Ein internationales Team von Forschern hat eine neue Schmetterlingsart, Pyralis papaleonei, auf Kreta entdeckt und sie Papst Leo XIV. gewidmet. Diese Entdeckung ist nicht nur wissenschaftlich bedeutend, sondern auch ein Symbol für die Verantwortung der Menschheit gegenüber der Natur. Die Schmetterlinge sind durch ihre purpurfarbenen Flügel und eine einzigartige genetische Identität gekennzeichnet. Der Name der Art erinnert an die Verpflichtung zur Erhaltung der Biodiversität, die in der heutigen Zeit von großer Dringlichkeit ist. Der Koordinator der Studie, Peter Huemer, betont, dass die Benennung einer Art auch ein symbolischer Aufruf zur Verantwortung gegenüber der Schöpfung ist. Das Projekt der Tiroler Landesmuseen verdeutlicht die Notwendigkeit von Forschung und gesellschaftlichem Engagement für den Naturschutz.
Eine neue Untersuchung von GLOBAL 2000 zeigt, dass fast alle getesteten Leitungswasserproben in Österreich mit der langlebigen Chemikalie TFA belastet sind. Die Stoffe stammen vor allem aus PFAS-Pestiziden und fluorierten Gasen und lassen sich im Trinkwasser kaum entfernen. Besonders betroffen sind Regionen mit intensiver Landwirtschaft wie Oberösterreich, Niederösterreich und die Steiermark. Obwohl laut Experten derzeit keine akute Gesundheitsgefahr besteht, warnen Umweltmediziner vor den langfristigen Risiken. Sie fordern strengere Grenzwerte, ein europaweites Monitoring und ein Verbot von TFA-Vorläufersubstanzen, um die Belastung künftig zu reduzieren.
Johnson & Johnson hat in einer Studie gezeigt, dass TREMFYA (guselkumab) als erster IL-23-Hemmer wirksam bei perianalen Fisteln bei Morbus Crohn ist. In der FUZION-Studie erzielten deutlich mehr Patienten eine komplette Fistelheilung als mit Placebo. Die Ergebnisse wurden bei der Digestive Disease Week 2026 vorgestellt. Perianale Fisteln sind eine besonders belastende Form von Morbus Crohn, die oft Schmerzen und wiederholte Operationen erfordert. Die Studie ist die erste ihrer Art seit 20 Jahren und gibt Betroffenen Hoffnung auf eine neue, wirksame Therapieoption. Weitere Studien zu IL-23-Hemmern sind geplant.
SPAR Österreichische Warenhandels-AG investiert in die Dekarbonisierung ihrer Logistik mit der Einführung von zehn neuen Elektro-Lkw. Diese Fahrzeuge ersetzen klassische Dieselmodelle und werden sowohl für Trockensortiment als auch für Kühltransporte eingesetzt. Der Einsatz der E-Lkw beginnt im April 2026, und die Fahrzeuge werden an mehreren Standorten integriert, um Erfahrungen im Regelbetrieb zu sammeln. SPAR verfolgt das Ziel, Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig die Versorgungssicherheit für über 1.500 Standorte in Österreich zu gewährleisten. Die neuen E-Lkw tragen nicht nur zur Reduktion von CO₂-Emissionen bei, sondern ermöglichen auch temperaturgeführten Transport. SPAR plant, in den kommenden Jahren weitere E-Lkw zu integrieren, um die Nachhaltigkeitsstrategie weiter voranzutreiben.
Das Zeckenmonitoring 2025 zeigt einen deutlichen Anstieg der eingesendeten Zeckenproben: Insgesamt wurden 8.298 Zecken aus allen Bundesländern analysiert, fast sechsmal mehr als im Vorjahr. Besonders viele Zecken wurden aus Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark eingeschickt. Die häufigste Gattung war Ixodes, vor allem der Gemeine Holzbock. Erstmals wurden die Zecken nicht nur auf Borrelien, sondern auch auf weitere Krankheitserreger untersucht. In 24 Prozent der Proben wurden Lyme Borrelien nachgewiesen, was auf ein erhöhtes Infektionsrisiko hinweist.
Erzbischof Josef Grünwidl aus Wien reist kommende Woche nach Rom, um Papst Leo XIV. am 11. Mai bei einer Privataudienz zu treffen. Neben dem Austausch mit dem Papst stehen für Grünwidl auch Gespräche in vatikanischen Dikasterien auf dem Programm, bei denen er wichtige Anliegen aus Wien vorbringen möchte. Grünwidl zieht nach seinen ersten 100 Tagen im Amt eine positive Bilanz und berichtet von intensiven, aber bereichernden Erfahrungen. Besonders hebt er die zahlreichen Begegnungen mit Vertretern anderer Religionen sowie regelmäßige Besuche in sozialen Einrichtungen hervor. Seine neue Rolle empfindet er als herausfordernd, aber sehr erfüllend.
Der Wiener Gesundheitsverbund wurde beim Klinik Award Austria 2026 mehrfach ausgezeichnet. Besonders die Klinik Donaustadt erreichte in Wien den ersten Platz, aber auch andere Häuser wie Ottakring, Floridsdorf, Landstraße und das AKH Wien zählen zu den besten Krankenhäusern der Stadt. Die Bewertungen basieren auf Patientenzufriedenheit sowie Qualitäts- und Risikomanagement. Die Studie berücksichtigt medizinische Qualität, Kommunikation, Service, Pflegepersonal, Sauberkeit und das Management von Aufnahme und Entlassung. Auch Patientensicherheit und Hygiene spielen eine wichtige Rolle. Die Auszeichnungen bestätigen die hohe medizinische Kompetenz und den verlässlichen Service des Wiener Gesundheitsverbunds.
Der Demokratieaktivist und Medienunternehmer Jimmy Lai aus Hongkong wird mit dem Freedom of Speech Award 2026 der Deutschen Welle ausgezeichnet. Lai, Gründer der pro-demokratischen Zeitung "Apple Daily", gilt als Symbol für den Kampf um Pressefreiheit in Hongkong. Trotz massiver Repressionen und persönlichem Risiko setzte er sich für unabhängigen Journalismus und die Demokratiebewegung ein. Lai sitzt seit Dezember 2020 in Isolationshaft und wurde zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Auszeichnung wird stellvertretend von einem Familienmitglied beim Global Media Forum in Bonn entgegengenommen. Seit 2015 würdigt die Deutsche Welle jährlich außergewöhnlichen Einsatz für Freiheitsrechte.
Der Chancenmonitor 2026 zeigt, dass die Bildungschancen von Kindern in Deutschland stark von der sozialen Herkunft, dem Einkommen und dem Bildungsstand der Eltern sowie vom Geschlecht abhängen. Besonders benachteiligte Kinder aus einkommensschwachen Familien ohne akademischen Hintergrund haben deutlich geringere Chancen auf einen Gymnasialbesuch. Jungen sind zudem systematisch im Nachteil gegenüber Mädchen, was sich im Verlauf der Schulzeit noch verstärkt. Zur Verbesserung der Chancengleichheit empfehlen Experten mehr frühkindliche Bildungsangebote, gezielte Förderung benachteiligter Gruppen und eine stärkere Unterstützung für Jungen. BILD hilft e.V. investierte bereits neun Millionen Euro in nationale Bildungsprojekte zur Chancengerechtigkeit.
Erstmals wurden 87 Schulen aus ganz Österreich mit dem Ready4Finance-Zertifikat ausgezeichnet. Das Programm richtet sich an Mittelschulen und AHS-Unterstufen, die Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher:innenbildung nachhaltig im Unterricht verankern. Die Auszeichnung erfolgte im Finanzministerium und würdigt besonderes Engagement und innovative Konzepte. Mit dem Zertifikat erhalten die Schulen Zugang zu einem Netzwerk, Fortbildungen und Förderungen für Praxisprojekte. Die nächste Einreichphase startet 2026. Ziel ist, die Finanzbildung an Schulen weiter zu stärken und das Netzwerk laufend zu erweitern.
Der tägliche Bodenverbrauch in Österreich ist 2025 auf 7,7 Hektar gestiegen und liegt damit deutlich über dem politischen Ziel von 2,5 Hektar pro Tag. Besonders Siedlungs-, Betriebs- und Verkehrsflächen tragen maßgeblich zur fortschreitenden Verbauung bei, wodurch immer mehr Flächen versiegelt werden. Die Folgen sind gravierend: Überschwemmungsrisiko, geringere Grundwasserneubildung und verstärkte Hitzeinseln im Sommer nehmen zu. Der WWF fordert von Bund und Ländern verbindliche Maßnahmen sowie Reformen in Raumordnung, Steuersystem und Naturschutz, um den Bodenverbrauch nachhaltig zu senken.
Die Zahl der Geburten in Deutschland ist 2025 auf rund 654.300 gefallen und damit so niedrig wie seit 1946 nicht mehr. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Rückgang von 3,4 Prozent. Besonders stark betroffen sind die östlichen Bundesländer, während Hamburg als einziges Bundesland einen leichten Anstieg verzeichnet. Das Geburtendefizit – also die Differenz zwischen Geburten und Sterbefällen – erreicht mit 352.000 einen neuen Höchststand. Auch in anderen EU-Ländern wie Frankreich, Österreich und Italien gehen die Geburtenzahlen zurück. Experten sehen nur bei steigender Geburtenziffer und Zuwanderung Chancen für einen künftigen Anstieg.
Das Landeszeughaus in Graz wurde von der Europäischen Kommission mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet. Damit zählt das historische Waffenlager nun zu den bedeutendsten europäischen Kulturstätten und reiht sich neben Carnuntum und der Hofburg Wien ein. Die feierliche Übergabe fand in Brüssel statt, wo 13 neue Stätten geehrt wurden. Das Landeszeughaus nutzt seine Geschichte als Plattform für Dialog, Bildung und die Vermittlung europäischer Werte. Mit über 60.000 Besucherinnen und Besuchern jährlich ist es ein zentrales Denkmal der Stadt Graz und soll künftig noch stärker den europäischen Friedensgedanken und die historische Vernetzung betonen.
Zwei PhD-Studierende der Universität für Weiterbildung Krems wurden beim tecnet-accent-Innovation Award für ihre bahnbrechenden Projekte zur Knorpelregeneration ausgezeichnet. Sophie Roffeis entwickelte mit „SparePlug“ ein Implantat aus maritimen Biomaterialien, das Knorpeldefekte nachhaltig und schonend beheben soll. Markus Rothammer präsentierte mit „Printsicles“ ein neuartiges 3D-Druckverfahren, das mit Bio-Tinte und extrazellulären Vesikeln arbeitet, um die Heilung von Knorpelschäden zu fördern. Beide Projekte setzen auf innovative, biologisch verträgliche Materialien und könnten die Behandlung von Gelenkproblemen revolutionieren. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten neue, weniger belastende Therapiemöglichkeiten zu bieten und den Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis zu stärken.
Die Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft in Deutschland sind 2024 auf 426 Milliarden Euro gestiegen – ein Zuwachs von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Anteil am Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich leicht auf 9,8 Prozent. Das Bildungsbudget von 305 Milliarden Euro floss vor allem in Schulen, Hochschulen und Kindertageseinrichtungen. Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen investierten 113 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zwei Drittel der Ausgaben wurden 2023 öffentlich finanziert, ein Drittel kam aus dem privaten Bereich. Detaillierte Informationen bietet das Statistische Bundesamt online.
Ein internationales Forscherteam hat einen innovativen Ansatz zur Bekämpfung des Hepatitis-E-Virus (HEV) gefunden. Im Mittelpunkt steht der Wirkstoff Apilimod, der das Eindringen des Virus in menschliche Leberzellen verhindert, indem er das zelluläre Enzym PIKfyve hemmt. Dadurch wird die Infektion bereits im Frühstadium gestoppt und die Wahrscheinlichkeit für Resistenzbildungen gesenkt. Die Wirksamkeit von Apilimod wurde in Zellkulturen, menschlichen Leberzellen und Tiermodellen bestätigt. Da der Wirkstoff bereits klinisch untersucht wurde, könnte die Entwicklung neuer Therapien gegen Hepatitis E beschleunigt werden. Künftige Studien sollen zeigen, ob die Ergebnisse auf den Menschen übertragbar sind.
Die TU Wien hat eine innovative Messtechnik entwickelt, mit der winzige Mengen an Umweltschadstoffen in Luft und Wasser schnell und präzise nachgewiesen werden können. Die Technologie nutzt Nanomembranen und Infrarotstrahlen, wodurch Ergebnisse bereits nach wenigen Minuten statt Tagen vorliegen. Das System ermöglicht etwa die Analyse von Feinstaub und Nanoplastik in kleinsten Proben und ist bereits als Produkt erhältlich. Neben der verbesserten Empfindlichkeit erlaubt die Methode auch Feldstudien in entlegenen Regionen, etwa zur Untersuchung der Luft in der Arktis. Das Team arbeitet nun an der weiteren Kommerzialisierung.
Die Aktion „Be Blessed!“ bietet Maturantinnen, Maturanten und Lehrlingen in Österreich und erstmals auch in Südtirol die Möglichkeit, sich online für einen persönlichen Segen anzumelden. An den gewählten Prüfungstagen wird in einer Kirche eine Kerze angezündet und für die Teilnehmenden gebetet. Am Morgen erhalten die Angemeldeten ein Segensvideo per WhatsApp. Die Initiative ist ein gemeinsames Projekt mehrerer Kirchen und Teil der Jugend-Initiative „Denk Dich Neu“. Im Vorjahr wurden über 13.000 Nachrichten verschickt und für mehr als 3.600 Schülerinnen und Schüler gebetet. Die Aktion wächst weiter und wird nun auch in Südtirol und Deutschland angeboten.
Amazon baut seine Unterstützung für karitative Organisationen in Österreich weiter aus. Im Rahmen des Programms Amazon Local Goods werden 2026 doppelt so viele kostenlose Transporttouren für Caritas und Die Tafel Österreich durchgeführt. So gelangen Warenspenden und Mahlzeiten noch schneller zu Menschen in Not. Neben der logistischen Hilfe teilt Amazon sein Know-how mit den Hilfsorganisationen und unterstützt auch punktuell finanziell. Die Zusammenarbeit umfasst den Transport von Lebensmitteln, Sachspenden und die Beteiligung an Sammelaktionen. Ziel ist es, die Versorgung armutsbetroffener Menschen effizienter und nachhaltiger zu gestalten.
Die neue Ö3-Jugendstudie 2026 zeigt, dass 78 Prozent der jungen Österreicherinnen und Österreicher bevorzugt zu Lebensmitteln aus Österreich greifen. Die Herkunft und Qualität der Produkte spielen für die Mehrheit der Jugendlichen eine wichtige Rolle. Dies stärkt die heimische Landwirtschaft und die Wertschöpfung im ländlichen Raum. Gleichzeitig blicken 86 Prozent der jungen Generation optimistisch in die Zukunft. Die Studie unterstreicht den Wunsch nach fairen Chancen und Perspektiven für junge Bäuerinnen und Bauern. Die Politik ist gefordert, die richtigen Rahmenbedingungen für die nächste Generation zu schaffen.
Die Initiative „Be Blessed!“ begleitet Maturantinnen und Maturanten in ganz Österreich und erstmals auch in Südtirol durch die Prüfungszeit. Wer sich anmeldet, bekommt am Tag der schriftlichen Prüfungen einen persönlichen Segensgruß per WhatsApp und für ihn wird in einer Kirche eine Kerze angezündet. Auch Angehörige, Freunde und Lehrende können teilnehmen. Die Aktion ist Teil der Jugend-Initiative „Denk Dich Neu“ der Katholischen Kirche und wird von mehreren Kirchen gemeinsam getragen. Im Vorjahr wurden über 13.000 Nachrichten verschickt. Besonders gefragt ist der Segen für die Mathematik-Matura. Die Initiative wächst weiterhin und stärkt den Zusammenhalt in der Prüfungszeit.
In Österreich haben die Pfingstkirche Gemeinde Gottes und die Frei-Alevitische Glaubensgemeinschaft Anträge auf staatliche Anerkennung als Religionsgesellschaft gestellt. Beide besitzen bereits den Status einer eingetragenen religiösen Bekenntnisgemeinschaft. Das Anerkennungsverfahren, das vom Kultusamt im Bundeskanzleramt durchgeführt wird, kann mehrere Monate bis Jahre dauern und prüft Kriterien wie Mitgliederzahl, Statuten und Selbsterhaltungsfähigkeit. Mit einer Anerkennung erhalten die Gemeinschaften besondere Rechte, darunter Religionsunterricht an Schulen und steuerliche Vorteile. Die Pfingstkirche hat Wurzeln in den USA, während die Frei-Aleviten sich als eigenständig vom Islam definieren und Geschlechtergleichheit betonen.
Forscherteams der Charité und des Leibniz-FMP haben einen neuartigen Nanobody entwickelt, der den häufigsten Defekt bei Mukoviszidose direkt in menschlichen Zellen reparieren kann. Dieser winzige Antikörperbaustein stabilisiert das fehlerhafte Protein und stellt die Funktion des Chloridkanals nahezu vollständig wieder her. In Kombination mit der etablierten Dreifachtherapie verbessert der Nanobody die Behandlungsergebnisse deutlich. Der Ansatz könnte auch für andere seltene genetische Erkrankungen mit Proteinfehlfaltung neue Therapieoptionen eröffnen. Bis zur klinischen Anwendung sind jedoch weitere Studien nötig.
Digitale Gewalt ist ein wachsendes Problem in Deutschland: Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage hat ein Viertel der Bevölkerung bereits beleidigende Nachrichten, Mobbing oder die Verbreitung intimer Bilder im Netz erlebt. Besonders junge Menschen sind häufig betroffen, während Ältere seltener Opfer werden. Die Mehrheit der Deutschen fordert schärfere Gesetze und eine konsequente Strafverfolgung bei der Verbreitung intimer Inhalte ohne Zustimmung. Ein neues Gesetz gegen digitale Gewalt soll Betroffene besser schützen und Plattformen stärker in die Verantwortung nehmen.
In Linz wurden 70 Gemeinden und eine Region aus ganz Österreich für ihr besonderes Engagement im Bereich Kinderfreundlichkeit geehrt. Die Auszeichnung, das UNICEF-Zusatzzertifikat 'Kinderfreundliche Gemeinde', würdigt Maßnahmen in Bildung, Freizeit und Sicherheit sowie die aktive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Ein besonderes Augenmerk galt der steirischen IKZ Kleinregion Hengist, die für ihre langjährige Zusammenarbeit und innovative Projekte zur Förderung der Kinderrechte als 'Kinderfreundliche Region' hervorgehoben wurde. Bereits über 440 Gemeinden wurden seit Beginn der Initiative ausgezeichnet.
Hyundai Motor startet die globale Kampagne „Forests Without Names“, um Meereswälder in Korea, Argentinien und Australien zu benennen und deren ökologische Bedeutung sichtbar zu machen. Die Initiative fällt mit dem „Earth Month“ zusammen und soll das Bewusstsein für die Rolle von Unterwasserwäldern beim Klimaschutz stärken. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und NGOs werden nicht nur Namen vergeben, sondern auch Renaturierungsprojekte und die Erfassung der Standorte auf digitalen Karten umgesetzt. Hyundai verfolgt damit eine langfristige Strategie zum Schutz der Meere und zur Förderung der Artenvielfalt.
Der ADAC hat 14 Kinderräder mit 24-Zoll-Laufrädern auf Sicherheit, Handhabung und Schadstoffbelastung geprüft. Das Woom Explore 5 überzeugte als Testsieger mit Bestnoten in allen Kategorien und ist das einzige Modell ohne Schadstoffe. Besonders bei nassen Bedingungen punkteten die Scheibenbremsen des Woom-Rads. Negativ fiel das Bikestar-Rad auf, dessen Griffe krebserregende Stoffe enthielten. Auch andere Modelle zeigten Mängel bei Bremsleistung oder Sicherheit. Eltern sollten beim Kauf auf geringes Gewicht, hohe Zuladung und StVZO-konforme Ausstattung achten.
Forscher der McGill University haben mit SIDISH ein KI-Tool entwickelt, das gezielt jene Zellgruppen in Tumoren identifiziert, die für besonders aggressive Krebserkrankungen verantwortlich sind. Damit können Therapien künftig gezielter auf die gefährlichsten Krebszellen ausgerichtet werden, anstatt alle Zellen gleich zu behandeln. SIDISH verbindet erstmals detaillierte Einblicke in einzelne Zellen mit Daten zum Krankheitsverlauf und kann so Hochrisiko-Zellen in verschiedenen Krebsarten erkennen. Das Tool simuliert zudem, wie diese Zellen auf bestimmte Medikamente reagieren, was die Entwicklung neuer Therapien beschleunigen könnte. Die Methode wird derzeit weiterentwickelt und auf andere Krankheiten ausgeweitet.
Eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für Biologie Tübingen zeigt, dass Vitamin B12 eine entscheidende Rolle bei der Weitergabe von Verhaltensänderungen über Generationen hinweg spielt. Dabei verändert der Nährstoff das Verhalten, ohne das Erbgut direkt zu beeinflussen. Die Forschenden konnten erstmals nachweisen, dass die Ernährung einen nachhaltigen Effekt auf das vererbte Verhalten hat. Dies eröffnet neue Einblicke in die Bedeutung von Nährstoffen für die Entwicklung und das Verhalten von Organismen.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts haben herausgefunden, dass der Sauerstoffgehalt entscheidend dafür ist, ob Gliedmaßen nachwachsen können. Bei Amphibien bleibt das Protein HIF1A, das für die Regeneration benötigt wird, auch bei hohem Sauerstoff stabil, während es bei Säugetieren schnell abgebaut wird. Experimente mit Froschkaulquappen und Mausembryonen zeigen, dass eine Senkung des Sauerstoffs oder die Stabilisierung von HIF1A die Wundheilung bei Säugetieren deutlich verbessert. Dies eröffnet neue Perspektiven für die medizinische Forschung, um das Regenerationspotenzial beim Menschen zu aktivieren.
Ein internationales Forscherteam um Juan Aguilera von der TU Wien hat faszinierende Zusammenhänge zwischen extrem großen unendlichen Zahlen und der Struktur der Mathematik entdeckt. Die sogenannten „exacting cardinals“ könnten dafür sorgen, dass bestimmte Bereiche der Mathematik prinzipiell undefinierbar bleiben. Dies stellt ein zentrales Axiom der Mathematik, „V = HOD“, infrage und eröffnet die Möglichkeit, dass das Universum der Mathematik chaotisch und ungeordnet ist. Die Studie zeigt, dass nicht alle mathematischen Objekte beschreibbar sein könnten, was grundlegende Fragen zur Natur der Mathematik aufwirft.
Im vergangenen Jahr wurden in Österreich 122 Millionen Euro per Testament an gemeinnützige Organisationen gespendet – ein neuer Höchstwert. Fast 12 Prozent aller Spenden entfalten ihre Wirkung erst nach dem Ableben der Spendenden, das Interesse an Legatspenden hat in den letzten zehn Jahren stark zugenommen. Besonders gefragt ist der Tierschutz, wie das Beispiel von VIER PFOTEN zeigt, die einen deutlichen Anstieg solcher Spenden verzeichnen. Die Initiative „Vergissmeinnicht“ informiert seit 2012 über die Möglichkeit, gemeinnützige Zwecke im Testament zu berücksichtigen. Viele Programme im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich könnten ohne diese Mittel nicht finanziert werden. Besonders kinderlose und alleinstehende Personen zeigen sich offen für Testamentsspenden.
Die NASA hat erstmals beeindruckende Bilder vom Mond veröffentlicht, die während des Artemis-II-Flugs von den Astronauten aufgenommen wurden. Besonders spektakulär sind Aufnahmen einer seltenen Sonnenfinsternis im All und bisher kaum erforschter Mondregionen. Die Crew dokumentierte Krater, Lavafelder und Meteoriteneinschläge, was neue Einblicke in die geologische Entwicklung des Mondes ermöglicht. Die gewonnenen Daten und Fotos werden von Wissenschaftlern weltweit analysiert und sollen künftige Mond- und Marsmissionen vorbereiten. Die Artemis-II-Mission markiert einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einer dauerhaften menschlichen Präsenz im All. Die Rückkehr der Crew ist für Freitag geplant und wird live übertragen.
Stiftung Warentest hat acht Autokindersitze getestet und dabei gravierende Sicherheitsmängel festgestellt. Besonders betroffen sind sieben baugleiche Modelle des Reecle 360, die bereits 2025 durchfielen, sowie eine Babyschale von Kinderkraft. Bei Crashtests rissen die Sitzschalen ab und stellten somit eine akute Lebensgefahr dar. Eltern wird geraten, betroffene Sitze sofort nicht mehr zu nutzen und sich an die jeweiligen Anbieter zu wenden. Während Kinderkraft einen kostenlosen Umtausch anbietet, verweist der Hersteller der Klon-Sitze auf seinen Kundenservice. Stiftung Warentest empfiehlt, Kindersitze im stationären Handel zu kaufen, um Sicherheit und Passform direkt zu prüfen.
