Eine aktuelle Studie von Johnson & Johnson zeigt, dass die Embolisation der mittleren Hirnhautarterie mit TRUFILL n-BCA das Risiko eines Rückfalls oder Fortschreitens chronischer Subduralhämatome deutlich verringert. Die Ergebnisse der MEMBRANE-Studie wurden nun im Fachjournal JAMA Neurology veröffentlicht. In der multizentrischen Studie mit 376 Teilnehmern aus den USA und China zeigte sich, dass Patientinnen und Patienten mit der neuen Behandlungsmethode seltener erneut operiert werden mussten und eine geringere Sterblichkeit aufwiesen. Die Daten unterstreichen die wachsende Bedeutung dieser Therapieoption bei älteren und gesundheitlich belasteten Menschen.
Der aktuelle Personalbericht des Wiener Gesundheitsverbundes (WIGEV) zeigt zwar einen erfreulichen Anstieg beim Besetzungsgrad des ärztlichen Personals, dennoch bleibt die Situation angespannt. Die Fluktuationsrate unter Ärztinnen und Ärzten ist gestiegen, ebenso wie die Abgänge bei Auszubildenden. Die Ärztekammer Wien kritisiert, dass das angekündigte zweite Personalpaket zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und zur Entlastung des Spitalspersonals weiterhin aussteht. Ohne rasche Umsetzung droht ein weiterer Personalverlust an andere Bundesländer.
Die Wienerinnen und Wiener haben 2025 über 15.000 Tonnen Verpackungen in der Gelben Tonne gesammelt – ein Anstieg von 14 Prozent. Dieser Erfolg ist auf den Ausbau der Sammelinfrastruktur sowie intensive Bewusstseinsbildung durch ARA und die Wiener 48er zurückzuführen. Zahlreiche Kampagnen, Informationsprogramme und leicht zugängliche Sammelstellen fördern das richtige Trennen von Verpackungen und stärken die Kreislaufwirtschaft. Die getrennte Sammlung von Kunststoff- und Metallverpackungen ist mittlerweile im Alltag der Stadt fest verankert. Laut einer aktuellen Studie bewerten 92 Prozent der Wiener:innen die getrennte Sammlung positiv, und viele wollen ihr Trennverhalten weiter verbessern. Wien nimmt damit eine Vorreiterrolle beim urbanen Recycling ein.
Bioenergie hat in Österreich erstmals das klimaschädliche Erdgas beim Energieverbrauch überholt und deckt nun rund ein Fünftel des Bedarfs. Laut einer neuen Studie könnten bis 2040 sogar bis zu 50 Prozent der Energieversorgung aus Biomasse stammen. Der Ausbau der Bioenergie gilt als Schlüssel zur Defossilisierung des Wärmesektors, da sie besonders für Heizung und Warmwasser eine zentrale Rolle spielt. Die Studie betont die Notwendigkeit eines beschleunigten Waldumbaus, um klimafitte Wälder zu schaffen und die Versorgung mit Holz langfristig zu sichern. Durch den verstärkten Einsatz von Bioenergie können nicht nur fossile Energien ersetzt, sondern auch regionale Wertschöpfung und Beschäftigung in Österreich gestärkt werden.
Siemens Energy errichtet erstmals gemeinsam mit einer deutschen Werft eine 2-Gigawatt-Konverterplattform für Offshore-Windenergie. Das Projekt North Sea Connector 2 soll Strom von Windparks in der Nordsee effizient an Land bringen. Die Schlüsselkomponenten wie Transformatoren und Konverter werden größtenteils in Deutschland gefertigt, die Plattform entsteht in Rostock-Warnemünde. Die Anlage wandelt den erzeugten Wechselstrom in Gleichstrom um, der über Seekabel ans Festland transportiert wird. Siemens Energy investiert dafür mehrere hundert Millionen Euro in den Ausbau deutscher Standorte und stärkt damit die heimische Industrie im Rahmen der Energiewende.
Google hat in einer neuen Studie die Fähigkeiten seiner medizinischen KI AMIE vorgestellt. Das System unterstützt nicht nur bei Diagnosen, sondern auch bei der langfristigen Betreuung von Patienten, indem es Symptome verfolgt, klinische Richtlinien auswertet und Medikamente anpasst. AMIE nutzt fortschrittliche KI-Modelle, um empathische Gespräche mit Patienten zu führen und komplexe medizinische Informationen zu verarbeiten. In Tests schnitt die KI beim Erstellen von Behandlungsplänen besser ab als viele Ärzte. Nun wird in einer landesweiten Studie untersucht, wie AMIE in der Praxis eingesetzt werden kann.
BILLA und BILLA PLUS erweitern ihr inklusives Angebot und bieten ab 24. Juni in jedem Bezirk Österreichs eine ‚Stille Stunde‘ an, die Menschen mit Autismus und anderen Neurodivergenzen zugutekommt. Diese Initiative, die anlässlich des Autistic Pride Days ins Leben gerufen wurde, ermöglicht es Kund:innen, jeden Mittwoch von 14 bis 15 Uhr in einer reizreduzierten Umgebung einzukaufen. Insgesamt 73 neue Standorte werden an der Initiative teilnehmen, die bereits in 50 Märkten umgesetzt wird. BILLA betont die Wichtigkeit von Barrierefreiheit und Inklusion, indem sie ihre Mitarbeiter:innen in der Sensibilisierung für die Bedürfnisse betroffener Personen schulen. Während der ‚Stillen Stunde‘ werden akustische und visuelle Reize minimiert, um ein angenehmes Einkaufserlebnis zu gewährleisten.
In Deutschland lebten im Jahr 2025 mehr als 4 Millionen Menschen, die aufgrund von Flucht, Vertreibung oder auf der Suche nach Schutz eingewandert sind. Seit 1950 kamen 3,3 Millionen Menschen aus diesen Gründen nach Deutschland, davon stammen fast die Hälfte aus der Ukraine und Syrien. Besonders viele Menschen flohen zwischen 2014 und 2025 nach Deutschland. Zusätzlich leben noch etwa 700.000 Vertriebene des Zweiten Weltkriegs im Land, die heute durchschnittlich 85 Jahre alt sind. Die höchsten Anteile von Geflüchteten gibt es in Bremen, Hamburg und dem Saarland. Die Daten stammen aus dem Mikrozensus 2025 und bieten einen Überblick über Herkunft, Alter und Verteilung der Betroffenen.
Eine internationale Phase-III-Studie von HAL Allergy zeigt vielversprechende Ergebnisse bei der Behandlung von Hausstaubmilbenallergie. Nach einem Jahr Behandlung verbesserte sich die Lebensqualität der Patienten signifikant im Vergleich zur Placebogruppe. Die Studie wurde an 691 Erwachsenen mit moderater bis schwerer Allergie durchgeführt. Die Ergebnisse sollen im zweiten Halbjahr 2026 den Behörden vorgelegt und in wissenschaftlichen Fachkreisen veröffentlicht werden. Damit könnten neue Therapieoptionen für Betroffene entstehen.
Prof. Barbara Schwarze präsentierte in einem Fachimpuls der Diversity-AG der Hochschule Bielefeld aktuelle Studien zu Digitalisierung, Geschlechterstereotypen und deren Einfluss auf Karrierewege. Die Ergebnisse zeigen, dass der Frauenanteil in Führungspositionen seit Jahren stagniert und Frauen häufiger Führungsverantwortung in Teilzeit übernehmen – meist aus familiären Gründen. Geschlechterstereotype prägen weiterhin die Wahrnehmung von Führungskompetenzen und beeinflussen Karrierechancen. Die Hochschule setzt mit Unterstützung des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit auf gezielte Maßnahmen im Diversity-Management, um chancengerechte Strukturen und Vielfalt in Führung zu stärken.
Eine neue Studie von BIPA und der Universität Wien zeigt, dass Frauen in Österreich erheblich mehr Mental Load tragen als Männer, insbesondere in Bezug auf Haushalt und Kinderbetreuung. Während 87 Prozent der Männer die Aufgabenverteilung als fair empfinden, sehen dies nur zwei Drittel der Frauen so. Ein Fünftel der Frauen fühlt sich stark belastet, was zu körperlichen Beschwerden führt. Die Studie beleuchtet die tief verwurzelten Rollenbilder und den Druck, der auf beiden Geschlechtern lastet. BIPA initiiert die Kampagne „Ehrlich gesagt“, um das Bewusstsein für Mental Load und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu schärfen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine gerechtere Verteilung von Aufgaben notwendig ist, um die mentale und physische Gesundheit der Betroffenen zu verbessern.
Die Berliner Wasserbetriebe starten zur Fußball-WM 2026 erneut ihr Spülstudio. Dabei analysieren sie, wie sich der Wasserverbrauch in Berlin während der Spiele der deutschen Mannschaft verändert. Besonders zur Halbzeitpause steigen die Werte sprunghaft an, wenn viele Fans gleichzeitig zur Toilette gehen. Die Spülanalyse macht sichtbar, wie emotional die Berliner:innen mitfiebern und wie stark sich Großereignisse auf den Alltag auswirken. Zusätzlich geben die Wasserbetriebe Tipps zum Wassersparen und rufen unter dem Motto „Tu was fürs Wasser“ zu einem bewussten Umgang mit der Ressource auf.
Wien ist ab Mai 2026 offiziell Kandidat für das UNICEF-Zertifikat „Kinderfreundliche Stadt“. Damit verpflichtet sich die Stadt, in den kommenden drei Jahren einen umfassenden Aktionsplan zur Förderung von Kinderrechten umzusetzen. Die Maßnahmen betreffen unter anderem Verwaltung, Partizipation, Kinderschutz, Raum, Bildung, Betreuung, Gesundheit und Freizeit. Kinder und Jugendliche waren aktiv an der Entwicklung des Aktionsplans beteiligt und werden auch die Umsetzung begleiten. Nach erfolgreicher Umsetzung und Prüfung der Maßnahmen kann Wien offiziell als „Kinderfreundliche Stadt“ zertifiziert werden. Bisher nehmen über 400 Gemeinden am UNICEF-Programm teil.
Museen können mehr als nur Kunst zeigen – sie fördern aktiv die kognitive Gesundheit älterer Menschen. Das Projekt „Gesundes Museum“ hat wissenschaftlich untersucht, wie gezielte Kunstvermittlung und soziale Teilhabe das Wohlbefinden steigern und Demenz vorbeugen können. Individualisierte Begleitung und „slow viewing“ stehen dabei im Mittelpunkt. Erste Ergebnisse deuten auf eine positive Wirkung der Programme hin. Das Pilotprojekt legt den Grundstein für weitere Forschung und eine breitere Umsetzung, um Museen als Orte der Gesundheitsförderung zu etablieren. Ziel ist ein österreichweiter Leitfaden zur Demenzprävention mit Kunst.
Die Bundesregierung plant, die Einkommensgrenze für den Wechsel in die private Krankenversicherung deutlich zu erhöhen. Laut einer aktuellen Umfrage wünscht sich jedoch die Mehrheit der Bevölkerung, dass Angestellte unabhängig vom Einkommen zwischen gesetzlicher und privater Versicherung wählen können. Fast eine Million Menschen könnten durch die geplante Regelung ihre Wahlfreiheit verlieren. Der PKV-Verband warnt, dass diese Einschränkung den Wettbewerb zwischen den Versicherungen schwächt und sowohl Versicherte als auch die Wirtschaft belastet. Zudem droht durch höhere Bemessungsgrenzen eine zusätzliche finanzielle Belastung für Millionen Versicherte und den Standort Deutschland.
NASA plant eine spektakuläre Mission: Das Swift-Observatorium, das seit 2004 das Universum erforscht, droht aufgrund seiner niedrigen Erdumlaufbahn abzustürzen. Um dies zu verhindern, soll das Roboterraumschiff LINK das Teleskop im All aufsuchen und auf eine höhere Umlaufbahn bringen. Der Start der Mission ist noch im Juni von den Marshallinseln aus geplant. Mit diesem Einsatz will NASA nicht nur die Lebensdauer des Swift-Teleskops verlängern, sondern auch neue Technologien für die Wartung von Satelliten im All testen und weiterentwickeln.
Der 18-jährige Fußballstar Lamine Yamal ist neuer UNICEF-Botschafter und setzt sich weltweit für das Recht von Kindern auf Spiel ein. Die Ernennung erfolgte am Internationalen Tag des Spiels, zeitgleich mit dem Start der Fußball-WM, bei der Yamal für Spanien antritt. Ein aktueller UNICEF-Bericht zeigt, dass 90 Millionen Kinder zu Hause keine Spielmöglichkeiten haben. Die Analyse verdeutlicht, dass vor allem Kinder in armen Ländern und Krisengebieten betroffen sind. UNICEF fordert mehr Investitionen in soziale Sicherungssysteme, frühkindliche Förderung und den Ausbau sicherer Spielplätze, damit alle Kinder die Chance auf eine gesunde Entwicklung erhalten.
Eine neue Analyse von TrendAI zeigt, dass Gesundheitsdaten im Cyber-Untergrund nach wie vor extrem begehrt sind. Über 7.700 Beiträge in Foren und zahlreiche Marktplatz-Inserate belegen die steigende Kriminalität in diesem Sektor. Ransomware-Akteure kombinieren zunehmend Verschlüsselung mit Datendiebstahl und Erpressung, was zu einem Anstieg der Aktivitäten auf Untergrund-Marktplätzen führt. Cyberkriminelle nutzen Gesundheitsdaten nicht nur für den Verkauf, sondern auch für Identitätsdiebstahl, Versicherungsbetrug und gefälschte medizinische Dokumente. Die Studie hebt die Rolle von Initial Access Brokern hervor, die den Zugang zu Krankenhausnetzwerken ermöglichen. Zudem werden ungeschützte medizinische Bildgebungssysteme als großes Risiko identifiziert, da sie Angreifern den Zugriff auf sensible Patientendaten erleichtern. Der Bericht fordert dringend bessere Schutzmaßnahmen für Patientendaten.
Der neue Umweltindex des Fraunhofer-Instituts zeigt, dass der Umweltschutz in Deutschland weiterhin einen hohen Stellenwert genießt. Über 1000 Bürgerinnen und Bürger wurden zu ihrer Wahrnehmung ökologischer Herausforderungen und ihrer Bereitschaft zu umweltfreundlichem Verhalten befragt. Die Ergebnisse belegen, dass die positive Einstellung zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit trotz aktueller Krisen konstant hoch bleibt. Die Mehrheit der Befragten setzt sich sowohl privat als auch beruflich aktiv für den Umweltschutz ein. Die nächste Befragung ist für Oktober 2026 geplant.
Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Kindern ist erneut gestiegen. Besonders E-Scooter-Unfälle nehmen zu: 18 Prozent der verletzten Kinder waren mit einem E-Scooter unterwegs, doch nur wenige trugen dabei einen Helm. Als Reaktion darauf gilt ab Mai eine Helmpflicht für Jugendliche unter 16 Jahren auf E-Scootern. Zusätzlich wurden strengere Vorschriften für die Ausstattung der Fahrzeuge und das Verhalten im Straßenverkehr eingeführt. Das Mobilitätsministerium und das KFV setzen zudem verstärkt auf Prävention, Mobilitätsbildung und Aktionen wie „Mein Schulweg“, um die Sicherheit von Kindern weiter zu erhöhen.
Der Austrian World Summit feiert sein zehnjähriges Jubiläum und hat sich von einer Konferenz zu einer internationalen Klimaschutz-Bewegung entwickelt. Initiativen wie der AWS Solutions Hub, Bildungsprojekte und Kampagnen wie "Pump for the Planet" zeigen, wie vielfältig das Engagement inzwischen ist. Das Event am 16. Juni in Wien bringt internationale Gäste wie Kamala Harris und Arnold Schwarzenegger zusammen. Der Summit setzt mit neuen digitalen Formaten und dem Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ein Zeichen für globale Zusammenarbeit im Klima- und Umweltschutz.
Bundespräsident Van der Bellen gratulierte dem Salzburger Erzbischof Franz Lackner zur Wiederwahl als Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz. Lackner wurde bei der Vollversammlung in Mariazell für weitere sechs Jahre bestätigt und bleibt damit an der Spitze des österreichischen Episkopats. Auch der Linzer Bischof Manfred Scheuer wurde als Stellvertreter wiedergewählt. Lackner übernimmt seit 2020 eine zentrale Rolle bei der Koordination kirchlicher Anliegen und der Beziehung zwischen Kirche und Staat.
Der WWF warnt zum Tag des Luchses vor einem dramatischen Rückgang der Luchspopulation in Österreich. Aktuellen Daten zufolge leben nur noch rund 30 Tiere im Land, wobei sich auch die größte Population im Mühl- und Waldviertel weiter verschlechtert hat. Besonders kritisch ist die Lage im Nationalpark Kalkalpen, wo der Bestand durch das hohe Alter der Tiere akut bedroht ist. Der WWF fordert umfassende Maßnahmen wie Bestandsstützung, bessere Vernetzung der Lebensräume und konsequentes Vorgehen gegen Wildtierkriminalität. Die Isolation der kleinen Populationen und der Verlust von Lebensräumen durch Infrastrukturprojekte verschärfen die Gefahr für das Überleben der seltenen Katzenart.
Während Fußball-Weltmeisterschaften steigt in Österreich das Risiko für Wohnungseinbrüche deutlich an. Besonders Turniere in Übersee, bei denen die Spiele spät abends oder nachts stattfinden, führen zu einem Anstieg der Einbruchszahlen – wie etwa die WM 2014 in Brasilien, als rund 20 Prozent mehr Einbrüche registriert wurden. Die kommende WM in den USA, Mexiko und Kanada könnte aufgrund ähnlicher Zeitverschiebungen erneut ein erhöhtes Risiko bedeuten. Die Wiener Städtische Versicherung empfiehlt daher erhöhte Wachsamkeit und einfache Sicherheitsmaßnahmen wie das konsequente Versperren von Türen und Fenstern. Trotz eines langfristigen Rückgangs der Einbruchszahlen bleibt die Gefahr während Großevents bestehen. Bei der Winter-WM 2022 in Katar hingegen gab es weniger Einbrüche, da Public Viewing und Fanmeilen ausfielen.
Die Anstoßzeiten der Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko stellen viele Beschäftigte in Deutschland vor Herausforderungen. Da die meisten Spiele nach Mitternacht beginnen, verzichten viele Arbeitnehmer auf das Live-Erlebnis. Besonders Spiele zwischen 0:00 und 6:00 Uhr sind kaum mit dem Berufsalltag vereinbar. Auch für eingefleischte Fußball-Fans ist die Bereitschaft, nachts zu schauen, begrenzt. Homeoffice wird für viele zum Ausweg: Über ein Fünftel plant, nach späten Spielen von zu Hause zu arbeiten. Urlaubswellen bleiben jedoch aus. Stattdessen setzen viele auf flexible Arbeitszeiten, um die WM trotz beruflicher Verpflichtungen verfolgen zu können.
Greenpeace kritisiert den Fokus auf private Pools in der aktuellen Wasserdebatte und weist darauf hin, dass die Industrie in Österreich deutlich mehr Grundwasser verbraucht. Allein drei große Unternehmen – voestalpine Stahl Linz, OMV Raffinerie Schwechat und Lenzing AG – entnehmen jährlich 51 Millionen Kubikmeter Grundwasser, das ist mehr als das Dreifache des Verbrauchs aller privaten Pools zusammen. Greenpeace fordert deshalb die rasche Einführung eines transparenten Wasserentnahme-Registers sowie eine Wasserabgabe für industrielle Großverbraucher, wie sie in vielen anderen Ländern bereits existiert. Ziel ist es, den enormen Wasserverbrauch der Industrie sichtbar zu machen und nachhaltiger zu gestalten.
Die Seattle Seahawks haben gemeinsam mit Special Olympics Österreich im Schloss Schönbrunn ein starkes Zeichen für Inklusion gesetzt. Wenige Wochen vor den 9. Nationalen Special Olympics Sommerspielen übergab Seahawks-Legende Mack Strong signierte Memorabilia und einen symbolischen Spendenscheck. Die Veranstaltung förderte den Austausch zwischen den Athleten von Special Olympics und der Seahawks-Delegation. Mack Strong betonte die Bedeutung der Teilhabe für alle Menschen und lobte die Schönheit Wiens. Der Besuch der Seahawks, unterstützt von der US-Botschaft, zeigt die gesellschaftliche Verantwortung des Teams und das Engagement für Inklusion im Sport.
Greenpeace hat eine einmonatige Expedition in die arktische Tiefsee erfolgreich abgeschlossen. Forscherinnen und Forscher untersuchten bislang unerforschte Ökosysteme wie Seeberge und Hydrothermalquellen und filmten dabei erstmals zahlreiche neue Arten in hoher Auflösung. Über 450.000 Menschen verfolgten die Livestreams der Tauchgänge online. Die Expedition fand in einem Gebiet statt, das für Tiefseebergbau geöffnet werden sollte, dessen Abbau jedoch nach Protesten bis mindestens 2029 gestoppt wurde. Die gewonnenen Daten sollen nun genutzt werden, um den Schutz dieser einzigartigen Lebensräume zu fördern und ein weltweites Moratorium für Tiefseebergbau zu unterstützen.
Maria Montserrat Alvarado wird ab 1. November 2026 neue Präfektin des Dikasteriums für Kommunikation im Vatikan. Die aus Mexiko stammende Medienmanagerin leitete bisher EWTN News und folgt auf Paolo Ruffini, der in den Ruhestand geht. Alvarado ist die erste nicht-geweihte Frau an der Spitze einer vatikanischen Behörde. Mit ihrer Ernennung setzt Papst Leo XIV. die von Papst Franziskus begonnene Öffnung für Laien in Führungspositionen fort. Das Dikasterium verantwortet unter anderem Vatican News, Radio und Pressearbeit des Heiligen Stuhls und soll die Kommunikation der Kirche weltweit stärken.
Der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl erhält am 29. Juni im Petersdom von Papst Leo XIV. das Pallium, das Zeichen der Metropolitenwürde. Die feierliche Übergabe findet beim Fest der Apostel Petrus und Paulus statt. Das Pallium ist ein mit Kreuzen besticktes Band aus Lammwolle, das nur von Erzbischöfen getragen werden darf, die eine Kirchenprovinz leiten. In Österreich betrifft dies die Erzbischöfe von Wien und Salzburg. Das Pallium symbolisiert die enge Verbindung zum Papst und erinnert an die Verantwortung als Hirte der Gläubigen. Die Tradition reicht bis ins sechste Jahrhundert zurück.
Immer mehr Menschen teilen in Beziehungen dauerhaft ihren Standort mit dem Partner – besonders beliebt ist dies bei den 16- bis 29-Jährigen. Jeder Siebte in Deutschland hat diese Funktion bereits genutzt, viele weitere können sich das vorstellen. Für die Mehrheit steht dabei das Sicherheitsgefühl im Vordergrund, etwa auf dem Heimweg oder nachts. Allerdings sorgen digitale Standortfreigaben auch für Diskussionen: Viele sehen darin eine Möglichkeit zur Kontrolle und befürchten mehr Misstrauen in Beziehungen. Bitkom rät, Standortfreigaben bewusst zu nutzen und regelmäßig zu überprüfen, um die Kontrolle zu behalten.
Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) prognostiziert mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein El Niño-Ereignis für den Zeitraum Juni bis August 2026. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Phänomen bis mindestens November anhält, liegt sogar bei über 90 Prozent. Es wird erwartet, dass El Niño mindestens moderat, womöglich sogar stark ausfallen wird. El Niño kann weltweit zu extremen Wetterereignissen wie Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen führen. Besonders betroffen sind Regionen wie Südamerika, Südasien und Teile Afrikas. Die WMO ruft Regierungen und betroffene Sektoren dazu auf, sich frühzeitig vorzubereiten, um die Auswirkungen abzumildern.
Die ÖBB und die Initiative „Österreich radelt“ rufen vom 3. bis 10. Juni zur Teilnahme an einer Radchallenge auf, um 1.000.000 Kilometer zu sammeln. Ziel ist die Schaffung einer neuen Grünfläche am Bahnhof Kühnsdorf-Klopeinersee, die Lebensraum für Wildbienen und Schmetterlinge bieten soll. Mobilitätsminister Peter Hanke lobt die Initiative als Beitrag zur nachhaltigen Mobilität und CO₂-Reduktion. Teilnehmer können ihre gefahrenen Kilometer über die „Österreich radelt“-App oder die Website eintragen und haben die Chance auf Preise wie ein Vello-Faltrad oder einen Reisegutschein. Die Aktion fördert nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Bewusstsein für Umwelt- und Artenschutz.
Die Austrian Power Grid (APG) setzt bei ihrem Netzausbau verstärkt auf den Schutz der Biodiversität. Im Rahmen der Naturschutztagung 2026 wurden innovative Ansätze wie das Habitatmanagement und das Konzept "Natur auf Zeit" vorgestellt, um Eingriffe in die Natur zu minimieren und neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen. Besonderes Augenmerk liegt auf Renaturierungsmaßnahmen, dem Einsatz von Weidetieren und modernen Monitoring-Methoden, etwa durch Naturschutzhunde. Bis 2035 investiert APG rund 9 Milliarden Euro in den Ausbau des österreichischen Stromnetzes. Allein 2026 fließen 680 Millionen Euro in neue Leitungen und Umspannwerke. Begleitende Ausgleichs- und Naturschutzmaßnahmen, wie bei der Salzburgleitung, sorgen für einen nachhaltigen Ausgleich zwischen Versorgungssicherheit und ökologischer Verantwortung.
Die Einladung des US-Tech-Milliardärs Peter Thiel zu den Wiener Festwochen sorgt für heftige Kontroversen. Intendant Milo Rau sieht sich massiver Kritik ausgesetzt, da Thiel als gefährlicher Extremist bezeichnet wird. Auch aus dem eigenen Team und dem "Rat der Republik" kommt Ablehnung, weil man befürchtet, extremen Positionen eine Bühne zu bieten. Rau verteidigt die Einladung als Möglichkeit, Thiel in einem offenen, demokratischen Rahmen kritisch zu befragen. Theologe Wolfgang Palaver betont, dass eine Ausladung eine verpasste Chance für Diskussion und Kritik wäre. Ob die Veranstaltung am 7. Juni stattfindet, entscheidet die Festivalleitung nach weiteren Beratungen.
Eine neue Medikamentenkombination von Bristol Myers Squibb zeigt im Kampf gegen das rezidivierende oder refraktäre Multiple Myelom deutliche Erfolge. In einer Phase-3-Studie reduzierte das CELMoD Mezigdomide in Kombination mit Carfilzomib und Dexamethason das Risiko für Krankheitsfortschritt oder Tod um mehr als 50 Prozent im Vergleich zur bisherigen Standardtherapie. Die Studie, an über 470 Patientinnen und Patienten durchgeführt, ergab eine signifikant längere progressionsfreie Überlebenszeit. Die Behandlung zeigte zudem eine hohe Ansprechrate und konnte auch bei Patientengruppen mit hohem Risiko überzeugen. Die Ergebnisse werden bei der ASCO-Jahrestagung vorgestellt.
Rund 13.000 Schülerinnen und Schüler aus 73 Schulen nehmen am 19. "youngCaritas LaufWunder" in Wien und Niederösterreich teil. Bei dem Benefizlauf sammeln die Kinder mit jeder Runde Spenden für Hilfsprojekte, die Familien in Notlagen in Österreich sowie Kinder im Ausland, etwa in der Demokratischen Republik Kongo, unterstützen. Im letzten Jahr kamen dabei über 210.500 Euro zusammen. Die Schulen organisieren die Läufe eigenständig, meist auf Sportplätzen oder rund um das Schulgelände. Die Aktion läuft noch bis Herbst 2026, interessierte Schulen können sich weiterhin anmelden. Die gesammelten Spenden fließen laut Caritas zu 100 Prozent in die Hilfsprojekte.
Der WWF hat im Mai zwei junge Seeadler in den Donau-Auen mit GPS-Sendern ausgestattet und damit das Monitoring auf insgesamt 22 besenderte Vögel ausgebaut. Die gewonnenen Daten liefern wichtige Erkenntnisse über Flugrouten und Lebensräume, was gezielte Schutzmaßnahmen ermöglicht. Die Rückkehr des Seeadlers ist ein bedeutender Erfolg: In Österreich leben mittlerweile rund 90 Paare, nachdem die Art vor 25 Jahren als ausgerottet galt. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Art bedroht, etwa durch illegale Abschüsse und Vergiftungen. Der WWF fordert daher verstärkte Schutzmaßnahmen und setzt sich mit der neuen Kampagne „Wild sein ist kein Verbrechen“ für den langfristigen Schutz der Seeadler ein.
Im April 2026 blieb die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland saisonbereinigt nahezu unverändert bei rund 45,61 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahr setzte sich jedoch der rückläufige Trend fort: Die Beschäftigtenzahl sank um 0,4 Prozent, das entspricht 184.000 Personen weniger als im April 2025. Die Erwerbslosenquote stieg leicht auf 3,9 Prozent. Nicht saisonbereinigt gab es im Monatsvergleich einen leichten Anstieg der Erwerbstätigen. Die aktuellen Zahlen zeigen damit einen weiterhin schwachen Arbeitsmarkt mit nur minimalen Veränderungen im Vergleich zum Vormonat.
Eine neue Studie der Vetmeduni Wien zeigt, dass Hunde auf überraschendes menschliches Verhalten mit geweiteten Pupillen reagieren. Mithilfe von Eye-Tracking-Experimenten beobachteten Forscher:innen, wie 39 Haushunde Videos von Menschen sahen, die sich entweder erwartungsgemäß oder regelwidrig verhielten. Die Hunde zeigten deutliche physiologische Reaktionen, wenn die menschlichen Gesten von den üblichen sozialen Regeln abwichen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Hunde im Alltag ungeschriebene Regeln menschlicher Kommunikation erkennen und darauf reagieren können. Offenbar verstehen sie mehr über das Sozialverhalten von Menschen, als bisher angenommen wurde.
Eine aktuelle Greenpeace-Analyse zeigt: 86 Prozent aller Grundwasserstände in Österreich sind im Mai zu niedrig oder sehr niedrig. Besonders dramatisch ist die Lage an jeder vierten Messstelle, wo so wenig Wasser wie nie zuvor gemessen wurde. Besonders betroffen sind Salzburg, Oberösterreich und Kärnten. Als Ursache gilt das extrem trockene vergangene Jahr und zu wenig Regen im Mai. Greenpeace fordert daher dringend ein Wasserentnahme-Register und eine Abgabe für industrielle Großverbraucher, um den Wasserverbrauch transparenter zu machen und die Ressource Grundwasser besser zu schützen.
Die Klinik Donaustadt bietet ab sofort eine Psychiatrische Tagesklinik an. Das neue Angebot richtet sich an Menschen mit Depressionen, Angst- oder Persönlichkeitsstörungen, die intensive Therapie benötigen, aber weiterhin zu Hause leben möchten. Die Patientinnen und Patienten nehmen an Einzel- und Gruppentherapien teil und werden von einem multiprofessionellen Team betreut, darunter erstmals Genesungsbegleiterinnen und -begleiter. Mit der Tagesklinik wird die Versorgung im Wiener Gesundheitsverbund weiter ausgebaut. Sie ermöglicht eine engmaschige Betreuung, verkürzt stationäre Aufenthalte und unterstützt Betroffene bei der Rückkehr in den Alltag. Nach der Behandlung wird bei der Suche nach Therapieplätzen oder Jobs geholfen, um die gewonnene Stabilität zu sichern.
Die TU Wien hat eine bahnbrechende Technologie entwickelt: Adaptive Transistoren, die auch bei extrem tiefen Temperaturen zuverlässig funktionieren. Herkömmliche Elektronik versagt oft in der Kälte, etwa im Weltraum oder bei Quantencomputern, weil Dotieratome ihre Ladungsträger nicht mehr freigeben. Die neuen Transistoren der TU Wien kommen ohne Fremdatom-Dotierung aus und nutzen stattdessen reines Silizium mit Aluminiumkontakten. Diese Transistoren lassen sich dynamisch anpassen und können zwischen verschiedenen Betriebsmodi umschalten. So ermöglichen sie eine flexible, intelligente Steuerung und Auslese von Quantensystemen – ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung von Quantencomputern und kryogenen Anwendungen.
Die BILLA Aktion „I leb' für mein' Verein!“ begeistert erneut: Über 12 Millionen Lose wurden bereits mehr als 4.570 österreichischen Sportvereinen zugeordnet. Die teilnehmenden Vereine können sich noch bis 21. Juni auf billa.at/meinverein registrieren und bis 7. Juni Lose zuordnen, um Gratisprämien zu sichern. Das Prämienangebot umfasst über 100 attraktive Produkte, darunter Sport- und Trainingsausstattung, Vereinsbedarf sowie Neuheiten wie Fotoshootings und Erste-Hilfe-Kurse. Besonders beliebt sind Fußbälle, Kaffeevollautomaten und Partyboxen. Die Aktion fördert den Zusammenhalt und die Ausstattung der heimischen Sportvereine.
Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat zwölf UV-Shirts für Kinder getestet und festgestellt, dass nur die Hälfte den versprochenen UV-Schutz tatsächlich bietet. Besonders überraschend: Ein schwarzes Baumwoll-T-Shirt schnitt beim UV-Schutz besser ab als viele der getesteten Spezialshirts. Neben dem UV-Schutz wurden auch Chemikalien wie Bisphenole und das Problem von Mikrofasern untersucht. Acht von zwölf UV-Shirts enthielten Bisphenole, davon drei in bedenklicher Menge. Zudem schnitten einige Produkte auch beim Thema Mikroplastik schlecht ab. Die ausführlichen Testergebnisse sind in der Zeitschrift KONSUMENT nachzulesen.
Die staatlichen Ausgaben für monetäre Sozialleistungen sind 2025 um 5,9 Prozent auf 751,2 Milliarden Euro gestiegen. Damit setzt sich der überdurchschnittliche Anstieg seit 1991 fort, fällt aber schwächer aus als in den beiden Vorjahren. Besonders Renten, Pensionen, Arbeitslosengeld und Berufsförderung verzeichneten deutliche Zuwächse, während die Ausgaben für Bürgergeld leicht zurückgingen. Hauptgründe für den Anstieg sind eine Eintrübung am Arbeitsmarkt und höhere Ausgaben zur Alterssicherung. Auch Wohngeld, Krankengeld und Pflegegeld wurden deutlich aufgestockt. Der Anteil der Sozialleistungen an den Gesamtausgaben des Staates blieb mit 33,2 Prozent stabil.
Die Zahl der stationären Behandlungen wegen Hautkrebs ist in Deutschland in den letzten 20 Jahren drastisch gestiegen. 2024 wurden rund 120.100 Menschen mit dieser Diagnose im Krankenhaus behandelt – das sind 94,5 Prozent mehr als 2004. Besonders stark nahm die Zahl der Fälle von hellem Hautkrebs zu, sie hat sich mehr als verdoppelt. Auch die Zahl der Todesfälle durch Hautkrebs ist deutlich gestiegen: 2024 starben rund 4.600 Menschen daran, mehr als die Hälfte davon war über 80 Jahre alt. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Hautkrebs macht inzwischen 8,3 Prozent aller stationären Krebsbehandlungen aus.
Ein aktueller WMO-Bericht prognostiziert, dass die globale Durchschnittstemperatur zwischen 2026 und 2030 voraussichtlich 1,3 bis 1,9 Grad über dem vorindustriellen Niveau liegen wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Jahr in diesem Zeitraum das bisherige Rekordjahr 2024 übertrifft, liegt bei 86 Prozent. Auch ein kurzfristiges Überschreiten der 1,5-Grad-Marke gilt als sehr wahrscheinlich. Besonders betroffen ist die Arktis, wo die Temperaturen im Winter um 2,8 Grad über dem Durchschnitt liegen könnten. Zudem werden weitere Rückgänge des arktischen Meereises erwartet. Die Prognosen dienen als Orientierung für Klimazentren und nationale Wetterdienste weltweit.
Wiens Bürgermeister Michael Ludwig traf im Vatikan Papst Leo XIV. Im Mittelpunkt ihres Austauschs standen die geopolitische Lage in Europa, internationale Zusammenarbeit sowie ethische Fragen rund um Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. Ludwig hob dabei die Bedeutung des interreligiösen Dialogs und den Wiener Religionsrat als Modell für gesellschaftlichen Zusammenhalt hervor. Wien sieht sich als Drehscheibe für internationale Diplomatie und will bei ethischen Fragen zu Digitalisierung und KI eine führende Rolle einnehmen. Auch Volksanwältin Gaby Schwarz nahm an der Generalaudienz teil und betonte die Bedeutung unabhängiger Institutionen für Menschenrechte und Gerechtigkeit.
Am 29. Mai öffnen evangelische Kirchen in ganz Österreich zur "Langen Nacht der Kirchen" ihre Türen und bieten ein vielfältiges Programm. Besucher erwartet ein Mix aus Gottesdiensten, kulturellen Darbietungen, Diskussionen und kulinarischen Kostproben. In Graz gibt es etwa israelische Kreistänze und eine Feuerschalen-Andacht, in Linz eine zeitgenössische Performance und Orgelvorführungen. Wien lädt zu einer Diskussion über Holocaust-Gedenken und zu poetischen Spoken-Word-Stücken ein. Weitere Highlights sind musikalische Crossover-Konzerte, moderne Gottesdienste und gesellschaftlich relevante Themen wie soziale Reformen. Das Motto der Veranstaltung lautet "MUTeinander".
Am 29. Mai öffnen rund 600 Kirchen in ganz Österreich ihre Türen zur 22. „Langen Nacht der Kirchen“. Unter dem Motto „MUTeinander“ werden mehr als 1.700 Veranstaltungen angeboten, die Besucherinnen und Besucher zu einem vielfältigen Programm rund um Glauben und Gemeinschaft einladen. Die Veranstaltung beginnt traditionell mit einem österreichweiten Glockengeläut. Auch Kirchen in Südtirol und Tschechien nehmen teil. Die Organisatoren erwarten erneut rund 300.000 Gäste, die die besondere Atmosphäre und das Miteinander erleben möchten.
Die REWE Group Österreich hat 2025 mit gezielten Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung über 25 Millionen Mahlzeiten an soziale Organisationen gespendet. Neben Spenden an Einrichtungen wie Caritas und SOMA konnten Kundinnen und Kunden durch den Kauf von über 1,5 Millionen Rettersackerln aktiv zur Rettung beitragen. Auch 5.335 Tonnen Obst und Gemüse mit Schönheitsfehlern wurden unter der Marke „Wunderlinge“ verkauft. Mit neuen Suppenfonds aus Resten und der Weiterverwertung von Backwaren zu Tierfutter setzt REWE weitere Schritte gegen Verschwendung. Tipps für den Alltag helfen Haushalten, Lebensmittelabfälle zu reduzieren.
Der Vatikan setzt seine Zusammenarbeit mit dem KI-Unternehmen Anthropic fort. Papst Leo XIV. bestätigte ein Treffen zwischen vatikanischen Mitarbeitern und dem Tech-Konzern, bei dem der Fokus auf einer „entwaffneten“ Künstlichen Intelligenz lag. Ziel ist es, den Missbrauch von KI in Konflikten zu verhindern und ethische Leitlinien für deren Einsatz zu entwickeln. Die Veröffentlichung der ersten Enzyklika von Leo XIV. zur KI-Ethik unterstreicht das Engagement der Kirche. Bereits seit zehn Jahren pflegt der Vatikan Kontakte ins Silicon Valley, um gemeinsam mit Experten konkrete Vorschläge für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI-Technologien zu erarbeiten.
Die NASA hat bei einem Event in Washington neue Verträge für bemannte Mondrover und unbemannte Frachtlander vorgestellt. Die ersten drei Missionen sollen den Aufbau einer dauerhaften Mondbasis am Südpol des Mondes unterstützen. In den kommenden Monaten werden weitere Missionen angekündigt, um die Infrastruktur und Technik für die Artemis-Astronauten zu testen und Risiken zu minimieren. Zudem werden neue Rover-Modelle von Astrolab und Lunar Outpost entwickelt, die bis 2028 auf dem Mond eingesetzt werden. Auch die Mission "MoonFall" mit vier Drohnen zur Erkundung von Landeplätzen ist für 2028 geplant. Ziel ist eine dauerhafte US-Präsenz auf dem Mond und die Vorbereitung für spätere Marsreisen.
Österreichische Haushalte werfen monatlich Lebensmittel im Wert von rund 100 Euro weg, wie aktuelle Berechnungen des WWF zeigen. Besonders häufig landen Obst, Gemüse und Brot im Müll, während Fleisch, Fisch und Wurst zwar seltener entsorgt, aber teurer sind. Die Verschwendung betrifft die gesamte Versorgungskette: Vom Feld bis zum Teller gehen jährlich mehr als 1,2 Millionen Tonnen Lebensmittel verloren. Der WWF fordert mehr Aufklärung über den Wert von Lebensmitteln in Schulen und Fachausbildungen sowie eine bessere Erfassung der Abfälle. Weniger Verschwendung würde nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch die Lebensmittelpreise senken.
Papst Leo XIV. präsentiert am Pfingstmontag im Vatikan seine erste Enzyklika, die sich dem Schutz des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz widmet. Das Lehrschreiben "Magnifica Humanitas" wurde bereits am 15. Mai unterzeichnet und knüpft an die Tradition von "Rerum novarum" aus dem Jahr 1891 an, die sich mit den Herausforderungen der industriellen Revolution befasste. Neben dem Papst nehmen auch hochrangige Kurienvertreter sowie internationale Experten für KI und Ethik an der Vorstellung teil. Die Enzyklika wurde von Fachleuten aus den Bereichen Theologie und KI-Forschung mitgestaltet und soll ethische Leitlinien für den Umgang mit neuen Technologien bieten.
Das Projekt „fit4youniversity“ unterstützt ab sofort Studienanfängerinnen und -anfänger beim Einstieg in MINT-Studiengänge. Mit kostenlosen Online-Kursen können junge Menschen ihre Kenntnisse in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik auffrischen und wichtige Lernstrategien entwickeln. Neben praxisnahen Workshops und individuellen Coachings fördert das Programm den Aufbau von Netzwerken unter den Studierenden. Ziel ist es, Studienabbrüche zu vermeiden und den Übergang von der Schule zur Universität zu erleichtern. Die Anmeldung startet am 27. Mai.
Am 26. Mai findet der Tag der Lebensmittelrettung statt. Die REWE Group Österreich hat im Jahr 2025 über 25 Millionen Mahlzeiten an soziale Organisationen gespendet. Dies geschah durch die Märkte BILLA, BILLA PLUS und PENNY, die mit Partnern wie der Team Österreich Tafel und Caritas zusammenarbeiten. Zudem wurden 1,5 Millionen Rettersackerl verkauft, die Lebensmittel mit Schönheitsfehlern enthalten. Die Eigenmarke „Wunderlinge“ rettete 5.335 Tonnen Obst und Gemüse, während die Bio-Marke Ja! Natürlich neue Suppenfonds aus Resten herstellte. Auch Backwaren, die nicht gespendet werden konnten, wurden zu Tierfutter verarbeitet. Marcel Haraszti, Vorstand der REWE International AG, betont, dass Lebensmittelrettung eine Haltung ist, die in allen Geschäftsbereichen gelebt wird.
Die Universität für Weiterbildung Krems erhält als erste Hochschule Österreichs im Bereich Intelligence und Terrorismusbekämpfung eine internationale Akkreditierung. Das Department für Sicherheitsforschung wurde vom Institute for European Intelligence & Security (IEIS) in Brüssel als „Accredited Intelligence School“ ausgezeichnet. Das Studienprogramm zur Terrorismusbekämpfung und Extremismusprävention gilt als Vorzeigeprojekt im deutschsprachigen Raum. Die Akkreditierung bestätigt die Einhaltung internationaler Standards und stärkt die Position der Universität als führende Ausbildungsstätte für Sicherheits- und Nachrichtendienste in Europa.
MVV Netze warnt derzeit vor vermehrt auftretenden Schreiben externer Anbieter, die einen schnellen Einbau von Smart Metern anpreisen. Diese Briefe vermitteln oft den Eindruck, der Einbau sei gesetzlich verpflichtend oder bringe finanzielle Vorteile, was jedoch nicht den Tatsachen entspricht. Tatsächlich erfolgt der gesetzlich geregelte Austausch der Stromzähler schrittweise bis spätestens 2032 durch MVV Netze. Kundinnen und Kunden müssen nicht selbst aktiv werden und werden rechtzeitig informiert. MVV betont zudem, dass der Einbau eines intelligenten Messsystems nicht automatisch zu Kosteneinsparungen führt und warnt vor separaten Verträgen mit zusätzlichen Gebühren.
Das Mobilitätsprogramm „Roller Fit“ wird in Niedersachsen bis 2030 fortgesetzt und ausgeweitet. Ziel ist es, alle Zweitklässler im Land zu erreichen und so die Verkehrssicherheit sowie die Bewegungsförderung der Kinder zu stärken. Seit dem Start 2024 haben bereits über 25.500 Kinder teilgenommen. In den nächsten fünf Jahren sollen sämtliche 1.655 Grundschulen in Niedersachsen in das Programm eingebunden werden. „Roller Fit“ verbindet spielerisch Bewegung, Verkehrssicherheit und Mobilitätskompetenz. Das Programm umfasst Fortbildungen für Lehrkräfte, Unterrichtsmaterialien und mobile Trainingseinheiten. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Gesundheit und sicheren Mobilität der Kinder geleistet.
Der WWF Deutschland und die DECHEMA veranstalten vom 17. bis 20. September 2026 in Leipzig die P2X-Sommerwerkstatt. Studierende können sich dort intensiv mit Power-to-X-Technologien beschäftigen, die als Schlüssel für die Energiewende und die Herstellung klimafreundlicher Energieträger gelten. Fachvorträge, Workshops und Exkursionen zu Industriestandorten wie Leuna oder Bad Lauchstädt stehen auf dem Programm. Im Fokus der Veranstaltung steht die regionale Transformation in Mitteldeutschland und die Bedeutung von Power-to-X für eine klimaneutrale Zukunft. Die Teilnahme ist kostenlos, die Bewerbungsfrist endet am 15. Juli 2026.
Das Projekt "InnoLab Vielfalt" veröffentlicht zwei neue Mini-Lektionen, die Kommunen dabei unterstützen, Vielfalt und Gleichstellung nachhaltig in ihren Strukturen zu verankern. Die erste Lektion "Vielfalt im Amt" gibt praxisnahe Empfehlungen, wie von der Ansprache bis zu organisatorischen Rahmenbedingungen mehr Diversität erreicht werden kann. Die zweite Lektion stellt die Europäische Gleichstellungscharta vor und zeigt, wie mit politischen Beschlüssen und Aktionsplänen Gleichstellungsarbeit strategisch umgesetzt werden kann. Ziel ist es, Maßnahmen unter einem gemeinsamen Rahmen zu bündeln und so die kommunale Antidiskriminierungsarbeit zu stärken.
Masashi Urabe, Professor an der Hiroshima City University, wird für seine Verdienste im deutsch-japanischen Bildungsaustausch mit dem Philipp Franz von Siebold-Preis 2026 ausgezeichnet. Urabe erforscht unter anderem Bildungsmodelle, nachhaltige Entwicklung und Friedenspädagogik und setzt sich aktiv für internationale Kooperationen ein. Seine Arbeit umfasst Vergleichsstudien zwischen Deutschland und Japan sowie die Entwicklung innovativer Lehr- und Lernmodelle. Der renommierte Preis, der jährlich vom deutschen Bundespräsidenten verliehen wird, würdigt Urabes wissenschaftlichen und kulturellen Beitrag zum besseren Verständnis zwischen beiden Ländern.
