit fünf Jahren kein Delfin mehr gestorben ist. Der WWF wertet diesen Erfolg als Hoffnungsschimmer für den Artenschutz und führt das Wachstum auf verstärkte Schutzmaßnahmen und Kontrollen zurück. Trotz des positiven Trends bleiben Flussdelfine akut bedroht, vor allem durch illegale Fischerei, Flussverbauung und Umweltverschmutzung. Der WWF will bis 2030 den Rückgang stoppen und die Bestände verdoppeln. Der Mekong gilt als Hotspot der Artenvielfalt mit über 1.300 Fischarten und zahlreichen weiteren Tier- und Pflanzenarten.
Peter Schipka, Generalsekretär der Österreichischen Bischofskonferenz, tritt Ende November auf eigenen Wunsch zurück und übernimmt eine Professur an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich. Bereits ab Oktober wird er dort im Lehrbetrieb tätig sein. Die Wahl seines Nachfolgers soll bei der nächsten Bischofsversammlung im November erfolgen. Schipka blickt auf mehr als 15 Jahre als Generalsekretär zurück, in denen er zahlreiche Initiativen setzte, etwa die Mitgründung der Plattform der Kirchen und Religionsgesellschaften. Der promovierte Theologe und Jurist war zuvor in verschiedenen seelsorglichen und akademischen Positionen tätig.
Die Kommunikationsagentur MASSGESCHNEIDERT unterstützt pro Bono das Projekt „Miteinander.Wirkt.“ der Volkshilfe Österreich, um Kinderarmut in Österreich sichtbar zu machen. Am 16. September 2026 findet eine Auftaktveranstaltung am Karlsplatz in Wien statt, bei der Menschen an einem langen roten Tisch Platz nehmen, sich kennenlernen und ins Gespräch kommen können. Ziel ist es, ein Zeichen gegen Kinderarmut zu setzen. Petra Schneider, Eigentümerin von MASSGESCHNEIDERT, betont die Bedeutung eines stabilen Umfelds für Kinder und Familien. Die Veranstaltung bietet ein abwechslungsreiches Programm mit gastronomischen Angeboten, wobei ein Teil der Einnahmen den Sozialprojekten der Volkshilfe zugutekommt. Der Eintritt ist frei.
Die Crew-12 der NASA und internationale Kollegen stehen kurz vor ihrer Rückkehr von der Internationalen Raumstation. In einer Pressekonferenz berichten die Astronauten über ihre Mission, die zahlreiche wissenschaftliche Experimente umfasste. Dazu gehörten Studien zu Bakterien, die Lungenentzündung auslösen, und neue Methoden zur Herstellung von Infusionen im All. Die Rückreise erfolgt nach Ankunft der Crew-13 und einer kurzen Übergabephase. Das Team hat entscheidend zur Forschung für zukünftige Weltraummissionen beigetragen und wichtige Erkenntnisse für die Menschheit gewonnen.
Der evangelische Religionsunterricht wird als wichtige Stütze für Persönlichkeitsbildung, Dialog und demokratische Werte im Schulalltag hervorgehoben. Er bietet Schülern einen geschützten Raum, um Vertrauen zu entwickeln und sich mit existenziellen Fragen auseinanderzusetzen. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen gewinnt der Religionsunterricht an Bedeutung, da er jungen Menschen hilft, unterschiedliche Überzeugungen zu reflektieren und respektvoll zu begegnen. Zudem wird die enge Verbindung zwischen Religionsunterricht und Pfarrgemeinden betont, um den Unterricht noch stärker im Gemeindeleben zu verankern. Die Evangelische Kirche sieht darin einen Beitrag zur Stärkung von Demokratie und Rechtsstaat.
Die Ferry-Porsche-Stiftung hat im Rahmen der Challenge 2026 insgesamt 30 gemeinnützige Organisationen aus Baden-Württemberg und Sachsen für ihre innovativen Projekte zur Stärkung älterer Menschen prämiert. Im Fokus stehen Initiativen, die Barrieren abbauen, Teilhabe fördern und digitale Kompetenzen vermitteln. Besonders hervorgehoben wurden Projekte wie ein barrierefreier Sinnesgarten für Hospizgäste, eine kreative Digitalwerkstatt für Senioren und ein Demenzchor. Neben den Hauptpreisen wurden auch Sonderpreise für besondere Engagements vergeben. Die ausgezeichneten Projekte zeigen, wie vielfältig und wirkungsvoll Unterstützung für ein würdevolles, selbstbestimmtes Leben im Alter sein kann.
In Aquileia werden erstmals seit rund 700 Jahren drei Fragmente des Markus-Evangeliums aus dem "Codex Foroiuliensis" gemeinsam ausgestellt. Die Teile stammen aus Cividale del Friuli, Venedig und Prag und sind bis April 2027 im Palazzo Meizlik zu sehen. Die Ausstellung beleuchtet die bewegte Geschichte des Manuskripts, das einst als Reliquie verehrt und im Mittelalter aufgeteilt wurde. Sie zeigt die Bedeutung von Aquileia als religiöses und kulturelles Zentrum sowie die Rolle des Markus-Evangeliums in der europäischen Geschichte.
In Leopoldsdorf muss ein neues Rechenzentrum einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unterzogen werden, da die Leistung des Notstromaggregats dies erforderlich macht. Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 kritisiert, dass solche Einzelfallentscheidungen nicht ausreichen und fordert eine gesetzliche Anpassung, damit alle Datencenter UVP-pflichtig werden. Besonders problematisch sei, dass in Oberösterreich ein noch größeres Rechenzentrum ohne UVP geplant ist. GLOBAL 2000 sieht dringenden Handlungsbedarf bei der Politik, um einheitliche Regeln zu schaffen und sowohl Umwelt als auch Bevölkerung besser zu schützen.
UNIQA Insurance Group AG hat eine neue Tarifserie für ihre Sonderklasseversicherung eingeführt, die es ermöglicht, den Krankenhausschutz flexibel an verschiedene Lebensphasen anzupassen. Die Tarife reichen von ‚Sonderklasse Start‘ für junge Erwachsene bis hin zu ‚Premium‘ für umfassenden Schutz. Ein wesentlicher Vorteil ist das flexible Umstiegsrecht, das es Versicherten erlaubt, ihre Tarife ohne erneute Gesundheitsprüfung zu wechseln. Dies ist besonders wichtig, da sich die Bedürfnisse im Laufe des Lebens ändern können, wie beim Berufseinstieg oder der Familiengründung. Die neuen Tarife bieten auch zusätzliche Leistungen wie Zuschüsse für Krankenhausaufenthalte und Vorsorgeuntersuchungen. UNIQA reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach privater Gesundheitsvorsorge in Österreich.
Die FH Oberösterreich hat mit "myUAP" eine neue App vorgestellt, die Studierenden den Zugang zu allen wichtigen Informationen und Services rund ums Studium erleichtert. Die App vereint Stundenpläne, Notenübersichten, digitale Ausweise und Campus-Services auf einer zentralen Plattform und ist sowohl am Campus als auch unterwegs nutzbar. Mit "myUAP" sollen Studierende effizienter durch ihr Studium begleitet werden. Die App wurde mit Fokus auf Datenschutz und intuitive Bedienung entwickelt und soll laufend um neue Funktionen erweitert werden. Ziel ist es, den Studienalltag zu vereinfachen und ein modernes, digitales Studienumfeld zu schaffen.
Prostatakrebs bleibt die häufigste Krebsneuerkrankung bei Männern in Österreich. 2024 erhielten 8.152 Männer diese Diagnose, was rund ein Drittel aller Krebsfälle bei Männern ausmacht. Trotz der hohen Erkrankungsrate liegt das 5-Jahres-Überleben bei etwa 95 Prozent. Die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft setzt auf modernste Behandlung: Vier Da-Vinci-Robotersysteme in Graz und Leoben ermöglichen schonende, präzise Operationen. Komplexe Eingriffe werden an spezialisierten Zentren gebündelt, während Routine-OPs wohnortnah angeboten werden. So wird die Prostatagesundheit gezielt und effektiv gefördert.
Das Fraunhofer IPMS hat eine innovative Technologie entwickelt, die die Bildqualität von Mikroskopen deutlich verbessert. Ein mikromechanisches Spiegelarray mit 64.000 beweglichen Mikrospiegeln korrigiert optische Verzerrungen in biologischem Gewebe und macht selbst feinste Strukturen sichtbar. Besonders für die biomedizinische Forschung und medizinische Diagnostik ist das ein großer Fortschritt. Das System gleicht Störungen nahezu in Echtzeit aus, arbeitet flexibel mit verschiedenen Lichtarten und benötigt aktuell nur wenige Minuten zur vollständigen Korrektur. Ziel ist es, diese Prozesse künftig noch schneller zu machen, um die Mikroskopie effizienter und leistungsfähiger zu gestalten.
In Niederösterreich wurden durch die Zusammenarbeit von Münzer Bioindustrie und den NÖ Umweltverbänden über 1.000 Tonnen Altspeiseöl und -fett gesammelt. Aus diesen Abfällen wurde nachhaltiger Biodiesel hergestellt, was eine Einsparung von rund 3,1 Millionen Kilogramm CO₂ ermöglichte. Die Initiative zeigt, wie Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz erfolgreich kombiniert werden können. Altspeiseöl wird somit zu einem wichtigen Rohstoff für die Energiewende und trägt zur Reduktion von Emissionen bei.
Die ANWR Kinderhilfe e.V. unterstützt gemeinsam mit der Schuhmarke TOMS ein Hamburger Forschungsprojekt zur seltenen Kinderdemenz NCL. Mit einer Spende von 30.000 Euro wird die Anschaffung eines Einzelzell-Dispensers am Zentrum für molekulare Neurobiologie Hamburg ermöglicht, der die Erforschung der Krankheit und die Entwicklung neuer Therapieansätze vorantreiben soll. Die Initiative entstand aus einer langjährigen Partnerschaft und dem Wunsch, gezielt nachhaltige Anschaffungen zu fördern. Die NCL-Forschung profitiert von modernen Laborgeräten, die helfen, die Mechanismen der Erkrankung besser zu verstehen und betroffenen Kindern neue Hoffnung zu geben.
Auf den Färöer-Inseln wurden in diesem Jahr bereits mehr als 800 Grindwale getötet. Die Bewohner berufen sich auf jahrhundertealte Traditionen, obwohl das Walfleisch wegen hoher Quecksilberbelastung laut Behörden nicht mehr verzehrt werden sollte. Der Walfang wird als Volkssport betrieben und ist tief in der lokalen Kultur verwurzelt. Die Jagd verläuft grausam: Ganze Walherden werden in Buchten getrieben und dort getötet. Trotz internationaler Kritik und modernerer Methoden bleibt der Walfang ein umstrittenes Ritual, das von der Bevölkerung als Teil ihrer Identität verteidigt wird.
Die Hochschule Burgenland verzeichnet zum Start des Wintersemesters einen neuen Höchststand: 1.300 neue Studierende beginnen in Eisenstadt und Pinkafeld ihr Studium in insgesamt 32 Bachelor- und Masterstudiengängen. Damit steigt die Zahl der ordentlich Studierenden auf 3.200 – so viele wie nie zuvor. Besonders am Standort Pinkafeld profitieren die Studierenden seit September von einem modernen, nachhaltigen Campus mit neuen Lern- und Aufenthaltsbereichen. Die Hochschule punktet mit anwendungsorientierter Ausbildung und optimaler Infrastruktur für ihre Studierenden.
DB Cargo öffnet vom 18. bis 20. September 2026 an mehreren Standorten in Deutschland ihre Türen für den Tag der Schiene. Besucherinnen und Besucher erhalten exklusive Einblicke in den Schienengüterverkehr, erleben moderne Technik und können an familienfreundlichen Aktionen teilnehmen. Zu den Highlights zählen Führungen durch Zugbildungsanlagen, Technikvorführungen und ein großes Familienfest in Nürnberg. Auch Europas größter Rangierbahnhof in Maschen ist Teil des Programms. Das Event richtet sich an alle, die Logistik hautnah erleben möchten.
Das Alfred-Wegener-Institut präsentiert mit „Lost Lakes“ eine innovative Datenplattform, die Veränderungen von Permafrost-Seen in der Arktis nahezu in Echtzeit sichtbar macht. Die Plattform überwacht rund 4 Millionen Seen und hilft lokalen Gemeinden, auf plötzliche Wasserverluste zu reagieren. Der Verlust dieser Seen bedroht die Trinkwasserversorgung und verstärkt den Ausstoß von Treibhausgasen. Seit 2016 sind bereits 10.000 Seen deutlich geschrumpft oder komplett verschwunden, vor allem nach schneereichen Wintern und heißen Sommern. Dank moderner Satellitentechnik können Wissenschaftler und Bewohner gleichermaßen Entwicklungen frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen planen.
Die Tara Polar Station hat ihre Drift durch das arktische Meereis begonnen. Zwölf Crewmitglieder verbringen ein Jahr im Eis, um umfassende Daten über den Zustand des Arktischen Ozeans zu sammeln. Ziel ist es, die Veränderungen durch den Klimawandel langfristig und systematisch zu dokumentieren. Dabei werden hunderte Messungen zu Atmosphäre, Meereis und Ozean durchgeführt. Die Expedition ist Teil eines internationalen Forschungsprogramms, das auf 20 Jahre angelegt ist. Insgesamt sind 32 Institutionen aus zwölf Ländern beteiligt. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen helfen, die Auswirkungen der Erderwärmung besser zu verstehen und die Zukunft der Arktis zu erforschen.
Bei den Hochschulgesprächen 2026 in Krems diskutierten Expertinnen und Experten, wie Hochschulen angesichts unvorhersehbarer Herausforderungen handlungsfähig bleiben können. Im Fokus stand die Notwendigkeit, Kooperationen zu stärken und flexible Handlungsspielräume zu schaffen, statt allein auf Wettbewerb zu setzen. Die Diskussionen zeigten, dass Universitäten künftig mehr Freiräume und eine Kultur der psychologischen Sicherheit brauchen, um auf das Unplanbare zu reagieren. Die Ergebnisse der Veranstaltung werden in die Publikationsreihe „Kremser Thesen“ einfließen, die auch Beiträge aus dem Publikum aufnimmt.
Johnson & Johnson bringt mit den ACUVUE OASYS MAX 2-Week eine neue wiederverwendbare Kontaktlinse auf den europäischen Markt. Die innovative Linse soll dank spezieller Technologien für maximalen Komfort und klare Sicht auch nach zwei Wochen sorgen. Besonders im digitalen Alltag, bei dem die Augen verstärkt beansprucht werden, verspricht das Produkt Vorteile wie einen hohen Blaulichtfilter, Feuchtigkeitsbindung und UV-Schutz. Die ACUVUE OASYS MAX 2-Week wird zunächst in ausgewählten Ländern eingeführt, eine breitere Markteinführung ist ab 2027 geplant. Zielgruppe sind Kontaktlinsenträger, die Wert auf Komfort und Augengesundheit legen. Die Linse richtet sich sowohl an bestehende als auch neue Nutzer wiederverwendbarer Kontaktlinsen.
Mit dem Inkrafttreten des Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetzes (ApoVWG) erweitern Apotheken ihr Leistungsspektrum um Impfungen, Vorsorge-Checks und Telemedizin. Um die Bevölkerung über diese neuen Angebote umfassend zu informieren, starten My life und IhreApotheken.de eine bundesweite Kommunikationskampagne. Dazu zählen eine Sonderausgabe der Zeitschrift My life, eine crossmediale Informationskampagne sowie eine Endkundenaktion zu Labortests in Apotheken. Im Fokus steht die Entlastung der Apothekenteams durch fundierte Aufklärungsmaterialien und die Stärkung der Rolle der Vor-Ort-Apotheke als niedrigschwelliges Gesundheitszentrum. Die Kampagne soll das Bewusstsein für die neuen Services nachhaltig in der Gesellschaft verankern.
Immer mehr Österreicherinnen und Österreicher entscheiden sich dafür, mit einer Testamentsspende gemeinnützige Organisationen wie Jugend Eine Welt zu unterstützen. Laut einer aktuellen Studie stammt bereits jeder neunte Spendeneuro aus einem Vermächtnis. Diese Spenden ermöglichen es, Bildungs- und Sozialprojekte langfristig abzusichern und weiter auszubauen. Das Beispiel der verstorbenen Olga Harant zeigt, wie ein persönliches Vermächtnis benachteiligten Kindern weltweit den Zugang zu Bildung und Ausbildung sichert. Testamentsspenden schaffen somit nachhaltige Perspektiven für junge Menschen und geben ihnen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.
Ab Oktober 2026 bietet der A1 digital.campus ein neues Workshopprogramm für Volksschulen und Sekundarstufe I an. Die Workshops konzentrieren sich auf Robotik, KI und Medienkompetenz und fördern technisches Verständnis sowie Kreativität. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Assistive-Technology-Workshops, die zeigen, wie Robotik den Alltag unterstützen kann. Zusätzlich wird auf gesellschaftliche Themen wie Cybermobbing durch die Kampagne #NotOnOurFeed hingewiesen. Der A1 digital.campus setzt sich seit 15 Jahren für eine niederschwellige digitale Bildung in Österreich ein und hat bereits über 650.000 Teilnehmende erreicht.
Der World Sepsis Day macht auf die Gefahren und Langzeitfolgen einer Sepsis aufmerksam. Eine Sepsis, die durch unkontrollierte Immunreaktionen auf Infektionen entsteht, hat eine hohe Sterblichkeit und kann bei Überlebenden zu gravierenden Nachwirkungen führen. Das Ludwig Boltzmann Institut für Traumatologie (LBI Trauma) beteiligt sich am internationalen Forschungsprojekt BEATsepsis, das die Mechanismen hinter den Langzeitfolgen untersucht. Ziel ist es, frühzeitig Symptome des Post-Sepsis-Syndroms zu erkennen und bessere Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Die Aufklärung über Sepsis bleibt entscheidend, da viele Menschen die Krankheit nicht rechtzeitig erkennen. Selbsthilfegruppen und Nachsorgeprogramme bieten Unterstützung für Betroffene.
BILLA engagiert sich für Toleranz, Vielfalt und Chancengleichheit durch zahlreiche Initiativen und Kooperationen. Als Premiumpartner des Diversity Balls am 5. September 2026 im Wiener Rathaus unterstützte BILLA eine Veranstaltung mit über 3.000 Besuchern, 100 Artists und inklusiven Show-Acts. Das Unternehmen fördert auch die Mistelbach Pride, die CSD-Parade in Graz und weitere Veranstaltungen. BILLA setzt sich zudem aktiv für die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderungen ein und beschäftigt bereits über 900 Mitarbeiter:innen mit Behinderungen. Die Einführung der „Stille Stunde“ in 118 Märkten sorgt für ein inklusives Einkaufserlebnis für reizempfindliche Personen. BILLA strebt an, sein Engagement für Diversität und Zusammenhalt weiter auszubauen.
Auf der expopharm 2026 diskutieren Vertreter aus Pharmazie, Politik und Krankenkassen über die Bedeutung von Prävention im deutschen Gesundheitssystem. Ziel ist es, neue Chancen für Patienten, Apotheken, Kassen und die pharmazeutische Industrie aufzuzeigen. Im Fokus stehen dabei die Rolle der Apotheken als Gesundheitslotsen, innovative Präventionsstrategien und die Verankerung von Gesundheitsvorsorge als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Diskussionsrunde thematisiert außerdem die Bedeutung von Beratung, Screening und präventiven Arzneimitteln. Der BPI möchte gemeinsam mit Apotheken, Kassen und Politik an einer nachhaltigen Präventionsstrategie arbeiten, um das Gesundheitssystem zukunftsfähig zu machen.
Die Charity Gala KIDS FUTURE UNLOCKED fand in der Wiener Hofburg statt und sammelte über 500.000 Euro für die St. Anna Kinderkrebsforschung. Organisiert vom Ambassador Circle, zu dem prominente Mitglieder wie Dominic Thiem und Daniel Jelitzka gehören, zielt die Veranstaltung darauf ab, Kindern mit schweren Erkrankungen neue Hoffnung und Therapien zu bieten. Die Gala bot ein abwechslungsreiches Programm mit Auftritten von Künstlern und kulinarischen Highlights. Die Veranstalter betonten die Bedeutung gemeinsamer Verantwortung und die Notwendigkeit, die Initiative auch in Zukunft fortzuführen, um die Mission der Forschung weiter zu unterstützen.
Das beliebte „WDR 2 Weihnachtswunder“ gastiert 2026 in Mönchengladbach. Vom 12. bis 16. Dezember senden die Moderatoren live aus einem Glashaus auf dem Europaplatz, um gemeinsam Spenden für den Kampf gegen den Hunger weltweit zu sammeln. Unterstützt werden knapp 50 Hilfsprojekte, darunter auch die Tafeln NRW. Schon jetzt engagieren sich Menschen mit kreativen Aktionen, um Spenden zu sammeln. Besucher können das Event vor Ort erleben, Prominente treffen und Musikwünsche gegen Spenden einreichen. Das Event wird im Radio, online und im WDR Fernsehen übertragen.
Deutschlandradio und Media Broadcast haben heute zum Bundesweiten Warntag den neuen Service ASA DE gestartet. Über das DAB+ Netz werden künftig amtliche Warnmeldungen bei Krisen und Gefahren deutschlandweit ausgestrahlt. Das System arbeitet mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz zusammen und ergänzt bestehende Warnmittel wie Sirenen oder Apps. ASA DE ermöglicht es, Sicherheitsinformationen regional oder bundesweit zu verbreiten. Radios mit ASA-Zertifizierung schalten sich bei einer Warnung automatisch ein. Da der Dienst unabhängig von Mobilfunk und Internet funktioniert, bleibt die Bevölkerung auch bei Netzausfällen informiert. Damit wird der digitale Rundfunk um eine wichtige Sicherheitsfunktion erweitert.
Sieben Lehrende der FH JOANNEUM wurden mit dem Ars Docendi 2026, dem Staatspreis für exzellente Lehre, für ihr innovatives Lehrkonzept ausgezeichnet. Das Team überzeugte in der Kategorie „Lernergebnisorientierte Lehr- und Prüfungskultur“ mit einem Ansatz, der Theorie und Praxis im Informatikstudium verbindet und projektorientiertes Lernen fördert. Am Institut für Informatik und Künstliche Intelligenz in Graz und Kapfenberg werden so praxisnahe Lernumgebungen geschaffen, die Studierende aktiv in die Entwicklung von Prototypen und Geschäftsmodellen einbinden. Der Preis würdigt den zukunftsweisenden Beitrag zur Hochschullehre.
Die Charity-Veranstaltung TRIBUTE TO BAMBI findet am 15. Oktober 2026 wieder in Berlin statt, genau 25 Jahre nach ihrer Premiere in der Hauptstadt. Rund 300 Gäste aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik treffen sich im Fotografiska, um Spenden für Kinder und Jugendliche in Not zu sammeln und auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen. Moderatorin Frauke Ludowig führt durch den Abend, der von Burda Media zugunsten der TRIBUTE TO BAMBI Stiftung organisiert wird. Unterstützt wird das Event von prominenten Partnern wie AIGNER, Chopard und EDEKA, die sich gemeinsam für bessere Chancen für Kinder engagieren.
Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Asylbewerberleistungen in Deutschland ist Ende 2025 deutlich gesunken. Rund 390.000 Personen erhielten Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, das entspricht einem Rückgang von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders viele der Leistungsberechtigten stammen aus Syrien, der Türkei, Afghanistan und dem Irak. Der Großteil der Beziehenden ist männlich und zwischen 18 und 49 Jahre alt, etwa ein Drittel ist minderjährig. Neben den Regelleistungen wurden auch besondere Leistungen, etwa bei Krankheit oder Schwangerschaft, an rund 215.000 Menschen ausgezahlt. Auch hier zeigt sich ein Rückgang um 15 Prozent gegenüber 2024.
In Graz, Wien und Linz werden im September und Oktober ökumenische Schöpfungsfeiern aus queerer Perspektive abgehalten. Das Projekt "Abrakadabra" vereint Liturgie, Kunst, Musik und Performance, um die Vielfalt und Schönheit queerer Lebensrealitäten in der Kirche sichtbar zu machen. Besonders im Fokus steht die künstlerische Mitwirkung von Dragqueen und DJ Miss Ivanka T. Die Feiern bieten kreative Mitmachstationen, Informationsangebote, eine Agape und After Party. Ziel ist es, kirchliche Räume für alle Menschen zu öffnen und die Botschaft zu vermitteln, dass jeder Mensch Teil der guten Schöpfung ist. Die Veranstaltungen setzen ein Zeichen gegen Ausgrenzung und für Vielfalt.
Am IMC Krems erforscht Hanna Köttl, wie Altersdiskriminierung im Gesundheitswesen abgebaut werden kann. Dabei steht die gerechte Gestaltung von Künstlicher Intelligenz im Mittelpunkt, um Vorurteile gegenüber älteren Menschen zu vermeiden und eine altersinklusive Versorgung zu fördern. Köttl setzt auf partizipative Ansätze, bei denen ältere Menschen in die Entwicklung neuer Technologien eingebunden werden. Sie betont, dass technologische Innovationen allein nicht ausreichen, um den gesellschaftlichen Wandel zu bewältigen. Lebenslanges Lernen und der Abbau von Stereotypen schon im Kindesalter sind weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit.