Eine internationale Studie unter Leitung der McGill University hat erstmals nachgewiesen, dass verschiedene psychedelische Substanzen wie Psilocybin, LSD und Ayahuasca ähnliche Muster der Gehirnaktivität auslösen. Die Forscher analysierten über 500 Hirnscans von 267 Personen und fanden heraus, dass psychedelische Drogen die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Hirnnetzwerken erhöhen und die Struktur innerhalb einzelner Netzwerke lockern. Diese Erkenntnisse könnten die Entwicklung neuer Therapien für psychische Erkrankungen revolutionieren. Das Forscherteam sieht darin einen bedeutenden Fortschritt, um die Wirksamkeit und die Regulierung von Psychedelika in der Medizin voranzutreiben.
Die Artemis-II-Mission der NASA hat Geschichte geschrieben: Vier Astronauten an Bord der Orion-Kapsel haben den bisherigen Rekord für die größte Entfernung von der Erde übertroffen und sind über 252.000 Meilen ins All vorgedrungen. Damit wurde die bisherige Bestmarke der Apollo-13-Mission aus dem Jahr 1970 übertroffen. Während ihres Flugs sammeln die Astronauten wertvolle Daten und Bilder vom Mond, benennen Krater und erleben seltene Phänomene wie eine Sonnenfinsternis. Die Mission dient als Vorbereitung für künftige Mondlandungen und den geplanten Bau einer Mondbasis. Die Rückkehr zur Erde ist für den 10. April geplant.
Die Volkshilfe startet 2026 erneut die "Tour de Chance" und setzt damit ein starkes Zeichen gegen Kinderarmut in Österreich. Mit dem Fahrrad geht es quer durchs Land, um das Thema in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit zu rücken und für gleiche Chancen für alle Kinder zu kämpfen. Die Tour macht Halt in Gemeinden, Schulen und öffentlichen Räumen, um auf die alarmierende Zahl von 411.000 betroffenen Kindern aufmerksam zu machen. Ziel der Aktion ist es, die Notwendigkeit einer Kindergrundsicherung zu unterstreichen und gemeinsam mit Partnern konkrete Veränderungen zu erreichen.
Der Verkauf von MSC-zertifiziertem Thunfisch ist im Jahr 2025/26 um 39 Prozent gestiegen. Marken und Handelsketten in Europa und Nordamerika setzen verstärkt auf nachhaltigen Thunfisch und erreichen immer häufiger das Ziel, ihr Sortiment komplett mit dem MSC-Siegel anzubieten. In Ländern wie den Niederlanden, Großbritannien, Frankreich und den USA sind bereits zahlreiche Eigenmarken zu 100 Prozent zertifiziert. Weltweit wurden im vergangenen Jahr über 400.000 Tonnen Thunfisch mit dem MSC-Label verkauft. Auch auf der Seite der Fischereien gibt es Fortschritte: Immer mehr Betriebe werden nachhaltig zertifiziert. Dennoch bleiben Herausforderungen, insbesondere durch den Klimawandel, bestehen.
Der Austrian World Summit feiert am 16. Juni 2026 sein 10-jähriges Bestehen und lädt dazu zahlreiche prominente Gäste in die Wiener Hofburg ein. Unter den ersten bestätigten Teilnehmern sind Arnold Schwarzenegger, Bundespräsident Alexander Van der Bellen, UN-Generalsekretär António Guterres und der US-Gouverneur Tim Walz. Auch internationale Persönlichkeiten wie Richard Gere und Aktivistin Heather Mills werden erwartet. Die Konferenz steht unter dem Motto "WE ARE UNSTOPPABLE" und setzt auf Zusammenarbeit und konkrete Lösungen für Klima- und Umweltschutz. Die Anmeldung ist ab 5. Mai 2026 möglich, die Teilnahme ist kostenlos. Business Tickets bieten zusätzliche Vorteile und exklusive Networking-Möglichkeiten.
Forschende des Fraunhofer WKI haben innovative Dämmstoffe aus Buchenholz entwickelt. Diese können als flexible Matten oder Schaumgranulate eingesetzt werden und eignen sich besonders für die Wärmedämmung von Gebäuden, etwa als Füllung von Hochlochziegeln. Buchenholz bietet eine nachhaltige Alternative zu Nadelholz, dessen Verfügbarkeit durch den Klimawandel abnimmt. Die neuen Dämmstoffe überzeugen durch ihre Recyclingfähigkeit und eine vergleichbare Dämmleistung zu etablierten Materialien. Nach dem Rückbau lassen sich die Dämmstoffe von Ziegeln trennen und erneut verwerten, was einen zweiten Nutzungszyklus ermöglicht und die Kreislaufwirtschaft fördert.
Nach der mutmaßlichen Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt bietet der WEISSE RING schnelle Unterstützung für die Opfer, ihre Angehörigen und Zeugen an. Die Hilfsorganisation hat ein Spendenkonto eingerichtet und stellt professionelle, ehrenamtliche Helfer zur Verfügung, die Betroffene begleiten und sowohl psychologische als auch finanzielle Soforthilfe leisten. Am Montagnachmittag war ein 33-jähriger Mann mit einem Auto in eine Fußgängerzone gefahren. Dabei wurden zwei Menschen getötet und mehrere verletzt. Die Polizei hat den Fahrer festgenommen und ermittelt wegen Mordes und Mordversuchs. Die genaue Zahl der Verletzten ist noch unklar.
Im Styria Media Center Graz fand der „Tag der Lebensrettung“ statt, bei dem zahlreiche Menschen durch Stammzell-Typisierung und Blutspenden potenzielle Lebensretter wurden. Auch die Bundesliga-Fußballer Tobias Koch und Lukas Graf vom GAK beteiligten sich an der Aktion. Die Typisierung, die nur wenige Minuten dauert und mit einem schmerzfreien Wangenabstrich erfolgt, kann für Patienten mit Leukämie oder anderen Bluterkrankungen lebensrettend sein. Neben der Suche nach Stammzellspendern wurde auch dringend benötigtes Blut gespendet. Die Veranstaltung zeigte das große Engagement der Teilnehmer und unterstrich die Bedeutung gesellschaftlicher Verantwortung. Besonders hervorgehoben wurde die Suche nach einem passenden Spender für eine zweifache Mutter, die eine Stammzelltransplantation benötigt.
Die MIVA ruft im Mai zur FahrradAktion 2026 auf, um benachteiligten Kindern und Jugendlichen den Schulweg zu erleichtern. In Ländern wie Mali, Burkina Faso und Indien sollen Fahrräder den Zugang zur Bildung sichern und so die Zukunftsperspektiven verbessern. Fahrräder ermöglichen nicht nur den Schulbesuch, sondern stärken auch das Selbstbewusstsein der jungen Menschen. Die Spendenaktion setzt damit ein starkes Zeichen für mehr Bildungsgerechtigkeit und bessere Lebensbedingungen in armen Regionen.
Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT hat gemeinsam mit Partnern eine innovative UV-LED-basierte Fluoreszenzsonde entwickelt, die eine kontinuierliche Überwachung von Wasseraufbereitungsprozessen in Kläranlagen ermöglicht. Im Gegensatz zu bisherigen Verfahren, die auf zeitaufwändige Laboranalysen setzen, liefert die neue Sonde spektroskopische Daten direkt vor Ort und in Echtzeit. Dank intelligenter Auswertesoftware und KI können wichtige Parameter zur Wasserqualität sofort erfasst und zur Prozesssteuerung genutzt werden. Dies führt zu einer effizienteren, ressourcenschonenden Abwasserbehandlung und eröffnet neue Möglichkeiten für die Optimierung von Kläranlagen.
In Leipzig haben hunderte Menschen in der Nikolaikirche gemeinsam mit Kirchen- und Politikvertretern der Opfer der tödlichen Amokfahrt durch die Fußgängerzone gedacht. Augenzeugen schilderten im Gottesdienst ihre Erlebnisse, während die Kirchen offene Türen für Trauernde und Gespräche bieten. Bei dem Vorfall am Montagabend raste ein 33-jähriger Mann mit dem Auto durch die Innenstadt, wobei zwei Menschen starben und sechs weitere verletzt wurden. Die Ermittlungen laufen wegen Mordes und versuchten Mordes, ein politisches oder religiöses Motiv wird ausgeschlossen. Der Tatverdächtige war zuvor in psychiatrischer Behandlung.
Die Initiative „Zukunft Mitgemacht“ von Deutschem Kinderhilfswerk, ROSSMANN und Procter & Gamble feiert ihr fünfjähriges Bestehen und zieht eine positive Bilanz. Seit dem Start wurden zahlreiche Projekte wie naturnahe Schulhöfe, Schulhackathons und Programme zur Förderung von Medienkompetenz umgesetzt. Ziel ist es, die Gesamtfördersumme auf 5 Millionen Euro zu erhöhen. Im Jubiläumsjahr liegt ein besonderer Fokus auf Bildungsgerechtigkeit. Projekte wie LifeTeachUs, das praxisnahe Inhalte ins Klassenzimmer bringt, werden gezielt gefördert. Schulen können sich weiterhin für Förderungen wie Maker Spaces bewerben. Die Initiative setzt damit neue Impulse für chancengerechte Bildung und nachhaltige Schulentwicklung.
Das Team der Bucerius Law School erzielte beim renommierten Willem C. Vis Moot Court 2026 in Hong Kong einen historischen Erfolg: Als zweitbestes Team der Vorrunde und mit dem Einzug ins Halbfinale schafften es die Studierenden erstmals unter die Top vier. Auch in Wien überzeugte das Team und zählte zu den besten 64 von 380 Teams. Einzelne Teammitglieder wurden für ihre herausragenden Leistungen als Speaker ausgezeichnet. Die intensive Vorbereitung umfasste digitale Zusammenarbeit, internationale Pre-Moots und zahlreiche Probepleadings. Unterstützt von ehemaligen Siegern und Förderkanzleien, sammelten die Studierenden wertvolle Erfahrungen und knüpften neue Kontakte. Die Bucerius Law School blickt stolz auf eine außergewöhnlich erfolgreiche Moot-Saison zurück.
Lanxess hat mit Lewatit MDS TP 108 ein neues Selektivharz entwickelt, das mehr als 99,9 Prozent aller PFAS – insbesondere schwer zu entfernende kurz- und ultrakurzkettige Verbindungen – aus Abwasser filtern kann. Ein erfolgreicher Feldversuch beim Chemieunternehmen Chemours in den Niederlanden bestätigt die hohe Wirksamkeit des Produkts, das speziell für industrielle Anwendungen konzipiert wurde. Das innovative Harz kommt im Rahmen eines dreistufigen Reinigungsprozesses zum Einsatz und trägt dazu bei, die Emissionen von fluororganischen Verbindungen nachhaltig zu senken. Damit unterstützt Lanxess Unternehmen, die strengen Umweltauflagen zu erfüllen und die Belastung durch sogenannte "Ewigkeitschemikalien" zu reduzieren.
Das Projekt RISE! - Women’s Voices for Change hat am Weltfrauentag in der Wiener Staatsoper ein kraftvolles Zeichen für Frauenrechte gesetzt. 2.000 Frauen haben gemeinsam ihre Stimmen erhoben und ein Gesamtkunstwerk geschaffen, das Selbstwirksamkeit und Solidarität verkörpert. Der Reinerlös von 70.000 Euro fließt in drei Caritas-Projekte zur Unterstützung von Frauen in Notsituationen in Wien. Caritasdirektor Klaus Schwertner betont die Dringlichkeit der Hilfe für die 121.000 Frauen in Österreich, die von Armut betroffen sind. RISE! vereint über 40 Frauen aus verschiedenen Disziplinen, die sich für die Sichtbarkeit von Frauenthemen einsetzen. Die Initiative zeigt, wie wichtig kollektives Handeln für Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt ist.
Im Rahmen des Bundesligaspiels Eintracht Frankfurt gegen den Hamburger SV veranstaltete Generali Deutschland das erste Charity-Netzwerktreffen seines Ökosystems Sport. Ziel war es, Partner aus Sport, Wirtschaft und Gesellschaft für gemeinsame gesellschaftliche Wirkung zusammenzubringen. Die Veranstaltung bot Kindern von Mitarbeitenden exklusive Einblicke ins Stadion und ein Training mit Profis. Mit einer Charity-Auktion zugunsten von The Human Safety Net wurden Initiativen zur Stärkung von Familien unterstützt. Ehemalige Profis wie Fredi Bobic und Charly Körbel bereicherten das Treffen und unterstrichen die integrative Kraft des Sports.
AbbVie hat auf der Digestive Disease Week 2026 neue Langzeitdaten zu den Medikamenten SKYRIZI und RINVOQ präsentiert, die bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa eingesetzt werden. Die vorgestellten Studien belegen eine anhaltende Wirksamkeit, verbesserte Lebensqualität und eine Reduktion von Begleittherapien wie Kortison. Besonders hervorgehoben wurden die niedrigen Wechselraten bei SKYRIZI und die geringere Wahrscheinlichkeit für Krankenhausaufenthalte nach einem Wechsel zu RINVOQ. Die Daten stammen sowohl aus klinischen Studien als auch aus Real-World-Analysen. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung innovativer Therapien zur Verbesserung der Behandlung von Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen.
Johnson & Johnson hat die Ergebnisse einer klinischen Studie zum neuen OTTAVA™ Robotic Surgical System vorgestellt. Das System wurde bei Roux-en-Y-Magenbypass-Operationen an 30 Patienten getestet und erfüllte die Sicherheits- und Leistungsziele. Alle Eingriffe konnten vollständig robotisch durchgeführt werden, und die Patienten verloren im Schnitt 13,6 Kilogramm innerhalb eines Monats nach der Operation. Das OTTAVA™-System zeichnet sich durch seine innovative Bauweise mit in den OP-Tisch integrierten Roboterarmen aus, was den Einsatz auch in kleinen Operationssälen ermöglicht. Die positiven Studienergebnisse unterstützen die Zulassungsanträge für den Einsatz bei verschiedenen chirurgischen Eingriffen im oberen Bauchraum. Die Technologie soll künftig die chirurgische Versorgung von Patienten mit Adipositas verbessern.
Am Landeskrankenhaus Feldkirch wurde erstmals ein neuartiges Knochenleitungshörgerät mit piezoelektrischer Technik implantiert. Diese innovative Methode leitet Schall direkt über den Schädelknochen an das Innenohr weiter und verbessert so das Hörvermögen bei Schallleitungs- sowie kombinierter Schwerhörigkeit deutlich. Das unter der Haut platzierte Implantat bietet hohen Tragekomfort und hygienische Vorteile. Die HNO-Abteilung des LKH Feldkirch setzt damit einen weiteren Meilenstein in der Versorgung schwerhöriger Patientinnen und Patienten und bleibt Vorreiter bei modernen Hörhilfen in Vorarlberg.
Google unterstützt belgische Landwirte dabei, Wasser effizienter zu nutzen. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz werden auf über 1.000 Hektar Ackerland präzise Empfehlungen für Bewässerung und Düngung gegeben. Die Plattform von Agrow Analytics kombiniert dabei Klima-, Wasser- und Bodendaten aus Satelliten- und Wärmebildern. Das Ziel ist es, jährlich bis zu 600.000 Kubikmeter Wasser einzusparen und den Einsatz von Düngemitteln zu reduzieren. Durch diese Maßnahmen sollen nicht nur die landwirtschaftlichen Erträge optimiert, sondern auch lokale Ökosysteme geschützt und die Wasserresilienz gestärkt werden.
Die Initiative „Zukunft Mitgemacht“ von Deutschem Kinderhilfswerk, ROSSMANN und Procter & Gamble feiert ihr fünfjähriges Bestehen und zieht eine positive Bilanz. Über innovative Projekte wie naturnahe Schulhöfe, Maker Spaces und Programme zur Medienkompetenz wurden bereits zahlreiche Schulen unterstützt. Die Gesamtfördersumme soll nun auf 5 Millionen Euro steigen, wobei jeder Kauf ausgewählter Produkte bei ROSSMANN die Förderung erhöht. Im Jubiläumsjahr liegt ein besonderer Fokus auf Bildungsgerechtigkeit: Mit neuen Projekten wie LifeTeachUs werden praxisnahe Unterrichtseinheiten angeboten. Schulen können sich bis 2026 für Förderungen bewerben. Ziel bleibt es, Chancengleichheit und Mitbestimmung im Schulalltag weiter zu stärken.
Die BHAK/BHAS/AUL Mattersburg und die Hochschule Burgenland haben eine umfassende Kooperationsvereinbarung geschlossen. Diese ermöglicht Schülern nicht nur Exkursionen und Workshops, sondern auch die Anrechnung ausgewählter Lehrveranstaltungen in fünf Bachelorstudiengängen. Damit werden der Übergang ins Studium und die Vorbereitung auf wissenschaftliche Themen deutlich erleichtert. Zusätzlich erhalten Maturanten Zugang zur umfangreichen Bibliothek der Hochschule. Besonders engagierte Schüler können ihre Abschlussarbeiten für den Pannonia Research Award Junior einreichen und attraktive Preise gewinnen. Die Vereinbarung stärkt die Verbindung zwischen Schule, Praxis und Wissenschaft im Burgenland.
Der koptische Papst-Patriarch Tawadros II. hat während seines Pastoralbesuchs in Österreich eine Festmesse zum zehnjährigen Jubiläum der koptischen Kirche "Maria vom Siege" im 15. Wiener Bezirk gefeiert. An dem Gottesdienst nahmen auch Kardinal Schönborn sowie Vertreter der armenisch- und syrisch-orthodoxen Kirchen teil. Die Feier betonte die ökumenische Verbundenheit der Kirchen. Die Kirche "Maria vom Siege" wurde 2015 der koptischen Gemeinde übergeben und zählt zu den bedeutendsten Kirchenbauten Wiens. Neben der Messe besuchte Tawadros II. ein internationales Jugendtreffen im koptischen Antonius-Kloster. Österreich ist eine Station seiner mehrwöchigen Europareise.
Eine aktuelle Studie von GYNIAL zeigt, dass 80 % der Österreicher:innen Mutterschaft als bewusste Entscheidung betrachten. Besonders bei jungen Frauen im Alter von 14 bis 19 Jahren ist der Wunsch nach einer Familie stark ausgeprägt, wobei 70 % von ihnen von eigenen Kindern träumen. Trotz dieses Wunsches zeigen sich Unsicherheiten, da mehr als die Hälfte der jungen Frauen fürchtet, keine Kinder bekommen zu können. Die Studie hebt hervor, dass eine gute Vorbereitung auf eine Schwangerschaft wichtig ist, jedoch nur 51 % der Frauen sich medizinisch beraten lassen. Die Kenntnis über Folsäure und deren Bedeutung ist hoch, aber der Zugang zu medizinischem Wissen bleibt eine Herausforderung. Die Umfrage zeigt auch, dass unterschiedliche Vorstellungen zur Familienplanung oft zu Beziehungsproblemen führen können.
Forscher von IBM, Cleveland Clinic und RIKEN haben erstmals ein Protein mit 12.635 Atomen mithilfe von Quantencomputern simuliert – ein Rekord für biologisch relevante Moleküle. Möglich wurde dies durch ein neuartiges Algorithmus-Konzept, das Quanten- und Supercomputer kombiniert und so die Genauigkeit der Simulationen massiv erhöht. Die Methode verspricht, die Medikamentenentwicklung zu revolutionieren, indem sie präzisere Vorhersagen über die Wechselwirkung von Wirkstoffen mit Proteinen ermöglicht. Mit dieser Innovation rückt die praktische Anwendung von Quantencomputern in Biologie und Chemie einen entscheidenden Schritt näher.
Viele greifen bei Hunger zu schnellen, oft einseitigen Gerichten wie Weißbrot oder Fertigprodukten. Langfristig schadet das jedoch der Gesundheit. Die Österreichische Gesundheitskasse empfiehlt deshalb den ÖGK-Mahlzeitenteller als einfache Orientierung für ausgewogene Ernährung. Der Teller wird dabei in drei Bereiche geteilt: Die Hälfte sollte aus buntem Gemüse und Obst bestehen, je ein Viertel aus Vollkorn-Kohlenhydraten und eiweißreichen Lebensmitteln. Pflanzliche Öle, Nüsse und Wasser runden die Mahlzeit ab. So bleibt der Blutzucker stabil, die Energie erhalten und die Gesundheit langfristig gestärkt.
Das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT leitet das Projekt "angstVRei", bei dem ein Virtual-Reality-Spiel zur Therapie von Schulangst entsteht. Ziel ist es, Kindern durch eine VR-Expositionstherapie zu helfen, angstbesetzte Schulsituationen in einer sicheren Umgebung zu bewältigen. Ein Biofeedback-System misst dabei den Stresslevel, um die Therapie individuell anzupassen. Das Konzept wird aktuell in einer Machbarkeitsstudie getestet. Bei Erfolg soll das VR-Spiel als Präventions-App und als medizinisches Produkt verfügbar werden. Das Verfahren könnte künftig auch zur Behandlung anderer Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden.
Die EU-Kommission hat das neue Waldschutzgesetz (EUDR) bestätigt: Ab 30. Dezember müssen Unternehmen nachweisen, dass Holz, Rindfleisch oder Soja nicht zur Abholzung von Wäldern beigetragen haben. Für Lederprodukte empfiehlt die Kommission jedoch eine Ausnahmeregelung, obwohl deren Lieferketten mit Waldzerstörung verbunden sind. Greenpeace kritisiert diese Ausnahme scharf und fordert, dass Lederprodukte nicht vom Gesetz ausgenommen werden. Das EU-Parlament und die Mitgliedstaaten haben nun die Möglichkeit, die Ausnahme zu verhindern und ein klares Zeichen für den Waldschutz zu setzen.
Die Versicherungskammer Bayern startet mit "Elementa – Zentrum Naturgefahren" eine neue Online-Plattform, die Hausbesitzern, Bauherren und Architekten hilft, Risiken durch Hagel, Starkregen und Hochwasser besser einzuschätzen. Das kostenlose "Risiko-Radar" bietet eine adressgenaue Analyse und interaktive Karten zu Naturgefahren in ganz Deutschland. Nutzer erhalten zudem praxisnahe Ratgeber und ein Bauteilregister mit empfohlenen, widerstandsfähigen Materialien. Die Plattform bündelt erstmals aktuelle Risikokarten und gibt konkrete Tipps für präventiven Schutz von Gebäuden vor Extremwetter.
Die SeniorInnenUNI des IMC Krems ist in ihre sechste Runde gestartet. Der viersemestrige Lehrgang richtet sich an Menschen ab 55 Jahren und steht diesmal unter dem Motto "Ehrenamt". 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Niederösterreich nehmen an den Modulen teil, die von Gesundheit über IT bis zu Persönlichkeitsentwicklung reichen. Im Rahmen der Eröffnung wurden ehrenamtliche Projekte von Absolventinnen und Absolventen ausgezeichnet. Zudem wurde ein Alumni-Club gegründet, um das Engagement der Seniorinnen und Senioren in der Gesellschaft weiter zu fördern. Das Land Niederösterreich unterstützt die Initiative.
Das doc.funds-Programm steigert seit zehn Jahren die Attraktivität österreichischer Forschungsstätten für junge, internationale Talente. Ein aktueller Evaluierungsbericht bestätigt den strategischen Mehrwert, insbesondere durch die Förderung innovativer Ansätze und die Stärkung der strukturierten Doktoratsausbildung. Das Förderformat hat die akademische Kultur an den beteiligten Institutionen nachhaltig verändert und neue Möglichkeiten für Zusammenarbeit geschaffen. Der FWF plant nun, das Programm weiterzuentwickeln, um unterrepräsentierte Themen zu integrieren, die Finanzierung zu sichern und die Karriereentwicklung der Forschenden gezielt zu unterstützen.
Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben entdeckt, wie Pflanzen unter Stress ihre Energiegewinnung drosseln, um beschädigte Proteine vorrangig abzubauen. Dabei spielen die Transkriptionsfaktoren NAC53 und NAC78 eine zentrale Rolle, die bei Stress aktiviert werden und den Proteinabbau fördern. Gleichzeitig wird die Photosynthese gezielt unterdrückt, um die Zellstabilität zu sichern. Die neue Erkenntnis über den ER-assoziierten Sortierungsmechanismus (ERAS) bietet Ansätze, Pflanzen widerstandsfähiger gegen Umweltstress zu machen. Die Ergebnisse könnten auch für andere Organismen relevant sein und neue Perspektiven für die Züchtung robuster Nutzpflanzen eröffnen.
Der katholische Erzbischof von Moskau, Paolo Pezzi, ist mit 65 Jahren überraschend von seinem Amt zurückgetreten. Papst Leo XIV. hat den Rücktritt akzeptiert und Weihbischof Nikolai Dubinin zum Übergangsverwalter ernannt. Pezzi leitete die Erzdiözese der Muttergottes in Moskau seit 2007 und war erst der zweite Oberhirte seit der Gründung 2002. Die katholische Gemeinde in Russland ist mit rund 200.000 Gläubigen eine kleine Minderheit im Land, in dem die russisch-orthodoxe Kirche dominiert.