Die Erzdiözese Köln setzt mit dem Projekt "Church Planting" auf neue Wege, um Menschen für den Glauben zu begeistern. Spezielle Teams aus Priestern, Musikern und Gemeindegründern sind seit Herbst 2025 an vier Standorten aktiv, darunter Kirchen und Schulen, um neue Begegnungsorte zu schaffen und den Zugang zur Kirche zu erleichtern. Das Projekt gilt als Vorreiter im deutschsprachigen Raum und soll in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden. Die Initiative orientiert sich an erfolgreichen Beispielen aus London und legt besonderen Wert darauf, auch Menschen ohne bisherige Kirchenbindung anzusprechen.
Der Vatikan hat den in Österreich bekannten Jesuitenpater Eberhard von Gemmingen für sein beeindruckendes Lebenswerk mit dem Orden "Pro Ecclesia et Pontefice" ausgezeichnet. Gemmingen leitete 27 Jahre lang das deutschsprachige Programm von Radio Vatikan und prägte als "Papsterklärer" die Medienlandschaft. Sein Wirken war besonders für Menschen im Ostblock eine wichtige Quelle der Information und Ermutigung. Neben der technischen Modernisierung des Senders setzte sich Gemmingen für eine moderne, intellektuell ansprechende Vermittlung der christlichen Botschaft ein und galt als visionärer Vordenker.
Eine neue Studie des Alfred-Wegener-Instituts zeigt, dass marine Hitzewellen im Arktischen Ozean seit den 1980er Jahren deutlich häufiger, länger und intensiver auftreten. Diese Extremereignisse führen zu Temperaturen, die bis zu vier Grad über dem Durchschnitt liegen und haben besonders starke Auswirkungen auf das empfindliche polare Ökosystem. Die Ursachen sind vielfältig: Rückgang des Meereises, zusätzliche Wärmezufuhr aus der Atmosphäre und aufsteigende Tiefenwärme. Die Forschung steht jedoch noch am Anfang, insbesondere was die spezifischen arktischen Prozesse betrifft. Experten erwarten, dass sich die Situation mit der globalen Erwärmung weiter verschärft.
Historische Bahnhöfe und Anlagen stehen durch Modernisierungen unter Druck. Die Tagung „Die Eisenbahn und ihr Kulturauftrag“ an der Universität für Weiterbildung Krems thematisiert, wie Denkmalschutz und moderne Bahnbetriebsanforderungen in Einklang gebracht werden können. Experten aus mehreren Ländern diskutieren anhand von Praxisbeispielen die Zusammenarbeit von Bahnunternehmen und Denkmalbehörden. Ein Highlight ist die Sonderzugfahrt nach Spitz an der Donau mit Besichtigung der sanierten Bahnanlagen. Die Verleihung des Österreichischen Bahnkulturpreises 2026 rundet das Programm ab. Die Veranstaltung fördert den Dialog zwischen Forschung, Verwaltung und Praxis zum Erhalt des Eisenbahnerbes.
Der Frauenanteil in Informatik-Berufen hat in den letzten zehn Jahren in fast allen Altersgruppen zugenommen. Besonders deutlich ist der Anstieg bei den 25- bis unter 35-Jährigen sowie bei den 35- bis unter 45-Jährigen zu erkennen. 2025 sind Frauen vor allem in den jüngeren und mittleren Altersgruppen in der IT vertreten. In allen IT-Berufsgruppen ist der Anteil der Frauen bei den 25- bis unter 35-Jährigen am höchsten, gefolgt von den 35- bis unter 45-Jährigen. Die Altersverteilung zeigt somit klare Trends und Fortschritte bei der Beteiligung von Frauen in technischen Berufen.
In der Erzdiözese Wien sind anderssprachige Gemeinden ein zentraler Bestandteil des kirchlichen Lebens. Sie sorgen vielerorts für volle Kirchenbänke, pflegen ihre kulturellen Traditionen und bieten Migrantinnen und Migranten ein Stück Heimat. Besonders am Sonntag werden Gottesdienste und Feste gemeinsam gefeiert, Kinder und Jugendliche finden Halt zwischen zwei Kulturen. Trotz ihrer Bedeutung stehen diese Gemeinden vor Herausforderungen wie Raummangel und finanziellen Sorgen, da sie keine eigenen Kirchenbeiträge erhalten. Das Magazin "Himmel & Erde" widmet ihnen einen Themenschwerpunkt und hebt ihre wichtige Rolle für die katholische Kirche in Wien hervor.
Heiner Wilmer wird am Sonntag als neuer Bischof von Münster eingeführt und übernimmt damit die Leitung der größten Diözese Deutschlands. Zusätzlich bleibt er Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und hat somit zwei zentrale Ämter in der katholischen Kirche inne. Die Amtseinführung wird mit einem Gottesdienst und Gästen aus Kirche, Politik und Gesellschaft gefeiert. Wilmer, der auf einem Bauernhof im Emsland aufwuchs, blickt auf eine vielseitige Laufbahn als Ordensmann und Lehrer zurück. Nach seiner Ernennung zum Bischof von Hildesheim durch Papst Franziskus folgt er nun auf Felix Genn. Im Anschluss an die Feier findet ein öffentliches Fest auf dem Domplatz statt.
Beim 17. Benefiz-Golfturnier der Stadtsparkasse München wurden beeindruckende 111.000 Euro für den guten Zweck gesammelt. Die Spenden kommen zu gleichen Teilen der Neonatologie der München Klinik und dem Christophorus Hospiz Verein zugute. Die Klinik investiert das Geld in eine Retinakamera, um Frühgeborene besser zu versorgen, während das Hospiz seine Küche für schwerkranke Bewohner modernisiert. Das Turnier ist ein fester Bestandteil des sozialen Engagements der Stadtsparkasse München. Insgesamt unterstützt das Institut zahlreiche soziale, kulturelle und Bildungsprojekte in der Stadt und fördert damit das Miteinander und die Lebensqualität in München.
In Österreich wurden im vergangenen Jahr 577 Kinder auf dem Schulweg bei Verkehrsunfällen verletzt – ein Anstieg von 28 Prozent und der höchste Wert seit 2018. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV), die AUVA und das Innenministerium rufen deshalb engagierte Jugendliche und Erwachsene auf, sich als Schülerlotsen zu melden. Der Einsatz von Schüler- und Erwachsenenlotsen ist entscheidend, um die Sicherheit vor Schulen zu erhöhen. Besonders Smartphones, Elterntaxis und Missachtung von Tempolimits erschweren die Situation. Über die Plattform schulwegsicherung.at gibt es alle Informationen zur Anmeldung und Ausbildung.
Amazon und Skyborn Renewables haben den größten Stromabnahmevertrag Deutschlands unterzeichnet. Durch das Power-Purchase-Agreement sichert sich Amazon 600 Megawatt CO2-freien Strom aus dem Offshore-Windpark Gennaker in der Ostsee. Das Projekt wird mit einer Gesamtkapazität von bis zu 976,5 Megawatt über eine Million Haushalte versorgen und stärkt die Energiesicherheit Deutschlands. Die Investition von 3 Milliarden Euro bringt wirtschaftliche Impulse für Mecklenburg-Vorpommern und schafft zahlreiche Arbeitsplätze in der Region. Der Windpark soll bis Ende 2028 in Betrieb gehen und ist ein bedeutender Schritt zur Erreichung der deutschen Klimaziele.
Die TUI Care Foundation startet ein 26-monatiges Projekt zur Wiederaufforstung brandgeschädigter Wälder in Navarra, Spanien. Ziel ist die Wiederherstellung von 90 Hektar Waldflächen, die durch einen verheerenden Brand im Juli 2022 zerstört wurden. Insgesamt sollen 67.000 einheimische Bäume gepflanzt werden, um die Artenvielfalt zu schützen und die ökologische Widerstandsfähigkeit der Region zu stärken. Über 1.400 Menschen aus der lokalen Bevölkerung werden in das Projekt eingebunden, das auch neue naturbasierte Tourismusangebote schaffen wird. Innovative Maßnahmen wie Holzbarrieren und Nistmöglichkeiten für bedrohte Tierarten sind Teil des Plans, um Erosion und Artenverlust entgegenzuwirken. TUI Forest Navarra ist Teil des globalen TUI Forests Programms, das den Schutz der Natur mit touristischen Erlebnissen verbindet.
Die Privatschule „ErLe – Erlebnisraum Lernen“ in Ried in der Riedmark wurde mit dem SPAR-Vielfaltspreis 2025/26 für Oberösterreich ausgezeichnet. Das Projekt „Biodiversität Leben – Lernlandschaft und Erntefreude“ erhielt eine Unterstützung von 1.000 Euro von SPAR. Im Laufe des Schuljahres haben die Kinder aktiv gepflanzt und Verantwortung übernommen, wodurch Biodiversität Teil ihres Schulalltags wurde. Die Schule plant, die erfolgreich umgesetzten Elemente des Projekts auch in Zukunft beizubehalten. Paul Bacher, Geschäftsführer von SPAR Oberösterreich, lobte die Initiative und betonte die Wichtigkeit von Nachhaltigkeit im Bildungsbereich. Claudia Kern, die Schulleiterin, hob hervor, dass die Kinder spielerisch und fächerübergreifend lernen konnten und dass die Erfahrungen auch in ihre Familien ausstrahlen.
Im Saarland ist das europäische Innovationsprojekt BiodIvErSe gestartet, das den naturverträglichen Ausbau von Freiflächen-Photovoltaik erforscht. Ziel ist es, Klimaschutz, Energiewende und Biodiversität besser zu verbinden. Das Projekt wird durch INTERREG EUROPE gefördert und läuft vier Jahre lang in sieben europäischen Regionen. Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung standen der Austausch zwischen Partnerländern und die Entwicklung praxisnaher Strategien. Das Saarland dient als Modellregion, in der innovative Ansätze für Solarenergie und Naturschutz erprobt werden. Die RAG bringt dabei ihre Erfahrungen mit Konversionsflächen ein.
LichtBlick präsentiert seine Jahresbilanz und kündigt Investitionen von 700 Millionen Euro bis 2030 an. Der Fokus liegt auf dem Ausbau von Speichern, eigenen Erzeugungsanlagen und integrierten Energielösungen. Das Unternehmen setzt verstärkt auf erneuerbare Energien und baut seine Infrastruktur für E-Mobilität aus, darunter ein eigenes Schnellladenetz und der Einstieg in den Markt für E-Lkw-Laden. Im vergangenen Jahr wurden neue PV-Parks in Betrieb genommen und der Bau eines Großbatteriespeichers gestartet. Zudem arbeitet LichtBlick an innovativen Lösungen, die Strom- und Wärmeanwendungen im Eigenheim verbinden. Auch für Geschäftskunden wurden neue Projekte wie Direktlieferverträge und Herkunftsnachweise umgesetzt.
Die GASAG unterstützt 2026 erneut nachhaltige Initiativen in Berlin und vergibt im Rahmen des Umwelt€uro insgesamt 40.000 Euro an verschiedene Projekte. Damit will das Unternehmen das Engagement für Umweltschutz und nachhaltige Stadtentwicklung stärken. Die Preisgelder werden sowohl von einer Jury als auch durch ein Publikumsvoting vergeben. Der Wettbewerb fördert innovative Ideen, die zur Verbesserung der Lebensqualität und zum Klimaschutz in der Hauptstadt beitragen.
L'Oréal verstärkt seinen Klimanotfall-Fonds und stellt bis 2030 weitere 20 Millionen Euro bereit, um weltweit besonders gefährdete Gemeinschaften zu unterstützen. Der Fonds reagiert auf die steigende Zahl klimabedingter Katastrophen, die 2025 über 110 Millionen Menschen trafen. Seit 2023 wurden bereits mehr als 30 Projekte in 32 Ländern umgesetzt, darunter Hitzeversicherungen für Frauen in Indien und KI-gestützte Flutwarnsysteme im Amazonasgebiet. Auch in Kenia werden junge Menschen für mentale Gesundheit ausgebildet. L'Oréal setzt mit verschiedenen Initiativen insgesamt 415 Millionen Euro für soziale und ökologische Projekte ein und unterstreicht damit sein Engagement für nachhaltige Entwicklung.
Die NASA erweitert ihr Angebot an Satellitendaten und hat dazu acht neue Unternehmen ausgewählt. Zusätzlich werden Datenprodukte von sechs bestehenden Vertragspartnern erworben. Ziel ist es, die Bandbreite und Qualität der verfügbaren Erdbeobachtungsdaten für Forschung, Behörden und Entscheidungsträger zu erhöhen. Dabei setzt die NASA verstärkt auf die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft, um Kosten zu senken und Daten schneller bereitzustellen. Die gewonnenen Daten sollen nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse fördern, sondern auch den Katastrophenschutz stärken und die öffentliche Sicherheit verbessern. Das Gesamtvolumen des Vertrags beläuft sich auf bis zu 476 Millionen US-Dollar und läuft bis 2028.
In Frastanz wurde das Umweltverträglichkeitsgutachten für das geplante Kraftwerk der Rondo Ganahl AG veröffentlicht. Die Unterlagen sind nun vier Wochen lang öffentlich einsehbar und bilden die Grundlage für die weitere Prüfung im UVP-Verfahren. Die öffentliche UVP-Verhandlung ist für September angesetzt. Das Unternehmen startet parallel einen intensiven Dialog mit der Bevölkerung, um umfassend über das Projekt zu informieren und Bedenken auszuräumen. Ziel ist eine unabhängige, regionale Energieversorgung für Betriebe und Haushalte durch das neue Kraftwerk, das fossile Energieträger ersetzen soll.
Führende Forschungseinrichtungen und Wagniskapitalgeber haben gemeinsam das German Spin-off Framework (GSOF) vorgestellt. Ziel ist es, Ausgründungen aus der Forschung in Deutschland effizienter, gerechter und planbarer zu gestalten. Das Framework wurde von verschiedenen Akteuren wie Technologie-Transfer-Büros und Ökosystempartnern entwickelt und soll Innovationen vorantreiben.
WeberHaus hat im Mai 2024 seine vierte Photovoltaik-Anlage am Standort Rheinau-Linx in Betrieb genommen und steigert damit die Gesamtleistung auf über 2,2 Megawatt. Mit jährlich über zwei Millionen Kilowattstunden deckt das Unternehmen einen Großteil seines Energiebedarfs selbst und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Seit 2011 setzt WeberHaus auf eigene Stromproduktion und nachhaltige Energiequellen. Neben Photovoltaik nutzt das Unternehmen Restholz für die Heizung und recycelt zahlreiche Materialien, um Ressourcen zu schonen und Abfälle zu vermeiden.
Fresenius Kabi bringt mit Renalive® HP eine innovative Trinknahrung auf den Markt, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Niereninsuffizienz und Dialysepflicht zugeschnitten ist. Die neue Rezeptur ist hochkalorisch, proteinreich sowie elektrolytreduziert und wurde gemeinsam mit medizinischem Fachpersonal und Patienten entwickelt. Sie erfüllt die aktuellen Leitlinien zur Ernährung bei Dialysepflicht. Renalive® HP ist in den Sorten Waldfrucht und Lemon Yoghurt erhältlich, laktosearm, glutenfrei und kann bei bestehender Indikation zulasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnet werden. Mit der Eröffnung eines Innovationszentrums für medizinische Ernährung in Bad Homburg setzt Fresenius Kabi zudem ein Zeichen für weitere Fortschritte in Forschung und Entwicklung.
Das Fraunhofer-Institut IGB hat eine innovative Toolbox entwickelt, um Gelatine gezielt für Anwendungen in Medizin, Diagnostik und Kosmetik zu modifizieren. Dank automatisierter Prozesse können nun reproduzierbare Mengen an funktionalisierter Gelatine im großen Maßstab hergestellt werden. Die Anpassung der Materialeigenschaften ermöglicht den Einsatz von Gelatine unter anderem im 3D-Bioprinting, als Hydrogel oder Trägermaterial für Zellen und Wirkstoffe. Die neuen Verfahren erlauben es, verschiedene chemische Funktionalisierungen standardisiert zu vergleichen und bieten Unternehmen sowie Forschungspartnern hochwertige Muster für Produktentwicklungen. Auch andere biobasierte Polymere wie Kollagen oder Chitosan lassen sich mit den Methoden gezielt anpassen und für vielfältige Anwendungen nutzen.
Österreich bleibt beim Ausbau der Windenergie deutlich hinter dem internationalen Trend zurück. Während weltweit 2025 ein Rekordwachstum verzeichnet wurde, stagniert der heimische Ausbau durch langwierige Genehmigungsverfahren, fehlenden Netzausbau und politische Unsicherheiten. Das bremst nicht nur die Energiewende, sondern sorgt auch für höhere Energiepreise und eine größere Abhängigkeit von fossilen Importen. Die oekostrom AG betont die Bedeutung der Windkraft für Versorgungssicherheit, insbesondere im Winter. Erfolgreiche Projekte in Deutschland zeigen, wie rasch Windparks umgesetzt werden können, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Österreich droht, seine eigenen Klimaziele zu verfehlen, wenn der Ausbau nicht beschleunigt wird.
Die NASA hat die DAPHNE-Mission ausgewählt, um zu untersuchen, wie das Weltraumwetter und Prozesse in der Erdatmosphäre die Umgebung im All beeinflussen. Ziel ist es, die Vorhersage von Auswirkungen auf wichtige Technologien wie GPS, Satelliten und die Sicherheit von Astronauten zu verbessern. DAPHNE wird mit Zwillingssatelliten Messungen in der Thermosphäre durchführen und dabei Daten zu Wind, Temperatur und Zusammensetzung sammeln. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen helfen, das Verständnis für das Zusammenspiel von Sonnenaktivität und Erdatmosphäre zu vertiefen und die Vorhersage von Weltraumwetterereignissen zu optimieren.
Laura Lentz, eine Luxemburgerin, wurde an der Universität Innsbruck mit dem Titel „Student of the Year in Management and Economics“ ausgezeichnet. Diese Ehrung, die mit einem Preisgeld von 1.500 Euro von der Bank Austria Förderstiftung verbunden ist, wird an Studierende verliehen, die herausragende akademische Leistungen und gesellschaftliches Engagement zeigen. Laura studiert Internationale Wirtschaftswissenschaften und engagiert sich als Student Ambassador in der Aurora European University Alliance sowie im Akademischen Börsenverein Innsbruck. Die Jury, bestehend aus Fakultätsmitgliedern und Vertretern der Bank, hebt die Bedeutung von sozialem Engagement und nachhaltiger Entwicklung hervor. Neben Laura wurden auch Anerkennungspreise an drei weitere Studierende verliehen.
Rund 400 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Kroatischen Kinderwallfahrt im Franziskanerkloster Eisenstadt teil. Im Zentrum der Veranstaltung stand das Gedenken an den 800. Todestag des heiligen Franz von Assisi. Bischof Ägidius Zsifkovics vermittelte den Kindern die Botschaft des Heiligen anhand von Symbolen wie Kreuz, Kuschelschaf und Ziegelstein. Der Bischof betonte die Bedeutung von Gemeinschaft, Verantwortung für die Schöpfung und die individuellen Talente jedes Einzelnen. Die Wallfahrt wurde zudem von der Freude über den ersten Sieg Österreichs bei der Fußball-Weltmeisterschaft begleitet.
Anton Höslinger, Propst von Klosterneuburg, übernimmt den Vorsitz der Niederösterreichischen Äbtekonferenz. Er folgt damit auf Georg Wilfinger, der das Amt 18 Jahre lang innehatte. Bei der Sitzung im Stift Melk wurde zudem Petrus Stockinger aus Herzogenburg zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Die Äbtekonferenz vereint die leitenden Vertreter von elf Klöstern und Stiften in Niederösterreich sowie das Wiener Schottenstift. Sie setzt sich für die Interessen der Klöster in Niederösterreich und Wien ein und fördert deren Zusammenarbeit.
Das Ernst-Strüngmann-Institut in Frankfurt ist nun offiziell in die Max-Planck-Gesellschaft integriert und firmiert ab sofort als „Ernst-Strüngmann-Institut der Max-Planck-Gesellschaft“. Die feierliche Übergabe markiert einen bedeutenden Schritt für die hessische Forschungslandschaft. Das Institut bleibt ein wichtiger Standort für neurowissenschaftliche Forschung und soll künftig verstärkt Künstliche Intelligenz einsetzen. Die Finanzierung ist dank der Ernst Strüngmann Stiftung für mindestens zehn Jahre gesichert, unterstützt durch Landesmittel und die Max-Planck-Gesellschaft. Mit der Integration wird die Zusammenarbeit im Frankfurter Wissenschaftscluster weiter gestärkt und die internationale Bedeutung des Standorts ausgebaut.
Im Naturhistorischen Museum Wien diskutierten Expertinnen und Experten beim respACT Lab über die wachsende Bedeutung von Biodiversität für die Wirtschaft. Der Schutz von Arten und Ökosystemen beeinflusst zunehmend Produktionsprozesse, Lieferketten und Finanzierungskosten. Unternehmen, die Biodiversität strategisch berücksichtigen, stärken ihre Resilienz und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Die Veranstaltung zeigte, dass Biodiversitätsverlust nicht nur ökologische, sondern auch erhebliche ökonomische Folgen hat. Eine Integration von Biodiversität in Unternehmensstrategie und -governance wird als entscheidend für die Zukunftsfähigkeit in einem komplexen Marktumfeld betrachtet.
Die Leibniz Universität Hannover hat mit dem Forum Wissenschaftsreflexion einen neuen Forschungsbau eröffnet. In dem modernen Gebäude in Hannovers Nordstadt arbeiten künftig rund 20 Professuren aus den Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Hier werden aktuelle Zukunftsfragen und das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Gesellschaft interdisziplinär erforscht. Das Forum bietet auf 2.200 Quadratmetern Platz für 142 Mitarbeitende, Seminar- und Kommunikationsräume sowie eine große „Wissenswerkstatt“. Der Bau wurde mit Unterstützung von Bund und Land realisiert und setzt ein starkes Zeichen für die Bedeutung der Geistes- und Sozialwissenschaften an technischen Universitäten.
Beim Bologna-Tag 2026 wurde der Zwischenbericht zur Nationalen Hochschulmobilitäts- und Internationalisierungsstrategie HMIS2030 vorgestellt. Der Bericht zeigt, dass österreichische Hochschulen bereits wichtige Schritte zur Internationalisierung gesetzt haben, etwa durch flexiblere Studienstrukturen und innovative Mobilitätsformate. Trotz dieser Fortschritte bestehen weiterhin Herausforderungen, etwa bei der Anerkennung von Auslandsleistungen und der Integration internationaler Studierender. Die Veranstaltung bot Raum für Austausch und Praxisbeispiele, wie die Internationalisierung in Zukunft weiter gestärkt werden kann.
Die beliebten Oma-Eda-Geschichten aus dem Methodenset "Klischeefrei durch die Grundschule" sind ab sofort auch auf Russisch verfügbar. Neben der deutschen und türkischen Version gibt es die Geschichten nun als E-Book und Hörbuch, eingelesen vom Schauspieler Oleg Tikhomirov. Die klischeefreien Erzählungen fördern ein Aufwachsen ohne starre Rollenbilder. Durch die russischsprachige Fassung sollen noch mehr Kinder und Familien erreicht werden. Die Geschichten sind unter anderem auf Spotify abrufbar und unterstützen die Initiative für mehr Chancengleichheit im Bildungsbereich.
Prof. Alfred Rucker fordert in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "pt" ein Umdenken in der physiotherapeutischen Versorgung. Er kritisiert, dass das Gesundheitssystem zu sehr auf akute Eingriffe setzt, anstatt auf kontinuierliche Prävention und Training. Besonders bei chronischen Erkrankungen könnten strukturierte, bewegungsbasierte Programme effektiv helfen und Kosten senken. Im Fokus steht das Konzept der Prehabilitation, das als Schlüssel für Selbstwirksamkeit und langfristige Gesundheitskompetenz gilt. Rucker plädiert für die Integration individueller Trainingspfade in die Versorgung und betont die enge Verbindung von Forschung, Lehre und Praxis an der Hochschule Döpfer.
Das EU-Projekt AIMPERES startet mit dem Ziel, Emissionen und Kraftstoffverbrauch bestehender Schiffe auf Europas Wasserstraßen zu reduzieren. Im Fokus steht ein modulares Energiemanagementsystem, das mithilfe von Künstlicher Intelligenz Emissionen in Echtzeit überwacht und der Besatzung konkrete Handlungsempfehlungen bietet. Durch die Nachrüstung verschiedener Schiffstypen soll kurzfristig eine spürbare Emissionsminderung erreicht werden, ohne dass große Umbauten nötig sind. Das Projekt wird von zehn Partnern aus sechs Ländern getragen und soll die Schifffahrt effizienter und umweltfreundlicher machen.
Der Sommer ist eine besondere Zeit für Menschen und ihre Haustiere. Um sicherzustellen, dass Hunde und Katzen die heißen Tage genießen können, ist es wichtig, sie vor Hitze zu schützen und für Abkühlung zu sorgen. Zooplus gibt hilfreiche Tipps zur ausreichenden Hydration, indem spezielle Trinkbrunnen und Nassfutter empfohlen werden. Zudem sollten Haustiere kühle Rückzugsorte und kühlende Unterlagen zur Verfügung haben. Auch sommerliche Aktivitäten sollten an die Temperaturen angepasst werden, um Überhitzung zu vermeiden. Die Pflege von Fell und Pfoten ist ebenfalls entscheidend, um das Wohlbefinden der Tiere zu gewährleisten. Hitzeschlag ist eine ernsthafte Gefahr, die Tierhalter ernst nehmen sollten. Mit der richtigen Fürsorge können Hunde und Katzen den Sommer unbeschwert genießen.
Modellrechnungen zeigen, dass schon geringe bauliche Anpassungen wie eine Erhöhung von Gebäudeteilen um wenige Zentimeter massive Schäden durch Starkregen und Hochwasser verhindern können. In Österreich könnten so bis zu 86 Prozent der Wohngebäude besser geschützt werden. Die jährlichen Hochwasserschäden belaufen sich derzeit auf bis zu 285 Millionen Euro, bei Extremereignissen drohen sogar Schäden in Milliardenhöhe. Experten fordern deshalb mehr Eigenvorsorge und Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung. Prävention müsse stärker in den Fokus rücken, denn der Klimawandel erhöht die Risiken für alle Regionen. Öffentliche und private Schutzmaßnahmen sind entscheidend, um künftige Schäden zu minimieren.
Die Johanniter konnten bei ihrer Skikarten-Spendenaktion in der Wintersaison 2025/26 insgesamt 8.936 Euro für den Rettungs- und Katastrophenschutz sammeln. Gäste in Bad Kleinkirchheim und Ebene Reichenau verzichteten auf die Rückerstattung ihres Skikartenpfands und spendeten diesen Betrag. Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung durch das Hotel Hochschober und das Heidi-Hotel, die die Spenden ihrer Gäste sogar verdoppelten. Die Spendengelder fließen direkt in die Aus- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Mitglieder der Johanniter. Dadurch wird die Einsatzbereitschaft der Organisation gestärkt und die Sicherheit der Bevölkerung in der Region erhöht. Die Aktion zeigt, wie durch gemeinsames Engagement viel für das Gemeinwohl erreicht werden kann.
Der Bundestag hat umfassende Änderungen im Verpackungsrecht verabschiedet. Ziel ist es, Verpackungsmüll zu reduzieren und die Kreislaufwirtschaft zu stärken. Die neuen Vorgaben setzen EU-Vorschriften um und sehen steigende Recyclingquoten für Kunststoffabfälle vor: Ab 2028 sollen 75 Prozent, ab 2030 sogar 80 Prozent recycelt werden. Zudem werden höhere Anforderungen an Wiederverwendbarkeit, Kompostierbarkeit und den Einsatz von Recyclingmaterial gestellt. Überdimensionierte und schwer recycelbare Verpackungen sollen eingeschränkt werden. Zusätzliche Anreize sollen die umweltfreundliche Gestaltung von Verpackungen fördern.
Das ORF-Gesundheitsmagazin "Bewusst gesund" widmet sich am 20. Juni spannenden Fragen rund um Gesundheit und Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen die positive Wirkung des Küssens auf das Immunsystem sowie pflanzliche Hausmittel für gepflegte Lippen. Zudem wird die Brunnenkresse als nährstoffreiches Superfood vorgestellt, das zahlreiche gesundheitliche Vorteile bietet und einfach selbst angebaut werden kann. Ein Studiogespräch beleuchtet den gesellschaftlichen Umgang mit Sexualität im Alter und zeigt, wie offene Gespräche und medizinische Aufklärung die Lebensqualität verbessern können. Weitere Themen sind das Taubheitsgefühl in den Beinen und eine inspirierende Tanzperformance von Seniorinnen und Senioren, die beweist, dass Bewegung und Kunst auch im hohen Alter fit halten.
Die Fraunhofer-Gesellschaft und das französische Institut Mines Télécom (IMT) vertiefen ihre Partnerschaft und setzen auf gemeinsame Forschungsprojekte in den Bereichen Wasserstoff, Cybersicherheit und Smart Cities. Auf der VivaTech 2026 wurde dazu ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Ziel ist es, Europas technologische Souveränität zu stärken und Innovationen voranzutreiben. Im Fokus stehen die Dekarbonisierung von Industrie und Mobilität, der Schutz digitaler Infrastrukturen sowie die Entwicklung nachhaltiger Städte. Beide Partner bündeln ihre Kompetenzen und schaffen neue Impulse für europäische Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz.
Michael Simmer, Superintendent der evangelischen Diözese Niederösterreich, legt sein Amt aus persönlichen Gründen mit Ende des Arbeitsjahres im September nieder. Die Mitglieder der Superintendentialversammlung wurden am 18. Juni über diesen Schritt informiert. Am 25. Juni wird der Superintendentialausschuss den weiteren Fahrplan für die Nachfolge festlegen. Während der Übergangszeit übernehmen die Stellvertreter:innen gemeinsam mit der Superintendentialkuratorin die Leitung. Simmer hatte das Amt erst im September 2024 übernommen und war zuvor Fachinspektor sowie Jugendpfarrer.
Eine neue Studie der McGill University zeigt, dass sowohl Inhalt als auch Sprechweise entscheidend sind, um Gespräche spannend zu gestalten. Laut den Forschern beeinflussen eine lautere, höhere Stimme und mehr Dynamik im Tonfall die soziale Wahrnehmung des Sprechers positiv. Ob ein Gespräch jedoch verlängert wird, hängt vor allem vom Interesse am Thema ab. Während ein fesselnder Erzählstil Sympathie weckt, sorgt interessanter Inhalt dafür, dass Zuhörer länger im Gespräch bleiben möchten. Die Forscher wollen künftig auch die neurologischen Aspekte des Engagements untersuchen.
Ein neues Buch des Brazil-Norway Biodiversity Research Consortium (BRC) stellt die Ergebnisse von über zehn Jahren Forschung zur Artenvielfalt und Waldrestaurierung in Paragominas vor. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen von Bergbau und die Entwicklung wiederhergestellter Flächen auf rund 3.759 Hektar. Insgesamt haben 78 Wissenschaftler aus 19 Institutionen an dem Projekt mitgewirkt. Die Forschung liefert wichtige Erkenntnisse zur Regeneration des Bodens, zur Widerstandsfähigkeit von Arten und zu ökologischen Wechselwirkungen. Die Ergebnisse sollen helfen, effektive Methoden zur Wiederherstellung von Ökosystemen zu entwickeln und Hydro’s Ziel zu unterstützen, keinen Nettoverlust an Biodiversität zu verursachen.
Nach den verheerenden Waldbränden auf Rhodos im Sommer 2023 startet TUI ein Aufforstungsprojekt rund um das Kloster Panagia Ypseni. Auf 80.000 Quadratmetern werden 3.060 Bäume, darunter Oliven- und Zypressenbäume, gepflanzt, um die stark beschädigte Landschaft zu regenerieren und die Biodiversität zu fördern. Das Projekt, finanziert durch die TUI Care Foundation, lokale Partner und Spenden, zielt darauf ab, die natürliche Regeneration der Region zu unterstützen und langfristige soziale sowie wirtschaftliche Perspektiven für die lokale Bevölkerung zu schaffen. Zudem wird ein Bildungszentrum eingerichtet, das Umweltbildung und Freiwilligenarbeit fördert. TUI CEO Sebastian Ebel betont die Bedeutung des Projekts für den Naturschutz und die Stärkung der Region.
Samsung stellt auf der VivaTech 2026 in Paris innovative vernetzte Digital-Health-Lösungen vor. Im Fokus steht die Plattform Samsung Health, die personalisierte Funktionen für Schlaf, Bewegung, Ernährung, Wohlbefinden und Vitalparameter bietet. Durch die Integration von Smartphones, Wearables und Hausgeräten im Samsung-Ökosystem wird ein aktives Gesundheitsmanagement ermöglicht. Ein Highlight ist die Zusammenarbeit mit der Plattform Xealth, die medizinischem Fachpersonal erlaubt, Patienten digital zu betreuen. Zudem werden smarte Haushaltsgeräte wie der Bespoke AI Refrigerator mit Ernährungsmanagement vorgestellt. Partnerlösungen wie der AI Beauty Screen und Visual Meditation runden das Angebot ab.
An der Klinik Donaustadt wurde der 100. roboterassistierte Eingriff bei Kindern erfolgreich durchgeführt. Besonders bei kleinen Patienten ermöglicht der Da Vinci OP-Roboter äußerst präzise Operationen auf engstem Raum. Ein 10-jähriger Bub wurde wegen einer Nierenabflussstörung operiert und konnte bereits nach drei Tagen wieder nach Hause gehen. Dank der schonenden Methode bleiben nur minimale Narben zurück. Die Klinik Donaustadt gilt als Vorreiter in der roboterassistierten Kinderchirurgie in Österreich. Seit 2023 ist der OP-Roboter im Einsatz und erweitert das Behandlungsspektrum um zahlreiche Eingriffe an Niere, Darm und Oberbauch. Die Technologie sorgt dafür, dass die jungen Patientinnen und Patienten schneller genesen.
Der Sommer lockt ins Freie, birgt aber Risiken für die Haut. Prof. Daniela Hartmann von der München Klinik gibt zehn praktische Tipps für optimalen Sonnenschutz. Sonnencreme sollte großzügig und regelmäßig aufgetragen werden, auch wenn man sich nur hinter Fensterglas aufhält. Nach dem Schwimmen oder Schwitzen ist erneutes Eincremen Pflicht. Kleidung bietet zusätzlichen Schutz, spezielle UV-Schutzkleidung ist besonders effektiv. Wichtig ist zudem die regelmäßige Hautkrebsvorsorge, da UV-Strahlen auch ohne sichtbaren Sonnenbrand das Krebsrisiko erhöhen. Die München Klinik setzt dabei auf moderne KI-Technik zur Früherkennung und Behandlung von Hautkrebs. Nach dem Sonnenbad empfiehlt sich intensive Hautpflege und ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
Das Fraunhofer IPA und das LMU Klinikum München haben gemeinsam einen Roboter namens „Helga“ entwickelt, der das medizinische Personal bei der Überwachung von Kindern mit leichtem Schädel-Hirn-Trauma unterstützt. Der Roboter misst Vitalparameter wie Pupillenreaktion und Herzfrequenz sowie motorische und verbale Reaktionen und befindet sich derzeit im Testbetrieb. Dank innovativer Sensorik und interaktiven Anwendungen kann Helga standardisierte Untersuchungen übernehmen und so das Pflegepersonal entlasten. Langfristig soll der Roboter als zertifiziertes Medizinprodukt weiterentwickelt und auf weitere klinische Prozesse ausgeweitet werden.
Rheinmetall und Vantor bündeln ihre Kräfte für eine neue europäische 3D-Informationsplattform zur militärischen Aufklärung. Das geplante Joint Venture soll deutschen und europäischen Streitkräften eine souveräne Kontrolle über Sensordaten und deren Auswertung ermöglichen. Bilddaten von Satelliten und Drohnen werden dabei mit Kartendaten zu einem präzisen digitalen Lagebild kombiniert. Die Plattform liefert Kommandeuren und Einsatzkräften in Echtzeit verlässliche Informationen für taktische Entscheidungen. Ziel ist es, die Datenverarbeitung und Analyse zu beschleunigen, um im Ernstfall einen entscheidenden Vorteil zu bieten. Die Lösung soll zudem eine sichere Nutzung und Verarbeitung sensibler Daten innerhalb Europas gewährleisten.
Die UNIQA Insurance Group AG hat ihr Netzwerk von Medical Partner Centern auf alle neun Bundesländer Österreichs ausgeweitet. Mit 35 Standorten bietet UNIQA ihren rund 1,4 Millionen Kunden schnellen Zugang zu modernen Gesundheitsdienstleistungen, darunter Vorsorge, Diagnostik und ambulante Behandlungen. Die Medical Partner Center ermöglichen eine koordinierte medizinische Versorgung mit kurzen Wartezeiten und Direktverrechnung. Besondere Aufmerksamkeit gilt der medizinischen Versorgung von Kindern, insbesondere in Wien, wo sieben Kinderarztzentren zur Verfügung stehen. UNIQA setzt zudem auf die Zusammenarbeit mit leistungsstarken Ärztezentren, um die Versorgungsqualität zu gewährleisten und die Bedürfnisse der Kunden optimal zu bedienen.
Mit den steigenden Sommertemperaturen steigt auch das Risiko, dass Arzneimittel durch unsachgemäße Lagerung an Wirksamkeit verlieren. Medikamente sollten nicht über 25 Grad Celsius gelagert und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, da Hitze und Licht die Qualität beeinträchtigen können. Ungeeignete Aufbewahrungsorte sind etwa Autos, Fensterbänke oder feuchte Badezimmer. Empfohlen werden kühle, trockene und lichtgeschützte Plätze. Bei Unsicherheiten unterstützen Apotheken und Ärztinnen. Die Einhaltung der Lagerungshinweise garantiert die sichere Wirkung der Medikamente.
Die Universität für Weiterbildung Krems veranstaltet am 9. Juli 2026 einen Workshop, um Lösungen für die Herausforderungen der häuslichen Pflege während sommerlicher Hitzewellen zu entwickeln. Besonders ältere und pflegebedürftige Menschen sind durch steigende Temperaturen gefährdet, da sich Wohnungen stark aufheizen und die Fähigkeit zur Temperaturregulation im Alter abnimmt. Im Workshop werden gemeinsam mit Expertinnen und Experten bauliche sowie technische Maßnahmen diskutiert, die an die individuellen Wohn- und Gesundheitssituationen angepasst werden können. Die Veranstaltung gliedert sich in eine Stakeholder-Analyse, einen innovativen Spaziergang und eine Podiumsdiskussion, um neue Ansätze für hitzefitte Pflegesettings zu erarbeiten.
Am Innkraftwerk Rosenheim startet Ende Juni 2026 der Bau einer rund 2,2 Kilometer langen Fischwanderhilfe. Damit soll die ökologische Durchgängigkeit des Inns nach über 100 Jahren wiederhergestellt werden. Die neue Anlage ermöglicht es Fischen und anderen Wasserlebewesen, das Kraftwerk zu umgehen und einen Höhenunterschied von 8,3 Metern zu überwinden. Während der Bauarbeiten wird der Inntalradweg umgeleitet, die Fertigstellung ist für Herbst 2027 geplant. Das Projekt schafft neue Lebensräume mit Kiesbetten, Schotterbänken und Flachwasserzonen und wertet den Naturraum am Inn gezielt auf.
Der Verein für Konsumenteninformation hat gemeinsam mit der Stiftung Warentest 22 Sonnencremes für Kinder mit Lichtschutzfaktor 50 oder 50+ überprüft. Das Ergebnis zeigt: 13 Produkte bieten einen guten UV-Schutz und sind empfehlenswert. Allerdings erreichen fünf getestete Cremes den angegebenen Schutz nicht, unabhängig vom Preis. Ein weiteres Problem bleibt der Einsatz umweltkritischer Inhaltsstoffe, die in fast allen Produkten gefunden wurden. Lediglich drei Naturkosmetikprodukte kommen ohne diese Substanzen aus, wobei zwei davon beim UV-Schutz versagen. Ein Alleskönner unter den Sonnencremes ist weiterhin nicht am Markt.
Die privaten Haushalte in Deutschland tragen 2024 mit 54,3 Prozent erneut den größten Anteil an den laufenden Gesundheitsausgaben. Insgesamt finanzierten sie rund 286,8 Milliarden Euro, was einem deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders die Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer machen fast die Hälfte dieses Betrags aus. Auch Unternehmen steigerten ihren Anteil und zahlten 9,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Der staatliche Beitrag blieb hingegen nahezu unverändert. Die Auswertung zeigt, dass die Finanzierungsanteile der verschiedenen Akteure unterschiedlich verlaufen und die Sozialversicherungsbeiträge weiterhin die wichtigste Finanzierungsquelle sind.
Forscher:innen der Universität Innsbruck und des Naturhistorischen Museums Wien haben im Rahmen eines Sparkling-Science-Projekts fünf Elritzen-Arten in Österreich nachgewiesen, darunter eine neue Art. Die Zusammenarbeit mit Bürgerwissenschaftler:innen, darunter Fischer:innen und Schüler:innen, spielte eine entscheidende Rolle bei der Datensammlung. Elritzen sind kleine Schwarmfische, die in sauerstoffreichen Gewässern leben und für die Biodiversität von Süßwasserökosystemen wichtig sind. Die Ergebnisse zeigen, dass trotz der weit verbreiteten Arten noch viel über ihre Vielfalt zu lernen ist. Die Daten sind auch essentiell für den Schutz von Süßwasserlebensräumen, insbesondere angesichts von Umweltveränderungen.
Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) lädt am 24. Juni 2026 zu einem Gastvortrag von Harvard-Professor Scott Brewer in die Wiener Hofburg ein. Im Rahmen der Initiative „Wissenschaft, Wahrheit und Demokratie“ wird Brewer über die Rolle wissenschaftlicher Expertise in demokratischen Gesellschaften sprechen. Sein Vortrag mit dem Titel „Truth, Science, and Democracy: What Can We Learn from a Theory of Argument?“ beleuchtet, wie Argumente und wissenschaftliche Wahrheit das Funktionieren demokratischer Systeme beeinflussen. Angesichts von Polarisierung und Desinformation ist die Initiative darauf ausgerichtet, evidenzbasierte Debatten zu fördern und wissenschaftliche Erkenntnisse für die Gesellschaft zugänglich zu machen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und für alle Interessierten zugänglich, jedoch ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.
Die FH Wiener Neustadt verlieh zum achten Mal die Dr. Hans Riegel-Fachpreise in Zusammenarbeit mit der Kaiserschild-Stiftung. Ausgezeichnet wurden Schülerinnen und Schüler aus mehreren Bundesländern für herausragende Arbeiten im MINT-Bereich sowie kreative mediale Projekte. Die Preisträger beschäftigten sich mit aktuellen Themen wie Quantencomputing, Cyberkriminalität und Schlaf im Leistungssport. Die Auszeichnung soll junge Talente fördern und sie ermutigen, ihre Interessen in Wissenschaft und Technik weiterzuverfolgen. Die Gewinner zeigen ein hohes fachliches Niveau und großes Potenzial für zukünftige Innovationen. Zudem profitieren die ausgezeichneten Teilnehmer von einem Förderprogramm für wissenschaftlichen Austausch.
Beim Biodiversitätsgipfel in Schiltern diskutierten Vertreter aus Landwirtschaft, Forschung und Handel, wie die Sortenvielfalt in der Landwirtschaft langfristig gesichert werden kann. Die Teilnehmer betonten, dass die Bewahrung der Artenvielfalt nicht nur Naturschutz, sondern auch eine wirtschaftliche Grundlage darstellt. SPAR Österreich setzt auf nachhaltige Partnerschaften und gentechnikfreie Produktion, um die Lebensmittelversorgung zu stärken. Es wurde auch auf die Herausforderungen durch bürokratische Hürden und die Notwendigkeit eines besseren Verständnisses von Biodiversität in der Bevölkerung hingewiesen. Ein neuer landwirtschaftlicher Expertenrat soll den Austausch zwischen Praxis, Forschung und Handel fördern, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.
NASA setzt auf eine innovative Partnerschaft mit Relativity Space, um die Marsforschung voranzutreiben. Während NASA das Atmosphärenmessgerät Aeolus beisteuert, liefert Relativity Space das Raumfahrzeug, die Rakete und übernimmt die Missionsdurchführung. Ziel ist es, durch gebündelte Kräfte schneller und häufiger wichtige Daten über den Mars zu gewinnen, was künftige bemannte Missionen erleichtern soll. Aeolus, bestehend aus vier Instrumenten, wird ab 2028 täglich globale Daten zu Winden, Temperaturen und Staub auf dem Mars liefern. Diese Informationen verbessern das Verständnis der Marsatmosphäre und helfen, Risiken für zukünftige Landungen zu minimieren. Die Zusammenarbeit basiert auf einem langfristigen Vertrag und soll den Grundstein für weitere Marsmissionen legen.
Professor Thomas Sporer, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer IDMT, wurde bei der AES Europe Convention in Kopenhagen mit dem renommierten Fellowship Award der Audio Engineering Society (AES) ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt seine herausragenden Beiträge zur Bewertung von Audioqualität und sein langjähriges Engagement bei der Standardisierung audiotechnischer Verfahren. Die AES ist die weltweit führende Fachgesellschaft im Bereich Audiotechnik und fördert den internationalen Austausch zwischen Forschung, Industrie und Praxis. Die Auszeichnung gilt als eine der höchsten Ehrungen der Branche und unterstreicht die Bedeutung von Spores Forschung für die Weiterentwicklung der Audiotechnik.
Die Tour de Chance 2026 der Volkshilfe führte quer durch Österreich, um auf Kinderarmut aufmerksam zu machen. Tausende Kinder und Jugendliche, zahlreiche Schulen, Gemeinden und Vereine sowie hunderte Mitradlerinnen und Mitradler engagierten sich für das Ziel, gleiche Chancen für alle Kinder zu schaffen. Im Mittelpunkt der Fahrradtour standen die Erfahrungen und Forderungen junger Menschen. Angesichts von 395.000 armuts- oder ausgrenzungsgefährdeten Kindern fordert die Volkshilfe eine echte Kindergrundsicherung, damit Bildung, Gesundheit und soziale Teilhabe für alle gesichert sind.
Eine aktuelle Studie der BarmeniaGothaer zeigt, dass viele Deutsche die geplante Reform der privaten Altersvorsorge kaum kennen. Besonders junge Erwachsene wissen wenig über die anstehenden Änderungen und fühlen sich schlecht informiert. Die Mehrheit der Befragten erwartet zudem komplexe neue Produkte und sieht einen hohen Beratungsbedarf, insbesondere bei den Jüngeren. Die Untersuchung verdeutlicht, dass die Zielgruppen der Reform bisher nicht ausreichend erreicht werden. Während ältere Menschen besser informiert sind, wächst bei den Jungen die Unsicherheit. Der Bedarf an verständlicher Beratung und klaren Informationen wird als dringend angesehen, um Fehlentscheidungen bei der Altersvorsorge zu vermeiden.
Der AWS Solutions Hub feiert sein dreijähriges Bestehen als Zentrum für praktische Klimaschutzlösungen nahe Wien. Hier werden Ideen nicht nur präsentiert, sondern direkt umgesetzt, etwa durch erneuerbare Energiegemeinschaften mit PV-Anlagen und Batteriespeichern, die inzwischen mehr als 10.000 Menschen verbinden. Mit dem Wild Solutions Park entsteht zudem ein lebendiger Lebensraum, der Forschung, Bildung und Naturschutz vereint. Kinder und Jugendliche erhalten praktische Lernerfahrungen zu Umwelt und Ernährung, während Start-ups und Organisationen innovative Ansätze für den ländlichen Raum entwickeln. Der Hub gilt als Vorbild für nachhaltige Entwicklung.