Der Kreativwettbewerb „Danube Art Master“ lädt Kinder und Jugendliche ein, ihre Beziehung zu Donau und anderen Flüssen künstlerisch auszudrücken. Teilnehmen können 6- bis 18-Jährige mit Kunstwerken, Fotos oder Videos, die bis 11. Oktober eingereicht werden. Ziel ist es, die Bedeutung der Flüsse als Lebensräume und Verbindungsorte bewusst zu machen. Die besten Beiträge aus Österreich werden zum internationalen Wettbewerb weitergeleitet und haben die Chance auf eine Auszeichnung auf europäischer Ebene. Der Wettbewerb wird vom Umweltdachverband und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz organisiert.
Das Projekt „Lernen auf Rädern“ der Caritas, unterstützt von PÜSPÖK, hat in den letzten drei Jahren 34.000 Kilometer im Burgenland zurückgelegt und 142 Schüler:innen kostenlose Lernhilfe geboten. Die mobile Lernhilfe fördert nicht nur die schulischen Leistungen der Kinder, sondern auch deren Freude am Lernen. In Orten wie Frauenkirchen, Illmitz und Andau werden neben schulischer Unterstützung auch gemeinschaftliche Lernaktivitäten angeboten. PÜSPÖK setzt sich dafür ein, Kindern aus einkommensschwachen Familien faire Bildungschancen zu ermöglichen. Zudem unterstützt PÜSPÖK die Pfandsammelaktion der Caritas beim Nova Rock Festival, um Umweltschutz mit sozialem Engagement zu verbinden und zusätzliche Lernstunden für die Kinder zu finanzieren.
INTERSPAR hat über 100.000 Euro an Spenden von Kundinnen und Kunden, die ihre Pfandgutschriften am Leergutautomaten gespendet haben, an die Freiwillige Feuerwehr St. Veit an der Glan übergeben. Diese Spenden werden zur Anschaffung eines Überdruckbelüfters für die neue Drehleiter verwendet, was die Einsatzmöglichkeiten der Feuerwehr im Brand- und Katastrophenschutz verbessert. Die Aktion fördert das regionale Miteinander und zeigt, wie wichtig gemeinschaftliches Engagement ist. HBI Elias Popek und INTERSPAR-Geschäftsführer Mag. Johannes Holzleitner betonen die Bedeutung der Unterstützung durch die Bevölkerung für die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr.
Im September 2026 wird die Universität Graz zum Treffpunkt für über 750 Physiker:innen aus ganz Europa. Der internationale Kongress beleuchtet das breite Spektrum physikalischer Forschung und deren Bedeutung für Alltag und Technik. Die Veranstaltung macht Graz zur zentralen Bühne für aktuelle Entwicklungen in der Physik und fördert den Austausch zwischen Wissenschaftler:innen.
Der Klimawandel hat 2025 weltweit zu massiven Unterbrechungen im Bildungsbereich geführt. Laut UNICEF waren 171 Millionen Kinder und Jugendliche von Schulschließungen, Unterrichtsausfällen und beschädigten Schulen betroffen. Besonders häufig traten Stürme, Überschwemmungen und Hitzewellen auf, die den Präsenzunterricht unmöglich machten und viele zum Fernunterricht zwangen. Am stärksten traf es Länder mit niedrigem Einkommen, wo Ressourcen für Krisenmanagement fehlen. UNICEF fordert mehr Investitionen in klimaresiliente Bildungsinfrastruktur und gezielte Maßnahmen, um Lernverluste zu verhindern und die Zukunftschancen betroffener Kinder zu sichern.
IBM und Lockheed Martin gründen mit ETH Zürich ein Innovationszentrum, das die erste IBM-Quantencomputer-Infrastruktur der Schweiz beherbergen wird. Der IBM Quantum System Two wird am Schweizer Nationalen Supercomputing Center in Lugano installiert und soll Forschung, Industrie und Start-ups Zugang zu modernster Quanten-Technologie ermöglichen. Das Projekt fördert nicht nur neue Anwendungen und technische Durchbrüche, sondern unterstützt auch gezielt die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften im Quantenbereich. Die Zusammenarbeit umfasst darüber hinaus gemeinsame Forschungsprojekte und stärkt die Position der Schweiz als Innovationsstandort für Quantentechnologien.
Eine Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt: Sport- und Wellnessplattformen bieten eine große Auswahl an Fitness-, Yoga- und Wellnessangeboten, die flexibel und ohne feste Studiobindung genutzt werden können. Besonders attraktiv sind Unternehmenstarife, bei denen der Arbeitgeber einen Zuschuss zahlt – so ist das Training für Beschäftigte mitunter sogar kostenlos. Die Plattformen unterscheiden sich in Preis, Angebotsvielfalt und regionaler Verfügbarkeit. Während in Großstädten die Auswahl größer ist, kann das Angebot auf dem Land begrenzt sein. Flexible Vertragsbedingungen und Online-Optionen machen die Mitgliedschaft zusätzlich attraktiv. Eine individuelle Auswahl ist entscheidend.
Die Feuerwehr Essen erprobt mit dem NGeCall-Demonstrator neue Wege in der Notfallkommunikation. Der digitale Prototyp ermöglicht es, innovative Technologien und Schnittstellen unter realistischen Bedingungen zu testen. Ziel ist es, die Einsatzkräfte besser vorzubereiten und Prozesse vor der Einführung neuer Systeme zu optimieren. Langfristig sollen durch automatisierte Datenübermittlung, präzisere Unfallanalysen und bessere Informationslage die Reaktionszeiten verkürzt und Rettungseinsätze effizienter gestaltet werden. Voraussetzung für den flächendeckenden Einsatz sind moderne Leitstellen, zuverlässige Mobilfunknetze und geschultes Personal. Die Vision: In zehn Jahren ist die Notfallversorgung datenbasiert, vernetzt und noch schneller.
Die NASA hat einen neuen Vertrag mit Relativity Space abgeschlossen und deren Terran R-Rakete in das Launch Services-Programm aufgenommen. Damit steht die innovative Trägerrakete für zukünftige NASA-Missionen zur Verfügung. Der Vertrag läuft bis 2032 und erlaubt es, jährlich neue Anbieter in das Programm aufzunehmen. Neben NASA-Missionen können auch andere US-Behörden wie die Wetterbehörde NOAA die Dienste nutzen. Das Kennedy Space Center in Florida koordiniert die Vergabe der Starts.
Der Aquaculture Stewardship Council (ASC) und der Marine Stewardship Council (MSC) zeichnen 2026 erneut Unternehmen und Persönlichkeiten der Seafood-Branche aus. Die ASC & MSC Awards Deutschland würdigen besonderes Engagement für nachhaltigen Fischfang und verantwortungsvolle Fischzucht entlang der gesamten Lieferkette. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Blue Future Forums in Hamburg statt. Neben der Ehrung werden aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Chancen der Branche diskutiert. Die Awards unterstreichen die Bedeutung von Innovation und nachhaltigen Standards für die Zukunft der Meere.
HARIBO startet im Ahrtal ein nachhaltiges Aufforstungsprojekt. Da die traditionelle Kastanienaktion wegen der Afrikanischen Schweinepest weiterhin ausfällt, pflanzt das Unternehmen gemeinsam mit lokalen Schulen einen HARIBO-Wald. Die Pflanzwoche im November 2026 markiert den Auftakt, bei dem über 10.000 Bäume auf einer Fläche von mehr als zwei Hektar gesetzt werden. Die Aktion verbindet Natur, Gemeinschaft und Wiederaufbau. Schulen aus der Region erhalten finanzielle Unterstützung und werden aktiv in das Projekt eingebunden. Der neue HARIBO-Wald soll ein generationsübergreifendes Zeichen für Zusammenhalt und nachhaltige Freude setzen.
Die NASA hat bekanntgegeben, dass die erfahrenen Artemis-II-Astronauten Victor Glover und Reid Wiseman ab September als Berater im Emeritus-Programm am Johnson Space Center tätig sein werden. In dieser neuen Rolle geben sie ihr technisches Wissen und ihre Erfahrungen an die nächste Generation von Astronauten, Fluglotsen und Ingenieuren weiter. Glover und Wiseman waren Teil der historischen Artemis-II-Mission, bei der erstmals seit über 50 Jahren wieder Menschen den Mond umrundeten. Ihr Engagement gilt als entscheidend für die Vorbereitung kommender Mondmissionen, insbesondere Artemis III und IV, die weitere Meilensteine der Raumfahrt setzen sollen.
American Airlines und das CR Smith Museum stellen anlässlich des 25. Jahrestags von 9/11 ihre umfangreiche Sammlung an Erinnerungsstücken dem National September 11 Memorial & Museum zur Verfügung und unterstützen das Museum finanziell. Damit sollen die Ereignisse und Opfer des 11. September 2001 dauerhaft gewürdigt und zukünftigen Generationen vermittelt werden. Zusätzlich engagiert sich American Airlines für den künftigen Pentagon Memorial Visitor Education Center mit Spenden und weiteren Artefakten. Ziel ist es, die Geschichte des Anschlags am Pentagon zu bewahren und die Erinnerung an die Opfer lebendig zu halten.
Die Universität für Weiterbildung Krems wurde für ihre interdisziplinären Weiterbildungsstudien "Neuroorthopädie – Disability Management" und "Bewegungsentwicklung" mit dem Ars Docendi Anerkennungspreis ausgezeichnet. Die Programme verbinden Medizin, Therapieberufe und Orthopädietechnik, um eine gemeinsame Wissensbasis für die Versorgung von Menschen mit neuromotorischen Erkrankungen zu schaffen. Die Studien zeichnen sich durch praxisorientiertes, interprofessionelles Lernen und innovative Lehrformate aus. Absolventen haben bereits eine internationale Vereinigung gegründet, um den Austausch fortzuführen. Der Ars Docendi-Preis würdigt herausragende Leistungen in der Lehre an österreichischen Hochschulen.
TÜV SÜD hat in Singapur das „Global Decarbonisation Centre of Excellence“ eröffnet, um die Infrastruktur für vertrauenswürdige CO₂-Märkte zu stärken und digitale Verifizierungslösungen voranzutreiben. Das Zentrum unterstützt die Umsetzung internationaler Klimaziele und fördert die Entwicklung eines robusten Ökosystems für CO₂-Dienstleistungen in Südostasien. Mit Investitionen von über 24 Millionen US-Dollar und der Unterstützung des Singapore Economic Development Board bündelt das Kompetenzzentrum digitale Innovation und jahrzehntelange Expertise, um die Dekarbonisierung in Asien und weltweit zu beschleunigen. Das Ziel ist eine transparente, effektive Zusammenarbeit von Unternehmen, Regierungen und Projektentwicklern im Kampf gegen den Klimawandel.
Die Wanderausstellung "Versäumte Bilder" gastiert ab 17. September an der Universität Würzburg und stellt 17 KI-generierte Porträts von übersehenen Wissenschaftlerinnen vor. Darunter ist erstmals auch die Naturforscherin Barbara Thein, die als erste Frau an der Uni Würzburg wissenschaftlich arbeitete. Die Ausstellung reist in den kommenden eineinhalb Jahren durch Deutschland und wird an jeder Station um ein neues Porträt ergänzt. Ziel ist es, die Leistungen innovativer Frauen in Wissenschaft und Gesellschaft sichtbar zu machen und einen Kulturwandel in der Anerkennung weiblicher Beiträge anzustoßen.
In Rheinland-Pfalz startet das Projekt „Programmieren mit dem Elefanten“, bei dem Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter spielerisch erste Programmierkenntnisse erwerben. Das Angebot wird über öffentliche Bibliotheken vermittelt und nutzt die beliebte Elefanten-App mit einer sogenannten „Wenn-Dann-Maschine“, die grundlegende Prinzipien des Programmierens in mehreren Schwierigkeitsstufen erklärt. Die Bibliotheken dienen dabei als Lernorte, an denen Kinder digitale Kompetenzen, Teamarbeit und Problemlösungsfähigkeiten entwickeln. Das Projekt ist kostenfrei und soll Bildungsgerechtigkeit fördern. Begleitmaterial für Eltern und pädagogisches Personal unterstützt das Lernen zusätzlich.
Johnson & Johnson präsentiert auf dem IMS 2026 über 35 neue Studien zu innovativen Behandlungen gegen das Multiple Myelom. Im Fokus stehen sowohl zugelassene Medikamente wie DARZALEX, TECVAYLI, CARVYKTI und TALVEY als auch neue Wirkstoffe wie der trispezifische Antikörper Ramantamig. Die vorgestellten Daten belegen Fortschritte bei der Frühanwendung immunbasierter Therapien, was zu längeren Überlebenszeiten und besseren Behandlungsergebnissen führen könnte. Johnson & Johnson unterstreicht damit seine führende Rolle in der Entwicklung von Therapien gegen das Multiple Myelom und verfolgt das Ziel, die Krankheit künftig heilbar zu machen. Die Ergebnisse zeigen einen Wandel von der Kontrolle der Erkrankung hin zu möglichen Langzeitremissionen.
Die FH JOANNEUM war im September 2026 Gastgeberin des europäischen Forums zur exzellenten beruflichen und dualen Bildung. Rund 400 Expertinnen und Experten aus Bildung, Wirtschaft und Politik diskutierten in Graz über innovative Modelle und die Zukunft der Fachkräfteentwicklung in Europa. Im Fokus standen Best-Practice-Beispiele, Synergien zwischen Berufs- und Hochschulbildung sowie die Rolle regionaler Kompetenznetzwerke. Ergänzt wurde das Programm durch Exkursionen zu Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Ziel ist es, durch internationalen Austausch und neue Kooperationen die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Regionen zu stärken.
Fresenius ordnet sein Krankenhausdienstleistungsgeschäft neu und integriert ab 2027 die bisher konzerninternen Services für Helios direkt in die Helios Kliniken GmbH. Rund 1.700 Mitarbeiter der Fresenius Health Services (FHS) wechseln im Zuge dessen zu Helios. FHS wird sich künftig ausschließlich auf externe Auftraggeber konzentrieren, die bereits jetzt den Großteil des Umsatzes ausmachen. Helios profitiert von einer engeren Zusammenarbeit bei der Krankenhausinfrastruktur.
Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „SAAT“ widmet sich dem 800. Todestag von Franz von Assisi. Der Ordensgründer bleibt auch nach Jahrhunderten eine prägende Figur, die Menschen weit über die katholische Kirche hinaus inspiriert – auch Evangelische und kirchenferne Personen beschäftigen sich mit seinem Vermächtnis. Im Heft findet sich zudem ein Interview mit Kirchenrätin Kim Kallinger, die über die Zukunft des Religionsunterrichts in einer vielfältigen Gesellschaft spricht. Außerdem wird das Engagement der Kindernothilfe Österreich für benachteiligte Kinder weltweit vorgestellt.
Im Rahmen des Breast Cancer Awareness Month hebt Dr. Albert Fuchs die Bedeutung der rekonstruktiven Brustchirurgie hervor. Nach einer Brustoperation ist die Wiederherstellung der Brust nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern auch entscheidend für das Körpergefühl der Patientinnen. Dr. Fuchs betont, dass es nicht nur um kosmetische Veränderungen geht, sondern um die Rückkehr zu einem vertrauten Körpergefühl und um Selbstbestimmung. Die individuellen Bedürfnisse der Frauen stehen im Mittelpunkt, und es gibt verschiedene Möglichkeiten der Rekonstruktion, die je nach Situation angepasst werden können. Eine frühzeitige und umfassende Beratung ist dabei unerlässlich, um den Patientinnen die Optionen aufzuzeigen und ihnen zu helfen, sich nach der Erkrankung wieder in ihrem Körper wohlzufühlen.
Hoch dosierte Nahrungsergänzungsmittel können bei Krebstherapien riskant sein. Besonders bei hormonabhängigem Brustkrebs oder während einer Chemotherapie können etwa Soja-Isoflavone oder andere pflanzliche Präparate die Wirkung der Behandlung abschwächen oder Nebenwirkungen verstärken. Auch Wechselwirkungen mit Medikamenten wie der Anti-Baby-Pille sind möglich und können zu unerwünschten Folgen führen. Neben Nahrungsergänzungsmitteln bergen auch andere Lebensmittel Risiken: Schimmelpilzgifte wie Aflatoxin in Nüssen oder pflanzlichen Milchalternativen können krebserregend sein. Die Toxikologie warnt zudem vor Acrylamid in stark erhitzten Lebensmitteln. Der EUROTOX-Kongress im Austria Center Vienna thematisiert diese Gefahren und betont die Bedeutung toxikologischer Risikobewertung.
Die Diözesansportgemeinschaft Österreich ruft am 20. September zur Aktion "Wir radeln in die Kirche" auf. Ziel ist es, Gläubige und Sportbegeisterte zu motivieren, den Weg zum Sonntagsgottesdienst umweltfreundlich mit dem Fahrrad, Scooter oder zu Fuß zurückzulegen und dabei das Auto stehen zu lassen. Die Aktion findet im Rahmen der Schöpfungszeit statt und wird von vielen Pfarren mit gemeinsamen Radtouren, Fahrradsegnungen und Pfarrcafés mit regionalen Produkten begleitet. Teilnehmer sind eingeladen, Fotos ihrer Touren zu teilen und so Teil einer "bewegten Kirche" zu werden.
Laut einer aktuellen Studie von Capgemini und Sweep verzeichnen 94 Prozent der befragten Unternehmen finanzielle Verluste durch klimabedingte Störungen, bei fast einem Drittel übersteigen diese Verluste eine Million Dollar. Dennoch geben 79 Prozent der Führungskräfte an, dass ihre Nachhaltigkeitsdaten unzureichend sind, um die Geschäftsstrategie effektiv zu steuern, da sie oft isoliert und nicht standardisiert vorliegen. Künstliche Intelligenz wird als Lösung gesehen, um die Datenqualität zu verbessern und Entscheidungen zu unterstützen. Die Mehrheit der Unternehmen betrachtet den Wandel hin zu einer CO2-armen Wirtschaft als Chance für Wachstum und setzt verstärkt auf AI, um Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit zu stärken.
Die FH Wiener Neustadt bietet mit dem neuen Lehrgang "Financial Crime Investigation" eine praxisorientierte Weiterbildung zur Bekämpfung von Finanzkriminalität an. Angesichts der sich schnell verändernden Methoden der Wirtschaftskriminalität wird spezialisiertes Wissen benötigt. Der Lehrgang kombiniert rechtliche, wirtschaftliche und technologische Perspektiven und richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus verschiedenen Bereichen. Die Teilnehmer lernen, kriminelle Strukturen zu erkennen, Risiken einzuschätzen und komplexe Sachverhalte zu analysieren. Der Kurs fördert den Austausch zwischen Justiz, Exekutive und Finanzverwaltung und bereitet die Teilnehmer auf die Herausforderungen der modernen Finanzwelt vor. Der erste Durchgang beginnt im Februar 2027 und ist auf 20 Teilnehmer begrenzt.
dm drogerie markt und Procter & Gamble (P&G) starten eine Initiative zur Förderung von Toleranz und Demokratie in Österreich. Für jedes verkaufte Aktionsprodukt von P&G in den dm Märkten, im Online-Shop oder über die Mein dm-App wird eine Spende von 5 Cent an die youngCaritas Österreich geleistet. Diese Mittel unterstützen Workshops, die junge Menschen für demokratische Werte sensibilisieren und den respektvollen Umgang miteinander fördern. Die Aktion läuft vom 9. September bis 6. Oktober 2026 und zielt darauf ab, das Verständnis für Vielfalt und Zivilcourage zu stärken. dm und P&G möchten mit dieser Spendenaktion ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen und die Verantwortung der Unternehmen in der Gesellschaft betonen.
Am Grundlsee wurde Anfang September eine groß angelegte Seereinigung durchgeführt. Die Österreichischen Bundesforste, regionale Partner und freiwillige Umwelttaucher bargen rund 140 Kilogramm Müll aus dem Seegrund, darunter Autoreifen, Plastikflaschen und sogar einen Liegestuhl. Die Aktion fand im Bereich Gößl statt und konzentrierte sich vor allem auf ufernahe Zonen bis zu 14 Meter Tiefe. Die geborgenen Abfälle wurden im Anschluss von der Gemeinde fachgerecht entsorgt. Solche Reinigungsaktionen werden regelmäßig durchgeführt, um den See und sein empfindliches Ökosystem zu schützen. Die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Vereinen und erfahrenen Tauchern ist dabei besonders wichtig.
Im Vorfeld des Welttierschutztages am 4. Oktober 2026 startet Mars eine Spendenaktion für das „Glückskatzenprojekt“ von Tierschutz Austria. Aufgrund milderer Winter sind Katzen fast ganzjährig paarungsbereit, wodurch Tierheime wie das Tierschutzhaus Vösendorf das ganze Jahr über mit einem Anstieg an Kitten konfrontiert sind. Aktuell werden dort 420 Katzen betreut, darunter rund 100 Baby- und Jungkatzen. Mars und die Marke „Whiskas“ rufen zur Unterstützung auf, um die Versorgung dieser „Flaschenkinder“ sicherzustellen. Die Kampagne läuft vom 24. August bis 11. Oktober 2026, und für jeden Kauf von Whiskas® und Pedigree® wird eine Spende von 5 Euro an Tierschutz Austria ausgelöst. Die Adoption von Kitten wird ebenfalls gefördert, um diesen Tieren eine zweite Chance zu geben.
Der Munich Airport Business Park in Hallbergmoos begrüßt die DEKRA Akademie als neuen Mieter. Auf etwa 735 Quadratmetern wird der DEKRA HealthCare Campus Airport München entstehen, der Fachpersonal im Gesundheits- und Pflegebereich ausbilden wird. Der Campus bietet praxisnahe Schulungen und nutzt eine spezielle Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte, die einzigartig für Schulungsstandorte ist. Die Ausbildung erfolgt kompetenzbasiert und umfasst verschiedene Formate wie online, hybrid und Präsenzunterricht. Die enge Zusammenarbeit mit der Airport Clinic ermöglicht Praktika für die Teilnehmenden. Mit diesem neuen Standort reagiert DEKRA auf den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen und bereitet Pflegekräfte gezielt auf den deutschen Arbeitsmarkt vor.
Ein internationales Forscherteam von Cleveland Clinic, RIKEN und IBM hat erstmals ein Protein mit 12.635 Atomen mithilfe von Quantencomputern simuliert und ist damit Finalist für den renommierten Gordon Bell Prize 2026. Die bahnbrechende Leistung wurde durch die Kombination von Quanten- und klassischen Supercomputern erreicht und eröffnet neue Möglichkeiten für die Lebenswissenschaften. Die innovative Methode ermöglicht eine deutlich genauere und schnellere Berechnung der Bindungsenergien von Molekülen, was die Entwicklung neuer Medikamente beschleunigen könnte. Die Zusammenarbeit der Systeme minimiert Fehlerquellen und zeigt das Potenzial von Quanten-zentriertem Supercomputing für die medizinische Forschung.
Fresenius Kabi präsentiert mit NutriChef eine neue Sondennahrung, die auf natürlichen Lebensmitteln basiert und das Erlebnis echter Mahlzeiten in die enterale Ernährung bringt. Die Produktneuheit bietet drei vollbilanzierte Varianten, die an Frühstück, Mittag- und Abendessen angelehnt sind und so mehr Auswahl und Vertrautheit im Ernährungsalltag schaffen. NutriChef enthält 21 verschiedene pflanzliche Zutaten und kombiniert hohe Energie- und Proteindichte mit natürlichen Aromen. Entwickelt wurde das Produkt basierend auf den Bedürfnissen von Patienten, Angehörigen und Fachkräften, um die Lebensqualität und Teilhabe trotz Sondenernährung zu fördern.
Die EVN beginnt mit umfassenden Untersuchungen zur Nutzung von Tiefengeothermie im südlichen Wiener Becken. Ziel des Projekts „GeoWärme Niederösterreich“ ist es, das Potenzial dieser nachhaltigen Wärmequelle für die regionale Versorgung genauer zu erfassen. Spezielle Messfahrzeuge führen dazu Vibrationsseismik durch, um detaillierte Modelle des Untergrunds zu erstellen. Das Untersuchungsgebiet umfasst über 60 Gemeinden und mehr als 330 Kilometer. Die gewonnenen Daten bilden die Basis für zukünftige Geothermieanlagen, die bis 2035 Wärme in bestehende Netze einspeisen sollen. Bürger können sich bei drei regionalen Veranstaltungen über das Projekt informieren.
Die NASA ruft Unternehmen, Forschungseinrichtungen und gemeinnützige Organisationen dazu auf, Vorschläge für neue Technologien zur Erkundung und Besiedlung des Mondes einzureichen. Ziel ist es, wichtige technologische Lücken wie Energieerzeugung, Sauerstoffgewinnung und die Herstellung von Baumaterialien direkt auf dem Mond zu schließen. Mit dem NextSTEP-3-Programm sollen vor allem US-geführte Innovationen gefördert werden. Die gewonnenen Erkenntnisse und Demonstrationen aus den eingereichten Projekten sollen die Grundlage für künftige Missionen und eine nachhaltige Präsenz am lunaren Südpol schaffen.
Nach einem Rekordsommer mit extremer Hitze fordern Tierschutzorganisationen ein Verbot von Fiakerpferden in der Wiener Innenstadt. Über 100.000 Menschen haben Petitionen des VGT und von Tierschutz Austria unterzeichnet, um ein Ende des tierquälerischen Einsatzes der Pferde im Verkehr zu erreichen. Die Organisationen kritisieren, dass Pferde bei hohen Temperaturen und im dichten Stadtverkehr leiden und fordern einen runden Tisch mit der Stadt Wien. Ziel ist es, noch vor der nächsten Fiakersaison tierfreundliche Alternativen zu den traditionellen Kutschenfahrten zu finden.