Der Vatikan hat Evelio Menjivar-Ayala, einen früheren illegalen Einwanderer aus El Salvador, zum Bischof von Wheeling Charleston in West Virginia ernannt. Die Entscheidung sorgt international für Aufsehen, da der Bundesstaat als republikanische Hochburg gilt und die katholische Gemeinde dort eine Minderheit darstellt. Menjivar-Ayala kam 1990 als Flüchtling in die USA und war zuvor Weihbischof in Washington DC. Mit seiner Ernennung setzt Papst Leo XIV. ein starkes Zeichen für Integration und Vielfalt innerhalb der Kirche. Die Diözese umfasst den gesamten Bundesstaat West Virginia mit rund 110.000 Katholiken.
Im Jahr 2024 wurde in Deutschland jede dritte Geburt per Kaiserschnitt durchgeführt. Von insgesamt 654.600 Klinikgeburten erfolgten 215.900 als Kaiserschnitt, was einer Rekordrate von 33,0 Prozent entspricht. Damit hat sich der Anteil seit 1991 mehr als verdoppelt. Auffällig sind die regionalen Unterschiede: Hamburg verzeichnet den höchsten Anteil an Kaiserschnittgeburten, während Sachsen am niedrigsten liegt. Auch die Zahl der im Krankenhaus tätigen Hebammen und Entbindungspfleger ist 2024 weiter gestiegen und sorgt für eine bessere Betreuung der Gebärenden.
Die Techniker Krankenkasse meldet für das erste Quartal 2026 einen leicht gesunkenen Krankenstand unter ihren erwerbstätigen Versicherten. Im Schnitt war jede versicherte Person 5,00 Tage krankgeschrieben, weniger als in den beiden Vorjahren. Besonders die Zahl der Fehltage aufgrund von Erkältungen ist trotz eines kalten Winters deutlich zurückgegangen. Gleichzeitig zeigt sich jedoch ein Anstieg bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen. Auch Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems bleiben eine häufige Ursache für Arbeitsausfälle. Die Daten stammen aus dem aktuellen TK-Gesundheitsreport.
Im Rahmen des Projekts OWIMED haben Forschende des Fraunhofer-Instituts gemeinsam mit Partnern ein innovatives Endoskop entwickelt, das Bilddaten bei Operationen kabellos per Licht überträgt. Die sogenannte LiFi-Technologie nutzt moduliertes LED-Licht, um Daten zuverlässig und sicher an Monitore weiterzugeben und dabei die hohen Anforderungen im OP zu erfüllen. Durch die kabellose Übertragung werden Operationen effizienter und hygienischer, da störende Kabel entfallen. Erste Tests des Prototyps in einer realitätsnahen Umgebung verliefen erfolgreich. Das System soll künftig den OP-Alltag deutlich verbessern und Ärzte entlasten.
Am 5. Mai 2026 wird der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen begangen, um auf die Diskrepanz zwischen dem Anspruch einer inklusiven Gesellschaft und der Realität aufmerksam zu machen. Der Diversity Ball powered by Wiener Stadtwerke setzt seit 18 Jahren ein Zeichen für Inklusion und schafft Plattformen für Austausch und Teilhabe. Besonders im Arbeitskontext sind Menschen mit Behinderungen weiterhin mit strukturellen Hürden konfrontiert. Der Diversity Ball fördert die Sichtbarkeit und Integration von Menschen mit und ohne Behinderungen durch innovative Konzepte und Barrierefreiheit. Die Veranstaltung spielt eine zentrale Rolle im öffentlichen Diskurs über Inklusion und positioniert Wien als Vorreiter in diesem Bereich. Im Vorfeld des nächsten Balls wird eine Pressekonferenz stattfinden, um aktuelle Themen zur Gleichstellung vorzustellen.
Die 1. Science Conference der Sigmund Freud Privatuniversität (SFU) für Medizin fand am 24. April 2026 in der Klinik Floridsdorf statt und brachte über 150 Teilnehmende zusammen, um aktuelle Forschungsprojekte und klinische Innovationen zu diskutieren. Ein Höhepunkt war die Verleihung der Honorarprofessur an den Pneumologen Prof. Dr. Emiel F. M. Wouters. Die Konferenz betonte die enge Verbindung zwischen Forschung, Lehre und medizinischer Versorgung an der SFU MED. Durch interaktive Forschungs-Hubs konnten Teilnehmende die breite Palette der medizinischen Forschung erleben und sich mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern austauschen. Die Veranstaltung verdeutlichte die Rolle der SFU MED als forschungsaktive Institution, die wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in die klinische Praxis integriert.
Zum Start der Matura bietet das kirchliche Projekt "Be Blessed!" österreichweit Unterstützung für rund 40.000 Schüler:innen an. Wer sich anmeldet, bekommt an den Prüfungstagen ein Segensvideo per WhatsApp und für jede Prüfung wird in einer Kirche eine Kerze entzündet. Auch Lehrlinge und erstmals Maturant:innen aus Südtirol können mitmachen. Die Aktion, getragen von mehreren Kirchen und der Initiative "Denk Dich Neu", wächst stetig: Im Vorjahr wurden über 13.000 Segensnachrichten verschickt. Neu ist die Beteiligung der Evangelisch-methodistischen Kirche und der Diözese Bozen-Brixen. Zielgruppe sind junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren.
Am Landeskrankenhaus Graz II übernimmt eine neue Primaria die Leitung der Abteilung Innere Medizin 1. Mit dieser personellen Veränderung setzt das Krankenhaus einen wichtigen Schritt zur weiteren Verbesserung der medizinischen Versorgung in der Region. Die neue Führung soll innovative Impulse in der Behandlung und Betreuung der Patientinnen und Patienten bringen. Das LKH Graz II stärkt damit seine Position als zentrale Einrichtung in der steirischen Gesundheitsversorgung.
Am Tag der gewaltfreien Erziehung wird auf das Recht von Kindern auf eine Erziehung ohne körperliche oder seelische Gewalt hingewiesen. Jana Ihle, Leiterin der Kinderschutzambulanz Bergisch Land, betont die Bedeutung von Prävention und frühzeitiger Reaktion auf Warnsignale in betroffenen Familien. Sie erklärt, wie Eltern alternative Erziehungsstrategien erlernen und Unterstützung erhalten können. Bildungseinrichtungen spielen eine wichtige Rolle, indem sie soziale Kompetenzen und ein demokratisches Miteinander fördern. Viele Eltern sind selbst von Gewalterfahrungen geprägt, was sich auf ihren Erziehungsstil auswirkt. Neben individueller Hilfe brauchen Familien auch gesellschaftliche Entlastung, etwa durch bessere Betreuungsangebote und finanzielle Unterstützung.
Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist im März 2026 erneut gesunken und liegt saisonbereinigt bei rund 45,52 Millionen. Im Vergleich zum Vormonat bedeutet das ein Minus von 25.000 Personen. Auch im Vergleich zum Vorjahr setzte sich der Abwärtstrend fort, mit einem Rückgang von 174.000 Erwerbstätigen. Die Erwerbslosenquote stieg im März 2026 auf 4,2 Prozent, was einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr darstellt. Saisonbereinigt blieb die Erwerbslosenquote jedoch stabil bei 4,0 Prozent. Detaillierte Ergebnisse zum Arbeitsmarkt werden im Mai veröffentlicht.
Die Preise für Balkonkraftwerke sind in den letzten fünf Jahren deutlich gefallen. Während 2021 ein 600-Watt-Modell noch bis zu 1.200 Euro kostete, gibt es heute leistungsstärkere 800-Watt-Anlagen bereits ab 400 Euro. Die gestiegene Leistung, einfachere Installation und die gesunkenen Preise machen Mini-Solaranlagen für viele Haushalte attraktiv. Unter optimalen Bedingungen können Nutzer jährlich rund 150 Euro Stromkosten sparen, wodurch sich die Anschaffungskosten oft schon nach drei bis fünf Jahren amortisieren. Selbst bei weniger günstigen Bedingungen bleibt das Einsparpotenzial über die Lebensdauer hoch.
Die Santa-Marta-Konferenz brachte 56 Staaten zusammen, um konkrete Schritte zum Ausstieg aus fossilen Energien zu erarbeiten. Die Teilnehmer einigten sich auf nationale Fahrpläne, stärkere internationale Zusammenarbeit und die Einrichtung eines wissenschaftlichen Gremiums, das jährlich Empfehlungen bis 2035 aussprechen wird. Besonders betont wurde die Rolle des Globalen Südens, insbesondere Kolumbiens, bei der Organisation der Konferenz. Ein zentrales Ergebnis ist die Integration der COP28-Beschlüsse in nationale Strategien und die Förderung erneuerbarer Energien. Für Deutschland fordert der WWF mehr Engagement für Elektrifizierung und einen klaren Kurswechsel in der Energiepolitik. Eine Folgekonferenz in Tuvalu ist bereits angekündigt.
Viele Unternehmen in Deutschland erkennen die Bedeutung von Weiterbildung, doch nur wenige setzen auf eine klare Strategie. Laut TÜV Weiterbildungsstudie 2026 bieten zwar 75 Prozent der Firmen ihren Mitarbeitern Weiterbildungsmöglichkeiten an, aber nur 29 Prozent verfügen über eine schriftlich fixierte Weiterbildungsstrategie. Besonders groß ist der Bedarf bei Führungskompetenzen und digitalen Grundlagen, vor allem im Bereich Künstliche Intelligenz (KI). Der Einsatz von KI wie ChatGPT oder Copilot nimmt zu, doch fehlt es oft an Orientierung und gezielten Lernpfaden. Die TÜV Rheinland Akademie sieht den größten Qualifikationsbedarf beim Verständnis von KI-Grundlagen und bietet entsprechende Weiterbildungen an. Kontinuierliches Lernen bleibt für Unternehmen und Beschäftigte entscheidend.
Die WKÖ-Konferenz „BUILD’n GREEN“ brachte über 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehr als 70 Ländern in Wien zusammen. Im Mittelpunkt standen Innovationen im nachhaltigen Bauen, von Holzbauprojekten über erneuerbare Materialien bis zu moderner Umwelttechnik. Österreich präsentierte sich als internationaler Vorreiter in Green-Tech und nachhaltigen Bauweisen. Die Veranstaltung setzte Schwerpunkte entlang des gesamten Lebenszyklus nachhaltiger Gebäude: Von Rohstoffen und Planung über Betrieb bis zum Recycling. Betriebsbesuche zeigten österreichische Erfolgsbeispiele. Ziel ist es, die Spitzenposition Österreichs in der Green-Tech-Branche weiter auszubauen.
Forscher der TU Wien haben einen neuen Mechanismus entdeckt, mit dem bestimmte Mineralien CO2 aus der Atmosphäre deutlich schneller als bisher angenommen in festes Karbonat umwandeln. Der Schlüssel dazu ist Wasser, das als eine Art Katalysator wirkt und den Prozess massiv beschleunigt. Anhand des Minerals Wollastonit konnte das Team nachweisen, dass CO2 durch eine dünne Wasserschicht direkt ins Gestein eingebaut wird, ohne dass das Mineral zuerst aufgelöst werden muss. Diese Entdeckung könnte neue Wege eröffnen, um Kohlendioxid dauerhaft und effizient im Gestein zu speichern.
Wissenschaftler der Veterinärmedizinischen Universität Wien haben die Rolle regulatorischer T-Zellen im Schwein untersucht und bedeutende Erkenntnisse für die Impfstoffentwicklung gewonnen. Diese Forschung trägt dazu bei, Krankheiten wie PRRS und Chlamydien bei Mensch und Tier besser zu bekämpfen und stärkt das Schwein als Modell für die Humanmedizin. Die Ergebnisse ermöglichen die Entwicklung neuer Impfstrategien, die sowohl die Tiergesundheit als auch die Ernährungssicherheit verbessern. Besonders hervorzuheben ist die Übertragbarkeit der Forschungsergebnisse auf die Humanmedizin und die Umsetzung des „One Health“-Konzepts.
Der Eurovision Song Contest 2026 in Wien setzt ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit: 100.000 Mehrwegbecher aus vollständig recyceltem Kunststoff kommen exklusiv beim Großevent zum Einsatz. Die Becher werden in Österreich hergestellt, das Material stammt direkt aus dem Gelben Sack und wird mit innovativen Verfahren zu lebensmittelsicheren Produkten verarbeitet. Durch die Wiederverwendbarkeit und regionale Produktion werden rund 5 Tonnen Rohstoffe eingespart. Nicht mehr brauchbare Becher werden erneut recycelt, wiederverwendbare Exemplare an soziale Einrichtungen gespendet. Ein QR-Code auf den Bechern informiert Besucher:innen in 25 Sprachen über richtiges Recycling.
Die Stiftung Warentest hat vier Nachhaltigkeitssiegel für Lebensmittel geprüft: Fairtrade, Rainforest Alliance, Naturland Fair und Hand in Hand. Dabei wurden Kriterien wie Arbeitsbedingungen, Entlohnung, Umweltschutz und die Kontrolle der Standards untersucht. Drei Siegel – Fairtrade, Hand in Hand und Naturland Fair – erhielten eine besonders positive Bewertung, da sie strenge Anforderungen stellen und Erzeugern Mindestpreise sichern. Rainforest Alliance schnitt etwas schwächer ab, insbesondere bei der Einkommenssicherung und den Arbeitsbedingungen. Die Stiftung Warentest betont, dass Siegel kein Allheilmittel sind, aber dennoch einen Unterschied machen. Die ausführlichen Ergebnisse erscheinen in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift und online auf test.de.
Das Fraunhofer-Institut IGB hat ein neuartiges Verfahren entwickelt, bei dem Mikroorganismen und Algen wertvolle Metalle aus Elektroschrott umweltfreundlich zurückgewinnen. Das sogenannte Bioleaching nutzt Bakterien, die Metalle aus alten Geräten lösen. Anschließend nehmen Mikroalgen die Metallionen auf, wodurch sie gezielt entzogen werden können. Die Methode zeigt im Labor vielversprechende Ergebnisse und könnte helfen, Europas Rohstoffabhängigkeit zu verringern. Das Verfahren verzichtet auf giftige Chemikalien und arbeitet energieeffizient. Ziel ist eine dezentrale Recyclinginfrastruktur, die Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit fördert.
Die GASAG AG präsentiert innovative Lösungen für klimaneutrales Heizen und unterstreicht damit ihren Anspruch auf Vorbildcharakter in der Energiewende. Das Unternehmen fokussiert sich auf nachhaltige Technologien und engagiert sich für eine umweltfreundliche Zukunft. Mit gezielten Maßnahmen will GASAG einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen leisten. Das Unternehmen positioniert sich als Vorreiter für nachhaltiges Wohnen und setzt auf moderne, effiziente Heizsysteme.
Eine aktuelle Studie des Alfred-Wegener-Instituts zeigt, dass der Boden unter dem Thwaites-Gletscher in der Westantarktis viel komplexer ist als bisher angenommen. Die Forschenden fanden steile Gesteinsrücken und großflächig wassergefüllte Sedimente, die die Dynamik des Gletschers stark beeinflussen. Erstmals wurde weit verbreitetes subglaziales Wasser nachgewiesen, das in porösen Sedimenten gespeichert ist – und zwar in deutlich größeren Mengen als bisher vermutet. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass bestehende Computermodelle die tatsächlichen Bedingungen nicht ausreichend abbilden.
Moderne Analysetools und digitale Technologien revolutionieren die Vorhersage von Dürre, Starkregen und Hochwasser. Durch den Einsatz von Satellitendaten und KI-Modellen können Veränderungen im Wasserkreislauf präziser erkannt und Prognosen für Extremereignisse verbessert werden. Das ermöglicht ein effizienteres Wassermanagement und hilft, Risiken in von Wasserknappheit bedrohten Regionen zu verringern. Die digitale Transformation der Geowissenschaften sorgt für offenere und nachhaltigere Forschung. Neue Methoden und interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern transparente Workflows und die Nutzung großer Datenmengen. Dadurch lassen sich gesellschaftliche Herausforderungen wie die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserkreislauf besser bewältigen.
In Klagenfurt startet am 2. Mai der "Mind Marathon", ein 24-Stunden-Charity-Livestream, der auf mentale Gesundheit junger Erwachsener aufmerksam macht. Das Projekt wird vom Verein Mind Marathon gemeinsam mit der kirchlichen Initiative "Denk Dich Neu" organisiert. Ziel ist es, Herausforderungen und Hilfsangebote für junge Menschen sichtbar zu machen und Spenden für unterstützende Organisationen zu sammeln. Das abwechslungsreiche Online-Programm bietet Interviews, Expertenrunden, Musik, Gaming und Community-Formate. Ein besonderer Fokus liegt auf einer Talkrunde mit Fachleuten aus Psychotherapie, Jugendarbeit und Suizidprävention. Das Event richtet sich gezielt an junge Menschen auf Streaming-Plattformen und soziale Netzwerke.
Das OeAD-Testzentrum feiert sein 20-jähriges Bestehen und hat sich als zentrale Anlaufstelle für internationale Prüfungen in Österreich etabliert. Seit dem ersten digitalen TOEFL iBT im Jahr 2006 haben über 30.000 Menschen Prüfungen für Studium, Beruf und Karriere abgelegt. Das Angebot umfasst anerkannte Tests wie TOEFL, GMAT und GRE sowie Zertifizierungen für verschiedene Berufe. Das Testzentrum legt großen Wert auf Qualität, Sicherheit und professionelle Betreuung. Modernste Prüfungsräume, Identitätsverfahren und regelmäßige Audits sorgen für ein verlässliches Umfeld. Die hohe Zufriedenheit der Teilnehmenden bestätigt den Anspruch des OeAD, ein wichtiger Wegweiser im Bildungssystem zu sein.
Das Fraunhofer IWU präsentiert auf der IFAT 2026 innovative Rotorblätter für Windkraftanlagen, die dank modularer Bauweise und neuer Materialien reparierbar und recycelbar sind. Das EU-Projekt RECREATE zeigt, wie verschleißanfällige Komponenten, wie die Vorderkante, einfach ausgetauscht werden können, was die Lebensdauer und Effizienz der Anlagen erhöht. Durch den Einsatz von naturfaserverstärkten Thermoplasten und automatisierten Fertigungsverfahren wird nicht nur die Wiederverwendung, sondern auch das Recycling der Rotorblätter erleichtert. Damit wird ein wichtiger Schritt für nachhaltigen Klimaschutz und eine zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft gesetzt.
Private Hochschulen stärken die wirtschaftliche Entwicklung vor allem in ländlichen Regionen Deutschlands. Laut einer aktuellen ZEW-Studie führt die Gründung eines privaten Campus dort zu einem Anstieg des regionalen Bruttoinlandsprodukts um bis zu sieben Prozent. In Städten hingegen bleibt ein solcher Effekt aus. Die positiven Auswirkungen machen sich allerdings erst nach mehr als zehn Jahren bemerkbar und konzentrieren sich auf die jeweilige Standortregion. Die Studie analysiert Daten zu Campusgründungen seit 1985 und zeigt, dass private Hochschulen langfristig als Impulsgeber für strukturschwächere Regionen wirken.
Im Jahr 2025 wurden in Deutschland rund 106.000 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet, was einem leichten Rückgang von 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dennoch liegt die Zahl weiterhin über dem Niveau der Jahre 2014 bis 2020. Die meisten Abbrüche erfolgten bei Frauen zwischen 18 und 34 Jahren, während der Anteil bei Frauen ab 30 Jahren im Zehnjahresvergleich deutlich gestiegen ist. Erstmals wurde die Mehrzahl der Abbrüche mit dem Medikament Mifegyne durchgeführt. Zudem finden die Eingriffe überwiegend ambulant und meist in den ersten acht Schwangerschaftswochen statt. Die demografische Entwicklung beeinflusst die Altersverteilung der Betroffenen.
Die Ausgaben für pflegerische Leistungen im deutschen Gesundheitssystem haben sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Im Jahr 2024 machten sie mit 135,9 Milliarden Euro bereits 25,3 Prozent aller Gesundheitsausgaben aus, während es 2014 noch 19,8 Prozent waren. Besonders der demografische Wandel, gestiegene Personalkosten und gesetzliche Änderungen trieben diese Entwicklung voran. Auch in anderen Bereichen wie ärztlichen Leistungen und Arzneimitteln gab es deutliche Kostensteigerungen. Insgesamt beliefen sich die Gesundheitsausgaben 2024 auf 538,2 Milliarden Euro – ein Anstieg um 64,2 Prozent innerhalb eines Jahrzehnts.
Die Paulinchen-Initiative für brandverletzte Kinder e.V. warnt vor den Gefahren von Grillunfällen, insbesondere durch den Einsatz von Spiritus. Jedes Jahr werden viele Kinder und Jugendliche aufgrund von Verbrennungen behandelt, die durch unsachgemäßen Umgang mit flüssigen Brandbeschleunigern verursacht werden. Experten mahnen zur Vorsicht und empfehlen, ausschließlich geprüfte Grillanzünder zu verwenden. Zudem sollten Sicherheitsmaßnahmen wie ein ausreichender Abstand zu Kindern und die Bereitstellung von Löschmitteln getroffen werden. Der Verein setzt sich dafür ein, dass solche gefährlichen Produkte nicht mehr verkauft werden, um Unfälle zu verhindern. Ziel ist es, die Sicherheit beim Grillen zu erhöhen und die Zahl der Verletzungen zu reduzieren.
In Wien fand eine Tagung statt, die die Rolle religiös geprägter Feiertage in Österreich beleuchtete. Experten und Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften diskutierten, wie Feiertage wie der Karfreitag zur gesellschaftlichen Identitätsbildung beitragen und welche Bedeutung sie heute angesichts wachsender Pluralität und staatlicher Neutralität haben. Ein zentrales Thema war die Entwicklung des Karfreitags von einem konfessionellen Symbol hin zu einem Angebot für die gesamte Gesellschaft. Auch Herausforderungen wie Freistellungen am Arbeitsplatz und die Integration nicht-christlicher Feiertage wurden thematisiert. Die Tagung bot Einblicke aus Geschichte, Recht und Religionswissenschaft.
Der Wiener Schauspieler Erwin Steinhauer beobachtet eine Öffnung und Liberalisierung in der katholischen Kirche. Besonders die junge Generation zeige wieder mehr Interesse am Glauben, was er auch auf die schwierige Weltlage zurückführt. Steinhauer, der selbst früher Ministrant war, spielt erneut einen Kardinal in der BR-Serie "Himmel, Herrgott, Sakrament" und berichtet von seinen Erfahrungen mit kirchlichen Rollen. Im Mittelpunkt der Serie steht das Aufeinandertreffen verschiedener Generationen und Sichtweisen innerhalb der Kirche, insbesondere im Umgang mit modernen Lebensrealitäten. Steinhauer ist überzeugt, dass sich der Zölibat zunehmend lockert und viele Pfarrer weltweit Beziehungen führen, trotz des offiziellen Gelübdes.
Die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim sprach vor der Langen Nacht der Forschung in Wien über erfolgreiche Wissenschaftskommunikation. Sie betonte, wie wichtig es ist, dass wissenschaftliche Inhalte in einer von schnellen Meinungen dominierten Medienlandschaft Gehör finden. Nguyen-Kim berichtete von ihrem eigenen Weg vom Labor ins Fernsehen und wie sie zu einer der bekanntesten Stimmen der Wissenschaft im deutschsprachigen Raum wurde. Interessierte können ein ausführliches Interview und einen Videostream der Veranstaltung online abrufen.
Erstmals wurde Sarah Mullally, die neue anglikanische Erzbischöfin von Canterbury und erstes weibliches Oberhaupt der Anglikanischen Gemeinschaft, von Papst Leo XIV. im Vatikan empfangen. Im Zentrum des Treffens standen der gemeinsame Friedensauftrag und die Notwendigkeit, die Einheit zwischen Anglikanern und Katholiken weiter zu stärken. Mullallys Besuch in Rom ist ihre erste Auslandsreise als Erzbischöfin und markiert das 60-jährige Jubiläum des ökumenischen Dialogs zwischen den beiden Kirchen. Neben Gesprächen und Gebeten besuchte sie bedeutende religiöse Stätten und wird sich mit Vertretern beider Kirchen über aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen austauschen.
Ab dem 27. September 2026 müssen Unternehmen in der EU strengere Vorgaben für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen einhalten. Generische Versprechen wie „klimaneutral“ oder „grün“ sind künftig nur noch mit belastbarem Nachweis erlaubt. Auch nicht geprüfte Siegel und Fantasielabels werden verboten, Verstöße können zivilrechtliche Folgen haben. TÜV Rheinland Consulting unterstützt Unternehmen mit einem kostenlosen Quick-Check, der in wenigen Minuten prüft, ob Aussagen und Siegel den neuen Richtlinien entsprechen. Zusätzlich werden Unternehmen bei der Entwicklung von Leitlinien, Schulungen und Kommunikationsstrategien begleitet, um rechtssicher mit Nachhaltigkeit zu werben.
Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass Haustiere einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität von Senior:innen haben. 96 % der befragten Österreicher:innen ab 60 Jahren berichten von einer Verbesserung ihrer Stimmung durch ihre Tiere. Die Umfrage, beauftragt von PURINA und durchgeführt von TQS Research & Consulting, zielt darauf ab, die Mensch-Tier-Beziehung zu stärken und die Lebensrealität älterer Menschen besser zu verstehen. Haustiere bieten emotionale Unterstützung und Struktur im Alltag, was besonders in schwierigen Lebensphasen wichtig ist. Die Initiative „A G’spia fürs Tier“ der Volkshilfe Wien unterstützt Senior:innen bei der Pflege ihrer Tiere und fördert die positive Wirkung dieser Beziehungen. PURINA plant, das Angebot weiter zu verbreiten und tierliebe Senior:innen zu vernetzen.
Die Hochschule Burgenland begrüßte im Rahmen der International Week 2026 Gäste aus 19 internationalen Hochschulen. 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 12 Ländern nutzten die Gelegenheit, sich an den Standorten Eisenstadt und Pinkafeld zu vernetzen und auszutauschen. Das Programm bot Vorträge zu Diversität, Interkulturalität und Künstlicher Intelligenz sowie regionale Kultur- und Freizeitaktivitäten. Die Woche endete mit der Langen Nacht der Forschung. Die Hochschule Burgenland unterstreicht mit dieser Veranstaltung ihren hohen Internationalisierungsgrad und die enge Zusammenarbeit mit Partnerhochschulen.
Forschende der Ruhr-Universität Bochum haben entdeckt, wie das Bakterium Pseudomonas syringae das Immunsystem von Pflanzen überlistet. Es kapert spezielle Zellstrukturen, sogenannte P-Bodies, und schaltet damit gezielt die Proteinproduktion ab, die für die Abwehr von Krankheitserregern notwendig ist. Dabei blockiert das Bakterium nicht nur einzelne Signalwege, sondern verändert grundlegende Prozesse innerhalb der Pflanzenzelle. Diese Erkenntnisse könnten dazu beitragen, widerstandsfähigere Nutzpflanzen zu entwickeln und liefern auch neue Einblicke in die Infektionsbiologie anderer Organismen.
Eine neue Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung zeigt, dass seit 2024 Frauen weltweit mehr Kinder bekommen als Männer. Dieser Wandel wird durch einen steigenden Männeranteil in der Bevölkerung beeinflusst, der auf sinkende Sterblichkeit und geschlechtsselektive Abtreibungen zurückzuführen ist. Die Entwicklung verläuft regional unterschiedlich: In Europa und Nordamerika fand der Wechsel bereits in den 1960er und 1970er Jahren statt, während Subsahara-Afrika weiterhin höhere Geburtenraten bei Männern verzeichnet. Die Forscher sehen gesellschaftliche Herausforderungen, insbesondere für kinderlose Männer, und fordern politische Maßnahmen, um die Folgen zu bewältigen.
Die Initiative Fahrtziel Natur feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Im Potsdamer Kaiserbahnhof würdigten BUND, NABU, VCD und Deutsche Bahn gemeinsam mit Gästen die erfolgreiche Partnerschaft für umweltfreundliche Mobilität in Schutzgebieten. Im Rahmen des Jubiläums wurde der Fahrtziel Natur Award verliehen. Das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen erhielt die Auszeichnung für den innovativen MOBIL PASS ALLGÄU, der nachhaltige Anreise und Mobilität ermöglicht. Auch der Nationalpark Jasmund wurde geehrt, während der Naturpark Nagelfluhkette als neues Fahrtziel Natur-Gebiet aufgenommen wurde. Die Kooperation setzt Maßstäbe für nachhaltigen Tourismus und die Verbindung von Naturerlebnis mit klimafreundlicher Anreise.
Die Charité – Universitätsmedizin Berlin blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Trotz Kürzungen beim Landeszuschuss und eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds konnte das Defizit deutlich verringert werden. Die Zahl der behandelten Patient:innen stieg sowohl stationär als auch ambulant, wodurch die internationale Spitzenstellung des Klinikums weiter gestärkt wurde. Auch in der Forschung erzielte die Charité bedeutende Erfolge, etwa durch neue Exzellenzcluster und hohe Drittmitteleinnahmen. Mit Investitionen in Digitalisierung, Innovationen und Infrastruktur, wie dem neuen Herzzentrum und einem KI-Institut, positioniert sich die Charité als Vorreiter im Gesundheitswesen.
Die Geothermie Braunau-Simbach feiert ihr 25-jähriges Bestehen als Vorzeigeprojekt für nachhaltige Wärmeversorgung in der Region. Seit ihrer Gründung versorgt sie die Städte Braunau am Inn und Simbach am Inn mit umweltfreundlicher Fernwärme und gilt als das größte grenzüberschreitende Fernwärmenetz Mitteleuropas. Bei einem Festakt betonten die Geschäftsführer die Bedeutung der Geothermie für eine klimafreundliche Energieversorgung und die Innovationskraft des Projekts. Mit einem Geothermie-Anteil von 70 bis 80 Prozent leistet die Anlage einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen. Die Geothermie nutzt die natürliche Wärme aus dem Erdinneren und plant eine Erweiterung des Versorgungsgebiets sowie eine Erhöhung des erneuerbaren Anteils der Wärmeerzeugung.
Im Netzgebiet der LEW Verteilnetz GmbH sind mittlerweile rund 150.000 Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien angeschlossen. Besonders Photovoltaikanlagen auf Hausdächern und in Solarparks sorgen für eine hohe Dichte an Einspeisepunkten: Statistisch speist alle 200 Meter eine Anlage Strom ins Netz ein. Bereits 90 Prozent des Strombedarfs können so rechnerisch durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Der Ausbau dieser Anlagen stärkt die regionale Versorgungssicherheit und macht unabhängiger von fossilen Energien. Für die Zukunft bleibt der kontinuierliche Netzausbau entscheidend, um die wachsende Zahl dezentraler Erzeuger effizient zu integrieren.
Auf Schloss Benkhausen findet an Christi Himmelfahrt ein inklusiver Open-Air-Gottesdienst statt, der seit 28 Jahren Menschen aus der Region zusammenbringt. Neben den zehn evangelischen Kirchengemeinden nehmen auch zahlreiche Menschen mit Handicap aus der Diakonischen Stiftung Wittekindshof teil. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag um 10.30 Uhr und zieht regelmäßig mehrere hundert Besucher an. Für die musikalische Begleitung sorgen Vokal- und Posaunenchöre, und ein Anspiel wird von den Klienten des Wittekindshofes präsentiert. Mit einem abwechslungsreichen Programm und kulinarischen Angeboten wie Eis und Bratwürstchen ist für festliche Stimmung und das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.
Zum Tag der Erneuerbaren Energie betont der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich das große Potenzial heimischer Energiequellen. Laut einer aktuellen Studie ist eine fast vollständige Versorgung mit erneuerbarer Energie bis 2040 technisch möglich. Bereits bis 2030 könnten durch Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme und den Ausbau von Ökostrom die Abhängigkeit von fossilen Importen deutlich gesenkt werden. Die hohe Abhängigkeit von Öl, Gas und Kohle macht Österreich anfällig für Preisschwankungen und geopolitische Krisen. Ein konsequenter Ausbau erneuerbarer Energien schützt Haushalte und Unternehmen vor Preisschocks und stärkt die Wirtschaft. Jetzt sei entschlossenes Handeln gefragt, um Versorgungssicherheit und stabile Energiepreise zu gewährleisten.
Energie Brandenburg stellt insgesamt 30.000 Euro zur Förderung von 40 Vereinen bereit. Mit dieser finanziellen Unterstützung sollen lokale Initiativen und das gesellschaftliche Engagement in der Region gestärkt werden. Die Aktion richtet sich an verschiedene Vereine, die sich um eine Förderung bewerben können. Das Unternehmen setzt damit ein Zeichen für soziales Engagement und möchte einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Gemeinschaft leisten. Die Förderung soll die Vielfalt des Vereinslebens sichern und Projekte in unterschiedlichen Bereichen ermöglichen.
Die DMEA 2026, Europas größte Messe für digitale Gesundheitsversorgung, verzeichnete mit 23.000 Besuchern und über 900 Ausstellern neue Rekorde. Auch die Telekom profitierte von der Teilnahme und präsentierte innovative Lösungen wie TI-Connect sowie KI- und Cloud-Anwendungen. Die Messe bot zahlreiche Einblicke und förderte den Austausch mit Kunden und Partnern. Damit setzt die DMEA Maßstäbe für die Digitalisierung im Gesundheitswesen.
Die Wirtschaftsuniversität Wien beteiligt sich am Aktionstag #ALLESUNI mit einem Video, in dem prominente Wirtschaftspersönlichkeiten die Bedeutung gut ausgestatteter Universitäten betonen. Sie unterstreichen, wie wichtig diese Einrichtungen für Innovation, wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftlichen Fortschritt sind. Der Aktionstag, der erstmals österreichweit stattfindet, hebt die Leistungen öffentlicher Universitäten hervor. Die Initiative soll zeigen, dass Investitionen in Hochschulen sich mehrfach für Staat und Gesellschaft auszahlen und entscheidend für die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte sind.
Rund 500.000 Versuchstiere sterben jährlich in Österreich, doch genaue Informationen über Standorte und Abläufe bleiben unter Verschluss. Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz führten zu kaum verwertbaren Antworten, lediglich die Anzahl der Anzeigen seit 2012 wurde bekanntgegeben. Besonders erschreckend: Viele Tierversuche dienen der Effizienzsteigerung von Tierfabriken, wobei Tausende Tiere starkem Leid ausgesetzt werden. Mit einer Aktion am Wiener Stephansplatz machte der VGT auf das Ausmaß und die Geheimhaltung rund um Tierversuche aufmerksam. Auch in Innsbruck und Vorarlberg gab es ähnliche Proteste zum Welttag für Versuchstiere.
McDonald’s Deutschland engagiert sich als Förderpartner des bundesweiten „Ehrentags“, der gesellschaftliches Engagement sichtbar machen und zum Mitmachen motivieren soll. In über 1.400 Restaurants werden Gäste mit Hinweispostern aufgerufen, eigene Initiativen zu starten oder ihr Engagement zu teilen. Wer sich ehrenamtlich engagiert, erhält am 23. und 24. Mai einen Gratis-Kaffee als Dankeschön. Zusätzlich veranstaltet McDonald’s in Berlin den „Burger Dialog“, bei dem Politik, Wirtschaft und junge Menschen über die Bedeutung des Ehrenamts diskutieren. Bundesweit setzen Franchise-Nehmer:innen weitere Aktionen wie Clean-up Days und die Unterstützung sozialer Projekte um.
Am Wiener Töchtertag hatten zahlreiche Schülerinnen die Gelegenheit, den SK Rapid in Hütteldorf zu besuchen und Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu gewinnen. Ziel der Initiative ist es, Mädchen für technische, digitale und handwerkliche Berufe zu begeistern, in denen Frauen oft unterrepräsentiert sind. Die Teilnehmerinnen erlebten eine Stadionführung, ein Meet & Greet mit der Torhüterin Kayleigh van Niehoff und konnten in Workshops zu Themen wie Greenkeeping und Digital Business aktiv werden. Vizepräsidentin Edeltraud Hanappi-Egger ermutigte die Mädchen, ihre Chancen im Berufsleben zu erkennen und mutig zu ergreifen. Der SK Rapid bedankt sich bei den Schülerinnen für ihren Besuch und wünscht ihnen viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg.
Am 5. und 6. Mai 2026 findet am FH OÖ Campus Hagenberg das Security Forum statt, eine der führenden Cybersecurity-Konferenzen Österreichs. Die Veranstaltung wird komplett von Studierenden des Studiengangs Sichere Informationssysteme organisiert und bietet 21 Fachvorträge, Networking-Möglichkeiten sowie internationale Top-Speaker aus ganz Europa. Im Fokus stehen aktuelle Herausforderungen wie Social Engineering und der Human Factor in der IT-Sicherheit. Die Konferenz richtet sich an Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung. Tickets sind noch bis zum 4. Mai 2026 erhältlich.
Der Bayerische Rundfunk organisiert zum Tag der Pressefreiheit 2026 die Schülermedientage und öffnet seine Redaktionen in mehreren bayerischen Städten für Schulklassen. Jugendliche erleben in Workshops hautnah, wie journalistische Arbeit funktioniert, und dürfen selbst als Reporterinnen und Reporter aktiv werden. Neben praktischen Einblicken diskutieren die Schülerinnen und Schüler mit erfahrenen Journalistinnen und Journalisten über Pressefreiheit und Medienarbeit. Ergänzt wird das Angebot durch Web-Panels und Kooperationen mit weiteren Medienhäusern sowie der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.
Procter & Gamble öffnete an acht Standorten in Deutschland die Türen für über 150 Schülerinnen und Schüler zum Girls’ & Boys’ Day 2026. Ziel war es, junge Menschen für MINT-Berufe zu begeistern und traditionelle Rollenbilder aufzubrechen. Die Teilnehmenden konnten in Workshops ihr technisches Geschick testen, etwa beim Löten, Programmieren oder im Umgang mit 3D-Druckern. Neben praktischen Erfahrungen stand der persönliche Austausch mit Auszubildenden und Ingenieur:innen im Mittelpunkt. P&G unterstreicht mit dieser Initiative sein langfristiges Engagement für die Nachwuchsförderung und die Stärkung von Frauen in technischen Berufen.
CERN hat einen wichtigen Schritt beim HiLumi LHC-Projekt erreicht: Das 95 Meter lange Testsystem IT String wird erstmals elektrisch betrieben. Nach der erfolgreichen Abkühlung auf -271,3 Grad Celsius werden die 17 Stromkreise nun schrittweise aktiviert. Das IT String simuliert eine komplette Region des künftigen High-Luminosity Large Hadron Collider, der ab 2030 zehnmal mehr Teilchenkollisionen ermöglichen soll. Die Testphase dient der Erprobung neuer Technologien wie innovativer Magnet- und Kühlsysteme, die später im LHC installiert werden. Nach anfänglichen Herausforderungen beim Aufbau konnte das Projektteam alle Probleme rechtzeitig lösen. Die Ergebnisse ebnen den Weg für die Modernisierung des LHC und eine neue Ära der Teilchenphysik.
Der Transport von 86 Meter langen Rotorblättern für den Windpark Bad Berleburg im Sauerland stellt die Logistikbranche vor enorme Herausforderungen. Drei SCHEUERLE BladeLifter, montiert auf modularen Plattformwagen, bringen insgesamt 60 Rotorblätter sicher durch enge Serpentinen, Ortslagen und wechselnde Höhenlagen bis zum Zielort. Die Transporte erfolgen in mehreren Etappen und unter erschwerten Bedingungen wie Wind, Nebel und winterlichem Wetter. Dank innovativer Technik können Hindernisse wie Bäume überwunden und Eingriffe in die Umwelt minimiert werden. Präzise Teamarbeit und detaillierte Planung sind für den Erfolg entscheidend.
Das Justizministerium Baden-Württemberg entwickelt gemeinsam mit IBM, CODEFY und Materna ein neues KI-Werkzeug zur Strukturierung von Gerichtsakten. Ziel des Projekts „StruKI“ ist es, mithilfe moderner KI-Modelle wie IBM watsonx.ai die komplexen und verschachtelten Verfahrensakten effizienter zu ordnen und entscheidungsrelevante Informationen schneller zugänglich zu machen. Das Projekt ist Teil der bundesweiten Digitalisierungsinitiative für die Justiz und soll in allen Bereichen der Gerichtsbarkeit eingesetzt werden. Durch die Integration fortschrittlicher KI-Technologien will das Land die Arbeitsprozesse in der Justiz nachhaltig modernisieren und die Qualität der Entscheidungen verbessern.
Die ENERGIEALLIANZ Austria (EAA) nahm am EPCON Energiekongress teil, wo zentrale Vertreter der Energiebranche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammenkamen. Im Mittelpunkt standen die nationalen Strategien zur Erreichung der EU-Klimaziele und die regulatorischen Herausforderungen. Besonders betont wurde die Notwendigkeit einer verstärkten länderübergreifenden Zusammenarbeit im DACH-Raum. Die EAA will dabei eine aktive Rolle einnehmen und wichtige Impulse für die zukünftige Energiepolitik setzen.
Beim Zukunftstag 2026 bei STILL in Hamburg tauchten 160 Schülerinnen und Schüler praxisnah in die Welt der Intralogistik ein. Sie konnten an zehn Stationen mit Virtual Reality-Technik schweißen, im Staplersimulator Lagerfahrzeuge steuern und eigene Werkstücke fertigen. Die Jugendlichen erhielten so Einblicke in moderne Industrie- und Technikberufe. Begleitet wurden sie von engagierten Auszubildenden und Studierenden, die den Tag organisierten und ihre Erfahrungen teilten. STILL setzt damit seit über 20 Jahren auf Nachwuchsförderung und Berufsorientierung, um junge Talente für technische Berufe zu begeistern.
Am 23. April 2026 öffnete die HABAU GROUP ihre Türen für den Wiener Töchtertag und den Girls Day, um junge Frauen für technische Berufe in der Baubranche zu begeistern. Mädchen zwischen 11 und 17 Jahren nahmen an einem abwechslungsreichen Programm teil, das Vorträge, eine Lego-Challenge und einen Baustellenbesuch umfasste. Der CEO der HABAU GROUP, Hubert Wetschnig, betonte die Wichtigkeit solcher Initiativen zur Aufbrechung traditioneller Rollenbilder. In Oberösterreich erlebten die Teilnehmerinnen ebenfalls spannende Einblicke in die Berufswelt, einschließlich Führungen durch das Fertigteilwerk. Die HABAU GROUP ist eines der größten Bauunternehmen in Österreich und bietet zahlreiche Ausbildungsplätze in verschiedenen technischen Berufen.
Am 23. April 2026, dem bundesweiten Zukunftstag, bot G DATA CyberDefense 16 Jugendlichen aus Bochum spannende Einblicke in die IT-Sicherheit. Das Programm umfasste persönliche Einblicke von Auszubildenden und IT-Security-Experten sowie ein Live-Hacking-Szenario. Ziel des Tages war es, junge Menschen für die Cybersecurity-Branche zu begeistern und ihnen die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Andreas Lüning, Mitgründer von G DATA, betonte die Bedeutung der IT-Sicherheit für die digitale Zukunft und die Rolle der Jugendlichen als zukünftige Fachkräfte. Der Girls’ und Boys’ Day fördert zudem die Gleichstellung in der Berufswahl.
Die Fachhochschule Wiener Neustadt hat in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Kommunalverlag und dem Gemeindebund neue Micro-Learning-Angebote entwickelt, um Mitarbeitende in Gemeinden praxisnah weiterzubilden. Diese Initiative zielt darauf ab, das Wissensmanagement zu stärken und die Resilienz der Gemeinden gegenüber Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel zu erhöhen. Im Mittelpunkt steht der Kommunal-Campus, eine digitale Plattform, die es Gemeinden ermöglicht, ihr Wissen zu organisieren und weiterzuentwickeln. Die ersten Micro-Credentials bieten Themen wie KI-Kompetenz, Kreislaufwirtschaft und Konfliktmanagement an. Ziel ist es, langfristig Wissen zu sichern und die Zukunftsfähigkeit der Gemeinden zu fördern.
Die NASA hat die Besatzung für die SpaceX Crew-13 Mission zur Internationalen Raumstation (ISS) bekanntgegeben. Vier Astronauten aus den USA, Kanada und Russland starten voraussichtlich ab Mitte September zu einer langen Forschungsmission. Jessica Watkins, die als erste NASA-Astronautin zweimal mit einer SpaceX Dragon fliegt, übernimmt das Kommando. Neben ihr sind Luke Delaney, Joshua Kutryk und Sergey Teteryatnikov Teil der Crew. Die Crew-13 Mission ist Teil des Commercial Crew Program und soll die Rotation der US-Besatzungen auf der ISS beschleunigen. Ziel sind wissenschaftliche Experimente und Technologietests, die zukünftige Mond- und Marsmissionen vorbereiten und auch der Erde zugutekommen.
Die internationale Initiative "The Big Catch-Up" hat in 36 Ländern über 100 Millionen Impfdosen an rund 18,3 Millionen Kinder ausgeliefert. Besonders im Fokus standen dabei sogenannte Zero-Dose-Kinder, die zuvor keine einzige Impfung erhalten hatten. Die Aktion zielte darauf ab, Immunitätslücken zu schließen, die durch die COVID-19-Pandemie entstanden sind, und erreichte vor allem Kinder in Afrika und Asien. Trotz großer Erfolge warnen die beteiligten Organisationen, dass noch immer viele Säuglinge keine lebensrettenden Impfungen erhalten. Sie fordern langfristige Investitionen in zuverlässige Impfsysteme, um den Schutz von Kindern weltweit nachhaltig zu sichern.
Fitbit bringt mit seinem neuesten App-Update zahlreiche Verbesserungen für den persönlichen Gesundheitscoach. Nutzer erhalten künftig wöchentliche, individuell zugeschnittene Fitnesspläne und können ihre Ziele sowie Workouts flexibel anpassen. Die Empfehlungen basieren auf den persönlichen Vorgaben und werden durch Nutzerfeedback stetig verbessert. Zusätzlich gibt es detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen für empfohlene Workouts und personalisierte Nachrichten im Tagesverlauf. Ein überarbeiteter Schlafscore sorgt für mehr Transparenz beim Schlaftracking. Die neuen Funktionen werden schrittweise ausgerollt und stehen Premium-Nutzern zur Verfügung.
Die katholischen Europa-Bischöfe tagen derzeit auf Zypern, um über zentrale Themen wie die geplante EU-Rückführungsverordnung, Herausforderungen für Staaten und Kirchen im Mittelmeerraum sowie die Lage im Nahen Osten zu beraten. Besondere Aufmerksamkeit gilt der geteilten Insel Zypern, deren politische und gesellschaftliche Situation im Fokus steht. Die Bischöfe treffen sich zudem mit lokalen Kirchenvertretern und Regierungsmitgliedern, um über die Folgen der Inselteilung, Menschenrechtsverletzungen und den Schutz religiöser Kulturgüter zu sprechen. Zypern setzt sich verstärkt gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern ein und arbeitet an einer dauerhaften Lösung für die Teilung der Insel.
Nach einem erneuten Streikaufruf der Gewerkschaft ver.di bei ALBA Cottbus und ALBA Lausitz konnte am Donnerstag eine Einigung im Tarifkonflikt erzielt werden. Der Streik wurde beendet, sodass die Müllabfuhr ab Freitag wieder regulär läuft. Dennoch kommt es durch die Streikauswirkungen zu Verzögerungen bei der Entsorgung. Nicht geleerte Behälter für Hausmüll, Biomüll, Papier und Sperrmüll werden bis zum 30. April nachgefahren. Auch im Umland sind Nachholtermine für verschiedene Abfallarten festgelegt. ALBA betont, dass eine tragfähige Lösung gefunden wurde, und bedankt sich bei den Bürgern für ihre Geduld.
Am 29. April findet der bundesweite Tag gegen Lärm unter dem Motto „Der Sound von Morgen“ statt. Die BG BAU warnt vor den gesundheitlichen Folgen von Lärm am Arbeitsplatz, insbesondere in der Bauwirtschaft, wo Lärmschwerhörigkeit die häufigste Berufskrankheit ist. Die Zahl der Verdachtsanzeigen ist zuletzt stark gestiegen. Um Beschäftigte besser zu schützen, setzt die BG BAU auf das TOP-Prinzip: technische, organisatorische und persönliche Maßnahmen. Dazu gehören leisere Maschinen, Aufenthaltsbegrenzungen in lauten Bereichen und Gehörschutz. Die BG BAU fördert individuelle Gehörschützer, um die Akzeptanz zu erhöhen.
Am 23. April öffnete das Fraunhofer IZM seine Türen für 17 Schülerinnen, die beim Girls’ Day einen praxisnahen Einblick in die Welt der Mikroelektronik erhielten. Im Labor und Reinraum konnten sie selbst Schaltkreise löten, Leiterplatten herstellen und nachhaltige Smartphones analysieren. Kreativität war beim Bau von Spaghetti-Marshmallow-Türmen gefragt. Der Tag bot nicht nur spannende Experimente, sondern auch Informationen zu Karrierewegen in Hightech-Berufen. Das praxisorientierte Programm stieß auf großes Interesse und motivierte die Teilnehmerinnen zu weiteren Schritten in Richtung Technik.
Die Benefizaktion "Spiel der Herzen powered by LEW" erzielte in ihrer sechsten Runde einen Gesamterlös von 60.000 Euro. Neben Spenden beim Eishockeyspiel im Curt-Frenzel-Stadion trugen auch eine Trikotversteigerung und Aktionen regionaler Vereine sowie die Unterstützung von LEW maßgeblich zum Erfolg bei. Das gesammelte Geld kommt dem Bunten Kreis zur Unterstützung schwerstkranker Kinder und der Schwabenhilfe Augsburg zugute. Auch weitere Vereine der Region engagierten sich mit eigenen Aktionen, sodass die Initiative ein starkes Zeichen für soziales Engagement in der Region setzte.