Bei der Regionalkonferenz "Zukunft Obstbau" in Jork präsentierte das Fraunhofer IFAM gemeinsam mit Partnern innovative Lösungen für die Digitalisierung und Automatisierung im Obstbau. Im Mittelpunkt standen die Projekte SAMSON und KERMIT, die ressourcenschonende Technologien und Klimaschutzmaßnahmen für Obstbaubetriebe vorstellen. Besucher konnten bei Live-Demonstrationen neueste Entwicklungen wie digitale Hofmanagementsysteme, mobile Roboter und Methoden zur Treibhausgas-Reduktion erleben. Die Veranstaltung bot zudem Vorträge und Networking-Möglichkeiten, um den Austausch zwischen Forschung und Praxis zu fördern.
Die Universität für Weiterbildung Krems trauert um Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Kampits, der am 16. Juni 2026 in Wien nach langer Krankheit verstorben ist. Kampits war langjähriger Leiter des Zentrums für Ethik in der Medizin und engagierte sich besonders für medizinethische Fragen sowie den Ethikunterricht an Schulen und Universitäten. Der gebürtige Wiener war renommierter Sartre-Experte, Professor und Dekan an der Universität Wien und wurde mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet. Die Universität verliert mit ihm eine prägende Persönlichkeit, deren wissenschaftliches Wirken weit über Österreich hinausreichte.
Universitäten in den USA integrieren verstärkt KI-Tools wie Gemini for Education und Google NotebookLM, um Studierende und Lehrende auf eine von Künstlicher Intelligenz geprägte Zukunft vorzubereiten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Datenschutz und Datensicherheit: Mehrere Hochschulen nutzen die Tools campusweit und gewährleisten so den Schutz sensibler Informationen. Neben dem Ausbau der technischen Infrastruktur setzen die Bildungseinrichtungen auf umfassende Trainingsprogramme. Mit Kursen, Zertifikaten und praxisnahen Projekten werden Studierende und Mitarbeitende fit für den Umgang mit KI gemacht und auf neue Anforderungen am Arbeitsmarkt vorbereitet.
Der Deutsche Alpenverein warnt vor den Risiken des Bergsports bei sommerlicher Hitze. Temperaturen über 25 Grad erhöhen die Belastung und können zu gefährlichen Zuständen wie Hitzeerschöpfung führen. Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Kreislaufprobleme sollten ernst genommen werden. Der DAV empfiehlt, Touren früh zu starten, schattige Routen zu wählen und ausreichend Pausen einzulegen. Zudem ist ein konsequenter Schutz vor UV-Strahlung mit Sonnencreme, Kopfbedeckung und Sonnenbrille wichtig. Regelmäßiges Trinken und das Meiden von Touren in der Mittagshitze helfen, Beschwerden vorzubeugen. Bei Anzeichen von Überhitzung sollte sofort gehandelt und bei Bedarf Hilfe gerufen werden.
In Leipzig wurde die größte Solarthermieanlage Deutschlands offiziell in Betrieb genommen. Mit etwa 13.000 Solarkollektoren wird die Anlage künftig CO₂-freie Wärme direkt ins Fernwärmenetz einspeisen und gilt als eines der größten Projekte dieser Art weltweit. Das Solar-Heizkraftwerk ist ein bedeutender Schritt zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung und dient als Vorbild für andere Städte. Der Bundesverband Solarwirtschaft sieht darin ein großes Ausbaupotenzial, da deutschlandweit zahlreiche Wärmenetze auf erneuerbare Energien umgestellt werden könnten.
Der ESA-Rat hat auf seiner 347. Sitzung in Paris wichtige Entscheidungen zur Stärkung der Agentur und internationalen Zusammenarbeit getroffen. Neue Direktoren wurden ernannt, darunter Christine Klein für Finanzen und Jean-Luc Trullemans für Strategie. Zudem wurde ein Interim-Ministerratstreffen für Dezember 2026 in Italien angekündigt, um die europäische Raumfahrtstrategie weiterzuentwickeln. Das EPIC-Missionskonzept für einen einmonatigen Astronauteneinsatz wurde vorangetrieben. Die Zusammenarbeit mit Griechenland im Satellitenprogramm und mit der UNO-Organisation FAO für Erdbeobachtung wurde verlängert. Auch die Kooperation mit der indischen Raumfahrtbehörde ISRO wurde ausgeweitet.
Die europäische Trägerrakete Ariane 6 hat 36 Amazon-Leo-Satelliten ins All gebracht und dabei einen neuen europäischen Rekord für das höchste Startgewicht aufgestellt. Möglich machten dies vier neue, leistungsstärkere Booster, die jeweils 14 Tonnen mehr Treibstoff fassen als bisherige Modelle. Der Start erfolgte vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana und markiert den achten erfolgreichen Einsatz der Ariane 6 in Folge. Die neuen Booster steigern die Gesamtleistung der Rakete um bis zu 15 Prozent und ermöglichen häufigere sowie effizientere Missionen. Die Entwicklung der Ariane 6 gilt als Paradebeispiel europäischer Zusammenarbeit und Innovationskraft. Das Projekt vereint Know-how aus 13 Ländern und setzt auf geteilte Technologie, um Kosten zu senken und die Versorgungskette zu optimieren.
Im historischen Ambiente der Frankfurter I.G. Farben-Zentrale wurde das Start-up Ovo Labs mit dem Max-Planck-Gründungspreis ausgezeichnet. Das Team um Melina Schuh entwickelte Methoden, um fehlerhafte Eizellen besser zu verstehen und Lösungen für unerfüllten Kinderwunsch zu finden. Die Auszeichnung würdigt die erfolgreiche Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in konkrete Anwendungen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Technologietransfer von der Forschung in die Wirtschaft. Forschende und Gründungsinteressierte nutzten die Gelegenheit zum Austausch und zur Netzwerkbildung. Die Max-Planck-Gesellschaft will künftig noch mehr Start-ups fördern.
Die "Chief Sustainability Officer Studie 2026" von Horváth zeigt, dass wirtschaftlicher Druck und regulatorische Unsicherheiten die Integration von Nachhaltigkeit in Unternehmensentscheidungen bremsen. Trotz zunehmender ESG-Berichterstattung wird Nachhaltigkeit oft nicht systematisch in Planung und Investitionen berücksichtigt, was langfristige Risiken und Wettbewerbsvorteile gefährdet. Die Studie verdeutlicht, dass 91 Prozent der Unternehmen Nachhaltigkeit als vorteilhaft bewerten, jedoch nur 13 Prozent ihm großen strategischen Einfluss zuschreiben. Künstliche Intelligenz wird als potenzieller Hebel zur Verbesserung des Nachhaltigkeitsmanagements identifiziert, während der Handlungsbedarf in der Lieferkette hoch bleibt. Viele Unternehmen müssen ihre Datenqualität und Prozesse verbessern, um die Vorteile der Nachhaltigkeit realisieren zu können.
Google beteiligt sich an einer neuen Initiative von Frontier und investiert über 900 Millionen Dollar in innovative Technologien zur dauerhaften Entfernung von CO2. Ziel ist es, bahnbrechende Lösungen wie verbesserte Gesteinsverwitterung und Biomasse-CO2-Entnahme zu fördern, die sowohl dem Klima als auch lokalen Gemeinschaften zugutekommen. Diese Maßnahmen ergänzen Googles bestehendes Engagement für Klimaschutz, darunter die Wiederherstellung von Ökosystemen und die Eliminierung von Super-Schadstoffen. Gemeinsam sollen diese Ansätze die Erwärmung durch Emissionen langfristig ausgleichen und nachhaltige Veränderungen bewirken.
Das europaweite Forschungsprojekt PathChange untersucht, wie degradierte Feuchtgebiete in Europa erfolgreich renaturiert werden können, wenn verschiedene Interessen aufeinandertreffen. Ziel des vom ISOE koordinierten Projekts ist es, Konflikte zwischen Politik, Verwaltung, Landwirtschaft und Zivilgesellschaft konstruktiv zu lösen und gesellschaftlich tragfähige Wege für mehr Biodiversität zu entwickeln. In Fallstudien in mehreren EU-Ländern werden regionale Unterschiede analysiert und Handlungsempfehlungen erarbeitet. Durch Workshops und transdisziplinäre Ansätze sollen innovative Lösungen für den Schutz und die Wiederherstellung von Feuchtgebieten entstehen. Das Projekt wird von der EU und nationalen Förderprogrammen unterstützt.
Mit dem QuantumBW Atlas startet in Baden-Württemberg eine digitale Plattform, die einen umfassenden Überblick über Akteure, Themen und Entwicklungen im Bereich Quantencomputing, Quantensensorik und Quantennetzwerke bietet. Die Plattform richtet sich an Unternehmen, Forschungseinrichtungen und die Öffentlichkeit, um den Zugang zu Informationen und Kooperationsmöglichkeiten zu erleichtern. Der Atlas ist Teil der Initiative QuantumBW und soll die Sichtbarkeit sowie die Zusammenarbeit im Quantenökosystem stärken. Die Inhalte werden laufend erweitert und ermöglichen es, gezielt Partner und Kompetenzen zu identifizieren. Damit wird der Transfer von Forschung in die Anwendung gefördert und Baden-Württemberg als führender Standort für Quantentechnologien positioniert.
Die FSSC 22000 Version 7 ist ab sofort für Unternehmen der Lebensmittelindustrie und deren Zulieferer verpflichtend. Mit der neuen Version werden aktualisierte Präventivprogramme auf Basis der ISO-22002:2025 eingeführt und die Anforderungen an Lebensmittelsicherheit klarer strukturiert. Auch die Zuordnung der Food-Chain-Kategorien wurde überarbeitet, um die Zertifizierung transparenter zu gestalten. Unternehmen, die aktuell noch nach Version 6 zertifiziert sind, haben eine zwölfmonatige Übergangsfrist. Die Umstellung umfasst unter anderem neue Vorgaben für Hygiene, Personalhygiene, Schädlingsbekämpfung und die Qualifikation der Auditoren. TÜV SÜD empfiehlt gezielte Schulungen und interne Audits zur erfolgreichen Umsetzung.
Die REWE Group in Österreich unterstreicht mit ihrem Nachhaltigkeitsbericht 2025 ihre Vorreiterrolle im Handel. Das Unternehmen spendete im vergangenen Jahr über 25 Millionen Mahlzeiten-Äquivalente an soziale Organisationen und setzt damit ein deutliches Zeichen für gesellschaftliches Engagement. Auch Diversität, Chancengleichheit und Inklusion werden durch gezielte Maßnahmen im Unternehmen gestärkt. Besonders im Fokus stehen Frauengesundheit und die Förderung von Bio-Produkten sowie pflanzenbasierter Ernährung. Initiativen wie Pfandspenden und der Ausbau des Bio-Sortiments zeigen, dass Nachhaltigkeit in allen Geschäftsbereichen aktiv gelebt wird. Der vollständige Bericht ist online verfügbar.
Das Start-up Ovo Labs wurde mit dem Max-Planck-Gründungspreis des Stifterverbandes ausgezeichnet. Die feierliche Übergabe fand in der historischen Eisenhower-Rotunde des Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt statt. Im Zentrum der Veranstaltung stand der Technologietransfer aus der Grundlagenforschung in die Wirtschaft. Das Team von Ovo Labs entwickelte neue Methoden zur Beobachtung und Verbesserung menschlicher Eizellen, um die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft zu erhöhen. Die Auszeichnung würdigte die erfolgreiche Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in konkrete biotechnologische Anwendungen und den Beitrag zur Frauengesundheit.
In Frankfurt wurden beim Female Finance Award erneut herausragende Frauen aus der Finanzbranche ausgezeichnet. Geehrt wurden unter anderem Souâd Benkredda (DZ Bank) für ihre Rolle im Kapitalmarktgeschäft und Ina Schlie (Encourage Ventures), die sich für Diversität und weibliches Unternehmertum einsetzt. Auch Corinne Brecher erhielt einen Preis für ihre Plattform zur Förderung finanzieller Bildung bei Frauen. Erstmals wurden die Kategorien „High Potentials“ und der Sonderpreis „Editors' Choice“ vergeben. Kristina Lindenbaum (dwpbank) und Elena von Metzler wurden in diesen neuen Kategorien ausgezeichnet. Über 120 Gäste aus Wirtschaft und Finanzen nahmen an der feierlichen Veranstaltung teil.
Clarivate hat die aktuellen Journal Citation Reports 2026 veröffentlicht. Die Ausgabe umfasst Daten von über 22.600 Fachzeitschriften aus 254 Kategorien und legt den Fokus auf Transparenz und Vergleichbarkeit bei der Bewertung wissenschaftlicher Journale. Besonders auffällig ist der Anstieg neuer Zeitschriften mit Impact Factor, wobei 58 Prozent davon außerhalb der USA und Westeuropas angesiedelt sind. Die Analyse zeigt eine wachsende Beteiligung von Autoren aus dem Globalen Süden, vor allem aus China und Indien. Neben dem bekannten Impact Factor stehen weitere Indikatoren zur Verfügung, die eine differenzierte Bewertung ermöglichen und so die Entscheidungsfindung für Verlage, Bibliotheken und Forschende unterstützen.
Im Wiesental warnen die Energieexperten von naturenergie vor Betrügern, die sich als Mitarbeitende des Unternehmens ausgeben. Besonders betroffen sind derzeit Hausen und Zell, wo Unbekannte an Haustüren klingeln, um persönliche Daten zu erschleichen oder teure Stromverträge unterzuschieben. Die Betrüger nutzen die erlangten Informationen, um ohne Wissen der Betroffenen Verträge abzuschließen. naturenergie rät, keine sensiblen Daten preiszugeben, keine Dokumente zu unterschreiben und sich im Zweifel direkt an den Kundenservice zu wenden. Weitere Tipps finden sich auf der Unternehmenswebsite.
Am 20. und 21. Juni lädt die Bundesregierung zum Tag der offenen Tür nach Berlin. Interessierte können zentrale Regierungsorte besuchen und spannende Einblicke gewinnen. Im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend steht das Motto "Talente statt Stereotype" im Mittelpunkt. Projekte wie Girls'Day, Boys'Day und Klischeefrei im Sport präsentieren sich mit Informations- und Mitmachangeboten, um für mehr Chancengleichheit und Vielfalt zu sensibilisieren.
Forschende der Ruhr-Universität Bochum testen eine neue Kurzbehandlung für Menschen mit starker Spinnenangst. Für die Studie werden Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren gesucht, die an einem etwa fünfstündigen Expositionstraining teilnehmen möchten. Das Ziel der Studie ist es, herauszufinden, wie Angststörungen durch gezielte Konfrontation mit dem Auslöser effektiver behandelt werden können. Teilnehmer profitieren von der kostenlosen Behandlung und erhalten nach Abschluss der drei Termine einen 50-Euro-Gutschein als Dankeschön.
Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben gemeinsam mit internationalen Partnern eine innovative Mikroskopie-Plattform entwickelt, die erstmals die Untersuchung einzelner Lipidtransportproteine ermöglicht. Bisherige Methoden lieferten nur Durchschnittswerte, doch mit dem neuen Ansatz werden individuelle Unterschiede zwischen den Proteinen sichtbar. Die Plattform erlaubt es, präzise zu messen, wie schnell einzelne Proteine Lipide durch Zellmembranen transportieren. Diese Technik könnte neue Erkenntnisse über Krankheiten liefern, die mit gestörtem Lipidtransport zusammenhängen, und eröffnet Perspektiven für die Entwicklung neuer Medikamente.
Die TU Wien zeigt in einer aktuellen Studie, dass Europa bei der Energiewende nicht zwangsläufig von Technikimporten aus China abhängig sein muss. Durch den gezielten Ausbau der europäischen Produktion von Solarmodulen, Windkraftanlagen und anderen Energietechnologien könnte bis 2030 mindestens 40 Prozent des Bedarfs aus eigener Herstellung gedeckt werden. Das Forschungsteam analysierte 243 Szenarien und kommt zu dem Schluss, dass eine stärkere Eigenproduktion zwar Investitionen erfordert, aber keine Verzögerung beim Ausstieg aus fossilen Energien verursacht. Mehr Resilienz und weniger Abhängigkeit von Importen stärken Europas Position und machen die Energiewende robuster.
Krebspatienten und ihre Angehörigen im Münchner Süden erhalten ab sofort umfassende psychosoziale Unterstützung: Die München Klinik Neuperlach bietet gemeinsam mit lebensmut e.V. eine neue Krebsberatungsstelle an. Das Angebot richtet sich vor allem an ambulant behandelte Patientinnen und Patienten sowie deren Familien und ist ohne Bürokratie, Wartezeit oder Kosten verfügbar. Die Beratungsstelle bietet persönliche, telefonische und digitale Beratung, Einzel- und Familiengespräche sowie Zugang zu spezialisierten Gruppenangeboten. Ziel ist es, Betroffene in allen Phasen der Erkrankung zu begleiten, ihre Lebensqualität zu stärken und die seelische Belastung zu mindern.
Religionsfeindlichkeit nimmt laut einer neuen Studie des Pew Research Centers weltweit deutlich zu. Im Jahr 2023 wurden in 55 Staaten hohe soziale Feindseligkeiten gegenüber Religionsgemeinschaften festgestellt, ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Besonders betroffen sind Muslime, Juden und Zeugen Jehovas, aber auch christliche Minderheiten geraten zunehmend unter Druck. Staatliche Eingriffe in religiöse Aktivitäten haben ebenfalls einen neuen Höchststand erreicht: In 185 Ländern wurden Religionsgemeinschaften schikaniert oder überwacht. Die Gründe für diese Entwicklung liegen vor allem in aktuellen Konflikten, Diskriminierungen und Kriegen.
Der Regensburger Dom St. Peter prägt seit 750 Jahren das Stadtbild an der Donau. Die gotische Kathedrale, deren Bau 1275 begann, wurde nach mehreren Vorgängerbauten errichtet und erst 1872 vollendet. Sie ist bekannt für ihre lichtdurchflutete Architektur und die farbigen Glasfenster, die das Innere in ein eindrucksvolles Lichtspiel tauchen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Dom immer wieder erweitert und restauriert, zuletzt mit Unterstützung von Ludwig I. Zum Jubiläum finden zahlreiche Veranstaltungen und Gottesdienste statt. Der Dom bleibt ein zentraler Ort für Glauben und Kultur in Regensburg.
Die WMO schreibt in ihrem Klimabericht für Asien 2025 von dramatischen Veränderungen: Rekordhitze, massive Gletscherschmelze und extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen und Dürren bedrohen Millionen Menschen. Besonders betroffen sind Länder wie China, Japan und Korea, die 2025 den heißesten Sommer seit Messbeginn erlebten. Auch die Ozeane erwärmen sich rasant, der Meeresspiegel steigt, und die Gletscher in Hochasien verlieren weiter an Masse. Die Folge sind wachsende Risiken für Wasserversorgung, Infrastruktur und Lebensgrundlagen. Frühwarnsysteme und gezielte Vorsorge werden laut Experten immer wichtiger, um Menschenleben zu schützen und Schäden zu begrenzen.
Eine Studie des IMC Krems zeigt, dass junge Erwachsene in Österreich sowohl Familie als auch Karriere anstreben. Die Befragung von rund 200 Studierenden ergab, dass 40 Prozent beides als gleich wichtig empfinden, während traditionelle Geschlechterrollen und mangelnde Rahmenbedingungen die Vereinbarkeit erschweren. Besonders Frauen sehen durch Elternschaft Nachteile für ihre Karriere, während Männer kaum Auswirkungen erwarten. Als größte Herausforderungen gelten Zeitmangel und finanzielle Unsicherheit. Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und kinderfreundliche Unternehmenskulturen werden als Lösungsansätze genannt. Fast die Hälfte der Befragten ist vorsichtig optimistisch, dass sich die Situation in den nächsten zehn Jahren verbessert.
Ab dem 1. Juli 2026 senkt dm drogerie markt die Preise für über 170 Artikel im Lebensmittelsortiment, um eine zeitgemäße Ernährung leistbarer zu machen. Dies geschieht im Rahmen der gesetzlichen Mehrwertsteuersenkung auf bestimmte Grundnahrungsmittel von 10 auf 4,9 Prozent. Zusätzlich werden auch Preise für pflanzliche Drinks, Getreidealternativen und Spezialmehle gesenkt, die nicht von der Steuersenkung profitieren. Geschäftsführer Thomas Köck betont, dass dm damit nicht nur die finanziellen Belastungen der Kunden verringern, sondern auch gesunde und nachhaltige Ernährung fördern möchte. Die Initiative ist Teil des Dauerpreiskonzepts „dm immergünstig“, das auf transparente und langfristige Preise setzt.
Eine neue Greenpeace-Studie zeigt, dass Rechenzentren in den USA rund ein Drittel mehr klimaschädliche Emissionen verursachen als europäische. Grund ist der hohe Anteil fossiler Energien im US-Strommix, während Europa zunehmend auf erneuerbare Energien setzt. Große Technologiekonzerne wie Amazon, Meta, Google und Microsoft betreiben den Großteil ihrer Rechenzentren in den USA und sind für fast die Hälfte der weltweiten Emissionen verantwortlich. Die Studie warnt, dass sich diese Kluft bis 2030 weiter vergrößern könnte, wenn der Ausbau fossiler Kraftwerke in den USA anhält. Greenpeace fordert, dass neue Rechenzentren nur noch dort gebaut werden, wo ausreichend erneuerbare Energien zur Verfügung stehen, um die Klimaziele nicht zu gefährden.
Eine aktuelle Umfrage von Österreichs Energie zeigt, dass die Bevölkerung sichere, leistbare und saubere Energie aus Österreich wünscht. Besonders die Leistbarkeit des Stroms ist erstmals wichtiger als Versorgungssicherheit. Die Menschen unterstützen den Ausbau von Netzen und erneuerbarer Energie und erwarten schnelleres Handeln bei Planung und Umsetzung. 57 Prozent der Befragten fordern einen Ausbau der Stromnetze, 67 Prozent wünschen mehr heimische Stromerzeugung. Viele empfinden das aktuelle Tempo beim Ausbau erneuerbarer Anlagen als zu langsam. Strom gilt für die Mehrheit als Energieform der Zukunft, entscheidend bleibt jedoch eine leistungsfähige Infrastruktur.
Das Fraunhofer IDMT hat im Projekt NEMO neue Technologien entwickelt, um EEG-Daten besser zu anonymisieren und so den Datenschutz zu stärken. Mit Hilfe von KI-Algorithmen werden individuelle Muster in den Hirnströmen entfernt, sodass eine Wiedererkennung von Personen erschwert wird, während wichtige Informationen für die Forschung erhalten bleiben. Die Ansätze wurden erfolgreich bei der Analyse von Schlafphasen getestet. Das Projekt zeigt, dass eine Balance zwischen Datenschutz und wissenschaftlicher Nutzbarkeit möglich ist. Die Ergebnisse sollen künftig das Vertrauen in medizinische Anwendungen und die Verfügbarkeit von EEG-Daten für die Forschung stärken.
Ab 30. Juni gilt in der EU eine neue Richtlinie, die ein ausgewogeneres Geschlechterverhältnis in Leitungsorganen von börsennotierten Unternehmen vorschreibt. Bis 2026 müssen mindestens 40 Prozent der Aufsichtsräte oder 33 Prozent aller Mitglieder in Leitungsorganen vom jeweils weniger vertretenen Geschlecht besetzt sein. Unternehmen sind verpflichtet, transparente und geschlechtsneutrale Auswahlverfahren einzuführen und regelmäßig über Fortschritte zu berichten. Eine aktuelle Studie von SD Worx zeigt, dass 42 Prozent der europäischen Firmen noch ein Ungleichgewicht in Führungspositionen sehen. Die Richtlinie soll nicht nur die gesetzlichen Vorgaben erfüllen, sondern Unternehmen auch helfen, eine stärkere und transparentere Talentpipeline zu entwickeln und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
Der 10. Austrian World Summit in der Wiener Hofburg brachte internationale Gäste, inspirierende Diskussionen und innovative Lösungen für eine nachhaltige Zukunft zusammen. Über 1.000 Teilnehmer:innen, zahlreiche Livestream-Zuseher:innen und 500 Schüler:innen machten die Jubiläumsausgabe zu einer der größten bislang. Im Mittelpunkt standen die Einbindung junger Menschen und konkrete Projekte für Klimaschutz, nachhaltige Ernährung und innovative Technologien. Ausstellungen und Panels zeigten praxisnahe Antworten auf globale Herausforderungen. Der Summit endete mit einem emotionalen Ausblick auf die nächste Ausgabe 2027.
Ab 1. Januar 2027 sind Altkleider-Sammelcontainer im öffentlichen Raum in Wien verboten. Tchibo bietet eine Lösung an: In 120 Filialen können Kund*innen gut erhaltene Kleidung spenden und damit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Von 22. Juni bis 11. Juli 2026 liegt der Fokus auf Sportmode. Spender*innen erhalten mit der TchiboCard 20 % Rabatt auf ihren nächsten Einkauf. Tchibo und Re-Use Austria arbeiten seit 2020 zusammen, um Textilien im Kreislauf zu halten und die Sozialwirtschaft zu unterstützen. Die Kleidung wird an Partner wie die Volkshilfe und Caritas weitergegeben, sodass sie eine zweite Chance erhält. Diese Initiative fördert nachhaltigen Konsum und bietet eine einfache Möglichkeit, Kleidung sinnvoll weiterzugeben.
Innovative, tragbare Röntgensysteme könnten die medizinische Versorgung vor allem in ländlichen Regionen entscheidend verbessern. Sie ermöglichen es Ärzten, direkt vor Ort präzise Röntgenbilder zu erstellen und so schnelle Diagnosen zu stellen – ganz ohne lange Anfahrtswege oder Wartezeiten für die Patienten. Die neue Technologie basiert auf intelligenter Sensorik, die Bewegungen erkennt und so für gestochen scharfe Bilder sorgt, ohne wiederholte Strahlenbelastung. Das Fraunhofer ENAS, das Klinikum Chemnitz und Atomed X-Ray entwickeln gemeinsam ein smartes Sensormodul, das die Bildqualität mobiler Röntgengeräte optimiert. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Hausbesuchen über Pflegeeinrichtungen bis hin zur Notfallmedizin und Katastrophenschutz. Das Projekt DORMO soll Forschung und Praxis enger vernetzen und die Gesundheitsversorgung nachhaltig stärken.
McDonald’s Deutschland hat ein Anerkenntnisurteil angenommen und verpflichtet sich, bestimmte Formulierungen zu Klimazielen nicht mehr zu verwenden. Die betroffenen Aussagen auf der Website wurden bereits vor Monaten überarbeitet, um Missverständnisse zu vermeiden. Das Unternehmen kritisiert das Vorgehen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) als wenig kooperativ und warnt davor, dass Konfrontation statt Zusammenarbeit nachhaltige Entwicklungen behindern könnte. McDonald’s betont, regelmäßig Anpassungen vorzunehmen und Rückmeldungen von Kunden und Partnern einzubeziehen.
Das ISOE-Projekt reSYNERGY erforscht, wie kommunales Abwasser als alternative Ressource für die Produktion von grünem Wasserstoff genutzt werden kann. Ziel ist es, Wasser- und Energieinfrastrukturen intelligent zu koppeln, um die Versorgungssicherheit bis 2035 zu stärken. Im Mittelpunkt steht eine Demonstrationsanlage, die Abwasser zu Reinstwasser aufbereitet und für die Wasserstoffproduktion einsetzt. Neben technischen und wirtschaftlichen Aspekten analysiert das Projekt die Resilienz der Systeme gegenüber Extremwetter und entwickelt Governance-Modelle für die Zusammenarbeit von Wasserwirtschaft, Energie, Industrie und Kommunen. Die Ergebnisse sollen nachhaltige Perspektiven für die Wasserstoffwirtschaft schaffen und Handlungsempfehlungen ableiten.
Die Weiterbildung in der Chirurgie steht vor großen Herausforderungen: Nach dem EUGH-Urteil von 2003 und dem Trend zur Ambulantisierung werden klassische Klinikstrukturen zunehmend unzureichend. Immer weniger Eingriffe finden im Krankenhaus statt, wodurch die geforderten Weiterbildungszahlen schwer zu erreichen sind. Ein sektorenübergreifendes Modell, das auch den vertragsärztlichen Bereich einbezieht, wird daher immer wichtiger. Ein innovatives Projekt in Schleswig-Holstein zeigt, wie Kliniken und Praxen gemeinsam die Weiterbildung sichern können. Die Finanzierung bleibt jedoch eine Hürde, die nur durch gesamtgesellschaftliches Engagement und neue gesetzliche Regelungen überwunden werden kann. Gesetzesinitiativen und Kampagnen stärken nun den politischen Druck für nachhaltige Lösungen.
Sieben Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten haben an der Katholischen Medien Akademie (KMA) in Wien ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Die feierliche Zertifikatsverleihung fand im Club 4 am Stephansplatz statt und wurde von prominenten Medienvertreterinnen und -vertretern begleitet. Die KMA legt Wert auf fundierte, kritische und gesellschaftlich relevante Medienarbeit. Die Absolventen wurden auf die Herausforderungen des modernen Journalismus vorbereitet, insbesondere auf die Bedeutung von Verantwortung, Orientierung und Vielperspektivität in einer demokratischen Gesellschaft. Seit 1978 bietet die KMA eine anerkannte Ausbildung für Print-, Radio-, TV- und Onlinejournalismus an.
Die Eröffnung einer modernen Batterierecyclinganlage von Saubermacher und Meinhardt in Deutschland markiert einen wichtigen Fortschritt für den europäischen Umgang mit Altbatterien. Die Anlage soll dazu beitragen, den Batteriekreislauf nachhaltiger zu gestalten. Bei einer Podiumsdiskussion diskutierten Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen, wie Politik, Industrie und Gesellschaft besser zusammenarbeiten können. Ziel ist der Ausbau von Recyclingkapazitäten unter höchsten Umwelt- und Sicherheitsstandards.
Der weltweite Fisch- und Meeresfrüchtekonsum ist auf ein Rekordhoch von 235 Millionen Tonnen gestiegen, während fast 38 Prozent der globalen Fischbestände überfischt sind. Die FAO warnt in ihrem aktuellen Bericht, dass nur noch rund 62 Prozent der Fischbestände nachhaltig bewirtschaftet werden. Besonders betroffen ist die Atlantische Makrele, deren Bestand durch politische Konflikte und Klimawandel kurz vor dem Kollaps steht. Der WWF fordert strengere Fangbeschränkungen, wirksame Kontrollen und nachhaltiges Fischereimanagement. Verbraucher in Deutschland sollten Fisch als seltene Delikatesse genießen und sich an Umweltstandards orientieren. Laut WWF-Marktcheck sind nur 27 Prozent der Fischprodukte in deutschen Supermärkten empfehlenswert.
Transgourmet Österreich informiert über einen Produktrückruf: Das Hühnerschnitzel roh paniert (60 Stück, ca. 120g, 7,2kg) des Lieferanten Gierlinger Holding GmbH ist von einer Salmonellen-Verunreinigung betroffen. Betroffen sind Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 21.09.2027 und der Chargennummer 12/26-53. Kundinnen und Kunden werden dringend gebeten, das Produkt nicht zu verzehren und es in allen Verkaufsstellen zurückzugeben. Auch ohne Kassabon wird der Kaufpreis erstattet. Andere Produkte des Herstellers sind nicht betroffen. Die betroffene Ware wurde bereits aus dem Verkauf genommen.
Schülerinnen und Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums haben zwei Jahre lang die Schicksale zweier junger Männer aus der Ukraine recherchiert, die im Zweiten Weltkrieg zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt wurden. Ihre intensive Arbeit führte zur Verlegung von zwei weiteren Stolpersteinen in Bensberg, die an das Leid der Betroffenen erinnern. Die Initiative ist eng mit der Geschichte des Schlosses Bensberg verbunden, das in der NS-Zeit eine zentrale Rolle spielte. Die Generali Deutschland AG als heutige Eigentümerin unterstützte das Projekt und förderte gemeinsam mit Schule und Stadt die historische Aufarbeitung sowie die Errichtung von Gedenkstelen im Schlosspark.
Sachsen-Anhalt positioniert sich als bedeutender Pharmastandort und will mit einer gemeinsamen Erklärung von Landesregierung, Industrieverbänden und Gewerkschaften die Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit stärken. Im Fokus stehen schnellere Genehmigungsverfahren, bessere Bedingungen für Fachkräfte und eine krisensichere Versorgung mit Generika und Biosimilars. Die Beteiligten sehen die Erklärung als Auftakt für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Ziel ist es, die pharmazeutische Industrie im Land weiterzuentwickeln, Innovationskraft zu fördern und Sachsen-Anhalt international sichtbarer zu machen.
Die Max-Planck-Gesellschaft startet mit Prove2Move ein neues Validierungsprogramm, das jährlich vier Millionen Euro in die Weiterentwicklung vielversprechender Forschungsergebnisse investiert. Ziel ist es, technologische Risiken zu senken und die Marktreife von Innovationen zu beschleunigen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Max-Planck-Instituten können sich bewerben, um ihre Forschungsergebnisse für den Technologietransfer vorzubereiten. Das Programm legt besonderen Fokus auf die Validierungsphase, in der Projekte auf ihre Anwendbarkeit und Verwertungschancen geprüft werden. Ein Expertengremium wählt die besten Teams aus, die dann eng durch erfahrene Projektmanager begleitet werden. So werden Innovationen schneller von der Forschung in die Praxis gebracht.
Mit einer gut besuchten Auftaktveranstaltung in der Wiener Urania startete das neue Alumni-Chapter Wien der Universität Klagenfurt. Absolventinnen, Wegbegleiter und Freunde der Universität nutzten die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung über die regionalen Grenzen hinaus. Im Mittelpunkt stand ein Panel-Talk zu Innovation, Netzwerken und gesellschaftlichem Wandel, bei dem Vertreter aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft diskutierten. Die Bedeutung von KI, jungen Perspektiven und starken Netzwerken wurde hervorgehoben. Beim anschließenden Networking zeigte sich großes Interesse an der neuen Plattform.
Die Austrian Power Grid (APG) und Kärnten Netz haben in Feldkirchen den überarbeiteten Verlauf der geplanten 380-kV-Stromtrasse präsentiert. Nach intensiven Gesprächen mit Gemeinden und Bürgern wurden verschiedene Varianten geprüft. Die nun gewählte Route führt nördlich an Persching vorbei und berücksichtigt die Anliegen der Anrainer besser, da weniger Wohnhäuser im Nahbereich betroffen sind. Das Projekt ist ein zentrales Infrastrukturvorhaben für Kärnten und Osttirol. Es soll die Stromversorgung sichern, den Ausbau erneuerbarer Energien ermöglichen und die Grundlage für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen schaffen. Bis Herbst 2026 werden die Detailplanungen gemeinsam mit den Grundeigentümern abgeschlossen.
Ab dem 1. Juli 2026 erhöht sich der Trinkwasserpreis in Frankfurt leicht. Sowohl der Mengenpreis pro Kubikmeter als auch der jährliche Grundpreis steigen aufgrund gestiegener Bezugskosten und Investitionen in die Wasser-Infrastruktur. Für Haushalte bedeutet das eine monatliche Mehrbelastung von bis zu 2,01 Euro, abhängig vom Verbrauch. Die Mainova AG betont die weiterhin zuverlässige Versorgung der Stadt mit Trinkwasser trotz der Anpassung.
Die Tarifverhandlungen bei ALBA Uckermark sind beendet, der Warnstreik ist vorbei. Ab dem 16. Juni 2026 werden alle Müllabfuhr-Touren wieder wie gewohnt durchgeführt. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, liegengebliebene Leichtverpackungen sowie Papier, Pappe und Kartonage in transparenten Säcken zur nächsten regulären Abholung bereitzustellen. Für ausgefallene Restmüllabholungen in mehreren Ortsteilen von Schwedt gibt es Nachholtermine am 18. und 19. Juni. Zusätzlich können bis Monatsende Leichtverpackungen kostenlos an bestimmten Recyclinghöfen abgegeben werden.
Rund 670 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehr als 70 Ländern treffen sich am 24. und 25. Juni in Berlin zur Jahrestagung der Alexander von Humboldt-Stiftung. Die Veranstaltung bietet hochkarätige Vorträge, unter anderem von Nobelpreisträger Benjamin List, und Austausch zu aktuellen Forschungsthemen. Auch Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Staatsministerin Serap Güler nehmen teil. Ein Höhepunkt ist der Empfang durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Humboldt Forum, bei dem der Philipp Franz von Siebold-Preis 2026 verliehen wird. Im Fokus stehen die internationale Vernetzung und die Förderung des wissenschaftlichen Austauschs zwischen Deutschland und der Welt.
In Berlin wurde heute das Gemeinsame Zentrum zur Abwehr hybrider Bedrohungen (GAZ Hybrid) eröffnet. Das Zentrum soll die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden stärken und einen schnelleren Informationsaustausch ermöglichen. Laut einer Bitkom-Studie erwarten viele Unternehmen verlässliche Informationen von staatlichen Stellen, fühlen sich aber bisher unzureichend informiert. Das neue Zentrum soll diese Lücke schließen und die bestehenden Strukturen wie das Nationale Cyber-Abwehrzentrum sinnvoll ergänzen.
Im Anschluss an den „Vision Zero“-Summit 2026 bei Axel Springer kamen beim ersten Krebstalk im BILD-Wartezimmer Patienten, Angehörige und Experten zusammen. Ziel des Formats ist es, den offenen Dialog über das Leben mit Krebs zu fördern und Betroffenen Orientierung sowie Unterstützung zu bieten. Die Veranstaltung legt besonderen Wert auf den Austausch persönlicher Erfahrungen und die Einordnung medizinischer Entwicklungen durch Fachleute. Der Krebstalk ist Teil einer Themenwoche rund um Prävention, Früherkennung und innovative Therapien. Unterstützt wird das neue Format von Partnern aus der Pharmaindustrie. Den Abschluss bildet eine Telefon-Sprechstunde, bei der Leser Fragen direkt an Experten richten können.
Österreich startet mit „Digital Health Austria“ eine neue Initiative, um digitale Innovationen im Gesundheitssystem voranzutreiben. FFG, aws und LBG bündeln ihre Kompetenzen, um Forschungsprojekte schneller in die praktische Anwendung zu bringen. Ziel ist es, Lösungen für Herausforderungen wie demografischen Wandel, Versorgungslücken und die Nutzung von Gesundheitsdaten zu fördern. Die Initiative bietet insgesamt 13 Millionen Euro Fördermittel, darunter 7,5 Millionen für großvolumige Leitprojekte im Bereich Digital Health. Schwerpunkte liegen auf KI-Anwendungen, Interoperabilität, Gender Health und der Unterstützung strukturschwacher Regionen. Ab 2027 ist eine weitere Förderschiene für kooperative F&E-Projekte geplant.
TÜV SÜD Danmark ApS hat von der dänischen Arzneimittelbehörde eine erhebliche Erweiterung ihres Zuständigkeitsbereichs als Benannte Stelle gemäß der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) erhalten. Damit kann das Unternehmen nun nahezu alle Medizinprodukte – mit Ausnahme von Aufbereitungsprodukten – bewerten und zertifizieren. Dies umfasst unter anderem Produkte für In-vitro-Fertilisation, Strahlung, Wund- und Hautpflege sowie Geräte zur Reinigung und Desinfektion. Die erweiterte Benennung stärkt die Position von TÜV SÜD als globaler Partner für Medizinproduktehersteller. Hersteller profitieren von einem transparenten, effizienten Zertifizierungsprozess und einem erleichterten Zugang zum europäischen Markt. Die Maßnahme trägt dazu bei, Europas Attraktivität für MedTech-Innovationen zu erhöhen.
Seit zehn Jahren liefert das Palau Atmosphären-Observatorium im Westpazifik entscheidende Daten für die globale Klimaforschung. Die Messstation untersucht, wie Luftmassen und Spurengase über Palau in die Stratosphäre gelangen und so das Klima weltweit beeinflussen, auch in Europa und den Polarregionen. Die Station auf der Inselgruppe Palau arbeitet mit internationalen Partnern und setzt modernste Messtechnik ein. Sie hilft nicht nur beim Schutz der lokalen Umwelt, sondern stärkt auch Palaus Rolle in internationalen Klimaverhandlungen. Die Forschungsergebnisse werden regelmäßig an die lokale Bevölkerung und junge Menschen weitergegeben.
Greenpeace hat die Stadtzentren von 80 österreichischen Städten ab 10.000 Einwohnern mittels Satellitendaten analysiert. Das Ergebnis: 13 Städte erreichen einen Grünflächenanteil von mindestens 45 Prozent und gelten somit als NaturStadt-Pioniere. Städte wie Lustenau, Klosterneuburg oder Steyr führen das Ranking an, während viele andere noch Nachholbedarf haben. Um den Anteil an Grünflächen weiter zu erhöhen, ruft Greenpeace Bürgermeisterinnen und Bürgermeister auf, die NaturStadt-Garantie zu unterzeichnen. Diese Selbstverpflichtung soll sicherstellen, dass neue Versiegelungen durch Begrünungsmaßnahmen ausgeglichen werden. Ziel ist es, die Lebensqualität in den Städten angesichts des Klimawandels nachhaltig zu verbessern.
Anlässlich des Autistic Pride Day am 18. Juni fordern Julia Golser und Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr mehr Respekt und Barrierefreiheit für Menschen mit Autismus. Der Aktionstag, ins Leben gerufen von autistischen Personen, zielt darauf ab, Autismus als Teil der menschlichen Vielfalt zu anerkennen und nicht als Defizit zu betrachten. Golser und Mayr betonen, dass autistische Menschen oft an gesellschaftlichen Barrieren scheitern, nicht an ihrem Autismus. Der Behindertenbeirat fordert unter anderem mehr inklusive Bildungsangebote, bessere Chancen am Arbeitsmarkt und gezielte Schulungen im Gesundheitswesen. Ziel ist es, eine inklusive Gesellschaft zu schaffen, in der neurodiverse Menschen gleichberechtigt leben und arbeiten können.
Eine neue Studie der Vetmeduni Wien zeigt, dass Goffin-Kakadus in der Lage sind, anhaltenden Funktionsverlust in einem experimentellen Setting zu erkennen. Die Papageien lernten an einem Touchscreen, dass ein zuvor funktionierender Button in bestimmten Kontexten dauerhaft nicht mehr funktionierte und passten ihr Verhalten flexibel an. Die Forschung liefert Hinweise darauf, dass Goffin-Kakadus nicht nur Werkzeuge situationsabhängig nutzen, sondern auch abstrakte Regeln über dauerhafte Veränderungen erfassen können. Damit bieten sie neue Einblicke in die kognitiven Fähigkeiten von Tieren im Umgang mit Veränderungen und Verlust.
Erstmals gelang Forschern der TU Wien der Nachweis eines hohen Grades an Quantenverschränkung in einem zentimetergroßen Kristall eines sogenannten Strange Metals. Mit einer neuen Methode aus der Quanteninformationstheorie konnten sie zeigen, dass mindestens neun Teilchen im Kristall kollektiv auf äußere Einflüsse reagieren – ein Beleg für Mehrteilchen-Verschränkung in makroskopischen Materialien. Diese Entdeckung liefert einen neuen Ansatz, um das ungewöhnliche Verhalten von Strange Metals zu erklären, das auch bei Hochtemperatur-Supraleitern auftritt. Die Erkenntnisse könnten künftig für Quanten-Anwendungen wie hochpräzise Messungen genutzt werden.
Der Vatikan will auf seinem Gelände in Ponte Galeria nördlich von Rom eine der größten Fotovoltaik-Anlagen Europas errichten. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde von der Vatikanverwaltung, der Güterverwaltung des Heiligen Stuhls, dem italienischen Energieversorger Acea und der vatikanischen Umweltstiftung "Fratello Sole" unterzeichnet. Ziel ist es, mehr Solarstrom zu produzieren, als der Stadtstaat selbst verbraucht. Mit dem Projekt setzt der Vatikan ein zentrales Anliegen seiner Umweltpolitik um. Die überschüssige Energie soll ins italienische Stromnetz eingespeist werden. Die neue Anlage könnte dank der hohen Sonnenscheindauer eine Leistung aufweisen, die mit den größten Solarparks Europas vergleichbar ist.
Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) und elf weitere europäische Verbraucherorganisationen haben bei der EU-Kommission Beschwerde gegen irreführende "grüne" Werbeaussagen großer Energieunternehmen wie Shell und Total Energies eingereicht. Sie werfen den Anbietern vor, Nachhaltigkeit zu suggerieren, während weiterhin fossile Energien genutzt werden. Eine umfassende Analyse zeigte, dass Greenwashing in der Energiebranche systematisch vorkommt und Konsument:innen in die Irre führen kann. Das VKI-Projekt "Greenwashing-Check" ermöglicht es Verbraucher:innen, problematische Fälle zu melden und rechtliche Schritte einzuleiten.
Deutsche Haushalte haben 2023 durchschnittlich 335 Euro monatlich für Nahrungsmittel ausgegeben. Besonders Fleisch, Fisch und Wurst machten mit 22 Prozent den größten Anteil aus, gefolgt von Getreideprodukten und Milchprodukten. Für Gemüse, Obst und Süßwaren wurden kleinere Anteile aufgewendet. Zusätzlich flossen rund 75 Euro monatlich in Getränke, wobei alkoholfreie Getränke mit 55 Prozent leicht überwogen. Die Daten stammen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023, die erstmals digital durchgeführt wurde und detaillierte Einblicke in das Konsumverhalten der Haushalte liefert.
Die Zahl der stationären Behandlungen wegen Schlafstörungen ist in den letzten 20 Jahren stark zurückgegangen. Im Jahr 2024 wurden rund 67.200 Menschen deshalb im Krankenhaus behandelt – das sind 59 Prozent weniger als noch 2004. Gründe dafür sind unter anderem die bessere ambulante Versorgung, etwa durch Schlaflabore und Behandlungen zuhause. Männer sind weiterhin häufiger betroffen, jedoch verringert sich der Unterschied zwischen den Geschlechtern allmählich. Besonders Menschen im Alter von 50 bis 74 Jahren sind von stationären Aufenthalten aufgrund von Schlafproblemen betroffen.
Die REWE Group in Österreich hat im Jahr 2025 mehr als 25 Millionen Mahlzeiten-Äquivalente an soziale Organisationen gespendet und bekräftigt damit ihr Engagement für Nachhaltigkeit. Der neue Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert die Fortschritte des Unternehmens in den letzten 15 Jahren und hebt die Bedeutung von Diversität und Inklusion am Arbeitsplatz hervor. Rund 69,5 % der 45.169 Mitarbeiter:innen sind Frauen, und über 1.000 Mitarbeitende haben Behinderungen. Zudem wird das Thema Frauengesundheit durch Initiativen von BIPA unterstützt. Der Nettoumsatz von Bio-Artikeln ist stark gestiegen, und die REWE Group setzt auf pflanzenbasierte Produkte. Der Bericht zeigt die nachhaltigen Ziele und die Transparenz des Unternehmens auf.
Das neue Best Global Universities Ranking 2026-2027 von U.S. News & World Report bewertet über 2.250 Hochschulen aus mehr als 100 Ländern nach Forschungsleistungen und akademischem Ruf. Angeführt wird die Liste erneut von Harvard, MIT und Stanford, während China mit 409 Universitäten am stärksten vertreten ist. Die Rangliste bietet eine wichtige Orientierungshilfe für Studierende weltweit und hebt besonders die Forschungsstärke in 51 Fachbereichen hervor. Die Datenbasis stammt von Clarivate, einem führenden Anbieter von Analyse- und Bewertungsdaten.
Ein neuer UNICEF-Bericht zeigt: Rund 1,1 Milliarden Kinder weltweit sind mindestens drei sich überschneidenden Klimarisiken wie Dürre, extremer Hitze und Hitzewellen ausgesetzt. Besonders betroffen sind Regionen in Afrika und Asien, aber auch in Österreich leiden Kinder unter den Folgen der Klimakrise. Luftverschmutzung und Malaria verschärfen die Gefahren zusätzlich. UNICEF fordert dringend Maßnahmen, um Emissionen zu reduzieren, soziale Dienstleistungen zu stärken und Kinder aktiv in Klimaschutz einzubeziehen. Investitionen in klimaresiliente Infrastruktur und Bildung sind laut Bericht notwendig, um das Wohlergehen und die Zukunft der Kinder zu sichern.