Die Johanniter Österreich starten zum Welttag der Ersten Hilfe die Aktion „Alle sprechen Erste Hilfe“ und setzen dabei auf Inklusion. Mit Übersetzungstechnologien, speziellen Kursen für Menschen mit Behinderung und niederschwelligen Angeboten sollen Sprachbarrieren und Zugangshürden abgebaut werden. Ziel ist es, möglichst viele Menschen – unabhängig von Sprache oder Behinderung – zu Ersthelfer:innen auszubilden. Besondere Kurse in Wien und Tirol bieten am 12. September praktische Trainings mit Übersetzung in mehrere Sprachen und Fokus auf Alltagssituationen. Forschungsprojekte wie SHIELD und Stärka entwickeln innovative Formate, um Krisenvorsorge und Erste Hilfe auch für schwer erreichbare Gruppen zugänglich zu machen.
Eine neue Studie der McGill University zeigt, dass Chinas Clean Heating Policy nicht nur die Luftqualität verbessert, sondern auch den Blutdruck der Bewohner senkt. Die Maßnahme unterstützt ländliche Haushalte beim Umstieg von Kohle auf elektrische oder gasbetriebene Heizungen und zielt auf die Reduktion von Smog ab. Über vier Jahre wurden in 50 Dörfern bei Beijing über 1.200 Erwachsene begleitet. Die Ergebnisse belegen, dass der Blutdruck in Dörfern mit sauberer Heizung sank. Die Studie unterstreicht die Bedeutung sauberer Energie für die Gesundheit und liefert wichtige Hinweise für ähnliche Programme weltweit.
Die österreichische Bundesregierung hat ein neues Leitbild für die Forschungsförderung vorgestellt. Ziel ist es, Unternehmen den Zugang zu Förderungen zu erleichtern und bürokratische Hürden abzubauen. Durch eine engere Zusammenarbeit von FFG, aws, ABA und CDG sowie gemeinsame digitale Lösungen sollen Anträge schneller und unkomplizierter bearbeitet werden. Die Maßnahmen greifen zentrale Anliegen der Wirtschaft auf und sollen den Innovationsstandort Österreich stärken. Künftig wird eine bessere Begleitung der Unternehmen von der Forschung bis zur Markteinführung angestrebt, wodurch mehr Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Land geschaffen werden sollen.
Die Produktion von grünem Wasserstoff erlebt in Niedersachsen einen Boom. Dabei rückt die Frage in den Fokus, wie der hohe Wasserbedarf für die Elektrolyse gedeckt werden kann, ohne regionale Wasserressourcen zu überlasten. Besonders in wasserarmen Regionen entstehen Nutzungskonflikte zwischen Industrie, Landwirtschaft und Trinkwasserversorgung. Das Forschungsprojekt reSYNERGY untersucht, wie gereinigtes Abwasser als nachhaltige Wasserquelle für die Wasserstoffproduktion genutzt werden kann. Ziel ist es, Wasser- und Energiesysteme effizient zu verknüpfen und so die Versorgungssicherheit zu stärken. Die größte Herausforderung besteht darin, technische, organisatorische und rechtliche Hürden zu überwinden.
enviaM und MITGAS investieren 2026 rund 481.400 Euro in Energiesparprojekte für 130 Städte und Gemeinden in Ostdeutschland. Hartmannsdorf-Reichenau erhält 3.000 Euro für die Umrüstung der Turnhallenbeleuchtung auf LED. Insgesamt sollen durch die Maßnahmen rund 1,05 Millionen Kilowattstunden Strom und Gas eingespart werden. Seit 2007 wurden über den Energieeffizienzfonds bereits 2.790 Projekte mit 6,9 Millionen Euro unterstützt, was zu einer Gesamteinsparung von 28 Millionen Kilowattstunden geführt hat. Der Fonds wird jährlich neu aufgelegt, Kommunen können ab 1. November 2026 wieder Anträge digital einreichen.
Beim Bürgerfest des Bundespräsidenten in Bonn wurden rund 2.500 Ehrenamtliche aus ganz Deutschland für ihr gesellschaftliches Engagement geehrt. Auch Mitarbeitende der Generali waren vertreten und präsentierten die Stiftung The Human Safety Net, die benachteiligte Familien unterstützt. Im Mittelpunkt stand eine Kampagne für digitale Gesundheit, bei der Kinder und Familien an interaktiven Stationen spielerisch Fähigkeiten entdecken konnten. Eine Tanz-Performance thematisierte zudem die Integration Geflüchteter. Das Fest zeigte, wie wichtig Verantwortung und aktive Teilhabe für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind.
Bauchfellkrebs galt lange als kaum behandelbar. Dank spezialisierter Operationen eröffnen sich heute neue Perspektiven für Betroffene. In einer Sonntagsvorlesung an der Charité erklären Expertinnen, wie Bauchfellmetastasen entstehen, welche Beschwerden sie verursachen und für wen moderne Therapien in Frage kommen. Zudem wird erläutert, warum die Behandlung in spezialisierten Zentren besonders wichtig ist und wie das Zusammenspiel verschiedener Fachbereiche komplexe Eingriffe sicher macht. Die Veranstaltung findet am 13. September statt und richtet sich an alle Interessierten. Ein Mitschnitt ist später online abrufbar.
Johnson & Johnson stellt auf dem Psych Congress 2026 neue klinische Daten zu Medikamenten gegen bipolare Störungen, Depression und Schizophrenie vor. Im Fokus stehen die Wirksamkeit und Sicherheit von CAPLYTA bei bipolarer Manie sowie neue Erkenntnisse zu SPRAVATO und Seltorexant bei schwer behandelbaren Depressionen und Schlafproblemen. Die vorgestellten Studien unterstreichen die Herausforderungen bei der Behandlung komplexer neuropsychiatrischer Erkrankungen und zeigen Fortschritte in der personalisierten Medizin. Die Daten sollen Ärzten helfen, bessere Therapieentscheidungen für Patienten mit hohen Krankheitslasten zu treffen.
Beim Band Fußball Cup am 20. September treten zahlreiche österreichische Musiker, Entertainer und Prominente in Wien für den guten Zweck an. Unter der Leitung von Marco Pogo und mit Unterstützung von Roman Gregory spielen sie zugunsten der Wiener Frauenhäuser und White Ribbon Österreich. Das Event setzt ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen und will Männer als positive Vorbilder sichtbar machen. Neben dem Fußballspiel gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Live-Musik, DJ-Sets und Mitmachaktionen für die ganze Familie. Der gesamte Erlös kommt Projekten zur Gewaltprävention zugute. Die Veranstaltung ist barrierefrei und lädt Besucher aller Altersgruppen ein.
Helga Stuckenberger ist in Frontenhausen eine lokale Legende: Seit über 50 Jahren bringt sie Kinder sicher zur Schule, organisiert Pilger- und Einkaufsfahrten und setzt sich besonders für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen ein. Mit ihrem barrierefreien Bus ermöglicht sie ihnen neue Mobilität und Lebensfreude. Trotz persönlicher Schicksalsschläge wie dem Tod ihres Sohnes und der Pflege ihres Mannes bleibt sie ihrem Beruf und ihrer Leidenschaft treu. Als eine der ersten Busfahrerinnen Deutschlands hat sie sich in einer Männerdomäne durchgesetzt und sitzt mit 85 Jahren noch immer voller Begeisterung am Steuer.
Bristol Myers Squibb meldet positive Ergebnisse der Phase-2-Studie QUINTESSENTIAL zur neuartigen CAR-T-Zelltherapie Arlocabtagene Autoleucel bei mehrfach vorbehandeltem, rückfälligem und therapieresistentem multiplen Myelom. Die Therapie erreichte sowohl beim Gesamtansprechen als auch bei der Komplettremission signifikante Erfolge bei Patienten, die bereits mehrere andere Behandlungen erhalten hatten. Arlocabtagene Autoleucel richtet sich gegen das Protein GPRC5D und könnte eine neue Behandlungsoption für Patienten mit begrenzten Alternativen darstellen. Die Sicherheit entsprach bisherigen CAR-T-Therapien. Die Ergebnisse werden auf einer medizinischen Tagung präsentiert.
Das IMC Krems ist als einzige österreichische Hochschule unter den Top 20 im Munich Impact Ranking 2026 für Startup-Beschäftigung im DACH-Raum gelistet. Mit 726 Beschäftigten in Startups pro 1.000 Studierende belegt die Hochschule Platz 14 und unterstreicht damit ihre enge Verbindung zum Startup-Ökosystem. Die Hochschule setzt gezielt auf unternehmerisches Denken und bietet spezialisierte Studiengänge wie StartUp Management und Unternehmensführung & Digitales Management an. Diese Programme fördern Innovation und Praxisorientierung und spiegeln die Gründungsgeschichte des IMC Krems wider.
Beim Weltkindertag in Köln wird der Rheinauhafen zum bunten Festplatz mit über 70 Mitmachständen, Bühnen und zahlreichen Angeboten für Familien. Die DEVK engagiert sich traditionell für Kinderrechte und bietet Aktionen wie Bungee-Trampolin, Basteln und Kinderschminken an. Ein Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf digitalem Kinderschutz. Dazu lädt die DEVK Anfang November zu einem Online-Elternabend ein, bei dem Experten über Cybermobbing und Schutzmaßnahmen informieren. Junge Besucher können zudem in einer Demokratiekuppel direkt mit Politikern sprechen.
Die private Versicherung spielt eine entscheidende Rolle im österreichischen Gesundheitssystem, insbesondere angesichts der demografischen Herausforderungen. Mit einer alternden Bevölkerung und einem Rückgang der Erwerbstätigen wird eine Zusammenarbeit zwischen öffentlicher und privater Gesundheitsversorgung immer wichtiger. Private Zusatzversicherungen entlasten das öffentliche System, indem sie zusätzliche Kapazitäten schaffen und medizinische Leistungen erweitern. Im Jahr 2025 überschritten die Gesundheitsausgaben in Österreich erstmals die 60-Milliarden-Euro-Marke, wobei private Ausgaben einen signifikanten Anteil ausmachten. Der Artikel hebt auch hervor, dass ein Drittel der Ärzteschaft in den kommenden Jahren in den Ruhestand geht, was die Notwendigkeit der privaten Absicherung unterstreicht. UNIQA ist Marktführer im Bereich der privaten Gesundheitsversicherung und bietet zahlreiche Dienstleistungen an, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern.
Im ersten Halbjahr 2026 wurde in Deutschland 4,5 % mehr Strom erzeugt als im Vorjahreszeitraum. Besonders stark legte die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien zu, die um 6,5 % auf 136,4 Milliarden Kilowattstunden stieg. Damit stammten 59,1 % des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Quellen, während der Anteil konventioneller Energieträger weiter sank. Windkraft bleibt mit einem Plus von 12,3 % wichtigster Energieträger, gefolgt von Kohle, Photovoltaik und Erdgas. Der Importüberschuss beim Strom schrumpfte deutlich, die Exporte stiegen an. Seit 2018 hat sich die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen um ein Viertel erhöht.
Das Rote Kreuz Niederösterreich und Saubermacher testen gemeinsam neue Wege für nicht verkaufte Kleiderspenden. Im Rahmen eines einjährigen Pilotprojekts werden Textilien aus den Henry Läden auf ihre Materialzusammensetzung untersucht. Ziel ist es, herauszufinden, wie diese Stoffe sinnvoll recycelt und wiederverwertet werden können. Damit soll die textile Kreislaufwirtschaft gestärkt und Abfall reduziert werden.
Der WWF warnt vor einem dramatischen Artenverlust in der Unteren Lobau, ausgelöst durch Wassermangel und anhaltende Dürre. Besonders betroffen sind seltene Fische, Amphibien, Reptilien und Pflanzen, die auf intakte Gewässer angewiesen sind. Die Situation verschärft sich durch steigende Temperaturen und sinkende Wasserstände. Der WWF fordert von der Stadt Wien eine sofortige Wasserzufuhr aus der Oberen Lobau sowie ein systematisches Artenmonitoring. Langfristig soll eine bessere Anbindung an die Donau den Lebensraum für bedrohte Arten sichern und die ökologische Dynamik wiederherstellen.
Am Internationalen Tag der Alphabetisierung, dem 8. September, hebt Missio Österreich die Dringlichkeit der Bildung für Mädchen und Frauen hervor. Weltweit sind etwa 754 Millionen Erwachsene, darunter zwei Drittel Frauen, analphabetisch. Besonders betroffen sind Regionen in Süd- und Westasien sowie Subsahara-Afrika. Missio Österreich engagiert sich seit Jahren in Bildungsprojekten, um Mädchen und Frauen den Zugang zu Bildung zu erleichtern. Ein Beispiel ist der Bau einer Schule in Lahore, Pakistan, für 300 Mädchen, die neben grundlegenden Fähigkeiten auch Berufsausbildung erhalten sollen. Auch in Tansania unterstützt Missio Frauen, die als Kinder keine Bildung erhielten, indem sie Alphabetisierung mit beruflichen Perspektiven verknüpfen. Bildung wird als Schlüssel zur Verbesserung von Lebensbedingungen und zur Stärkung ganzer Gemeinschaften betrachtet.
Das McArthurGlen Designer Outlet Parndorf unterstützt die ÖAMTC-Flugrettung mit der Spende von drei hochmodernen Flugrettungshelmen. Diese Helme sind speziell für den Einsatz im Rettungsdienst konzipiert und bieten integrierte Kommunikationslösungen sowie hohen Tragekomfort. Mario Schwann, General Manager des Outlet, betont die Bedeutung der Sicherheit für die Besucher und die unverzichtbare Arbeit der ÖAMTC-Flugrettung. Thomas Wagner, Base Manager von Christophorus 18, bedankt sich für die Unterstützung, die einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Einsatz leistet. Die neuen Helme erfüllen höchste Ansprüche an Sicherheit und Funktionalität, um die Kommunikation zwischen Crew und Pilot zu gewährleisten, selbst unter extremen Bedingungen.
Rock Capital Group bringt mit dem Bürogebau MONACO in München innovative Fassadenelemente von Pretty Plastic nach Deutschland. Diese Schindeln bestehen zu 100 % aus recyceltem Kunststoff und setzen ein Zeichen für Nachhaltigkeit in der Architektur. Das niederländische Unternehmen hat bereits weltweit über 120 Projekte realisiert. Die MONACO-Fassade wird mit 12.000 Schindeln in verschiedenen Farben gestaltet und verbindet ästhetische Ansprüche mit ökologischen Prinzipien. Ziel ist es, Gebäude als Materialbanken zu gestalten, die anstelle von Abfall wertvolle Design-Elemente hervorbringen. Der Entwurf stammt vom renommierten Architekturbüro MVRDV, und die Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende 2027 geplant.
Forscher haben erstmals Beweise für regelmäßige Waldbrände in der kreidezeitlichen Antarktis gefunden. Die Untersuchungen eines Sedimentbohrkerns zeigen, dass vor 90 Millionen Jahren nahe des Südpols in sumpfigen Regenwäldern Feuer ausbrachen und so die Entstehung von Torfmooren begünstigten. Diese Moore speicherten große Mengen Kohlenstoff und spielten eine wichtige Rolle im damaligen Klima. Das Zusammenspiel von Bränden und Moorbildung liefert neue Erkenntnisse über die Entwicklung von Hochmooren, die auch heute für den Klimaschutz wichtig sind. Die Studie zeigt, dass in einer warmen Epoche mit häufigen Feuern Moore entstanden, die dem heutigen arktischen Lebensraum ähneln.
Der Schulbeginn rückt näher und bringt für viele Familien finanzielle Herausforderungen mit sich. Kardinal Christoph Schönborn hebt die Bedeutung der Schule als prägenden Lebensort hervor und betont die Belastung durch steigende Ausgaben für Schulsachen. Besonders einkommensschwache Haushalte sind betroffen, da die Kosten pro Kind im Schnitt bei 2.200 Euro liegen. Caritas und Diakonie bieten gezielte Unterstützung an, etwa durch günstige Schulutensilien in Second-Hand-Läden und Lerncafés für Kinder. Auch der Katholische Familienverband informiert Eltern über Neuerungen im Schuljahr und staatliche Hilfen. So sollen alle Kinder einen guten Start ins neue Schuljahr erhalten.
Die TUI Care Foundation feiert das zehnjährige Bestehen der TUI Junior Academy, die seit 2016 über 307.000 Kinder in mehr als 1.200 Schulen weltweit in Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung geschult hat. Fast 9.000 Lehrkräfte wurden ausgebildet, um das Programm zu unterstützen. Die Initiative fördert praktisches Lernen, indem Kinder ihre lokale Umwelt durch Exkursionen und Projekte erkunden. Anlässlich des Jubiläums wird eine neue Junior Academy in Gambia gestartet, die 300 Kindern Umweltbildung bieten wird. Das Programm zielt darauf ab, das Umweltbewusstsein der nächsten Generation zu stärken und sie zu Botschaftern für den Naturschutz zu machen. Die TUI Junior Academy ist Teil des Engagements der TUI Care Foundation für nachhaltigen Tourismus und Umweltschutz.
Cottbus entwickelt sich rasant zu einem führenden Innovationsstandort in Deutschland. Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) spielt dabei eine Schlüsselrolle und setzt auf intelligente Sensorik, Mikroelektronik und Künstliche Intelligenz, um zukunftsweisende Technologien für Industrie, Energie, Umwelt und Medizintechnik zu entwickeln. Mit Projekten wie iCampµs und OASYS entstehen neue Forschungsstrukturen, die Wissenschaft und Wirtschaft eng verbinden. Der neue Forschungscampus und die Zusammenarbeit mit der BTU Cottbus-Senftenberg stärken die Lausitz als leistungsfähigen Hightech- und Innovationsstandort und schaffen Perspektiven für Fachkräfte und Unternehmen.
ORLEN Deutschland unterstützt erneut die Kinderkrebsstation des UKSH in Kiel mit einer Spende von 10.000 Euro. Die Summe basiert auf einer Spielerpatenschaft mit THW Kiel-Torwart Andreas Wolff, bei der für jeden gehaltenen Siebenmeter 300 Euro gespendet wurden. Die Initiative läuft bereits seit über zehn Jahren und hat insgesamt rund 150.000 Euro eingebracht. Die Spenden ermöglichen Projekte, die die Lebensqualität der jungen Patientinnen und Patienten verbessern. In der kommenden Saison wird die Patenschaft von THW-Neuzugang Julian Köster fortgeführt, für dessen Tore erneut gespendet wird. Die Partnerschaft zwischen ORLEN und dem THW Kiel besteht bereits seit über 15 Jahren.
Kahoot! präsentiert zum Schulstart innovative Funktionen, um das Lernen für Schüler weltweit noch ansprechender und effektiver zu gestalten. Neu sind unter anderem gerätefreie Spielmodi, KI-gestützte Tools, sowie Inhalte, die gezielt auf Lehrpläne abgestimmt sind. Damit können Lehrkräfte auch ohne Schülergeräte interaktive Unterrichtseinheiten gestalten und die Lernerfolge ihrer Klassen gezielt fördern. Zudem unterstützt Kahoot! nun noch stärker inklusives und differenziertes Lernen, etwa durch spezielle Funktionen für den sonderpädagogischen Bereich oder individuelle Anpassungen. Auch der Datenschutz bleibt im Fokus: Es werden keine Daten verkauft oder Werbung angezeigt. Die Integration mit ChatGPT und Partnerschaften mit Jamf erleichtern die Nutzung der Plattform für Schulen und Lehrende.
Im phaeno Wolfsburg gibt Dr. Henrik-Alexander Christ vom Fraunhofer WKI spannende Einblicke in das Projekt „LuminousNetworks“. Dabei werden Pilzmyzel als nachhaltige Werkstoffe und leuchtende Kunstobjekte präsentiert. Die fluoreszierenden Pilze bieten nicht nur faszinierende Effekte unter UV-Licht, sondern liefern auch wissenschaftliche Erkenntnisse zur Aktivität der Organismen. Das Fraunhofer WKI erforscht zudem die Nutzung von Myzel in nachhaltigen Baustoffen, etwa für Wärmedämmung oder Bühnenbilder. Die vielseitigen, biologisch abbaubaren Materialien zeigen großes Potenzial für Industrie und Umwelt und fördern die Entwicklung einer biobasierten Kreislaufwirtschaft.
Ein russischer Progress-Transporter bringt rund drei Tonnen Nachschub zur Internationalen Raumstation ISS. Der Start der unbemannten Raumfähre ist für Mittwoch, den 9. September, vom Kosmodrom Baikonur geplant. Nach einer zweitägigen Reise soll das Raumschiff am Freitag, dem 11. September, automatisch an der ISS andocken. Die Mission versorgt die Crew mit Lebensmitteln, Treibstoff und weiteren wichtigen Gütern. Nach etwa fünf Monaten wird der Transporter die Station wieder verlassen und in der Erdatmosphäre verglühen. Die Versorgung der ISS ist ein wichtiger Bestandteil für Forschung und Langzeitmissionen im All.
SRH-Gesundheitseinrichtungen zählen auch 2026/2027 zu den besten Kliniken Deutschlands. Insgesamt wurden sieben Akut- und sechs Rehakliniken der SRH von STERN, FOCUS und FAZ ausgezeichnet, was die kontinuierlich hohe Qualität der medizinischen Versorgung unterstreicht. Die Rankings basieren auf verschiedenen Kriterien wie ärztlichen Empfehlungen, Qualitätsdaten und Patientenerfahrungen. Die Standorte der SRH sind seit Jahren regelmäßig auf den Bestenlisten vertreten und setzen mit Innovation und engagierten Mitarbeitenden Maßstäbe für exzellente Versorgung.
Amnesty International hat ein virtuelles Museum lanciert, das 65 Jahre Menschenrechtsarbeit in einer interaktiven 360°-Erfahrung präsentiert. In fünf thematischen Galerien können Besucher über 50 historische Objekte, Fotografien, Videos und Zeugnisse von Menschen entdecken, die sich weltweit für Menschenrechte eingesetzt haben. Das Museum würdigt bedeutende Momente wie den Friedensnobelpreis 1977 und ehrt Preisträger wie Nelson Mandela und Greta Thunberg. Die digitale Ausstellung ist kostenlos und barrierefrei zugänglich und soll neue Zielgruppen inspirieren, sich für Menschenrechte zu engagieren.
Die beliebte Feuerwehr-Salami ist wieder in den EDEKA- und MARKTKAUF-Märkten im Norden Deutschlands erhältlich. Mit jedem Kauf fließt ein Euro direkt an die Jugendfeuerwehren in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern sowie Teilen Niedersachsens und Brandenburgs. Die Aktion läuft bis Ende März 2027 und setzt eine langjährige Spenden-Tradition fort. Die Spendengelder werden für die Nachwuchsgewinnung, Aus- und Weiterbildung junger Feuerwehrmitglieder sowie für Freizeitangebote verwendet. So unterstützt EDEKA Nordwest aktiv das Ehrenamt und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region.
AbbVie hat positive Ergebnisse aus der Phase-3-Studie CERVINO präsentiert: Das Prüfmedikament Etentamig zeigte bei Patienten mit mehrfach vorbehandeltem, rückfälligem oder therapieresistentem Multiplem Myelom eine signifikant höhere Ansprechrate und ein längeres progressionsfreies Überleben im Vergleich zu Standardtherapien. Zudem traten weniger schwere Nebenwirkungen wie Infektionen und Zytokin-Freisetzungssyndrome auf. Etentamig wird monatlich nach einer Einzeldosis verabreicht und könnte so eine einfachere, ambulante Behandlung ermöglichen. Die Ergebnisse sollen nun mit Zulassungsbehörden besprochen werden. Das Medikament adressiert einen großen ungedeckten Bedarf bei schwer zu behandelnden Blutkrebspatienten.
Die Universität Innsbruck freut sich über die Verleihung von drei ERC Starting Grants an junge Forscher:innen. Andrea Auer (Chemie), Simon Baier (Physik) und Fabian Habersack (Politikwissenschaft) erhalten jeweils bis zu 1,5 Millionen Euro für ihre innovativen Forschungsprojekte. Auer wird die komplexen elektrochemischen Grenzflächen in Batterien und Brennstoffzellen untersuchen, Baier erforscht die Grenzen zwischen Quanten- und klassischer Physik, und Habersack analysiert die politische Verantwortlichkeit in Demokratien. Rektorin Veronika Sexl betont die Bedeutung der Förderung talentierter Wissenschaftler:innen für die wissenschaftliche Exzellenz.
Eine neue Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien zeigt, dass genetische Anpassungen bei Fliegen im Labor nicht immer so eindeutig sind, wie bisher angenommen. Obwohl sich das Erbgut der Fliegen je nach Temperaturregime unterschiedlich veränderte, erzielten beide Gruppen denselben Fitnesszuwachs. Die Forschenden erklären das Phänomen durch Pleiotropie: Verschiedene Gene können mehrere Merkmale beeinflussen, wodurch scheinbar spezifische Anpassungen entstehen. Die Ergebnisse mahnen zur Vorsicht bei der Interpretation genetischer Unterschiede – gerade bei Studien zu Klimawandel und Umweltanpassung.
Der Europäische Forschungsrat hat neun Starting Grants an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft vergeben. Vier der Auszeichnungen gingen an Forscherinnen. Die Preisträgerinnen und Preisträger forschen in unterschiedlichen Disziplinen und erhalten mit dem Grant bedeutende Unterstützung für ihre Projekte. Die Förderung würdigt exzellente Forschung und innovative Ansätze.