Host und Wissenschaftsjournalist Anthony Morgan begibt sich am Donnerstag, 30. April 2026, 20.15 Uhr, in der NANO Doku "Let's sweat! – Warum Schwitzen gesund ist" auf eine schweißtreibende Reise. Die neue 3sat-Dokumentation "Let's sweat! – Warum Schwitzen gesund ist" beleuchtet die lebenswichtige Funktion des Schwitzens. Forschende zeigen, wie unser Schweiß wertvolle Hinweise auf Krankheiten, Ernährung und Fitness geben kann. Auch die psychologischen und sozialen Aspekte von Schweiß werden thematisiert, etwa das Stigma und die Chancen für neue Diagnosemethoden. Im anschließenden "NANO Talk" diskutieren Expertinnen und Experten über die Zukunft der Arbeitswelt. Künstliche Intelligenz, Automatisierung und die Plattformökonomie verändern, wie und warum wir arbeiten. Die Sendung hinterfragt, wie Arbeit in Zukunft bewertet wird und welche Rolle Sorgearbeit spielt.
Mit dem neuen Poolfüllkalender des Österreichischen Verbands der Schwimmbadwirtschaft (ÖVS) können Gemeinden die Wasserversorgung im Sommer besser steuern. Poolbesitzer melden ihre geplanten Befüllungen online an, sodass die Gemeinden Wasserentnahmen koordinieren und Belastungsspitzen vermeiden können. Das Tool hilft, den Wasserverbrauch gleichmäßig über die Monate zu verteilen und fördert einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser. Erste Gemeinden wie Schwertberg und Kraubarth nutzen das Service bereits, weitere Anfragen laufen. Der Kalender ist einfach zu implementieren und für die ersten Nutzer kostenlos.
Papst Leo XIV. kehrt nach seiner elftägigen Reise durch Afrika nach Rom zurück. Während seines Aufenthalts besuchte er Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea, feierte zahlreiche Gottesdienste und hielt Predigten in mehreren Sprachen. Die Reise wurde von Kritik des US-Präsidenten Donald Trump begleitet, der die Haltung des Papstes zu Migration und US-Militäreinsätzen kritisierte. Zum Abschluss der Reise hält der Papst traditionell eine Pressekonferenz an Bord des Rückflugs nach Rom.
Der deutsche Kardinal Reinhard Marx sieht die finanziellen Herausforderungen des Heiligen Stuhls als lösbar an. Laut Marx sorgen die Gewinne der Vatikanbank und des Vatikanstaats dafür, dass der Heilige Stuhl finanziell stabil bleibt. Die laufenden Ausgaben, etwa für das Kurienpersonal und die Vatikanmedien, werden durch diese Einnahmen gedeckt, da die weltweite Peterspfennig-Kollekte nicht ausreicht. Trotzdem bleibt die Finanzierung des Pensionsfonds eine Baustelle, wie bei vielen Institutionen weltweit. Marx betont, dass keine existenzielle Finanzkrise besteht, sieht jedoch Verbesserungsbedarf bei der Koordination der verschiedenen Wirtschaftseinheiten im Vatikan. Zudem gibt es Überlegungen, eine eigene Fundraising-Abteilung zu gründen.
Am Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz betont TÜV Rheinland die Bedeutung des Schutzes vor Gewalt am Arbeitsplatz. Immer mehr Beschäftigte in verschiedenen Branchen, von der Pflege bis zur Verwaltung, sind von Beleidigungen oder Übergriffen betroffen. Dies kann zu Angst, Stress und sogar zum Berufsausstieg führen, was den Fachkräftemangel verschärft. Arbeitgeber sind gefordert, systematische Gefährdungsbeurteilungen durchzuführen und technische, organisatorische sowie persönliche Schutzmaßnahmen umzusetzen. Dazu zählen etwa smarte Raumgestaltung, Notfallknöpfe oder Deeskalationstrainings. Auch eine offene Unternehmenskultur, die das Melden von Vorfällen fördert, ist entscheidend.
Im Streit um einen fehlerhaften Rauchmelder-Test hat das OLG Frankfurt entschieden, dass Stiftung Warentest nicht automatisch für Fehler des Prüfinstituts haftet. Allerdings hätte die Stiftung erkennen müssen, dass das Prüfinstitut eigenständig von einer Norm abgewichen ist, und muss daher für diese Pflichtverletzung haften. Der betroffene Test wurde bereits zurückgezogen, und Stiftung Warentest hat ihre Abläufe angepasst, um solche Fehler künftig zu vermeiden. Die Entscheidung des Gerichts wird als Stärkung des Verbraucherschutzes gesehen. Über die Höhe des Schadenersatzes entscheidet nun das Landgericht Frankfurt.
Am Girls'Day öffnete das Bundesministerium für Forschung seine Türen für 40 Mädchen und bot ihnen Einblicke in Forschung und Wissenschaft. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär besuchte Veranstaltungen in Berlin und eröffnete eine Ausstellung über Frauen in der Meeresforschung. Das Ministerium setzt sich mit verschiedenen Programmen für mehr Gleichstellung in MINT-Berufen ein. Ziel ist es, den Frauenanteil in Wissenschaft und Forschung zu erhöhen und weibliche Vorbilder sichtbarer zu machen. Förderprogramme wie "MissionMINT" und das Professorinnenprogramm sollen junge Frauen für akademische MINT-Berufe gewinnen und halten.
Beim diesjährigen Töchtertag der ÖBB öffneten sich die Türen für über 250 Mädchen im Alter von 11 bis 16 Jahren, um ihnen technische und eisenbahnspezifische Berufe näherzubringen. CFO Manuela Waldner begrüßte die Teilnehmerinnen am Wiener Hauptbahnhof. Die Mädchen hatten die Möglichkeit, in verschiedenen Werkstätten und am Führerstand eines Loksimulators zu lernen. Mit dem Ziel, den Frauenanteil in der Belegschaft zu erhöhen, der aktuell bei 17,5 % liegt, möchten die ÖBB bis 2030 jährlich rund 4.000 neue Mitarbeiter:innen gewinnen. Der Töchtertag ist Teil einer Initiative zur Förderung von Chancengleichheit und Vielfalt, insbesondere in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind.
Beim Girls’Day im Bundeskanzleramt präsentiert Pfeifer & Langen Schülerinnen das zukunftsweisende Berufsbild der „Creative Generalistin“. Die Teilnehmerinnen erleben hautnah, wie Künstliche Intelligenz und Robotik die Lebensmittelproduktion verändern. Ein autonomer Roboter sammelt Felddaten, die von den Schülerinnen ausgewertet und visualisiert werden. Das Unternehmen möchte junge Frauen für MINT-Berufe begeistern und zeigt, wie digitale Technologien reale Probleme lösen. Das neue Berufsbild verbindet Datenanalyse, Fachwissen und Kreativität – und eröffnet vielfältige Karriereperspektiven in Industrie und Forschung.
Der Österreichische Biomasse-Verband präsentiert in einer neuen Broschüre die 14 innovativsten Bioenergie-Projekte, die mit dem Holzenergiepreis 2025 ausgezeichnet wurden. Im Mittelpunkt stehen Energieautarkie, die Verbindung von Holzenergie mit anderen erneuerbaren Energien und das Erreichen von negativen Emissionen. Besonders hervorgehoben werden Projekte wie CO2-Abscheidung in Holzkraftwerken und der Einsatz effizienter Pelletkochherde in Afrika. Die Branche zeigt mit Anwendungen wie Kalkbrennen mit Holzpellets ihre Innovationskraft und Bedeutung für die Wirtschaft. Der Gesamtumsatz der österreichischen Biomassebranche lag 2024 bei 4,5 Milliarden Euro. Die nächste Preisverleihung 2026 wird einen Sonderpreis für Energieversorgungssicherheit umfassen.
Chiara Zuanni, Professorin für Digitale Kulturen an der Universität für Weiterbildung Krems, übernimmt als neue Vorsitzende die Leitung der European Association for Digital Humanities (EADH). Sie wird künftig das internationale Netzwerk für digitale Methoden in Geistes- und Kulturwissenschaften vertreten und weiterentwickeln. Zuanni forscht insbesondere an der Schnittstelle von Digital Humanities und Museumswissenschaft, mit Fokus auf digitale Praktiken im Kulturerbe-Sektor. Ihre Karriere führte sie bereits an renommierte Institutionen wie die University of Liverpool und das Victoria & Albert Museum in London.
In Österreich breiten sich Infektionskrankheiten wieder aus, weil viele Menschen Auffrischungs- und Routineimpfungen vernachlässigen. Besonders bei Masern ist die Durchimpfungsrate zu niedrig, weshalb das Land den Eliminationsstatus verloren hat. Die Masern-Impfung ist zwar kostenlos, dennoch wird das Impfziel in den meisten Altersgruppen nicht erreicht. Vor allem Kinder der Jahrgänge 2019 und 2020 weisen Impflücken auf, da sie während der Pandemie weniger Zugang zu Gesundheitseinrichtungen hatten. Impfungen schützen nicht nur Einzelne, sondern entlasten das Gesundheitssystem und verhindern wirtschaftliche Folgekosten.
Die FH Oberösterreich bietet gemeinsam mit Schulen ein neues Ausbildungsprogramm für Nachhaltigkeitsmanagement an. Schüler:innen können dabei das Zertifikat „Corporate Sustainability und ESG-Beauftragte*r“ erwerben. Das Programm richtet sich vor allem an BHS-Schüler:innen, die nach der Matura direkt ins Berufsleben starten und auf neue EU-Richtlinien vorbereitet werden sollen. Der Kurs vermittelt Wissen zu Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen sowie den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN. Bereits 270 Schüler:innen aus Oberösterreich und Salzburg nehmen teil. Das Zertifikat ist kostenlos, optional gibt es ein zusätzliches Austrian Standards Zertifikat. Wer das Studium „Sustainable Solutions“ wählt, bekommt 15 ECTS-Punkte angerechnet.
Die IMC Krems-Absolventin Nadine Huber forscht in Finnland an der frontotemporalen Demenz (FTD). Mit modernen Stammzellmodellen analysiert sie synaptische Störungen, die als Schlüsselmechanismus der Erkrankung gelten. Ihre Arbeit ermöglicht es, patientenspezifische Nervenzellen im Labor zu untersuchen und neue Biomarker für eine frühere Diagnose zu identifizieren. Im Unterricht am IMC Krems verbindet Huber Theorie und Praxis und bringt aktuelle Forschungsergebnisse direkt zu den Studierenden. Ziel ihrer Forschung ist es, die Entstehung von FTD besser zu verstehen und neue Therapieansätze zu entwickeln.
Die neue EU-Entwaldungsverordnung verpflichtet Unternehmen, die mit Holz, Papier, Kautschuk und weiteren Rohstoffen handeln, ab Ende 2026 strenge Nachweise über die entwaldungsfreie Herkunft ihrer Produkte zu erbringen. Ziel ist es, die illegale Abholzung weltweit zu bekämpfen und nur noch entwaldungsfreie Produkte in der EU zuzulassen. Zur Unterstützung können sich Unternehmen mit dem freiwilligen FSC Regulatory Module auf die neuen Anforderungen vorbereiten. TÜV SÜD bietet die benötigten Zertifizierungen und Audits an, um die Einhaltung der Vorgaben sicherzustellen. Bei Verstößen drohen empfindliche Strafen.
Beim 25. Girls'Day und 15. Boys'Day erhalten knapp 180.000 Jugendliche in ganz Deutschland Einblicke in bisher unbekannte Berufswelten. Ziel der Aktionstage ist es, Rollenklischees aufzubrechen und Schülerinnen wie Schüler für Berufe zu begeistern, in denen sie bislang unterrepräsentiert sind. Besonders technische, naturwissenschaftliche und soziale Bereiche stehen dabei im Fokus. Die Initiative gilt als eines der größten Berufsorientierungsprojekte Deutschlands und gewinnt angesichts des Fachkräftemangels weiter an Bedeutung. Unternehmen profitieren von der Aktion durch gesteigerte Bekanntheit und die Chance, neue Talente zu gewinnen. Die Aktionstage zeigen bereits Wirkung: Immer mehr Mädchen und Jungen interessieren sich für MINT- und soziale Berufe.
Die ÖBB haben ihre Grundreinigung an über 1.000 Bahnhöfen in Österreich abgeschlossen, wobei in Kärnten 237.706 m² Bodenflächen gereinigt wurden. Insgesamt waren 555 Reinigungskräfte im Einsatz, um eine saubere und einladende Umgebung für die Fahrgäste zu schaffen. Neben der Entfernung von Winterschmutz wurden auch Graffitis entfernt und umweltschonende Reinigungsmittel eingesetzt. Die ÖBB setzen auf Nachhaltigkeit, indem sie umweltfreundliche Kriterien in ihre Reinigungsprozesse integrieren. Während der Frühjahrsputz bereits abgeschlossen ist, bereiten sich die ÖBB auch auf den kommenden Winter vor, indem sie Winterdienstgeräte reinigen und Wartungsarbeiten an Winteranlagen durchführen. Ziel ist es, die Qualität und Sicherheit der Bahnhöfe zu erhöhen.
Waldquelle Mineralwasser ist neuer Partner der Herzläufe Österreich, einer Initiative zur Unterstützung herzkranker Kinder und deren Familien. Im Rahmen dieser Partnerschaft versorgt Waldquelle die Teilnehmer der Herzläufe, die am 7. Mai 2026 in Wien beginnen, mit Mineralwasser und Vitaminen. Zudem wird das Unternehmen die Pfandspenden der Flaschen übernehmen, um zusätzliche Mittel für die Herzkinder zu generieren. Pierre Jantzer, Marketingleiter von Waldquelle, betont die Wichtigkeit der Unterstützung für Familien in schwierigen Lebenslagen. Die Herzläufe sollen Bewusstsein für angeborene Herzfehler schaffen und die Gemeinschaft stärken. Die Zusammenarbeit zeigt Waldquelles Engagement für eine gesunde Lebensweise und die Verbundenheit mit den Menschen in Österreich.
NASA-Astronaut Anil Menon steht vor seinem ersten Einsatz auf der Internationalen Raumstation (ISS). Gemeinsam mit zwei russischen Kollegen wird er am 14. Juli an Bord der Sojus MS-29 für eine achtmonatige Mission ins All starten. Menon, der 2021 als Astronaut ausgewählt wurde, bringt umfangreiche Erfahrungen als Notfallmediziner, Ingenieur und Luftwaffenoffizier mit. Die Mission ist Teil der Expeditionen 74/75 und soll neue wissenschaftliche Erkenntnisse liefern. Die ISS dient seit über 25 Jahren als Forschungsplattform für Experimente, die auf der Erde nicht möglich wären, und bereitet NASA auf künftige Mond- und Marsmissionen vor.
Lidl öffnet am 23. April 2026 in ganz Deutschland seine Türen für den Girls’ und Boys’ Day. Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse erhalten Einblicke in verschiedene Berufsfelder, von Logistik über IT bis zum Büromanagement. Sie können praktische Erfahrungen sammeln und erfahren, wie die Arbeitsabläufe in den Filialen und Verwaltungszentren funktionieren. Das Programm soll Geschlechterklischees aufbrechen und jungen Talenten Karrierechancen im Handel aufzeigen. Neben praxisnahen Einblicken bietet Lidl Auszubildenden attraktive Vergütung, Zusatzleistungen und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Interessierte finden weitere Informationen auf der Karriere-Website von Lidl.
Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und die Europäische Verteidigungsagentur (EDA) haben eine Vereinbarung unterzeichnet, um Europas Fähigkeiten in der Erdbeobachtung gezielt auszubauen. Im Rahmen einer gemeinsamen Studie werden strategische und technologische Lücken identifiziert und eine langfristige Roadmap für Sicherheit und Verteidigung bis 2040 und darüber hinaus entwickelt. Das Projekt baut auf der bestehenden Zusammenarbeit der beiden Organisationen auf und soll Europas Resilienz und Autonomie stärken. Die Ergebnisse sollen helfen, technologische Prioritäten zu setzen und Europa auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten.
Eine neue Studie der McGill University zeigt, dass die Behandlung von Erdnüssen mit Kaltplasma deren allergenes Potenzial deutlich senken kann. Die Forschenden führen dies auf strukturelle Veränderungen der Erdnussproteine zurück, was das Risiko allergischer Reaktionen reduziert. Auch die Verarbeitungseigenschaften der Proteine für die Lebensmittelherstellung verbessern sich durch die Methode. Im Gegensatz zu herkömmlichen Hitzebehandlungen, die Geschmack und Aussehen beeinträchtigen können, bleibt bei der Kaltplasma-Methode die Qualität der Erdnüsse erhalten. Die Technik könnte künftig auch auf andere Lebensmittelallergene wie Eier oder Haselnüsse angewendet werden und so die Auswahl für Menschen mit Allergien erweitern.
Laut einer aktuellen Umfrage der Techniker Krankenkasse suchen Männer bei plötzlichen Gesundheitsproblemen häufiger die Notaufnahme auf als Frauen, die öfter warten, bis ihre Hausarztpraxis wieder öffnet. Insgesamt sind die Notaufnahmen stark frequentiert: 2024 wurden in Deutschland rund 13 Millionen Behandlungen gezählt, ein neuer Höchstwert. Die Nutzung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes bleibt gering. Die nun beschlossene Notfallreform soll mit neuen Akutleitstellen und integrierten Notfallzentren für eine bessere Versorgung und schnellere Ersteinschätzung sorgen. Die Regierung wird zur konsequenten Umsetzung aufgefordert.
Saubermacher und Meinhardt haben in Ginsheim-Gustavsburg eine hochmoderne Batterierecyclinganlage in Betrieb genommen. In der neuen Anlage werden täglich bis zu 100.000 Kilogramm Haushaltsbatterien automatisiert und mit Unterstützung künstlicher Intelligenz verarbeitet. Beim Recycling werden wichtige Rohstoffe wie hochreines Sekundärnickel zurückgewonnen, das etwa in der Stahlproduktion zum Einsatz kommt. In die Anlage, die auch Elektroaltgeräte verarbeitet, wurde ein zweistelliger Millionenbetrag investiert. Die feierliche Eröffnung fand im Beisein von Politik und Wirtschaft statt.
In Berlin wurden die Forschungszentren Si-M und BeCAT feierlich eröffnet. Die Charité und die TU Berlin bündeln damit ihre Kräfte, um innovative Therapien gegen bisher unheilbare Krankheiten zu entwickeln. Die modernen Gebäude bieten optimale Bedingungen für Spitzenforschung und fördern den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Im Fokus stehen zukunftsweisende Technologien wie 3D-Bioprinting, Multi-Organ-Chips und personalisierte Zell- sowie Gentherapien. Ziel ist es, medizinische Forschung schneller in die klinische Anwendung zu bringen und Berlins Rolle als Zentrum für Gesundheitsinnovation weiter zu stärken.
Die MSC Foundation zieht nach einem Jahr Marine Conservation Center auf den Bahamas eine positive Bilanz. Mit neuen wissenschaftlichen Partnerschaften, Korallenrestaurierung und praxisnahen Studienprogrammen für Studierende wurden wichtige Fortschritte erzielt. Über 17.000 Besucherinnen und Besucher wurden für den Schutz der Ozeane sensibilisiert und lokale Initiativen wie Strandreinigungen und Bildungsprogramme unterstützt. Das Center dient als zentrale Plattform für Forschung, Lehre und Öffentlichkeitsarbeit zum Schutz mariner Ökosysteme. Die Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Institutionen stärkt die Kapazitäten vor Ort und fördert nachhaltige Entwicklung sowie den Erhalt der Korallenriffe.
Das Lifestyle-Magazin DONNA erweitert seine "Gen D"-Initiative um ein neues Premium-Eventformat: Das "Gen D Resort" bringt Expertinnen, Prominente und Leserinnen zusammen, um über Wechseljahre, Longevity und Selbstfürsorge zu diskutieren. Das mehrtägige Event fand erstmals im Hotel Der Sonnenhof in Bad Wörishofen statt und bot ein vielseitiges Programm mit Fachvorträgen, Networking und Community-Erlebnis. Mit dem neuen Format setzt DONNA verstärkt auf Erlebnisse und will weibliche Gesundheitsthemen stärker sichtbar machen. Das Magazin entwickelt sich damit weiter zu einer plattformbasierten Marke mit neuen Erlösmodellen. Weitere Ausbaustufen sind bereits in Planung.
Die naturnahe Pflege der VERBUND-Kraftwerksdämme am unteren Inn zeigt große Wirkung: Die Neuntöter-Population hat sich seit 2022 vervierfacht. Die gezielten Maßnahmen, wie die Entwicklung artenreicher Trockenrasenflächen und das gezielte Mähen, schaffen ideale Bedingungen für seltene Vögel und Insekten. Nicht nur der Neuntöter profitiert, auch zahlreiche Wildbienen, Tagfalter und Pflanzenarten finden auf den Dämmen neue Lebensräume. Das EU-Projekt "LIFE Riverscape Lower Inn" unterstützt damit aktiv den Artenschutz und fördert die Biodiversität entlang des Flusses.
Das Medikament IMAAVY (nipocalimab-aahu) zeigt laut neuen Studiendaten von Johnson & Johnson über 120 Wochen hinweg anhaltende Wirksamkeit bei erwachsenen Patientinnen und Patienten mit generalisierter Myasthenia gravis (gMG). Die Ergebnisse der Phase-3-Studie und einer offenen Verlängerungsphase belegen eine nachhaltige Verbesserung der Krankheitskontrolle, Lebensqualität und eine Reduktion des Kortikosteroidbedarfs. Besonders profitieren konnten Patientinnen und Patienten, die über längere Zeit minimale Krankheitssymptome erreichten. Die laufende EPIC-Studie vergleicht IMAAVY erstmals direkt mit einem anderen Wirkstoff aus derselben Wirkstoffklasse. gMG betrifft weltweit etwa 700.000 Menschen und stellt eine große therapeutische Herausforderung dar.
Johnson & Johnson hat die CE-Zulassung für den ETHICON™ 4000 erhalten, einen neuen chirurgischen Tacker mit fortschrittlicher 3D-Stapling-Technologie. Das Gerät ist für offene und minimal-invasive Eingriffe in der gesamten EU zertifiziert und soll für mehr Sicherheit bei Operationen sorgen. Die Technologie optimiert die Kompression der Klammern und minimiert Komplikationen wie Blutungen und Leckagen, die sowohl Patienten als auch das Gesundheitssystem stark belasten können. Der ETHICON™ 4000 ist für verschiedene Fachrichtungen wie bariatrische, kolorektale und thorakale Chirurgie geeignet. Zukünftig soll die Technologie auch im OTTAVA™ Robotik-System eingesetzt werden. Studien zeigen, dass Johnson & Johnsons Klammergeräte zu besseren klinischen und wirtschaftlichen Ergebnissen beitragen.
Die ESA-Mission Euclid revolutioniert die Erforschung von Gravitationslinsen im Universum. Mit dem neuen Citizen-Science-Projekt „Space Warps“ können nun auch Laien auf der Plattform Zooniverse seltene Gravitationslinsen auf exklusiven Weltraumteleskop-Bildern entdecken. Ziel ist es, neue Erkenntnisse über dunkle Materie und dunkle Energie zu gewinnen. Forschende aus Deutschland sind maßgeblich an der Datenaufbereitung beteiligt. Mithilfe von maschinellem Lernen und menschlicher Begutachtung werden aus Millionen Galaxien die vielversprechendsten Linsenkandidaten herausgefiltert. Die Euclid-Mission untersucht so die Expansion des Universums und die Rolle unsichtbarer Materie.
In Österreich warnen Experten zunehmend vor den Gefahren unsachgemäß entsorgter Lithium-Ionen-Akkus. Ein aktueller Vorfall in Innsbruck, bei dem ein E-Scooter explodierte und mehrere Menschen verletzt wurden, zeigt, wie gefährlich diese Energiespeicher sein können. Falsch entsorgte Akkus können Brände oder Explosionen auslösen und stellen ein Risiko für Menschen, Gebäude und die Umwelt dar. Die Wirtschaftskammer Österreich fordert zur richtigen Entsorgung auf: Kleine Batterien gehören in Sammelboxen, größere oder beschädigte Akkus zu kommunalen Sammelstellen. Neben der Brandgefahr gehen durch falsche Entsorgung auch wertvolle Rohstoffe für das Recycling verloren.
Beim traditionellen LEO & Lions Sammeltag am 18. April 2026 zeigten sich die Wiener BILLA-Kund:innen besonders großzügig: In 27 Märkten der Hauptstadt sammelten sie gemeinsam mit den LEO und Lions Clubs haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel für Menschen in finanziellen Notlagen. Österreichweit kamen beeindruckende 118 Tonnen an Spenden zusammen. Die gesammelten Waren wurden von freiwilligen Helfer:innen an lokale Hilfsorganisationen wie Obdachloseneinrichtungen, Frauenhäuser und Sozialmärkte übergeben. So profitieren direkt armutsgefährdete Menschen von der Aktion, die seit über zehn Jahren für sozialen Zusammenhalt sorgt.