Das Hilfswerk Niederösterreich präsentierte im Rahmen der Landesausstellung in Mauer die neueste Ausgabe des Magazins „Play Your Age“. Der Schwerpunkt liegt diesmal auf psychischer Gesundheit, passend zum Ausstellungsmotto „Wenn die Welt Kopf steht“. Leserinnen und Leser erwarten Experteninterviews sowie inspirierende Lebensgeschichten von Menschen, die neue Wege aus belastenden Situationen gefunden haben. Das Hilfswerk NÖ bietet neben Pflege und Betreuung auch ein breites Beratungsangebot zur psychischen Gesundheit an, darunter Familienberatung, Psychotherapie und psychosoziale Online-Beratung. Das Magazin erscheint in einer Auflage von 30.000 Stück und ist kostenlos erhältlich.
Die Wirtschaftsuniversität Wien verzeichnet für das Jahr 2026 erneut Rekordanmeldezahlen für ihre Bachelorstudiengänge. Fast 13.000 Bewerberinnen und Bewerber sind zu den Aufnahmeprüfungen für die drei Programme Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Business and Economics sowie Wirtschaftsrecht zugelassen. Besonders das englischsprachige BBE-Programm ist mit 16 Bewerbern pro Platz äußerst begehrt. Die Aufnahmeprüfungen finden Ende Juni und Anfang Juli 2026 im Vienna Congress & Convention Center statt. Zur optimalen Vorbereitung bietet die WU spezielle Vorbereitungstage mit Workshops, gemeinsamen Lernmöglichkeiten und Campusführungen an, um die Studieninteressierten bestmöglich zu unterstützen.
Die Krebs-Convention YES!CON startet 2027 eine Deutschlandtour und macht mit einem pinken Bus in mehreren Städten Station. Die YES!TOUR bringt die besondere Atmosphäre der Berliner Krebs-Convention erstmals direkt zu den Menschen vor Ort. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Lebensfreude und gegenseitige Unterstützung für Betroffene und Angehörige. Die Tour wird durch eine Kooperation mit der Soziallotterie Traumhausverlosung ermöglicht. Geplant sind Aktionen mit lokalen Initiativen, Musik-Acts und Workshops, um das Tabu Krebs zu brechen und Gemeinschaft zu fördern – besonders in Regionen mit wenig Unterstützungsangeboten.
Im Salvatorianerkloster St. Michael in Wien fand ein Symposion zur 400-jährigen Geschichte der Barnabiten und Salvatorianer statt. Historische Führungen, die Präsentation eines neuen Sammelbands sowie wissenschaftliche Vorträge beleuchteten das geistliche und kulturelle Erbe beider Orden, deren Wirken in Österreich eng miteinander verbunden ist. Besonderes Augenmerk galt der Baugeschichte, dem gesellschaftlichen Einfluss und der Entwicklung der Barnabitenprovinz, die 1922 aufgelöst wurde. Die Salvatorianer setzten das Wirken fort und pflegen das gemeinsame Erbe. Den Abschluss bildete ein festlicher Gottesdienst in der Michaelerkirche.
Der Sommer 2026 in Österreich steht im Zeichen kirchlicher Bildung und spiritueller Vertiefung. Zahlreiche Tagungen und Akademien laden zwischen Juli und September zur Auseinandersetzung mit Themen wie Wertevermittlung, Identität und gesellschaftspolitischen Herausforderungen ein. Veranstaltungen in Salzburg, Tainach, Haag und Innsbruck bieten ein breites Spektrum an Vorträgen und Diskussionen. Besondere Schwerpunkte liegen auf aktuellen Fragen wie Klimaschutz, Digitalisierung und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Auch Weisheiten aus der Bibel und die Bedeutung christlicher Hoffnung werden thematisiert. Die Tagungen richten sich an Pädagogen, Theologen, Akademiker und alle Interessierten.
Eine neue Studie zeigt, dass Parodontitis-Prävention zu Hause nicht nur die Gesundheit schützt, sondern auch die Umweltbelastung drastisch reduzieren kann. Die Lebenszyklusanalyse ergab, dass klinische Behandlungen bei fortgeschrittener Parodontitis bis zu zehnmal mehr Umweltressourcen verbrauchen als vorbeugende Maßnahmen zu Hause. Besonders der Wasserverbrauch ist bei der häuslichen Pflege der wichtigste Umweltfaktor, während die Wahl zwischen elektrischer und manueller Zahnbürste kaum Einfluss hat. Wer regelmäßig zu Hause vorsorgt, senkt nicht nur das Risiko für Zahnverlust und Schmerzen, sondern entlastet auch die Gesundheitssysteme und trägt aktiv zum Klimaschutz bei. Die Studie unterstreicht zudem den Zusammenhang zwischen Zahnfleischgesundheit und Allgemeingesundheit, etwa bei Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die Sigmund Freud Privatuniversität Wien erhält mit Oakley Capital einen neuen Mehrheitseigentümer. Die britische Private-Equity-Gesellschaft übernimmt die Betriebsgesellschaft der Universität über eine neu gegründete Holding. Ziel des Einstiegs ist es, die Internationalisierung, Digitalisierung und das Forschungsangebot der SFU weiter auszubauen. Trotz der Übernahme bleibt die Universität eigenständig und behält ihre akademische Unabhängigkeit. Die SFU ist eine international ausgerichtete Hochschule mit über 6.000 Studierenden und innovativen Lehrformaten. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen.
Liebherr Professional bietet ab sofort eine kostenlose 5-Jahre-Garantie für ausgewählte Kühl- und Gefrierschränke im Labor- und Medizinbereich an. Damit will das Unternehmen die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit seiner Produkte hervorheben. Die Initiative soll vor allem Kunden im Gesundheitswesen mehr Sicherheit bieten und die Zusammenarbeit mit dem Fachhandel stärken.
Yolanda Salinas Soler, Chemikerin und Professorin am IMC Krems, wurde mit dem Niederösterreicherin Award 2026 in der Kategorie Bildung & Technik ausgezeichnet. Sie überzeugte mit ihrer Forschung an nachhaltigen Nanomaterialien, die wichtige Fortschritte für Gesundheit und Umwelt ermöglichen. Im Fokus ihrer Arbeit stehen biologisch abbaubare Nanomaterialien für medizinische und ökologische Anwendungen, wie etwa die Entfernung von Mikroplastik aus Abwässern. Ihr Engagement für nachhaltige Forschung und die Förderung von Frauen in der Wissenschaft macht sie zu einer prägenden Persönlichkeit der niederösterreichischen Forschungslandschaft.
Immer mehr Verbraucher setzen beim Stromanbieterwechsel auf Ökostrom: 81 Prozent aller Wechselkunden wählen mittlerweile Tarife mit 100 Prozent erneuerbaren Energien. Das Vergleichsportal Verivox zeigt, dass sich damit Ökostrom zum neuen Standard entwickelt hat und besonders durch günstige Preise überzeugt. Ökostromtarife sind oft günstiger als herkömmliche Angebote. Ein Drei-Personen-Haushalt kann durch den Wechsel zum günstigsten Ökostromtarif jährlich rund 400 Euro sparen. Viele Anbieter weisen ihren Strom durch Herkunftsnachweise als ökologisch aus, während spezielle Label-Tarife zusätzlich den Ausbau erneuerbarer Energien fördern.
Die Aktion „Einfach heiraten“ der Evangelischen Kirche ermöglicht heuer erstmals auch in den Kitzbüheler Alpen individuelle Beziehungs-Feiern. Am 26. Juni können Paare am Jakobskreuz Buchensteinwand ihre Beziehung segnen lassen – egal ob kirchliche Trauung, Segnung oder Erneuerung des Eheversprechens und unabhängig von der sexuellen Orientierung. Vor jeder Feier findet ein persönliches Gespräch mit einer Pfarrperson statt, um die Zeremonie individuell zu gestalten. Auch spontane Paare sind willkommen. Die Aktion will Kirche als offenen, lebensnahen Ort erlebbar machen und richtet sich an alle, die ihre Partnerschaft unter den Segen Gottes stellen möchten.
Zum Tag des Apfelstrudels hebt der Österreichische Bundesverlag die sprachlichen und kulturellen Aspekte dieses österreichischen Mehlspeisklassikers hervor. Der Apfelstrudel, der goldbraun gebacken und mit Äpfeln gefüllt ist, hat eine faszinierende Geschichte, die bis ins Germanische zurückreicht. Der Begriff ‚Strudel‘, ursprünglich für etwas, das sich dreht, wurde im 17. Jahrhundert auf Teigspeisen übertragen. Die süße Variante des Strudels wurde durch Kaiserin Maria Theresia populär. Die Wahl der Apfelsorte, wie der Steirische Maschanzker oder der Kronprinz Rudolf, beeinflusst den Geschmack und erzählt ebenfalls von der sprachlichen Entwicklung. Der Artikel verdeutlicht, dass in jedem Bissen Apfelstrudel auch ein Stück österreichische Sprachgeschichte steckt.
Die ORF Niederösterreich Landesdirektion präsentierte kürzlich die Dokumentation „Am Berg der Pioniere – 100 Jahre Rax-Seilbahn“ im Raxalm-Berggasthof. Diese Doku erzählt die Geschichte der Rax-Seilbahn, die seit einem Jahrhundert eine Lebensader für die Region ist. Zu den Gästen der Premiere gehörten prominente Persönlichkeiten wie Bürgermeister Johann Döller und Opernsängerin Natalia Ushakova. Bernd Scharfegger, Betreiber der Rax-Seilbahn, betonte die emotionale Tiefe der Doku, die Zeitzeugen und Wegbegleiter zu Wort kommen lässt. Die Seilschwebebahn gilt als Aushängeschild der Wiener Alpen und zieht jährlich rund 200.000 Besucher an. Die erste Ausstrahlung erfolgt am 4. Juli 2026 auf ORF 2.
Der Theoretische Physiker Hannes Pichler wurde am 12. Juni 2026 in Rom mit dem Antonio-Feltrinelli-Giovani-Preis in Physik ausgezeichnet. Diese bedeutende Auszeichnung, die mit 50.000 Euro dotiert ist, wird an herausragende Forscher:innen unter 40 Jahren verliehen, die internationale Erfolge in ihrem Fach erzielt haben. Pichler, Professor an der Universität Innsbruck, wurde für seine Beiträge zur Quantenoptik, Quanteninformation und Vielteilchenphysik geehrt. Der Preis gilt als einer der wichtigsten in Italien und wurde in Anwesenheit des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella verliehen. Pichler ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden, darunter mit dem ERC Starting Grant und dem New Horizons in Physics Prize. Der Antonio-Feltrinelli-Preis wird von der Accademia Nazionale dei Lincei vergeben und ist vergleichbar mit dem Nobelpreis in seiner Bedeutung.
Die FH Kufstein Tirol bietet ab sofort drei spezialisierte General-Management-MBA-Lehrgänge an, die Führungskräfte gezielt auf die Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt vorbereiten. Die Programme fokussieren auf Leadership, Marketing 4.0 und Wirtschaftspsychologie und verbinden klassisches Management-Know-how mit zukunftsrelevanten Kompetenzen. Alle Lehrgänge sind berufsbegleitend und setzen auf ein flexibles Blended-Learning-Modell sowie hohe Praxisorientierung. Zielgruppe sind ambitionierte Fach- und Führungskräfte, die ihre Karriere strategisch weiterentwickeln und ihre Wirksamkeit in einer komplexen Arbeitswelt stärken wollen.
Die Schweizer Bevölkerung hat bei einer Volksabstimmung die Initiative für eine Obergrenze von zehn Millionen Einwohnern überraschend klar abgelehnt. Laut Hochrechnung stimmten 55 Prozent gegen den Vorschlag der SVP. Ein Ja hätte weitreichende Folgen wie Einschränkungen beim Asylrecht und der Personenfreizügigkeit mit der EU gehabt. Die Regierung, das Parlament sowie Wirtschafts- und Industrieverbände warnten vor negativen Auswirkungen auf Fachkräfte und Wirtschaftswachstum. Die katholischen Bischöfe hielten sich mit einer klaren Position zurück, während Caritas und christliche Frauenorganisationen die Initiative ablehnten und humanitäre Gründe betonten.
Die Ebola-Epidemie in Afrika verschärft sich. In der Demokratischen Republik Kongo wurden laut WHO bislang 676 bestätigte Fälle registriert, davon endeten 136 tödlich. Auch im Nachbarland Uganda gibt es Infektionen, wobei in den letzten sechs Tagen keine neuen Fälle gemeldet wurden. Die Bekämpfung des Ausbruchs gestaltet sich schwierig, da für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo weder ein Impfstoff noch eine spezifische Therapie zur Verfügung steht. Die WHO arbeitet eng mit lokalen Behörden zusammen, um die Ausbreitung einzudämmen.
Am Neuromed Campus des Kepler Universitätsklinikums wurde das neue Psychiatrische Versorgungszentrum eröffnet. Es bietet erstmals zentrale ambulante und akutpsychiatrische Angebote gebündelt an einem Ort für die Regionen Linz, Linz-Land und das Mühlviertel. Die moderne Einrichtung ermöglicht eine rasche Abklärung, spezialisierte Versorgung und unterstützt Patientinnen und Patienten von der Erstaufnahme bis zur Nachbetreuung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der neuen Zentralen Notaufnahme, die kurzfristige Kriseninterventionen ermöglicht, ohne einen stationären Aufenthalt auszulösen. Das Zentrum soll die psychiatrische Versorgung in Oberösterreich nachhaltig stärken und bestehende Strukturen entlasten.
Im Deutschen Technikmuseum Berlin präsentierten Kinder aus Berlin und Brandenburg bei der „Junior Konferenz: Bewegung für Morgen!“ ihre innovativen Ideen zur Mobilität der Zukunft. Die jungen Teilnehmer stellten visionäre Konzepte vor, wie fliegende Cabrios, selbstreparierende Autos und Busse, die mit Essensresten betrieben werden. Die Konferenz, unterstützt von der BMW Group, fördert MINT-Bildung und nachhaltige Mobilitätslösungen. Ausgezeichnete Schulklassen diskutierten ihre Vorschläge mit Fachleuten aus Wirtschaft und Forschung. Das Bildungsprogramm ermöglicht Kindern, aktiv an der Gestaltung einer umweltfreundlichen und lebenswerteren Zukunft mitzuwirken.
Zwölf österreichische Betriebe wurden mit dem BGF-Preis 2026 für ihre herausragende Betriebliche Gesundheitsförderung ausgezeichnet. Die Preisträger setzen auf innovative Maßnahmen wie Supervisionen, ergonomische Arbeitsplätze, Bewegungseinheiten und Programme zur mentalen Gesundheit. Besonders hervorgehoben wurde die Verbindung von Gesundheit, Inklusion und Nachhaltigkeit. Die ausgezeichneten Unternehmen stammen aus ganz Österreich und zeigen, wie Gesundheitsförderung fest in der Unternehmenskultur verankert werden kann. Der Preis wird alle drei Jahre vom Österreichischen Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung gemeinsam mit Partnern vergeben und gilt als wichtigste Anerkennung in diesem Bereich.
Der Markt für Verbrauchergesundheit wächst weltweit rasant. Zwischen 2019 und 2023 stieg das Marktvolumen von 189 auf 258 Milliarden US-Dollar. Bis 2028 wird ein Anstieg auf 380 Milliarden US-Dollar erwartet. Besonders in Europa ist das Wachstum mit über zehn Prozent jährlich überdurchschnittlich hoch, wobei Deutschland eine Schlüsselrolle einnimmt. Wichtige Wachstumstreiber sind OTC-Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel, die hohe Margen und Wiederkaufsraten ermöglichen. Online-Apotheken verzeichnen bereits einen bedeutenden Umsatzanteil, insbesondere durch Abo-Modelle. Hersteller und Handel profitieren vom Trend zu Prävention und digitalen Vertriebskanälen.
Die Berufswahl im MINT-Bereich wird laut Prof.'in Barbara Schwarze maßgeblich von gesellschaftlichen Strukturen und nicht nur von individuellen Fähigkeiten beeinflusst. Verschiedene Faktoren wie das soziale Umfeld, Erwartungen der Gesellschaft und die Sichtbarkeit von Vorbildern spielen eine zentrale Rolle bei der Entscheidung junger Menschen für technische und naturwissenschaftliche Karrieren. Der bundesweite Girls'Day soll Mädchen motivieren, Berufe abseits traditioneller Rollenbilder zu entdecken. Für eine nachhaltige Veränderung fordert Schwarze eine langfristige, klischeefreie Berufsorientierung und strukturelle Maßnahmen, die über einzelne Aktionstage hinausgehen.
Anlässlich des Welttags gegen die Misshandlung älterer Menschen weist der Behindertenbeirat Innsbruck auf die hohe Gewaltbetroffenheit älterer Menschen mit Behinderungen hin. Diese Gruppe ist besonders gefährdet, Opfer von Gewalt, Vernachlässigung und finanzieller Ausbeutung zu werden. Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr und die Vorsitzende des Behindertenbeirates, Julia Golser, betonen, dass Gewalt oft im Verborgenen, in Familien oder Betreuungseinrichtungen stattfindet. Aktuelle Studien zeigen alarmierende Zahlen: Viele Menschen mit Behinderungen haben körperliche oder psychische Gewalt erfahren. Die Politik wird aufgefordert, Maßnahmen zur Gewaltprävention zu ergreifen, darunter barrierefreie Meldestellen und eine bessere personelle Ausstattung im Pflegebereich. Der Welttag erinnert daran, dass Würde und Sicherheit Menschenrechte sind, unabhängig von Alter oder Behinderung.
Der Bezug des stärksten Treibhausgases Schwefelhexafluorid (SF6) ist in Deutschland 2025 um 19 Prozent auf 658,7 Tonnen gesunken. Das Gas, das ein 23.500-fach höheres Treibhauspotenzial als CO2 hat, wird hauptsächlich in der elektrischen Erzeugung, Übertragung und Verteilung eingesetzt. Auch die Halbleiterindustrie bleibt ein wichtiger Abnehmer. Die abgegebene Menge von Stickstofftrifluorid (NF3), einem weiteren sehr klimawirksamen Gas, sank ebenfalls leicht. Trotz der hohen Klimawirkung machen die tatsächlich freigesetzten Mengen von SF6 und NF3 nur einen kleinen Anteil der gesamten Treibhausgasemissionen in Deutschland aus.
Yasmine Hildebrand vom Fraunhofer IST wurde mit dem TUmorrow Award 2026 für ihre Bachelorarbeit zur Rückgewinnung von Kohlefasern aus CFK-Werkstoffen ausgezeichnet. Sie erforschte, wie sich Kohlefasern mittels Mikrowellenplasmajet effizient zurückgewinnen lassen und analysierte die Qualität der recycelten Fasern im Vergleich zum Originalmaterial. Die Arbeit entstand im Rahmen des Projekts CirProTech, das nachhaltige Materialkreisläufe für Kunststoffe und CFK-Bauteile entwickelt. Die Forschung unterstützt die umweltfreundliche Nutzung von Hochleistungswerkstoffen und fördert innovative Recyclingverfahren.
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) verstärkt 2026 sein Engagement bei den Christopher-Street-Day-Paraden. In sieben deutschen Städten ist der DJV mit eigenen Fußgruppen sowie Wagen vertreten und setzt sich unter dem Motto „Gemeinsam für Pressefreiheit, Vielfalt und Demokratie“ für gesellschaftliche Werte ein. Die bundesweite Aktion wird gemeinsam mit den Landesverbänden organisiert. Auch Prominente unterstützen die Initiative. Interessierte können sich bis 20. Juni anmelden. Für musikalische Unterhaltung und Verpflegung ist bei den Paraden gesorgt.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Österreich. Oft bleiben erhöhte Cholesterinwerte lange unbemerkt und können die Gefäße schädigen, was das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöht. Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) betont die Bedeutung regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen und empfiehlt, insbesondere den LDL- und Lp(a)-Wert zu kontrollieren. Eine gesunde Ernährung mit viel Gemüse, Vollkorn und pflanzlichen Fetten sowie ausreichend Bewegung sind wichtige Maßnahmen. Bei Bedarf stehen heute moderne Medikamente zur Verfügung, um die Cholesterinwerte effektiv zu senken und das Risiko für Folgeerkrankungen zu minimieren.
Professor Johann Bauer von der Universitätsklinik für Dermatologie und Allergologie in Salzburg wurde von der KI-Plattform ScienceLeadR als drittbester Dermatologe weltweit in der Kategorie bullöse Dermatosen ausgezeichnet. Diese Bewertung basiert auf Publikationen und klinischen Studien. Bauer und sein Team arbeiten seit dreißig Jahren daran, die Versorgung von Patienten mit blasenbildenden Hauterkrankungen zu verbessern, unter anderem durch genetische Diagnostik und Stammzell-Therapien. Die Universitätsklinik bietet umfassende dermatologische Leistungen für Salzburg und angrenzende Regionen und verfügt über spezialisierte Ambulanzen sowie Forschungs- und Operationseinheiten.
Die ADAC SE investiert in die Modernisierung ihrer Flugambulanz und bestellt einen zweiten Bombardier Challenger 650 Jet. Damit soll die medizinische Versorgung und der Rücktransport von ADAC-Mitgliedern und Versicherten weltweit noch schneller und zuverlässiger erfolgen. Der neue Ambulanzjet wird ab 2027 einsatzbereit sein und ergänzt die bestehende Flotte. Dank modernster Ausstattung und großer Reichweite können Patienten künftig auch aus entfernten Regionen wie Nordamerika oder Asien ohne Zwischenstopp nach Deutschland zurückgeholt werden. Der Ausbau der Flotte soll die Servicequalität und Flexibilität des ADAC Ambulanz-Services langfristig sichern.
Die Ärztekammer Wien hat eine breit angelegte Vorsorgekampagne unter dem Motto „Immer wieder Vorsorge“ gestartet. Ziel ist es, die Wiener Bevölkerung mithilfe von Radiospots und Social-Media-Videos für regelmäßige Gesundheitschecks zu sensibilisieren. Die Kampagne nutzt die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 als Aufhänger und betont, dass Vorsorge Teamarbeit zwischen Ärzten und Patienten bedeutet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Früherkennung von Prostatakrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, da diese zu den häufigsten Todesursachen zählen. Die Ärztekammer fordert unter anderem ein organisiertes Prostata-Screening und verweist auf den Erfolg des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms. Mit verschiedenen Aktionen und Informationsangeboten will die Kammer das Gesundheitsbewusstsein nachhaltig stärken.
Die Steirische Hochschulkonferenz unterstützt das Programm „Graz, mach was!” der IV-Steiermark und betont die zentrale Rolle der Hochschulen für die Innovationskraft der Stadt. Mit rund 60.000 Studierenden, zahlreichen Forschungseinrichtungen und einer hohen Forschungsquote ist Graz bereits gut aufgestellt, doch das Potenzial könnte noch stärker genutzt werden. Die Hochschulen bilden dringend benötigte Fachkräfte aus und fördern Gründungsgeist sowie internationale Sichtbarkeit. Sie fordern eine enge strategische Partnerschaft mit Stadt und Wirtschaft, um Graz als MINT-Region und Reallabor für neue Technologien zu etablieren. Die künftige Stadtregierung soll Hochschulen als gleichwertige Partner in die Stadtentwicklung einbinden.
Der Dominikanerorden begeht sein 800-jähriges Bestehen in Wien mit einem dreitägigen Jubiläumsfest im Kloster und der Kirche in der Postgasse. Höhepunkt ist die Festmesse am Sonntag, zelebriert von Kardinal Christoph Schönborn, selbst Mitglied des Ordens. Die Feierlichkeiten würdigen die lange Geschichte des Klosters, das über die Jahrhunderte hinweg bedeutende Persönlichkeiten hervorgebracht hat. Nach dem Gottesdienst lädt das Kloster zu einem Fest im Basteigarten und Kreuzgang ein. Besucher erwartet zudem eine Sonderbriefmarke, die im Petrus-Hutner-Saal präsentiert wird. Das Jubiläum unterstreicht die anhaltende Bedeutung des Ordens für Wien.
AbbVie hat auf dem EHA 2026 Kongress neue Langzeitdaten zur Behandlung von chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) mit VENCLEXTA®/VENCLYXTO® (venetoclax) vorgestellt. Die Ergebnisse der Phase-3-Studie CLL14 zeigen, dass die Kombination aus Venetoclax und Obinutuzumab bei bislang unbehandelten CLL-Patienten das progressionsfreie Überleben deutlich verlängert und eine mediane therapiefreie Zeit von rund acht Jahren ermöglicht. Die Studie hebt zudem die Sicherheit des Therapieschemas hervor. Häufige Nebenwirkungen waren unter anderem Neutropenie und Infektionen. Die neuen Erkenntnisse bieten Patienten mit schwer behandelbaren Blutkrebserkrankungen Hoffnung auf eine längerfristige und effektive Therapieoption.
Die Neurochirurgie der München Klinik Bogenhausen setzt als erste Klinik in München AR-Brillen bei Versteifungsoperationen an der Wirbelsäule ein. Die Brillen ermöglichen durch dreidimensionale Echtzeitvisualisierung eine millimetergenaue Platzierung von Schrauben und erhöhen so die Sicherheit für Patientinnen und Patienten. Dank der Integration mit dem Loop-X-System werden hochauflösende CT-Bilder direkt ins Sichtfeld der Operateur*innen projiziert, was die Präzision und Effizienz der Eingriffe steigert. Die AR-Technologie erleichtert zudem die Ausbildung junger Ärztinnen und Ärzte, da mehrere Teammitglieder gleichzeitig die gleichen 3D-Bilder sehen können. Die Digitalisierung der Neurochirurgie ist Teil einer umfassenden Digitalisierungsstrategie der München Klinik, die durch das Krankenhauszukunftsgesetz gefördert wird.
dm-drogerie markt hebt nachhaltiges Bauen auf ein neues Niveau: Eine Ökobilanz des neuen Markts in Neuried zeigt, dass Holzbauweise den CO₂-Ausstoß im Vergleich zu herkömmlichen Methoden deutlich senkt. Der ökologische Fußabdruck fällt bei Holz im Vergleich zu Mauerwerk und Beton erheblich geringer aus. Basierend auf diesen Ergebnissen führt dm eine verbindliche Bau- und Ausstattungsbeschreibung ein, die nachhaltige Bauweise zum Standard für alle neuen und umgebauten Märkte macht. Damit bereitet sich dm frühzeitig auf kommende EU-Anforderungen vor und setzt ein Zeichen für zukunftsfähiges Bauen im Handel.
Ab sofort bietet der iCampus im Werksviertel in München ein neues Yoga-Format auf der Dachterrasse des Bürogebäudes i8 an. Jeden Montag finden zwei Yoga-Sessions statt, die mit Blick auf das Münchner Riesenrad und den Sonnenuntergang durchgeführt werden. Der iCampus fördert die Work-Life-Balance und möchte einen Ort schaffen, an dem Menschen nach Feierabend verweilen möchten. Die Sessions, geleitet von Leandra Sophia Yoga, bieten um 17:00 Uhr eine Yoga & Mobility-Einheit und um 18:30 Uhr einen Dynamic Yoga Flow. Das Programm läuft bis September 2026 und kann bereits über Wellpass gebucht werden.
Am 11. Juni 2026 wurden in Wien die besten Projekte des österreichischen Technik-Nachwuchses im Rahmen des Bosch Innovationspreises ausgezeichnet. Mit einem neuen Rekord von 80 eingereichten Diplomarbeiten aus 27 Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) wurden insgesamt 19 Siegerprojekte in verschiedenen Kategorien geehrt. Die HTBLA Eisenstadt gewann in der Kategorie "Mobility" mit der Diplomarbeit "EcoMorph", die eine modulare Mobilitätsplattform entwickelt. In der Kategorie "Industrial Technology" siegte die HTL Braunau mit einem voll funktionsfähigen Einschnecken-Extruder, der Kunststoffabfälle aufbereitet. Zudem wurde die HTL Braunau für die "Connected Living"-Kategorie ausgezeichnet mit einer intelligenten Assistenzbrille. Besondere Anerkennung erhielt auch der "C-ITS Demonstrator" der HTL TGM Wien. Die Jury hob die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz für Bildung und Innovation hervor.
Thomas Brahm wurde erneut zum Vorsitzenden des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) gewählt. Damit wird der Vorstandsvorsitzende der Debeka Versicherungsgruppe aus Koblenz den Verband für weitere drei Jahre führen. Die Wahl erfolgte einstimmig, was seine breite Unterstützung innerhalb des Verbandes unterstreicht. Im Rahmen der Neuwahl wurden auch die weiteren Mitglieder des Vorstands bestätigt. Der PKV-Verband beschäftigt sich weiterhin mit Fragen rund um die Reform der sozialen Sicherungssysteme und deren Akzeptanz in der Bevölkerung.
Der Wiener Wissenschaftsfonds WWTF fördert drei innovative Forschungsprojekte zur Präzisionsmedizin bei Kinderkrebs, an denen das St. Anna CCRI maßgeblich beteiligt ist. Die Projekte zielen darauf ab, das Rückfallrisiko besser vorherzusagen, neue personalisierte Therapien zu entwickeln und die genetischen Ursachen von Tumoren bei Kindern zu erforschen. So wird etwa im PREVISE-Projekt ein Bluttest zur Überwachung von Wilms-Tumor-Rückfällen entwickelt. RISK untersucht, warum manche Kinder mit genetischer Veranlagung tatsächlich Krebs bekommen, andere aber nicht. FIREBACC sucht nach genetischen Schwachstellen, die gezielt mit bestehenden Medikamenten behandelt werden können.
Repsol und Masdar haben eine Partnerschaft zur Entwicklung eines erneuerbaren Energieportfolios in Spanien vereinbart. Masdar übernimmt fast die Hälfte an einem 705-MW-Portfolio aus Wind- und Solaranlagen, das mit 849 Millionen Euro bewertet wird. Die Anlagen sind bereits in Betrieb oder gehen 2025/26 ans Netz und bieten Wachstumspotenzial durch Hybridisierung mit weiteren 565 MW. Mit der Transaktion setzt Repsol seine Strategie der Portfoliorotation fort und stärkt seine Position im Bereich erneuerbare Energien. Masdar baut mit dem Deal seine Präsenz in Europa aus und verfolgt das Ziel, bis 2030 weltweit 100 GW an erneuerbarer Kapazität zu erreichen.
Das Ökosoziale Forum Österreich & Europa holt mit Susanne Kummer und Marianne Penker zwei ausgewiesene Expertinnen in seinen Agrar- und Forstwissenschaftlichen Beirat. Die beiden Wissenschaftlerinnen bringen umfassende Erfahrung in den Bereichen Nachhaltigkeitsbewertung, biologische Landwirtschaft und ländliche Entwicklung ein. Mit ihrer Berufung soll die wissenschaftliche Perspektive des Beirats gestärkt und die Arbeit des Think Tanks noch zukunftsorientierter gestaltet werden. Ziel ist es, aktuelle Herausforderungen in der Land- und Forstwirtschaft besser zu adressieren und nachhaltige Transformationsprozesse voranzutreiben.
In Brandenburg hat der Bau eines neuen Windparks im Ortsteil Buckow offiziell begonnen. Acht moderne Windenergieanlagen sollen ab Frühjahr 2027 jährlich rund 240.000 Megawattstunden sauberen Strom liefern und damit etwa 32.000 Haushalte versorgen. Der feierliche Spatenstich wurde gemeinsam mit lokalen Vertretern, Anwohnern und den Projektentwicklern wpd und unlimited energy begangen. Der Windpark wird an ein bestehendes Umspannwerk angeschlossen und soll die regionale Wertschöpfung stärken. Die beteiligten Kommunen profitieren finanziell von den gesetzlichen Regelungen und freiwilligen Zahlungen der Betreiber. Bereits jetzt betreibt wpd in der Region mehrere Windparks und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
Im sachsen-anhaltischen Gerbstedt wurde der neue hybride Solarpark mit einer Leistung von 54 Megawatt offiziell eingeweiht. Die Anlage kombiniert Wind- und Solarenergie und nutzt einen innovativen Netzanschluss, um die Stromkosten zu senken und die Energieversorgung der Region zu sichern. Rund 86.000 Solarmodule erzeugen auf 53 Hektar Fläche Strom für etwa 20.000 Haushalte und stärken so die lokale Wirtschaft. Die Stadt Gerbstedt profitiert von zusätzlichen Einnahmen, während die Bürgerinnen und Bürger durch stabile Energiepreise und finanzielle Beteiligung entlastet werden. Ein buntes Festprogramm begleitete die Eröffnung.
LichtBlick hat den Bau eines neuen Solarparks in Bad Zwischenahn gestartet. Auf einer Fläche von 7,4 Hektar werden rund 14.000 Solarmodule installiert, die jährlich etwa 10,2 Gigawattstunden Grünstrom erzeugen. Damit können mehr als 3.000 Haushalte mit nachhaltigem Strom versorgt werden. Die Projektentwicklung erfolgte gemeinsam mit der Gemeinde und wurde von der Tochterfirma SolarBlick übernommen. Mit diesem vierten Projekt in 15 Monaten baut LichtBlick seine Erzeugungskapazitäten weiter aus und stärkt die regionale Versorgung mit erneuerbarer Energie.
Kardinal Walter Kasper betonte bei einem Gespräch an der Universität Wien die Bedeutung der Theologie an staatlichen Hochschulen und in der Gesellschaft. Er sieht die Theologie in der Pflicht, sich aktiv in gesellschaftliche Diskurse einzubringen und den Dialog mit anderen Wissenschaften zu suchen. Die Spezialisierung der Theologie dürfe nicht dazu führen, dass ihre zentrale Botschaft verloren gehe. Kasper sieht trotz Herausforderungen eine interessierte junge Generation und warnt vor Pessimismus hinsichtlich Kirche und Glaube. Er unterstreicht die Relevanz der Gottesfrage und zeigt sich zuversichtlich für den weiteren Verlauf des synodalen Prozesses in der Kirche.
Louis Vuitton und UNICEF blicken auf eine zehnjährige Zusammenarbeit zurück, die sich dem Schutz und der Unterstützung von Kindern weltweit widmet. Im Rahmen der Partnerschaft wurden kreative Projekte wie die Silver Lockit Kollektion realisiert, die ein Symbol für ihr gemeinsames Engagement ist. Zum Jubiläum erweitert Louis Vuitton sein Engagement und unterstützt das POWER4Girls-Programm von UNICEF, das Mädchen und junge Frauen in über 120 Ländern fördert. Zudem werden neue Initiativen und Produkte, darunter eine Neuauflage des Buchs REBONDS und exklusive Kreationen wie das Unity Time Object, vorgestellt, um Kreativität und Zusammenhalt zu feiern.
Eine neue Studie der McGill University zeigt, dass Indoor-Landwirtschaft in Städten nur dann klimafreundlich ist, wenn sie mit erneuerbarer Energie betrieben wird. In Regionen wie Quebec, wo Strom überwiegend aus Wasserkraft stammt, ist der CO2-Fußabdruck von Indoor-angebautem Salat vergleichbar mit konventionell angebautem und importiertem Salat. In Provinzen mit fossiler Energie, wie Alberta, verursacht Indoor-Farming jedoch deutlich höhere Emissionen. Trotz des höheren Energieverbrauchs sparen Indoor-Systeme Land und Wasser und könnten so die Ernährungssicherheit verbessern, besonders in abgelegenen Gebieten mit schwierigen Lieferketten.
Weltweit sind rund 138 Millionen Kinder von Kinderarbeit betroffen, viele davon in gefährlichen Bereichen wie Minen, Fabriken oder der Landwirtschaft. Besonders betroffen sind Länder des Globalen Südens, deren Produkte auch in Österreich konsumiert werden. Die Entwicklungsorganisation Jugend Eine Welt ruft am Internationalen Tag gegen Kinderarbeit dazu auf, bewusster einzukaufen und auf Fairtrade-Siegel zu achten. Kinderarbeit ist oft Folge und Ursache von Armut: Wer früh arbeiten muss, kann selten zur Schule gehen und bleibt später selbst in prekären Verhältnissen gefangen. Die Initiative „Kinderarbeit stoppen“ setzt sich dafür ein, betroffene Kinder zu schützen und ihnen Bildung zu ermöglichen.
Die erste Enzyklika von Papst Leo XIV. zur Künstlichen Intelligenz ist nun in deutscher Übersetzung erhältlich. Gleich drei Verlage – Patmos, Herder und St. Benno – bringen das päpstliche Schreiben "Magnifica humanitas" in diesen Tagen in den Buchhandel. Herder plant zudem eine kommentierte Ausgabe im September mit Beiträgen namhafter Theologen und Sozialethiker. Die Enzyklika thematisiert die Chancen und Risiken von KI und stellt die Frage nach der Bewahrung der Menschenwürde in einer zunehmend technisierten Welt. Sie knüpft an die katholische Soziallehre an und überträgt deren Prinzipien auf die Herausforderungen der neuen Technologien.
Der Österreichische Bundesverlag Schulbuch (öbv) veröffentlicht ein kostenloses Whitepaper zur psychischen Gesundheit in Schulen. Angesichts des steigenden Leistungsdrucks und der Herausforderungen im Schulalltag beleuchtet das Whitepaper die psychische Gesundheit von Lehrkräften und Schüler*innen. Experten wie Bildungsminister Christoph Wiederkehr und Psychologen kommen zu Wort und erörtern die Notwendigkeit multiprofessioneller Teams. Eine Studie zeigt, dass trotz hoher Belastungen 71% der Lehrkräfte mit ihrem Leben zufrieden sind. Das Whitepaper bietet praxisnahe Tipps und thematisiert die Rolle von digitalen Medien und sozialen Netzwerken auf die psychische Gesundheit. Es schließt mit Berichten von Schüler*innen und konkreten Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte ab, um die psychische Gesundheit aktiv zu fördern und aus der Tabuzone zu holen.
Das Fraunhofer UMSICHT startet im Januar 2027 eine Konsortialstudie, die bessere Kunststoffe und optimierte Waschprozesse für die Mehrwegbranche erforscht. Ziel ist es, Mehrwegprodukte sicherer, langlebiger und recyclingfähiger zu machen und Unternehmen fundierte Entscheidungsgrundlagen zu bieten. Im Fokus stehen Fragen zu Materialauswahl, Verpackungsregulierung, Waschzyklen und hygienischen Anforderungen. Gemeinsam mit Partnern aus Produktion, Handel und Recycling werden Markt- und Technikanalysen sowie Praxistests durchgeführt. Die Studie fördert Kooperationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und legt so die Basis für nachhaltige, effiziente Mehrweg-Lösungen.
Die FH Kufstein Tirol veranstaltete ihren zweiten Gesundheitstag und bot Studierenden sowie Mitarbeitenden ein vielfältiges Programm rund um Bewegung und Wohlbefinden. Workshops zu Yoga, Tanz und Cardio, freie Sportangebote wie Tischtennis und Wii Sports sowie ein Fachvortrag zu Balance und Stressmanagement standen im Mittelpunkt. Die große Beteiligung zeigte das hohe Interesse an gesundheitsfördernden Aktivitäten im Hochschulalltag. Die FH Kufstein Tirol unterstrich mit dem Event die Bedeutung von körperlicher und mentaler Gesundheit und förderte das Bewusstsein für einen aktiven Lebensstil.
Die Media University und Tourismus NRW untersuchten, wie nachhaltige Mobilität im Tourismus attraktiver gestaltet werden kann. Die Ergebnisse dieser Forschungskooperation wurden jetzt im Conference Reader zur Zukunftswerkstatt präsentiert. Der Reader bietet Einblicke in innovative Ansätze und Strategien, um das Reiseverhalten umweltfreundlicher zu gestalten.
Die Universität für Weiterbildung Krems startet im Wintersemester 2026 das innovative Masterstudium "Physiotherapie, Prävention und Rehabilitation". Das duale Modell verbindet akademische Weiterbildung mit fixer Anstellung und ermöglicht so eine praxisnahe Vertiefung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse. Entwickelt wurde das Studium gemeinsam mit dem Rehabilitationszentrum Moorheilbad Harbach. Das fünfsemestrige Programm richtet sich sowohl an erfahrene als auch an Berufseinsteiger_innen, die parallel zur Ausbildung Praxiserfahrung sammeln möchten. Mit interdisziplinären Modulen und modernem Fokus auf Rehabilitation eröffnet der Abschluss neue Karrierewege. Die Bewerbung ist ab sofort möglich.
zukunft.lehre.österreich. (z.l.ö.) hat nach intensiven Forderungen eine drastische Kürzung der Basisförderung für Lehrstellen in Österreich verhindert. Trotz der angespannten Budgetsituation bleiben die Mittel für die betriebliche Lehrstellenförderung im Doppelbudget 2027/2028 bei 280 Millionen Euro. Dies ist ein positives Signal für die Ausbildungsbetriebe, die angesichts alarmierender AMS-Zahlen jedoch vor Herausforderungen stehen. Aktuell gibt es mehr Lehrstellensuchende als offene Lehrstellen, was auf einen drohenden Fachkräftemangel hinweist. z.l.ö. fordert eine stärkere Berücksichtigung der Lehrbetriebe in der Fachkräftestrategie sowie eine Vereinfachung des Fördersystems, um die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen zu fördern. Die Sicherung und Vereinfachung der Lehrlingsförderung ist entscheidend für die Fachkräftesicherung in Österreich.
Die Industriellenvereinigung vergibt gemeinsam mit der Katholischen Privat-Universität Linz und dem Forum christlicher Führungskräfte erneut den Pater Johannes Schasching SJ-Preis. Der Preis würdigt wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit dem Zusammenspiel von Wirtschaft, Ethik und Religion beschäftigen. Studierende und junge Forschende aller Fachrichtungen können bis 1. Juli ihre Arbeiten einreichen. Der mit insgesamt 7.500 Euro dotierte Preis wird in vier Kategorien vergeben, von Seminararbeiten bis hin zu Dissertationen. Die Preisverleihung findet im November 2026 in Linz statt und würdigt das Vermächtnis des renommierten Sozialethikers Pater Johannes Schasching.
Die theologischen Fakultäten in Linz, Passau und Budweis reagieren auf veränderte Studierendenprofile und sinkende Zahlen in klassischen Ausbildungswegen. Immer mehr Menschen studieren Theologie nicht mehr für pastorale Berufe, sondern aus persönlichem Interesse oder zur Ergänzung anderer Qualifikationen. Im Fokus stehen nun innovative, berufsbegleitende und digital unterstützte Studienformate, die neue Zielgruppen ansprechen. Interdisziplinäre Projekte und eine verstärkte Kooperation der Universitäten sollen Forschung und Lehre stärken. Synodale Prozesse werden als wichtiger Rahmen für die Weiterentwicklung der Ausbildung gesehen.
Am Sonntag, den 14. Juni, werden in ganz Österreich Gottesdienste live im Fernsehen und Radio übertragen. ORF III sendet ab 10 Uhr aus der Raum3-Kirche in Wien-Neuerdberg, wo musikalische Highlights wie gregorianische Gesänge und mittelalterliche Mehrstimmigkeit geboten werden. Auch die Regionalradios übertragen eine Eucharistiefeier aus der Wiener Hofmusikkapelle mit den Wiener Sängerknaben und einer Mozart-Messe. Radio Vorarlberg bringt einen Gottesdienst aus Feldkirch-Gisingen, während ServusTV bereits ab 8.55 Uhr aus Steinbach am Attersee überträgt. Dort erwartet die Zuschauer eine Feldmesse mit Kräuterweihe und musikalischer Begleitung durch die Trachtenmusikkapelle.
Immer mehr Menschen achten auf ihre Gesundheit, doch auch das Blutspenden gewinnt als gesellschaftlicher Beitrag an Bedeutung. Laut einer Umfrage sehen 82 Prozent der Deutschen Blutspenden als wichtige Vorsorge für alle, 77 Prozent würden selbst spenden, sofern sie gesundheitlich dazu in der Lage sind. Dennoch fühlen sich viele Blutspender gesellschaftlich zu wenig anerkannt. Blutspenden sind entscheidend für die medizinische Versorgung, etwa für Unfallopfer oder Krebspatienten. Das Deutsche Rote Kreuz bietet täglich zahlreiche Termine zur Blutspende an. Der gesamte Ablauf dauert etwa eine Stunde und kann unkompliziert online organisiert werden.
Im Frankfurter Gutleutviertel schreitet die Inbetriebnahme des neuen wasserstofffähigen Gaskraftwerks von Mainova voran. Das Kraftwerk, das als Vorbildprojekt gilt, soll ab Herbst 2026 ans Netz gehen und damit den vollständigen Kohleausstieg in Frankfurt ermöglichen. Nach erfolgreichen Tests der Gasturbinen stehen nun Dampfausblasversuche an, um das Kraftwerk sicher auf die Produktion von Strom und Wärme vorzubereiten. Diese Versuche können kurzzeitig zu erhöhten Geräuschen und sichtbaren, aber ungefährlichen Dampfwolken führen. Die Maßnahmen sind so geplant, dass die Belastung für die Anwohner möglichst gering bleibt.
Die Zahl der weltweit Vertriebenen bleibt mit 118 Millionen auf historischem Höchststand, wie neue UNHCR-Zahlen zeigen. Trotz eines leichten Rückgangs warnt das International Rescue Committee (IRC), dass Millionen Menschen gezwungen waren, in unsichere Länder zurückzukehren, da Schutzmechanismen wie Asyl und Hilfen zunehmend wegbrechen. Besonders betroffen sind Länder wie die Demokratische Republik Kongo und Südsudan, wo Rückkehrende weiterhin von Konflikten, Klimakatastrophen und fehlender Unterstützung bedroht sind. Die IRC fordert mehr politische und humanitäre Anstrengungen, um die Situation der Geflüchteten zu verbessern und die Systeme zum Schutz der Vertriebenen zu stärken.
Das neue Bürogebäude MONACO im Münchner Werksviertel erreicht mit der Fertigstellung der Bodenplatte nun den Hochbau. Es wird das erste Bauprojekt in Deutschland mit einer Fassade aus recycelten Kunststoffschindeln des Unternehmens Pretty Plastics. Der Rohbau wird alle 25 Tage um ein Geschoss erhöht und bietet auf sieben Etagen insgesamt 4.000 Quadratmeter Bürofläche. Der Innenausbau soll nach Fertigstellung des Rohbaus im Herbst 2026 beginnen, mit einer endgültigen Fertigstellung im Herbst 2027. Das Gebäude verfolgt einen nachhaltigen Ansatz und setzt auf eine abfallfreie Kreislaufwirtschaft. Das MONACO wird auch mit einem WiredScore Platinum Zertifikat ausgezeichnet und erhält mehrere Designpreise.
In den Armenvierteln von Mexiko-Stadt setzt die Österreicherin Leopoldine Ganser seit Jahrzehnten auf Fußball als Mittel zur Bildungs- und Sozialarbeit. Ihr Projekt im Stadtteil Chimalhuacán bietet nicht nur sportliche Aktivitäten, sondern auch Bildungsprogramme und Unterstützung für Familien. Der Sport hilft, Kinder und Jugendliche von Drogen und Kriminalität fernzuhalten und fördert Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein. Durch das Fußballprojekt erhalten viele benachteiligte Kinder die Möglichkeit, Schulabschlüsse nachzuholen und ihre Lebensperspektiven zu verbessern. Die Fußball-Weltmeisterschaft bringt zusätzliche Begeisterung, doch der Fokus bleibt auf langfristiger Bildung und sozialer Entwicklung.