Die aktuelle Ausgabe der allewelt berichtet über die erschütternde Geschichte einer Äthiopierin, die in Saudi-Arabien als moderne Sklavin landete. Jährlich machen sich Hunderttausende Äthiopier auf den gefährlichen Weg zur Arabischen Halbinsel, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Doch viele erleben stattdessen Ausbeutung und Gewalt. Chefredakteur Christoph Lehermayr hebt hervor, dass die Route vom Horn von Afrika nach Saudi-Arabien eine der gefährlichsten ist, mit zahlreichen Todesfällen. In der Ausgabe blickt auch Pater Karl Wallner auf seine zehnjährige Amtszeit als Missio-Nationaldirektor zurück. Zudem äußert sich Werner Gregoritsch über die inspirierende Rolle Jesu in seinem Leben. Die allewelt bietet tiefgehende Hintergrundreportagen und ist auch als Podcast verfügbar.
Künstliche Intelligenz revolutioniert die Physikforschung: Ein internationales Team zeigte, dass KI nicht nur Daten analysieren, sondern auch eigenständig neue Experimentvorschläge machen kann. In Laboren mit unzähligen Gerätekombinationen findet KI Lösungen, die präzisere Ergebnisse liefern als klassische Ansätze von Forschenden. Gerade in komplexen Bereichen wie der Elektronenmikroskopie oder bei der Entwicklung neuer Detektoren übertrifft KI oft die menschliche Intuition. Während der Mensch weiterhin das Forschungsziel vorgibt, übernimmt die KI die Optimierung und Simulation – und sorgt so für Fortschritte, die bisher undenkbar waren.
Der Linde Verlag lanciert am 14. September das Magazin IN.HOUSE, das sich mit der Qualität von Legal- und Compliance-Abteilungen befasst. Die erste Ausgabe thematisiert die Handhabung von Konflikten in Unternehmen und beleuchtet, wie diese transparent und strategisch angegangen werden können. Experten wie Dr. Simone Wasserer und DDr. Alexander Schall diskutieren die Herausforderungen im Compliance-Alltag und die Notwendigkeit von Konfliktintelligenz. Zudem wird der Einfluss von künstlicher Intelligenz auf die Arbeit von Jurist:innen erörtert. IN.HOUSE bietet praxisnahe Einblicke und Leitfäden zur Verbesserung der rechtlichen und ethischen Standards in Unternehmen.
Rund um den Suizidpräventionstag am 10. September finden in ganz Österreich zahlreiche Veranstaltungen statt, die sich mit Aufklärung, Trauer und Prävention beschäftigen. In Wien, Linz und St. Pölten werden Gedenkfeiern für Hinterbliebene abgehalten, die Raum für Erinnerung und Austausch bieten. Eine Fachtagung in Linz widmet sich dem Thema Sinnfindung und Suizidprävention, bei der Experten aus Medizin und Psychotherapie referieren. Zudem wird in Wien erneut der Papageno-Medienpreis für vorbildliche Berichterstattung über Suizidprävention verliehen, um das Bewusstsein für dieses wichtige Thema zu stärken.
Eine gute palliativmedizinische Betreuung kann laut dem Experten Marcus Schlemmer Suizidwünsche schwerkranker Menschen deutlich mindern. Besonders menschliche Zuwendung, Zuhören und verlässliche Begleitung spielen dabei eine große Rolle. In seiner Sprechstunde "Weiterleben in Würde" hat Schlemmer bereits über 600 Menschen beraten, von denen nur wenige einen Suizid vollzogen haben. Häufig stehen hinter den Suizidgedanken Ängste vor Schmerzen, Einsamkeit oder der Belastung für Angehörige. Die Palliativmedizin vermittelt Alternativen, nimmt Betroffenen die Angst vor dem Kommenden und unterstützt sie sowie deren Familien umfassend. Auch die Folgen eines Suizids für Angehörige werden thematisiert.
Patricia Engel wurde zur Präsidentin der Internationalen Arbeitsgemeinschaft der Papierhistoriker (IPH) gewählt. Die Wahl erfolgte im Rahmen des 38. IPH-Kongresses in Amsterdam, der sich dem Thema Papierhandel widmete. Engel plant, die IPH behutsam zu erneuern und die Papiermacher wieder stärker in die Organisation einzubinden. Engel forscht an der Universität für Weiterbildung Krems zur Konservierung von Büchern und Kunstwerken. Sie leitet das European Research Centre for Book and Paper Conservation-Restoration und engagiert sich international, etwa bei der Restaurierung des Affandi-Museums in Indonesien.
Der Chemiker André K. Eckhardt von der Ruhr-Universität Bochum erhält einen renommierten ERC Starting Grant für sein Forschungsprojekt PIRATE. Ziel ist es, das Rätsel um die Herkunft reaktiver Phosphorverbindungen zu lösen, die für die Entstehung des Lebens auf der Erde entscheidend waren. Im Fokus steht die Frage, ob diese Verbindungen bereits im Weltall gebildet wurden und nach ihrer Ankunft auf der Erde an den ersten Schritten zum Leben beteiligt waren. Im Labor werden dafür interstellare Eispartikel simuliert und mit Strahlung behandelt, um die Entstehung neuer Phosphorverbindungen zu beobachten.
Die TU Wien feiert einen doppelten Erfolg: Sowohl die Informatikerin Daniela Kaufmann als auch der Physiker Jiří Pavelec erhalten renommierte ERC Starting Grants. Kaufmann entwickelt innovative mathematische Methoden, um die Zuverlässigkeit digitaler Systeme zu überprüfen und so die Sicherheit von Computerchips zu erhöhen. Pavelec hingegen arbeitet an einem autonomen Roboter, der präzise Daten zur Entwicklung neuer Katalysatoren sammelt. Beide Projekte versprechen Fortschritte auf internationalem Spitzenniveau und stärken die Position der TU Wien in der Spitzenforschung.
Die EqualVoice-Initiative von Ringier bekommt eine neue Führung: Ab September 2026 übernimmt Ladina Heimgartner die operative Leitung. Die Gründerin Annabella Bassler bleibt der Initiative als Vorsitzende der Advisory Boards erhalten. Damit wird EqualVoice noch stärker im Medienbetrieb verankert, um die Gleichstellung und Sichtbarkeit von Frauen weiter voranzutreiben. Parallel dazu startet EqualVoice den KI-gestützten EqualVoice-Assistant, der Unternehmen und Organisationen hilft, gendergerechte Kommunikation zu fördern. Zudem wird das Advisory Board durch prominente Persönlichkeiten aus Sport und Wirtschaft verstärkt. Die Initiative setzt damit neue Akzente für Gleichstellung und Vielfalt in den Medien.
Der Schulstart für Kinder in Krisenregionen ist von großer Unsicherheit geprägt. In Kriegs- und Konfliktgebieten sind Schulen oft geschlossen, und der Weg zur Schule ist gefährlich. Kinder verlieren nicht nur den Zugang zur Bildung, sondern auch wertvolle Chancen für ihre Zukunft. World Vision weist auf diese Problematik hin und bietet Unterstützung in schwierigen Regionen. In der Ukraine beispielsweise ist der Schulbesuch durch Luftangriffe stark eingeschränkt, was zu erheblichen Lernrückständen führt. Auch in der Demokratischen Republik Kongo gefährdet die Ebola-Epidemie den Schulbesuch. World Vision schafft sichere Räume für Kinder, in denen sie lernen und spielen können, und unterstützt sie psychologisch in Krisenzeiten.
Beim Windship Day 2026 in Hamburg diskutierten internationale Experten über die Zukunft der windgetriebenen Handelsschifffahrt. Im Fokus stand das Projekt RASANT, das innovative Frachtschiffkonzepte mit Windenergie als Hauptantrieb entwickelt. Ziel ist es, wirtschaftlich tragfähige Segelfrachtschiffe zu demonstrieren, die durch moderne Technik emissionsfrei betrieben werden können. Die Konferenz beleuchtete Forschungsergebnisse zu Design, Routenoptimierung und Marktchancen hybrider Segelschiffe. Windantriebe gewinnen durch technologische Fortschritte und regulatorische Anforderungen zunehmend an Bedeutung und gelten als zentrale Lösung für die Dekarbonisierung der Schifffahrt.
Das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK hat sein 50-jähriges Bestehen mit einem großen Festakt gefeiert. Rund 200 Gäste aus Forschung, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kamen in Berlin zusammen, um das Jubiläum zu begehen. Das Institut ist seit seiner Gründung ein zentraler Innovationsmotor für die Industrie und prägt technologische Trends wie Industrie 4.0 und Künstliche Intelligenz maßgeblich mit. Im Fokus der Feierlichkeiten standen die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen, nachhaltige Produktion und die Verbindung von Wissenschaft und Praxis. Ein Podiumsgespräch und eine Open Lab Tour boten Einblicke in aktuelle Forschung und die Zukunft der industriellen Wertschöpfung.
Die Krankenhauslandschaft in Deutschland befindet sich im Umbruch. Durch Reformen und die fortschreitende Ambulantisierung sollen medizinische Leistungen effizienter und stärker am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet werden. Bis 2030 sollen jährlich mindestens zwei Millionen bislang stationär behandelte Fälle ambulant oder teilstationär versorgt werden. Kleinere Krankenhäuser könnten künftig als sektorübergreifende Versorgungseinrichtungen agieren und weniger komplexe Aufgaben übernehmen. Die Umsetzung der Reformen stellt Kliniken vor große Herausforderungen. Ein Transformationsfonds von bis zu 50 Milliarden Euro soll den Wandel bis 2035 finanzieren. Viele Details, etwa zur konkreten Ausgestaltung neuer Versorgungsformen und deren Finanzierung, sind jedoch noch offen. Die Reform beeinflusst auch die ambulante Versorgung und erfordert eine bessere Vernetzung zwischen Krankenhäusern, Arztpraxen und anderen Gesundheitsanbietern.
Ein neuer UNICEF-Bericht zeigt, dass rund 20 Millionen Kinder in 21 Ländern innerhalb eines Jahres Opfer von technologiegestützter sexueller Ausbeutung wurden. Besonders Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram und WhatsApp sind laut Studie Schauplätze für Übergriffe, wobei die Täter oft aus dem näheren Umfeld der Kinder stammen. Viele betroffene Kinder leiden unter Angst, Scham und Isolation, sprechen aber kaum über die Vorfälle. UNICEF fordert dringend strengere Gesetze, sichere digitale Plattformen und mehr Unterstützungssysteme, um Kinder besser vor digitaler Gewalt zu schützen und ihre Rechte im Internet zu wahren.
In Chemnitz wurde das neue Cryo-Lab for Materials and Electronics Packaging (CRYME) feierlich eröffnet. Das Labor ermöglicht erstmals umfassende Untersuchungen von Materialien und Systemen für Quantencomputer unter extremen Temperaturen bis zu -269 °C. Damit sollen die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit zukünftiger Quantencomputer deutlich verbessert werden. Das Labor ist ein Gemeinschaftsprojekt des Fraunhofer ENAS, der TU Chemnitz und weiterer Forschungspartner. Mit modernster Technik wie speziellen Kryostaten und Kryo-Mikroskopen werden neue Materialien und mikroelektronische Komponenten getestet. Die Einrichtung stärkt die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie und ist ein wichtiger Schritt für Innovationen im Quantencomputing.
LichtBlick hat in Mühlhausen seinen bislang größten Solarpark mit rund 71.000 Solarmodulen in Betrieb genommen. Die Anlage erzeugt jährlich etwa 45 Gigawattstunden Strom – genug für mehr als 13.000 Haushalte. Für die Einspeisung ins Netz wurde ein eigenes Umspannwerk gebaut. Das Projekt ist Teil der Strategie von LichtBlick, die eigene Erzeugungskapazität massiv auszubauen. Bis 2030 sollen rund 600 Millionen Euro investiert werden. Die enge Zusammenarbeit mit der Stadt und die Beteiligung von GOLDBECK SOLAR waren entscheidend für die Umsetzung des ambitionierten Projekts.
Die Tafel Österreich und BILLA haben ein innovatives Pilotprojekt zur Fleischspende gestartet, das seit dem 1. September 2026 in 30 BILLA und 10 BILLA PLUS Märkten in Wien umgesetzt wird. Ziel ist es, frisches Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch an karitative Organisationen weiterzugeben und damit Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Der Prozess wurde in Zusammenarbeit mit der Lebensmittelbehörde entwickelt und hat bereits in der Testphase über zwei Tonnen Fleisch an soziale Einrichtungen wie das Häferl weitergegeben. Das Projekt fördert nicht nur die Lebensmittelsicherheit, sondern auch den Zugang zu hochwertiger Ernährung für armutsbetroffene Menschen. BILLA engagiert sich zudem mit weiteren Initiativen zur Lebensmittelrettung, um die Verschwendung zu minimieren und die soziale Verantwortung zu stärken.
Das Berliner Arbeitsgericht hat der Charité die beantragte Notdienstbesetzung während des Streiks vollumfänglich bestätigt. Damit wird ab sofort ein geregelter Notdienst eingeführt, der sowohl die Versorgung der Patientinnen und Patienten als auch das Streikrecht der Mitarbeitenden berücksichtigt. Planbare Behandlungen werden für die nächsten zwei Tage abgesagt, und die OP-Kapazitäten eingeschränkt. Die Entscheidung sorgt für Handlungssicherheit und stellt sicher, dass dringende medizinische Leistungen auch während des Arbeitskampfs gewährleistet bleiben.
Historisch niedrige Wasserstände von Rhein und Donau stören massiv den Gütertransport und setzen die europäische Wirtschaft unter Druck. Besonders betroffen sind die Chemie-, Automobil- und Baustoffindustrie, die auf diese Wasserstraßen angewiesen sind. Die Transportkapazitäten sind stark eingeschränkt, was zu Lieferengpässen und steigenden Kosten führt. Auch die Energieversorgung leidet: In Ungarn und Rumänien mussten Kernkraftwerke ihren Betrieb reduzieren, was zu höheren Strompreisen und zusätzlichem Druck auf die Industrie führt. Experten warnen, dass sich die Situation kurzfristig kaum entspannen wird und Unternehmen ihre Strategien an die neuen klimatischen Risiken anpassen müssen.
Das Bürgerfest des Bundespräsidenten findet am 4. und 5. September 2026 erstmals im Park der Villa Hammerschmidt in Bonn statt. Im Mittelpunkt steht das Ehrenamt und zivilgesellschaftliches Engagement. Über 30 Organisationen präsentieren ihre Arbeit, darunter die HanseMerkur, die drei Preisträger des HanseMerkur Preis für Kinderschutz vorstellt. Die Initiativen Bananenflankenliga, Herzretter und Helden-Verein setzen sich für Inklusion, Erste Hilfe und Persönlichkeitsentwicklung von Kindern ein. Das Fest bietet ein buntes Programm mit Musik, Tanz und Diskussionen. Der Eintritt am 5. September ist kostenfrei, Tickets gibt es ab 10. August online.
Das Umweltbildungsprojekt „Natur zum Anfassen“ von enviaM und MITGAS ist zum 17. Mal in Sachsen gestartet. Insgesamt nehmen 184 Schulklassen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg an Exkursionstagen auf verschiedenen Naturhöfen teil. In Sachsen sind es 88 Klassen, die bis zum 25. September die Natur hautnah erleben können. Die Schülerinnen und Schüler erforschen Lebensräume wie Hecken, Laubhaufen und Steinhaufen, beobachten Tiere und Pflanzen und lernen ökologische Zusammenhänge kennen. Durch praktische Aufgaben und Teamaktionen wird ihr Bewusstsein für Umweltschutz und nachhaltiges Handeln gestärkt.
Das Ruhr Innovation Lab der Unis Bochum und Dortmund beteiligt sich am Bau des weltweit größten Gammastrahlen-Observatoriums CTAO. Insgesamt 64 Spiegelteleskope werden auf La Palma und in der Atacama-Wüste errichtet, um kosmische Strahlung, dunkle Materie und andere extreme Phänomene zu erforschen. Das Projekt wird in den nächsten drei Jahren mit 4,1 Millionen Euro vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. Deutsche Forschungseinrichtungen entwickeln dabei innovative Software und Überwachungssysteme für die Teleskope. Das CTAO soll neue Einblicke in das Universum ermöglichen und die Multimessenger-Astronomie entscheidend voranbringen. Die Universitätsallianz Ruhr ist zudem an weiteren internationalen Großprojekten der Astrophysik beteiligt.
Wissenschaftler warnen, dass fehlende Daten über die antarktische Küstenzone die Vorhersage des künftigen Meeresspiegelanstiegs stark beeinträchtigen. Besonders die Topografie des Untergrunds und der Hohlräume unter dem Schelfeis sind nur unzureichend erfasst, was Unsicherheiten bei Modellen und Prognosen verursacht. Internationale Zusammenarbeit und langfristige Messprogramme werden als Schlüssel gesehen, um diese Wissenslücken zu schließen. Neue Technologien und koordinierte Forschungseinsätze sollen künftig helfen, die kritischen Daten zu sammeln und damit zuverlässigere Klima- und Meeresspiegelprognosen zu ermöglichen.
Die Klaraschwestern in Bregenz veranstalten am 15. Oktober eine große Benefizauktion. Im Pfarrheim St. Galus kommen rund 100 Kunstwerke und sakrale Gegenstände unter den Hammer, die der Orden in den letzten Jahren geschenkt bekommen hat. Die Auktion wird gemeinsam mit dem Auktionshaus "Gegenwart Auktionen" organisiert. Viele der Werke stammen von bekannten Vorarlberger Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Generationen. Der Erlös der Veranstaltung kommt dem Kloster und der Arbeit der Schwestern zugute. Interessierte können die Kunstwerke vorab im Kloster besichtigen. Weitere Details und der Auktionskatalog sind online verfügbar.
Die Suva-Kliniken haben am 2. September 2026 in Sion Einblicke in die spezialisierte Rehabilitation von schwer brandverletzten Patienten gegeben, die nach dem Brandunglück von Crans-Montana behandelt werden. Bislang wurden 42 Patienten stationär versorgt, wobei der Schwerpunkt auf einer integrierten Versorgung liegt, die Akutmedizin, Rehabilitation und ambulante Nachsorge nahtlos verbindet. Die Rehabilitation ist ein komplexer Prozess, der Monate bis Jahre dauern kann und auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt wird. Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist entscheidend, um die Selbstständigkeit und Lebensqualität der Betroffenen zu fördern. Die Suva-Kliniken setzen sich zum Ziel, die Patienten auf ihrem Weg zurück in den Alltag und Beruf zu unterstützen.
Die B&C Privatstiftung hat die Einreichphase für den Houskapreis 2027 eröffnet, Österreichs größten privaten Preis für anwendungsnahe Forschung. Forschungsprojekte können bis zum 28. Oktober 2026 eingereicht werden. Ziel ist es, herausragende Projekte zu fördern, die wissenschaftliche Erkenntnisse in wirtschaftliche Anwendungen umsetzen. Teilnahmeberechtigt sind österreichische Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und kleine sowie mittlere Unternehmen. Insgesamt werden 760.000 Euro an Preisgeldern vergeben, aufgeteilt in drei Kategorien: Hochschulforschung, außeruniversitäre Forschung und Forschung & Entwicklung in KMU. Die Preisverleihung findet am 20. April 2027 in Wien statt.
In Tirol fiel der Startschuss für das internationale PhD-Programm OHASIS, das von vier Universitäten aus Österreich und Italien getragen wird. Ziel ist es, innovative Lösungen für die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt im Alpenraum zu entwickeln. Im Rahmen des Programms werden Themen wie Zoonosen, Infektionskrankheiten und Agrarökologie erforscht. Gleichzeitig wurde die Übersiedlung der Vetmeduni-Außenstelle Innsbruck nach Rotholz beschlossen, wo das Kompetenz- und Innovationszentrum KIZ Alpin entsteht. Der neue Campus vereint Forschung, Lehre und Praxis und soll Tirol als Wissenschaftsstandort stärken.
Der Umweltdachverband stellt sich 2026 neu auf: Nach auslaufenden Förderungen und dem Wechsel des Forums Umweltbildung an die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik arbeitet der Verband nun mit kleinerem Team von einer neuen Adresse im 4. Wiener Bezirk aus. Trotz Umstrukturierungen bleibt die Mission klar: Der Einsatz für Natur- und Umweltschutz in Österreich steht weiterhin im Mittelpunkt. Mit Projekten rund um Biodiversität und einem verstärkten Fokus auf fachliche Stärken will der Verband seine Rolle als Plattform und Dialogforum für Umweltanliegen ausbauen. Auch international bleibt er durch das EU-Umweltbüro und CIPRA Österreich aktiv.
Bei der Hauptversammlung des Vereins Evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Österreich (VEPPÖ) in Frankenfels stand die Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Mittelpunkt. Die Obfrau Iris Haidvogel wurde mit großer Mehrheit wiedergewählt. Ein zentrales Thema war die Entwicklung eines Modells zur transparenten Planung und Begrenzung der Arbeitszeit von Pfarrer:innen, um Belastungen sichtbar zu machen und Prioritäten besser zu setzen. Außerdem wurde die Unterstützung von Pfarrpersonen mit chronischen Erkrankungen oder Behinderung diskutiert. Die Standesvertretung plant dazu einen Fragenkatalog, um Barrieren zu erkennen und gezielte Hilfen zu entwickeln. Auch der Rechtsschutz für Pfarrer:innen soll verbessert werden.
Die HUAWEI WATCH D3 revolutioniert die Blutdrucküberwachung mit einem Medical-Grade-Monitoring, das 24 Stunden am Tag funktioniert. Anstatt nur einen Momentwert beim Arzt zu erfassen, liefert die Smartwatch kontinuierliche Messungen, auch während des Schlafs. Mit einem leisen Aufpumpmechanismus und einem kompakten Design ist sie angenehm zu tragen. Die Funktion 'Health Glance' ermöglicht es, Gesundheitsdaten schnell zusammenzufassen, während die 'Health Community' die Überwachung von Familienmitgliedern unterstützt. Die HUAWEI WATCH D3 wird ab dem 02. September 2026 vorbestellbar sein und bietet zusätzlich Zugang zu verschiedenen Fitness-Apps. Der Preis liegt bei 449 Euro, inklusive eines kostenlosen Paar HUAWEI FreeBuds SE 4 bei Vorbestellungen.
Die HUAWEI WATCH GT 7 Series ist eine innovative Smartwatch, die den Körper des Nutzers in den Mittelpunkt stellt. Sie bietet einen Leistungsfähigkeits-Score, der Daten wie Herzfrequenzvariabilität und Stress zur Bewertung der körperlichen Verfassung zusammenfasst. Besonders für Wintersportler bietet die Watch neue Funktionen wie automatische Aktivitätserkennung, Kurvenerkennung und die Möglichkeit, Karten von über 3.000 Skigebieten auf das Handgelenk zu laden. Auch beim Radfahren liefert die Uhr präzise Informationen zur Steigung und Distanz. Die WATCH GT 7 Series ist in verschiedenen Größen und Farben erhältlich und bietet eine beeindruckende Akkulaufzeit von bis zu 21 Tagen. Zum Launch gibt es spezielle Angebote, darunter Rabatte und kostenlose Armbänder.
BILLA hat ein innovatives Pilotprojekt zur Fleischspende ins Leben gerufen, um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und armutsbetroffenen Menschen zu helfen. Seit dem 1. September 2026 spenden 30 BILLA und 10 BILLA PLUS Märkte in Wien frisches Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch an karitative Organisationen wie die Stadtdiakonie Wien. Der Prozess wurde in Zusammenarbeit mit der Tafel Österreich und der Lebensmittelbehörde entwickelt, um sicherzustellen, dass die Lebensmittelsicherheit gewährleistet ist. Bereits in der Testphase konnten über zwei Tonnen Fleisch weitergegeben werden. Das Projekt zielt darauf ab, Menschen in schwierigen Lebenslagen Zugang zu hochwertigen Lebensmitteln zu verschaffen und gleichzeitig ökologische sowie ethische Standards zu berücksichtigen.
Das Fraunhofer IEM entwickelt gemeinsam mit MIT ein innovatives Filtersystem für Fahrsiloanlagen, das organisch belastetes Niederschlagswasser mithilfe von aktivierter Pflanzenkohle reinigt. Diese Lösung soll Landwirten den Umgang mit belastetem Wasser erleichtern und Kosten für Lagerung und Ausbringung reduzieren. Der Prototyp des Bioaktivkohle-Filtersystems wird ab Herbst 2026 in ersten Feldversuchen getestet. Ziel ist eine ressourcenschonende und nachrüstbare Technik, die den gesamten Lebenszyklus berücksichtigt und das gereinigte Wasser wieder nutzbar macht.
Beim Leipziger Rasen Cup traten 20 Firmenmannschaften für den guten Zweck an. Die Teilnahmegebühren von insgesamt 10.000 Euro gehen an das Ehrenamtsprojekt „Kinderpatenschaften Leipzig“, das Kindern aus benachteiligten Familien neue Erfahrungen und Teilhabe ermöglicht. Das Projekt vermittelt ehrenamtliche Patenschaften, organisiert Ausflüge und kulturelle Angebote und unterstützt Kinder zwischen vier und zwölf Jahren. Neben dem Fußballturnier engagiert sich Porsche auch in anderen sozialen und kulturellen Initiativen in Leipzig. So unterstützt der Sportwagenhersteller etwa den Leipziger Opernball und fördert regionale Kinder- und Jugendprojekte. Das Engagement unterstreicht die gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmens am Standort Leipzig.
Die DAK-Gesundheit wurde im aktuellen Krankenkassenvergleich des Handelsblatts für ihre herausragende Kundenorientierung ausgezeichnet. Besonders das Angebot an freiwilligen Zusatzleistungen, wie professionelle Zahnreinigung, osteopathische Behandlungen und zusätzliche Schutzimpfungen, wurde vom Deutschen Finanz-Service-Institut als „exzellent“ bewertet. Im Rahmen des Rankings wurden die meistgesuchten Gesundheitsleistungen mit den Angeboten von 69 gesetzlichen Krankenkassen verglichen. Die DAK-Gesundheit überzeugte dabei mit einem umfassenden Leistungsspektrum und teilt sich den ersten Platz mit der HEK. Mit 5,4 Millionen Versicherten zählt sie zu den größten Krankenkassen Deutschlands.