Die Universitäten der Steiermark und Kärnten setzen zum Welttag der Kreativität und Innovation am 21. April ein gemeinsames Zeichen. Mit der Aktion #ALLESUNI betonen sie die zentrale Rolle kreativen Denkens für Forschung, Wissenschaft und gesellschaftlichen Fortschritt. Der Aktionstag soll die Bedeutung von Innovation für nachhaltige Entwicklung hervorheben. Am 24. April laden die Hochschulen zur Langen Nacht der Forschung ein. Besucherinnen und Besucher können dabei die Vielfalt und den Nutzen kreativer Forschung erleben. Die Programme reichen von internationalen Stationen bis hin zu Themen wie Healthy Aging und Live-Forschung.
Google hat mit Deep Research Max eine neue Generation autonomer Forschungsagenten vorgestellt. Das System basiert auf dem fortschrittlichen Gemini 3.1 Pro-Modell und ermöglicht Unternehmen professionelle, voll zitierte Analysen, die sowohl offene Webdaten als auch eigene Datenströme einbeziehen. Nutzer können zwischen zwei Agenten wählen: Deep Research für schnelle, interaktive Anfragen und Deep Research Max für besonders umfassende, hochwertige Berichte. Die Plattform unterstützt native Grafiken, flexible Datenanbindungen und bietet Expertenanalysen für Branchen wie Finanzwesen und Life Sciences. Unternehmen profitieren von reduzierten Kosten, erhöhter Effizienz und nahtloser Integration in bestehende Google-Produkte.
Die RWA Raiffeisen Ware Austria sorgt mit ihren Agrarlaboren in Korneuburg und Lannach für die Sicherheit österreichischer Lebensmittel. Dort werden Saatgut, Boden und Feldfrüchte wie Getreide, Mais und Soja umfassend analysiert. Durch staatlich zertifizierte Kontrollen und ständige Schulungen wird die Qualität vom Anbau bis zur Ernte gewährleistet. Neben der Überprüfung von Sortenreinheit und Keimfähigkeit bieten die Labore auch Analysen entlang der gesamten Wertschöpfungskette an. Sie untersuchen Feldprodukte auf Schimmel, Pilz- und Schädlingsbefall und sind ein wichtiger Partner für Händler, Verarbeiter und Genossenschaften.
Die jüngsten Erkenntnisse des Aon Climate and Catastrophe Insight Reports zeigen, dass Überschwemmungen und Dürren weltweit deutlich zunehmen. Im Jahr 2025 verursachten Überschwemmungen wirtschaftliche Schäden von über 42 Milliarden Dollar, während Dürren zusätzliche 13 Milliarden Dollar kosteten. Besonders in den USA ist das Risiko für extreme Niederschläge und Überschwemmungen stark angestiegen. Der Bericht betont die Notwendigkeit, neue Strategien zur Risikominderung zu entwickeln. Innovative Ansätze wie naturbasierte Lösungen und amphibische Wohnkonzepte könnten helfen, Schäden zu begrenzen. Für Versicherer und Politik wird es entscheidend, Klimadaten stärker in Planung und Risikobewertung einzubeziehen.
Eine neue Studie belegt, dass Österreich über große Potenziale bei erneuerbaren Energien verfügt und seine Klimaziele bis 2040 erreichen kann, wenn der Ausbau konsequent umgesetzt wird. Besonders Photovoltaik, Windenergie und Wasserkraft bieten im Strombereich enorme Möglichkeiten, während im Wärmesektor Umweltwärme, Geothermie und Bioenergie zentrale Rollen spielen. Entscheidend für den Erfolg sind der Ausbau der Strom- und Wärmenetze, die Integration von Speichern sowie die Nutzung bestehender Gebäude- und Infrastrukturflächen. Die Studie liefert eine wichtige Datengrundlage für politische und wirtschaftliche Entscheidungen und zeigt verschiedene Entwicklungspfade für die Energiewende auf.
Zum 100. Geburtstag der verstorbenen Queen Elizabeth II. hat die anglikanische Kirche von England ein besonderes Gebet veröffentlicht. Damit würdigt sie das Leben und Wirken der Monarchin, die 2022 verstorben ist. Die Kirche hebt insbesondere ihr christliches Zeugnis, ihre Fürsorge für Bedürftige und ihr starkes Pflichtbewusstsein hervor. Elizabeth II. war von 1952 bis 2022 Königin und zugleich weltliches Oberhaupt der Kirche von England. In dieser Rolle hatte sie maßgeblichen Einfluss auf die Ernennung der Bischöfe und betonte stets die Bedeutung ihres Glaubens für ihre Regentschaft.
Wissenschaftler haben in der Nähe von Quebec City eine 450 Millionen Jahre alte, neue Quallenart identifiziert: Paleocanna tentaculum. Die außergewöhnlich gut erhaltenen Fossilien wurden in Saint-Joachim gefunden und liefern wertvolle Einblicke in die Entwicklungsgeschichte der Medusozoen. Die Fundstelle zählt zu den artenreichsten Fossilienlokalitäten des Ordoviziums weltweit. Die Entdeckung unterstreicht die Bedeutung von Quebecs Fossilienfunden und könnte zu weiteren spektakulären Entdeckungen führen. Die Fossilien werden im Musée de paléontologie et de l’évolution in Montreal weiter erforscht.
EURONICS Deutschland eG hat gemeinsam mit Industriepartnern Elektrogeräte aus einer Adventskalenderaktion an die Organisation Tugi helps e.V. gespendet. Die Spende umfasst Notebooks, Fernseher und einen Kühlschrank, die an eine Jugendschutzeinrichtung in Stuttgart übergeben wurden. Tugi helps e.V. unterstützt seit 2025 Kinder und Jugendliche in der Region Stuttgart, insbesondere in Kinderhospizen und Kinderschutzeinrichtungen. Mit der Aktion fördert EURONICS die sinnvolle Nutzung von Technik und unterstreicht ihr soziales Engagement in der Region.
Die Universitäten der Steiermark und Kärnten rücken zum Welttag der Kreativität und Innovation die Bedeutung von kreativem Denken in Wissenschaft und Forschung ins Zentrum. Mit einem gemeinsamen Aktionstag und dem Hashtag #ALLESUNI unterstreichen sie, wie wichtig neue Ideen für gesellschaftlichen Fortschritt und nachhaltige Entwicklung sind. Am 24. April laden die Hochschulen im Rahmen der Langen Nacht der Forschung die Öffentlichkeit dazu ein, Forschung und Innovation hautnah zu erleben. Das vielfältige Programm reicht von internationalen Stationen über Live-Forschung bis zu Themen wie gesundes Altern und zeigt, wie inspirierend Wissenschaft sein kann.
Viele gesetzlich Versicherte sind mit den Leistungen ihrer Krankenkasse beim Zahnarzt unzufrieden. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Für 46 Prozent der Befragten mit Interesse an einer Zahnzusatzversicherung sind gekürzte Kassenleistungen der Hauptgrund für den zusätzlichen Schutz. Neben teurem Zahnersatz sind auch Prophylaxe-Maßnahmen und künftig erwartete Behandlungen wichtige Motive für eine Zusatzversicherung. Besonders hochwertige Füllungen, Implantate und professionelle Zahnreinigung stehen im Fokus. Rein ästhetische Leistungen wie Bleaching spielen hingegen eine untergeordnete Rolle.
Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat 18 in Österreich erhältliche Schnuller getestet. Dabei wurden in sechs Produkten Spuren des umstrittenen Schadstoffs Bisphenol A (BPA) gefunden, obwohl dieser in Schnullern seit 2011 verboten ist. Besonders problematisch zeigte sich ein Schnullerset von Shein, das ein erhöhtes Erstickungsrisiko aufwies. Trotz dieser Mängel schnitten zwölf Produkte im Test mit „sehr gut“ ab und waren frei von BPA. Der VKI warnt vor möglichen Verunreinigungen in der Produktion und fordert strengere Kontrollen zum Schutz der Kleinkinder.
Am 21. Mai 2026 findet die Präsentation des INTERSPORT Ballreports 2026 im ÖFB Campus in Wien statt. Die Umfrage untersucht die Bedeutung von Fußball und Ballsportarten im Alltag und deren Potenzial für mehr Bewegung. Neben den Ergebnissen werden kulinarische Highlights und Möglichkeiten zum Austausch geboten.
2024 entschieden sich 9,4 % der weiblichen Auszubildenden für den Beruf der Medizinischen Fachangestellten. Bei den Männern war der Kraftfahrzeugmechatroniker mit 7,5 % die Nummer eins. Auch die Berufe Kauffrau für Büromanagement und Zahnmedizinische Fachangestellte waren bei Frauen gefragt, während Männer besonders oft Fachinformatiker oder Elektroniker wählten. Rund 475.100 neue Ausbildungsverträge wurden 2024 abgeschlossen, davon fast zwei Drittel von Männern. Die Zahlen zeigen, dass die Berufswahl weiterhin stark vom Geschlecht geprägt ist. Am Girls’ Day und Boys’ Day sollen Jugendliche Berufe kennenlernen, in denen sie unterrepräsentiert sind.
Im Thüringer Wald wurde ein weiterer Luchs freigelassen: Kuder Gabriel aus den rumänischen Karpaten verstärkt seit kurzem die dortige Population, die nun mindestens acht Tiere umfasst. Die Auswilderung ist Teil des Projekts „Luchs Thüringen – Europas Luchse vernetzen“, das die Rückkehr der scheuen Raubkatze nach Thüringen fördert. Mithilfe eines GPS-Senders wird Gabriels Eingewöhnung genau beobachtet. Das Projekt lebt von internationaler Zusammenarbeit und unterstützt auch das Monitoring in Rumänien. Der Thüringer Wald spielt eine Schlüsselrolle als Verbindungsglied zwischen den Luchsvorkommen im Harz und Bayerischen Wald. Ziel ist der Aufbau einer stabilen Luchspopulation in Mitteleuropa.
Der Jahresbericht 2025/26 von Amnesty International warnt vor einer schleichenden Erosion der Menschenrechte in Österreich. Besonders Geflüchtete, Frauen und armutsbetroffene Menschen waren 2025 von Verschärfungen betroffen: Abschiebungen erfolgten selbst in Krisenländer, sichere Fluchtwege wurden blockiert und Frauenrechte erlebten Rückschritte. Auch Überwachung und Einschränkungen der Versammlungsfreiheit nahmen zu. Die Armut bleibt auf hohem Niveau, während die Regierung Reformen plant, die die Lage weiter verschlechtern könnten. Österreichs Glaubwürdigkeit auf internationaler Ebene gerät dadurch zunehmend ins Wanken.
Die NASA bereitet gemeinsam mit SpaceX den 34. Versorgungsflug zur Internationalen Raumstation ISS vor. Der Start der Dragon-Kapsel ist frühestens am 12. Mai in Florida geplant. Medienvertreter aus den USA können sich für die Berichterstattung akkreditieren und erhalten nach Prüfung eine Bestätigung. Mit an Bord sind neben Lebensmitteln und Ausrüstung auch spannende wissenschaftliche Experimente. Dazu zählen ein Holz-Bauteil zur Behandlung von Osteoporose, Untersuchungen zu roten Blutkörperchen im All sowie ein neues Messgerät für geladene Teilchen, das Auswirkungen auf Stromnetze und Satelliten hat.
Die NASA hat einen wichtigen Meilenstein für ihre nächste Mondmission erreicht: Der zentrale Raketenteil für Artemis III wurde erfolgreich vom Montagewerk in New Orleans zum Kennedy Space Center in Florida transportiert. Damit rückt die geplante bemannte Mondlandung im Jahr 2027 ein Stück näher. Nach der Ankunft werden die letzten Ausstattungen und die vertikale Integration des Raketenkerns durchgeführt. Die Artemis-III-Mission soll Astronauten an Bord des Orion-Raumschiffs in den Mondorbit bringen und ist Teil der langfristigen NASA-Pläne, eine dauerhafte menschliche Präsenz auf dem Mond zu etablieren und den Weg für spätere Marsmissionen zu ebnen.
World Vision Österreich weist anlässlich des Earth Day auf die gravierenden Auswirkungen des Klimawandels in ärmeren Regionen hin. Die Organisation fördert die Wiederbegrünung durch die Methode der Farmer Managed Natural Regeneration (FMNR), entwickelt von Tony Rinaudo. Diese Technik nutzt bestehendes Wurzelwerk, um neues Grünland zu schaffen, ohne kostenintensive Neupflanzungen. In 27 Ländern hat World Vision bereits Millionen Hektar fruchtbar gemacht, was nicht nur die Landverödung stoppt, sondern auch die landwirtschaftlichen Erträge steigert. Dies sichert die Lebensgrundlagen der Menschen und reduziert Konflikte um Ressourcen.
Am 24. April 2026 lädt die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) zur „Langen Nacht der Forschung“, bei der neun Institute in Wien, Salzburg und St. Pölten ihre Türen für die Öffentlichkeit öffnen. Besucher:innen können spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte gewinnen, die von Lungengesundheit über Pandemievorsorge bis hin zur Kriegsfolgenforschung reichen. Interaktive Stationen ermöglichen es den Teilnehmenden, selbst aktiv zu werden und die Forschung hautnah zu erleben. Die Veranstaltung ist kostenlos und bietet ein umfangreiches Programm mit mehr als 3.000 Punkten in ganz Österreich. Ziel ist es, das Interesse an Wissenschaft zu fördern und den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft zu stärken.
Der Coca-Cola Inclusion Run hat das 43. Vienna City Marathon Wochenende mit rund 1.000 Teilnehmer:innen eröffnet und ein starkes Zeichen für Inklusion gesetzt. Bürgermeister Michael Ludwig und andere prominente Persönlichkeiten gaben den Startschuss. Die Veranstaltung fördert das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung und hebt die Bedeutung von Inklusion im Sport hervor. Besonders das neue Unified Runner Format, bei dem Athlet:innen von Special Olympics gemeinsam mit Prominenten liefen, machte Inklusion erlebbar. Die Erlöse des Laufs kommen Special Olympics Österreich zugute. Der Event zeigt, wie wichtig solche Plattformen für die Gesellschaft sind und wird auch als Auftakt für die Nationalen Special Olympics Sommerspiele in Wien genutzt.
Philips integriert das Radiology Information System (RIS) und das Picture Archiving and Communication System (PACS) zu einer einheitlichen Plattform. Durch die tiefe Verzahnung beider Systeme können Radiologinnen, Radiologen sowie medizinische Technologinnen und Technologen direkt aus ihrer gewohnten Benutzeroberfläche auf kontextbezogene Daten zugreifen. Das Wechseln zwischen den Systemen entfällt, was den Arbeitsalltag erleichtert und den Workflow effizienter gestaltet. Besonders im Befundungsprozess sorgt die Integration für Zeitersparnis und eine verbesserte Patientenversorgung, indem alle relevanten Informationen zentral verfügbar sind.
Ein neuartiger biomimetischer Gewebeersatz aus dem 3D-Drucker steht nun für medizinische Anwendungen bereit. Entwickelt wurde das innovative Material vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP und dem NMI. Es kombiniert gezielte mechanische Eigenschaften mit biologischer Funktionalität und kann flexibel an verschiedene Anforderungen angepasst werden. Das Material basiert auf einer Polyurethanacrylat-Folie, einer 3D-gedruckten Metastruktur und einer Kollagenschicht. Es zeigt eine gute Zellverträglichkeit und eignet sich für vielfältige Anwendungen, etwa als Ersatz für Herzbeutel, Blutgefäße oder Haut. Die Entwicklung könnte die Leistungsfähigkeit von Implantaten deutlich verbessern.
Rund um den Welthormontag rückt das Kepler Universitätsklinikum die Bedeutung einer frühzeitigen Erkennung und Behandlung von Pubertätsstörungen bei Kindern und Jugendlichen in den Fokus. Solche Störungen können sich durch einen zu frühen, verspäteten oder ausbleibenden Pubertätsbeginn äußern und sowohl körperliche als auch seelische Belastungen verursachen. Das Expertisezentrum für Wachstum und Osteologie bietet umfassende Diagnostik und individuelle Therapien, die von Hormonersatz bis zu psychologischer Begleitung reichen. Besonders betont wird, wie wichtig es ist, Auffälligkeiten nicht zu tabuisieren und rechtzeitig ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Das BMW Group Werk Regensburg hat seine neue Umwelterklärung für das Jahr 2025 veröffentlicht, die von einem unabhängigen TÜV-Gutachter geprüft wurde. Die Erklärung dokumentiert umfassende Maßnahmen im Umwelt- und Klimaschutz, darunter ressourcenschonende Produktionsverfahren, nachhaltige Verkehrslogistik und Biodiversitätsprojekte. Das Werk geht dabei über gesetzliche Anforderungen hinaus und integriert Umweltbelange fest in die Unternehmensstrategie. Seit mehr als vier Jahrzehnten zählt das Werk zu den führenden Produktionsstandorten der BMW Group. Neben der Fertigung verschiedener Antriebsarten setzt Regensburg auf Digitalisierung und Zirkularität. Jüngste Auszeichnungen bestätigen die Vorreiterrolle des Standorts in Sachen Nachhaltigkeit und Produktion.
Von 24. April bis 1. Mai 2026 steht Europa im Zeichen der jungen Generation: Die Europäische Jugendwoche bringt Jugendliche, Organisationen und Institutionen zusammen, um Engagement und aktive Beteiligung sichtbar zu machen. In Österreich koordiniert der OeAD zahlreiche Veranstaltungen und kreative Projekte, die das freiwillige Engagement junger Menschen hervorheben. Mehr als die Hälfte der 15- bis 29-Jährigen engagiert sich freiwillig, wie der Freiwilligenbericht 2026 zeigt. EU-Programme wie das Europäische Solidaritätskorps und Erasmus+ fördern diese Aktivitäten und laden Organisationen ein, ihre Projekte sichtbar zu machen. Ziel der Jugendwoche ist es, den Zusammenhalt und die Solidarität in Europa zu stärken.
Heuschnupfen betrifft derzeit viele Menschen: Mehr als 15 Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden laut Robert Koch-Institut darunter. Unbehandelt kann sich die Pollenallergie zu allergischem Asthma entwickeln, wovon bis zu 40 Prozent der Betroffenen betroffen sind. Die DAK-Gesundheit reagiert darauf mit einer kostenlosen Telefon-Hotline am 28. April, bei der Expertinnen und Experten Fragen zu Ursachen, Kreuzallergien und Behandlungsmöglichkeiten beantworten. Neben Informationen zu Therapien wie der Hyposensibilisierung geben die Fachleute Tipps, wie sich Beschwerden im Alltag lindern lassen. Die Hotline steht allen Interessierten offen und ist von 8 bis 20 Uhr erreichbar.
Oliver Meermann wurde im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes im Französischen Dom in Berlin offiziell als neues hauptamtliches Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe eingeführt. Gemeinsam mit Thomas Mähnert übernimmt er zentrale Aufgaben, darunter die Weiterentwicklung des Bevölkerungsschutzes, die zivil-militärische Zusammenarbeit und den Rettungsdienst. Meermann bringt langjährige Erfahrung aus verschiedenen Führungspositionen bei den Johannitern mit und folgt auf Jörg Lüssem, der die Organisation nach 35 Jahren verlässt. Das neue Präsidium der Johanniter-Unfall-Hilfe wurde ebenfalls eingesegnet.
Österreich nimmt offiziell an der EXPO 2027 in Belgrad teil. Regierungskommissär Philipp Gady unterzeichnete gemeinsam mit serbischen Vertretern den Teilnahmevertrag. Der Österreich-Pavillon wird als Bühne für Innovation, Kreativität und wirtschaftliche Stärke dienen und zentrale Themen wie Nachhaltigkeit, Talententwicklung und europäische Werte in den Fokus rücken. Die EXPO 2027 steht unter dem Motto „Play for Humanity – Sport and Music for All“ und wird mit über 130 Nationen und rund 4,1 Millionen Besuchern das größte internationale Ereignis in Südosteuropa. Österreich nutzt die Teilnahme, um seine Rolle als Brückenbauer in der Region zu stärken und heimischen Unternehmen neue Chancen zu eröffnen.
Porsche engagiert sich erneut als Hauptsponsor beim „Kinder-Lebens-Lauf“, der auf 7.000 Kilometern quer durch Deutschland und erstmals auch durch weitere europäische Länder führt. Ziel der Aktion ist es, die Aufmerksamkeit für die wichtige Arbeit von Kinderhospizen zu erhöhen und betroffenen Familien mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Der Lauf macht an über 130 Stationen Halt, darunter auch bei Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen. Mit verschiedenen Aktionen und prominenter Unterstützung sollen Berührungsängste abgebaut und das Thema Kinderhospizarbeit stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden.
Die Diözese Bozen-Brixen startet mit "Offene Wunden, offen reden" einen Podcast, der sich der Aufarbeitung und Prävention von Missbrauch innerhalb der Kirche widmet. Der Podcast begleitet die Endphase des Projekts "Mut zum Hinsehen" und zeigt, wie Prävention in verschiedenen kirchlichen Bereichen umgesetzt wird. Gastgeber ist der Theologe Peter Beer. In sieben Folgen werden zentrale Fragen rund um Missbrauch, Aufarbeitung und Prävention behandelt. Neben Betroffenen kommen auch kirchliche Vertreter zu Wort. Die Diözese gilt in Italien als Vorreiterin bei der Aufarbeitung und Prävention von Missbrauchsfällen.
Das Philipp Schwartz Forum 2026 brachte in Berlin rund 370 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung zusammen, um das zehnjährige Jubiläum der Philipp Schwartz-Initiative zu feiern. Im Zentrum standen der Austausch über Wissenschaftsfreiheit und die Unterstützung von Forschenden, die in ihren Herkunftsländern bedroht sind. Diskutiert wurden die Herausforderungen durch globale Konflikte, die Bedeutung internationaler Netzwerke und die Rolle der Politik für den Schutz akademischer Freiheit. In Workshops und Panels wurden zudem praktische Tipps für die Integration und Karriereförderung in Deutschland vermittelt.
Das Kompetenzzentrum internationale Pflege (KiP) in München hat nach umfassender Modernisierung seine eigenen Räumlichkeiten auf dem Bildungscampus der München Klinik bezogen. Bis zu 500 internationale Pflegekräfte können dort jährlich das Anerkennungsverfahren absolvieren, unterstützt durch hochmoderne Simulationstechnik und gezielte Sprachförderung. Das neue Zentrum soll die Integration ausländischer Fachkräfte beschleunigen und die Wartezeiten deutlich verkürzen. Das KiP bietet neben digitalen Lernplattformen und einer E-Bibliothek auch realitätsnahe Trainingsräume für verschiedene Pflegebereiche. Durch die AZAV-Zertifizierung werden die Kosten für Arbeitgeber gesenkt, was das Angebot besonders attraktiv macht. Ziel ist es, langfristig die Gesundheitsversorgung in München zu stärken.
Die Landwirtschaftliche Rentenbank setzt im Auftrag des Umweltministeriums die neue „Palu“-Förderrichtlinie um. Ziel ist die dauerhafte Wiedervernässung von Moorböden, um den Klimaschutz zu stärken und die Freisetzung von Treibhausgasen zu verringern. Eigentümer und Bewirtschafter von Moorflächen können Zuschüsse bis zu 100 % für Beratung, Planung, Umsetzung und Kompensation erhalten. Gefördert werden auch innovative Bewirtschaftungsformen wie Paludikulturen. Die Maßnahmen sind freiwillig und richten sich an verschiedene Akteure, darunter Unternehmen und Verbände. Weitere Informationen und Antragsdetails finden sich auf der Webseite der Rentenbank.
Eine neue Studie des Fraunhofer IEE zeigt, wie Wärmepumpen künftig die Stromnetze belasten und welche Chancen ein flexibler Betrieb bietet. Mithilfe realer Messdaten und Simulationen wurden erstmals verlässliche Tageslastprofile und Gleichzeitigkeitsfaktoren für verschiedene Wärmepumpentypen erstellt. Das hilft Netzbetreibern, Lastspitzen besser einzuschätzen und Netzausbau gezielter zu planen. Die Analyse verdeutlicht, dass Flexibilität im Betrieb Lastspitzen verringern kann, aber auch Strommarktanreize die Netzbelastung erhöhen könnten. Die Studie liefert eine wichtige Grundlage für die künftige Planung und Integration von Wärmepumpen und anderen elektrischen Lasten im Energiesystem.
München plant, rund 150 neue Bäume in der Innenstadt zu pflanzen, um die Aufenthaltsqualität und den Schutz vor Hitze zu verbessern. Die hohen Kosten von etwa 95.000 Euro pro Baum resultieren laut Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. vor allem aus aufwendigen Tiefbauarbeiten und nicht aus dem Preis der Bäume selbst. Der BdB warnt davor, die Begrünung der Städte durch pauschale Kostenvergleiche in Misskredit zu bringen. Alternative Lösungen wie großvolumige Pflanztröge könnten in bestimmten Bereichen eine flexible und günstigere Ergänzung sein. Eine differenzierte Diskussion und transparente Kostenkommunikation werden gefordert.