Ein Forschungsteam der Ruhr-Universität Bochum hat herausgefunden, dass Licht Bewegungen von Kohlenstoffnanoröhren in Wasser verlangsamt. Verantwortlich dafür ist die sogenannte Quantenreibung: Wird sichtbares Licht auf die Nanoröhren gestrahlt, sinkt ihre Beweglichkeit, weil die elektronischen Zustände mit der Umgebung koppeln. Die Forscher konnten mit Simulationen und Terahertz-Spektroskopie nachweisen, dass Wasser als aktiver Partner an diesem Prozess beteiligt ist. Diese Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten, Transportprozesse auf der Nanoskala gezielt zu steuern und könnte die Materialwissenschaft maßgeblich beeinflussen.
Im Burda Showroom in München stellten sich 31 Studierende der Technischen Universität München einer besonderen Herausforderung: Innerhalb von drei Stunden entwickelten acht Teams innovative Produktideen, die reale Nutzerprobleme lösen sollen. Ziel war es, tragfähige Geschäftsmodelle zu konzipieren und diese vor Burda-Mitarbeitenden zu präsentieren. Die Veranstaltung bot praxisnahe Einblicke in unternehmerisches Denken und förderte den Austausch zwischen Theorie und Praxis. Neben kreativen Konzepten standen Teamarbeit, Feedback und Networking im Fokus. Die Case Study zeigte, wie vielfältig und wertvoll neue Perspektiven für Innovationen sind.
Die Universität Klagenfurt und die Lakeside Labs erhalten mit dem neuen COMET-Kompetenzzentrum ARC eine Förderung von 22,8 Millionen Euro. Ziel ist es, Europas Widerstandsfähigkeit gegen Krisen durch autonome und resiliente Systeme, etwa in Energienetzen und Produktionsanlagen, zu stärken. Dabei werden innovative Ansätze wie Schwarmintelligenz und KI-basierte Empfehlungen genutzt. Das Zentrum schafft 30 hochqualifizierte Arbeitsplätze und vereint Partner aus Wissenschaft und Industrie. Kärnten positioniert sich damit als Vorreiter in der Hochtechnologie und Forschung. Die Aktivitäten starten im Jänner 2027 und sollen langfristig Exzellenz und Innovationskraft sichern.
Das Medikament IMAAVY (nipocalimab-aahu) hat in einer Phase 2/3-Studie bei Patienten mit warmer autoimmunhämolytischer Anämie (wAIHA) eine schnelle und anhaltende Verbesserung des Hämoglobinwerts gezeigt. Bereits nach einer Woche wurde ein Anstieg von mindestens 1 g/dL beobachtet, und nach 24 Wochen erreichten fast dreimal so viele Patienten wie in der Placebogruppe stabile Werte. Zudem konnten Müdigkeit und der Einsatz von Kortikosteroiden verringert werden. wAIHA ist eine seltene, lebensbedrohliche Erkrankung, für die es bisher keine zugelassenen Therapien gibt. Die Studienergebnisse werden beim EHA-Kongress 2026 vorgestellt und könnten den Weg für eine neue Behandlungsoption ebnen. Die US-Zulassungsbehörde FDA prüft derzeit einen Zulassungsantrag für IMAAVY.
Die Fraunhofer-Gesellschaft hat im Jahr 2025 trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage ihre Innovationskraft unter Beweis gestellt. Mit einem neuen Höchststand bei Wirtschaftserträgen, 589 Erfindungsmeldungen und 538 Patentanmeldungen festigt sie ihre Rolle als führende Forschungseinrichtung. Besonders hervorzuheben sind 29 neue Spin-offs und die aktive Mitgestaltung der Hightech Agenda Deutschland. Zudem legt Fraunhofer großen Wert auf Nachhaltigkeit und veröffentlicht erstmals eine umfassende Nachhaltigkeitserklärung. Die Organisation treibt Klimaschutz, Energieeffizienz und eine verantwortungsvolle Unternehmenskultur voran und bleibt ein starker Partner für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.
Eine aktuelle Umfrage im Auftrag der HanseMerkur zeigt, dass 82 Prozent der Deutschen Blutspenden als wichtige gesellschaftliche Vorsorge betrachten. Besonders groß ist die Sorge, dass der demografische Wandel zu einem Mangel an Blutkonserven führen könnte – vor allem bei den 45- bis 65-Jährigen. Trotz hoher Bereitschaft hat fast die Hälfte der Bevölkerung noch nie Blut gespendet. Gründe sind gesundheitliche Einschränkungen, fehlende Voraussetzungen oder Angst vor der Blutabnahme. Auffällig ist, dass Männer seltener über Blutspenden nachdenken und viele finden, dass Blutspenden gesellschaftlich zu wenig gewürdigt wird.
Beim 14. Nationalen MINT Gipfel stellte kompetenzz seine Initiativen zur Förderung von Mädchen und Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik vor. Im Fokus stehen klischeefreie Berufsorientierung, gezielte Förderung entlang der Bildungskette und Projekte wie Girls'Day sowie E-Learning-Angebote für Beraterinnen und Berater. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Übergang von Studium zu Beruf, der Sichtbarkeit innovativer Frauen und der Entwicklung chancengerechter Arbeitsbedingungen, etwa in der IT-Branche. Ziel ist es, mehr Frauen für MINT-Berufe zu gewinnen und langfristig zu halten – ein zentraler Teil des neuen Aktionsplans MINT+.
TUI wurde am 2. Juni 2026 vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus mit dem equalitA Gütesiegel und Award für ihre umfassende Frauenförderungs-Initiative ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt Unternehmen, die nachhaltige Maßnahmen zur innerbetrieblichen Frauenförderung umsetzen. TUI setzt zahlreiche Programme um, darunter E-Learnings und Webinare zur Karriereentwicklung sowie Austauschformate für Mitarbeitende in Karenz. Mit Initiativen wie StayInContact und Back2TUI wird der Kontakt zu Mitarbeitenden während der Karenz aufrechterhalten, um den Wiedereinstieg in den Arbeitsalltag zu erleichtern. Das Engagement für Gleichstellung und Diversität wird durch die Auszeichnung unterstrichen und zeigt, dass Chancengleichheit Teil der Unternehmenskultur bei TUI ist.
Die Salzburg AG gewährleistet mit kontinuierlichen Qualitätskontrollen und Investitionen die Bereitstellung von hochwertigem Trinkwasser für rund 170.000 Einwohner:innen. Am 12. Juni 2026 findet der österreichische Trink’wassertag statt, an dem der WasserSpiegel, das Wassermuseum der Salzburg AG, seine Türen für Besucher:innen öffnet. Das Salzburger Trinkwasser ist zu 90 Prozent naturbelassen und wird nur in 10 Prozent der Fälle mit UV-Licht aufbereitet. Die Salzburg AG liefert jährlich etwa 11 Millionen m³ Wasser, wobei der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch bei 125 Litern pro Tag liegt. Um die Wasserqualität zu sichern, werden regelmäßige chemische und mikrobiologische Analysen im eigenen Wasserlabor durchgeführt. Zudem investiert die Salzburg AG in moderne Technologien und nachhaltiges Wassermanagement, um auch zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden.
Die Nutzung von Touchscreens in der Verhaltensforschung mit Hunden steht noch am Anfang. Eine Meta-Studie der Vetmeduni Wien zeigt, dass diese Technik bisher kaum angewendet wird, obwohl sie in anderen Tierarten bereits etabliert ist. Die Forschenden identifizierten nur 14 Studien, die Touchscreens bei Hunden nutzten. Hauptgründe für die geringe Verbreitung sind technische Hürden, hohe Kosten und aufwendiges Training. Die Studie empfiehlt Open-Source-Lösungen, mehr Kooperation und hundegerechte Apparaturen, um die Vorteile wie bessere Datenqualität und höhere Standardisierung künftig stärker zu nutzen.
Bei der Fraunhofer-Jahrestagung in Leipzig wurde betont, wie wichtig der schnelle Technologietransfer für Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit ist. Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik diskutierten Wege, Forschungsergebnisse rascher in die Praxis zu bringen. Die Fraunhofer-Gesellschaft sieht sich als zentralen Partner für Innovation und will mit Ausgründungen, Auftragsforschung und Kooperationen die Wirtschaft stärken. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Forschungspreise für Projekte vergeben, die beispielhaft den Weg von der Idee zur Anwendung zeigen. Die Bundesregierung setzt mit der Hightech Agenda Deutschland auf Investitionen in neue Technologien, um das Land an die Spitze des internationalen Wettbewerbs zu führen.
Die ÖBB haben mit der fünften Auflage des Bienen- und Blumenradelns einen neuen Teilnehmerrekord von 15.265 Radler:innen aufgestellt, die in nur acht Tagen über 1,28 Millionen Radkilometer zurücklegten. Als Belohnung für das Erreichen des Ziels wird eine 280 m² große Grünfläche am Bahnhof Kühnsdorf-Klopeinersee in Kärnten geschaffen, um Biodiversität und Artenvielfalt zu fördern. Insgesamt wurden an 18 Standorten bereits 16.500 m² Grünfläche geschaffen. Die Aktion, die bis zum 30. September 2026 weiterläuft, wird vom Ministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur unterstützt und ermutigt die Bevölkerung, auch im Alltag Rad zu fahren, um die Umwelt zu entlasten und ihre Gesundheit zu fördern.
Die Zahl der Beschäftigten in deutschen Gesundheitsämtern ist 2025 um 2,1 Prozent gestiegen, wobei vor allem befristete Verträge zulegten. Besonders auffällig: Der Anteil hochqualifizierter Mitarbeitender wuchs um 3 Prozent, und 3,6 Prozent mehr Ärzte und Zahnärzte wurden beschäftigt. Frauen stellen mit 82 Prozent weiterhin die Mehrheit, mehr als die Hälfte arbeitet in Teilzeit. Regional zeigen sich große Unterschiede in der Altersstruktur, der Anteil der unter 35-Jährigen schwankt stark. Der größte Arbeitsbereich bleibt die Kinder- und Jugendgesundheit, gefolgt von Verwaltung und Sozialpsychiatrie.
Im Wintersemester 2025/2026 besuchten 36.000 Gaststudierende Lehrveranstaltungen an deutschen Hochschulen. Damit stieg die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent, liegt aber noch unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Besonders auffällig: Der Zuwachs verteilte sich gleichmäßig auf alle Altersgruppen, während zuvor vor allem ältere Menschen als Gasthörer registriert wurden. Das Durchschnittsalter blieb bei 52 Jahren, der Frauenanteil bei 48 Prozent. Die meisten Gaststudierenden sind Deutsche, deren Anteil um 10 Prozent wuchs. Ausländische Gaststudierende gingen leicht zurück. Gaststudierende machen weiterhin nur einen kleinen Teil aller Hochschulbesucher aus, können aber ohne Abschlussprüfung an Kursen teilnehmen und sich wissenschaftlich weiterbilden.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe macht anlässlich des Hitzeaktionstags am 11. Juni auf die gesundheitlichen Risiken durch hohe Temperaturen aufmerksam. Mit einem kostenlosen E-Book bieten sie praktische Tipps zur Vorbeugung und Ersten Hilfe bei Hitzewellen, insbesondere für gefährdete Gruppen wie Senioren, Kinder und Pflegebedürftige. Das E-Book ergänzt weitere Präventionsangebote der Johanniter und stärkt die Fähigkeit der Bevölkerung, sich selbst zu schützen. Die Organisation engagiert sich seit Jahrzehnten im Bevölkerungsschutz und setzt auf Aufklärung, um die Resilienz der Gesellschaft gegenüber Extremhitze zu erhöhen.
Acht neu ausgewählte Humboldt-Professuren werden mit bis zu 10 Millionen Euro gefördert, um den Wissenschaftsstandort Deutschland zu stärken. Die Preisträgerinnen und Preisträger sollen aus dem Ausland an deutsche Universitäten wechseln und erhalten optimale Bedingungen für exzellente Forschung. Die Förderung, die durch das 1.000-Köpfe-Plus-Programm ermöglicht wird, kann flexibel etwa für Forschungsteams oder Ausstattung genutzt werden. Die Professuren sind auf sieben Jahre ausgelegt, mit langfristigen Finanzierungsplänen der Universitäten. Die Preisverleihung findet im Mai 2027 statt.
Österreich investiert gemeinsam mit den Bundesländern 47,4 Millionen Euro in vier COMET-Zentren, um Innovation und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts zu stärken. Ein neues Zentrum in Klagenfurt erforscht widerstandsfähige, autonome Systeme auf Basis künstlicher Intelligenz. Drei bestehende Zentren konzentrieren sich auf Mechatronik, nachhaltige Werkstoffe und softwaredefinierte Mobilität. Insgesamt werden durch die Förderung Forschungsvorhaben im Wert von 97,5 Millionen Euro ermöglicht. Die COMET-Zentren sind zentrale Bausteine der Industriestrategie 2035 und setzen Impulse für Schlüsseltechnologien wie KI, Produktionstechnologien, neue Materialien und Mobilität.
VERBUND treibt das EU-Projekt „LIFE Blue Belt Danube Inn“ voran und hat die Genehmigung für eine neue Fischwanderhilfe beim Kraftwerk Ybbs-Persenbeug eingereicht. Die technische Umsetzung ist herausfordernd, da wenig Platz für ein Umgehungsgewässer besteht und ein Teil der Strecke unterirdisch verlaufen wird. Mit einer Länge von 1,6 Kilometern und speziellen Notfallmaßnahmen soll die Anlage die Durchgängigkeit für Fische verbessern. Das Gesamtprojekt umfasst mehrere Standorte an Donau und Inn und zielt darauf ab, bis 2027 die Donau für Fische passierbar zu machen und deren Lebensräume zu schützen.
Eine aktuelle Studie der Techniker Krankenkasse zeigt, dass die mentale Belastung von Studierenden in Deutschland seit der Coronapandemie auf hohem Niveau bleibt. 41 Prozent der Befragten fühlen sich häufig gestresst, und mehr als ein Drittel gilt als Burnout-gefährdet. Hauptursachen sind Prüfungsdruck, Angst vor schlechten Noten und finanzielle Sorgen. Die TK empfiehlt gezielte Maßnahmen zur Stressbewältigung wie Pausen, Bewegung und spezielle Entspannungstrainings. Hochschulen werden dabei unterstützt, ein umfassendes Gesundheitsmanagement zu etablieren, um Studierenden einen gesunden Start ins Berufsleben zu ermöglichen.
Das Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung der Universität Klagenfurt feiert sein 30-jähriges Bestehen mit einer Tagung zum Thema "Doing Democracy: Bildungsforschung und Partizipation in Krisenzeiten". Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen wie gesellschaftliche Polarisierung, demokratische Spannungen und die Rolle der Bildung im Umgang mit diesen Entwicklungen. Renommierte Expertinnen und Experten diskutieren in Vorträgen und einem World-Café über Demokratiebildung, Diversität und gesellschaftlichen Wandel. Die Veranstaltung lädt zum Austausch über die Zukunft von Bildung und Demokratie ein und unterstreicht die gesellschaftliche Verantwortung der Universität.
Am 16. Juni 2026 präsentieren Helena Kliche und Tamás Jules Fütty ihre Antrittsvorlesungen an der Universität Klagenfurt. Kliche widmet sich der Bildungsungleichheit bei Jugendlichen, die in öffentlicher Verantwortung aufwachsen, und analysiert deren Auswirkungen auf den Bildungserfolg. Sie leitet daraus wichtige Impulse für die sozialpädagogische Praxis ab. Fütty fokussiert in seinem Vortrag auf die Herausforderungen von Diversität, Ungleichheit und Demokratie an Schulen, insbesondere anhand der Erfahrungen von LGBTIQ-Schüler:innen. Er betont die Notwendigkeit, strukturelle Ungleichheiten zu hinterfragen und Bildungsteilhabe als demokratisches Grundrecht zu stärken.
Die Österreichischen Bundesforste und der Naturschutzbund setzen sich gemeinsam für den Schutz und die Rückkehr des Luchses in Österreich ein. Zum Tag des Luchses wird betont, dass nur durch Kooperation aller Beteiligten im Inland und internationale Zusammenarbeit eine stabile Luchspopulation möglich ist. Das Projekt „Linking Lynx“ verbindet Experten aus mehreren europäischen Ländern, um den genetischen Austausch der bislang isolierten Luchsbestände sicherzustellen. Österreich spielt dabei aufgrund seiner zentralen Lage eine Schlüsselrolle. Neben dem Schutz des Lebensraums ist vor allem die Toleranz der Gesellschaft entscheidend, um den Luchs langfristig zu erhalten.
Eine neue Greenpeace-Studie zeigt, dass die reichsten 0,01 Prozent der Weltbevölkerung jährlich fast eine Billion US-Dollar an Klimaschulden verursachen. Diese Summe resultiert vor allem aus Investitionen in klimaschädliche Aktivitäten und dem luxuriösen Lebensstil der Superreichen. Ihr Anteil an den verursachten Emissionen ist im Vergleich zum Rest der Weltbevölkerung überproportional hoch. Greenpeace fordert Regierungen auf, die Verursacher stärker in die Pflicht zu nehmen und eine effektive Besteuerung der Klimaschäden durch die Reichsten einzuführen. Mit den Einnahmen könnten die dringend benötigten Klimafinanzierungen für Entwicklungsländer unterstützt werden.
STILL setzt bei seinem Messeauftritt auf Nachhaltigkeit und spendete 1.250 kg Material des LogiMAT-Messestands an soziale Einrichtungen. Durch die Kooperation mit dem Re-Use-Spezialisten Trash Galore konnten Stahlprofile, Textilien und Bodenbeläge an fünf Organisationen im Raum Stuttgart vermittelt werden. Dies führte zu einer Einsparung von fast 4.800 kg CO2eq. Die Materialien werden unter anderem für Schwerlastregale, Veranstaltungsflächen und langlebige Taschen weiterverwendet. Auch Hilfstransporte nach Hamburg und in die Ukraine fanden statt. STILL unterstreicht damit sein Engagement für Zirkularität und verantwortungsvolle Kreislaufwirtschaft.
Das Wolf Science Center (WSC) in Niederösterreich freut sich über sieben neue Wolfswelpen aus europäischen Wildparks. Die Jungtiere werden schrittweise an ihre neue Umgebung und Bezugspersonen gewöhnt, um später stressfrei an wissenschaftlichen Studien teilzunehmen. Dadurch sollen wichtige Erkenntnisse über das Verhalten und die Kognition von Wölfen gewonnen werden. Das WSC erforscht das Sozialverhalten von Wölfen und Hunden unter vergleichbaren Bedingungen und bietet Patenschaften für die jungen Wölfe an. Mit den Neuankömmlingen leben nun 15 Wölfe und zehn Hunde im Zentrum. Interessierte können das Forschungszentrum besuchen und mehr über die Tiere erfahren.
Die HUAWEI WATCH FIT 5 Serie unterstützt Nutzer dabei, gesunde Gewohnheiten in ihren Alltag zu integrieren. Im Fokus steht das Konzept der "Soft Wellness", das Achtsamkeit und Balance betont, anstelle von Leistungsdruck. Anlässlich des International Day of Yoga wird hervorgehoben, wie Yoga nicht nur körperliche Aktivität, sondern auch mentale Auszeiten fördert. Die Smartwatch bietet innovative Features wie einen interaktiven Panda, der als digitaler Wellness-Companion fungiert und Nutzer spielerisch motiviert, Bewegung in ihren Alltag einzubauen. Die Serie legt Wert auf einen ganzheitlichen Ansatz für Wohlbefinden, einschließlich Schlafanalyse und Stressmonitoring, um langfristige, gesunde Gewohnheiten zu etablieren.
Zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft setzt die Dreikönigsaktion gemeinsam mit weiteren Hilfswerken ein starkes Zeichen gegen ausbeuterische Kinderarbeit. Mit der Aktion "Rote Karte gegen Kinderarbeit" und einer begleitenden Videoserie wird auf die weltweite Problematik aufmerksam gemacht. Rund 138 Millionen Kinder sind weiterhin von Kinderarbeit betroffen, oft unter gefährlichen Bedingungen. Die Initiative fordert den Beitritt Österreichs zur internationalen Allianz 8.7, um gemeinsam mit anderen Ländern Strategien gegen Kinderarbeit und Menschenhandel zu entwickeln. Mit einer österreichweiten E-Mail-Aktion sollen Bürgerinnen und Bürger den politischen Druck auf die Regierung erhöhen und konkrete Maßnahmen unterstützen.
Eine neue Studie bestätigt, dass die High-Volume Hämodiafiltration (HvHDF) weiterhin den besten Überlebensnachweis bei Dialysepatienten bietet. Während die MOTheR-Studie eine breite Kombination aus Todesfällen und Herz-Kreislauf-Ereignissen untersuchte, konnte sie für die Sterblichkeit allein keine vergleichbaren Ergebnisse zur Online-Hämodiafiltration liefern. Die Autoren betonen, dass Behandlungsempfehlungen auf multinationalen Studien und langjähriger Praxiserfahrung basieren sollten. HvHDF zeigt laut aktuellen Daten signifikante Vorteile bezüglich Mortalität, Krankenhausaufenthalten und Lebensqualität und wird weltweit als fortschrittliche Dialysetherapie eingesetzt.
Das BLEIB BERG F.X. Mayr Retreat in Kärnten bietet innovative Kälteanwendungen zur Regeneration in den heißen Sommermonaten. Mit der Kryotherapie in einer Kältekammer bei minus 110 Grad und dem Heilklimastollen Friedrich, der konstante 8 Grad und allergenfreie Luft bietet, wird gezielt gegen Müdigkeit, Schlafprobleme und Pollenbelastung angegangen. Die Anwendungen fördern die Durchblutung, reduzieren Entzündungen und unterstützen die Regeneration. Besonders Allergiker:innen profitieren von der reinen Luft im Stollen, die antiallergisch und entzündungshemmend wirkt. Eine wissenschaftliche Studie zeigt signifikante Verbesserungen bei Asthma-Patient:innen und Long-Covid-Betroffenen. Das Retreat bietet somit eine erholsame Auszeit in der Natur.
Die NASA hat neue Details zur Artemis-III-Mission bekanntgegeben und die vierköpfige Crew für den geplanten Start 2027 präsentiert. Die Mission gilt als wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur ersten bemannten Landung am Südpol des Mondes durch Artemis IV im Jahr 2028. Mit dabei ist erstmals ein ESA-Astronaut, was die internationale Zusammenarbeit unterstreicht. Artemis III soll modernste Technologien und komplexe Kopplungsmanöver mit Landemodulen von Blue Origin und SpaceX testen. Die Crew wird etwa zwei Wochen im All verbringen und wichtige Vorbereitungen für künftige Mond- und Marsmissionen treffen. Die NASA setzt damit ihre ambitionierten Pläne zur dauerhaften Präsenz im All fort.
Google präsentiert mit Co-Scientist eine innovative KI-Plattform, die Forscher bei der Entwicklung neuer Hypothesen in den Lebenswissenschaften unterstützt. Die KI arbeitet in mehreren Phasen: Sie generiert Ideen, überprüft diese in virtuellen Debatten und verfeinert die erfolgversprechendsten Ansätze. Ein Supervisor-Agent steuert dabei den gesamten Prozess und koordiniert spezialisierte KI-Module. Die Plattform wird bereits weltweit von Wissenschaftlern eingesetzt, um komplexe Probleme wie neue Infektionskrankheiten, Lebererkrankungen, ALS und Zellalterung zu erforschen. Co-Scientist ist künftig über das Tool Hypothesis Generation verfügbar, das von Google DeepMind, Google Research, Google Cloud und Google Labs entwickelt wurde.
Im Wiener Narrenturm startet am 23. Juni 2026 die Sonderausstellung "Vorsicht Hochspannung. Der elektrische Unfall – eine Klasse für sich". Die Schau beleuchtet die Geschichte der Elektrizität von den Anfängen bis zu den medizinischen Folgen von Stromunfällen. Mit historischen Präparaten, Fallgeschichten und interaktiven Medien wird gezeigt, wie Strom den menschlichen Körper beeinflusst und welche Bedeutung Pioniere wie Samuel Jellinek hatten. Zudem erfahren Besucher alles über Unfallverhütung, Erste Hilfe und moderne medizinische Rettungsmethoden. Die Ausstellung ist bis 24. April 2027 in der pathologisch-anatomischen Sammlung zu sehen.
Deutschlands größte Krebs-Convention YES!CON findet am 19. und 20. Juni 2026 in Berlin statt und setzt ein starkes Zeichen gegen die Diskriminierung von Krebsbetroffenen. Unter dem Motto #DuBistNichtAllein kommen Patientinnen, Patienten, Angehörige sowie Experten aus Medizin, Politik und Gesellschaft zusammen, um sich offen über Krebs auszutauschen und Aufklärung zu fördern. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Prävention, faire Gesundheitsversorgung und das Recht auf Vergessenwerden für Krebsüberlebende. Höhepunkte sind prominente Gäste, eine große Award-Show und eine Abschlussdemonstration für mehr Chancengleichheit und ein diskriminierungsfreies Gesundheitssystem.
Die EU hat eine Verschärfung der Verordnung über mikrobiologische Kriterien in Lebensmitteln beschlossen, die ab dem 1. Juli 2026 in Kraft tritt. Diese Änderung zielt darauf ab, die Sicherheit von Lebensmitteln zu erhöhen, insbesondere bei Produkten, die anfällig für Listeria monocytogenes sind. Die neue Regelung besagt, dass in verzehrfähigen Lebensmitteln, die das Wachstum von Listerien begünstigen, in 25 Gramm kein Nachweis von Listeria monocytogenes zulässig ist. Bisher waren unter bestimmten Bedingungen bis zu 100 koloniebildende Einheiten pro Gramm erlaubt. Innovative Lösungen wie BITEC® Lebensmittelkulturen bieten Schutz gegen unerwünschte Mikroorganismen und verbessern die Produktstabilität, während sie gleichzeitig als Clean Label Lösung fungieren.
Das beliebte Bewegungsprogramm „Bewegt im Park“ feiert sein zehnjähriges Jubiläum und lädt von Juni bis September wieder zu kostenlosen Outdoor-Kursen in ganz Österreich ein. Insgesamt stehen heuer 713 Kurse wie Yoga, Rückenfit oder Beachvolleyball zur Auswahl – eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen und Fitnesslevels, inklusive spezieller Inklusionskurse für Menschen mit Beeinträchtigungen. Organisiert wird das Programm von der Österreichischen Gesundheitskasse gemeinsam mit Sportdachverbänden und weiteren Partnern. Zum Jubiläum gibt es zudem ein Gewinnspiel.
Das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung sowie der OeAD haben 42 Schulen aus sieben Bundesländern mit dem Young-Science-Gütesiegel ausgezeichnet. Die prämierten Schulen überzeugten durch ihre erfolgreichen Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und die Einbindung von Schülerinnen und Schülern in Forschungsprojekte. Die Auszeichnung würdigt das Engagement der Schulen, Wissenschaft und Forschung nachhaltig im Schulalltag zu verankern. Das Gütesiegel wird seit 2012 vergeben und zeichnet Schulen aus, die forschungsorientierte Schwerpunkte setzen und innovative Lernräume schaffen.
Technikprobleme sind für viele eine Herausforderung: 78 Prozent der Deutschen holen sich bei digitalen Schwierigkeiten Unterstützung im persönlichen Umfeld. Dennoch empfinden es mehr als ein Drittel als unangenehm, um Hilfe zu bitten – vor allem junge Menschen und Männer zeigen hier eine größere Zurückhaltung. Der bundesweite Digitaltag am 26. Juni 2026 will mit vielfältigen Aktionen die Digitalkompetenz stärken und Hemmschwellen abbauen. Während viele ungern fragen, helfen 45 Prozent der Deutschen anderen oft bei digitalen Fragen. Besonders junge Menschen sehen sich selbst als kompetente Unterstützer.
Eine aktuelle GYNIAL-Studie zeigt, dass sich Männer zunehmend mit dem Thema Familienplanung auseinandersetzen und Verantwortung während der Schwangerschaft übernehmen möchten. 68 % der Männer im Alter von 20-29 Jahren wünschen sich Kinder, wobei 93 % der Befragten einen gut geplanten Kinderwunsch befürworten. Dennoch gibt es Wissenslücken: 33 % der Männer fühlen sich nicht ausreichend über Schwangerschaft informiert. Die Studie verdeutlicht, dass Vaterschaft für viele Männer bereits vor der Geburt beginnt und dass 83 % der Befragten der Meinung sind, Männer sollten mehr Verantwortung während der Schwangerschaft übernehmen. Trotz einer insgesamt fortschrittlichen Haltung zeigen junge Männer teilweise noch traditionelle Ansichten, insbesondere in Bezug auf die Aufteilung von Care-Arbeit.
Die Vereinigten Staaten bleiben ein beliebtes Ziel für deutsche Auswanderer, doch ihre Anziehungskraft nimmt ab. Im Jahr 2025 verließen nur noch rund 8.900 Deutsche ihre Heimat in Richtung USA – der niedrigste Wert seit 20 Jahren, abgesehen von den Pandemie-Jahren. Im Vergleich zu 2005 ist das ein Rückgang um 35 Prozent. Gleichzeitig zieht es mehr Deutsche in Nachbarländer wie die Schweiz und Österreich sowie nach Spanien. Auch Kanada verliert an Beliebtheit, während Mexiko als Auswanderungsziel zulegt. Insgesamt leben aktuell über eine halbe Million Deutsche in den USA, rund 126.500 in Kanada und gut 7.600 in Mexiko. Der Trend zeigt: Die klassischen Auswanderungsziele stehen zunehmend in Konkurrenz zu neuen Destinationen.
Im ersten Quartal 2026 stammte erstmals seit Jahren der Großteil des in Deutschland erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energien. Der Anteil kletterte auf 53,3 Prozent, vor allem dank einer starken Zunahme der Windkraftproduktion, die um fast 29 Prozent gegenüber dem windarmen Vorjahr stieg. Photovoltaik und Wasserkraft verzeichneten hingegen Rückgänge. Die konventionelle Stromerzeugung, insbesondere aus Kohle, ging weiter zurück. Erstmals seit Ende 2023 exportierte Deutschland wieder mehr Strom als es importierte. Insgesamt wurden 6 Prozent mehr Strom ins Netz eingespeist als im Vorjahresquartal.
Bakterien zeigen erstaunliche Überlebensstrategien: Sie speichern überschüssige Nährstoffe in extrazellulären Vesikeln, die sie bei Nahrungsmangel gezielt wieder auflösen und verwerten können. Diese Entdeckung stammt aus einer neuen Studie der Vetmeduni Wien, die in Zusammenarbeit mit der TU München und CEITEC Brno durchgeführt wurde. Die Forschungsergebnisse könnten neue Ansätze zur Bekämpfung krankheitserregender Bakterien eröffnen und innovative medizinische Anwendungen ermöglichen. Das Recycling von Nährstoffen über Vesikel dürfte eine weit verbreitete Strategie unter Bakterien sein.
Wissenschaftler:innen der Universität Innsbruck haben ein Projekt gestartet, um zu erforschen, wie das städtische Leben die Amsel, eine häufige Vogelart in Innsbruck, beeinflusst. Im Rahmen der Studie werden Amseln im gesamten Stadtgebiet gefangen, vermessen und beprobt, um genetische, körperliche und physiologische Veränderungen zu analysieren. Die Amsel dient dabei als biologischer Indikator für den Zustand urbaner Lebensräume. Die Untersuchung umfasst verschiedene städtische Gebiete, von naturnahen Waldrändern bis hin zur Innenstadt. Ziel ist es, eine Datengrundlage zu schaffen, die in der Stadtplanung und im Umweltschutz berücksichtigt werden kann. Das Projekt wird von Masterstudierenden durchgeführt und die Bevölkerung wird über Infotafeln und eine Projektwebsite informiert.
Der Luchs ist nach seiner Ausrottung im 19. Jahrhundert langsam nach Deutschland zurückgekehrt. Aktuell leben rund 200 Tiere in kleinen, isolierten Beständen im Harz, Ostbayern und dem Pfälzerwald. Ihr Überleben bleibt fragil, denn neben Krankheiten und Verkehrsunfällen bedroht vor allem Wildtierkriminalität die seltene Art. Das Projekt wildLIFEcrime setzt sich für den Schutz der Luchse ein und fördert die Aufklärung von Straftaten durch Meldeportale und Zusammenarbeit mit Behörden. Um die genetische Vielfalt zu sichern, werden Luchse in neuen Gebieten ausgewildert und Populationen miteinander vernetzt. Der WWF macht am Internationalen Tag des Luchses auf die Situation aufmerksam.
Eine aktuelle Umfrage des Marine Stewardship Council (MSC) zeigt, dass viele Deutsche grundlegende Fakten über das Meer nicht kennen. So wissen 20 Prozent nicht, dass das Meer mehr Fläche als das Land bedeckt, und 38 Prozent unterschätzen die Tiefe der Ozeane. Auch das Ausmaß der Überfischung wird oft falsch eingeschätzt. Trotzdem äußern sich 89 Prozent der Befragten besorgt über den Zustand der Meere und nennen Klimawandel, Verschmutzung und Überfischung als größte Herausforderungen. Beispiele wie die Erholung der Sardinenbestände vor der Iberischen Halbinsel zeigen, dass nachhaltiges Fischereimanagement positive Auswirkungen haben kann.
In Wien diskutieren Experten aus Wissenschaft, Psychotherapie und Kirche am 16. Juni über die Bedeutung lebenslanger Partnerschaften. Die Veranstaltung "Für immer Du" stellt die Frage, ob Treue und exklusive Bindung in einer individualisierten Gesellschaft noch zeitgemäß sind. Dabei werden Herausforderungen, Voraussetzungen und das christliche Eheverständnis beleuchtet. Impulse kommen von Familienforschern, Psychotherapeuten und einem Bischof. Das Institut für Ehe und Familie betont die Bedeutung bewusster Entscheidungen und sieht Krisen als Teil jeder Beziehung. Umfragen zeigen, dass der Wunsch nach stabiler Liebe trotz neuer Beziehungsmodelle anhält.
Die Europäische Weltraumorganisation ESA ermöglicht der Tschechischen Republik erstmals eine bemannte Mission zur Internationalen Raumstation (ISS). Der ESA-Reserveastronaut Aleš Svoboda soll als Pilot an Bord eines SpaceX Dragon-Raumschiffs 2027 zur ISS fliegen, sofern die internationale Crew-Panel-Zustimmung erfolgt. Damit wäre Svoboda der erste Tscheche auf der Raumstation. Die Mission ist Teil einer Kooperation zwischen ESA, NASA und dem US-Unternehmen Vast. Sie soll die technologische und wissenschaftliche Entwicklung in Tschechien fördern und junge Menschen für Technik und Wissenschaft begeistern. Die Beteiligung stärkt zudem die industrielle und forschungsorientierte Basis des Landes.
Spaniens Kronprinzessin Leonor und ihre Schwester Sofía zeigen, wie vielseitig das Leben junger Katholiken heute ist: Am Morgen besuchen sie die Fronleichnamsmesse mit Papst Leo XIV., am Abend feiern sie beim Konzert von Rapper Bad Bunny. Diese Mischung aus religiösem Engagement und modernem Lifestyle ist typisch für viele Jugendliche in Spanien. Große Events mit dem Papst ziehen Hunderttausende junge Menschen an, während katholische Musikgruppen wie Hakuna einen regelrechten Hype auslösen. Studien deuten auf eine vorsichtige Rückkehr junger Menschen zum Glauben hin, wobei Religion heute oft individuell und weniger institutionell gelebt wird.
Der FWF fördert gezielt Chancengleichheit und Diversität in der Spitzenforschung. Neue Initiativen bieten zusätzliche Mittel für Gleichstellungsmaßnahmen und Weiterbildungen, um die Anerkennung unterschiedlicher Lebensrealitäten in der Wissenschaft zu stärken. Besonderes Augenmerk liegt auf Projekten aus den Queer Studies und dem LGBTQI+-Bereich. Zwischen 2016 und 2025 wurden zahlreiche Anträge eingereicht, aktuell laufen mehrere Forschungsprojekte, etwa zu Regenbogenfamilien. Damit unterstützt der FWF eine offene, inklusive und wissensbasierte Gesellschaft.
Die RWA Raiffeisen Ware Austria war Gastgeber des achten EDUCA-Moduls der Jungen Landwirtschaft Österreich. Rund 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Landwirtschaft, Politik und Bildung diskutierten am RWA Campus in Korneuburg über moderne Interessensvertretung, agrarpolitische Zusammenhänge und Persönlichkeitsentwicklung. Neben aktuellen Einblicken in die Agrarwirtschaft und einer Campus-Tour standen Vorträge von Expertinnen und Experten zu Lobbying, Kommunikation und politischen Rahmenbedingungen auf dem Programm. Das Netzwerktreffen "Jugend am Land" bot zudem Raum für Austausch und Vernetzung. Die RWA stärkt damit ihre Rolle als Partner der jungen Agrar-Generation.
Eine aktuelle Umfrage von eBay zeigt, dass 48 % der Generation Z in Österreich den Wunsch haben, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Viele sehen die Gründung eines Unternehmens neben einem Vollzeitjob als risikoärmeren Weg in die Selbstständigkeit. 63 % der Befragten aus dieser Altersgruppe sind bereit, einen Side Hustle zu starten, um finanzielle Sicherheit zu wahren und Ideen zu testen. Hauptsächlich wird fehlende Finanzierung als größte Hürde genannt. Der digitale Trend zeigt, dass 30 % der Befragten ihre Unternehmen über Online-Marktplätze aufbauen möchten, wobei internationale Reichweite als attraktiv angesehen wird. Die Umfrage verdeutlicht, dass junge Menschen nach realistischen Möglichkeiten suchen, um Unternehmertum zu leben, ohne sofort ein hohes Risiko einzugehen.
Forschende der Ruhr-Universität Bochum haben einen speziellen Glutamatrezeptorkomplex im Gehirn untersucht und dabei überraschende Mechanismen der Signalübertragung entdeckt. Der sogenannte GluK2/GluK5-Kainatrezeptor kann bereits durch die Bindung an zwei seiner Untereinheiten aktiviert werden, was zuvor als unwahrscheinlich galt. Strukturbiologische Analysen zeigten zudem eine ungewöhnlich langsame Deaktivierung dieses Rezeptors, was ihn für die medizinische Forschung besonders interessant macht. Die Erkenntnisse könnten die Entwicklung neuer Wirkstoffe ermöglichen und liefern wichtige Ansätze für das Verständnis neuronaler Prozesse.
Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) und die slowakische APVV haben ein neues Abkommen zur Zusammenarbeit unterzeichnet. Damit eröffnen sich erstmals umfassende Möglichkeiten, grenzüberschreitende Projekte aus allen wissenschaftlichen Disziplinen gemeinsam zu fördern. Forscherinnen und Forscher aus Österreich und der Slowakei können künftig parallel Anträge bei ihren jeweiligen Förderorganisationen stellen. Die Einreichfrist wird im Juli bekannt gegeben. Weitere Details sind auf der FWF-Website verfügbar.
Die Mathematikerin Caroline Geiersbach hält am 17. Juni 2026 an der Universität Klagenfurt ihre Antrittsvorlesung zum Thema stochastische Optimierung. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Forschungsansätze, die zeigen, wie mithilfe moderner Methoden aus Künstlicher Intelligenz und Rechentechnik trotz Unsicherheiten optimale Entscheidungen getroffen werden können. Geiersbach illustriert dies anhand von Beispielen aus der Energieversorgung, Strömungsdynamik und Fertigung. Sie bringt internationale Erfahrung aus Wien, Berlin und Hamburg mit und forscht zu Themen wie nichtglatter Optimierung und Nash-Gleichgewichtsproblemen.
Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) und Cycling Austria starten eine Kooperation, um Radsportvereine in ganz Österreich mit maßgeschneiderten Angeboten zu unterstützen. Im Fokus stehen Gesundheitsförderung, Prävention und die Stärkung der Vereinsstrukturen durch kostenlose Schulungen und Seminare für Mitglieder, Trainer und Funktionäre. Herzstück der Initiative ist die Ausbildung von Gesundheitsbeauftragten, die als zentrale Ansprechstelle für Gesundheitsthemen dienen. Das Programm deckt Themen wie Ernährung, Suchtprävention, Mobbingprävention und Generationendialog ab und fördert so die körperliche, mentale und soziale Gesundheit im Vereinsumfeld.
Nina Kraft, Unternehmerin und Moderatorin, hat den renommierten Experten Prof. Dr. Uwe Seebacher in ihr Speaker:innenportfolio bei Kraft Media Minds aufgenommen. Seebacher, ein Bestsellerautor und Professor mit über 30 Jahren Erfahrung, gilt als Vordenker in Bereichen wie Predictive Intelligence, Marketing und Künstliche Intelligenz. Er bringt eine analytische Tiefe und klare Struktur in die Diskussion um moderne Unternehmensführung und betont die Notwendigkeit, zwischen Hype und tatsächlichen Entwicklungen zu unterscheiden. Gemeinsam mit Kraft zielt die Zusammenarbeit darauf ab, anspruchsvolle Inhalte auf die Bühne zu bringen, die nicht nur informieren, sondern auch inspirieren. Die Synergie zwischen Krafts Bühnenerfahrung und Seebachers Expertise soll eine neue Qualität im Bereich Business-Events schaffen.
Am 9. Juni findet der Österreichische Hitzeaktionstag statt, der auf die gesundheitlichen Risiken der klimawandelbedingten steigenden Temperaturen aufmerksam macht. Der Sportwissenschaftler Justin Lawley erklärt, wie Hitzetage, an denen die Temperaturen über 30°C steigen, den menschlichen Körper belasten. Dies führt zu einer erhöhten Herzfrequenz, verminderter Durchblutung des Gehirns und kann Schwindel oder Ohnmacht verursachen. Auch tropische Nächte, in denen die Temperaturen nicht unter 20°C sinken, beeinträchtigen die Schlafqualität und erhöhen Stresshormone. Hohe Temperaturen können zudem das psychische Wohlbefinden negativ beeinflussen, was sich in schlechterer Stimmung und erhöhter Reizbarkeit äußert. Lawley betont die Bedeutung von Anpassungsstrategien und sicherem Sportverhalten an heißen Tagen, um gesundheitliche Risiken zu minimieren.
Mazda und Nippon Express starten einen Praxistest mit Biodiesel für den Transport von Neufahrzeugen zwischen zwei Standorten in Japan. Ziel ist es, Kraftstoffeffizienz, Leistung und betriebliche Herausforderungen des alternativen Kraftstoffs HVO zu bewerten. Der Test läuft bis Ende 2026 und soll Erkenntnisse für eine mögliche Ausweitung liefern. Mazda plant, gemeinsam mit Partnern langfristig alternative Kraftstoffe einzusetzen, um CO₂-Emissionen zu reduzieren und die Lieferkette nachhaltiger zu gestalten. Beide Unternehmen wollen so zur Dekarbonisierung der Logistik beitragen und die Akzeptanz für grüne Technologien stärken.
In Brno wurden zwei katholische Priester seliggesprochen, die Anfang der 1950er Jahre Opfer kommunistischer Schauprozesse in der damaligen Tschechoslowakei wurden. Die Priester Jan Bula und Vaclav Drbola waren wegen erfundener Anschuldigungen zum Tode verurteilt und hingerichtet worden. Erst in den 1990er Jahren erfolgte ihre Rehabilitierung durch die tschechische Justiz. Die Seligsprechungsfeier, an der rund 13.000 Menschen teilnahmen, wurde von Kurienkardinal Michael Czerny geleitet. Papst Leo XIV. hatte die Priester zuvor als Märtyrer anerkannt. Es handelt sich um die ersten Opfer des kommunistischen Regimes in Tschechien, die seliggesprochen wurden.
In Krakau wurden neun polnische Salesianer seliggesprochen, die während des Zweiten Weltkriegs von den Nationalsozialisten in Auschwitz und Dachau ermordet wurden. Die Ordensbrüder hatten sich selbst als KZ-Häftlinge weiterhin um Mitgefangene gekümmert und galten als Vorbilder des Glaubens. Die Seligsprechung fand im Beisein hochrangiger Kirchenvertreter und des polnischen Präsidenten statt. Das Schicksal der Salesianer prägte auch die Priesterberufung von Johannes Paul II. Insgesamt wurden im Zweiten Weltkrieg Tausende polnische Geistliche Opfer der NS-Verfolgung.
Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) bietet seit Jahresbeginn eine innovative Kreditkarte an, die zugleich als Organspendeausweis dient. Die sogenannte Life Donor Card basiert auf einer Mastercard und trägt die persönliche Erklärung zur Organspende direkt auf der Karte. Mit dieser Initiative will die apoBank das Bewusstsein für Organspende stärken und dazu beitragen, dass mehr Menschen ihre Entscheidung dokumentieren. In Deutschland stehen zwar viele der Organspende positiv gegenüber, doch nur ein Teil hält dies schriftlich fest. Über 8.000 Patienten warten aktuell auf ein Spenderorgan.
Papst Leo XIV. bekommt bei seinem Besuch in Barcelona einen einzigartigen Hirtenstab, der vom katalanischen Künstler Joan Serramia im Stil des berühmten Architekten Antoni Gaudi entworfen wurde. Der Stab besteht aus Olivenholz und Elfenbein, das Kreuz an der Spitze erinnert an das markante Kreuz auf dem Christus-Turm der Sagrada Familia. Anlässlich des 100. Todestags von Gaudi wird der Papst am 10. Juni eine Gedenkmesse in der Sagrada Familia feiern und den neuen Turm offiziell segnen. Die Basilika ist seit dem Frühjahr das höchste Kirchengebäude der Welt.
Am Berliner Dom wird ab Montag ein großes Kreuz aus 130 Rettungswesten über dem Eingangsportal angebracht. Die Westen stammen von Rettungseinsätzen im Mittelmeer und sollen als Symbol für Rettung, Schutz und Nächstenliebe dienen. Die Aktion läuft bis zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni. Zusätzlich erinnert die Aktion "Beim Namen nennen" an Menschen, die auf der Flucht gestorben sind. Namen, Daten und Umstände ihres Todes werden auf Stoffbänder geschrieben und an den Außengittern des Doms angebracht. Laut Hilfsorganisationen sind seit 1993 etwa 72.000 Menschen auf der Flucht nach Europa ums Leben gekommen.
Re-Use Austria hat eine neue Website ins Leben gerufen, die Repair-Cafés in Österreich bündelt. Über 100 Initiativen sind bereits online, um den Zugang zur Reparaturhilfe zu erleichtern. Helvetia unterstützt diese Bewegung mit einer kostenlosen Haftpflichtversicherung für teilnehmende Cafés. Repair Cafés bieten kostenlose Nachbarschaftstreffen, bei denen freiwillige Helfer:innen defekte Alltagsgegenstände reparieren. Jährlich werden rund 15.000 Reparaturversuche unternommen, von denen etwa 67 Prozent erfolgreich sind, was zur Vermeidung von 108 Tonnen Abfall und 2.500 Tonnen CO₂ beiträgt. Die Plattform ermöglicht es Veranstaltern, ihre Termine selbst zu verwalten, und kennzeichnet Cafés mit Versicherungsschutz. Ein Repair-Café Pop-up findet am 24. und 25. Juni in Wien statt.
Die Findungskommission der Universität Innsbruck hat einen Dreiervorschlag für die Rektor:innenwahl erarbeitet und dem Senat übermittelt. Der Senat hat nun eine Hearingliste mit einer Kandidatin und sechs Kandidaten erstellt, die am 17. und 19. Juni 2026 in einem Hörsaal stattfinden werden. Die Hearings dienen der Auswahl des nächsten Rektors oder der nächsten Rektorin, wobei die Möglichkeit besteht, Fragen sowohl vor Ort als auch online zu stellen. Nach den Hearings wird der Senat einen eigenen Dreiervorschlag erstellen, aus dem der Universitätsrat die endgültige Wahl treffen wird. Die Amtszeit des neuen Rektorats beginnt am 1. März 2027 und dauert vier Jahre.