PALFINGER unterstützt Familien mit einer Sommerferienbetreuung, die in diesem Jahr 116 Kinder an drei Standorten betreute. Die Initiative fördert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und bietet den Kindern ein abwechslungsreiches Programm mit Spiel, Bewegung und Technik. Ein Highlight war der Besuch der PALFINGER World, wo die Kinder einen Einblick in die Produktionswelt erhielten und selbst ein Kranmodell bauten. Die Sommerferienbetreuung ist Teil der familienfreundlichen Unternehmenskultur von PALFINGER, die seit 2025 zertifiziert ist. Das Unternehmen verfolgt mit seiner Strategie 2030+ das Ziel, ein attraktives Arbeitsumfeld zu schaffen und Mitarbeitende in verschiedenen Lebensphasen zu unterstützen.
Die Fachhochschule Wiener Neustadt hat mit dem Lehrformat "OIDA | One Innovative Day Agency" eine immersive Agentursimulation entwickelt, die in den Atlas der guten Lehre aufgenommen wurde. Dieses innovative Konzept ermöglicht es Studierenden, praxisnah in einem kreativen Berufsfeld zu lernen, indem sie reale Arbeitsprozesse erleben und Verantwortung übernehmen. Im Rahmen des Bachelorstudiengangs Produktmarketing & Projektmanagement arbeiten die Studierenden an realen Briefings aus der Sportbranche und entwickeln Marketingkampagnen unter Zeitdruck. Die Simulation fördert wichtige Kompetenzen wie Teamarbeit, Kreativität und Entscheidungsfähigkeit. Insgesamt sind nun 46 Lehrprojekte der FH Wiener Neustadt im Atlas vertreten, der innovative Lehrkonzepte österreichischer Hochschulen sichtbar macht.
Laut dem EY Klimaschutz Barometer 2026 sorgt sich eine Mehrheit der Österreicher:innen um die Folgen des Klimawandels, insbesondere um Dürre und Wasserknappheit. Während 73 Prozent der Befragten, die den Klimawandel als real ansehen, große Sorgen äußern, halten 16 Prozent ihn für nicht existent. Trotz der Besorgnis rangiert Klimaschutz hinter Themen wie Teuerung und Gesundheit. 44 Prozent der Befragten sehen die Politik in der Hauptverantwortung für den Klimaschutz und fordern mehr politische Maßnahmen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Bevölkerung konkrete Erwartungen an die Politik hat, insbesondere in Bezug auf Investitionen in klimaresiliente Infrastruktur und erneuerbare Energien.
Die NASA hat Blue Origin mit dem Aufbau eines modernen Kommunikationsnetzwerks für den Mars beauftragt. Im Rahmen eines Vertrags im Wert von bis zu 700 Millionen US-Dollar soll das Unternehmen bis Ende 2028 einen leistungsstarken Telekommunikationssatelliten in den Marsorbit bringen. Das Netzwerk wird zukünftigen Marsmissionen zuverlässige, schnelle Datenübertragung und Navigationsdienste bieten. Damit legt die NASA den Grundstein für eine dauerhafte Erforschung des Roten Planeten und setzt verstärkt auf die Zusammenarbeit mit privaten Unternehmen im All.
Nach schweren Überschwemmungen in Nepal ist die Lage für tausende Menschen weiterhin dramatisch. Es fehlt an sauberem Wasser, Notunterkünften und medizinischer Versorgung. Besonders betroffen sind die Distrikte Rasuwa, Nuwakot und Dhading, in denen viele Familien ihr Zuhause und ihre Existenz verloren haben. Die Caritas Österreich arbeitet mit lokalen Partnern zusammen, um schnelle Hilfe zu leisten. Gemeinschaftsküchen, Notunterkünfte und Hygieneartikel werden bereitgestellt, um das Überleben der Betroffenen zu sichern. Die Hilfseinsätze sind ein Wettlauf gegen die Zeit, da weitere Sturzfluten drohen. Die Caritas ruft dringend zu Spenden auf, um weiteres Leid zu verhindern und den Menschen Hoffnung auf einen Neuanfang zu geben.
Ab dem Wintersemester 2026/27 bietet die Universität Klagenfurt allen Studierenden kostenlosen Zugang zu "Academic AI". Das KI-Tool soll Chancengleichheit fördern und Studierende beim Lernen, Schreiben, Programmieren und der Prüfungsvorbereitung unterstützen. Der Zugang erfolgt datenschutzkonform, persönliche Daten bleiben geschützt. Vor der Nutzung ist eine 30-minütige Grundschulung zu Künstlicher Intelligenz verpflichtend. Die Universität legt Wert auf den verantwortungsbewussten Umgang mit KI und stellt klare Regeln zur Nutzung auf. Weitere Informationen sind online verfügbar.
Siemens startet mit rund 1.500 neuen Auszubildenden und dual Studierenden ins Jahr und setzt dabei auf eine umfassende Integration von Künstlicher Intelligenz in alle Ausbildungsprozesse. In 18 Trainingszentren werden Nachwuchskräfte nicht nur in Fachthemen, sondern auch in Fähigkeiten wie kritischem Denken, Anpassungsfähigkeit und Kollaboration geschult. KI wird dabei als Werkzeug für Innovation und Problemlösung genutzt. Neben innovativen Lernplattformen wie simpleclub und dem neuen AI Didactic Assistant bringt Siemens MINT-Bildung direkt in Schulen und unterstützt Jugendliche von der Berufsorientierung bis zum Berufseinstieg. Ziel ist es, junge Menschen fit für die Arbeitswelt von morgen zu machen und den Fachkräftebedarf nachhaltig zu sichern.
Prof. Dr. Lara Wiesche übernimmt ab September die Leitung des Wissenschaftsbereichs Elektro-/Informationstechnik und Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Hochschule Georg Agricola. Sie folgt damit auf Prof. Dr. Michael Bendrat, der den Bereich zehn Jahre lang geführt hat. Wiesche plant, den Wissenschaftsbereich mit einem partizipativen Ansatz und enger Praxisanbindung weiterzuentwickeln. Die neue Struktur an der THGA trennt strategische und operative Verantwortung, um die Hochschule zukunftsfähig aufzustellen und innovative Impulse zu ermöglichen.
HEIDELBERG begrüßt zum Ausbildungsstart im September über 80 neue Auszubildende und dual Studierende. Das Unternehmen setzt verstärkt auf zukunftsweisende Bereiche wie Verpackungs- und Digitaldruck sowie neue Geschäftsfelder in Sicherheit, Energie und Automatisierung. Besonders im Fokus steht der neue duale Studiengang „Data Science und Künstliche Intelligenz“, der gezielt Kompetenzen in Digitalisierung und KI-Anwendungen fördert. Die Ausbildung bei HEIDELBERG ist auf den langfristigen Personalbedarf ausgerichtet und bietet neben fachlicher Qualifizierung auch gesellschaftliches Engagement. Nachwuchskräfte profitieren von modernen Lernumgebungen, individueller Betreuung und guten Karrierechancen.
Eine aktuelle Umfrage zeigt: Für die meisten Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren ist Künstliche Intelligenz wie ChatGPT fester Bestandteil des Schulalltags. 69 Prozent nutzen KI regelmäßig für Referate und Hausaufgaben, nur ein kleiner Teil verzichtet komplett darauf. Auch bei der Aufbereitung von Lernstoff nach dem Unterricht greifen drei von vier Jugendlichen auf KI zurück. Im Unterricht selbst wird KI unterschiedlich stark behandelt. Während ein Drittel der Jugendlichen angibt, dass KI-Themen häufig vorkommen, wünschen sich über die Hälfte eine verbindliche Integration im Unterricht. Viele bevorzugen dabei die Einbindung in bestehende Fächer statt eines eigenen Pflichtfachs.
Im EU-Projekt GENESIS arbeiten über 50 Partner aus Forschung und Industrie daran, die Produktion von Mikrochips nachhaltiger zu gestalten. Dabei werden neue Technologien entwickelt, um Emissionen zu senken, kritische Materialien zu ersetzen und innovative Recyclingkonzepte zu etablieren. Ein besonderer Fokus liegt auf der Reduktion von PFAS und Treibhausgasen sowie der Wiederverwertung von Materialien wie CMP-Slurries. Das Fraunhofer IPMS koordiniert zentrale Arbeitspakete, testet neue Verfahren in modernen Reinräumen und bringt seine Expertise bei der Minimierung von Abfall und Emissionen ein. Ziel ist es, Forschungsergebnisse rasch in industrielle Anwendungen zu überführen und so den ökologischen Fußabdruck der Mikrochip-Herstellung deutlich zu verringern.
Fraunhofer-Forschende entwickeln gemeinsam mit Partnern ein myoelektrisch gesteuertes Exoskelett, das Menschen mit Plexuslähmung im Alltag unterstützen soll. Das minimalistische, textilintegrierte Assistenzsystem wird direkt am Körper getragen und soll alltägliche Aufgaben wie Kochen oder Waschen erleichtern. Durch Sensoren erkennt das Exoskelett Muskelimpulse und unterstützt gezielt Bewegungen der Schulter. Ziel ist es, Betroffenen mehr Autonomie und Lebensqualität zu ermöglichen. Bereits während der Entwicklung werden Betroffene intensiv eingebunden, um eine hohe Akzeptanz und Praxistauglichkeit zu gewährleisten. Eine abschließende Studie soll die Wirksamkeit des Systems bewerten.
Wissenschaftler der Universität Graz haben gemeinsam mit Partnern einen Durchbruch erzielt: Erstmals gelang es, die Entstehung von elektrischer Energie aus Licht zu filmen und theoretisch zu erklären. Dieses Ergebnis könnte die Entwicklung nachhaltiger Energiegewinnung, etwa in Photovoltaik-Anlagen, entscheidend verbessern. Die Erkenntnisse liefern wichtige Grundlagen für das Verständnis physikalischer Prozesse in organischen Solarzellen. Die Studie wurde im renommierten Fachjournal Physical Review X veröffentlicht.
Immer mehr Österreicher nutzen Wearables und Apps, um Gesundheit, Fitness und Schlaf zu überwachen. Laut einer aktuellen Studie verwenden 51 Prozent solche digitalen Helfer, wobei Schritte, Puls und Kalorien am häufigsten gemessen werden. Besonders die Generation Z setzt auf Selbstvermessung und gibt monatlich mehr für Fitness und Optimierung aus als der Durchschnitt. Das Tracking beeinflusst bei fast jedem zweiten Nutzer das Verhalten und motiviert zu gesünderen Gewohnheiten. Während Jüngere vor allem Training und Leistung im Blick haben, konzentrieren sich ältere Nutzer stärker auf klassische Gesundheitswerte. Der Trend zum Self-Tracking lässt einen Milliardenmarkt für Handel und Technologie entstehen.
Johannes Laichner, bisheriger Diözesanpriester aus Tirol, übernimmt die Leitung der Päpstlichen Missionswerke in Österreich als neuer Missio-Nationaldirektor. Er betont die Bedeutung, die Vielfalt der Kirche weltweit zu erleben und die Herausforderungen sowie Hoffnungen der Menschen im Globalen Süden ernst zu nehmen. Missio Österreich versteht sich nicht nur als Hilfsorganisation, sondern sieht im Glauben an Jesus Christus den zentralen Antrieb für ihre missionarische Arbeit. Laichner möchte auf den bisherigen Erfahrungen aufbauen und die Würde jedes Menschen in den Mittelpunkt stellen.
Ruheständlerhaushalte ab 65 Jahren verfügen bundesweit im Mittel über 2.330 Euro monatlich. In den östlichen Bundesländern liegt das mittlere Einkommen bei 2.270 Euro, im Westen bei 2.350 Euro. Während im Osten 96 % des Einkommens aus Renten und Pensionen stammen, sind es im Westen 92 %. Knapp jeder fünfte Ruheständler ab 65 Jahren gilt als armutsgefährdet. Zudem wohnen im Westen mehr Senioren im Eigentum, im Osten hingegen überwiegend zur Miete. Die Armutsquote ist in Ost und West nahezu gleich hoch und liegt über dem Durchschnitt der Gesamtbevölkerung.
Andreas Haller wird ab dem Wintersemester neuer Studiengangsleiter des Bachelors Training & Sport an der FH Wiener Neustadt. Der Sportwissenschaftler, der seit über 15 Jahren an der Hochschule tätig ist, möchte die Verbindung von Wissenschaft und Sportpraxis weiter stärken. Im Fokus stehen Themen wie Leistungsdiagnostik, Trainingsplanung und das Management von Sportorganisationen. Haller plant, bestehende Kooperationen mit Vereinen und Verbänden auszubauen, um den Studierenden praxisnahe Erfahrungen zu ermöglichen. Sein Ziel ist es, eine exzellente wissenschaftliche Ausbildung zu bieten und den Studierenden zu helfen, ihr Wissen erfolgreich im Berufsleben anzuwenden. Die Fakultät Sport sieht in Hallers Erfahrung eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des Studiengangs.
Tausende Burgenlandkroaten und Gläubige aus Ungarn und der Slowakei haben an der traditionellen Kroatenwallfahrt in Mariazell teilgenommen. Höhepunkt war die Festmesse mit Bischof Ägidius Zsifkovics, der die Bedeutung des Glaubens und der Gemeinschaft betonte. Die Pilgerreise stärkt nicht nur die religiöse Verbundenheit, sondern auch den Zusammenhalt und die Pflege der kroatischen Sprache und Kultur. Ein besonderes Ritual war die Übergabe der "Wandermuttergottes" an eine neue Gemeinde, ein Symbol für den Zusammenhalt der Volksgruppe. Die dreitägige Wallfahrt umfasst Gottesdienste, Prozessionen und ist ein wichtiger Treffpunkt für die rund 50.000 Burgenlandkroaten.
Die Zahl leistbarer Gruppenunterkünfte für Kinder- und Jugendferienlager in Österreich hat sich in den letzten 25 Jahren mehr als halbiert. Die Katholische Jungschar warnt, dass dadurch die Organisation günstiger Ferienwochen, besonders für Familien mit wenig Einkommen, immer schwieriger wird. Ehrenamtliche Gruppenleiter stoßen zunehmend an ihre Grenzen, da Planung und niedrige Teilnahmebeiträge kaum noch möglich sind. Die Jungschar fordert Betreiber auf, bestehende Quartiere zu erhalten, und ruft Politik und Gesellschaft zu mehr Unterstützung auf. Langfristige finanzielle Hilfen und besser abgestimmte Förderungen sollen sicherstellen, dass alle Kinder Zugang zu Gemeinschaft und Erholung in den Ferien haben.
Frauen werden in Wissenschaft und Technik häufig übersehen, wie der Matilda-Effekt zeigt. Obwohl ihr Anteil in MINT-Studiengängen nur bei 36 Prozent liegt, werden ihre Leistungen oft weniger anerkannt und sie sind in den Medien unterrepräsentiert. Das Projekt "Komm, mach MINT." will das ändern und setzt sich seit 2008 für mehr Sichtbarkeit und Vorbilder für Mädchen und Frauen in MINT-Berufen ein. Nun wird das Projekt sogar im französischen Unterricht thematisiert. Ziel ist es, Rollenklischees aufzubrechen und mehr Frauen für MINT-Karrieren zu begeistern. Die Initiative bleibt eine zentrale Anlaufstelle für Interessierte.
Eine neue Umfrage der DAK-Gesundheit zeigt: Über zwei Drittel der Deutschen sehen im Trend Longevity die Chance, länger gesund zu leben. Obwohl der Begriff vielen noch unbekannt ist, möchten mehr als 70 Prozent aktiv für ihre Gesundheit vorsorgen. Zeitmangel, fehlende Motivation und hohe Kosten bremsen jedoch die Umsetzung im Alltag. Besonders ältere Menschen messen dem Thema einen hohen Stellenwert bei. Die Bereitschaft, durch Sport, soziale Kontakte oder geistige Aktivitäten die Lebensspanne zu verlängern, ist groß. Dennoch nutzt fast die Hälfte keine Präventionsangebote. Vertrauen genießen vor allem Ärztinnen, Ärzte und Krankenkassen, während Influencer kaum als Informationsquelle gelten.
Eine aktuelle Umfrage im Auftrag des WWF zeigt, dass 67 Prozent der Deutschen angesichts von Hitzewellen und Extremwetterereignissen eine Verstärkung der Klimaschutzmaßnahmen durch die Bundesregierung fordern. Besonders hoch ist die Zustimmung unter jungen Menschen und in Bundesländern mit bevorstehenden Landtagswahlen. Der WWF kritisiert die aktuellen politischen Maßnahmen als unzureichend und fordert eine bessere Finanzierung der Klimaanpassung sowie einen beschleunigten Ausstieg aus fossilen Energien. Zudem startet der WWF eine Online-Aktion, bei der Bürger die Abgeordneten direkt zum Handeln auffordern können.
Anlässlich des 800-jährigen Bestehens des Wiener Dominikanerklosters S. Maria Rotunda ist eine umfassende Festschrift erschienen. Der Sammelband „Wortgewandt, kunstsinnig und standhaft“ entstand aus Beiträgen eines internationalen Kolloquiums und bietet neue Einblicke in die kirchen- und kunsthistorische Bedeutung des traditionsreichen Konvents. Neben wissenschaftlichen Analysen zur Geschichte werden auch Restaurierungsarbeiten und die Inventarisierung von Bibliothek und Kunstsammlung vorgestellt. Das Jubiläumsjahr wird von zahlreichen Feierlichkeiten begleitet, darunter Wallfahrten und Gedenkmessen zu Ehren der Klosterstifter.
Henkel hat im Rahmen seiner Initiative „We Craft for Children“ erneut 100.000 Euro an UNICEF gespendet. Die Spende unterstützt das globale Programm ‚Let us Learn‘, das benachteiligten Kindern in Ländern wie Afghanistan, Bangladesch und Nepal Zugang zu Bildung ermöglicht. Das Programm setzt auf die Förderung von Lernphasen, Lehrkräftefortbildungen und sichere Lernumgebungen. Ziel ist es, Kindern wichtige Fähigkeiten zu vermitteln und ihnen langfristige Perspektiven zu eröffnen. Henkel engagiert sich damit weiterhin für bessere Bildungschancen weltweit.
Eine Umfrage von Wolt unter 500 Eltern in Österreich zeigt, dass 69 % der Befragten den Schulstart als Erleichterung empfinden. Trotz der Freude auf die Rückkehr zur Routine fühlen sich 60 % der Eltern bereits vor Schulbeginn erschöpft von der Ferienzeit. Mütter übernehmen dabei den Großteil der Organisationsarbeit, während nur 27 % der Väter dies ebenso wahrnehmen. Finanzielle Belastungen rund um den Schulstart sind für 59 % der Eltern eine Herausforderung. In Österreich ist die Schuljause wichtig: 80 % der Familien geben ihren Kindern Essen von zu Hause mit, wobei frisches Obst und belegte Brote die Favoriten sind. Wolt bietet Unterstützung im hektischen Schulalltag, indem es die Essensvorbereitung erleichtert und Zeit spart.
LG Electronics hat die „2026 Life’s Good Campaign“ ins Leben gerufen, die sich auf die mentale Belastung des modernen Alltags konzentriert. Die Kampagne zielt darauf ab, Menschen zu helfen, ihre geistige Freiheit zurückzugewinnen, indem KI-Technologie alltägliche Aufgaben übernimmt. Eine Umfrage zeigt, dass Menschen fast ein Viertel des Jahres mit mentalem Stress verbringen. Die Kampagne ermutigt dazu, Raum für bedeutungsvolle Momente im Leben zu schaffen und die Vorteile von Technologien zu nutzen, um den Mental Load zu reduzieren. Der zentrale Kampagnenfilm zeigt eine Familie, die sich von ihren alltäglichen Belastungen löst und die Freude an gemeinsamen Momenten wiederentdeckt. LG möchte mit dieser Initiative das Bewusstsein für mentale Belastungen schärfen und die Rolle der Technologie im Alltag neu definieren.
Die NASA hat das Nancy Grace Roman Space Telescope erfolgreich mit einer SpaceX Falcon Heavy Rakete ins All geschickt. Das Teleskop befindet sich nun auf einer dreimonatigen Reise zu seinem endgültigen Orbit rund eine Million Meilen von der Erde entfernt. Mit seinem großen Sichtfeld und Infrarot-Technologie soll Roman das Universum schneller und detaillierter als je zuvor erforschen. Im Fokus stehen die Erforschung von Dunkler Materie, Dunkler Energie und Exoplaneten. Das Teleskop wird täglich enorme Datenmengen liefern, die mithilfe künstlicher Intelligenz ausgewertet werden. Die ersten Bilder werden Anfang 2027 erwartet.
Der Wiener Kulturphilosoph und Priester Ivan Illich hätte am 4. September seinen 100. Geburtstag gefeiert. Bekannt für seine scharfe Kritik an Bildungssystem und Gesellschaft, prägte er mit provokanten Thesen wie der Forderung nach Abschaffung der Schule die Debatten seiner Zeit. Ö1 erinnert kommende Woche im Rahmen der "Gedanken für den Tag" an Illichs Wirken und seine Analysen zu Fortschrittsmythen und gesellschaftlichen Institutionen. Illichs Lebensweg führte ihn von Wien über Italien und die USA bis nach Mexiko. Seine Arbeit als Seelsorger, Universitätsleiter und Gastprofessor sowie seine publizistischen Beiträge zu Bildung, Gesundheit und Technik machten ihn zu einem der wichtigsten Zivilisationskritiker des 20. Jahrhunderts.
Die Ordensspitäler Österreichs zeigen vielfältige Ansätze, um im Krankenhausbetrieb Ressourcen zu schonen und nachhaltiger zu wirtschaften. In der neuen Podcast-Folge "Lebenswerk" werden Projekte wie der Umstieg auf LED-Beleuchtung, die Reduktion umweltschädlicher Narkosegase und Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung vorgestellt. Auch die regionale Beschaffung und die Erhöhung der Bio-Quote spielen eine wichtige Rolle. Ein zentrales Anliegen ist es, Nachhaltigkeit mit Patientensicherheit zu verbinden, etwa beim Wasserverbrauch. Die Ordensspitäler betreuen jährlich rund zwei Millionen Menschen und setzen mit etwa 20.000 Mitarbeitenden wichtige Impulse für Umweltschutz im Gesundheitswesen.
Präsident Donald Trump hat per Executive Order die Gründung der ersten US Space Academy veranlasst. Damit soll die Ausbildung einer neuen Generation von Raumfahrtspezialisten und Führungskräften gefördert werden. Die Akademie wird technische Bildung, Führungsqualitäten und Engagement für den öffentlichen Dienst vereinen, um die US-Interessen im All zu stärken. Eine Kommission unter Leitung von NASA-Administrator Jared Isaacman soll Empfehlungen zu Standort, Organisation und Verpflichtungen der Absolventen erarbeiten. Die Initiative ist Teil von Trumps Strategie, die US-Führungsrolle im All zu sichern und die Raumfahrt weiter voranzutreiben.
In der Klinik Favoriten wird aktuell eine Patientin mit Krim-Kongo-Fieber betreut. Die Infektion wurde nach einem Aufenthalt im Nahen Osten festgestellt. Die Patientin wird von einem Expertenteam der Infektiologie und Tropenmedizin behandelt und befindet sich in stabilem Zustand. Das Krim-Kongo-Fieber ist eine seltene, durch Zecken übertragene Viruserkrankung, die in Afrika, Südosteuropa, dem Nahen Osten und Asien vorkommt. Die Klinik Favoriten ist auf hochinfektiöse Krankheiten spezialisiert und gewährleistet durch strenge Isolationsmaßnahmen den Schutz für Patienten und Personal.
Im September startet IhreApotheken.de mit der Kampagne „Checktember“, die Gesundheitsbewusste in Apotheken locken soll. Im Mittelpunkt stehen einfach zugängliche Labortests zu Themen wie Vitaminstatus, Herz-Kreislauf-Risiken und Darmgesundheit, die online bestellt und zu Hause durchgeführt werden können. Die Ergebnisse werden digital bereitgestellt und können auf Wunsch mit der Apotheke geteilt werden. Teilnehmende Apotheken erhalten umfangreiche Werbematerialien, um das Angebot vor Ort sichtbar zu machen. Eine groß angelegte Medienkampagne sorgt für zusätzliche Reichweite. Ergänzt wird das Angebot durch kostenlose Online-Seminare zu Gesundheitsthemen.
25 Studierende der King Saud University absolvierten am IMC Krems ein vierwöchiges Austrian Hospitality Training. Das Programm bot eine Mischung aus Theorie, Praxiseinsätzen und kulturellen Aktivitäten, wodurch die Teilnehmer umfassende Einblicke in die österreichische und internationale Tourismusbranche erhielten. Die Zusammenarbeit zwischen dem IMC Krems, dem WIFI Niederösterreich und der King Saud University ermöglicht den Studierenden wertvolle internationale Erfahrungen. Nach dem Abschluss in Krems folgt ein Praktikum in Saudi-Arabien, das den Weg in die Berufswelt oder ein weiterführendes Studium ebnet.
Nach einer schweren Sturzflut in Nepal steigt die Zahl der Opfer und Vermissten dramatisch an. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat gemeinsam mit Partnerorganisationen erste Nothilfemaßnahmen gestartet und ruft zu Spenden auf. Besonders betroffen ist eine Bergregion an der Grenze zu China, wo ganze Dörfer zerstört wurden. Die Organisation warnt vor einer langwierigen humanitären Krise, da weiterhin viele Menschen vermisst werden und sekundäre Gefahren wie Erdrutsche drohen. Der Klimawandel verschärft laut Diakonie die Risiken für Nepal, das besonders anfällig für Naturkatastrophen ist.