Seit zehn Jahren bietet das Horizonte-Programm der Berliner Wasserbetriebe jungen Menschen mit Fluchthintergrund oder schwierigen Bildungsbiografien eine Einstiegsqualifizierung. Rund 130 Teilnehmer:innen haben das Programm bereits absolviert, 78 davon starteten anschließend eine Ausbildung beim Unternehmen – eine Erfolgsquote von 60 Prozent. Das Programm vermittelt praktische Fähigkeiten im Ausbildungszentrum sowie Sprachförderung und unterstützt die Jugendlichen individuell. Die Berliner Wasserbetriebe schaffen damit neue Perspektiven und bilden motivierte Fachkräfte in technischen, kaufmännischen und akademischen Berufen aus.
Die mentale Gesundheit von Studierenden gewinnt an Bedeutung, besonders in deutschen Großstädten wie Berlin. Die Media University of Applied Sciences in Berlin startet dazu ein innovatives Praxisprojekt. Gemeinsam mit der Fürstenberg Foundation aus Hamburg soll das Wohlbefinden von Studierenden gezielt gefördert werden. Das Projekt setzt neue Impulse im Hochschulbereich.
Beim 27. Arktisdialog in Potsdam trafen sich Forschende, politische Vertreter und Indigene, um über nachhaltige und gerechte Arktisforschung zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen neue Formen der Zusammenarbeit, bei denen langfristige Beziehungen und gemeinsames Wissen zentral sind. Besonders betont wurde die Bedeutung von vertrauensvollen Partnerschaften und die Einbindung indigener Perspektiven in Forschungsprojekte. Praxisbeispiele wie das SQUEEZE- und das BIRGEJUPMI-Projekt zeigten, wie ko-produktive Forschung gelingen kann. Dabei wurde deutlich, dass klassische Förderstrukturen oft zu unflexibel sind und nachhaltige Kooperationen erschweren. Gefordert wird mehr Flexibilität und Kontinuität in der Forschungsförderung.
Eine aktuelle Umfrage von BILD der FRAU und Forsa zeigt: 21 Prozent der Deutschen verzichten 2026 auf einen bereits geplanten Urlaub. Hauptgründe dafür sind gestiegene Kosten und Unsicherheit aufgrund der weltpolitischen Lage. Besonders Frauen sehen sich gezwungen, Reisepläne zu streichen. Die Umfrage ist Teil des neuen Formats „FRAUEN = MEINUNG!“, das wöchentlich die Stimmungslage von mindestens 1000 Frauen erfasst. Die vollständigen Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe von BILD der FRAU veröffentlicht.
In Österreich wurden 2025 insgesamt 121 Wölfe nachgewiesen, mehr als im Vorjahr. Dennoch ist die Zahl der Rudel auf acht gesunken und es gibt nur wenige Jungtiere. Gleichzeitig wurden mehr Wölfe getötet und auch die Zahl der gerissenen Nutztiere ist gestiegen. Der WWF fordert verstärkte Herdenschutzmaßnahmen, da Abschüsse laut Studien keine nachhaltige Lösung bieten. Stabile Wolfsrudel könnten hingegen zur Beruhigung der Situation beitragen und das Ökosystem positiv beeinflussen. Das Österreichzentrum Bär, Wolf, Luchs koordiniert das Management großer Beutegreifer.
Drei Monate nach dem Brandunglück in Crans-Montana ziehen die Suva-Kliniken eine positive Zwischenbilanz. Die Versorgung der verletzten Patientinnen und Patienten erfolgt koordiniert in Zusammenarbeit mit Behörden und Partnerorganisationen. Erste Rehabilitationserfolge zeigen die Wirksamkeit der integrierten Versorgung, die von der Akutbehandlung bis zur Rehabilitation reicht. 16 Patienten konnten bereits entlassen werden und kehren schrittweise in ihren Alltag zurück. Die enge Zusammenarbeit zwischen Akutmedizin und Rehabilitation wird als entscheidend für den Genesungsprozess hervorgehoben. Aktuell befinden sich 8 Patienten in intensiver Rehabilitation, während weitere 16 in den kommenden Wochen erwartet werden. Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten ist die bestmögliche Versorgung der Betroffenen.
Der Bayerische Rundfunk veranstaltet 2026 erneut den Girls' und Boys' Day, bei dem rund 100 Jugendliche verschiedene Berufsfelder im Medienbereich kennenlernen können. In neun Workshops erhalten Schülerinnen und Schüler Einblicke in Berufe wie Mediengestaltung, IT, Veranstaltungsmanagement und Büromanagement. Praktische Übungen in Schnitt, Kamera, Programmierung und Plakatgestaltung stehen im Mittelpunkt. Besondere Highlights sind Workshops zur App-Entwicklung, eine eigene Showproduktion im Studio sowie ein Abschlussprogramm mit den Bergfreundinnen und der Präsentation innovativer KI-Projekte. Das PULS Talente Programm und das YouTube-Format JobChallenge runden den Tag ab.
Das Programm für den Spanien-Besuch von Papst Leo XIV. im Juni steht fest. Auftakt ist eine große Gebetswache mit Jugendlichen in Madrid, gefolgt von einem Gottesdienst und einer Prozession auf der Plaza de Cibeles. Ein weiterer Höhepunkt ist die feierliche Einweihung des Jesus-Turms der Sagrada Família in Barcelona, die auf den 100. Todestag von Antonio Gaudí fällt. Zum Abschluss der Reise besucht der Papst die Kanarischen Inseln. Dort stehen zwei große Gottesdienste auf dem Programm, bei denen sich das Kirchenoberhaupt auch über die Situation der ankommenden Bootsmigranten informieren möchte. Die Veranstaltungen finden im Stadion von Gran Canaria und im Hafen von Santa Cruz auf Teneriffa statt.
Mit der Aktion „Ticket mit Herz“ lädt die Caritas Veranstalter aus Kultur und Sport ein, mit jedem verkauften Ticket Menschen in Not zu unterstützen. Am Beispiel des Fußballspiels SV Seekirchen gegen Wacker Innsbruck am 14. März 2026 kamen so 1.000 Euro für soziale Projekte zusammen. Das Prinzip ist einfach: Pro Ticket wird ein Betrag, etwa ein Euro, an die Caritas gespendet oder ein freiwilliger Solidaritätszuschlag angeboten. Die Caritas ruft weitere Partner dazu auf, sich an der Initiative zu beteiligen und so gemeinsam ein Zeichen der Solidarität zu setzen.
Die Live-Sendung "Fahndung Österreich" von ServusTV hat erfolgreich mehrere Betrugsversuche im Zusammenhang mit einem Love Scam verhindert. Während der Sendung, die am 15. April ausgestrahlt wurde, meldeten sich zahlreiche Zuschauer mit Informationen über einen Betrüger, der sich als Schlagersänger Gottfried Würcher ausgab. Eine Frau aus Deutschland, die in den Betrug verwickelt war, hatte bereits Geld überwiesen und plante, einen Kredit aufzunehmen. Dank der schnellen Reaktion der Polizei und der Aufklärung durch die Sendung konnten weitere finanzielle Schäden abgewendet werden. Die enge Zusammenarbeit zwischen ServusTV und dem Bundeskriminalamt zeigt die Bedeutung von Prävention und Sensibilisierung im Kampf gegen Internetbetrug.
Das BLEIB BERG F.X. Mayr Retreat widmet sich vom 01. bis 14. Juni 2026 der Hormonbalance. Die renommierte Hormonexpertin Marianne Krug bietet individuelle Sprechstunden an, um Gästen zu helfen, hormonelle Dysbalancen zu verstehen und das innere Gleichgewicht zu stärken. Hormonelle Veränderungen betreffen sowohl Frauen als auch Männer, wobei Symptome wie Müdigkeit, Gewichtszunahme und Stimmungsschwankungen häufig auf ein Ungleichgewicht hinweisen. Krug betont, dass ein gesundes Hormon-Gleichgewicht keine Frage des Alters, sondern der Achtsamkeit ist. Durch fundierte Beratung zu Fruchtbarkeit, Ernährung und Lebensstil können Gäste ihre Vitalität und Lebensqualität zurückgewinnen. Eine frühzeitige Buchung wird empfohlen.
QIAGEN stellt auf dem AACR-Jahrestreffen 2026 in San Diego innovative Lösungen für die Krebsforschung vor. Im Mittelpunkt stehen automatisierte Systeme zur Probenvorbereitung, Single-Cell-Analysen, Genom-Profilierung und Datenanalyse. Besonders hervorgehoben werden die Plattformen QIAsymphony Connect und QIAsprint Connect, die Laborabläufe standardisieren und die Effizienz steigern sollen. Mit der Einführung der QIAGEN Discovery Platform setzt das Unternehmen zudem auf Künstliche Intelligenz zur Unterstützung der Arzneimittelentwicklung. QIAGEN will damit die Verarbeitung und Interpretation komplexer biologischer Daten in der Onkologie maßgeblich verbessern.
IBM und Partner haben beim Q4Bio Challenge-Wettbewerb bahnbrechende Fortschritte in der Anwendung von Quantencomputern für die Gesundheitsforschung erzielt. Fünf der sechs Finalistenteams nutzten IBM-Quantenhardware, um komplexe Probleme in Bereichen wie Medikamentenentwicklung, Genomik und Biomarker-Entdeckung zu lösen. Besonders erfolgreich war ein Projekt zur Simulation von Krebstherapien mittels Quantenalgorithmen. Die Ergebnisse zeigen, dass Quantencomputer zunehmend in der Lage sind, reale biowissenschaftliche Fragestellungen zu bewältigen. Durch hybride Ansätze, die klassische und Quantenressourcen kombinieren, entstehen neue Möglichkeiten für medizinische Durchbrüche und eine beschleunigte Forschung im Gesundheitswesen.
Arian Henning hat seine Promotion zum Thema „Rechtfertigung durch lernende Systeme" abgeschlossen. Seine Arbeit erforscht, wie algorithmische Systeme im Rechtswesen eingesetzt werden können, ohne die Prinzipien des Rechtsstaats zu gefährden. Im Fokus steht die Frage, wie Entscheidungen von Algorithmen nachvollziehbar und gerechtfertigt werden können, insbesondere wenn deren Entscheidungslogik schwer rekonstruierbar ist. Henning entwickelt einen normativen Begriff der Erklärbarkeit und zeigt in einer Studie mit über 4.000 Teilnehmenden, dass kontrafaktische Erklärungen die Fairnesswahrnehmung deutlich steigern. Die Arbeit verbindet juristische und informatische Ansätze und liefert wichtige Impulse für den Einsatz künstlicher Intelligenz im Recht.
Greenpeace International hat vor dem Amsterdamer Bezirksgericht einen wichtigen Schritt in seinem Verfahren gegen den Pipeline-Konzern Energy Transfer gemacht. Die Umweltorganisation wehrt sich gegen sogenannte SLAPP-Klagen, die ihrer Meinung nach dazu dienen, Kritiker mundtot zu machen. Das Gericht entscheidet bis Juni 2026, ob die Klage von Energy Transfer abgewiesen oder ausgesetzt wird. Parallel laufen in den USA weitere Prozesse, nachdem ein Gericht Energy Transfer 345 Millionen Dollar zusprach. Greenpeace kämpft sowohl in den Niederlanden als auch in den USA weiter gegen die Klagen und sieht den Fall als Präzedenz für den Umgang mit Konzernklagen gegen Aktivisten.
In Münster haben sich Vertreter der Landesregierung Nordrhein-Westfalens, gesellschaftliche Träger und WestLotto zu einer Konferenz getroffen, um das Lotto-Prinzip als Stütze des gesellschaftlichen Zusammenhalts zu würdigen. Ein erheblicher Anteil der Lotterieeinnahmen fließt direkt an das Land und unterstützt damit Sport, Wohlfahrt, Kunst, Kultur sowie Denkmal- und Naturschutz. Seit 1955 hat WestLotto über 33 Milliarden Euro für das Gemeinwohl bereitgestellt. Besonders betont wurde die Bedeutung der Lotteriegelder für gemeinnützige Organisationen wie die Freie Wohlfahrtspflege. Die Beteiligten bekräftigten, das Lotto-Prinzip auch künftig nachhaltig stärken zu wollen.
Papst Leo XIV. hat die katholische Kirche in Italien dazu aufgerufen, die Verbrechen sexuellen Missbrauchs offen anzuerkennen und sich der Wahrheit zu stellen. In einer Botschaft zum zweiten nationalen Treffen kirchlicher Missbrauchsbeauftragter betonte er, dass die Kirche das Leid der Opfer nicht verdrängen dürfe. Die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in Italien verläuft bislang nur schleppend. Während die Diözese Brixen-Bozen bereits eine umfassende Studie präsentierte, konzentrieren sich die meisten anderen Diözesen noch immer nur auf Fälle ab dem 21. Jahrhundert. Der Papst mahnt, die Kirche dürfe sich nicht aus Angst vor Skandalen verschließen.
Am Mittwochabend sorgte eine Bombendrohung am Haus von John Prevost, dem Bruder von Papst Leo XIV., im US-Bundesstaat Illinois für Aufregung. Nach einer gründlichen Durchsuchung gab die Polizei jedoch Entwarnung. Es gab keine Verletzten, und die evakuierten Anwohner konnten zurückkehren. Die Ermittlungen zur Herkunft der Drohung laufen weiter. Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund jüngster Spannungen zwischen Papst Leo XIV. und US-Präsident Donald Trump. Trump hatte zuvor auf seiner Plattform den anderen Bruder des Papstes gelobt und zugleich die Haltung von Leo XIV. im US-Iran-Konflikt kritisiert.
In Wolfsburg beginnt ein innovatives Modellprojekt zur Optimierung der Abwasserreinigung. Ziel ist es, Spurenstoffe wie Arzneimittel- und Reinigungsmittelrückstände effizienter zu entfernen und so die Wasserqualität in der Aller sowie im Grundwasser und in landwirtschaftlich genutzten Gebieten zu verbessern. Kernstück des Projekts ist eine vierte Reinigungsstufe in der Kläranlage, bei der erstmals Membranfiltration, regenerierbares Adsorberharz und Aktivkohle kombiniert werden. Zusätzlich werden am Klinikum Wolfsburg Maßnahmen zur Reduktion von Röntgenkontrastmitteln umgesetzt. Das Vorhaben gilt als Referenz für künftige Kläranlagen in Deutschland.
Mit zwei neuen Ausschreibungen fördern das BMIMI und der Klima- und Energiefonds innovative Klima-Partnerschaften in Österreichs Städten. Großstädte ab 50.000 Einwohner:innen sowie Klein- und Mittelstädte zwischen 10.000 und 50.000 Einwohner:innen können sich um Förderungen bewerben. Insgesamt stehen 11 Millionen Euro für Projekte zur Verfügung, die Klimaneutralität, Klimawandelanpassung und nachhaltige Stadtentwicklung vorantreiben sollen. Gefördert werden Kapazitätsaufbau, innovative Projekte und die Schaffung lernender Umgebungen. Die Initiativen laufen bis September 2026 und sollen Städte als zentrale Akteure der Transformation stärken. Für Interessierte gibt es eine Infoveranstaltung am 5. Mai 2026.
Der Bitkom-Verband hat 17 Schulen aus Deutschland und dem Ausland als neue Smart Schools ausgezeichnet. Diese Vorreiterschulen setzen innovative Konzepte zur Digitalisierung im Unterricht um und fördern digitale Kompetenzen wie den Umgang mit KI, Social Media und Fake News. Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs lautet "Resilienz & Verantwortung: Digitale Medienbildung". Erstmals wurde auch ein Sonderpreis vergeben: Die St. Benedikt Schule in Düsseldorf erhielt ihn für ein KI-basiertes Simultanübersetzungsprojekt, das sprachliche Barrieren im Unterricht abbaut. Das Smart-School-Netzwerk wächst damit auf über 150 Schulen weltweit.
Die München Klinik Bogenhausen bietet ab sofort ein strukturiertes Lungenkrebs-Screening für Raucherinnen und Raucher an. Möglich wird dies durch eine neue Kassenleistung, die seit April gilt und Menschen mit erhöhtem Risiko eine frühzeitige Diagnose mittels Computertomographie ermöglicht. Das Ziel ist, Lungenkrebs rechtzeitig zu erkennen und so die Überlebenschancen deutlich zu verbessern. Das zertifizierte Lungenkrebszentrum arbeitet interdisziplinär und setzt auf höchste Qualitätsstandards. Zusätzlich engagiert sich die Klinik in der Prävention, etwa durch Aufklärung an Schulen und kreative Projekte, um Jugendliche frühzeitig vor den Gefahren des Rauchens zu warnen.
Die FH Wiener Neustadt zeigt in einem praxisnahen Projekt, wie nachhaltige Markenkommunikation und Produktentwicklung zusammenwirken. Studierende des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsberatung arbeiteten an neuen Ideen für das Wiener Start-up NALOOP, das nachfüllbare, nachhaltige Deodorants anbietet. Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Marketing und Marktkommunikation“ entwickelten die Studierenden kreative Produktkonzeptionen und Markteinführungskampagnen, darunter die „NALOOP Mommy Edition“ und „NALOOP Frozen Berry“. Zudem erarbeiteten Studierende des 5. Semesters Kommunikationsstrategien für die Produkte, die auf umfassenden Analysen basierten. Ein herausragendes Kampagnenkonzept stellte die nachhaltige Wirkung der Deodorants in den Mittelpunkt. Die Zusammenarbeit zwischen Studierenden und Unternehmensgründern führte zu innovativen Ansätzen und inspirierte das Unternehmen für die Zukunft.
SPAR Österreichische Warenhandels-AG setzt sich aktiv für Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen ein. Drei Viertel der Beschäftigten sind Frauen, und die Marktleitungen im Salzburger Land sind gleichmäßig zwischen den Geschlechtern verteilt. Das familienfreundliche Arbeitsumfeld mit flexibler Dienstplanung wird von sowohl weiblichen als auch männlichen Mitarbeitenden geschätzt. SPAR-Geschäftsführerin Patricia Sepetavc betont die Bedeutung von Leistung, Engagement und Teamgeist und möchte die Sichtbarkeit starker Frauen im Unternehmen fördern. Ein Beispiel ist Bernadette Pernhofer, die als Mutter und Quereinsteigerin erfolgreich eine SPAR-Filiale leitet und dabei auf die Unterstützung ihrer Familie setzt. SPAR fördert nicht nur weibliche Führungskräfte, sondern bietet auch Männern die Flexibilität, um ihre familiären Verpflichtungen wahrzunehmen.
Die NASA hat Voyager Technologies für ihre siebente private Astronautenmission zur Internationalen Raumstation (ISS) ausgewählt. Der Start ist frühestens 2028 in Florida geplant. Die Mission mit dem Namen VOYG-1 wird bis zu 14 Tage an Bord der ISS verbringen. Es ist das erste Mal, dass Voyager Technologies für eine solche Mission ausgewählt wurde. Das Unternehmen wird vier Crewmitglieder vorschlagen, die nach Genehmigung gemeinsam mit NASA und internationalen Partnern trainieren. Die Mission soll den Ausbau der kommerziellen Raumfahrt fördern und neue Technologien im All testen. Damit verfolgt die NASA langfristig das Ziel, mehrere privat betriebene Raumstationen und weitere Weltraumforschung zu ermöglichen.
Tchibo präsentiert die FESCHD Smartphone-Halterung, die nicht nur Radfahrern Komfort bietet, sondern auch soziale Verantwortung übernimmt. Für jedes verkaufte Produkt werden Fahrräder für Menschen in Entwicklungsregionen finanziert. Die innovative Halterung sorgt für eine sichere Befestigung des Smartphones beim Radfahren und ist ab sofort online erhältlich. Mit der Mission, Mobilität in entwicklungsschwachen Regionen zu verbessern, setzt FESCHD auf hochwertige Materialien und Handarbeit in Deutschland.
Die SmartFactoryOWL in Lemgo feiert ihr zehnjähriges Bestehen als führende Forschungsfabrik für Industrie 4.0. Als Gemeinschaftsprojekt von Fraunhofer IOSB-INA und der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe hat sie sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft etabliert. Unternehmen profitieren von praxisnahen Innovationen, etwa in den Bereichen Energiemanagement und Robotik. Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung kognitiver und humanoider Robotik, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Beim OpenFactoryDay am 9. Mai können Besucher das Ökosystem und neueste Technologien der digitalen Transformation live erleben.
Die Rockefeller Foundation unterstützt das International Rescue Committee (IRC) mit 10 Millionen US-Dollar, um innovative, KI-basierte Lösungen für Menschen in Konflikt- und Krisengebieten zu entwickeln. Ziel ist es, neue, kosteneffiziente Hilfsmodelle zu schaffen, die besonders in fragilen Staaten eingesetzt werden können, wo bestehende Systeme oft versagen. Im Mittelpunkt stehen Projekte wie KI-gestützte Impfkampagnen, moderne Diagnostik für Gesundheitshelfer und vorausschauende Hilfsmaßnahmen bei Wetterkatastrophen. Durch die Zusammenarbeit sollen Innovationen schneller skaliert und neue Finanzierungswege für nachhaltige humanitäre Hilfe erschlossen werden.
In Bremen wird ein wichtiger Schritt zur Wärmewende gesetzt: swb und BRESTADT haben eine Absichtserklärung zum Fernwärmeanschluss des Neubauprojekts „Bremer Hof“ unterzeichnet. Das innovative Modell „Fernwärme Plus“ verbindet Wärme- und Kälteversorgung, wodurch Energie besonders effizient genutzt und CO₂ eingespart werden kann. Ab 2027 entsteht auf dem Gelände des Parkhaus Mitte ein modernes Quartier mit Wohnen, Arbeiten und Kultur. Die Anbindung der Innenstadt an das Fernwärmenetz beginnt ebenfalls 2027, weitere Ausbauphasen sind geplant. Ziel ist eine nachhaltige Infrastruktur für die Bremer Innenstadt.
Kaufland ruft die K-Classic Delikatess Salami 1A fettreduziert 100g zurück. Grund ist ein Nachweis von Shigatoxin-produzierenden E. coli (STEC) in mehreren Chargen dieses Produkts, das bundesweit verkauft wurde. Besonders gefährdet sind Säuglinge, Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, da eine Infektion zu schweren Durchfällen führen kann. Kunden werden dringend gebeten, die betroffene Salami nicht zu verzehren und sie in jeder Kaufland-Filiale zurückzugeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Kassenbon erstattet. Kaufland hat das Produkt umgehend aus dem Verkauf genommen.
Die ukrainische Post hat eine Sonderbriefmarke zu Ehren von Papst Leo XVI. herausgegeben. Damit würdigt die Ukraine das Engagement des Papstes für die Rückführung ukrainischer Kinder, die während des russischen Angriffskriegs verschleppt wurden. Die Briefmarke zeigt Leo XVI., wie er ein ukrainisches Kind segnet und symbolisiert die Hoffnung auf Frieden. Die Geste steht auch für die Verbesserung der Beziehungen zwischen dem Vatikan und der Ukraine. In der Vergangenheit gab es Spannungen, insbesondere nach umstrittenen Äußerungen von Papst Franziskus. Die neue Briefmarke betont die Bedeutung des Schutzes ukrainischer Kinder und die Rolle der Kirche im aktuellen Konflikt.
Mainova startet erneut die Aktion „Mainova-Trikots für Vereine“ und verlost zum 19. Mal 500 vergünstigte Trikotsätze an Breitensportvereine im Umkreis von 100 Kilometern um Frankfurt. Die Bewerbungsphase läuft vom 13. April bis 25. Mai online. Erstmals stammen die Trikots von adidas und werden individuell mit Vereinsnamen und Nummern versehen. Mit der Aktion unterstützt Mainova Sportvereine finanziell und fördert den Teamgeist. Bewerben können sich Teams aus verschiedenen Sportarten wie Fußball, Handball oder Volleyball. Die Gewinner erhalten ihre Trikots rechtzeitig vor Saisonbeginn im August oder September.
Amazon hat gemeinsam mit PetArmor und Best Friends Animal Society ein innovatives KI-Tool entwickelt, das potenzielle Haustieradoptierende mit passenden Hunden und Katzen aus Tierheimen zusammenbringt. Nutzer geben ihre Wünsche per Text ein, etwa nach Energielevel oder Wohnsituation, und erhalten daraufhin individuelle Tierprofile aus ganz Amerika. Die Initiative ist Teil der „Protect Playtime“-Kampagne, die auch KI-generierte Videos, verbesserte Tierheim-Infrastruktur und Spendenaktionen über Streaming umfasst. Ziel ist es, mehr Tiere aus Tierheimen in liebevolle Zuhause zu vermitteln und die Zahl der Tötungen deutlich zu senken.
Die Firma Govinda Natur GmbH ruft vorsorglich ihre Bio-Moringa-Kapseln in den Größen 45 g und 100 g zurück. Betroffen sind die Chargen 2025201611 und 2025201610 mit Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2027. Grund für den Rückruf ist ein Salmonellenfund, der zu gesundheitlichen Problemen wie Durchfall, Fieber oder Erbrechen führen kann. Kundinnen und Kunden werden gebeten, die betroffenen Produkte nicht zu verzehren und sie im Handel zurückzugeben. Der Kaufpreis wird erstattet. Wer das Produkt bereits konsumiert hat und Symptome verspürt, sollte ärztlichen Rat einholen.