Die GUS Germany GmbH integriert ab sofort ausgewählte Lehrmaterialien von Harvard Business Impact in die Lehre an der BSBI, UE und Gisma University of Applied Sciences. Ziel der Initiative ist es, Studierende gezielt auf die Anforderungen des internationalen Arbeitsmarktes vorzubereiten und praxisorientierte Kompetenzen wie Leadership, Kommunikation und kritisches Denken zu stärken. Lehrende profitieren von speziellen Workshops und Zertifizierungen zur Anwendung moderner, fallbasierter Lehrmethoden. Insgesamt stehen über 40 digitale Kurse und 7.000 Lehrressourcen zur Verfügung, die sowohl online als auch in Präsenz genutzt werden. Die Initiative unterstreicht das Engagement für innovative, praxisnahe Hochschulbildung.
Die HanseMerkur bietet als erste private Krankenversicherung in Deutschland die Schmerztherapie-App HELP an. Das digitale Angebot richtet sich an Versicherte mit chronischen Schmerzen ohne klare körperliche Ursache und ermöglicht einen einfachen Zugang zu evidenzbasierter Therapie per App. HELP basiert auf aktuellen Erkenntnissen aus Schmerzmedizin, Psychologie und Neurowissenschaft. Die App umfasst 24 multimediale Module, die individuell im Alltag genutzt werden können. Ziel ist es, zentrale Schmerzmechanismen aktiv zu verändern und Betroffenen eine flexible, alltagstaugliche Unterstützung zu bieten.
Österreich feiert Fronleichnam mit vielfältigen Prozessionen – von Straßen- und Seezügen bis hin zu einer Biker-Prozession im Waldviertel. Traditionelle Elemente wie Blumenteppiche, Trachten und Musik werden durch innovative Projekte ergänzt. In Tirol entwarfen Schüler einen mobilen Altar, im Burgenland gestalteten Jugendliche einen neuen Prozessionshimmel aus gespendeten Textilien. In zahlreichen Städten zelebrieren Bischöfe festliche Gottesdienste mit anschließenden Prozessionen. Die Bräuche reichen von geschmückten Fenstern bis zu Booten, die das Allerheiligste über Seen begleiten. Fronleichnam bleibt so ein lebendiges Fest zwischen Tradition und Gegenwart.
Forschende der Leibniz Universität Hannover haben erstmals ein messbares Gravitationswellensignal in einem sich ausdehnenden, schwingenden Universum nachgewiesen. Mithilfe eines neuen, detektorbasierten Ansatzes konnten sie präzise bestimmen, was Gravitationswellendetektoren tatsächlich messen, auch wenn das gesamte Universum in Bewegung ist. Das Team entwickelte ein Modell, das reale Experimente mit Testmassen und Lichtstrahlen simuliert und dabei koordinatenunabhängige Ergebnisse liefert. Diese Methode schafft eine verlässliche Grundlage für künftige Experimente und die Suche nach primordialen Gravitationswellen mit modernen Observatorien.
Papst Leo XIV. beruft Ende Juni ein großes Treffen mit seinen Kardinälen im Vatikan ein. Im Mittelpunkt stehen die globale Lage, der Umgang mit Künstlicher Intelligenz und der Fortschritt der Weltsynode. Die Beratungen sollen die Kirche auf aktuelle Herausforderungen vorbereiten und neue Impulse für Frieden, Versöhnung und Reformen geben. Ein weiteres Thema ist die stärkere Mitwirkung aller Gläubigen im Rahmen der Weltsynode, deren nächste Etappen bis 2028 geplant sind. Das Treffen endet mit einer offenen Aussprache und einem feierlichen Gottesdienst im Petersdom.
Der Jugendrat der Evangelischen Jugend Österreich (EJÖ) hat in Wien über die Zukunft der Jugendarbeit beraten. Im Mittelpunkt stand das Jahresthema „Outreach – Connecting People“, bei dem diskutiert wurde, wie die Kirche Menschen besser erreichen und begleiten kann. Eine Podiumsdiskussion beleuchtete verschiedene Ansätze von Outreach, von sozialraumorientierter Arbeit bis zur Straßenevangelisation. Die Teilnehmenden entwickelten konkrete Ideen für Outreach-Projekte in Stadt und Land, wobei die beste Idee von der Jugendleitung weiterverfolgt wird. Ein Gottesdienst und der Austausch mit Oberkirchenrat Günter Köber rundeten das Treffen ab.
Fresenius Medical Care hat mit kinexus eine neue, weltweit einsetzbare digitale Plattform für Heimdialyse vorgestellt. Das System vereint die Überwachung der Therapie und die Verwaltung von Arbeitsabläufen für Peritoneal- und Hämodialyse zu Hause auf einer Oberfläche. Damit soll die Versorgung für Patienten und medizinische Teams effizienter und individueller gestaltet werden. kinexus ermöglicht unter anderem die Fernübertragung von Behandlungsdaten, das Anpassen von Rezepturen sowie die Integration von Bestellungen für benötigte Materialien. Die Plattform ist modular aufgebaut und kann an künftige Anforderungen angepasst werden. Der Launch ist Teil der Digitalisierungsstrategie von Fresenius Medical Care im Bereich Nierenversorgung.
Der SK Rapid, Österreichs größter Fußballverein, hat eine Partnerschaft mit Econetix, einem Wiener Nachhaltigkeitsberater, geschlossen, um bis 2030 der grünste Fußballverein des Landes zu werden. Econetix wird den Verein bei der Berechnung seines CO2-Fußabdrucks, der Entwicklung einer Reduktions-Roadmap und der Kompensation unvermeidbarer Emissionen unterstützen. Diese Initiative zielt darauf ab, die Umweltbelastungen durch Sportveranstaltungen zu minimieren und die Ergebnisse transparent zu kommunizieren. Die Partnerschaft zeigt das Engagement von SK Rapid, Nachhaltigkeit als zentrale Verantwortung im Profifußball zu betrachten und eine Vorreiterrolle in diesem Bereich einzunehmen.
Kardinal Christoph Schönborn ruft zum bevorstehenden Fronleichnamsfest zu einem bewussteren Umgang mit Lebensmitteln auf. Besonders das Brot, das bei der Prozession als Hostie durch die Straßen getragen wird, steht im Mittelpunkt seiner Botschaft. In Österreich werden jährlich große Mengen Brot weggeworfen, was angesichts steigender Preise und schwieriger Bedingungen in der Landwirtschaft problematisch ist. Das Fronleichnamsfest wird in ganz Österreich mit Prozessionen, Gottesdiensten und regionalen Bräuchen gefeiert. Junge Handwerker und Schüler engagieren sich mit kreativen Projekten wie mobilen Altären oder neuen Prozessionshimmeln. Auch spezielle Veranstaltungen wie das Biker-Fronleichnam zeigen die Vielfalt und Lebendigkeit der Tradition.
Künstliche Intelligenz wird für Gesundheitsfragen in Deutschland immer beliebter. Laut einer aktuellen EY-Studie nutzt bereits mehr als die Hälfte der Befragten KI-Anwendungen, etwa um Symptome zu analysieren oder schnell an Gesundheitsinformationen zu gelangen. Besonders bei sensiblen Daten bleibt die Zurückhaltung aber groß, und viele sorgen sich um Datenschutz und Kontrollverlust. Trotzdem sehen fast die Hälfte der Deutschen bereits positive Auswirkungen von KI auf ihren Alltag. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland bei der Nutzung und beim Verständnis von KI im Gesundheitsbereich jedoch hinter Ländern wie Indien oder China zurück. Die Studie zeigt eine wachsende Offenheit, aber auch Unsicherheiten im Umgang mit der Technologie.
2025 erreichte die Zahl der Einbürgerungen in Deutschland mit 332.500 einen neuen Höchststand. Besonders viele Syrerinnen und Syrer erhielten die deutsche Staatsbürgerschaft, obwohl ihre Zahl im Vergleich zum Vorjahr sank. Dagegen stieg die Zahl der Einbürgerungen von türkischen und russischen Staatsangehörigen um mehr als die Hälfte. Über 70 Prozent der Eingebürgerten lebten mindestens fünf Jahre in Deutschland. Gesetzesänderungen beeinflussten die Einbürgerungszahlen und Aufenthaltsdauern. Erstmals wurden auch Daten zu Anträgen und abgeschlossenen Verfahren veröffentlicht, wobei 90 Prozent der Verfahren mit einer Einbürgerung endeten.
Die INTERSPAR Tulpenaktion hat in diesem Jahr 20.779 Euro für die Organisation „Rettet das Kind Österreich“ gesammelt. Vom 26. März bis 8. April wurden insgesamt 41.558 Tulpen im Neunerbund verkauft, wobei für jeden verkauften Bund 50 Cent gespendet wurden. Die hohe Spendensumme spiegelt das große soziale Engagement der Kunden wider. Johannes Holzleitner, Geschäftsführer von INTERSPAR, überreichte den Betrag an Mario Zagler und Andrea Drexel von „Rettet das Kind“. Die Aktion zeigt, wie einfache Gesten, wie der Kauf von Tulpen, einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung von Kindern und Familien leisten können.
Die inshore Anchovis-Fischerei in Rui’an, Zhejiang, ist als erste ihrer Art in Asien nach dem MSC-Standard zertifiziert worden. Damit erfüllt sie die weltweit strengsten Anforderungen an nachhaltige Fischerei und setzt einen Meilenstein für den Schutz kleiner Schwarmfischbestände im Ostchinesischen Meer. Mit 40 Schiffen und einer Fangquote von 3.500 Tonnen pro Saison liefert die Fischerei hochwertige Speisefische und stärkt Chinas Position auf internationalen Märkten. Die Zertifizierung ist das Ergebnis enger Zusammenarbeit von Unternehmen, Wissenschaft und Forschung und zeigt, dass wirtschaftliche Entwicklung und Umweltschutz vereinbar sind.
Die Österreichische Nationalbibliothek und der Büchereiverband Österreichs starten eine langfristige Kooperation, um die Medien- und Informationskompetenz landesweit zu stärken. Im Fokus steht ein neues Aus- und Fortbildungsprogramm, das Bibliothekarinnen und Bibliothekare auf digitale Herausforderungen wie KI-Technologien und den Umgang mit Fake News vorbereitet. Das Center für Informations- und Medienkompetenz bietet praxisnahe Schulungen zu digitalen Ressourcen und Recherche an. Die Angebote sind als Präsenz-, Online- und Hybridformate verfügbar. Durch "Train-the-Trainer"-Programme soll das Wissen nachhaltig an Kolleginnen und Besucher weitergegeben werden.
Die LIMAK Austrian Business School verzeichnete 2025 ein Rekordjahr: Mit 3.778 Teilnehmenden übertraf sie trotz wirtschaftlicher Herausforderungen alle Erwartungen. Insbesondere die akademischen Programme und maßgeschneiderte Inhouse-Projekte zur Führungskräfteentwicklung trugen zum Erfolg bei. Die hohe Qualität der Angebote wurde durch das FIBAA Premium-Siegel bestätigt. Neue MBA-Spezialisierungen wie „AI & New Technology Management“ sowie internationale Study Trips erweitern das Portfolio. Die LIMAK setzt weiterhin auf die enge Verbindung von Wissenschaft und Praxis, um Führungskräfte optimal auf die Anforderungen der modernen Wirtschaft vorzubereiten.
Erzbischof Josef Grünwidl hat beim Sommerempfang sein Programm für die Erzdiözese Wien vorgestellt. Er setzt auf eine Kirche mit starken Glaubenswurzeln, die sich gesellschaftlich engagiert und offen für Dialog ist. Besonders betont er die Bedeutung der Gottesfrage als zentrales Thema der Kirche und sieht Religion als wichtige Orientierung in Zeiten des Umbruchs. Grünwidl hob Initiativen wie das Sozialzentrum "Kirchenschiff" und die Kinder-Palliativstation hervor. Zudem steht ein Generationenwechsel beim Personal bevor. Trotz Herausforderungen sieht er viele Hoffnungszeichen und betont, dass die Kirche besser ist als ihr Ruf.
Lidl engagiert sich verstärkt für die Ernährungsbildung von Kindern und diskutierte dazu auf dem Bild-Kindergesundheitsgipfel mit Experten aus Medizin und Bildung. Mit Projekten wie der langjährigen Kooperation mit brotZeit ermöglicht Lidl täglich 22.500 Schülern ein kostenloses, ausgewogenes Frühstück und fördert so Chancengleichheit im Bildungsbereich. Zusätzlich unterstützt Lidl das Medienprojekt "ZEIT für die Schule" mit Materialien zur bewussten Ernährung. Im Sortiment setzt Lidl auf gesunde Produkte nach der Planetary Health Diet und reduziert Salz und Zucker. Ziel ist es, Kinder und Eltern für nachhaltigen Konsum zu sensibilisieren.
In der Theologischen Fakultät der Universität Salzburg zeigt eine neue Ausstellung bis 30. Juni die Verbrechen der NS-Euthanasie in Salzburg. Thematisiert werden die Schicksale der Opfer, die Rolle der Täter sowie Formen des Widerstands gegen das NS-Regime. Mindestens 500 Menschen aus Salzburg fielen den Tötungsaktionen zum Opfer, viele wurden deportiert oder durch Vernachlässigung getötet. Die Schau entstand in Zusammenarbeit mit Studierenden, Schülern und Experten und bindet auch Menschen mit Beeinträchtigungen ein. Ziel ist es, nicht nur historisch aufzuklären, sondern auch aktuelle Debatten über Inklusion und Menschenrechte anzustoßen.
Peter Hennebichler übernimmt ab Juni 2026 die Leitung des Bereichs Finanzen & Service bei der Caritas Österreich und wird Mitglied der Geschäftsleitung. Er folgt auf Helmut Rauth, der diese Position fast zehn Jahre innehatte. Hennebichler bringt umfassende Erfahrung aus internationalen Unternehmen mit und war zuletzt im Vorstand der VA Intertrading AG tätig. In seiner neuen Funktion wird Hennebichler für Finanzen, Personal, Projekte und zentrale Services verantwortlich sein. Gemeinsam mit Gabriela Untergrabner gestaltet er zudem die Geschäfte der Caritas Stiftung Österreich, um die nachhaltige Finanzierung der Hilfsangebote sicherzustellen.
GLOBAL 2000 widerspricht der EcoAustria-Analyse und betont, dass Klimaschutz und Energiewende Arbeitsplätze schaffen und den Wirtschaftsstandort stärken. Laut Studien wie dem Transition-Szenario des Umweltbundesamts fördern Investitionen in erneuerbare Energie, Gebäudesanierung und klimafreundliche Industrieprozesse die Wirtschaft und schaffen mehr Jobs als fossile Energieimporte. Besonders in Zeiten internationaler Krisen und steigender Energiepreise sieht GLOBAL 2000 die Energiewende als Chance, unabhängiger zu werden und regionale Impulse zu setzen. Das kommende Budget sollte daher einen klaren Investitionsschwerpunkt auf die Energiewende legen, um die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Vorteile voll auszuschöpfen.
Ab August tritt der stufenweise Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung für Grundschulkinder in Kraft. Die Johanniter zeigen sich gut vorbereitet und betonen, dass neben dem quantitativen Ausbau vor allem bundesweite Qualitätsstandards entscheidend sind. Ziel ist es, ein nahezu bedarfsdeckendes Angebot bis 2026/27 zu schaffen, ohne dabei Abstriche bei der Qualität zu machen. Im Fokus stehen die Bedürfnisse der Kinder und ihrer Familien. Die Johanniter begleiten Bildungsbiografien von der frühen Kindheit bis zur offenen Jugendarbeit und erreichen an 220 Standorten rund 14.000 junge Menschen. Der Rechtsanspruch soll Bildungs- und Chancengerechtigkeit stärken.
In den Sommermonaten verletzen sich rund 70.000 Menschen in Österreich bei Freizeitaktivitäten so schwer, dass eine Behandlung im Krankenhaus notwendig ist. Besonders Sportarten wie Fußball, Wandern oder Mountainbiken führen häufig zu Unfällen. Neben den klassischen Risiken wird Hitze zunehmend zur Gefahr, da sie Erschöpfung und Konzentrationsprobleme verursacht und so das Unfallrisiko erhöht. Die Kosten für Bergungen und medizinische Versorgung können enorm sein, da die gesetzliche Unfallversicherung nur bei Arbeits- oder Ausbildungsunfällen greift. Private Unfallversicherungen bieten deshalb ergänzenden Schutz, um finanzielle Belastungen nach Freizeitunfällen abzufedern.
Das LKH Feldkirch setzt seit einem Jahr eine innovative, brusterhaltende Operationsmethode ein, die auf präziser Tumorlokalisation mittels 3D-Technologie basiert. In einer internationalen Studie zeigte sich, dass mit dem sogenannten Breast Cancer Locator die Rate an notwendigen Zweitoperationen um 34 Prozent gesenkt werden konnte. Die Methode nutzt MRT-Daten und ein individuell gefertigtes 3D-Gerät, um Tumore exakter zu entfernen. Das zertifizierte Brustzentrum in Feldkirch war das einzige österreichische Zentrum, das an der Studie teilnahm. Die Ergebnisse wurden kürzlich auf einem internationalen Ärztekongress präsentiert.
Besucher der Festivals Nova Rock und Frequency erhalten unzulässig eingehobene Müllgebühren zurück. Der Oberste Gerichtshof entschied, dass das Müllpfand von 20 Euro sowie der Müllbeitrag von 10 Euro nicht rechtens sind, da die Müllentsorgung bereits im Ticketpreis enthalten ist. Betroffene aus den Jahren 2017 bis 2025 können nun die Rückerstattung direkt bei den Veranstaltern beantragen. Zusätzlich wird eine neue Kampagne zur Müllvermeidung gestartet. Künftig erhalten Festivalgäste für die Abgabe voller Müllsäcke Gutscheine oder die Chance auf Gewinne. Das Ziel: nachhaltigere Festivals ohne versteckte Zusatzkosten.
Die Wiener Bäckerei DerMann startet erneut eine Spendenaktion zugunsten des Ronald McDonald Hauses. Vom 08. bis 21. Juni 2026 wird mit jedem verkauften Pistaziencroissant ein Beitrag zur Unterstützung von Familien mit schwer kranken Kindern geleistet. Diese Aktion ermöglicht es den betroffenen Familien, während der medizinischen Behandlung ihrer Kinder in der Nähe der Kliniken ein „Zuhause auf Zeit“ zu finden. Bäckermeister Michael Mann betont die Wichtigkeit dieser Partnerschaft und die Verantwortung, die man als Unternehmen hat. Das Ronald McDonald Haus bietet jährlich rund 1.700 Familien Unterstützung und finanziert sich ausschließlich durch Spenden.
Der Durchschnittsmensch in Deutschland ist laut Statistischem Bundesamt 1,73 Meter groß und wiegt 78,3 Kilo. Während die Körpergröße in den letzten Jahren nahezu unverändert blieb, ist das Durchschnittsgewicht leicht gestiegen. Männer sind im Schnitt größer und schwerer als Frauen, wobei die 18- bis 24-Jährigen am größten und die 50- bis 59-Jährigen am schwersten sind. Mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland gelten als übergewichtig, wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen. Die Daten stammen aus dem Mikrozensus 2025, der auf freiwilligen Angaben basiert und verschiedene Lebensbereiche abdeckt.
Eine internationale Studie des LBI Trauma und der BOKU hat gezeigt, dass seneszente Zellen bereits kurz nach Verletzungen entstehen und die Wundheilung aktiv unterstützen. Bisher wurde angenommen, dass dieser Prozess langsam verläuft, doch die Forschung zeigt, dass seneszente Zellen innerhalb von Minuten nach einer Verletzung entstehen, ohne neue Gene aktivieren zu müssen. Diese Zellen setzen Signalmoleküle frei, um die Heilung zu koordinieren. Die Ergebnisse könnten langfristig helfen, Heilungsprozesse zu verbessern und die Rolle der Seneszenz in Alterungs- und Krankheitsprozessen besser zu verstehen. Die Studie wurde im Fachjournal Nature Cell Biology veröffentlicht und ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit internationalen Partnern.
Novotel hat vor zwei Jahren eine Partnerschaft mit WWF Frankreich gestartet, um den Schutz der Weltmeere voranzutreiben. Im Rahmen dieser Initiative wurden in über 600 Hotels weltweit operative Veränderungen umgesetzt, die sich auf nachhaltigere Lebensmittelpraktiken und Meeresschutz konzentrieren. Der kürzlich veröffentlichte Ocean Impact Report zeigt Fortschritte in den Bereichen Reduzierung von Einwegplastik, Förderung pflanzenbasierter Ernährung und Unterstützung von Meeresschutzprojekten. Novotel engagiert sich für Bildungsinitiativen, um das Bewusstsein für die Bedeutung gesunder Ozeane zu stärken. Zukünftig plant die Hotelmarke, ihre Initiativen weiter auszubauen und neue Schutzprojekte in Zusammenarbeit mit WWF zu unterstützen, um die Gesundheit der Ozeane zu sichern und eine nachhaltige Verbindung zwischen Gastgewerbe und Meeresschutz zu fördern.
Eine neue Studie des Österreichischen Bundesverlag Schulbuch (öbv) in Zusammenarbeit mit der Johannes Kepler Universität (JKU) beleuchtet die Resilienz von Lehrkräften in Österreich. Trotz erheblichem Druck und Stress geben 71 Prozent der Lehrpersonen an, mit ihrem Leben zufrieden zu sein. Wichtige Belastungsfaktoren sind administrative Aufgaben, große Klassen und der Umgang mit Heterogenität. Dennoch schätzen 65 Prozent der Lehrkräfte ihren Gesundheitszustand als positiv ein. Die Studie zeigt, dass Zufriedenheit und hohe Beanspruchung im Lehrberuf kein Widerspruch sind. Lehrkräfte nutzen verschiedene Strategien zur Stressbewältigung und wünschen sich mehr Unterstützung in Form von Supervision, kleineren Klassen und einer besseren Work-Life-Balance. Besorgniserregend ist die psychische Belastung der Schüler, die häufig durch Smartphones und sozialen Druck verursacht wird. Die Studie fordert gezielte Maßnahmen zur Unterstützung der Lehrkräfte und zur Förderung der mentalen Gesundheit der Schüler.
Die Sigmund Freud Privatuniversität Wien (SFU) steht vor einer neuen Entwicklungsphase, da das britische Investmenthaus Oakley Capital die Betriebsgesellschaft übernimmt. Diese Zusammenarbeit mit einer internationalen Expertengruppe unter der Leitung von Kevin Lynch zielt darauf ab, die SFU als Gesundheitsuniversität zu stärken und das Studienangebot auszubauen. Rektor Johannes Pollak betont die Chancen für Studierende und Mitarbeitende durch die internationale Vernetzung und die Sicherstellung der akademischen Eigenständigkeit. Die SFU, die größte Privatuniversität Österreichs mit über 6.000 Studierenden, plant Investitionen in Digitalisierung und innovative Lehrformate, um ihre Rolle im österreichischen Hochschulsystem zu festigen. Die Transaktion wird in den kommenden Wochen abgeschlossen, während die akademische Autonomie der Universität gewahrt bleibt.
Das Volkstheater wurde mit dem amaZone-Award des Vereins sprungbrett ausgezeichnet, der Ausbildungsbetriebe ehrt, die sich für die Förderung junger Frauen in technischen Berufen einsetzen. Das Theater bildet seit über 20 Jahren Lehrlinge in verschiedenen Berufen aus, darunter Veranstaltungstechnik und Metallbearbeitung, und legt besonderen Wert auf die Integration von Frauen in diese traditionell männlich dominierten Bereiche. Die Preisverleihung fand am 1. Juni 2026 im Wiener Rathaus statt. Jennifer Kunis, eine ehemalige Lehrling und jetzige Lehrlingsbeauftragte, betonte die Bedeutung der Ausbildung für die Schaffung von Chancen und die Förderung von Talenten. Der Kaufmännische Direktor, Cay Stefan Urbanek, äußerte sich stolz über die Auszeichnung und die Fortschritte in der Diversität der Ausbildungsberufe.
Das neue Nancy Grace Roman Space Telescope der NASA wird in den kommenden Wochen am Kennedy Space Center in Florida eintreffen. Medienvertreter können sich ab sofort registrieren, um die Ankunft und das Entladen des Teleskops aus nächster Nähe zu verfolgen. Das Teleskop wurde zuvor in Maryland gebaut und getestet. Nach dem Eintreffen wird das Observatorium für den Start vorbereitet, der frühestens im September mit einer SpaceX Falcon Heavy Rakete erfolgen soll. Roman soll mit innovativer Technik das Universum erforschen und neue Erkenntnisse über ferne Planeten und kosmische Phänomene liefern.
Eine aktuelle Auswertung des Deutschen Alterssurveys zeigt, dass Menschen ab 43 Jahren in Deutschland eine stärkere Gleichheit bei der staatlichen Altersvorsorge befürworten. Sie wünschen sich, dass die Altersabsicherung zu einer Angleichung der Einkommen und Lebensbedingungen im Alter beiträgt. Gleichzeitig wird das Äquivalenzprinzip, wonach höhere Beiträge zu höheren Renten führen, als gerecht empfunden. Pessimistische Einstellungen zur Sinnhaftigkeit der Altersvorsorge sind dagegen wenig verbreitet. Die Ergebnisse legen nahe, dass Reformen zur Verringerung sozialer Ungleichheiten in der Alterssicherung auf breite Zustimmung stoßen könnten, solange das Prinzip der Beitragsäquivalenz erhalten bleibt.
Die neue Familienstudie der Generali zeigt, dass das Miteinander in österreichischen Familien meist harmonisch verläuft. Gemeinsame Zeit entsteht vor allem im Alltag, etwa beim Essen oder Kochen, während bewusst geplante Quality Time ohne Ablenkung selten ist. Konflikte gibt es vor allem wegen Unordnung und der Nutzung von Smartphones. Der Kinderwunsch bleibt hoch: 65 Prozent der 21- bis 30-Jährigen möchten eigene Kinder. Viele betrachten Kinder als Lebensbereicherung, und die Mehrheit empfindet Österreich als kinderfreundlich. Die Studie unterstreicht die Bedeutung verlässlicher Beziehungen für Familien.
Die Universität für angewandte Kunst Wien äußert große Besorgnis über die geplanten Kürzungen der Universitätenfinanzierung für die Jahre 2028 bis 2030. Die geplante Reduktion des Budgets auf 15,5 Milliarden Euro liegt deutlich unter dem tatsächlichen Bedarf und könnte gravierende Folgen für Forschung, Lehre und die Betreuungsverhältnisse haben. Die Universität betont, dass Kürzungen im Bildungs- und Wissenschaftsbereich langfristige Schäden verursachen und den gerechten Zugang zu Bildung sowie Innovationen gefährden. Die Auswirkungen würden nicht nur den Universitätssektor, sondern die gesamte Gesellschaft negativ treffen. Die Angewandte unterstützt daher die von der Universitätenkonferenz organisierte Demonstration gegen die Kürzungen.
Die Organisation Menschen für Menschen startet die Umweltkampagne „Waldwette“ und sammelt vom 1. Juni bis 5. Juli 2026 Spenden für die Aufforstung von 50.000 m² Wald in Äthiopien. Unterstützer:innen können bereits mit 10 Euro die Bepflanzung von 100 m² ermöglichen. Die Cooltours Reise GmbH aus Graz unterstützt die Aktion, indem sie die gespendete Waldfläche zusätzlich vervielfacht. Mit der Kampagne will die Organisation auf die dramatischen Folgen der Entwaldung in Äthiopien aufmerksam machen. Durch Aufforstung werden Böden stabilisiert, das Mikroklima verbessert und die Lebensgrundlage der Bevölkerung gesichert. Die Waldwette setzt auf gemeinsames Engagement für eine grünere Zukunft.
Die FH Oberösterreich ist an sechs innovativen Sicherheitsprojekten beteiligt, die vom Land OÖ mit insgesamt 4,1 Millionen Euro gefördert werden. Die Projekte reichen von Robotik im Katastrophenschutz über KI-gestützte Einsatzsysteme für Feuerwehren bis zur Quanten-Risikoanalyse für Verschlüsselungssysteme. Im Fokus stehen praxisnahe Lösungen zur Stärkung der Resilienz gegenüber globalen Risiken wie Pandemien, Cyberangriffen und Klimawandel. Die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen und Forschungspartnern soll Innovationen beschleunigen und wirtschaftliche Chancen für die Region Oberösterreich schaffen.
Sieben Fraunhofer-Institute haben eine neuartige, automatisierte Produktionsanlage für mRNA-Arzneimittel entwickelt. Die Anlage ermöglicht eine deutlich schnellere, flexible und kosteneffiziente Herstellung von mRNA-basierten Therapeutika und Impfstoffen, die etwa gegen Krebs, Erbkrankheiten oder Infektionen eingesetzt werden können. Die Qualitätskontrolle ist digital integriert und erfolgt während des gesamten Produktionsprozesses. Dank des modularen Aufbaus kann die Anlage an verschiedene Wirkstoffe und Bioprozesse angepasst werden. Die Technologieplattform RNAuto bietet Herstellern maßgeschneiderte Lösungen für die Entwicklung und Produktion neuer mRNA-Wirkstoffe und erleichtert so den Zugang zu innovativen Therapien.
Das 1000-Ideen-Programm des FWF erhält nach einer positiven Evaluierung einen Innovationsschub. Das Programm hebt sich durch die Förderung mutiger, unkonventioneller Forschungsansätze hervor und soll künftig noch transparenter, fairer und lernorientierter gestaltet werden. Geplant sind flexiblere Ausschreibungen, mehr internationale Gutachter:innen und ein Monitoring, das auch unerwartete oder negative Forschungsergebnisse sichtbar macht. Die Evaluierung empfiehlt, das Hochrisiko-Programm eigenständig fortzuführen und Elemente wie Anonymisierung und Randomisierung auch in anderen Förderprogrammen einzusetzen. Ziel ist es, die Forschungsförderung in Österreich weiter zu modernisieren und innovative Ideen frühzeitig zu unterstützen.
Das WIFI Österreich präsentiert sein neues Kursprogramm 2026/27 mit einem starken Fokus auf Künstliche Intelligenz, Sicherheit und zukunftsrelevante Kompetenzen. Die neuen Angebote umfassen praxisnahe KI-Weiterbildungen, spezielle Lernstrecken für Branchen wie Marketing und Gastronomie sowie Zertifikatslehrgänge zur Cybersecurity und Risikomanagement. Auch Nachhaltigkeit, Inklusion und Energieeffizienz stehen im Mittelpunkt. Mit neuen Ausbildungen wie Barrierefreiheitsbeauftragte, Nachhaltigkeitsmanagement und MBA Financial Accounting will das WIFI Unternehmen und Fachkräfte optimal auf kommende Herausforderungen vorbereiten. Flexible digitale Lernformate runden das Angebot ab.
Die „Lange Nacht der Kirchen“ zog heuer rund 300.000 Besucherinnen und Besucher an. Unter dem Motto „MUTeinander“ öffneten 600 Kirchen ihre Türen und boten ein vielfältiges Programm mit 1.700 Veranstaltungen, darunter Konzerte, Diskussionen, Führungen und soziale Projekte. Besonderes Augenmerk lag auf Begegnung und gesellschaftlichem Zusammenhalt. An verschiedenen Orten fanden Abendessen und Tischgespräche statt, bei denen Menschen unterschiedlicher Herkunft ins Gespräch kamen. Auch kleinere Kirchen nutzten die Chance, sich einem breiten Publikum zu präsentieren. Die nächste „Lange Nacht der Kirchen“ ist für 2027 geplant.
Im Stift Klosterneuburg versammelten sich rund 40 Chorherren der Österreichischen Augustiner Chorherren-Kongregation zum jährlichen Chorherrentag. Neben einem Festgottesdienst standen Forschungsprojekte und die aktuelle Ausstellung im Fokus. Die Kongregation vereint mehrere Stifte aus Österreich und Südtirol. Zeitgleich fand im tschechischen Stift Vyssi Brod das Treffen der Österreichischen Zisterzienserkongregation statt. 80 Ordensmänner aus sieben Abteien tauschten sich aus und stärkten die Vernetzung untereinander. Das traditionsreiche Stift Vyssi Brod beherbergt heute wieder eine aktive Zisterziensergemeinschaft.
Eine neue EU-weite Kampagne macht auf den verantwortungsvollen Umgang mit rezeptfreien Medikamenten aufmerksam. Patientinnen und Patienten werden dazu aufgerufen, die Gebrauchsinformationen sorgfältig zu lesen und die Anweisungen genau zu befolgen, um Nebenwirkungen zu vermeiden. Allein in Österreich sind fast 5.000 Medikamente ohne Rezept erhältlich. Obwohl diese Mittel wirksam sind, können sie auch unerwünschte Effekte haben. Die Kampagne zielt darauf ab, das Bewusstsein für den sicheren und richtigen Gebrauch dieser Arzneimittel zu stärken.
Die Kreuzfahrtsparte der MSC Group hat ihren Nachhaltigkeitsbericht 2025 vorgestellt und berichtet über deutliche Fortschritte bei der Reduktion von Treibhausgasemissionen. Bereits fünf Jahre vor dem Zeitplan wurde das von der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation für 2030 gesetzte Ziel zur Verringerung der Kohlenstoffintensität erreicht. Investitionen in neue LNG-Schiffe, Landstromnutzung und erneuerbare Kraftstoffe tragen maßgeblich dazu bei. Neben ökologischen Maßnahmen engagiert sich MSC verstärkt für lokale Kommunen und setzt Bildungs- sowie Mitarbeiterinitiativen um. Auch der Schutz der Biodiversität und das Management von Wasserressourcen stehen im Fokus der aktuellen Nachhaltigkeitsstrategie.
Die Fachhochschule Wiener Neustadt hat im Rahmen des FFG-geförderten Projekts „24/7 Digital“ die App „24h Dialog“ entwickelt, die die Kommunikation in der 24-Stunden-Betreuung erleichtert. Diese App unterstützt Betreuungskräfte, Angehörige und Vermittlungsagenturen durch mehrsprachige Chatfunktionen, Videoanrufe mit Live-Untertitelung und eine Alltagsübersetzungsfunktion. Die App wurde in Zusammenarbeit mit den Nutzern entwickelt und zeigt bereits in ersten Tests vielversprechende Ergebnisse. Zudem bietet sie über die Wissensplattform „24h KlimaFit“ Unterstützung bei klimabedingten Herausforderungen. Studierende der FH Wiener Neustadt haben ebenfalls Feedback zur App gegeben, was zur kontinuierlichen Verbesserung beiträgt. Die Lösung hat das Potenzial, über die 24-Stunden-Betreuung hinaus in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens und darüber hinaus eingesetzt zu werden.
Die Universität Graz veranstaltet am 12. Juni 2026 einen "Abend gegen das Vergessen". Dabei steht die künstlerische Aufarbeitung von NS-Verbrechen an Kindern im Mittelpunkt. Experten aus Kunst, Geschichte und Rechtswissenschaften erinnern an das Schicksal der im Nazi-Regime ermordeten Kinder und setzen ein Zeichen gegen das Vergessen.
Die Österreichische Bischofskonferenz trifft sich vom 8. bis 10. Juni in Mariazell zur Sommervollversammlung. Im Mittelpunkt steht die Wahl des Vorsitzenden und seines Stellvertreters, da die Amtszeit abgelaufen ist. Auch aktuelle Themen wie die neue Sozialenzyklika von Papst Leo XIV. und das Ordensleben werden diskutiert. Neben den Beratungen findet ein Studientag mit den Spitzen der Ordensgemeinschaften statt. Ein Treffen mit dem Apostolischen Nuntius sowie ein Festgottesdienst in der Basilika Mariazell runden das Programm ab. Die Veranstaltung beginnt mit einem Gebet und einem Pressetermin.
Österreichische Kinder und Jugendliche erwartet im Sommer ein vielfältiges Forschungsprogramm: In sieben Bundesländern öffnen Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen ihre Türen und bieten spannende Workshops von Robotik bis Kunst. Das Angebot richtet sich an 6- bis 20-Jährige und findet sowohl in Städten als auch in ländlichen Regionen sowie online statt. Das BMFWF fördert die Kinder- und Jugenduniversitäten 2026 mit rund 1,5 Millionen Euro. Zusätzlich unterstützt das Land Niederösterreich sieben Projekte mit 73.000 Euro. Ergänzende Ferienbetreuungs-Module ermöglichen ganztägiges Forschen und fördern den Zugang zu Wissenschaft für alle.
Die Nettozuwanderung nach Deutschland ist 2025 deutlich gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr zogen rund 235.000 Personen mehr zu als fort, das sind 45 Prozent weniger als 2024. Besonders aus den Haupt-Asylherkunftsländern wie Syrien, Türkei und Afghanistan sowie aus der Ukraine kamen weniger Menschen. Auch die Zuwanderung aus der EU ging weiter zurück, der Wanderungssaldo mit der EU war erneut negativ. Auffällig ist zudem die steigende Zahl deutscher Staatsbürger, die ins Ausland abwandern, vor allem in die Schweiz, nach Österreich und Spanien. Innerhalb Deutschlands verzeichneten Brandenburg, Bayern und Schleswig-Holstein die größten Wanderungsgewinne, während Berlin und Thüringen Verluste hinnehmen mussten.
Ein Krankenhausaufenthalt ist für Kinder oft eine große Belastung. Studien zeigen, dass die Nähe der Eltern im sogenannten Rooming-in-Konzept den Heilungsprozess beschleunigt und Stress sowie Ängste der jungen Patienten reduziert. Seit den 1980er Jahren ist Rooming-in in Deutschland etabliert und wird meist für Kinder bis acht Jahre von den Krankenkassen übernommen. Trotz vieler Vorteile gibt es Herausforderungen: Das Klinikpersonal ist stärker gefordert und bei Mehrbettzimmern kann es zu Platzproblemen kommen. Experten fordern, Rooming-in auch für ältere und besonders belastete Kinder zu ermöglichen und die Rahmenbedingungen für Eltern weiter zu verbessern.
Gut Aiderbichl blickt auf 25 Jahre erfolgreichen Tierschutz zurück und lud zum großen Jubiläumsfest nach Henndorf am Wallersee. Neben prominenten Gästen und musikalischer Unterhaltung sorgte vor allem Hundetrainerin Conny Sporrer mit einem Live-Training für Begeisterung. Im Mittelpunkt des Events stand ein Volkswagen Golf Rabbit, der als Hauptpreis bei einem Gewinnspiel zugunsten des Tierschutzprojekts verlost wird. Die Lose für das Gewinnspiel sind den ganzen Sommer über erhältlich, sämtliche Einnahmen kommen direkt Gut Aiderbichl zugute. Das Fest bot zahlreiche Attraktionen für Tierfreunde und unterstrich das Engagement für nachhaltigen Tierschutz.
Sieben Fraunhofer-Institute haben mit dem Projekt RNAuto eine automatisierte Anlage zur Herstellung von mRNA-Arzneimitteln entwickelt. Diese Anlage ermöglicht die schnelle, flexible und kostengünstige Produktion von mRNA-basierten Therapeutika, die etwa bei Impfstoffen, Gen- und Zelltherapien eingesetzt werden. Die Produktion läuft digital gesteuert, mit integrierter Qualitätskontrolle und ohne manuelle Zwischenschritte ab. Durch die modulare Bauweise lässt sich die Anlage leicht an verschiedene Bioprozesse und Wirkstoffvarianten anpassen. Die neue Technologieplattform soll die Entwicklung und Herstellung innovativer Medikamente beschleunigen und für mehr Menschen zugänglich machen.
Beim 19. youngCaritas LaufWunder engagieren sich tausende Schüler aus Wien und Niederösterreich, um Spenden für Kinder in Not zu sammeln. Mit jeder gelaufenen Runde unterstützen sie Hilfsprojekte im In- und Ausland – die diesjährige Beteiligung ist mit knapp 13.000 Teilnehmern besonders hoch. Die Aktion vermittelt Kindern, wie wichtig Solidarität ist, und zeigt, dass gemeinsames Handeln konkrete Hilfe bewirkt. Die Spenden kommen unter anderem Familien in Österreich und Kindern in der Demokratischen Republik Kongo zugute. Das LaufWunder läuft noch bis Oktober 2026, Schulen können sich weiterhin anmelden.
Die „Lange Nacht der Kirchen“ bot vor allem orthodoxen und orientalisch-orthodoxen Kirchen die Chance, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. In der griechisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskathedrale in Wien erhielten Besucher spannende Einblicke in die Traditionen und das Gemeindeleben der Orthodoxie. Besonders die Einbindung von Jugendlichen stand im Mittelpunkt der rumänisch-orthodoxen Antoniuspfarre. Auch weitere orthodoxe und orientalisch-orthodoxe Gemeinden in Wien und ganz Österreich beteiligten sich mit vielfältigen Programmen. Liturgien, Musik und Filme sorgten für ein buntes Erlebnis und stärkten den Austausch zwischen den Konfessionen.
Pflanzen setzen auf eine ausgeklügelte Strategie, um Virusinfektionen zu überstehen: Sie bremsen gezielt Teile ihres Immunsystems, um selbstverschuldete Schäden zu vermeiden. Forschende entdeckten, dass Pflanzen durch selektive Autophagie wichtige Immunregulatoren abbauen, wodurch das Immunsystem nicht überreagiert und die Pflanze vor Gewebeschäden geschützt wird. Die Erkenntnisse liefern neue Ansätze für die Züchtung widerstandsfähiger Nutzpflanzen. Unerwartet übernehmen dabei zwei Stoffwechselenzyme die Rolle von Rezeptoren im Recyclingprozess. Die Forschung könnte helfen, Pflanzen gegen Viren besser zu wappnen, ohne dass sie durch ihre eigene Abwehr geschädigt werden.
Die privaten Krankenversicherungen Österreichs starten gemeinsam mit der Österreichischen Apothekerkammer ein neues Digital-Feature: Privatversicherte können ihre Apothekenrechnungen ab sofort per QR-Code und App schneller und einfacher einreichen. Die innovative Softwarelösung sorgt für eine zügigere Kostenrückerstattung und erhöht damit die Kundenzufriedenheit. Rund 3,4 Millionen Privatversicherte profitieren österreichweit von dieser Neuerung. Die Kooperation verbindet das regionale Einkaufserlebnis in Apotheken mit modernen, digitalen Serviceleistungen und setzt einen wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung des Gesundheitswesens.
Die ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung bietet ihren Versicherten ab sofort die elektronische Patientenakte (ePA) an. Damit können medizinische Dokumente, Befunde und Gesundheitsinformationen sicher digital gespeichert und bei Bedarf mit Ärzten, Krankenhäusern oder Apotheken geteilt werden. Ziel ist eine bessere Vernetzung und eine schnellere, transparentere medizinische Versorgung. Die ePA ergänzt das bestehende eHealth-Angebot, zu dem bereits das E-Rezept über die App „AO eHealth“ gehört. Die Nutzung der ePA ist freiwillig und entspricht höchsten Datenschutz- und Sicherheitsstandards. Versicherte behalten die volle Kontrolle über ihre Daten.
Eine neue Studie zeigt, dass die hausarztzentrierte Versorgung (HzV) weder Kosten spart noch die Steuerung der Patienten verbessert. Im Gegenteil: Bei der Techniker Krankenkasse verursachen die HzV-Verträge jährliche Mehrkosten von 160 Millionen Euro, ohne die Zahl der Facharztbesuche oder Krankenhausaufenthalte zu senken. Auch die Arzneimittelversorgung und die Dauer von Krankschreibungen verbessern sich nicht. Lediglich bei bestimmten Patientengruppen, etwa Diabetikern, gibt es leichte Vorteile. Die TK fordert daher ein flexibleres, digitales Primärversorgungssystem mit verbindlicher Ersteinschätzung, um die Versorgung gezielt und effizient zu gestalten.
Die Finanzpolizei hat eine neue Betrugsmasche aufgedeckt, bei der ausländische Einzelunternehmer Scheinunternehmen in Österreich gründen, um unrechtmäßig Sozialleistungen zu beziehen. Diese Firmen existieren oft nur an Briefkastenadressen und nehmen keine echte Geschäftstätigkeit auf. Die Betroffenen verschaffen sich so Zugang zu Versicherungs- und Sozialleistungen wie Kranken- und Pensionsversicherung oder Familienbeihilfe. Durch das Betrugsbekämpfungsgesetz 2025 wurden die Kontrollmöglichkeiten und die Zusammenarbeit mit der Sozialversicherung der Selbständigen deutlich verschärft. Bereits über 200 Verdachtsfälle werden nun intensiv geprüft – auch Vermieter solcher Briefkastenadressen könnten zur Verantwortung gezogen werden.
Der WWF Deutschland und der Zoo Karlsruhe haben das „Team Luchs Karlsruhe“ gegründet, um die Luchsbestände in Baden-Württemberg zu stärken und die Vernetzung der Tiere in Europa zu fördern. Im Rahmen der Kooperation werden im Zoo Karlsruhe Luchse gezüchtet und gezielt auf eine Auswilderung vorbereitet. Dabei spielt eine naturnahe Haltung und Ernährung eine zentrale Rolle. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bekämpfung von Wildtierkriminalität, insbesondere illegaler Tötungen von Luchsen. Das Projekt wildLIFEcrime unterstützt dabei mit Meldeportalen, forensischer Arbeit und Kooperationen mit Behörden. Alle Interessierten können das Projekt durch eine Mitgliedschaft unterstützen.
Am 1. Juni rückt der Kinderhospiz- und Palliativtag das Schicksal von rund 5.000 schwerkranken Kindern und Jugendlichen in Österreich ins öffentliche Bewusstsein. Für die betroffenen Familien bedeutet die Diagnose eine enorme Belastung, die ihren Alltag zwischen Hoffnung, Freude und Trauer prägt. Die Kinderhospiz- und Palliativarbeit geht dabei weit über medizinische Betreuung hinaus. Sie bietet emotionale und psychosoziale Unterstützung, um den Familien mehr Lebensqualität und wertvolle gemeinsame Zeit zu ermöglichen. Ziel ist es, die Herausforderungen sichtbar zu machen und gesellschaftliches Bewusstsein für die Bedürfnisse dieser Familien zu schaffen.
Fünf Vereine aus Mannheim und Umgebung erhalten je 2.000 Euro vom MVV-Sponsoringfonds. Die Unterstützung geht an Projekte aus Bildung, Sport, Musik und Kinderbetreuung. Ziel ist es, ehrenamtliches Engagement und innovative Ideen für die Gemeinschaft zu stärken. Gefördert werden unter anderem ein neuer Forscherraum an einer Grundschule, moderne Trainingsgeräte für einen Sportverein, eine Spielplatzmodernisierung sowie ein Jubiläumsprojekt für einen Kinder- und Jugendchor. Im Herbst startet die nächste Bewerbungsrunde für den Fonds.
Trotz politischem Druck und öffentlicher Stimmungsmache setzen deutsche Unternehmen verstärkt auf Diversität und Inklusion. Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass jedes vierte Unternehmen Maßnahmen zur Förderung ausgebaut hat, während der Großteil keine Veränderungen vornimmt. Rückschritte gibt es kaum zu verzeichnen. Auch wirtschaftliche Herausforderungen beeinflussen die Bemühungen kaum. Viele Unternehmen haben Diversitätsziele fest in ihrer Strategie verankert oder diskutieren deren Einführung. Der Pride Month rückt das Thema zusätzlich in den Fokus und betont die Bedeutung von Vielfalt in der Arbeitswelt.
Raucher, die täglich eine Schachtel konsumieren, geben in 30 Jahren rund 186.000 Euro für Zigaretten aus – Tendenz steigend. Wer dieses Geld stattdessen in einen ETF-Sparplan auf den MSCI World investiert, könnte laut Verivox-Berechnungen ein Depotvermögen von über 549.000 Euro aufbauen. Nach Steuern blieben immer noch rund 482.000 Euro übrig. Entscheidend für den Vermögensaufbau sind Ausdauer und Regelmäßigkeit beim Sparen. Die Berechnungen basieren auf historischen Durchschnittsrenditen und berücksichtigen Preissteigerungen sowie ETF-Kosten. Trotz Marktschwankungen haben sich langfristige ETF-Investments bisher immer gelohnt.