GE HealthCare hat auf dem Kongress der European Society of Cardiology (ESC) 2026 in München seine neuesten Ultraschallsysteme für die kardiovaskuläre Bildgebung vorgestellt: Vivid Explorer, Vivid Advanced und Vivid Focus. Diese Systeme sind auf verschiedene kardiologische Anforderungen zugeschnitten und nutzen die innovative cSound™-Bildgebungstechnologie. Mit Funktionen für Routine-Echokardiographie und komplexe Diagnosen sollen sie die Effizienz und Bildqualität in der kardiologischen Versorgung verbessern. Die neuen Systeme bieten KI-gestützte Funktionen zur Automatisierung von Abläufen und können in unterschiedlichen klinischen Umgebungen eingesetzt werden. GE HealthCare zielt darauf ab, die Zusammenarbeit der kardiologischen Teams zu fördern und tiefere klinische Einblicke zu ermöglichen.
Nach der verheerenden Flutkatastrophe in Nepal ruft Missio Österreich zu Spenden auf, um dringend benötigte Trinkwasserfilter und Nahrungsmittelpakete bereitzustellen. Die lokale Organisation „Care and Development“ berichtet von einer katastrophalen Lage, in der die Trinkwasserversorgung zerstört ist und die Menschen dringend auf Hilfe angewiesen sind. Jedes Lebensmittelpaket enthält essentielle Nahrungsmittel, um das Überleben der Flutopfer zu sichern.
Die Europäische Weltraumorganisation ESA lädt Medien zu Online-Briefings anlässlich des Starts der FLEX- und Copernicus Sentinel-3C-Satelliten ein. Der Start ist für den 14. September 2026 geplant und erfolgt mit einer Vega-C-Rakete vom Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana. FLEX soll mithilfe eines speziellen Spektrometers die Photosynthese und Gesundheit von Pflanzen weltweit überwachen. Sentinel-3C ergänzt die Copernicus-Flotte und liefert Echtzeitdaten zu Ozeanen, Land, Eis und Atmosphäre. Diese Informationen unterstützen Wettervorhersagen und die Klimaforschung. Die Missionen stärken Europas unabhängigen Zugang zum Weltraum.
ARTE startet am 3. Oktober 2026 die neue Dokumentationsreihe "Woran wir glauben" und beleuchtet die Bedeutung des Glaubens in der modernen Welt. Die dreiteilige Serie nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise von uralten Ritualen in der Kalahari bis zu spirituellen Bewegungen in der japanischen Popkultur und an die Front in der Ukraine. Die Doku zeigt, wie Menschen weltweit nach Sinn, Trost und Orientierung suchen – sei es in Religion, Natur oder Gemeinschaft. Sie hinterfragt, ob Glaube Teil unserer Biologie ist und ob er die Kraft besitzt, die Welt zu verändern. Die Reihe läuft online auf arte.tv und im TV auf ARTE.
Mit dem Herbst steigt die Zahl der Wanderunfälle in Österreich deutlich an. Etwa ein Viertel aller Unfälle ereignet sich im September und Oktober, wenn rutschige Wege, Nebel und früh einsetzende Dunkelheit zusätzliche Risiken darstellen. Die meisten Unfälle passieren gegen Ende der Tour, wenn die Konzentration nachlässt und Müdigkeit zunimmt. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit empfiehlt wetterfeste Kleidung, Stirnlampen und griffiges Schuhwerk, um Stürze zu vermeiden. Besonders wichtig ist es, die eigenen Grenzen zu erkennen und sich nicht durch Gruppendruck zu riskanten Entscheidungen verleiten zu lassen. Jedes Jahr sterben mehr als 100 Menschen beim Wandern und Bergsteigen.
Die ELTERN Akademie erweitert ihr Angebot um den Onlinekurs „Schluss mit Mental Load“, entwickelt mit Bestsellerautorin Laura Fröhlich. Der Kurs richtet sich an Eltern und vermittelt praxisnahe Strategien, um die oft unsichtbare Organisationsarbeit im Familienalltag gerechter zu verteilen und langfristig zu reduzieren. Ab 1. September 2026 ist der Kurs zum Aktionspreis erhältlich. Die digitalen Lerneinheiten sind flexibel abrufbar und bieten konkrete Übungen für Paare, getrennt Erziehende und Alleinerziehende. Ziel ist es, Stress zu minimieren und mehr Leichtigkeit ins Familienleben zu bringen.
Das Umweltbildungsprojekt „Natur zum Anfassen“ von enviaM und MITGAS startet zum neuen Schuljahr im Salzlandkreis. 184 Schulklassen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg nehmen an den Exkursionstagen auf 15 Naturhöfen teil. In Sachsen-Anhalt sind 65 Klassen dabei, darunter die Grundschule Giersleben, die die Ökostation Neugattersleben besuchte. Die Kinder erforschen Lebensräume wie Hecken und Steinhaufen, beobachten Tiere und Pflanzen und lernen ökologische Zusammenhänge kennen. Spielerische Teamaufgaben fördern das Umweltbewusstsein und den Zusammenhalt. Das Projekt will junge Menschen für Naturschutz und nachhaltiges Handeln begeistern.
Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist im Juli 2026 erneut leicht gesunken. Laut Statistischem Bundesamt waren rund 45,48 Millionen Menschen beschäftigt, das sind saisonbereinigt 13.000 weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Juli 2025 setzte sich der Abwärtstrend fort, mit einem Rückgang um 223.000 Personen. Auch die Erwerbslosenzahl stieg an: Im Juli 2026 waren 1,84 Millionen Menschen ohne Arbeit, 8,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die bereinigte Erwerbslosenquote lag bei 4,0 Prozent und blieb damit gegenüber Juni stabil, liegt aber über dem Wert von 2025.
Die Merz Akademie in Stuttgart hat ein Insolvenzverfahren in vorläufiger Eigenverwaltung eingeleitet. Hintergrund sind rückläufige Studierendenzahlen, finanzielle Engpässe und der Verlust wichtiger Kooperationsverträge. Ziel ist es, den Lehrbetrieb fortzusetzen und die Hochschule wirtschaftlich zu stabilisieren. Nur die Merz Akademie gGmbH ist betroffen, andere Merz-Einrichtungen laufen wie gewohnt weiter. Die Geschäftsführung bleibt im Amt und arbeitet unter gerichtlicher Aufsicht an einer tragfähigen Zukunft. Die Hochschule will ihr besonderes Profil erhalten und setzt auf intensive Gespräche mit Partnern und dem Land Baden-Württemberg.
Menschen für Menschen Österreich blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Mit 3,35 Millionen Euro aus Spenden konnten zahlreiche Projekte in Äthiopien umgesetzt werden. Über 70 Prozent der Mittel flossen in Entwicklungs- und Infrastrukturmaßnahmen, die nachhaltige Verbesserungen in den Bereichen Wasserversorgung, Bildung und Gesundheit bewirken. Besonders hervorzuheben sind der Bau von Schulen, die Ausstattung von Gesundheitszentren und die Einführung nachhaltiger Landwirtschaftsmethoden. Auch die wirtschaftliche Eigenständigkeit der Bevölkerung wurde durch neue Arbeitsplätze und Schulungen gestärkt. Der aktuelle Jahresbericht ist nun online verfügbar.
ExxonMobil startet den Rückbau und die Rekultivierung des ehemaligen Erdgasförderplatzes Idsingen Z3 bei Walsrode. Neben der Entfernung befestigter Flächen werden auch etwa zwei Kilometer Anschlussleitungen geräumt. Die Fläche soll anschließend wieder für die landwirtschaftliche Nutzung bereitgestellt werden. Die Arbeiten erfolgen nach behördlich genehmigtem Betriebsplan und sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Das Unternehmen betont, dass die Maßnahmen im Sinne von Sicherheit und Nachhaltigkeit durchgeführt werden. ExxonMobil ist in Nord- und Ostdeutschland mit zahlreichen Bohrungen aktiv und trägt maßgeblich zur Energieversorgung in der Region bei.
Die Bauunternehmen Wolff & Müller, OBG und Lechner errichten im Rahmen des G-CAP-Programms 25 neue Unterkunfts- und Ausbildungsgebäude für die Bundeswehr in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die Projekte sollen die personelle Verstärkung der Truppe unterstützen und werden mit einem Gesamtvolumen von rund 370 Millionen Euro umgesetzt. Durch serielle, standardisierte Bauweisen und digitale Planung mit BIM können die Gebäude in kürzester Zeit realisiert werden. Die Bauarbeiten erfolgen unter hohem Zeitdruck: Nach Abruf durch die Behörden bleiben für Planung und Errichtung nur wenige Monate. Das Vorhaben ist Teil eines bundesweiten Ausbaus der Bundeswehr-Infrastruktur.
Mit dem erfolgreichen Start des Wettersatelliten MTG-I2 ist Europas neueste Generation von Wetterbeobachtungssatelliten komplett. Der Satellit liefert künftig hochauflösende Bilder und Daten im 2,5-Minuten-Takt über Europa und Nordafrika. Damit verbessert sich die Vorhersagegenauigkeit für Unwetter, Waldbrände und atmosphärische Verschmutzung erheblich. MTG-I2 ist Teil eines Trios, das gemeinsam umfassende Informationen für Wetterdienste, Klimaforschung und Katastrophenschutz bereitstellt. Die neuen Instrumente an Bord ermöglichen erstmals die dreidimensionale Erfassung von Blitzen, Wolken und Treibhausgasen. Die Mission wird von der ESA gemeinsam mit europäischen Partnern durchgeführt.
Die Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche wird ab September teilweise geschlossen. Grund dafür ist eine umfassende Sanierung, die rund 45 Millionen Euro kostet und voraussichtlich bis 2029 andauern wird. Besonders die berühmte Turmruine, ein zentrales Wahrzeichen Berlins und Mahnmal gegen den Krieg, ist von der Sperre betroffen. Während der Arbeiten bleibt die bereits renovierte Kapelle weiterhin für Gottesdienste und Veranstaltungen geöffnet. Auch Führungen durch die Baustelle sind geplant. Die Sanierung umfasst unter anderem die denkmalgerechte Wiederherstellung der markanten Betonfassade und der blauen Fenster. Der Bund unterstützt das Projekt mit 17,5 Millionen Euro.
Am Pastoratsberg in Essen-Werden entsteht derzeit eine originalgetreue 1:1-Abformung der Mintrop-Falte. Wissenschaftler der THGA und des Deutschen Bergbau-Museums Bochum arbeiten gemeinsam daran, die geologische Struktur präzise zu reproduzieren. Die Replik wird nach Fertigstellung an der THGA in Bochum installiert und dient künftig der Forschung, Lehre und Wissensvermittlung. Studierende und Interessierte erhalten so die Möglichkeit, an einem realitätsnahen geologischen Aufschluss zu lernen und Erdgeschichte hautnah zu erleben. Die Mintrop-Falte zeigt eindrucksvoll die Kräfte, die vor über 300 Millionen Jahren das Ruhrgebiet geformt haben.
Im Rahmen der Aktion „Ranzen her!“ der LEW-Bildungsinitiative 3malE spendeten Familien aus der Region insgesamt 1.950 Schulranzen. Unterstützt von Kommunen, Schulen und lokalen Partnern, werden die gesammelten Ranzen rechtzeitig vor dem Schulstart über soziale Einrichtungen an bedürftige Kinder verteilt. Zusätzlich spendet LEW für jeden gesammelten Ranzen einen Euro an die Tafeln Illertissen, Memmingen und Neu-Ulm. Die Aktion verbindet nachhaltigen Umgang mit Schulmaterialien mit konkreter Unterstützung für Familien und zeigt die große Solidarität innerhalb der Region.
Eine neue bundesweite Befragung untersucht 2027, wie gut deutsche Kommunen auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet sind. Städte, Gemeinden und Landkreise stehen vor der Herausforderung, Maßnahmen gegen Hitze, Starkregen und Hochwasser zu verstärken, um die Bevölkerung zu schützen und zentrale Aufgaben wie Trinkwasserversorgung und Gesundheit zu sichern. Das Projekt baut auf einer Erhebung von 2023 auf und soll als dauerhaftes Monitoringinstrument etabliert werden. Ziel ist es, die Bedarfe der Kommunen besser in die Deutsche Anpassungsstrategie einzubinden und die Klimaanpassung systematisch weiterzuentwickeln.
Das Leseförderungsprojekt „LisA – Lesen ist ein starker Anfang“ des Kulturvereins Ruller-Haus e.V. aus Wallenhorst-Rulle wurde mit dem Johann Bünting Förderpreis 2026 ausgezeichnet. Die Initiative richtet sich an Kinder ab vier Jahren und Grundschulkinder und vermittelt Lesefertigkeit sowie Lesekompetenz mit einem vierjährigen, spielerischen Konzept. Das Programm umfasst Lesewerkstätten, Bilderbuchkino, Osterlesetage und ein Autoren-Sommerfest. Die langfristigen Erfolge zeigen sich in der Begeisterung der Kinder für Literatur und Kreativität. Die Johann Bünting Stiftung will mit der Auszeichnung das Engagement für Leseförderung und gesellschaftliche Teilhabe stärken.
SalzburgMilch errichtet im Zuge des Abwasserleitungsbaus eine zusätzliche Trinkwasserleitung, die ab 2027 die Gemeinden Schwerting-Maxdorf und St. Georgen bei Bedarf mit Wasser versorgt. Das Wasser stammt aus dem eigenen Brunnen der Käserei und wird ohne Gewinnaufschlag abgegeben. Hintergrund sind sinkende Quellschüttungen und steigender Wasserbedarf durch Trockenperioden. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen SalzburgMilch, den Wassergenossenschaften und den Gemeinden, um die regionale Versorgungssicherheit langfristig zu stärken. Die neue Leitung ergänzt bestehende Notfallreserven und erfüllt alle behördlichen Auflagen.
Österreichs Ordensgemeinschaften gestalten die diesjährige Schöpfungszeit mit zahlreichen Gottesdiensten, Veranstaltungen und Initiativen unter dem Motto "Lebendiges Wasser". Die Aktionen stehen im Zeichen des 800. Todestags von Franz von Assisi, der als Vorbild für nachhaltigen Lebensstil gilt und zur Auseinandersetzung mit Umweltschutz anregt. Im ganzen Land finden spezielle Events statt, etwa Schöpfungstage, Gebete, Ausstellungen und Festivals. Die Ordenskonferenz begleitet die Zeit mit einer Social-Media-Kampagne. Themenschwerpunkte sind Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und die Beziehung zwischen Mensch und Natur.
Die neue Ausgabe von „Bewusst gesund“ widmet sich dem selbstbewussten Umgang mit Stottern und zeigt, wie Betroffene durch logopädische Unterstützung ihren Alltag meistern können. Außerdem wird das Trendthema Longevity beleuchtet: Von Kältetherapie bis Biohacking hinterfragt die Sendung, welche Methoden tatsächlich sinnvoll sind und wo Geschäftemacherei beginnt. Weitere Themen sind die Wirksamkeit von Schlingentraining für Kraft und Balance, Tipps zum Umgang mit Hörsturz und die Frage, ob Kaffee wirklich austrocknet. Die Sendung bietet praxisnahe Informationen und räumt mit gängigen Gesundheitsmythen auf.
Die Versorgung mit dem Herpes-Zoster-Impfstoff ist weiterhin problematisch. Trotz der Aufnahme in das kostenlose Impfprogramm fehlt es an ausreichenden Mengen und an Planungssicherheit für Ärztinnen und Ärzte. Immer wieder kommt es zu Lieferengpässen, was vor allem ältere Menschen und Risikogruppen trifft. In Österreich erkranken jährlich bis zu 40.000 Personen an Gürtelrose. Die Ärztekammer fordert mehr Transparenz, eine verlässliche Bedarfserhebung und einen klaren Plan für die Versorgung mit Erst- und Zweitimpfungen. Die aktuelle Situation sorgt für Unsicherheit bei Patientinnen und Patienten.
Vom 2. bis 17. September 2026 verwandelt die SommerUni der Leibniz Universität Hannover die Stadt in eine Bühne der Wissenschaft. Das vielfältige Programm bietet Vorträge, Workshops, Exkursionen und künstlerische Performances – von humanoiden Robotern über Philosophie bis zu Einblicken in die Staatsoper. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und bringt aktuelle Forschung aus Geistes-, Natur- und Gesellschaftswissenschaften praxisnah in den Alltag. Viele Angebote sind kostenfrei, eine Anmeldung ist ausschließlich online möglich. Zum Abschluss lädt ein Hoffest auf dem Campus ein.
Der deutsche Forschungseisbrecher Polarstern hat am 26. August 2026 die beeindruckende Marke von zwei Millionen Seemeilen erreicht. Seit 1982 ist das Schiff im Einsatz und ermöglicht internationalen Forscherteams Untersuchungen vom Meeresgrund bis in die Atmosphäre. Die Polarstern absolvierte damit eine Strecke, die etwa 92 Erdumrundungen entspricht. Neben der Sammlung wichtiger Daten für Umwelt- und Klimaforschung dient sie der Ausbildung wissenschaftlicher Nachwuchskräfte und versorgt Forschungsstationen in Arktis und Antarktis. Trotz ihres Alters bleibt die Polarstern ein zentrales Werkzeug für die Erforschung der Polarregionen, soll aber 2030 durch ein neues Schiff ersetzt werden.
G DATA CyberDefense hat im Sommer 2026 die besten Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs IT-Sicherheit an der Ruhr-Universität Bochum ausgezeichnet. Auch die besten Informatik-Absolventen der Hochschule Bochum wurden geehrt. Das Unternehmen fördert seit Jahren junge Talente in der Cybersicherheit und überreichte den Preisträgern jeweils 500 Euro. Andreas Lüning, Gründer von G DATA, betont die Bedeutung der Förderung von IT-Talenten für die digitale Zukunft. Die Preisverleihung fand im Rahmen der akademischen Jahresfeier der Fakultät für Informatik statt und bot den Ausgezeichneten die Möglichkeit, sich mit ihren Förderern auszutauschen.
Das IMC Krems verstärkt sein Engagement für Diversität, Inklusion und mentale Gesundheit. Im vergangenen Studienjahr wurden zahlreiche Maßnahmen wie digitale Unterstützung, psychologische Beratung und neue Programme für Studierende und Mitarbeitende eingeführt. Die mentale Gesundheit wurde damit zu einem festen Bestandteil des Hochschulalltags. Mit dem neuen Jahresmotto "Sicher Studieren. Sicher Arbeiten." steht künftig das Erleben von Sicherheit und Zugehörigkeit im Mittelpunkt. Trainings und weitere Initiativen sollen dafür sorgen, dass sich alle Mitglieder der Hochschule respektiert und unterstützt fühlen.
Eine großangelegte Untersuchung der Österreichischen Bundesforste gemeinsam mit Partnern liefert neue Erkenntnisse über alpine Kleinseen. Dabei zeigte sich, dass sich die Fischbestände vielerorts stark verändern: Heimische Arten wie Seesaibling und Seeforelle gehen zurück, während andere, ursprünglich nicht heimische Arten zunehmen. Besonders auffällig ist dies im Afritzer See, während der Vordere Langbathsee als Positivbeispiel hervorsticht. Erfreuliche Ergebnisse gab es bei den Edelkrebsen, deren Populationen sich in mehreren Seen stabil entwickelt haben. Die Forschenden setzten moderne Methoden wie Echolot, eDNA-Analysen und Fang-Markierung-Wiederfang ein. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für nachhaltige Schutzmaßnahmen und eine gezielte Bewirtschaftung der Seen dienen.
Der Evangelische Presseverband hat den Bildkalender 2027 veröffentlicht. Der Kalender stellt zwölf protestantische Kirchen aus ganz Österreich vor und kombiniert beeindruckende Innen- und Außenansichten mit inspirierenden Bibelversen. Zu jedem Monat gibt es zudem interessante Fakten über die vorgestellten Kirchen, wie etwa Details zur größten evangelischen Kirche Oberösterreichs oder historischen Besonderheiten aus Wien. Das neue Layout ermöglicht es, den Kalender auch als Geburtstags- oder persönlichen Planer zu nutzen. Der Kalender ist in zwei Größen erhältlich und kann online bestellt werden. Preise und weitere Informationen sind auf der Website des Evangelischen Presseverbandes abrufbar.
Eine neue Studie des ISOE zeigt, dass Land- und Forstwirte in Deutschland ein starkes Bewusstsein für den Schutz der Artenvielfalt besitzen und hoch motiviert sind, sich für Biodiversität einzusetzen. Dennoch scheitert ihre Bereitschaft am Mangel an praxistauglichen Maßnahmen und geeigneten Rahmenbedingungen. Hohe Kosten, starre Vorgaben und hoher bürokratischer Aufwand bremsen die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen erheblich. Die Forscher betonen, dass mehr Artenschutz nicht am fehlenden Willen, sondern an fehlenden Möglichkeiten scheitert. Die Studie hebt die Bedeutung von Anreizen und dem Abbau von Hürden für wirksamen Biodiversitätsschutz hervor.
AbbVie hat bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) einen Antrag zur Zulassung von SKYRIZI als subkutane Induktionstherapie für Erwachsene mit mittelschwer bis schwer aktivem Morbus Crohn eingereicht. Die Entscheidung basiert auf positiven Ergebnissen der Phase-3-Studie AFFIRM, die Wirksamkeit und Sicherheit des Medikaments bestätigte. Sollte die Zulassung erfolgen, könnten Patienten künftig zwischen einer Injektion unter die Haut und einer Infusion wählen. SKYRIZI ist bereits für verschiedene Immunerkrankungen zugelassen und bietet eine zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene mit Crohn, die auf bisherige Therapien nicht ausreichend angesprochen haben.
Daniel Thum startet am 29. August 2026 die Radtour "Ride Against Childhood Cancer Austria 900", um auf die Herausforderungen krebskranker Kinder aufmerksam zu machen und Spenden für die St. Anna Kinderkrebsforschung zu sammeln. Polestar und Auto Stahl unterstützen die Initiative als Mobilitätspartner, indem sie Thum einen Polestar 4 als Begleitfahrzeug zur Verfügung stellen. Auto Stahl spendet zudem einen Euro für jeden gefahrenen Kilometer. Die Tour endet am 5. September in Rust, gefolgt von einem Abschluss-Event am 10. September im Polestar Space Wien, zu dem Medienvertreter und Interessierte eingeladen sind. Die Initiative zielt darauf ab, Bewusstsein zu schaffen und Unterstützung für die Krebsforschung im Kindesalter zu mobilisieren.
Salzburg wird am 11. und 12. September 2026 Gastgeber des internationalen Kongresses „D4 – Data Driven Digital Diagnostics“. Experten aus Medizin, Datenwissenschaft, Gesundheitspolitik, Recht und Industrie kommen zusammen, um über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und digitalen Diagnosen im Gesundheitswesen zu diskutieren. Der Kongress wird von a.o. Univ.-Prof. Dr. Janne Cadamuro und Univ.-Prof. Dr. Klaus Hergan organisiert. Im Fokus stehen konkrete Anwendungen von KI in der Labormedizin und Radiologie sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Gesundheitsdaten. Hochkarätige Vortragende aus Europa und Nordamerika werden erwartet, um Erfahrungen und Impulse für die Zukunft der KI in der Medizin zu teilen.
Das Berufsorientierungsprojekt SchulePlus, das an der Johann-Textor-Schule in Haiger begann, wird jetzt durch die Gründung des Vereins SchulePlus e. V. auf eine professionelle Ebene gehoben. Ziel ist es, das erfolgreiche Modell, das Schülerinnen und Schülern über zwei Jahre intensive Einblicke in Ausbildungsberufe ermöglicht, nachhaltig abzusichern und über die Region hinaus zu verbreiten. Bereits mehr als 50 Schulen in Hessen nutzen das Konzept, das Jugendliche und Unternehmen eng vernetzt. Unterstützt von Unternehmen wie der Friedhelm Loh Group und Rittal, soll SchulePlus künftig landesweit und darüber hinaus jungen Menschen bessere Chancen für den Berufseinstieg bieten.
Die Bachelorarbeit von Richard Halbwachs am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt untersucht die Rückgewinnung von Wasser aus Sauerkrautlake, einem bisher ungenutzten Reststoff. In Zeiten zunehmender Wasserknappheit wird der nachhaltige Umgang mit Wasser immer wichtiger. Halbwachs' Forschung zeigt, dass Wasser und Inhaltsstoffe der Sauerkrautlake durch verschiedene Aufbereitungsverfahren, wie Membranverfahren und Eindampfung, getrennt werden können. Rund 94 Prozent der Flüssigkeit konnten erfolgreich als Kondensat zurückgewonnen werden. Zudem wurde ein Verfahren zur energetischen Optimierung des Prozesses simuliert, um den Energiebedarf zu reduzieren. Diese Ansätze könnten nicht nur für die Sauerkrautproduktion, sondern auch für andere industrielle Prozesse von Bedeutung sein und zur nachhaltigen Wassernutzung beitragen.
Die TUI Care Foundation startet ein dreijähriges Projekt in Zusammenarbeit mit der Ninki Nanka Encounters Foundation, um das kulturelle Erbe entlang des Gambia-Flusses zu bewahren und den Gemeinden neue Einkommensmöglichkeiten zu eröffnen. Das Projekt umfasst den Bau des Ninki Nanka-Zentrums in Kotu, das Schulungsräume, einen Shop für lokales Kunsthandwerk und einen Veranstaltungsraum bieten wird. Ziel ist es, kulturelle Produkte zu entwickeln, die Touristen anziehen, und das traditionelle Geschichtenerzählen zu fördern. Darüber hinaus werden lokale Unternehmer unterstützt und verschiedene Wettbewerbe zur Kreativitätsförderung organisiert. Insgesamt profitieren über 500 Menschen von diesem Projekt, das auch die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Gemeinden stärkt und zur wirtschaftlichen Diversifizierung des Tourismus in Gambia beiträgt.