In Rüsselsheim dreht sich am 24. Juni 2026 alles um Wasserstoff-Technologien: Das Leistungszentrum-Wasserstoff Hessen »GreenMat4H2« und die Hochschule RheinMain laden zu einem vielseitigen Aktionstag ein. Von einer praxisnahen Vorlesung für Schüler über einen Bürgerdialog zur Energiezukunft bis hin zu einer Ausstellung für die Industrie bietet das Programm Einblicke in Forschung, Technik und gesellschaftliche Fragen rund um Wasserstoff. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, den Dialog zu fördern und innovative Wasserstoff-Technologien aus Hessen sichtbar zu machen. Der Eintritt ist frei und richtet sich an Schüler, Interessierte und Fachleute gleichermaßen.
Henkel startet die Bewerbungsphase für den fünften Martha Schwarzkopf Award, der weltweit herausragende Wissenschaftlerinnen in der Haar- und Faserforschung auszeichnet. Der Preis ehrt innovative Forschung, die die Zukunft der Haarpflege mitgestaltet, und würdigt sowohl erfahrene Forscherinnen als auch Nachwuchstalente. Die Preisträgerinnen erhalten internationale Anerkennung, finanzielle Auszeichnungen und werden Teil eines globalen Netzwerks. Die Preisverleihung findet im Sommer 2027 in Deutschland statt. Bewerbungen sind bis 15. August 2026 möglich.
Die Leibniz Universität Hannover hat einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Exzellenzuniversität gemacht. Ein internationales Gutachtergremium besuchte Ende Mai die Hochschule, um sich vor Ort ein Bild von Strategie und Zukunftskonzept zu machen. Rund 200 Mitglieder der Universität sowie Kooperationspartner waren in das Programm eingebunden. Im Mittelpunkt der Bewerbung steht die "Leibniz Future Unit" mit sechs Future Labs, die Forschung, Transfer und Lehre stärker auf gesellschaftliche Zukunftsthemen ausrichten soll. Die Entscheidung über den Exzellenzstatus fällt im Oktober 2026.
Im Rahmen der Aktion „Der Nordwesten rundet auf!“ sammelten 170 EDEKA-Märkte und EDEKA Center im Nordwesten neun Wochen lang Spenden. Kunden konnten beim Bezahlen auf den nächsten Euro aufrunden, wodurch gemeinsam mit einer Aufstockung der EDEKA Minden-Hannover Stiftung insgesamt 17.500 Euro zusammenkamen. Die Spendensumme wurde an fünf regionale Organisationen übergeben, die sich unter anderem für krebskranke Kinder, Familienhilfe und Hospizarbeit engagieren. Die Aktion zeigt das soziale Engagement von EDEKA und die große Hilfsbereitschaft der Kundinnen und Kunden in der Region.
UNICEF hat mehr als 100 Tonnen dringend benötigter Hilfsgüter zur Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs in die Demokratische Republik Kongo geliefert. Die Lieferung enthält Schutzausrüstung, Medikamente und medizinische Materialien für das Gesundheitspersonal sowie Hygieneartikel und soll fast 100.000 Menschen, darunter viele Kinder und Familien, unterstützen. Angesichts der raschen Ausbreitung des Virus und der schwierigen humanitären Lage vor Ort intensiviert UNICEF gemeinsam mit lokalen Partnern Maßnahmen zur Infektionsprävention, Risikokommunikation und Versorgung. Die Organisation hat ihre höchste Notfallstufe aktiviert und setzt auf internationale Unterstützung, um weitere Hilfe zu gewährleisten.
Das Präventionsprojekt „Nichtrauchen ist cool“ feiert 20-jähriges Jubiläum und hat bereits über 100.000 Schülerinnen und Schüler in Hamburg erreicht. Das Programm klärt Jugendliche über die gesundheitlichen Folgen des Rauchens auf und zeigt, wie stark der Einfluss von Freunden und sozialem Umfeld ist. Studien belegen, dass Teilnehmende seltener mit dem Rauchen beginnen. Die Zahl rauchender Jugendlicher ist durch Maßnahmen wie Abgabeverbote, Steuererhöhungen und Werbeverbote stark gesunken. Allerdings steigt der Konsum von E-Zigaretten seit der Pandemie wieder. Besonders gefährdet sind Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren, da ihr Gehirn besonders anfällig für Suchtentwicklung ist.
Das University:Future Festival findet vom 22. bis 24. Juni 2026 an sechs Standorten und online statt. In Essen organisiert ORCA.nrw am 22. Juni ein vielfältiges Bühnenprogramm im Unperfekthaus, das sich dem Motto „Under Pressure“ widmet. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie Hochschulen trotz steigender Anforderungen und knapper Ressourcen die digitale Transformation meistern können. Ein Schwerpunkt liegt auf Künstlicher Intelligenz, innovativer Lehre und Barrierefreiheit. Neben Vorträgen und Workshops gibt es spezielle Angebote wie die Teaching Clinic, bei der Expertinnen und Experten Fragen beantworten, sowie Mitmachaktionen rund um Klimawandel und Forschungsdatenmanagement.
Die EU hat mit der Global Health Resilience Initiative (GHRI) eine neue Strategie vorgestellt, um ihre Führungsrolle im weltweiten Gesundheitswesen auszubauen. Angesichts globaler Herausforderungen wie Pandemien, dem Rückzug der USA aus der WHO und dem Wiederauftreten von Infektionskrankheiten setzt die Initiative auf Prävention, bessere Vorbereitung und eine engere Zusammenarbeit. Kernpunkte sind der Ausbau widerstandsfähiger Lieferketten, die Förderung von Innovationen bei Impfstoffen und Medikamenten sowie die Stärkung klinischer Forschungsnetzwerke. Die Maßnahmen sollen zwischen 2026 und 2027 auf verschiedenen Ebenen umgesetzt werden und zielen darauf ab, die EU als globalen Vorreiter in der Gesundheitsvorsorge zu etablieren.
Eine aktuelle Umfrage des Innsbrucker Instituts INSA zeigt, dass 66 Prozent der Österreicher einen Ausbau der heimischen Gasförderung wünschen. Besonders die ältere Bevölkerung befürwortet die Nutzung österreichischer Erdgasvorkommen. Derzeit stammen nur acht Prozent des verbrauchten Erdgases aus heimischer Produktion, was in der Vergangenheit deutlich höher war. Zudem wünschen sich 56 Prozent der Befragten eine verstärkte Nutzung von Biogas. Um das Potenzial heimischer Gasressourcen zu heben, sind jedoch klare rechtliche Rahmenbedingungen notwendig. Die Umfrage verdeutlicht den Wunsch der Bevölkerung nach mehr Energieunabhängigkeit und Wertschöpfung in Österreich.
Mit steigenden Temperaturen und intensiverer Sonneneinstrahlung wird ein effektiver Sonnenschutz immer wichtiger. Eine Studie der Medizinischen Universität Graz zeigt, dass Bakterien auf der Haut zur natürlichen Immunabwehr gegen UV-Strahlen beitragen können. Dennoch bleibt der Einsatz von Sonnencreme unerlässlich. dm drogerie markt bietet eine breite Auswahl an Sonnenpflegeprodukten, darunter spezielle Produkte mit hohem Lichtschutzfaktor für sensible Hauttypen und Kinder. Neuheiten wie Sonnensticks und Kopfhautgel ermöglichen eine einfache Anwendung. Die hohe Qualität der dm Produkte wird durch positive Testergebnisse unabhängiger Institutionen bestätigt. Tipps zur Unterstützung des Hautmikrobioms und zur richtigen Anwendung von Sonnenschutz runden das Angebot ab.
Die TUI Care Foundation feiert zehn Jahre ihres Turtle Aid Programms, das seit 2016 über 2,8 Millionen Meeresschildkröten weltweit geschützt hat. Durch Zusammenarbeit mit lokalen Partnern in wichtigen Nistgebieten wie Cabo Verde, Griechenland und der Türkei werden Niststrände geschützt und das Bewusstsein für den Meeresschutz gestärkt. Zu den Erfolgen zählen der Schutz von über 78.000 Nester auf Cabo Verde und die Einführung einer neuen „Turtle-Friendly“-Zertifizierung für Hotels, die ihren Einfluss auf die Lebensräume der Meeresschildkröten reduzieren. Zudem werden durch Bildungsmaßnahmen zehntausende Menschen erreicht. Die TUI Care Foundation zeigt, wie Tourismus und Naturschutz für die marine Artenvielfalt zusammenarbeiten können.
Perus Aal-Fischerei wurde als erste des Landes mit dem renommierten MSC-Zertifikat für nachhaltige Fischerei ausgezeichnet. Nach umfassenden Verbesserungen seit 2021, darunter ein neues Überwachungsprogramm und strengere Fangregeln, erfüllte die Fischerei die strengen MSC-Standards. Besonders geschützt werden Nachwuchs- und Laichgebiete, unter anderem durch wechselnde Schonzonen und dauerhafte Schließungen sensibler Lebensräume wie Mangroven. Ein digitales Rückverfolgbarkeitssystem sorgt für Transparenz entlang der gesamten Lieferkette. Die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern, Behörden und Finanzpartnern ermöglichte entscheidende Investitionen in die nachhaltige Entwicklung. Mit der Zertifizierung stärkt Peru seine Position im globalen Netzwerk für nachhaltige Meeresprodukte.
Die Süddeutsche Krankenversicherung (SDK) erweitert ihr Angebot im Bereich Frauengesundheit durch eine Kooperation mit der Gesundheits-App Clue. Als erste Krankenversicherung weltweit arbeitet die SDK mit dem führenden Femtech-Anbieter zusammen und bietet vollversicherten Mitgliedern sowie Mitarbeitenden digitale Unterstützung bei Zyklus-, Hormon- und Gesundheitsfragen. Mit der neuen Partnerschaft will die SDK Versorgungslücken schließen und die Gesundheitskompetenz von Frauen stärken. Die Clue-App begleitet Nutzerinnen durch verschiedene Lebensphasen, bietet personalisierte Einblicke sowie eine strukturierte Dokumentation und legt besonderen Wert auf Datenschutz. Damit setzt die SDK einen starken Akzent auf Prävention und modernes Gesundheitsmanagement.
Philips und Disney arbeiten weltweit zusammen, um MRT-Untersuchungen für Kinder angenehmer zu gestalten. Durch die Integration von Disney-Geschichten und -Charakteren in die Philips Ambient Experience-Lösung werden Licht-, Klang- und visuelle Elemente genutzt, um eine beruhigende Atmosphäre in 87 Ländern zu schaffen. Dies soll Kindern helfen, Angst und Stress während der Untersuchung abzubauen und so die emotionale Resilienz stärken. Studien zeigen, dass kindgerechte audiovisuelle Konzepte das Stressniveau deutlich senken und den Ablauf der Untersuchungen verbessern. Mit dieser Innovation stehen das Wohlbefinden der kleinen Patientinnen und Patienten sowie effizientere klinische Abläufe im Mittelpunkt.
QIAGEN hat zwei neue digitale PCR-Tests vorgestellt, die speziell zur Unterstützung der Forschung und Überwachung beim aktuellen Bundibugyo-Ebolavirus-Ausbruch entwickelt wurden. Die Tests sind für den Einsatz in qualifizierten Laboren gedacht und zielen auf bestimmte Virusregionen ab, um eine präzise Analyse zu ermöglichen. Die neuen Assays ergänzen das bestehende Portfolio von QIAGEN, das auch Kits für Probenaufbereitung und Sequenzierung umfasst. Damit sollen Forschungseinrichtungen und öffentliche Gesundheitsdienste schneller auf neue Infektionskrankheiten reagieren und ihre Überwachungsmaßnahmen verbessern können.
Tchibo engagiert sich seit 2017 im Projekt „Tanzania Coffee Club“, um jungen Farmern in Tansania durch Schulungen nachhaltige Anbaumethoden beizubringen. In den Regionen Mbeya und Songwe profitieren über 1.200 Jungfarmer*innen von Wissen über umweltschonenden Kaffeeanbau. Der Schulkaffee „Kahawa Skuli“ wird aus den Erträgen dieser Programme hergestellt und ist ab sofort in Tchibo Filialen sowie online erhältlich. Dieser Spezialitätenkaffee zeichnet sich durch fruchtige Aromen aus und wird in limitierter Auflage angeboten.
Nach zwölf Jahren bei der NASA verabschiedet sich Andrew R. Morgan, Brigadegeneral der US-Armee, aus dem Astronautenkorps und setzt seine militärische Laufbahn fort. Während seiner Mission verbrachte Morgan 272 Tage auf der Internationalen Raumstation, absolvierte mehr als 4.300 Erdumrundungen und führte sieben Weltraumspaziergänge durch – darunter Reparaturen am Alpha Magnetic Spectrometer. Neben seinen Einsätzen im All übernahm Morgan auch zahlreiche Führungsaufgaben bei NASA und im Militär. Seine Karriere ist geprägt von Engagement, Teamgeist und wissenschaftlicher Neugier. Künftig leitet er das White Sands Missile Range in New Mexico.
Pflegende Angehörige stehen oft am Rand ihrer Belastbarkeit und erhalten wenig Unterstützung. Stefanie Lentner, Ergotherapeutin und Forscherin am IMC Krems, widmet ihre wissenschaftliche Arbeit genau diesen Menschen. Ihr Projekt selfCARE entwickelt gemeinsam mit Betroffenen innovative Ansätze, um Überlastung vorzubeugen und die Lebensqualität zu verbessern. Im Fokus stehen alltagstaugliche, präventive Maßnahmen, die auf realen Bedürfnissen basieren. Lentners Forschung verbindet wissenschaftliche Methoden mit praktischer Erfahrung und setzt auf direkte gesellschaftliche Wirkung, um nachhaltige Verbesserungen im Gesundheitssystem zu erzielen.
Die Stadt Frankfurt am Main ehrt Dr. Thomas Jahn, Mitbegründer des ISOE, mit der Goethe-Plakette für seine herausragenden Leistungen in der Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung. Jahn hat das Institut zu einem international anerkannten Zentrum der Sozialen Ökologie gemacht und neue Maßstäbe in der transdisziplinären Forschung gesetzt. Mit seiner Arbeit prägte er den Ansatz, gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen gemeinsam zu betrachten und wissenschaftliches Wissen mit Alltagswissen zu verbinden. Die Verleihung findet am 2. Juni 2026 im Kaisersaal des Römers statt.
Mehr als 5.000 Menschen haben in Graz gegen die geplanten Kürzungen im Universitätsbudget demonstriert. Studierende, Forschende und Universitätsleitungen warnen vor drastischen Folgen für Lehre, Forschung und die internationale Wettbewerbsfähigkeit Österreichs. Der Protestzug, organisiert unter dem Motto „#UnisRetten“, zog durch die Grazer Innenstadt. Die Hochschulen appellieren geschlossen an die Bundesregierung, die Einsparungen zurückzunehmen und Planungssicherheit zu schaffen. Besonders betont wurden die Auswirkungen auf Studienbedingungen, Arbeitsplätze und die Zukunft des Wissenschaftsstandortes.
Eine neue Studie der McGill University zeigt, dass Menschen mit einem weniger ausgeprägten Selbstbild auch eine geringere Körperwahrnehmung besitzen. Mithilfe des „Rubber-Hand-Illusion“-Experiments konnten die Forscher nachweisen, dass die Verbindung zwischen Selbstwahrnehmung und körperlichem Empfinden tiefgreifend ist. Die Ergebnisse liefern nicht nur neue Einblicke in das Konzept der verkörperten Kognition, sondern könnten auch die Behandlung bestimmter psychiatrischer Erkrankungen beeinflussen. Besonders relevant ist dies für Menschen mit instabilem Selbstbild, etwa bei Borderline-Persönlichkeitsstörung.
Mykotoxine, giftige Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, werden streng überwacht, da sie in Lebens- und Futtermitteln vorkommen können. Besonders gefährlich sind Aflatoxine, die langfristig schwere Gesundheitsschäden verursachen können. In den letzten drei Jahren wurden etwa 2.400 Lebensmittelproben untersucht, wobei nur eine Probe den Grenzwert überschritt. Auch Futtermittel werden regelmäßig kontrolliert, bislang ohne Überschreitungen der gesetzlichen Höchstwerte. Ein Forschungsprojekt entwickelt Prognosemodelle zur frühzeitigen Erkennung von Mykotoxinbelastungen. Der Klimawandel könnte das Risiko für Mykotoxine in Österreich künftig erhöhen.
Eine neue Greenpeace-Studie zeigt, dass Deutschland keine zusätzlichen Gaskraftwerke benötigt, um die Energieversorgung zu sichern. Effizienzmaßnahmen, Lastmanagement und flexible Speicherlösungen können laut dem Wuppertal Institut auch längere Dunkelflauten überbrücken. Damit ließen sich Kosten und CO2-Ausstoß deutlich senken. Erst wenn diese Maßnahmen ausgeschöpft sind, sollten Backup-Kraftwerke einspringen – vorzugsweise bestehende Biogasanlagen. Greenpeace fordert, den Bedarf an Reservekapazitäten flexibel und klimafreundlich zu ermitteln und energieintensive Unternehmen stärker einzubinden. Am Wochenende protestieren Klimaaktivisten in Hamm gegen den geplanten Ausbau der Gaskraftwerke.
Am 28. Mai 2026 fand die Programmpräsentation des 18. Diversity Balls powered by Wiener Stadtwerke statt. Prominente Gäste aus Kunst, Kultur und Gesellschaft präsentierten das Programm für die inklusive Ballnacht am 5. September 2026 im Wiener Rathaus. Unter dem Motto „Move With Us“ soll der Ball ein starkes Zeichen für Inklusion und Barrierefreiheit setzen. Höhepunkte der Veranstaltung umfassen eine große Eröffnungsshow, inklusive Show Acts und ein vielfältiges Clubbing-Programm. Der Diversity Ball bietet einzigartige Erlebnisse, darunter eine Dunkelbar und eine Silent Disco. Die Nachfrage nach Tickets ist bereits hoch, über 50 % sind bereits vergeben. Unterstützt wird der Ball von langjährigen Partnern wie Wiener Stadtwerke und Magenta.
Das Berliner Medizinhistorische Museum eröffnet die Sonderausstellung „Horizontal – Das Krankenbett und die Welt im Liegen“. Die Schau beleuchtet, wie sich Wahrnehmung und Teilhabe aus der Perspektive des Krankenbetts verändern und welche kulturellen, sozialen und politischen Dimensionen das Liegen seit dem 19. Jahrhundert prägen. Im Mittelpunkt stehen Menschen, für die das Bett zum dauerhaften Lebensraum wurde, sowie deren kreative und politische Praktiken. Die Ausstellung verbindet historische Objekte, künstlerische Positionen und Betroffenenstimmen zu einem Dialog über Isolation, Imagination und gesellschaftliche Teilhabe.
Die Cherokee Immersion School in Oklahoma setzt auf iPad und Mac, um die bedrohte Cherokee-Sprache an die nächste Generation weiterzugeben. Mithilfe von Apple-Technologie lernen Kinder spielerisch Vokabeln, nehmen Geschichten auf und entwickeln sogar eigene Apps zur Pflanzenbestimmung. Lehrer und Schüler nutzen die Geräte kreativ, um Sprache, Kultur und Traditionen lebendig zu halten. Auch an der Sequoyah High School wird das kulturelle Erbe gepflegt: Jugendliche beschäftigen sich mit Korbflechten, Podcasting und digitalem Storytelling. Apple unterstützt das Projekt im Rahmen seiner Community Education Initiative und hilft so, das Wissen der Cherokee zu bewahren und modern zu vermitteln.
Das Lechmuseum Bayern im historischen Wasserkraftwerk Langweid lädt am 7. Juni 2026 anlässlich des UNESCO-Welterbetags zum kostenlosen Besuch ein. Besucher erhalten Einblicke in die Geschichte der Wasserkraft, die Rolle des Lechs für die Region und aktuelle Themen wie Natur- und Artenschutz. Ein Highlight ist die begehbare Turbinenkammer. Zum 125-jährigen Bestehen der LEW gibt es zudem ein erweitertes Informationsangebot zur Entwicklung der regionalen Energieversorgung – von der Elektrifizierung bis zur Energiewende. Interaktive Stationen laden zum Mitmachen und Nachdenken über Nachhaltigkeit ein.
Die Landeshauptstadt Innsbruck hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu werden. Der Gemeinderat beschloss die Erstellung eines Klimaneutralitätsfahrplans und eines Aktionsplans, um die Treibhausgasemissionen der Stadt zu verringern. Diese strategischen Dokumente legen fest, welche Ziele erreicht werden sollen und welche konkreten Maßnahmen zur Umsetzung erforderlich sind. Bürgermeister Johannes Anzengruber betont, dass Klimaschutz direkt der Gesundheit und Lebensqualität der Bürger zugutekommt. Die Stadtverwaltung wird ebenfalls klimaneutral gestaltet, und es sind bereits erste Schritte in diese Richtung unternommen worden. Der Klimaneutralitätsfahrplan wird in Zusammenarbeit mit verschiedenen städtischen Institutionen erstellt und hat einen Kostenrahmen von rund 320.000 Euro für die Jahre 2026 bis 2028.
Die Humboldt-Stiftung startet 2026 den Wettbewerb „Stadt, Land, Hochschule“, um die Leistungen internationaler Wissenschaftler an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen ins Rampenlicht zu rücken. Ziel ist es, Projekte auszuzeichnen, die Internationalität in die Gesellschaft tragen und den Austausch zwischen Wissenschaft und Region fördern. Eine unabhängige Jury prämiert die besten Initiativen mit jeweils 25.000 Euro. Der Wettbewerb sucht noch Kooperationspartner aus verschiedenen Bereichen, die das Vorhaben finanziell oder durch ihr Netzwerk unterstützen wollen. Interessierte können sich direkt bei der Stiftung melden.
Die Johanniter präsentieren auf der INTERSCHUTZ 2026 ihre neuesten Konzepte im Bevölkerungsschutz. Im Fokus stehen moderne Medizintechnik, nachhaltige Lösungen und der Einsatz von KI bei Rettungseinsätzen. Besucher können innovative Ausbildungsmethoden wie Virtual-Reality-Simulationen und einen Rettungswagen-Simulator erleben. Neben praxisnahen Vorführungen zeigen die Johanniter neue Fahrzeuge für den Katastrophenschutz und bieten umfassende Informationen zu Einstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Ziel ist es, den Bevölkerungsschutz durch Kooperation, Digitalisierung und gezielte Ausbildung fit für künftige Herausforderungen zu machen.
Rund 1.200 Studierende und Mitarbeiter der Universität Klagenfurt haben geschlossen gegen die geplanten Kürzungen bei der Universitätenfinanzierung demonstriert. Mit Plakaten und Transparenten forderten sie den Erhalt starker Bildungs- und Forschungsstandorte in Österreich. Die Bundesregierung plant, das Budget für die öffentlichen Universitäten um rund 2,5 Milliarden Euro zu kürzen. Die Universität warnt vor gravierenden Folgen wie Personalabbau, schlechteren Betreuungsverhältnissen und langfristigen Schäden für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Die Proteste in Klagenfurt sind Teil einer österreichweiten Bewegung gegen die Sparmaßnahmen.
Im Rahmen einer digitalen Ringvorlesung untersuchte Jochen Hanisch, wie angehende Rettungskräfte geschlechtsspezifisch Gewalt an Kindern wahrnehmen. Mithilfe von Eye-Tracking zeigte er, dass weibliche und männliche Auszubildende unterschiedliche Blickmuster aufweisen: Frauen konzentrieren sich stärker auf das verletzliche Kind, Männer nehmen das Umfeld breiter wahr. Diese Unterschiede sind laut Hanisch entscheidend für die Teamarbeit im Rettungsdienst. Durch das bewusste Teilen und Ordnen der Wahrnehmungen können Teams zu besseren Entscheidungen kommen. Die Erkenntnisse sollen gezielt in Ausbildung und Praxis integriert werden, um die Versorgung pädiatrischer Gewaltopfer zu verbessern.
In Österreich beginnt derzeit das Schlüpfen der Larven der Amerikanischen Rebzikade, die als Überträger des gefährlichen Erregers der Goldgelben Vergilbung im Weinbau gefürchtet ist. Besonders kritisch wird es, wenn die Larven zu erwachsenen Zikaden heranwachsen, da sie dann den Erreger auf gesunde Reben übertragen können. Um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, empfiehlt die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit gemeinsam mit den Landwirtschaftskammern gezielte Pflanzenschutzmaßnahmen ab dem dritten Larvenstadium. Eine zweite Behandlung kann nötig sein, da die Larven über mehrere Wochen schlüpfen.
Die Krefelder Erklärung, vorgestellt auf der DGBV-Jahrestagung, thematisiert zentrale Umsetzungsdefizite in der Bildungssteuerung und präsentiert systemische Lösungsansätze. Im Mittelpunkt stehen die innovativen AMBET-Verfahren, die eine frühzeitige und mehrsprachige Diagnostik von Lernvoraussetzungen ermöglichen und so Bildungsgerechtigkeit fördern sollen. Die Verfahren eduLOG und piccoLOG helfen, die Kluft zwischen Bildungsmonitoring und pädagogischem Alltag zu überbrücken. Durch die gemeinsame Nutzung empirischer Daten durch verschiedene Akteure werden gezielte Maßnahmen in Schule, Kindergarten und Sozialraum entwickelt. Die Krefelder Erklärung fordert eine konsequente Umsetzung empirischer Erkenntnisse in der Bildungspolitik.
Am FH OÖ Campus Steyr wurden erneut die besten Diplomarbeiten im Finanzbereich ausgezeichnet. Neun Teams aus Handelsakademien und höheren Lehranstalten präsentierten ihre innovativen Projekte vor einer Fachjury. Den ersten Platz und 1.000 Euro sicherte sich das Team der HAK digBiz Ybbs mit einem digitalen Marktplatz für Handelsstrategien. Auch die HLW Schrödinger Graz und die HTL Perg überzeugten mit praxisnahen Lösungen und belegten die weiteren Plätze. Der Wettbewerb fördert junge Talente und motiviert sie für eine Karriere im Finanzwesen. Hauptsponsoren sind die Kammer der Steuerberater*innen und Wirtschaftsprüfer*innen sowie weitere Partner.
Forschende des Max-Planck-Instituts für Biologie Tübingen haben ein bisher unbekanntes Protein entdeckt, das bei der Befruchtung von Braunalgen entscheidend ist. Das sogenannte PKN-Protein sorgt dafür, dass sich männliche und weibliche Keimzellen erkennen und ermöglicht so die artspezifische Fortpflanzung. Die Entdeckung erweitert das Wissen über die molekularen Grundlagen der Befruchtung und trägt zum Verständnis der Artenidentität im Stammbaum des Lebens bei. Damit wird auch die Liste bekannter Proteine, die die Partnerwahl bei Eukaryoten steuern, erweitert.
Eine neue Greenpeace-Studie zeigt, dass Babynahrung in Plastikbeuteln von Nestlé und Danone mit Mikroplastik und schädlichen Chemikalien belastet ist. Im Fokus stehen die beliebten Quetschbeutel, die weltweit von Millionen Eltern genutzt werden. Die Analyse ergab, dass in einer Portion bis zu 11.000 Mikroplastikpartikel enthalten sein können. Die Umweltschützer kritisieren die Konzerne für mangelnde Verantwortung und fordern einen raschen Umstieg auf plastikfreie, wiederverwendbare Verpackungen. Sie appellieren an Regierungen, mit einem globalen Plastikabkommen strengere Regeln durchzusetzen, um die Gesundheit von Kindern und die Umwelt zu schützen.
Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Linzer Schule für Sozialbetreuungsberufe ist der Sammelband „Sozialbetreuung in Theorie und Praxis“ erschienen. Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Geschichte, aktuelle Anforderungen und zukünftige Entwicklungen im Bereich der Sozialbetreuung in Österreich und darüber hinaus. Die Publikation vereint wissenschaftliche Analysen, praxisnahe Einblicke und persönliche Erfahrungen. Sie richtet sich an Studierende, Fachkräfte und Entscheidungsträger und dient als Lehrbuch, Reflexionsgrundlage sowie Nachschlagewerk für die professionelle Sozialbetreuung.
Die österreichische Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen: Steigende Kosten, Wetterextreme und neue Anforderungen an Qualität und Nachhaltigkeit fordern Betriebe heraus. Die aktuelle Ausgabe des Magazins „Unser Land“ beleuchtet, wie moderne Lösungen, etwa in der Tierhaltung und beim Erschließen von Spezialkulturen, die Wettbewerbsfähigkeit sichern können. Praxisnahe Innovationen wie CO2-Druckentwesung und digitale Wetter-Apps zeigen, dass Effizienz und Qualität zentrale Zukunftsstrategien sind. Die Ausgabe thematisiert zudem neue Vermarktungswege, Diversifizierung und regionale Initiativen, die helfen, Risiken zu streuen und Chancen zu nutzen.
Österreich feiert Fronleichnam mit vielfältigen Traditionen: Neben klassischen Straßen- und Seeprozessionen sorgen kreative Ansätze für frische Impulse. In Tirol gestalteten Schüler einen mobilen Altar, im Burgenland entstand ein neuer Prozessionshimmel aus recycelten Stoffen. Auch ein Biker-Fronleichnam wird im Waldviertel gefeiert. Landesweit finden festliche Gottesdienste und Prozessionen statt, begleitet von buntem Brauchtum wie Blumenteppichen, Trachten und Musik. Bischöfe leiten die Feiern in den Domstädten, während Gläubige und Vertreter aus Gesellschaft und Politik gemeinsam das Hochfest begehen.
Papst Leo XIV. wird am 22. August der Republik San Marino einen Pastoralbesuch abstatten. Nach dem Aufenthalt im drittkleinsten Staat der Welt nimmt er am traditionsreichen Katholikentreffen "Rimini Meeting" teil, das als bedeutende öffentliche Arena für die italienischen Katholiken gilt. Das "Rimini Meeting" bringt jährlich hochkarätige Persönlichkeiten aus Kirche, Politik und Gesellschaft zusammen. Die Veranstaltung bietet Katholiken die Möglichkeit, ihre Anliegen zu präsentieren und mit Politikern zu diskutieren. Für Papst Leo XIV. ist es bereits die fünfte Auslandsreise seines Pontifikats.
Das Fraunhofer-Institut präsentiert den Kommunikationsroboter TARA, der entwickelt wurde, um das medizinische Personal in Notaufnahmen zu entlasten. TARA basiert auf dem Robotermodell Pepper und wurde mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet, um wiederkehrende Fragen von Wartenden zu beantworten, bei der Anmeldung zu unterstützen und mehrsprachige Kommunikation zu ermöglichen. Besonders viel Wert wurde auf ein empathisches und intuitives Nutzererlebnis gelegt, was laut ersten Umfragen gut ankommt. Bei der Langen Nacht der Wissenschaften kann TARA live getestet werden und unterstützt Besucherinnen und Besucher zudem bei der Orientierung im Programm der Veranstaltung.
Die Europäische Weltraumorganisation ESA nimmt an der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2026 in Berlin teil und stellt im Space Pavilion neueste Programme, Missionen und Technologien vor. Unter dem Motto "Space4Future" werden zentrale Themen wie Autonomie, Klima, Erkundung und technologische Innovation diskutiert. Experten, Unternehmen und ESA-Astronauten stehen für Panels und Interviews bereit. Das fünftägige Event bietet Fachbesuchern ein umfangreiches Konferenzprogramm, während die letzten beiden Tage für die breite Öffentlichkeit geöffnet sind. Höhepunkte sind unter anderem ein Live-Call zur ISS, Panels zu Europas Zugang zum All sowie Einblicke in die Raumfahrtforschung und Sicherheit.
Die Ruhr-Universität Bochum lädt am 11. Juli 2026 zum fünften RUB Teachers' Day ein. Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte aller Schulformen aus NRW und bietet ein vielfältiges Programm aus wissenschaftlichen Vorträgen, Workshops und Möglichkeiten zur Vernetzung. Im Fokus steht die Weiterentwicklung des Unterrichts und die Anpassung an die Bedürfnisse der Schüler. Ein Höhepunkt ist die Keynote von Prof. Dr. Andreas Petrik zum Thema Demokratiebildung. Musikalische Beiträge und ein Get-together runden den Tag ab. Die Anmeldung ist ab sofort möglich, die Teilnahmegebühr beträgt 27,50 Euro.
Die Pharmaindustrie startet mit Unterstützung von Politik und EU-Kommission ein Pilotprojekt zur Digitalisierung der Packungsbeilage im Krankenhausbereich. Gedruckte Beilagen werden dabei für ausgewählte Medikamente durch digitale Patienteninformationen ersetzt. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten schneller, aktueller und strukturierter über Arzneimittel zu informieren. Das Projekt, getragen von mehreren Pharma-Verbänden, sieht auch vor, elektronische Informationen in die digitalen Angebote von Krankenkassen zu integrieren. Bereits jetzt sind diese Infos für Millionen Versicherte verfügbar. Die Initiative soll die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen entscheidend voranbringen.
Die anhaltende Trockenheit verschärft die Wasserkrise in der Unteren Lobau. Erstmals wurde das Eberschüttwasser, eines der größten Gewässer im Nationalpark Donau-Auen, im Frühjahr in zwei Teile getrennt. Niedriger Grundwasserstand, geringe Donaupegel und fehlende Niederschläge sind laut WWF die Ursachen. Der WWF fordert die Stadt Wien zu Sofortmaßnahmen auf, wie die gezielte Wasserzufuhr aus der Oberen Lobau. Langfristig sollen strukturelle Verbesserungen und eine stärkere Anbindung an die Donau erfolgen. Auch das Umweltministerium wird aufgefordert, Maßnahmen gegen die Eintiefung der Donau umzusetzen.
Das IMC Krems feiert einen außergewöhnlichen Erfolg beim HEALTH Research Award 2026: Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Management von Gesundheitsunternehmen sichern sich drei von vier ersten Plätzen. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Krankenhausmanagerkongresses in Eisenstadt statt. Insgesamt wurden 39 wissenschaftliche Arbeiten aus ganz Österreich eingereicht. Die prämierten Masterarbeiten beschäftigen sich mit Themen wie Humanmilchbanken, Finanzierung im Gesundheitswesen und Social Prescribing. Der Award unterstreicht die hohe Qualität der Lehre und Forschung am IMC Krems und fördert den Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Praxis.
Tausende Menschen haben in Wien gegen die geplanten Budgetkürzungen an öffentlichen Universitäten ab 2028 protestiert. Die Demonstrantinnen und Demonstranten zogen durch die Innenstadt bis zum Bundeskanzleramt, um die Bedeutung einer stabilen Finanzierung für Bildung und Forschung zu betonen. Die Universität für Weiterbildung Krems beteiligte sich gemeinsam mit anderen Hochschulen an der Großkundgebung. Viele Organisationen und Vertreter warnten vor negativen Folgen für die Qualität der Ausbildung und die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Weitere Protestaktionen sind in mehreren Städten geplant.
Infraserv Höchst unterstützt mit 50.000 Euro insgesamt 47 Projekte in Sindlingen, Zeilsheim und Kelsterbach. Zu den geförderten Initiativen zählen ein Sinnenpfad für Reittherapie, das 125-jährige Schuljubiläum der Käthe-Kollwitz-Schule und ein Jugend-Kegelturnier. Auch die Freiwillige Feuerwehr erhält eine spezielle Übungstür für realistische Trainings. Die Spenden werden jährlich vergeben, für 2026 steht eine weitere Runde an. Ziel ist es, gesellschaftliches Engagement und Vielfalt zu fördern, vor allem in den Bereichen Bildung, Sport und soziale Integration in der Region.
Wien wird 2026 zum Hotspot der Robotik: Die TU Wien und WienTourismus holen die renommierte „International Conference on Robotics and Automation“ erstmals in die Stadt. Bis zu 7.000 internationale Experten tauschen sich im Vienna Congress & Convention Center über neueste Entwicklungen in der Robotik aus. Ein hybrides Format und das Motto „Robots for all“ sorgen für Innovation und Zugänglichkeit. Bereits vor der Konferenz macht das „Festival der Roboter“ am Karlsplatz Robotik für alle erlebbar. Das Rahmenprogramm bietet interaktive Ausstellungen, Kinderangebote und die Chance, Roboter selbst zu programmieren. Wien setzt mit solchen Projekten auf nachhaltigen Mehrwert für Bevölkerung und Stadt.
Internationale Studierende des Studiengangs Electrical Engineering an der FH Oberösterreich Campus Wels nahmen an zwei spannenden Firmenexkursionen teil. Im Rahmen des Seminars „Intercultural Competence for the Workplace“ wurden Besuche bei Sprecher Automation und Fronius Österreich organisiert. Die Exkursionen boten den Studierenden nicht nur Einblicke in die betriebliche Praxis, sondern auch die Möglichkeit, interkulturelle Kompetenzen zu stärken. Das Programm bereitet gezielt auf Praktika und den Einstieg in den österreichischen Arbeitsmarkt vor und verbessert die Karrierechancen der Teilnehmer in oberösterreichischen Unternehmen.
Die FH Oberösterreich hat bei einer feierlichen Veranstaltung herausragende Persönlichkeiten aus Lehre und Forschung ausgezeichnet. Vier neue FH-Professorinnen und -Professoren wurden ernannt, Gustav Pomberger erhielt den Ehrenring und der begehrte Teufelberger Master-Thesis-Award ging an DI Manuel Schachinger für seine innovative Arbeit zu Beschichtungen für erneuerbare Energien. Außerdem wurden eine Habilitation und die Forscher*innenpreise 2026 vergeben. Die Preisträgerinnen und Preisträger überzeugten mit zahlreichen Publikationen und erfolgreichen Forschungsprojekten. Die FH OÖ unterstreicht damit ihre führende Rolle in Forschung und praxisnaher Ausbildung.
Die PÜSPÖK Erneuerbare Energie GmbH wurde für ihr Engagement in der Bildungsgerechtigkeit mit dem Wirtschaft hilft-Award 2026 ausgezeichnet. Gemeinsam mit der Caritas Burgenland erhielt das Unternehmen den Preis in der Kategorie „Corporate Volunteering“ für Projekte wie „Lernen auf Rädern“ und das „Pfandraising“-Pilotprojekt beim Nova Rock Festival. Diese Initiativen fördern nicht nur Bildungschancen für benachteiligte Kinder im Burgenland, sondern verbinden auch ehrenamtliches Engagement mit Umweltschutz. PÜSPÖK setzt sich seit Jahren aktiv für gesellschaftliche Verantwortung ein und zeigt, wie wichtig sektorübergreifende Zusammenarbeit ist, um soziale Herausforderungen zu meistern.
Die Bucerius Law School kooperiert künftig mit der internationalen Wirtschaftskanzlei Milbank LLP, um die juristische Ausbildung gezielt auf die Herausforderungen der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz auszurichten. Milbank bringt dabei ihre umfassende Praxisexpertise in die Lehre und Forschung ein und unterstützt insbesondere den Bucerius Legal Innovation Hub. Ein neues Lehrmodul zur digitalen Kompetenz wird ab dem kommenden Studienjahr in den Lehrplan integriert, um Studierenden wichtige Zukunftskompetenzen zu vermitteln. Die Zusammenarbeit umfasst außerdem die Förderung des Instituts für Unternehmens- und Kapitalmarktrecht. Ziel ist es, Juristinnen und Juristen optimal auf den digitalen Rechtsmarkt vorzubereiten.
In der Justizvollzugsanstalt Gablingen sollen Wärter systematisch Häftlinge misshandelt und gedemütigt haben. Chatnachrichten, die BR und KONTRASTE vorliegen, belegen, dass Übergriffe als „Spaß“ abgetan und von Vorgesetzten gebilligt wurden. Besonders erschütternd: Auch kranke oder verletzte Gefangene waren betroffen, etwa durch Isolationshaft oder Gewalt trotz Fesselung. Die Ermittlungen führten zur Anklage gegen 13 Bedienstete, darunter die frühere Leiterin und ihre Stellvertreterin. Die Übergriffe wurden laut Staatsanwaltschaft gezielt ohne Zeugen oder Kameras verübt. Für alle Beschuldigten gilt bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung.
Elektrische Kinderzahnbürsten erleichtern Kindern das tägliche Zähneputzen und machen es oft sogar zum Erlebnis. Die Stiftung Warentest hat neun Modelle verschiedener Marken geprüft und festgestellt, dass bereits ab zehn Euro gute Zahnbürsten erhältlich sind. Im Test überzeugten mehr als die Hälfte der Modelle mit guter oder sehr guter Reinigungsleistung, und auch bei Schadstoffen gab es keine negativen Überraschungen. Die Handhabung wurde sowohl von Kindern als auch Erwachsenen bewertet. Alle getesteten Zahnbürsten erwiesen sich als stabil und schadstofffrei. Entscheidend für ein gutes Putzergebnis ist die richtige Technik und die altersgerechte Auswahl der Bürste. Die ausführlichen Ergebnisse sind in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Stiftung Warentest nachzulesen.
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat DECNUPAZ™ (pivekimab sunirine-pvzy) zur Behandlung von Erwachsenen mit blastic plasmacytoid dendritic cell neoplasm (BPDCN) zugelassen. BPDCN ist eine extrem seltene und aggressive Form von Blutkrebs mit bislang sehr begrenzten Therapieoptionen. Das neue Medikament ist der erste Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) für BPDCN, das ambulant verabreicht werden kann. Die Zulassung basiert auf den Ergebnissen der internationalen CADENZA-Studie, in der DECNUPAZ bei neu diagnostizierten und vorbehandelten Patienten deutliche und anhaltende Therapieerfolge zeigte. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Ödeme, Müdigkeit und Infusionsreaktionen. DECNUPAZ bietet damit neue Hoffnung für Betroffene dieser schweren Erkrankung.
Die Berliner Wasserbetriebe erhöhen 2025 ihre Investitionen auf ein neues Rekordniveau. Mit über 543 Millionen Euro werden vor allem das Rohr- und Kanalnetz sowie Klärwerke modernisiert und ausgebaut. Trotz stabiler Wasserpreise und leicht gestiegenem Absatz bleibt das Unternehmen finanziell robust, auch wenn ein Sondereffekt das Jahresergebnis belastete. Zusätzlich setzt das Unternehmen auf den Ausbau seines Fachkräfte-Teams und startet ein Programm zur Integration internationaler Experten. Damit stellt sich der Betrieb gezielt den Herausforderungen durch das Wachstum der Hauptstadt und den Klimawandel und sichert die Wasserinfrastruktur für die Zukunft.
Die NASA treibt mit neuen Verträgen und Missionen die Entwicklung ihrer geplanten Basis auf dem Mond voran. Im Rahmen des Artemis-Programms werden spezielle Rover und Landemodule entwickelt, die den Aufbau einer dauerhaften Infrastruktur am Südpol des Mondes unterstützen sollen. Unternehmen wie Astrolab, Lunar Outpost und Blue Origin erhalten Millionenaufträge zur Entwicklung und Lieferung der Fahrzeuge und Lander. Die ersten Missionen sind für 2028 geplant und sollen wichtige Daten für den späteren bemannten Einsatz liefern. Mit weiteren innovativen Projekten, wie der MoonFall-Mission mit autonomen Drohnen, festigt die NASA ihre Führungsrolle in der Erforschung und Nutzung des Mondes als Sprungbrett für künftige Mars-Missionen.
Die HSBC Deutschland unterstützt das christliche Kinder- und Jugendwerk „Die Arche“ in Düsseldorf-Wersten mit einer Spende von 100.000 Euro. Der Fokus der Förderung liegt auf dem diesjährigen Motto „Bildung durch Beziehung“, das den Aufbau von Vertrauen und Bindungen zu Kindern und Familien in den Mittelpunkt stellt. Die Mittel werden für Lernförderung, Elternarbeit und Angebote für Teenager eingesetzt. Dazu zählen Hausaufgabenhilfe, neue Lernmaterialien, Eltern-Cafés sowie Workshops und Beratungen für Jugendliche. Ein Teil der Spende sichert zudem die Basisarbeit, wie kostenlose Mittagessen und Personal, um die Angebote für Kinder aufrechtzuerhalten.
Die LIBRO Handelsgesellschaft mbH und PAGRO bieten ab dem 28. Mai attraktive Angebote und Services für den Schulbedarf an, um Eltern den Einkauf zu erleichtern. Mit einem speziellen Schuleinkaufsservice können Eltern ihre Einkaufsliste abgeben oder online hochladen und die benötigten Artikel bequem abholen oder nach Hause liefern lassen. Zudem gibt es die Möglichkeit, Gutscheine im Wert von 100 Euro zu gewinnen, indem Kassabons hochgeladen werden. Für kreative Schüler*innen stehen im PAGRO Ideenwerk zahlreiche Bastelideen bereit, um individuell und organisiert ins neue Schuljahr zu starten. Die Auswahl reicht von personalisierbaren Produkten bis hin zu Schultaschensets und DIY-Tipps für Fenstertage.
Woosh, Borouge International und BlueAlp haben gemeinsam eine innovative Methode entwickelt, um gebrauchte Babywindeln in Europa im industriellen Maßstab zu recyceln. Die Kunststoffe aus den Windeln werden gesammelt, getrennt und chemisch zu ISCC PLUS-zertifiziertem Pyrolyseöl verarbeitet. Dieses Öl dient als Rohstoff für neue Polymere und kann sogar für die Herstellung neuer Windeln verwendet werden. Das Projekt gilt als wichtiger Schritt zur Kreislaufwirtschaft im Hygienebereich und soll künftig auf weitere Länder ausgeweitet werden. Damit wird ein bisher kaum genutzter Abfallstrom nachhaltig verwertet und ein Vorbild für die gesamte Branche geschaffen.
Eine neue Studie der McGill University zeigt, dass die meisten Kinder, die gelegentlich lügen, später keine schwerwiegenden Probleme im Erwachsenenalter entwickeln. Nur Kinder, die häufig oder zunehmend lügen und gleichzeitig aggressiv oder impulsiv sind, zeigen ein erhöhtes Risiko für antisoziale Persönlichkeitsmerkmale und spätere Straftaten. Die Forschenden analysierten Daten von über 3.000 Personen aus Quebec und untersuchten die Entwicklung des Lügens von der Kindheit bis ins junge Erwachsenenalter. Die Ergebnisse helfen, zwischen normaler Entwicklung und problematischen Verhaltensmustern zu unterscheiden und können Eltern sowie Fachleuten bei der Früherkennung unterstützen.
Die NASA gibt am 9. Juni im Johnson Space Center in Houston die Besatzung der Artemis-III-Mission bekannt und informiert über den aktuellen Stand der Vorbereitungen. Das Event wird live auf NASA+ und YouTube übertragen. Nach der Vorstellung stehen die Astronauten für Interviews zur Verfügung. Artemis III soll vier Astronauten mit dem Orion-Raumschiff und der SLS-Rakete zum Mond bringen und wichtige Technologien für das Andocken an kommerzielle Landemodule testen. Die Mission baut auf dem Erfolg von Artemis II auf und ebnet den Weg für weitere Mond- und zukünftige Marsmissionen.
Am Stiegl-Gut Wildshut fand der zweite „Tag der Bachforelle“ statt, bei dem prominente Gäste aus Sport, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik auf die Bedrohung heimischer Fischarten aufmerksam machten. Die Initiative des River and Nature Trust will die dramatische Situation in Österreichs Flüssen ins öffentliche Bewusstsein rücken und Lösungen für den Schutz der Gewässer aufzeigen. Ein Höhepunkt war die Ernennung von Ex-Slalomstar Reinfried Herbst zum Botschafter für den Gewässerschutz in Salzburg. Wissenschaftliche Beiträge und neue Forschungsprojekte sollen helfen, die Artenvielfalt zu erhalten und nachhaltige Maßnahmen für die Flüsse zu entwickeln.