Immer mehr Fischereien weltweit beteiligen sich am Programm des Marine Stewardship Council (MSC) für nachhaltigen Fischfang. Laut aktuellem Jahresbericht sind mittlerweile 600 Fischereien zertifiziert, darunter 115, die 2025/2026 rezertifiziert wurden. Besonders hervorgehoben wird die neuseeländische Hoki-Fischerei, die bereits zum fünften Mal rezertifiziert wurde und seit 25 Jahren dabei ist. Das MSC-Programm unterstützt auch Fischereien, die noch nicht alle Anforderungen erfüllen, mit einem speziellen Verbesserungsprogramm. Insgesamt sind 40 Fischereien aus Ländern wie Ecuador, Kanada und Indonesien daran beteiligt. Der Absatz von zertifiziertem Fisch und Meeresfrüchten erreichte 2025/2026 neue Höchstwerte, was die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Produkten zeigt.
Die Deutsche Pfandbriefbank AG finanziert mit 127 Millionen Euro den Umbau eines Bürogebäudes in Essen zu einem modernen Polizeipräsidium. Das Großprojekt im Stadtteil Bredeney umfasst eine Fläche von rund 24.000 Quadratmetern, die künftig vom Land Nordrhein-Westfalen für die Polizei Essen genutzt werden soll. Der Umzug der Polizeibehörde bringt zahlreiche Dienststellen, darunter die Kriminaltechnik und den Staatsschutz, an den neuen Standort. Der Rückbau des bisherigen Gebäudes startet zeitnah, die Fertigstellung ist für Mitte 2029 geplant. Eine neue kriminaltechnische Untersuchungsstelle mit eigener Fahrzeughalle und Laboren entsteht ebenfalls.
Fünf ostdeutsche Vereine wurden von der VNG-Stiftung mit dem Engagementpreis ausgezeichnet und erhalten jeweils 5.000 Euro Preisgeld. Die prämierten Projekte fördern gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Bereichen Bildung, Kultur, Gesundheit, Umwelt und Integration. Neben den Hauptpreisen wurden auch zehn weitere nominierte Vereine mit einer finanziellen Unterstützung für ihre Projekte bedacht. Die Preisträger sind nun für den Deutschen Engagementpreis 2027 nominiert und haben damit die Chance auf weitere Förderung. Die Preisverleihung fand in Jena statt und wurde von prominenten Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Gesellschaft begleitet.
Meta hat sich mit 47 US-Bundesstaaten auf eine Rekordstrafe von rund 18 Milliarden Dollar geeinigt und verpflichtet sich zu weitreichenden Änderungen an seinen Plattformen. Hintergrund ist der Vorwurf, dass Facebook und Instagram durch suchterzeugende Funktionen Kinder gefährden und Datenschutzgesetze verletzen. Im Rahmen des Vergleichs werden unter anderem Zeitlimits für Minderjährige eingeführt, bestimmte Funktionen abgeschafft und die elterliche Kontrolle gestärkt. Amnesty International fordert jedoch weitere Maßnahmen, um den Schutz von Kindern und Jugendlichen auf Social-Media-Plattformen nachhaltig zu gewährleisten.
Zwei Astronautinnen treten am 1. September zu einem Weltraumspaziergang aus der Internationalen Raumstation aus, um wichtige Wartungsarbeiten durchzuführen. Die NASA überträgt das Ereignis ab 13 Uhr live im Internet. Geplant ist unter anderem der Austausch eines Navigationsreflektors, der die Andockmanöver von Raumfahrzeugen unterstützt. Zusätzlich werden Datenkabel installiert, ein Kühlsystem vorbereitet und eine hochauflösende Kamera ausgetauscht. Für Jessica Meir ist es bereits der siebte Einsatz außerhalb der Station, Sophie Adenot absolviert ihren dritten. Insgesamt ist es der 284. Weltraumspaziergang im Rahmen der ISS-Wartung.
Mit "Jung & Ost" starten Berliner Morgenpost und Thüringer Allgemeine einen Podcast, der sich den Lebensrealitäten junger Menschen in Ostdeutschland widmet. Die Hosts sprechen über ihre Erfahrungen aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen und thematisieren Unterschiede zwischen Ost und West. Die Auftaktfolge wurde vor Live-Publikum in Berlin aufgezeichnet. Der Podcast setzt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen auseinander und möchte zu mehr Verständnis zwischen den Generationen und Regionen beitragen. Themen wie Medienbild, Rechtsextremismus, Karrierechancen und Identität stehen im Mittelpunkt. Neue Folgen erscheinen jeden Mittwoch auf allen Podcast-Plattformen.
Das Projekt "Here To Hoop" fördert gezielt Mädchen und FLINTA*-Personen im Basketball in Berlin. Mit kostenlosen, niedrigschwelligen Angeboten und offenen Trainingsräumen ermöglicht das Programm den Einstieg in den Sport ohne Leistungsdruck oder Vereinsbindung. Die Initiative bringt Basketball direkt in verschiedene Stadtteile und schafft damit neue Zugänge. Zusätzlich werden durch das Qualifizierungsprogramm "HereToCoach" gezielt Coaching-Kompetenzen vermittelt. Die Initiative ist Teil der Rubrik "Denkanstoß" von "Klischeefrei im Sport" und setzt sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt im Sport ein.
Ein Team von Physikern an der Universität Innsbruck hat einen innovativen Ansatz entwickelt, um einzelne Moleküle zu vermessen, ohne sie zu beeinflussen. In ihrer Forschungsarbeit, veröffentlicht im Fachjournal Nature, nutzen sie die quantenmechanische Verstärkung des Rückstoßmoments, um die Absorption eines einzelnen Photons zu detektieren und ein Calciumhydroxid-Molekül zu vermessen. Die Methode basiert auf Quantenlogik-Spektroskopie, bei der ein schwer zugängliches Molekülion mit einem gut kontrollierbaren Hilfsatom gekoppelt wird. Dies ermöglicht eine extrem empfindliche Messung des Rückstoßes, der durch die Photonabsorption entsteht. Die Technik ist zerstörungsfrei und eröffnet neue Möglichkeiten für die präzise Spektroskopie komplexer Moleküle in zukünftigen Quantentechnologien.
Im Großraum Linz sind mehrere Menschen an Legionellen erkrankt. Das Kepler Universitätsklinikum übernimmt die Versorgung und konnte bereits zahlreiche Patientinnen und Patienten erfolgreich behandeln. Insgesamt wurden 15 Fälle registriert, davon mussten vier Personen intensivmedizinisch betreut werden. Zwei Menschen sind an den Folgen der Infektion verstorben, sieben konnten geheilt entlassen werden. Das Klinikum gibt wichtige Tipps zur Prävention: Leitungen sollten regelmäßig genutzt und nach längerer Abwesenheit durchgespült werden. Legionellen werden nicht durchs Trinken, sondern durch das Einatmen von Wassertröpfchen übertragen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen.
Die gemeinnützige Organisation ÖJAB feiert ihr 80-jähriges Bestehen und setzt auf Vielfalt und Inklusion in der Arbeitswelt. Unterschiedliche Generationen, Erfahrungen und Hintergründe bereichern die Unternehmenskultur und führen zu innovativen Lösungen. Die gezielte Förderung von Diversität ist für das Sozialunternehmen unverzichtbar. Mit Projekten wie „AusbildungsFit“ unterstützt ÖJAB Jugendliche beim Einstieg ins Berufsleben und fördert individuelle Stärken. Durch die Auszeichnung als Leitbetrieb sieht sich ÖJAB in ihrer Vorbildfunktion bestätigt und teilt ihre Erfahrungen mit anderen Unternehmen, um positive Werte weiterzugeben.
Das Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskop, das am 30. August 2026 startet, soll mithilfe hochentwickelter Optik erstmals kühlere und kleinere Exoplaneten direkt abbilden. Ein zentrales Instrument ist der Koronograf, der mithilfe von Masken und adaptiver Optik lichtschwache Planeten sichtbar macht, die ihren Stern eng umkreisen. Das Max-Planck-Institut für Astronomie liefert dafür präzise opto-mechanische Komponenten, die für die nötige Stabilität sorgen. Nach dem Start werden die Systeme ausgiebig getestet, bevor Anfang 2027 die ersten wissenschaftlichen Aufnahmen erwartet werden. Ziel ist es, neue Erkenntnisse über ferne Welten und dunkle Materie zu gewinnen.
WestLotto hat in enger Zusammenarbeit mit dem Land Nordrhein-Westfalen die Bingo! Ehrenamtsstiftung NRW ins Leben gerufen. Ab dem 1. September können gemeinnützige Vereine und Initiativen unkompliziert Förderungen zwischen 1.000 und 5.000 Euro beantragen. Ziel ist es, das Ehrenamt strukturell zu stärken und finanzielle Hürden abzubauen. Laut dem neuen EhrenamtAtlas NRW 2026 sind fehlende Mittel eine der größten Herausforderungen für Engagierte. Die Stiftung setzt auf Mikroförderungen, finanziert durch die Lotterie Local Hero Bingo!, und will so das vielfältige Engagement vor Ort gezielt unterstützen.
EDEKA, Schär sowie Peter Maffay und Hendrikje Balsmeyer setzen sich gemeinsam für mehr Verständnis von Zöliakie im Schulalltag ein. Mit einem altersgerechten Informationsblatt und einer glutenfreien Notfallbox sollen Kinder, Familien und Lehrkräfte unterstützt werden. So können betroffene Kinder leichter erklären, was Zöliakie bedeutet und wie Mitschüler Rücksicht nehmen können. Zusätzlich gibt es in ausgewählten EDEKA-Märkten Aktionsdisplays mit glutenfreien Produkten und Brotboxen. Ziel der Initiative ist es, Wissen über Zöliakie zu verbreiten, Vorurteile abzubauen und betroffene Kinder im Alltag zu stärken. Die Allianz setzt auf Informationsangebote für Schulen und Familien, um gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.
Die Caritas Socialis startet mit "CS Nordlicht" ein innovatives Angebot für Menschen mit ME/CFS und deren Angehörige. Das Projekt reagiert auf Versorgungslücken und bietet individuelle Beratung, Betreuung zu Hause und Unterstützung bei sozialen Fragen. Ehrenamtliche werden speziell geschult, um die besonderen Bedürfnisse der Betroffenen zu respektieren und zu begleiten. Die Nachfrage nach dem neuen Angebot ist groß, die verfügbaren Termine waren rasch ausgebucht. Langfristig fordert die Caritas Socialis mehr öffentliche Unterstützung, um eine nachhaltige Versorgung sicherzustellen. Ein Fachkongress zu ME/CFS findet am 13. Oktober in Wien statt.
Die Windkraft Simonsfeld AG zeigt, wie erneuerbare Energien und Naturschutz harmonisch koexistieren können. In Zusammenarbeit mit Biologen und regionalen Partnern werden wertvolle Flächen langfristig gesichert und bedrohte Arten geschützt. Ein Beispiel ist der Schutz eines zehn Hektar großen Altholzwalds in den March-Thaya-Auen, der Brutplätze seltener Vogelarten sichert. Zudem unterstützt das Unternehmen Projekte zur Renaturierung und den Schutz des Wachtelkönigs, eines der seltensten Wiesenvögel Europas. Auch beim Sonnenkraftwerk Klement wird ökologische Aufwertung betrieben, indem wertvolle Biotope erhalten und neue Lebensräume geschaffen werden. Das Engagement der Windkraft Simonsfeld zeigt, dass wirtschaftliche Entwicklung und ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen können.
Evelyn Haberl vom IMC Krems erforscht, was Männer dazu motiviert, sich als pflegende Angehörige zu engagieren. Im Rahmen ihres Projekts „Caring Partners“ werden in den nächsten drei Jahren Erfahrungen, Vorbilder und gesellschaftliche Rahmenbedingungen untersucht, die Männer zur Übernahme von Sorgeverantwortung bewegen. Dabei stehen qualitative Interviews und kreative Methoden im Mittelpunkt. Das Ziel ist, Handlungsempfehlungen für eine gerechtere Verteilung von Care-Arbeit in Niederösterreich zu entwickeln. Besonderes Augenmerk liegt auf den Biografien der Männer und dem Einfluss von gesellschaftlichen Rollenbildern. Die Forschung orientiert sich an der Grounded Theory.
Die TÜV SÜD Akademie und die TU München bieten ab Herbst 2026 eine neue modulare Weiterbildung zum Prozessmanager Logistik an. Ziel ist es, Fach- und Führungskräfte praxisnah auf die Anforderungen moderner Logistikprozesse vorzubereiten. Im Fokus stehen Automatisierung, Effizienzsteigerung und der Einsatz innovativer IT-Tools. Teilnehmende erwerben umfassende Kenntnisse zu Wertstromdesign, Prozessautomatisierung und Materialflusssimulation. Die Module sind einzeln buchbar und können mit Zertifikatsabschlüssen kombiniert werden. Die Kooperation baut auf einer erfolgreichen Partnerschaft im Bereich Logistik-Qualifizierung auf.
Mit dem Ende der Sommerferien fällt vielen Menschen die Rückkehr in den Alltag schwer. Die DAK-Gesundheit reagiert darauf und bietet am 8. September eine kostenlose Experten-Hotline an, die Tipps für mehr Erholung, Bewegung und gesunde Routinen im täglichen Leben gibt. Versicherte aller Krankenkassen können sich zwischen 8 und 20 Uhr telefonisch beraten lassen. Ziel ist es, das Urlaubsgefühl möglichst lange zu bewahren und einen gesunden Neustart in Beruf, Schule und Familie zu unterstützen. Weitere Informationen sind auf der Website der DAK-Gesundheit erhältlich.
Unsere Hände sind ständig mit Mikroorganismen in Kontakt, doch nicht jeder Keim ist gefährlich. Entscheidend ist, die Hände in den richtigen Situationen gründlich zu waschen – etwa nach dem Toilettengang oder vor dem Essen. Im Alltag reichen Wasser und Seife meist aus, zu häufiges Waschen kann die Haut sogar schädigen. Mikroorganismen sind Teil unseres Körpers und wichtig für das Immunsystem. Übertriebene Hygiene ist nicht notwendig, außer bei geschwächtem Immunsystem oder im Krankenhaus. Die Bedeutung der Händehygiene wurde erst durch historische Epidemien und medizinische Forschung klar.
Die NASA bereitet den Start des Nancy Grace Roman Space Telescope vor, das am 30. August 2026 ins All geschossen wird. Mit dem neuen Teleskop wollen Forscher dunkle Energie, Exoplaneten und kosmische Strukturen genauer untersuchen. Besonders spannend ist die neue Technologie, mit der erstmals Planeten direkt bei anderen Sternen abgebildet werden können. Das Ames Research Center in Kalifornien spielt eine zentrale Rolle bei der Mission und bietet Medienvertretern die Möglichkeit, sich in virtuellen Interviews über die Ziele und Beiträge von Ames zu informieren. Der Start des Teleskops gilt als wichtiger Schritt in der Suche nach außerirdischem Leben.
McDonald’s Österreich startet die Aktion „Helping Hearts“: Von 25. August bis 4. Oktober 2026 können Gäste in allen Restaurants Stickerbögen mit liebevollen Herz-Motiven um 1 Euro erwerben. Der gesamte Erlös geht an den Verein Ronald McDonald Haus, der Familien mit schwer kranken oder verletzten Kindern ein Zuhause auf Zeit in Kliniknähe bietet. Die Aktion soll betroffenen Familien Nähe und Unterstützung ermöglichen und so den Heilungsprozess der Kinder fördern. Die Sticker sind am Bestell-Kiosk und am Counter erhältlich. Mit dem Kauf setzen Gäste ein Zeichen der Solidarität und leisten einen wichtigen Beitrag für soziale Hilfe.
Fresenius Kabi erweitert sein Sortiment an medizinischer Trinknahrung um neue fruchtige Varianten. Neu ist der Fresubin® 2 kcal Drink Erdbeere, der mit 400 kcal und 20 g Protein pro Flasche besonders energiereich ist. Außerdem kehren die beliebten Yodrink-Sorten Aprikose-Pfirsich und Lemon zurück, die einen joghurt-artigen Geschmack bieten. Die neuen Produkte richten sich an Menschen mit bestehender oder drohender Mangelernährung und sorgen für mehr Abwechslung und Akzeptanz in der Ernährungstherapie. Die Vielfalt der Geschmacksrichtungen soll die regelmäßige Einnahme erleichtern und so die Therapie im Alltag unterstützen.
WEKA Intelligence bringt mit der WebTrainer-Flat Betriebsrat ein neues digitales Weiterbildungsangebot auf den Markt. Das E-Learning richtet sich speziell an neu gewählte Betriebsratsmitglieder und unterstützt sie beim schnellen Einstieg in ihre Aufgaben. Interaktive Lernmodule, Praxisfälle und digitale Arbeitshilfen sorgen für eine strukturierte und praxisnahe Wissensvermittlung. Die WebTrainer-Flat umfasst zum Start fünf Lernmodule zu zentralen Themen wie Beteiligungsrechte, Geschäftsabläufe und Mitbestimmung bei KI. Weitere Module sind geplant. Das Angebot fördert den kontinuierlichen Wissensaufbau und schafft eine einheitliche Wissensbasis im Gremium.
Zum Start ins neue Kindergarten- und Schuljahr bieten zahlreiche Kirchen der Erzdiözese Wien spezielle Segensmessen für Kinder und ihre Familien an. Die Kinder können dabei ihre Taschen mitbringen, um für Kraft und Mut im neuen Lebensabschnitt gesegnet zu werden. Die Segensfeiern finden am Sonntag vor Schulbeginn an verschiedenen Standorten in Wien und Niederösterreich statt. Neben der Segnung gibt es vielerorts auch ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee und Kuchen. Die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle Familien.
Der Schlagergottesdienst in der Grazer Christuskirche sorgte für eine Welle positiver Resonanz und hohe Einschaltquoten bei der Live-Übertragung im Fernsehen und Radio. Die Verbindung von Schlagermusik mit biblischen Inhalten stieß auf großes Interesse, zahlreiche Menschen meldeten sich mit Dank und dem Wunsch nach weiteren Terminen. Im Mittelpunkt stand die Geschichte der Ehebrecherin aus dem Johannesevangelium, musikalisch begleitet von bekannten Schlagern. Die Gemeinde plant bereits weitere innovative Gottesdienstformate wie einen Blues-Gottesdienst und einen Schlager-Advent, um weiterhin neue Wege in der Verkündigung zu gehen.
In München findet von 16. bis 18. September 2026 der AirMed World Congress statt, das weltweit führende Forum für Luftrettung und Ambulanzflug. Rund 800 Experten aus 40 Ländern diskutieren aktuelle Herausforderungen wie Krisenmanagement, Flugsicherheit und technologische Innovationen. Highlight ist die Eröffnung im Hofbräuhaus mit dem Jubiläum des EHAC und Beiträgen von internationalen Fachleuten. Der Kongress bietet über 160 Vorträge, 85 Workshops und 15 Podiumsdiskussionen an zwei Standorten. Industrieaussteller präsentieren modernste Rettungstechnik und Hubschrauber. Am Samstag stehen eine Exkursion zur Crashanlage und eine Rettungssimulation auf dem Programm. Zum Ausklang können Teilnehmer das Oktoberfest besuchen.
Der Extremsommer 2026 hat in Deutschland laut Greenpeace wirtschaftliche Schäden von mindestens 36 Milliarden Euro verursacht. Besonders betroffen sind die Bereiche Produktivität, Gesundheit, Forst- und Landwirtschaft sowie der Verkehr. Hitze, Trockenheit und Waldbrände führten zu erheblichen Verlusten bei Ernte und Infrastruktur. Die größten Kosten entstanden durch Produktivitätsausfälle und gesundheitliche Belastungen. Auch das Bildungssystem und die öffentliche Infrastruktur litten unter den extremen Wetterbedingungen. Die tatsächlichen Gesamtschäden dürften jedoch noch höher liegen, da viele Folgewirkungen wie ökologische Schäden und Gesundheitsrisiken schwer messbar sind.
Laut einer neuen Studie der NatWest Group belasten Geldsorgen viele Studierende: Über die Hälfte gab an, dass finanzielle Themen ihre Freundschaften an der Uni unter Druck setzen. Besonders häufig kommt es zu Spannungen beim Teilen von Kosten in Wohngemeinschaften oder bei gemeinsamen Aktivitäten. Viele Studierende mussten schon Einladungen ablehnen, weil das Geld knapp war, und erwarten oft nicht, geliehenes Geld zurückzubekommen. Der Bericht zeigt auch, dass viele junge Menschen an der Uni ungeplante Ausgaben unterschätzen. Gleichzeitig gewinnen sie jedoch an Selbstbewusstsein im Umgang mit Geld und entwickeln Sparstrategien wie gemeinsames Kochen oder Nebenjobs. Der neue Student Handover Report von NatWest bietet praktische Tipps für die nächste Studentengeneration.
Eine aktuelle Messreihe von Greenpeace, dem Österreichischen Seniorenrat und der BOKU Wien zeigt: Viele Wiener Wohnungen werden im Sommer zur Hitzefalle. In einer Untersuchung wurden in zwölf Seniorenwohnungen teils über 30 Grad an mehreren Tagen gemessen. Besonders ältere Menschen litten unter Kreislaufproblemen und Schlafstörungen. Die Organisationen fordern von der Bundesregierung eine Sanierungsoffensive und wirksamen Hitzeschutz im Mietrecht. Städte und Gemeinden sollen verbindliche Hitzeaktionspläne umsetzen, damit Wohnungen wieder Schutz bieten und die Gesundheit der Bewohner nicht gefährdet wird.
Die Caritas Österreich bietet einen neuen Grundkurs für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung an. Der Kurs richtet sich an Menschen, die sich persönlich weiterentwickeln, Angehörige unterstützen oder sich auf eine ehrenamtliche Tätigkeit im Mobilen Hospiz vorbereiten möchten. In der fünfmonatigen Ausbildung werden Themen wie Kommunikation, Trauer, Demenz, Ethik und Selbstfürsorge behandelt. Neben fachlichem Wissen stehen persönliche Reflexion und ein wertschätzendes Miteinander im Mittelpunkt. Nach Abschluss erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat als Grundlage für ehrenamtliches Engagement.
Astronauten auf der ISS leiden trotz täglichem Training unter Muskelschwund, da die Schwerelosigkeit die Muskulatur stark belastet. Ein Forschungsteam der Charité prüft nun, ob ein spezieller Ganzkörperanzug mit elektrischer Muskelstimulation (EMS) das Training effektiver macht und so Muskelabbau besser vorbeugt. Die französische Astronautin Sophie Adenot ist die erste, die den Anzug auf der ISS nutzt. Die Studie untersucht, ob EMS-Training längere Aufenthalte im All ermöglicht. Falls erfolgreich, könnte die Technologie auch auf der Erde zur Rehabilitation eingesetzt werden.
Angela Merkel wird für ihren Einsatz für gesellschaftlichen Zusammenhalt mit dem Elisabeth-Preis der Caritas Augsburg ausgezeichnet. Die Organisation würdigt damit Merkels Engagement für Solidarität, Verantwortung und ein respektvolles Miteinander in der Gesellschaft. Die Preisverleihung findet am 25. September im Goldenen Saal in Augsburg statt und bildet den Auftakt der deutschlandweiten Caritas-Aktionstage. Der Elisabeth-Preis erinnert an die heilige Elisabeth von Thüringen, die als Schutzpatronin der Caritas gilt.
PÜSPÖK hat mit der Photovoltaikanlage im Waisenhaus St. Clare in Uganda eine zuverlässige Stromversorgung geschaffen, die den Alltag von 150 Kindern verbessert. Das Projekt „Solar Power for Children“ fördert nicht nur das Heim, sondern auch die angrenzende Schule und schafft bessere Lernbedingungen. Geschäftsführer Lukas Püspök betont die Bedeutung von erneuerbarer Energie für Bildung und wirtschaftliche Entwicklung in Afrika. Die stabile Energieversorgung ermöglicht neue Projekte zur Selbstversorgung, darunter Landwirtschaft und Ausbildungsangebote. Der Verein „Pannonia for Africa“ wird die Unterstützung des Kinderheims fortführen und plant den Bau einer Schule sowie einer weiteren Photovoltaikanlage für ein Krankenhaus. Die Initiative zeigt, wie nachhaltige Energieentwicklung vor Ort positive Veränderungen bewirken kann.
Novotel präsentiert die erste Longevity Week, die vom 7. bis 13. September 2026 stattfindet und Menschen dazu anregen soll, ihr Wohlbefinden durch kleine, alltagstaugliche Gewohnheiten zu verbessern. Die Initiative umfasst kostenlose Masterclasses und Expertentipps über Schlaf, Ernährung, Bewegung und soziale Interaktionen, um einen gesünderen Lebensstil zu fördern. Eine globale Studie zeigt, dass 71 % der Befragten mehr Wert auf ihr zukünftiges Wohlbefinden legen und 76 % einen gesünderen Lebensstil anstreben. Die Longevity Week bietet tägliche Vorträge und Aktivitäten, die sowohl für Hotelgäste als auch für Interessierte weltweit zugänglich sind, und zielt darauf ab, das Bewusstsein für die Wichtigkeit von kleinen Veränderungen im Alltag zu schärfen.
Junge Steinadler verlassen das elterliche Revier oft erst viele Monate nach Erreichen ihrer vollen Flugfähigkeit. Eine neue Studie mit GPS-Tracking von 92 Jungvögeln in den Alpen zeigt, dass die Entscheidung zum Auszug weniger vom Fluggeschick als vielmehr von Erfahrung, Motivation und äußeren Faktoren wie Konkurrenz und Nahrungsangebot abhängt. Die meisten Adler nutzten ihr Elternrevier so lange wie möglich, da die Landschaft bereits von Artgenossen besetzt ist. Das Sammeln von Erfahrungen und das Nutzen der elterlichen Sicherheit scheinen entscheidender als reine Fähigkeiten zu sein. Diese Erkenntnisse könnten auch auf andere Tierarten, sogar auf Menschen, übertragbar sein.
Franz Stubenböck übernimmt ab Juli 2026 die Leitung des Nationalparkbetriebs Donau-Auen bei den Österreichischen Bundesforsten. Der 36-jährige Tiroler folgt damit auf Johannes Wimmer, der nach vielen Jahren in den Ruhestand geht. Stubenböck bringt umfassende Erfahrung aus Forstwirtschaft, Verwaltung und Ministerium mit und war bereits zuvor bei den Bundesforsten tätig. Sein Ziel ist die nachhaltige Weiterentwicklung des Nationalparks und des Schlossbetriebs Eckartsau. Gemeinsam mit seinem Team möchte er einen der wertvollsten Naturräume Österreichs erhalten und ausbauen. Die Bundesforste danken Wimmer für seine Verdienste und wünschen ihm alles Gute.
Ein neues Forschungsprojekt untersucht, wie Mikroorganismen in den Wasserleitungen von Ferkelaufzuchtbetrieben entstehen und welche Auswirkungen sie auf die Tiergesundheit haben. Ziel ist es, durch moderne Technologien die Rolle von Biofilmen und deren Einfluss auf Durchfallerreger besser zu verstehen und so gezielte Hygienemaßnahmen zu entwickeln. Dadurch soll der Einsatz von Antibiotika nachhaltig reduziert werden. Die Ergebnisse könnten langfristig zu verbesserten Präventionsmaßnahmen in der Ferkelhaltung führen und einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigeren Tierhaltung leisten.
Eine neue Studie der Uni Graz zeigt, dass die Österreicherinnen und Österreicher die Gefahren von künstlicher Intelligenz anders einschätzen als die EU-Gesetzgebung. Der AI Act der EU schreibt ab 2026 Transparenz und Sicherheitsmaßnahmen vor. Die Forschenden fanden heraus, dass es eine deutliche Diskrepanz zwischen gesetzlichen Vorgaben und öffentlicher Wahrnehmung gibt. Die Ergebnisse könnten Auswirkungen auf die künftige Regulierung und Akzeptanz von KI haben.
Der Juli 2026 war geprägt von extremer Hitze und Trockenheit, was zu einem massiven Rückgang der Stromproduktion aus Wasserkraft führte. Während der Anteil der Wasserkraft an der erneuerbaren Erzeugung deutlich sank, konnte die Photovoltaik durch viele Sonnenstunden stark zulegen. Dennoch reichte die heimische Stromproduktion nicht aus, sodass Österreich wieder mehr Strom importieren musste. Die volatile Einspeisung aus erneuerbaren Energien stellt das Stromsystem vor große Herausforderungen. Um Netzüberlastungen zu vermeiden, waren zahlreiche Eingriffe ins Stromnetz notwendig. Die Austrian Power Grid betont die Notwendigkeit, Netze, Speicher und den Ausbau erneuerbarer Energien weiter zu stärken, um Versorgungssicherheit und Stabilität zu gewährleisten.
Die Bucerius Law School setzt verstärkt auf Chancengleichheit und Diversität. Im Rahmen des Projekts "Diversity Matters" wurden verschiedene Maßnahmen ergriffen, darunter eine Videoreihe, in der Mitglieder der Hochschule über persönliche Erfahrungen mit Diskriminierung, sozialer Herkunft und strukturellen Hürden berichten. Ziel ist es, ein ganzheitliches Diversitätskonzept zu entwickeln und die Hochschulkultur inklusiver zu gestalten. Die Initiative umfasst unter anderem Sensibilisierungsmaßnahmen, Unterstützungsangebote für Erstakademiker:innen und die Schaffung eines Pride Networks. Die Hochschule versteht Diversität als langfristigen Prozess und arbeitet kontinuierlich daran, Barrieren abzubauen und mehr Chancengerechtigkeit für alle zu schaffen.
SPAR Oberösterreich hat in der Zentrale in Marchtrenk ein neues Ferienbetreuungsprogramm für Mitarbeiterkinder ins Leben gerufen. In den Besprechungsräumen wird für zwei Wochen ein abwechslungsreiches Programm angeboten, das Turn- und Zeichensäle umfasst. 17 Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren erkunden nicht nur die Zentrale, sondern unternehmen auch Ausflüge in die Umgebung, darunter Besuche bei der lokalen Rettung und einem Bauernhof. Dieses Pilotprojekt, das in Zusammenarbeit mit dem Familienbund Oberösterreich realisiert wird, zielt darauf ab, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern und wurde im Rahmen des Audits „berufundfamilie“ entwickelt. SPAR hat sich bereits seit 2018 für familienfreundliche Maßnahmen engagiert und wurde dafür mit dem Gütezeichen „berufundfamilie“ ausgezeichnet.
Immer mehr junge Menschen mit Abitur entscheiden sich für eine Berufsausbildung. 2025 hatten 26 Prozent der neuen Auszubildenden die Hochschul- oder Fachhochschulreife. Der Anteil ist damit im Vergleich zu 2015 leicht gesunken. Die Mehrheit der Auszubildenden besaß einen mittleren Schulabschluss, während 23 Prozent mit einem Ersten Schulabschluss starteten. Besonders hoch ist der Anteil der Abiturienten im öffentlichen Dienst, während das Handwerk und die Hauswirtschaft seltener von ihnen gewählt werden. Die Statistik bezieht sich auf duale Ausbildungen nach dem Berufsbildungsgesetz und der Handwerksordnung.
Die Hochschule Burgenland reagiert auf den Trend zum berufsbegleitenden Studium und baut ihr Angebot für internationale Kurzmobilitäten stark aus. Diese kurzen, flexiblen Auslandsaufenthalte sind besonders für Studierende mit Job und familiären Verpflichtungen attraktiv und können mit einer virtuellen Komponente kombiniert werden. Im Rahmen des Erasmus+-Programms nutzten im letzten Jahr rund 100 Studierende diese Möglichkeit. Die Kurzmobilitäten werden als fachlicher Austausch mit mindestens drei ECTS-Punkten anerkannt und fördern die Internationalisierung sowie die Vernetzung der Lehrenden. Die Hochschule pflegt Partnerschaften mit über 110 Hochschulen weltweit.
Die NASA bereitet den Start des Nancy Grace Roman Space Telescope vor, das am 30. August mit einer SpaceX Falcon Heavy vom Kennedy Space Center in Florida abheben soll. Das Teleskop wird mit seiner hochmodernen Infrarot-Technologie und einem außergewöhnlich großen Sichtfeld helfen, Dunkle Energie, Dunkle Materie und Exoplaneten zu erforschen sowie Milliarden von Galaxien zu kartieren. Das Observatorium reist nach dem Start zum Lagrange-Punkt L2, etwa eine Million Meilen von der Erde entfernt. Die Mission ist auf fünf Jahre ausgelegt, mit der Option auf zehn Jahre. Die gewonnenen wissenschaftlichen Daten werden der Öffentlichkeit nach der Verarbeitung zur Verfügung stehen. Livestreams und virtuelle Teilnahme sind für Interessierte möglich.
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat erstmals ein gezieltes Medikament gegen die seltene, lebensbedrohliche Erkrankung warme autoimmune hämolytische Anämie (wAIHA) zugelassen. Das von Johnson & Johnson entwickelte IMAAVY richtet sich speziell gegen krankmachende Antikörper, die für die Zerstörung roter Blutkörperchen verantwortlich sind und schwere Blutarmut sowie starke Erschöpfung auslösen können. Klinische Studien zeigten, dass IMAAVY die Hämoglobinwerte der Betroffenen deutlich und anhaltend verbessert. Damit steht Patientinnen und Patienten ab 12 Jahren, die bisher nur unspezifische Immunsuppressiva erhalten konnten, erstmals eine gezielte Therapie zur Verfügung. Das Mittel ist bereits bei einer weiteren Autoimmunerkrankung zugelassen.
Johnson & Johnson hat mit dem DISH Classification System ein weltweit einheitliches System zur Bewertung von chirurgischen Komplikationen präsentiert. Das System erfasst und bewertet die vier häufigsten Wundkomplikationen – Dehiszenz, Entzündung/Infektion, Serom und Hämatom – und wurde von Experten aus über 30 Ländern entwickelt und validiert. Durch die Standardisierung der Dokumentation und Bewertung von Operationsfolgen können medizinische Teams künftig Komplikationen besser vergleichen und auswerten. Ziel ist es, Behandlungsstandards zu verbessern und Patientenergebnisse nachhaltig zu optimieren. Die neue Klassifikation soll eine Grundlage für evidenzbasierte Medizin und internationale Vergleiche schaffen.
Im neuen Neurologischen Therapiezentrum der Asklepios Klinik Altona können Patientinnen und Patienten nach schweren Erkrankungen wie Schlaganfällen alltägliche Fähigkeiten in einem eigens eingerichteten PENNY-Trainingsmarkt üben. Das realitätsnahe Umfeld ermöglicht es, Bewegungsabläufe wie das Greifen von Waren, Bezahlen oder Orientieren im Raum gefahrlos zu trainieren. Das Projekt, unterstützt von PENNY und lokalen Handwerksbetrieben, fördert gezielt die Selbstständigkeit und Motivation der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden. Der Trainingsmarkt ist Teil eines innovativen Therapiekonzepts, das moderne Technik und umfassende medizinische Betreuung vereint.
Das Naturhistorische Museum Wien würdigt Dr. Heimo Scheuch, den scheidenden CEO der wienerberger AG, für sein langjähriges Engagement im Bereich Biodiversität und Nachhaltigkeit. Unter seiner Führung hat das Unternehmen innovative Lösungen wie energieeffiziente Gebäude und begrünte Fassaden entwickelt, die Ressourcen schonen und einen aktiven Beitrag zum Schutz des Klimas leisten. Scheuch unterstützte nicht nur Ausstellungen, sondern engagierte sich auch in der Wissenschaftskommunikation und förderte Biodiversitätsprojekte an wienerberger-Standorten. Die Kooperation mit lokalen Partnern und ein umfassender Aktionsplan unterstreichen die nachhaltige Ausrichtung des Unternehmens.
Die Leibniz Universität Hannover lädt am 5. Oktober 2026 zum Visions4AI-Event ein. Im Lichthof des Welfenschlosses stehen aktuelle Trends und Demonstrationen rund um Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und soll einen Einblick in die Zukunftsszenarien der KI bieten. Das Programm beginnt um 17 Uhr und umfasst zwei Sessions, moderiert von Prof. Dr. Marius Lindauer. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich. Den Abschluss bildet eine spektakuläre Lasershow.
Die Salzburger Festspiele haben 60.500 Euro für die UNICEF-Nothilfe nach den schweren Erdbeben in Venezuela gesammelt. Der Betrag stammt aus der Generalprobe des "Jedermann" sowie einer Publikums-Sammelaktion beim Konzert der Wiener Philharmoniker unter Gustavo Dudamel. UNICEF unterstützt vor Ort Kinder und Familien mit medizinischer Versorgung, Hilfsgütern und Kinderschutzmaßnahmen. Insgesamt profitieren knapp eine halbe Million Menschen, darunter viele Kinder, von den Hilfsleistungen. Die Spende der Festspiele ist ein starkes Zeichen internationaler Solidarität.
39 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas Ukraine verbrachten auf Einladung der Österreichischen Bischofskonferenz eine erholsame Woche in Vorarlberg. Für die Gäste aus Kriegsgebieten wie Odessa oder Cherson bedeutete die Auszeit eine willkommene Unterbrechung ihres herausfordernden Alltags, der sonst von Luftalarm und ständiger Anspannung geprägt ist. Das abwechslungsreiche Programm umfasste Ausflüge an den Bodensee, in die Berge und zu sozialen Einrichtungen. Die Teilnehmenden konnten neue Kraft schöpfen, sich austauschen und den Zusammenhalt stärken. Gestärkt und mit vielen neuen Eindrücken kehrten sie nach einer Woche in ihre Heimat zurück.
Vier österreichische Studierende haben sich für das internationale Bildungsprogramm „Seeds for the Future“ von Huawei Austria qualifiziert und reisen nach China. Dort erwartet sie ein vielfältiges Programm zu Zukunftstechnologien wie 5G, Künstlicher Intelligenz und Cloud-Lösungen. Der Austausch mit internationalen Expert:innen und Studierenden steht im Mittelpunkt der Reise. Der Auftakt fand im Wiener Rathaus statt, wo die Bedeutung interkultureller Kompetenz betont wurde. Michael Nowak von Huawei Austria erklärte, dass digitale Kompetenzen entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs sind. Das Programm fördert heimische Talente und stärkt den Wirtschaftsstandort Österreich. „Seeds for the Future“ wird seit zwölf Jahren durchgeführt und bietet Studierenden die Möglichkeit, internationale Erfahrungen zu sammeln und in die Welt neuer Technologien einzutauchen.
ESA lädt Medienvertreter zu einer exklusiven Fragerunde mit Astronautin Sophie Adenot ein. Das Q&A findet am 2. September von 15:40 bis 16:00 Uhr direkt aus der Internationalen Raumstation (ISS) statt. Für Journalistinnen und Journalisten ist dies die letzte Möglichkeit, Sophie Adenot live von der ISS zu befragen. Die Anmeldung zur Teilnahme – online oder vor Ort in Paris – ist bis 31. August möglich. Fragen können bis 28. August eingereicht werden, wobei aus Zeitgründen nur ausgewählte Fragen live gestellt werden. Die ESA unterstützt Europas Raumfahrt und koordiniert zahlreiche internationale Programme.
Im September 2026 wird die Ruhr-Universität Bochum zum Treffpunkt für internationale Fachleute: Die Botanik-Tagung widmet sich dem Wandel des Ruhrgebiets von der Industrie- zur grünen Zukunft und betont die Rolle der Pflanzenforschung für Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Rund 500 Gäste aus 40 Ländern werden erwartet, um neueste Erkenntnisse auszutauschen und Kooperationen zu fördern. Parallel dazu findet die GeoMinBochum 2026 statt, die den Planeten Erde feiert und aktuelle Themen der Geowissenschaften behandelt. Das Forum Kunst des Mittelalters beleuchtet in Vorträgen und Workshops das Thema "Arbeit" in der mittelalterlichen Kunst und öffnet Räume für internationalen Austausch.
Die Nutzung des Festnetz-Telefons sinkt in Deutschland deutlich: Nur noch 61 Prozent telefonieren zumindest gelegentlich über einen stationären Anschluss, das sind 14 Prozent weniger als im Vorjahr. Besonders junge Menschen wenden sich ab – bei den unter 29-Jährigen fiel die Nutzung sogar um 26 Prozent. Das Handy bleibt für die Mehrheit der wichtigste Gesprächskanal. Zudem zeigen sich Unterschiede zwischen Stadt und Land sowie zwischen Altersgruppen. Während Senioren und Landbewohner häufiger zum Festnetz greifen, dominiert bei Jüngeren und Berufstätigen das Handy. Mehr als ein Drittel der Deutschen nutzt das Festnetz gar nicht mehr, Tendenz steigend.
Ein Forschungsteam um Gerhard Jung von der Universität Innsbruck hat erfolgreich den Kauzmann-Übergang von einer Flüssigkeit in ein ideales Glas beobachtet. Diese Entdeckung basiert auf neuartigen Computersimulationen, die es ermöglichen, den Zustand eines idealen Glases zu modellieren, das sich im thermodynamischen Gleichgewicht befindet. Der Kauzmann-Übergang stellt einen hypothetischen vierten Aggregatzustand dar, der sich von Gas, Flüssigkeit und kristallinem Festkörper unterscheidet. Die Studie zeigt, dass die Anzahl möglicher Anordnungen von Teilchen in einem idealen Glas bei niedrigen Temperaturen stark eingeschränkt ist, was zu einer Ordnung führt, die für das menschliche Auge ungeordnet erscheint. Die Ergebnisse könnten neue Perspektiven für das Verständnis von Glasübergängen und deren Eigenschaften eröffnen.
Am IMC Krems findet von 24. bis 28. August das FIT4YOUniversity-Programm für 50 Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können in Workshops zu Wirtschaft, Gesundheit sowie Naturwissenschaften und Technik praxisnah Hochschulluft schnuppern. Das Angebot reicht von 3D-Druck und Biotechnologie-Experimenten bis hin zur Programmierung von Computerspielen. Die Veranstaltung wird durch Förderungen und Partner ermöglicht, wodurch die Teilnahmegebühr niedrig gehalten wird. Auch sozial benachteiligte Jugendliche erhalten durch Free-Tickets Zugang. Den Abschluss der abwechslungsreichen Woche bildet eine Feier mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wissenschaft.
Das Universitätsklinikum Salzburg wird für seine chirurgische Qualität und Fachkompetenz anerkannt. Klinikvorstand Prof. Klaus Emmanuel wurde in den Onkologiebeirat des Gesundheitsministeriums berufen, was die überregionale Bedeutung der Klinik unterstreicht. Die enge Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen und kontinuierliche Weiterbildung sind entscheidend für den Behandlungserfolg. Salzburgs Chirurgen haben wiederholt beim Österreichischen Chirurgenkongress Erfolge erzielt, was die umfassende Kompetenz des Teams beweist. Prof. Emmanuel engagiert sich zudem in mehreren überregionalen Funktionen zur Verbesserung der Krebsvorsorge und -versorgung in Österreich. Durch seine Arbeit verbindet er die klinische Praxis mit der Weiterentwicklung von Standards und Qualität in der Chirurgie.
Im Jahr 2025 sind in Deutschland rund 5,9 Millionen Liter wassergefährdende Stoffe bei Unfällen in die Umwelt gelangt – das sind 8,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Allerdings stieg die Menge der dauerhaft in der Umwelt verbliebenen Schadstoffe auf 2,4 Millionen Liter an. Besonders betroffen waren Jauche, Gülle, Silagesickersaft und Gärreste. Die Zahl der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen erreichte mit 1.461 den niedrigsten Stand seit 2010. Dennoch kam es bei 708 Unfällen zu insgesamt 850 Gewässerverunreinigungen, wobei menschliches Fehlverhalten in über der Hälfte der Fälle als Ursache festgestellt wurde.
In vielen Spitälern und Pflegeheimen leiden Kranke und ältere Menschen unter der zunehmenden Hitze. Obwohl der Klimawandel seit Jahrzehnten bekannt ist, sind die Vorbereitungen unzureichend. ServusTV diskutiert in einem Spezial mit Experten über Klimaanlagen und die Rolle der Medien bei der Berichterstattung. Die Sendung kann auf ServusTV On gestreamt werden.
Prim. Dr. Joachim Klikovics hat im Mai 2026 die ärztliche Leitung aller Rehabilitationszentren und Gesundheitseinrichtungen der OptimaMed Gruppe in Österreich übernommen. Zuvor war er sieben Jahre Ärztlicher Direktor im Rehabilitationszentrum Raxblick. Als Facharzt für Orthopädie und Allgemeinmedizin wird er nun die medizinische Ausrichtung aller Einrichtungen verantworten. Dr. Klikovics betont die Bedeutung von qualitativ hochwertiger Patientenversorgung und der wissenschaftlichen Entwicklung in der Rehabilitation. Zudem bringt er 20 Jahre Erfahrung aus verschiedenen Landeskrankenhäusern mit und engagiert sich in der Lehre an der FH Burgenland und der MedUni Wien. Er ist auch als Musiker und Sportler aktiv und hat zusätzliche Qualifikationen in Notfallmedizin und Akupunktur.
Die Erzdiözese Wien hebt die historische Rolle von Kardinal Theodor Innitzer hervor, der sich vor über 90 Jahren für die Opfer des Holodomor in der Ukraine einsetzte. Damals führte eine von der Sowjetunion verursachte Hungerkatastrophe zum Tod von Millionen Menschen. Innitzer war einer der wenigen westlichen Kirchenvertreter, die öffentlich internationale Hilfe forderten und den Opfern eine Stimme gaben. Aktuell ruft die Caritas im Rahmen einer Hungerkampagne zu Spenden für notleidende Menschen in Afrika auf. In vielen österreichischen Pfarren wird dafür gesammelt. Eine Gedenktafel im Wiener Erzbischöflichen Palais erinnert an Innitzers Einsatz für internationale Solidarität.
Mehrere Hundert Gläubige aus Ungarn und den ungarischen Minderheiten in Österreich, der Slowakei und Rumänien kamen am Samstag im Wiener Stephansdom zusammen, um das Fest ihres Nationalheiligen Stephan zu feiern. Hauptzelebrant war der ungarische Erzbischof György Udvardy, der die Bedeutung des christlichen Fundaments für Staat und Gesellschaft betonte. Udvardy hob hervor, dass das Erbe des heiligen Stephan nicht nur historische Erinnerung sei, sondern auch heute Orientierung für ein am Gemeinwohl orientiertes Leben biete. Besonders betonte er die Notwendigkeit, den Glauben an die jüngeren Generationen weiterzugeben und christliche Werte im Alltag zu leben.
Nach dem überraschenden Rücktritt von Bischof Karl-Heinz Wiesemann übernimmt Markus Magin, der bisherige Generalvikar, vorübergehend die Leitung der Diözese Speyer. Magin wurde vom Domkapitel zum Diözesanadministrator gewählt und führt die Amtsgeschäfte, bis ein neuer Bischof ernannt ist. Wiesemann hatte aus gesundheitlichen Gründen um seine Entpflichtung gebeten, Papst Leo XIV. nahm das Gesuch an. Ein Abschiedsgottesdienst für Wiesemann ist für den 13. September im Speyerer Dom geplant. Wie lange die bischofslose Zeit andauern wird, ist derzeit unklar.
Die oekostrom AG hat im ersten Halbjahr 2026 ihre Erzeugungskapazität deutlich ausgebaut und mit neuen Photovoltaikanlagen sowie einem Hybridkraftwerk wichtige Meilensteine erreicht. Die installierte Leistung stieg auf 130 MW und die Stromproduktion wuchs um mehr als 10 Prozent auf rund 105 Gigawattstunden. Auch im Handel setzte das Unternehmen auf Innovationen, etwa mit der Vermarktung von Batteriespeichern und dem Markteintritt in Deutschland. Im Vertrieb lag der Fokus auf Kundenbindung und Effizienz. Für das Gesamtjahr plant die oekostrom AG weitere Investitionen in erneuerbare Energien und eine Kapitalerhöhung.
Die Crew der NASA-Mission Artemis II wird mit der Congressional Space Medal of Honor ausgezeichnet. Präsident Donald Trump verleiht die Ehrung an die vier Astronauten, die im April eine historische Reise rund um den Mond absolvierten und dabei neue Rekorde in der Raumfahrt setzten. Die Verleihung findet am 28. August im Johnson Space Center in Houston statt und wird live im Internet übertragen. Die Artemis-II-Mission gilt als wichtiger Meilenstein für die weitere Erforschung des Weltraums und die geplante Rückkehr von Menschen zum Mond.
Stefan Brauckmann-Sajkiewicz, Professor an der Universität Klagenfurt, wurde für sein Engagement im Bereich Bildungsführung mit dem Outstanding Contribution Award des EERA Network 26 ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte im Rahmen der European Conference on Educational Research in Tampere. Brauckmann-Sajkiewicz forscht seit Jahren zu Leadership in Schulen und untersucht, wie Schulleitungen verschiedene Führungsansätze verbinden können. Seine Arbeit trägt dazu bei, Innovation und Zusammenarbeit im Bildungssystem zu fördern und unterstützt die Entwicklung neuer Beratungs- und Qualifizierungsangebote.
Die Österreichischen Bundesforste bieten von Ende August bis Mitte September 2026 kostenlose Führungen zum Thema „Wald der Zukunft“ an. Interessierte können dabei direkt vor Ort erleben, wie artenreiche und klimafitte Mischwälder entstehen und mit welchen Maßnahmen die Wälder an den Klimawandel angepasst werden. Die Touren finden in allen zwölf Forstbetrieben statt und richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Neben Einblicken in die Waldbewirtschaftung und den Einsatz digitaler Hilfsmittel gibt es regionale Schwerpunkte in Niederösterreich, Kärnten, Steiermark, Oberösterreich, Tirol und Salzburg.
AbbVie präsentiert auf dem WCLC 2026 neue klinische Daten zu innovativen Therapien gegen Lungenkrebs. Im Fokus stehen dabei der bispezifische Antikörper ABBV-1480 für nicht-kleinzelligen Lungenkrebs sowie die Wirkstoffe Temab-A und ABBV-706, die gezielt verschiedene Tumorbiologien adressieren. Die vorgestellten Studien zeigen vielversprechende Ansprechraten und ein insgesamt gutes Sicherheitsprofil. Neben neuen Ansätzen für die Erstlinientherapie wurden auch Kombinationstherapien und Biomarker-Analysen vorgestellt, die künftig personalisierte Behandlungsstrategien ermöglichen könnten. AbbVie unterstreicht damit seine Strategie, durch innovative Immuntherapien und Antikörper-Wirkstoff-Konjugate die Behandlung von Lungenkrebs entscheidend voranzutreiben.