Fresenius Medical Care stellt beim ERA Congress 2026 in Glasgow neueste Forschungsergebnisse zur Dialyse vor. Im Fokus stehen Fortschritte bei der Hämodiafiltration, die das Unternehmen als führend in evidenzbasierter und personalisierter Nierenersatztherapie positionieren. Zudem zeigen Studien, wie Künstliche Intelligenz und reale Patientendaten die Behandlungsergebnisse verbessern können. Ein weiteres Highlight ist die Vorschau auf die digitale Plattform kinexus, die das Management von Heimdialyse vereinfachen soll. Mit diesen Innovationen unterstreicht Fresenius seine Rolle als Vorreiter in der nephrologischen Versorgung und Digitalisierung im Gesundheitswesen.
Eine aktuelle Studie von Wells Fargo zeigt, dass viele Eltern Geldprämien nutzen, um ihre Kinder zu motivieren. Besonders Schulleistungen werden doppelt so häufig mit Geld belohnt wie andere Verhaltensweisen. Rund 72 Prozent der befragten Eltern geben an, Geld gezielt einzusetzen, um wichtige Lebenskompetenzen wie Arbeitsethik und Verantwortungsbewusstsein zu fördern. Neben guten Noten werden auch positives Verhalten, das Durchhalten bei Freizeitaktivitäten und das Erreichen von Sparzielen belohnt. Allerdings führt die finanzielle Belohnung laut der Umfrage nur bei etwa der Hälfte der Kinder zu wiederholtem Verhalten. Viele Eltern kombinieren deshalb Geld mit anderen Anreizen, um nachhaltige Lernerfolge zu erzielen.
Die Wiener Festwochen laden zu einem dreitägigen Glaubenstribunal ins Odeon Theater. Eine hochkarätige Jury diskutiert dabei über Missbrauch und Aneignung religiöser Symbole, politische Instrumentalisierung von Religion und brisante Themen wie Tech-Milliardär Peter Thiel, Femen-Aktivismus und die Rolle von Kunst im Umgang mit Glauben. Auch die Teilnahme von Persönlichkeiten wie Inna Shevchenko und dem Charlie-Hebdo-Karikaturisten sorgt für Debatten. Im Fokus steht zudem die neue Enzyklika von Papst Leo XIV., die als moralischer Gegenpol zur aktuellen Weltlage präsentiert wird. Die Veranstaltung will Fragen zur Zukunft von Religion, Ethik und Künstlicher Intelligenz aufwerfen und gesellschaftliche Diskussionen anstoßen.
Das Fraunhofer-Institut UMSICHT und die HDB Recycling GmbH entwickeln einen Transformationsplan, um den energieintensiven Standort Hünxe bis 2045 klimaneutral zu machen. Bereits in den nächsten zehn Jahren sollen die Emissionen durch Strom-, Wärme- und Kraftstoffverbrauch um mindestens 40 Prozent sinken. Im Fokus stehen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Elektrifizierung und intelligente Nutzung von Flächen für Photovoltaik. Das Projekt, gefördert vom Bundesamt für Wirtschaft, bietet praxisnahe Lösungen für die Dekarbonisierung und kann als Vorbild für andere Betriebe dienen.
In mehreren evangelischen Diözesen Österreichs finden heuer wieder Gustav-Adolf-Feste und Kirchentage statt. Die Veranstaltungen werden jeweils von unterschiedlichen Pfarrgemeinden organisiert und stehen unter wechselnden, aktuellen Themen. Sie richten sich an alle, die sich der Kirche verbunden fühlen und die Gemeinschaft mit anderen Pfarrgemeinden suchen. Am 31. Mai werden in Oberösterreich und der Steiermark Festtage gefeiert, gefolgt von Salzburg/Tirol am 21. Juni und einem Abschlussfest in Wien am 28. Juni. Die Programme umfassen Gottesdienste, Festpredigten und weitere Aktivitäten für die Besucher.
Das ECMObil der Charité fährt seit 2018 zu Notfällen, bei denen Herz oder Lunge versagen. Ausgestattet mit einer mobilen Herz-Lungen-Maschine und einem erfahrenen Intensivteam, kann das Fahrzeug Patienten direkt vor Ort stabilisieren, bevor sie sicher in eine Spezialklinik verlegt werden. So wurde auch das Leben einer jungen Studentin aus Potsdam gerettet. Das ECMObil kommt etwa einmal pro Woche zum Einsatz und hat die Notfallversorgung in Berlin und Umgebung deutlich verbessert. Die Zusammenarbeit zwischen Charité und dem Roten Kreuz sorgt für schnelle, effektive Hilfe. Am 6. Juni kann das ECMObil bei der Langen Nacht der Wissenschaften besichtigt werden.
Forschende der Universität Graz haben einen neuen Mechanismus entdeckt, der die Entstehung neuer Arten deutlich beschleunigt. Durch das sogenannte „Alternative Splicing“ entstehen aus einem einzigen Gen verschiedene Proteinvarianten, die strukturell leicht unterschiedlich sind und so zu schnellen Anpassungen führen können. Dieses molekularbiologische Verfahren spielt laut den Wissenschaftlern eine größere Rolle bei der Artenvielfalt als bisher angenommen. Die Ergebnisse wurden in einer internationalen Zusammenarbeit veröffentlicht und könnten das Verständnis der Evolution maßgeblich verändern.
ROSSMANN beteiligt sich an der bundesweiten Aktion „Deutschland trennt.“, die vom 6. bis 21. Juni 2026 mit 20 Showtrucks und 500 Events über richtige Mülltrennung aufklärt. Die Teams informieren auf öffentlichen Plätzen und Kooperationsparkplätzen über Recycling und Abfalltrennung. Mit XXL-Verpackungen, Gewinnspielen und Maskottchen soll das Thema Mülltrennung spielerisch vermittelt werden. ROSSMANN bringt dabei das ISANA Duschgel Lemon & Lime als übergroßes Exponat mit. Ziel ist es, möglichst viele Menschen für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft zu begeistern.
Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN warnt eindringlich davor, Hunde bei warmen Temperaturen im Auto zurückzulassen. Bereits nach wenigen Minuten kann sich das Fahrzeuginnere gefährlich aufheizen und für Hunde lebensbedrohlich werden. Auch ein Parkplatz im Schatten bietet keinen ausreichenden Schutz, da die Temperaturen im Auto schnell auf kritische Werte steigen. Hundebesitzer werden dazu aufgerufen, ihre Tiere stets vor Überhitzung zu schützen, indem sie für ausreichend Wasser, kühle Liegeplätze und Spaziergänge in den kühleren Morgen- oder Abendstunden sorgen. Besonders empfindlich reagieren kurzschnäuzige Rassen wie Mops oder Französische Bulldogge auf Hitze. Wer einen Hund in Not entdeckt, sollte umgehend handeln und notfalls Polizei oder Feuerwehr verständigen.
Peter Zoller, emeritierter Professor an der Universität Innsbruck, wurde zum Mitglied der Royal Society gewählt. Diese Auszeichnung ehrt seine bedeutenden Beiträge zur Quantenoptik und Quanteninformation. Zoller ist der erste Wissenschaftler aus Innsbruck, der in die Royal Society aufgenommen wurde, die eine lange Tradition bedeutender Mitglieder wie Isaac Newton und Albert Einstein hat. In diesem Jahr wurden über 90 Forscher aus verschiedenen Disziplinen gewählt, darunter auch Zoller. Seine Forschung hat die Entwicklung von Quantencomputern und Quantenkommunikation maßgeblich beeinflusst. Die Wahl zum Fellow ist eine Anerkennung für Zollers Lebenswerk und hebt die Bedeutung der Innsbrucker Quantenforschung hervor.
Forschende der Ruhr-Universität Bochum haben mit modernster Bildgebung die Anatomie der Seescheide Halocynthia papillosa untersucht. Mithilfe von Mikroskopie und Synchrotron-Tomographie konnten sie erstmals ausgeprägte Autofluoreszenz in bestimmten Strukturen sowie die komplexe Zellulosearchitektur des Mantels sichtbar machen. Auch bislang unbekannte Besonderheiten im Nervensystem wurden entdeckt. Die Ergebnisse zeigen, dass Seescheiden größere anatomische Vielfalt aufweisen als bisher angenommen. Die Studie liefert wichtige Grundlagen für künftige Vergleiche zwischen Arten und könnte helfen, Zusammenhänge zwischen Anatomie, Umweltfaktoren und Filtrationsfunktion besser zu verstehen.
Greenpeace hat am Grund der Arktis in 2.315 Metern Tiefe ein Protestbanner angebracht und fordert die internationale Politik auf, die Wissenschaft ernst zu nehmen. Die Aktion fand bei den Tiefseequellen "Loki’s Castle" statt, einem einzigartigen Ökosystem, das als Ursprung komplexen Lebens gilt. Hintergrund ist die drohende industrielle Ausbeutung der Tiefsee und der Appell, mindestens 30 Prozent der Weltmeere bis 2030 zu schützen. Greenpeace warnt vor irreversiblen Schäden durch Tiefseebergbau und fordert ein sofortiges weltweites Moratorium. Die Deep Arctic Expedition untersucht gefährdete Arten und soll mit Forschungsergebnissen zur Ausweisung neuer Meeresschutzgebiete beitragen.
Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Vollzeitbeschäftigten in Deutschland ist 2025 auf 39,9 Stunden gesunken, während Teilzeitbeschäftigte mit 21,3 Stunden mehr arbeiteten als vor zehn Jahren. Die Teilzeitquote unter abhängig Beschäftigten erreichte mit 31,9 Prozent einen neuen Höchststand. Besonders Frauen und ältere Arbeitnehmer arbeiten häufiger in Teilzeit. Jede zweite Frau ist teilzeitbeschäftigt, bei Müttern mit Kindern unter 18 Jahren sind es sogar zwei Drittel. Auch ab 65 Jahren steigt der Anteil der Teilzeitarbeit deutlich an, was die Arbeitswelt nachhaltig verändert.
NASA wird am 9. Juni die Besatzung der Artemis-III-Mission bekannt geben und über den aktuellen Stand des Projekts informieren. Das Event findet im Johnson Space Center in Houston statt und wird online übertragen. Im Anschluss stehen die Astronauten für Interviews zur Verfügung. Artemis III startet mit vier Astronauten vom Kennedy Space Center in Florida und soll wichtige Andockmanöver für die Mondlandung testen. Die Mission baut auf dem Erfolg von Artemis II auf und gilt als Meilenstein für künftige Mond- und Marsmissionen.
Eine neue Studie der Universität für Weiterbildung Krems zeigt, dass soziale Netzwerke und regelmäßige Kontakte das Risiko für kognitiven Abbau und Demenz im Alter deutlich senken können. Die Forschung basiert auf europäischen Langzeitdaten und hebt hervor, dass der positive Effekt sozialer Beziehungen unabhängig von Bildung oder Gesundheitszustand besteht. Die Ergebnisse betonen die Bedeutung sozialer Teilhabe als Präventionsmaßnahme gegen kognitive Erkrankungen. Die Forschenden empfehlen, soziale Beziehungen stärker in die Gesundheitsversorgung und Prävention einzubinden, um gesundes Altern zu fördern.
Die Generali Group hat mit Redion eine neue globale Marke vorgestellt, die die Aktivitäten von Europ Assistance, Europäische Reiseversicherung und Generali Employee Benefits vereint. Mit über 12.000 Mitarbeitern und einem Geschäftsvolumen von 5,8 Milliarden Euro wird Redion zur weltweiten Nummer 1 bei Employee Benefits und Nummer 2 bei Assistance und Reiseversicherung. Redion setzt auf technologische Innovation, KI und ein globales Netzwerk, um Kundinnen und Partnern personalisierte und effiziente Services zu bieten. Für bestehende Kunden ändert sich durch die Umbenennung nichts – Verträge und Leistungen bleiben bestehen. Die vollständige Umsetzung der neuen Marke erfolgt bis Anfang 2027.
Casinos Austria und die Österreichische Krebshilfe führen die Initiative „Glückliche Augenblicke“ fort, um Menschen mit einer Krebserkrankung kulturelle Auszeiten zu ermöglichen. Durch die Bereitstellung von Eintrittskarten für Veranstaltungen wie das Burgtheater, die Bregenzer Festspiele oder Produktionen der Vereinigten Bühnen Wien erhalten Patientinnen und Patienten die Chance, dem belastenden Alltag für einige Stunden zu entfliehen. Die Karten werden über die Krebshilfe an Betroffene vergeben, insbesondere an jene, die auch finanziell von ihrer Krankheit betroffen sind. Die Initiative unterstreicht das gesellschaftliche Engagement von Casinos Austria, das sich seit Jahrzehnten für soziale und gesundheitliche Anliegen einsetzt.
Eine groß angelegte Studie in Deutschland zeigt: Ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1.200 Euro monatlich führt nicht dazu, dass Menschen weniger arbeiten. Die Mehrheit der Teilnehmenden blieb weiterhin erwerbstätig, ein Rückzug aus dem Arbeitsmarkt blieb aus. Stattdessen wurde die Lebenszufriedenheit gesteigert und die mentale Gesundheit verbessert. Die finanzielle Sicherheit ermöglichte bewusste Entscheidungen im Berufs- und Privatleben. Die positiven Effekte auf Wohlbefinden und Entscheidungsfreiheit waren auch ein Jahr nach Ende der Zahlungen spürbar. Die Studie liefert damit neue Impulse für die Debatte um soziale Absicherung und die Zukunft der Arbeit.
Forschende aus Bochum, Kassel und Lissabon haben eine innovative Methode entwickelt, um die Wasserstoffproduktion durch Cyanobakterien nachhaltiger zu gestalten. Mithilfe eines speziellen Redoxpolymers werden die empfindlichen Enzyme der Bakterien vor Sauerstoff geschützt, sodass die Wasserstoffproduktion kontinuierlich erfolgen kann. Besonders effektiv zeigte sich der Einsatz genetisch modifizierter Cyanobakterien, die eine längere und stabilere Wasserstoffproduktion ermöglichten. Die Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven für biofotovoltaische Systeme, die Sonnenlicht direkt in grünen Wasserstoff umwandeln könnten.
In Deutschland raucht weiterhin fast jeder Fünfte ab 15 Jahren – 2025 lag der Anteil bei 19,1 Prozent und bleibt damit nahezu unverändert gegenüber 2021. Besonders beliebt sind Zigaretten, während E-Zigaretten und andere Tabakprodukte weniger verbreitet sind. Auffällig ist ein leichter Anstieg des Rauchens unter jüngeren Menschen, während der höchste Anteil bei den 40- bis 44-Jährigen liegt. Männer rauchen deutlich häufiger als Frauen. Die Daten stammen aus dem Mikrozensus, der größten Haushaltsbefragung Deutschlands.
Papst Leo XIV. überrascht in seiner neuen Enzyklika "Magnifica humanitas" mit Zitaten von Persönlichkeiten außerhalb der katholischen Lehrtradition. Neben klassischen Quellen greift er auf Werke von J.R.R. Tolkien, Viktor Frankl, Hannah Arendt und Platon zurück. Besonders ein Zitat aus Tolkiens "Herr der Ringe" unterstreicht die Verantwortung der Kirche im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Auch Arendts Warnung vor Gleichgültigkeit gegenüber der Wahrheit und Frankls Erfahrungen aus den NS-Konzentrationslagern finden Eingang in das Lehrschreiben. Platon dient dem Papst zudem als Referenz für die Bedeutung von Bildung im digitalen Zeitalter.
Vor 135 Jahren veröffentlichte Papst Leo XIII. mit "Rerum novarum" die erste Sozialenzyklika, die sich mit sozialen Fragen wie Lohngerechtigkeit, Arbeitsschutz und dem Recht auf Arbeiterorganisation befasste. Die Kirche reagierte damit auf die Herausforderungen der Industriellen Revolution und trat für den Schutz der Arbeiter durch den Staat ein. Weitere Sozialenzykliken griffen Themen wie Gemeinwohl, globale Gerechtigkeit und Wirtschaftssysteme auf. Auch Umweltthemen fanden mit "Laudato si" von Papst Franziskus Eingang in die Soziallehre. Enzykliken gelten als verbindliche Lehrschreiben der Kirche, ohne unfehlbar zu sein.
In Mekka beginnt die diesjährige Pilgerfahrt Haddsch, zu der mehr als zwei Millionen Muslime aus aller Welt erwartet werden. Die Wallfahrt zählt zu den wichtigsten religiösen Pflichten im Islam. Gläubige vollziehen die vorgeschriebenen Riten an der Kaaba und in umliegenden Orten. Die Pilgerreise wird dieses Jahr von extremen Temperaturen mit über 40 Grad sowie regionalen Konflikten, insbesondere zwischen Saudi-Arabien und dem Iran, überschattet. Saudi-Arabien hat Milliarden in Hitzeschutz und Infrastruktur investiert, um die Sicherheit der Pilger zu gewährleisten. Die Vergabe der begehrten Visa ist streng geregelt.
Die Bill & Melinda Gates Foundation reagiert auf den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda mit einer Soforthilfe von 15 Millionen Dollar. Das Geld soll vor allem lokalen Organisationen und Partnern vor Ort zugutekommen, um die rasche Eindämmung des Virus zu unterstützen und den Schutz der Bevölkerung zu stärken. Im Fokus stehen schnelle Diagnose, effektive Gesundheitsmaßnahmen und die Koordination zwischen afrikanischen und internationalen Behörden wie WHO und Africa CDC. Langfristig setzt die Stiftung zudem auf die Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten gegen Ebola.
In Lourdes hat die 66. Internationale Soldatenwallfahrt begonnen, an der hunderte österreichische Soldaten und Bedienstete des Bundesheeres teilnehmen. Die Delegation wird von Militärbischof Werner Freistetter geleitet. Die Wallfahrt, die als Zeichen für Versöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg entstand, bringt heuer wieder tausende Militärangehörige aus rund 40 Nationen in den berühmten Marienwallfahrtsort. Zu den Höhepunkten zählen eine internationale Eröffnungsfeier, eine Lichterprozession und eine große Messfeier. Die Wallfahrt steht unter dem Motto "Wächter des Friedens" und setzt ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Frieden in Krisenzeiten.
Der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl hat bestätigt, dass die Dompfarre St. Stephan im Sommer 2027 neu besetzt wird. Nach 30 Jahren im Amt erreicht Dompfarrer Toni Faber das Pensionsalter, bleibt aber weiterhin in der Seelsorge und am Stephansdom tätig. Faber ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten der katholischen Kirche in Österreich und hat seit 1997 die Seelsorge am Stephansdom geleitet. Faber plant, sich auch nach seiner Pensionierung weiterhin für die Kirche und die Gesellschaft zu engagieren. Er sieht seine Zukunft im kirchlichen Dienst, unter anderem in der Cityseelsorge. Die Entscheidung für den Wechsel wurde von Grünwidl und Faber gemeinsam getroffen, die beide auf eine langjährige Zusammenarbeit zurückblicken.
Am 27. Mai führen zwei russische Kosmonauten einen Weltraumspaziergang an der Internationalen Raumstation durch. Die Mission beginnt um 16:15 Uhr MESZ und dauert rund fünf Stunden. Zuschauer können das Ereignis live auf NASA+, Amazon Prime und YouTube verfolgen. Während des Außeneinsatzes installieren die Astronauten ein Experiment zur Sonnenstrahlung am Zvezda-Modul und entfernen wissenschaftliche Geräte von anderen Modulen. Falls die Zeit reicht, werden sie außerdem eine Antenne eines Frachtraumschiffs inspizieren, die sich beim letzten Einsatz nicht entfaltet hat.
Die Universität für Weiterbildung Krems startet ab Wintersemester 2026/27 das innovative Studienprogramm "Stage Narration", das szenisches Erzählen für gesellschaftliche Kommunikation nutzbar macht. Studierende entwickeln eigene Projekte, unterstützt von renommierten Expertinnen und Experten aus Theater, Literatur und Journalismus. Das berufsbegleitende Programm verbindet Theater mit verwandten Feldern wie Ausstellungsentwicklung oder Spieleforschung. Ziel ist es, neue Wege der Wissensvermittlung und gesellschaftlichen Auseinandersetzung zu eröffnen. Absolventinnen und Absolventen schließen als Academic Expert oder mit einem Master of Arts ab.
Die Theologin und Historikerin Erna Putz wurde anlässlich ihres 80. Geburtstags für ihren langjährigen Einsatz zur Erinnerung an Franz und Franziska Jägerstätter von der Diözese Linz und dem Land Oberösterreich ausgezeichnet. Landeshauptmann Stelzer verlieh ihr den Titel "Konsulentin der Wissenschaft" für ihre Verdienste um die regionale Erinnerungskultur und ihre Rolle als zentrale Forscherin zur Jägerstätter-Biografie. Im Rahmen eines Festakts wurde zudem eine Festgabe mit 37 Beiträgen zu ihrem Wirken präsentiert. Putz engagiert sich seit den 1980er-Jahren in der Aufarbeitung des Lebens von Franz Jägerstätter und initiierte zahlreiche Gedenkprojekte. Für ihr Engagement erhielt sie bereits mehrere Ehrungen.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat gemeinsam mit dem Deutschen Alpenverein (DAV) anlässlich des bundesweiten Ehrentags das Ehrenamt in den Fokus gerückt. Bei einer Wanderung in den Chiemgauer Alpen besuchte er Wegebaustellen, packte selbst mit an und tauschte sich auf der Priener Hütte mit Ehrenamtlichen aus. Ziel der Aktion ist es, das freiwillige Engagement sichtbar zu machen und mehr Menschen zur Mitarbeit zu motivieren. Im DAV engagieren sich über 36.000 Ehrenamtliche für Bergrettung, Wegearbeit und Naturschutz. Die Bergwacht Bayern, die aus dem Alpenverein hervorgegangen ist, leistet jährlich tausende Einsätze und ist eine tragende Säule der alpinen Sicherheit.
Sachsen-Anhalt nimmt eine Schlüsselrolle beim Umbau des deutschen Energiesystems ein. Netzbetreiber wie 50Hertz, Avacon und enviaM investieren massiv in den Ausbau und die Modernisierung der Stromnetze, um die Versorgungssicherheit und die wirtschaftliche Entwicklung der Region zu stärken. Allein 2025 wurden über 500 Kilometer Verteilnetze neu gebaut oder modernisiert, was zahlreiche Arbeitsplätze sichert. Für die zweite Phase der Energiewende fordern die Unternehmen eine bessere Abstimmung zwischen Netzausbau, erneuerbarer Stromerzeugung und Flexibilitäten. Ziel ist es, Stromkosten zu stabilisieren, Engpässe zu vermeiden und die Infrastruktur schneller zu planen. Nur mit effizienten Netzen und klaren politischen Entscheidungen kann Sachsen-Anhalt seine Vorreiterrolle behaupten.
Das Projekt „Girls just wanna do math“ setzt sich dafür ein, junge Frauen für Mathematik zu begeistern und bestehende Vorurteile abzubauen. Mit Workshops und praxisnahen Aktivitäten erleben Mädchen Mathematik als spannendes Fach, das Türen zu technischen und naturwissenschaftlichen Berufen öffnet. Expertinnen zeigen anhand realer Beispiele aus Robotik, Klimaforschung und Informatik, wie wichtig Mathematik im Alltag ist. Die Initiative sorgt dafür, dass mehr Mädchen Mathematik als Schwerpunkt wählen und technische Studiengänge attraktiver werden. Das Programm leistet so einen wichtigen Beitrag gegen den Fachkräftemangel im MINT-Bereich.
Im Kulturtourismus sind Beschäftigte zunehmend mit kultureller Vielfalt und unterschiedlichen Erwartungen der Besucher konfrontiert. Nicoletta Apolito, Kommunikationswissenschaftlerin und Doktorandin, untersuchte in Verona die Herausforderungen von Guides und Tourismusmitarbeitenden im Umgang mit internationalen Gästen. Besonders wichtig ist dabei die Fähigkeit, flexibel und professionell auf vielfältige Situationen zu reagieren. Gemeinsam mit der Universität Klagenfurt arbeitete Apolito an einem Modell für gezielte Aus- und Weiterbildung, um die interkulturellen Kompetenzen im Kulturtourismus zu stärken. Ihr Ziel ist es, praxisnahe Werkzeuge wie Leitfäden zu entwickeln, die den Beschäftigten helfen, ihre täglichen Aufgaben besser zu meistern.
Ein US-amerikanischer Patient mit einer seltenen Art des Ebolavirus wird seit dem 20. Mai 2026 auf der Sonderisolierstation der Charité in Berlin behandelt. Er zeigt deutliche Krankheitssymptome, ist aber derzeit nicht kritisch krank und benötigt keine intensivmedizinische Behandlung. Seine Ehefrau und vier Kinder, die als Hochrisikokontakte gelten, sind symptomfrei und in Quarantäne. Die Charité bietet der Familie umfassende Unterstützung, darunter psychologische Betreuung und kindgerechte Ausstattung. Die Spezialstation ist die größte ihrer Art in Deutschland und verbindet Infektiologie mit Intensivmedizin, um Patienten mit lebensbedrohlichen Infektionen optimal zu versorgen.
Der Direktor des Alfred-Wegener-Instituts, Hajo Eicken, reiste erstmals zur deutsch-französischen Forschungsbasis AWIPEV auf Spitzbergen. Gemeinsam mit Delegationen aus Frankreich wurden die zukünftige Ausrichtung, die Weiterentwicklung von Beobachtungsprogrammen und die Anforderungen an die Infrastruktur diskutiert. Besondere Bedeutung kommt der internationalen Zusammenarbeit in Ny-Ålesund zu, die wesentliche Beiträge zur Klima- und Atmosphärenforschung liefert. Ziel des Besuchs war es, die Kooperation zu stärken und die wissenschaftlichen Grundlagen für das Verständnis des arktischen Klimawandels weiter zu verbessern.
Die Klinik Landstraße setzt als erste in Österreich eine neue roboter-assistierte Operationsmethode für die Schilddrüse ein. Mit der innovativen BABA-Technik können Eingriffe ohne sichtbare Narben am Hals durchgeführt werden. Stattdessen erfolgen die Schnitte im Bereich von Achsel und Brustwarze, was eine schnellere Erholung ermöglicht. Das Zentrum gilt als führend bei Schilddrüsenoperationen und übernimmt besonders schwierige Fälle, etwa genetisch bedingten Schilddrüsenkrebs. Modernste Methoden wie Neuromonitoring und Autofluoreszenz-Diagnostik erhöhen Sicherheit und Präzision bei den Operationen.
Das IMC Krems führt aktuell die Studie „PreFOG“ durch, die Menschen mit Parkinson helfen soll, gefährliche Bewegungsblockaden beim Gehen frühzeitig zu erkennen. Mithilfe intelligenter Einlegesohlen und maschinellem Lernen werden Druck- und Bewegungsdaten erfasst, um Muster für das sogenannte Freezing of Gait zu identifizieren. Das Ziel ist, Stürzen vorzubeugen und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Für die Studie werden noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht, die entsprechende Symptome haben und bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die Testung findet einmalig in Krems statt.
Nach einem Bericht in der Live-Sendung „Fahndung Österreich“ von ServusTV über Einbruchsdiebstähle in einem 4-Sterne-Hotel in der Steiermark konnte ein Verdächtiger ausgeforscht werden. Die Sendung, die am 15. April 2026 ausgestrahlt wurde, führte zu mehreren Hinweisen aus der Bevölkerung, die den Ermittlern halfen. Der Vorfall ereignete sich im Jahr 2025, als ein Mann in das Hotel einbrach und Geld sowie einen Tresor entwendete. Exakt drei Monate später fand ein weiterer Einbruch statt, bei dem zwei Täter beteiligt waren. Die Kooperation zwischen ServusTV und den Behörden zielt darauf ab, die Bevölkerung über Kriminalfälle zu informieren und zur Aufklärung beizutragen. Seit 2021 konnten durch diese Initiative bereits 29 Straftaten aufgeklärt werden.
Die Ärztin und Sozialberaterin Umyma El-Jelede wurde bei den Europäischen Toleranzgesprächen in Fresach mit dem Europäischen Toleranzpreis für Demokratie und Menschenrechte ausgezeichnet. Ihr Engagement für Mädchen und Frauen aus afrikanischen und arabischsprachigen Gemeinschaften sowie ihr Einsatz gegen weibliche Genitalverstümmelung wurden besonders gewürdigt. Die Toleranzgespräche standen heuer unter dem Motto „Widerstand & Verantwortung“. In der Eröffnungsrede betonte Superintendentin Andrea Mattioli die Bedeutung von Gewissen, Widerstand und Toleranz aus protestantischer Sicht und erinnerte an die Tradition des Widerstands in Fresach.
Die Universität für Weiterbildung Krems startet ab Wintersemester 2026/27 das innovative Studienprogramm „Stage Narration – Erzählen für die Bühnen unserer Zeit“. Das Programm nutzt die Erzählformen des Theaters, um gesellschaftliche Fragen kreativ und multimedial zu vermitteln. Lehrende aus Kunst und Kultur begleiten die Studierenden bei der Entwicklung eigener szenischer Projekte. Das Studium verbindet Theater mit verwandten Feldern wie Ausstellungsentwicklung, Spieleforschung und Journalismus. Ziel ist es, das dramatische Handwerk für gesellschaftlichen Dialog und demokratische Kultur nutzbar zu machen. Absolventen schließen als Academic Expert oder mit einem Master of Arts ab.
Mit den ersten warmen Tagen steigt das Risiko durch UV-Strahlung. Wer auf Sonnenschutz verzichtet, riskiert nicht nur Sonnenbrand, sondern auch verschiedene Arten von Hautkrebs, vorzeitige Hautalterung und Augenkrankheiten. Besonders Kinderhaut ist empfindlich – Experten empfehlen Schatten, Kopfbedeckung und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Auch bei konsequentem Sonnenschutz wird die Vitamin-D-Bildung nicht völlig verhindert. In Österreich erkranken jährlich mehrere tausend Menschen an Hautkrebs. Regelmäßige Selbstkontrolle der Haut und ärztlicher Rat bei Veränderungen sind wichtige Maßnahmen zur Früherkennung.
Die neuen zeroSun-Regenschirme von doppler kombinieren effektiven UV-Schutz mit der Funktionalität eines Regenschirms. Sie blockieren 99 % der schädlichen UV-Strahlen und sind dank ihrer leichten Materialien wie Alu und Carbon ideal für Reisen. Der Geschäftsführer Martin Würflingsdobler berichtet von einer steigenden Nachfrage nach diesen Schirmen, die sowohl Regen- als auch Sonnenschutz bieten. Die Modelle wurden nach höchsten Standards getestet und sind in verschiedenen Farben erhältlich, was sie zu modischen Begleitern macht. Besonders für ältere Menschen und Kinder sind sie aufgrund ihres hohen UV-Schutzes und der praktischen Anwendung wichtig. Insgesamt stellen die zeroSun-Schirme eine wertvolle Vorsorgemaßnahme gegen Hautschäden durch UV-Strahlen dar.
Das Projekt Kidszone Camps, unterstützt vom StartUp Center der FH Wiener Neustadt, zielt darauf ab, Eltern bei der Suche nach geeigneten Feriencamps für ihre Kinder zu helfen. Viele Eltern stehen vor der Herausforderung, verstreute Informationen und unterschiedliche Buchungsplattformen zu durchsuchen. Mit einer digitalen Plattform, die bereits 90 Anbieter und rund 380 Camps umfasst, wird eine einfache und übersichtliche Suchfunktion angeboten. Das Angebot konzentriert sich vorerst auf Wien und Niederösterreich, soll jedoch langfristig zu einer zentralen Anlaufstelle für Kinderferiencamps in ganz Österreich und darüber hinaus entwickelt werden. Das Team, bestehend aus einem erfahrenen Kinder-Tennistrainer und einem System Engineer, erhält Unterstützung durch das Green Hexagon Programm des StartUp Centers, um ihre Strategie und Positionierung zu verbessern.
Die Technische Hochschule Georg Agricola (THGA) in Bochum hat in einer Hochschulwahlversammlung zwei neue Vizepräsidenten gewählt und die Leitung des Forschungszentrums Nachbergbau bestätigt. Damit startet die Hochschule einen umfassenden Organisationsentwicklungsprozess, der die Leitungsstrukturen verschlankt und die operative Verantwortung neu verteilt. Künftig werden die akademischen Vizepräsidenten nicht mehr zugleich die Wissenschaftsbereiche leiten. Ziel ist es, die Entscheidungswege klarer zu strukturieren und mehr Partizipation zu ermöglichen. Das Forschungszentrum Nachbergbau wird zudem bis 2028 zum Transformationszentrum für Georessourcen und Ökologie ausgebaut, um Forschung und interdisziplinäre Zusammenarbeit zu stärken.
Trotz wachsender Zahl weiblicher Medizinerinnen sind Führungspositionen in Österreichs Medizin noch überwiegend männlich besetzt. Beim Future Talk der Ärztekammer Wien diskutierten Expertinnen und Experten über die Bedeutung von Netzwerken, flexiblere Arbeitszeiten und die Notwendigkeit verbindlicher Gleichstellungsmaßnahmen. Das neu gegründete Frauennetzwerk „Ärztinnen:connect“ stößt auf großes Interesse und soll Ärztinnen stärken. Die Teilnehmenden waren sich einig: Gleichstellung erfordert Engagement von Frauen und Männern sowie verbindliche, überprüfbare Maßnahmen für einen echten Kulturwandel.
Im Mai 2026 fand die fünfte Aktionswoche der offenen Druckereien in Österreich statt, die sich an Jugendliche richtete. Über 600 Schüler:innen erhielten Einblicke in die moderne Medienproduktion und die nachhaltige Herstellung gedruckter Medien. Die Druckereien öffneten ihre Türen, um den jungen Menschen die Prozesse vom Zeitungsdruck bis hin zu Plakaten und Etiketten näherzubringen. Geschäftsführer Peter Sodoma betonte die Bedeutung des Printmediums in einer digitalen Welt und die Notwendigkeit, das Verständnis für die Entstehung von Medien zu fördern. Zudem wird die ressourcenschonende Produktion in der Branche hervorgehoben, die auf zertifizierte Materialien und Recycling setzt. Die Veranstaltung zielt darauf ab, Print als wichtigen Bestandteil einer nachhaltigen Medienzukunft zu positionieren.
Die FH Oberösterreich setzt verstärkt auf maßgeschneiderte KI-Lösungen, um Unternehmen im Land einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Beim KI-Event in Linz trafen sich rund 200 Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft, um Kooperationen zu starten und konkrete Forschungsbedarfe zu besprechen. Über 120 Projekte mit KI-Bezug laufen aktuell an der Hochschule. Im Fokus stehen Anwendungen in Industrie, Produktion, Logistik und Life Sciences. Besonders betont wird die enge Verzahnung von Forschung und Wirtschaft sowie die Vermittlung von KI-Kompetenzen an KMU. Ziel ist, die Integration von KI in der Breite voranzutreiben.
Nach über zehn Jahren ohne wilde Tiger setzt Laos mit einem neuen nationalen Aktionsplan auf die Rückkehr der bedrohten Großkatzen. Der Plan, unterstützt von WWF und Regierung, fokussiert auf den Schutz von Lebensräumen, Beutetieren und verstärkte Maßnahmen gegen Wilderei. Besonders das Schutzgebiet Nam Poui steht dabei im Mittelpunkt, da es noch intakte Natur und viele große Säugetiere beherbergt. Trotz der Bemühungen bleibt Wilderei, insbesondere durch Schlingfallen und illegalen Handel mit Tigerteilen, eine große Bedrohung. Die Rückkehr der Tiger hätte nicht nur für Laos, sondern weltweit große Bedeutung für den Artenschutz und das ökologische Gleichgewicht.
Die NASA hat beim Artemis Accords Workshop in Lima, Peru, die Aufnahme von sechs weiteren Ländern in das internationale Raumfahrtabkommen verkündet. Damit unterstützen nun 67 Nationen die Prinzipien für eine sichere und verantwortungsvolle Erforschung von Mond, Mars und darüber hinaus. Im Rahmen des Treffens diskutierten Vertreter aus 30 Ländern über Herausforderungen wie nicht-störende Zusammenarbeit, Datenfreigabe und Vermeidung von Weltraummüll. Der Fokus lag auf der Stärkung der internationalen Kooperation und der Vorbereitung zahlreicher bevorstehender Mondmissionen. Weitere Staaten werden dem Abkommen voraussichtlich folgen.
Die NASA bereitet eine spektakuläre Mission vor: Mit einer Pegasus XL-Rakete soll das Katalyst-Roboterserviceraumfahrzeug das Swift-Observatorium in eine höhere Umlaufbahn bringen. Die Aktion verlängert die Lebensdauer des Weltraumteleskops, das seit 2004 bahnbrechende Erkenntnisse über Gammastrahlenausbrüche und andere kosmische Ereignisse liefert. Medienvertreter haben die Möglichkeit, die Rakete und das Trägerflugzeug am Wallops Flight Facility in Virginia zu besichtigen. Zusätzlich findet eine Online-Pressekonferenz statt, bei der Details zur bevorstehenden Mission vorgestellt werden.
Allergan Aesthetics, Teil von AbbVie, hat eine positive Stellungnahme des EMA-Ausschusses für Boey® (TrenibotulinumtoxinE) erhalten. Das Produkt soll bei Erwachsenen vorübergehend mäßige bis starke Zornesfalten zwischen den Augenbrauen mildern. Die Empfehlung basiert auf zwei Phase-3-Studien, die eine rasche Wirkung bereits nach acht Stunden und eine Wirkdauer von zwei bis drei Wochen zeigten. Sollte die EU-Kommission zustimmen, wäre Boey® das erste Botulinumtoxin vom Serotyp E für diesen Zweck in Europa. Allergan plant bereits die Schulung von medizinischem Fachpersonal und bereitet den Marktstart vor. Zulassungsanträge laufen auch in weiteren Ländern.
AbbVie präsentiert auf dem ASCO 2026 neue Studiendaten, die das breite Potenzial seiner Onkologie-Pipeline unterstreichen. Im Fokus stehen innovative Antikörper-Wirkstoff-Konjugate und T-Zell-Engager, die bei verschiedenen soliden Tumoren und Blutkrebserkrankungen vielversprechende Ergebnisse zeigen. Besonders bei Prostatakrebs, kleinzelligem Lungenkrebs, platinaresistenter Eierstockkrebs und Multiplem Myelom wurden hohe Ansprechraten und ein gutes Sicherheitsprofil beobachtet. Die vorgestellten Daten belegen AbbVies Strategie, unterschiedliche Krebsarten mit neuartigen Therapieansätzen gezielt zu bekämpfen. Das Unternehmen investiert weiter in die Entwicklung innovativer Medikamente, um Patienten mit schwer behandelbaren Krebserkrankungen neue Behandlungsperspektiven zu eröffnen.
Das Fraunhofer-Institutszentrum in Stuttgart öffnet am 27. Juni 2026 im Rahmen des Wissenschaftsfestivals seine Türen für Besucher. Von 13 bis 18 Uhr können Familien und Technikinteressierte aktuelle Forschung zu Künstlicher Intelligenz, Robotik, nachhaltigem Bauen und innovativer Produktionstechnologie erleben. Ein Highlight ist der autonome Shuttlebus „BumbleB“, der die Mobilität der Zukunft demonstriert. Interaktive Exponate, Führungen und Workshops machen neueste Technologien greifbar. Außerdem werden KI-Avatare und Anwendungen im Metaverse vorgestellt. Ziel ist es, Beschäftigte und Interessierte für die Chancen und Herausforderungen von KI in der Arbeitswelt zu sensibilisieren.
Bristol Myers Squibb präsentiert auf dem ASCO 2026 neue Ergebnisse zu innovativen Krebstherapien. Im Fokus stehen unter anderem Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit von Mezigdomide, einem neuartigen Wirkstoff für Patienten mit multiplem Myelom, sowie weitere Studien zu modernen Behandlungsansätzen bei Brust-, Lungen- und Lymphdrüsenkrebs. Das Unternehmen stellt mehr als 60 wissenschaftliche Beiträge vor, darunter Studien zu zielgerichteten Therapien und Zelltherapien. Ziel ist es, die Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatienten durch innovative Medikamente und Kombinationstherapien entscheidend zu verbessern.
Beim Rehwinkel-Symposium in Berlin präsentierte die Edmund Rehwinkel-Stiftung aktuelle Forschungsergebnisse zu Klimaschutz, Innovationen und alternativen Einkommensquellen in der Landwirtschaft. Drei geförderte Studien zeigten unterschiedliche Ansätze, die Landwirtschaft nachhaltiger und wirtschaftlich stärker zu machen – von Klimabilanzen über Paludibiomasse bis zu innovativen Finanzierungsmodellen. Zusätzlich wurden die Bedeutung von Start-ups und Venture Capital für den landwirtschaftlichen Wandel hervorgehoben. Die Veranstaltung bot zudem Raum für Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis und ehrte neue Stipendiaten der Stiftung.
Im Landkreis Haßberge in Bayern entsteht ein neuer Bürgerwindpark, den Green Planet Energy gemeinsam mit den Gemeinden Aidhausen, Riedbach und Königsberg entwickelt. Das Projekt umfasst bis zu elf Windenergieanlagen und legt besonderen Wert auf regionale Wertschöpfung sowie die Beteiligung von Bürgern und Kommunen. Die Windräder sollen in Vorranggebieten errichtet werden, um die regionale Energieversorgung zu stärken und die Energiewende in Bayern voranzutreiben. Neben finanziellen Vorteilen für die Gemeinden werden auch ökologische Aspekte wie Natur- und Artenschutz berücksichtigt. In den kommenden Monaten folgen weitere Planungen und Gespräche.
Airbus akzeptiert das Urteil des Pariser Berufungsgerichts im Zusammenhang mit dem Absturz des Air-France-Flugs AF447 nicht und kündigt an, beim Kassationsgerichtshof Berufung einzulegen. Das Unternehmen betont, weiterhin die Ursachen des Unglücks aufzuklären und die Sicherheit im Luftverkehr zu verbessern. Die Entscheidung des Gerichts widerspricht laut Airbus den bisherigen Einschätzungen der Staatsanwaltschaft und früheren Urteilen. Für Airbus bleibt die Flugsicherheit oberste Priorität, um das Vertrauen von Passagieren und Besatzungen zu gewährleisten.
Die Umstellung von fossilen Heizsystemen auf erneuerbare Energien wie Bioenergie kann Österreichs Budget erheblich entlasten. Laut dem Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) zeigen Berechnungen, dass allein der Tausch auf einen Pelletkessel dem Staat über 20 Jahre mehr als 55.000 Euro an Einnahmen bringt. Die Branche könnte jährlich über 100.000 Heizsysteme tauschen, doch fehlende Kontinuität bei Förderungen hemmt den Markt. Experten betonen, dass Investitionsanreize und stabile Rahmenbedingungen entscheidend sind, um die Abhängigkeit von Öl und Gas zu verringern und Klimaziele zu erreichen. Studien belegen zudem, dass Wertschöpfungseffekte durch erneuerbare Energien deutlich höher sind als bei fossilen Energieträgern.
Das Gedächtnisbuch Oberösterreich wurde um neue Biografien erweitert. Die Sammlung erinnert an Menschen aus Oberösterreich, die während des Nationalsozialismus verfolgt wurden. Neu hinzugekommen sind Lebensgeschichten von Mitgliedern des Widerstands, Opfern der NS-Euthanasie, einer Sinti-Familie, sogenannten 'Asozialen' und Zwangsprostituierten in Konzentrationslagern. Das Buch, das seit 2019 jährlich wächst, wird im Mariendom Linz und im Schlossmuseum präsentiert und ist auch digital verfügbar. Es verbindet Forschung mit Erinnerungskultur und lädt Interessierte zur Mitarbeit ein. Ziel ist es, die Biografien in die Gedenkkultur Oberösterreichs einzubinden.
Der Blick startet mit "länger gsund" einen neuen Video-Podcast, der gängige Gesundheitsmythen kritisch beleuchtet und Fakten liefert. Die Moderatorin Sina Albisetti führt mit Selbstversuchen oder persönlichen Fragen in jede Folge ein, bevor Expertinnen und Experten fundierte Einordnungen und praktische Alltagstipps geben. Die ersten 24 Folgen widmen sich Themen wie Bewegung, Ernährung, Nahrungsergänzung, mentaler Gesundheit und aktuellen Trends. Zielgruppe sind alle, die sich für Gesundheit und Wohlbefinden interessieren. Der Podcast erscheint alle zwei Wochen auf verschiedenen Plattformen.
Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC) lehnt die Einführung eines neuen Facharztes für klinische Akut- und Notfallmedizin ab. Die Delegierten der Ärztekammer Berlin werden dieses Thema demnächst beraten. Laut BDC sind die Probleme in deutschen Notaufnahmen vor allem organisatorischer Natur und nicht auf fehlende Facharztqualifikationen zurückzuführen. Statt einer neuen Facharztrichtung empfiehlt der Verband, Notfallpatienten weiterhin direkt von den jeweiligen Fachgebieten behandeln zu lassen. Die bereits eingeführte Zusatzweiterbildung in klinischer Akut- und Notfallmedizin wird als ausreichend angesehen, um eine qualifizierte Versorgung sicherzustellen.
In Alberta, Kanada, setzen Schulen auf innovative Technologien, um Schülern mit Behinderungen mehr Selbstständigkeit zu ermöglichen. Mit der Face control-Funktion auf Chromebooks können Betroffene wie der Siebtklässler Liam ihren Computer nur durch Kopfbewegungen steuern und Aufgaben eigenständig erledigen. Zusätzlich wurde mithilfe von Gemini eine individuelle Browser-Erweiterung entwickelt, die das Navigieren auf Lernplattformen wie Khan Academy vereinfacht. Diese digitalen Hilfsmittel beseitigen Barrieren und eröffnen neue Perspektiven für die persönliche und schulische Entwicklung der Schüler.
Ein zehnjähriges Forschungsprojekt von VERBUND und der TU München belegt, dass naturnahe Fischwanderhilfen am Inn nicht nur den Fischaufstieg ermöglichen, sondern auch wertvolle Lebensräume für zahlreiche Arten schaffen. In den untersuchten Abschnitten wurden 45 Fischarten und beeindruckende 150.565 Individuen nachgewiesen, darunter streng geschützte und seltene Arten wie Huchen und Steingressling. Die Renaturierungsmaßnahmen verbessern die ökologische Durchgängigkeit und fördern die natürliche Reproduktion gefährdeter Fischarten. Managementleitfäden sorgen dafür, dass die Maßnahmen auch langfristig wirksam bleiben. VERBUND will das Monitoring fortsetzen, um die Lebensräume weiter zu sichern.
Historische, gepresste Pflanzen aus Herbarien bieten Forschern neue Möglichkeiten, genetische Veränderungen und das Aussterberisiko von Pflanzen weltweit zu verfolgen. Eine Studie der McGill University zeigt, dass mehr als 51 Millionen digitalisierte Herbarbelege genutzt werden können, um über 16.000 Pflanzenpopulationen aus den letzten 250 Jahren zu rekonstruieren. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Digitalisierung und Erhaltung von Herbarien für die Biodiversitätsforschung. Besonders in Zeiten von Finanzierungsengpässen und Schließungen könnten Investitionen in diese Sammlungen entscheidend sein, um genetische Vielfalt zu sichern und den Naturschutz zu stärken.
McGill-Forscher haben eine innovative Origami-Falttechnik entwickelt, mit der flache Blätter zu stabilen, geschwungenen 3D-Strukturen werden können. Durch spezielle Faltmuster und integrierte Kabel lässt sich die Steifigkeit der Materialien flexibel regulieren. Dadurch entstehen vielseitige Objekte, die von weich und biegsam bis zu steif und tragfähig reichen. Diese Technologie könnte zahlreiche Anwendungen finden, etwa bei Notfallzelten, anpassungsfähigen Robotern oder smarten Textilien. Die Methode basiert auf mathematischer Optimierung und ermöglicht die Herstellung glatter, belastbarer Oberflächen ohne komplexe Materialien oder externe Systeme.