Mehr als 400 Hochschulen in den USA nutzen das Google AI for Education Accelerator-Programm, um Studierende, Lehrende und Mitarbeitende kostenlos mit praxisnahen KI-Kenntnissen auszustatten. Das Programm umfasst unter anderem das Google AI Professional Certificate, das von Experten entwickelt wurde und von der American Council on Education anerkannt ist. Zahlreiche namhafte Universitäten wie Texas A&M oder Michigan bieten diese KI-Ausbildung bereits an und ermöglichen so einen direkten Einsatz der erlernten Fähigkeiten im Berufsalltag. Ziel ist es, die nächste Generation optimal auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten und KI-Kompetenzen breit zu verankern.
Fitbit erweitert seinen persönlichen Gesundheitscoach und macht ihn weltweit für mehr Nutzer verfügbar. Ab sofort können Anwender in 37 Ländern und in 32 verschiedenen Sprachen auf das Coaching-Programm zugreifen, das sowohl für iOS- als auch Android-Nutzer im kostenlosen und im Premium-Bereich angeboten wird. Mit dem Update wird auch die VO2Max-Funktion integriert, die die Ausdauerleistung misst und direkt mit dem Coach verknüpft wird. Nutzer in den neu unterstützten Ländern erhalten das Update in den kommenden Wochen automatisch in ihrer Fitbit-App.
Nicht-produzierende Öl- und Gasbrunnen in Kanada stoßen laut einer neuen Studie von McGill University deutlich mehr mikrobielles Methan aus als bisher angenommen. Die Emissionen liegen rund 1.000-mal höher als frühere Schätzungen vermuten ließen. Besonders betroffen sind ehemalige oder nie genutzte Bohrlöcher, von denen viele in Westkanada liegen. Die Forscher analysierten 401 Brunnen und fanden in 23 Prozent mikrobielles Methan. Die Erkenntnisse werfen neue Fragen zur Entstehung und zum Austritt des Gases auf. Ein besseres Verständnis der Emissionsquellen ist entscheidend, um Maßnahmen zur Reduktion von Methanlecks anzugehen.
GE HealthCare hat die digitale Integration des bkActiv Ultraschallsystems mit dem Medtronic Stealth AXiS Navigationssystem angekündigt. Diese Verbindung ermöglicht Echtzeit-Bildgebung während Schädeloperationen und vereinfacht den Workflow für Neurochirurgen, indem Planung, Navigation und Robotik in einem System vereint werden. Durch die Integration erhalten Chirurgen präzise Informationen zum anatomischen Verlauf, was die Sicherheit und das Vertrauen bei Eingriffen erhöht. Das System hilft zudem, Veränderungen wie den sogenannten „Brain Shift“ zu erkennen und unterstützt mit speziellen Softwarefunktionen die Abläufe im Operationssaal.
Forscher des Max-Planck-Instituts entdeckten, dass Larven der klonalen Räuberameise Ooceraea biroi ein spezielles Duftsignal, das Pheromon MEHMP, aussenden. Dieses Signal unterdrückt die Eiablage der erwachsenen Ameisen und sorgt dafür, dass sich die Arbeiterinnen auf die Brutpflege konzentrieren. Die Studie zeigt, dass die Larven damit eine aktive Rolle in der Steuerung des Ameisenlebens einnehmen. Die Synchronisation zwischen Fortpflanzung und Brutpflege wird durch dieses Pheromon ermöglicht. Die Forscher wollen nun klären, wie die Ameisen das Signal wahrnehmen und ob ähnliche Mechanismen auch bei anderen Ameisenarten existieren.
Die IMC Fachhochschule Krems intensiviert ihre langjährige Zusammenarbeit mit Vietnam und setzt neue Meilensteine in Bildung, Gesundheit und internationaler Kooperation. Im Rahmen einer Delegationsreise wurden strategische Vereinbarungen mit den Universitäten in Hanoi und Hue unterzeichnet, die den Austausch und die Entwicklung gemeinsamer Programme in Pflege, Medizin und Tourismus vorantreiben. Neben akademischer Kooperation steht auch der kulturelle und wirtschaftliche Austausch im Fokus. Ein Letter of Intent zwischen Krems und Hue erweitert die Partnerschaft auf Stadtentwicklung und Kulturerhalt. Die IMC Krems positioniert sich als Brückenbauer zwischen Europa und Asien und setzt auf nachhaltige, praxisnahe Projekte.
Die IMC Fachhochschule Krems wurde auf der Plattform Studiumfinden.com mit mehreren Awards und Qualitätssiegeln für ihre hohe Studienqualität prämiert. Grundlage der Auszeichnungen sind ausschließlich verifizierte Bewertungen von Studierenden und Alumni, die besonders die Qualität der Lehre, Organisation und die praxisnahe Ausrichtung loben. Neben der Gesamtinstitution wurden auch einzelne Studiengänge, wie Gesundheits- und Krankenpflege, für herausragende Zufriedenheit und Weiterempfehlung ausgezeichnet. Die Ergebnisse belegen die nachhaltige Qualität und die hohe Weiterempfehlungsrate der Hochschule im DACH-Raum.
Der WDR trauert um Mario Adorf, einen der bedeutendsten Charakterdarsteller des deutschen und internationalen Films. Adorf prägte mit seiner außergewöhnlichen Schauspielkunst zahlreiche WDR-Produktionen und hinterlässt eine große Lücke in der Film- und Fernsehlandschaft. Im Laufe seiner Karriere wirkte er in über 200 Kino- und Fernsehfilmen mit und wurde vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erhielt er 2024 den Ehrenpreis des Deutschen Fernsehpreises für sein Lebenswerk. Seine Rollen in Klassikern wie 'Die Blechtrommel' oder 'Die verlorene Ehre der Katharina Blum' bleiben unvergessen.
Der beliebte Städtewettbewerb von enviaM und MITGAS startet am 9. Mai in Lengenfeld. In diesem Jahr treten 23 Kommunen aus vier Bundesländern auf dem Fahrrad gegeneinander an. Ziel ist es, in sechs Stunden möglichst viele Kilometer zu sammeln und damit Geld für gemeinnützige Projekte zu erradeln. Der Wettbewerb findet im Rahmen verschiedener Stadt- und Gemeindefeste statt. Die siegreiche Kommune erhält 8.000 Euro, auch die übrigen Teilnehmer gehen nicht leer aus. Die Veranstaltungsreihe endet am 4. Oktober in Lauter-Bernsbach.
Der niederländische Erzbischof Hubertus van Megen übernimmt das Amt des Apostolischen Nuntius in Deutschland. Papst Leo XIV. ernannte den erfahrenen Diplomaten, der zuvor unter anderem in Afrika und bei den UN tätig war, zum neuen Papstbotschafter in Berlin. Van Megen folgt auf den Kroaten Nikola Eterovic, der altersbedingt ausscheidet. Die deutschen Bischöfe begrüßen den neuen Nuntius und betonen die Bedeutung der Brückenfunktion zwischen Rom und der deutschen Kirche. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz würdigte zudem die Arbeit und die kritischen Beiträge des scheidenden Botschafters Eterovic.
Eine neue Umfrage des WWF zeigt: 76 Prozent der Österreicher halten Renaturierungsmaßnahmen für wichtig. Besonders hoch ist die Zustimmung im Burgenland, in Niederösterreich, Kärnten und Salzburg. Die Mehrheit befürwortet auch finanzielle Investitionen sowie den Abbau umweltschädlicher Subventionen zugunsten der Natur. Die Befragten sehen Vorteile vor allem beim Trinkwasserschutz, Hochwasserschutz und der Verringerung von Hitzebelastung. Laut WWF ist die Wiederherstellung natürlicher Ökosysteme angesichts der Klima- und Biodiversitätskrise eine der drängendsten Aufgaben der kommenden Jahre.
Die Volkshilfe würdigt am Welt-Roma-Tag die kulturelle Vielfalt und Selbstorganisation der Rom*nja und Sinti*zze in Österreich. Mit dem geplanten Rom*nja-Denkmal wird ein neues Zeichen für Sichtbarkeit und Anerkennung gesetzt. Der Tag erinnert an den Beginn der internationalen Bürgerrechtsbewegung und hebt die Bedeutung von Vielfalt als Ressource für soziale Gerechtigkeit hervor. Seit über 20 Jahren stärkt das Projekt THARA gezielt die gesellschaftliche Teilhabe von Rom*nja und Sinti*zze. Trotz wichtiger Fortschritte fordert die Volkshilfe weiterhin konsequente Maßnahmen gegen Antiromaismus sowie faire Chancen in Bildung, Arbeit und Gesundheit, um Gleichberechtigung nachhaltig zu sichern.
Forscher der McGill University haben eine innovative Methode entwickelt, um nachhaltige Materialien herzustellen. Sie ließen sich dabei von den natürlichen Klebstoffen der Miesmuschel und den Zellulosefasern der Mistel inspirieren. Durch die Kombination eines im Labor erzeugten Miesmuschel-Proteins mit modifizierten Zellulose-Nanokristallen aus Holz gelang es, mikroskopische Flüssigkeitstropfen zu erzeugen, die sich zu komplexen Strukturen zusammenfügen. Die so entstandenen Gerüste können mehrfach aufgelöst und neu geformt werden, was einen nachhaltigen Herstellungsprozess ermöglicht. Zudem sind die Materialien nicht toxisch für menschliche Zellen und könnten künftig auch in der Biomedizin eingesetzt werden.
Immer mehr Frauen in Oberösterreich geraten durch hohe Lebenshaltungskosten, fehlende Kinderbetreuung und unsichere Einkommen in existenzielle Not. Die Caritas-Sozialberatung unterstützte im Vorjahr über 12.700 Menschen, mehr als die Hälfte davon Frauen. Besonders betroffen sind Alleinerziehende, die trotz Arbeit oft kaum über die Runden kommen und mit Schulden kämpfen. Die Caritas hilft mit Beratung, Lebensmittelgutscheinen und Zuschüssen zu Fixkosten. Diese Unterstützung wird durch Spenden aus der jährlichen Haussammlung ermöglicht. Ehrenamtliche sammeln in den Pfarren, damit betroffene Familien rasch und unbürokratisch Hilfe erhalten.
Die vierte Ausgabe der internationalen ICILS-Studie startet in Deutschland unter neuer Leitung in Bochum und Frankfurt. Ziel ist es, die digitalen Kompetenzen von Achtklässlern im internationalen Vergleich zu erfassen. Neben technischen Fähigkeiten werden auch Einstellungen zum Lernen mit digitalen Medien und das digitale Wohlbefinden untersucht. Mit computerbasierten Tests und Fragebögen werden Kompetenzen wie Informationsbewertung und Computational Thinking gemessen. Erstmals fließen Aufgaben zur künstlichen Intelligenz und Aspekte des digitalen Wohlbefindens ein. Die Ergebnisse werden 2029 veröffentlicht und sollen Impulse für die Weiterentwicklung der Bildung liefern.
Satellitendaten der vergangenen Jahre belegen: Die nächtliche Beleuchtung auf der Erde nimmt weltweit zu, jedoch mit starken regionalen Schwankungen. Während in China und Indien die Urbanisierung für hellere Nächte sorgt, führen Energiesparmaßnahmen und Konflikte in Europa und der Ukraine zu einem Rückgang der Lichtemissionen. Besonders deutlich ist der Rückgang in Frankreich und der Ukraine sichtbar. Erstmals wurden für diese Analyse tägliche Satellitenbilder ausgewertet, was eine bisher unerreichte Detailtiefe ermöglicht. Ein europäischer Forschungsvorschlag sieht vor, künftig mit einem eigenen Satelliten noch genauere Daten zu gewinnen, um Lichtverschmutzung und Energieverbrauch besser zu verstehen.
Ab dem 1. Juli 2026 treten umfassende Änderungen in der D-Arzt-Abrechnung in Kraft. Die Neuerungen betreffen insbesondere die Grundleistungen und arthroskopische Operationen, die nun neu bewertet und legendiert werden. Eine bedeutende Verbesserung ist die Möglichkeit, die Nr. 1 auch neben anderen Leistungen wie Wundbehandlungen oder Röntgenuntersuchungen abzurechnen, was zu einer gezielten Honorarsteigerung führt. Zudem werden neue Leistungen für Beratungsaufwand und Kommunikationsstörungen eingeführt. Bei arthroskopischen Eingriffen entfallen künftig Abrechnungsketten, und es gibt einen neuen Materialzuschlag. Die BDC-Akademie informiert in einem Webinar über die Änderungen.
Renalfa Solarpro Group und RGreen Invest haben ein Joint Venture gegründet, um in Rumänien und Polen großangelegte Hybridprojekte für erneuerbare Energien mit modernen Speichersystemen zu entwickeln. Im Rahmen der Kooperation investieren beide Partner jeweils 200 Millionen Euro Eigenkapital, um eine Projektpipeline im Gesamtwert von rund 800 Millionen Euro zu finanzieren. Das neue Unternehmen setzt auf innovative Technologien zur Stromerzeugung, Speicherung und Optimierung, insbesondere für Rechenzentren und CO2-arme Industrien. Die Wiener Kanzlei Schönherr beriet Renalfa umfassend bei der Transaktion, die am 30. März 2026 abgeschlossen wurde.
Eine internationale Studie unter Beteiligung der ÖAW zeigt, dass sich Baumgrenzen weltweit nicht nur aufgrund steigender Temperaturen verschieben. Zwar wandern 42 Prozent der Baumgrenzen nach oben, doch 25 Prozent gehen sogar zurück. Die Forscher betonen, dass neben dem Klimawandel vor allem Veränderungen in der Landnutzung, wie etwa die Aufgabe von Almen, eine große Rolle spielen. Auch natürliche Störungen wie Waldbrände, die oft durch menschliche Aktivitäten verstärkt werden, beeinflussen die Entwicklung. Die Studie macht deutlich, dass Baumgrenzen ein komplexes Zusammenspiel aus Klima, menschlichem Einfluss und Naturereignissen widerspiegeln und kein reines Symbol für den Klimawandel sind.
Die Kardiologie der München Klinik Schwabing präsentiert sich nach umfassender Modernisierung in neuem Glanz. Im frisch renovierten Haus 6 stehen nun top-ausgestattete Funktionsräume und ein hochmodernes Herzkatheterlabor zur Verfügung, was eine optimale Versorgung der Patientinnen und Patienten ermöglicht. Ein innovatives Strahlenschutzsystem sorgt zudem für mehr Komfort und Sicherheit beim Personal. Am 15. April lädt die Klinik Interessierte zum Tag der offenen Tür ein. Besucher können die neue Kardiologie live erleben, an interaktiven Herzchecks teilnehmen und sich über aktuelle Diagnose- und Therapieverfahren informieren. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Am IMC Krems startet das Forschungsprojekt GreenTouch, das Klimakompetenz in der Ergotherapie mithilfe von Extended Reality (XR) stärken will. Forschende, Ergotherapeutinnen und Klientinnen entwickeln gemeinsam praxisnahe XR-Lernszenarien, die Klima, Gesundheit und Alltag verbinden. Der Co-Creation-Prozess sorgt dafür, dass das Wissen aus der Praxis direkt in die Entwicklung einfließt. Die Projektergebnisse werden auch in die Ausbildung integriert: Studierende testen die XR-Szenarien in einer eigenen Lehrveranstaltung und geben Feedback. Ziel ist es, nachhaltige Handlungsmöglichkeiten für die Gesundheitsberufe zu schaffen und so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Eine Studie der Universität für Weiterbildung Krems zeigt, dass effektive Zusammenarbeit in Multiteam-Systemen – etwa bei COVID-19-Test- und Nachverfolgungsprojekten – von Vertrauen, Kommunikation und pro-sozialen Dynamiken abhängt. In Krisensituationen ist ein gemeinsamer Sinn über Organisationsgrenzen hinweg entscheidend, um Konflikte zu vermeiden und effizientes Arbeiten zu ermöglichen. Klassische Führungsmodelle stoßen unter hoher Unsicherheit an ihre Grenzen. Stattdessen sind offene Kommunikation, flache Hierarchien und die Förderung unterschiedlicher Perspektiven gefragt. Das Konzept des „Teaming“ wird als Schlüsselkompetenz für dynamische Herausforderungen hervorgehoben.
Die neue Website www.gemeinsamessen.at bietet umfassende Informationen rund um gesunde und ausgewogene Ernährung in Kindergärten und Schulen. Sie unterstützt bei der Planung von Jausen, Speisenangeboten, Buffets und Automatenbefüllungen und liefert praktische Rezepte sowie Tipps für vegetarische Ernährung. Die Plattform richtet sich an Leitungen, Pädagog:innen und Verpflegungsanbieter:innen und verlinkt zu Beratungsstellen in den Bundesländern. Ziel ist es, Kinder früh für gesunde Ernährung zu begeistern und Übergewicht vorzubeugen. Die Website bietet praxisnahe Unterstützung für eine nachhaltige Ernährung im Schul- und Kindergartenalltag.
EDEKA und vier Molkereien entwickeln gemeinsam mit wissenschaftlicher Unterstützung ein neues System zur Reduktion von Emissionen in der Milchproduktion. Ziel ist es, die Lieferketten klimafreundlicher zu gestalten und einen einheitlichen Standard für Datenerhebung und Emissionsberechnung zu schaffen. Das Projekt richtet sich an konventionelle Milchbetriebe und soll eine breite Wirkung entfalten. In der aktuellen Phase werden Maßnahmen nach Klimawirkung, Wirtschaftlichkeit und Umsetzbarkeit bewertet. Schulungen und Praxistests für Landwirte sind geplant. Ab 2027 sollen besonders wirksame Klimaschutzmaßnahmen flächendeckend umgesetzt werden. Die Beteiligten wollen so eine transparente und skalierbare Branchenlösung schaffen.
Junge Erwachsene, die aus der Kinder- und Jugendhilfe kommen, stehen in Österreich mit 18 Jahren plötzlich auf eigenen Beinen. Ihnen fehlt oft das familiäre und soziale Netzwerk, das andere junge Menschen beim Start ins Erwachsenenleben unterstützt. Die Herausforderungen reichen von Wohnungssuche bis zur Ausbildungswahl und werden durch die fehlende Vorbereitung im System verschärft. Eine Studie der Universität Klagenfurt zeigt, dass die Rolle der Familie – insbesondere von Geschwistern – oft unterschätzt wird. Gesellschaftliche Erwartungen an Elternschaft beeinflussen die Praxis der Jugendhilfe stark. Experten fordern daher, das Verständnis von Familie zu erweitern und mehr Unterstützung für Care-Leaver bereitzustellen.
Mit den steigenden Temperaturen beginnt die Fahrradsaison, jedoch steigt auch das Risiko von Fahrradunfällen, insbesondere bei E-Bikes. Aktuelle Daten zeigen, dass im Jahr 2024 rund 9.800 Personen nach E-Bike-Unfällen im Krankenhaus behandelt werden mussten, was eine Verdopplung der Verletzten seit dem E-Bike-Boom darstellt. Die häufigsten Ursachen für Unfälle sind Unachtsamkeit, Ablenkung und nicht angepasste Geschwindigkeit, wobei viele Unfälle ohne Fremdbeteiligung geschehen. Die wechselhaften Wetterbedingungen tragen zusätzlich zur Gefährdung bei. Zudem wird oft unterschätzt, dass die gesetzliche Unfallversicherung nicht alle Folgekosten abdeckt, was die Notwendigkeit einer privaten Unfallversicherung unterstreicht.
Eine aktuelle Studie von Oral-B und Marketagent untersucht das Zahnpflegeverhalten der Österreicher:innen. Fast die Hälfte der Befragten putzt ihre Zähne zu selten und zu kurz, während 42 % ihre Zahnbürste nicht regelmäßig wechseln. Besonders bei der Generation Z gibt es Wissenslücken über die Auswirkungen schlechter Zahngesundheit auf die allgemeine Gesundheit. Die Studie zeigt auch, dass viele Eltern nicht regelmäßig kontrollieren, ob ihre Kinder richtig Zähne putzen. Die Salzburger:innen schneiden in der Zahnpflege besser ab als der österreichische Durchschnitt. Oral-B bietet Produkte an, um gesunde Zahnputzgewohnheiten zu fördern und aufzuklären. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass es sowohl beim Zähneputzen als auch in der Gesundheitsbildung Aufholbedarf gibt.
Die Energie AG Oberösterreich hat die Förderung für den Tausch und die Reparatur von Haushaltsgeräten bis zum 30. September 2026 verlängert. Seit 2006 wurden bereits 84.000 Altgeräte durch energieeffiziente Modelle ersetzt. Neu in diesem Jahr ist die Reparaturförderung, die es ermöglicht, defekte Geräte zu reparieren und eine zweite Chance zu geben. Kunden können bei beiden Aktionen bis zu 100 Euro Förderung erhalten. Die Aktion unterstützt die regionale Wirtschaft durch 160 Partnerbetriebe, die fachkundige Beratung anbieten. Die Förderung gilt für Geräte, die den höchsten Energieeffizienzstandards entsprechen, und umfasst auch gestaffelte Boni beim Neukauf sowie Gutscheine für Reparaturen.
Die TUI Care Foundation hat die Initiative TUI Futureshapers Global ins Leben gerufen, um kleinen und mittleren Tourismusunternehmen weltweit finanzielle Unterstützung und Mentoring zu bieten. Diese Initiative zielt darauf ab, nachhaltige Geschäftspraktiken zu fördern und soziale Impulse zu stärken. Durch zinsgünstige Darlehen und maßgeschneiderte technische Unterstützung sollen bis zu elf Unternehmen in den nächsten zwei Jahren gefördert werden. Die Initiative hat bereits in einer Pilotphase sieben Unternehmen in Asien, Afrika und der Karibik unterstützt, die neue Arbeitsplätze geschaffen und nachhaltige Praktiken integriert haben. Beispiele wie One One Cacao in Jamaika und PashooPakshee in Indien zeigen, wie lokale Unternehmen durch nachhaltige Ansätze profitieren können. TUI Futureshapers Global wird in Partnerschaft mit der UnTours Foundation umgesetzt und ist Teil eines globalen Programms zur Unterstützung von Unternehmern in 48 Ländern.
Die Gesundheitsschule Evelyn Deutsch feiert ihr 26-jähriges Bestehen als Pionierin der Aromapflege in Österreich. Gegründet von Evelyn Deutsch-Grasl, bietet die Schule praxisnahe Weiterbildung für Pflegekräfte und Interessierte an natürlicher Gesundheit. Das Angebot umfasst Seminare zu ätherischen Ölen, Heilpflanzen und deren Anwendung in verschiedenen Lebensbereichen, darunter auch Onkologie und Geriatrie. Ein besonderes Highlight ist der 2. Aromapflegekongress, der am 27. Mai 2026 in Salzburg stattfinden wird. Ziel der Schule ist es, Menschen zu unterstützen, ihre Gesundheit auf natürliche Weise zu stärken und die Aromapflege als komplementäre Methode zu fördern.
Eine aktuelle Umfrage von CEWE zum Tag des Haustieres zeigt, dass jeder dritte Österreicher große Freude an der Beschäftigung mit seinem Haustier hat. Diese Aktivitäten sind emotional bedeutend und stehen auf einer Stufe mit dem Anschauen von Fotos. Die Umfrage hebt hervor, dass die Bindung zwischen Menschen und ihren Haustieren stark ist, was sich auch in der Beliebtheit von Haustierfotos in persönlichen Fotoprodukten widerspiegelt. Michael Pollaschak, Marketing Director von CEWE Österreich, betont die Wichtigkeit, besondere Momente mit Haustieren festzuhalten. Im digitalen Zeitalter gewinnen solche Erinnerungen an Bedeutung, besonders an Anlässen wie dem Tag des Haustieres. Zudem wird auf den bevorstehenden CEWE Photo Award 2026 hingewiesen, der Fotobegeisterte weltweit einlädt, besondere Momente festzuhalten.
Die BILLA Aktion „I leb‘ für mein‘ Verein!“ beginnt am 9. April und bietet BILLA Kund:innen die Möglichkeit, durch das Sammeln von Losen ihren Lieblingssportverein zu unterstützen. Pro 15 Euro Einkaufswert erhalten die Kunden ein Los, das sie einem teilnehmenden Verein zuordnen können. Die gesammelten Lose können gegen mehr als 100 attraktive Gratisprämien eingetauscht werden, darunter Neuheiten wie ein Fotoshooting oder ein Erste-Hilfe-Kurs. Die Aktion fördert österreichische Amateur-Sportvereine und stärkt den Gemeinschaftsgeist. Teilnehmende Vereine können sich kostenlos registrieren und auch an verschiedenen Challenges teilnehmen, um zusätzliche Lose und Preise zu gewinnen. BILLA setzt sich damit weiterhin aktiv für den österreichischen Sport und die Förderung des Nachwuchses ein.
Kundinnen und Kunden von SPAR in Salzburg können auch 2026 ihre Pfandgutschriften am Pfandautomaten spenden, um die regionalen Freiwilligen Feuerwehren zu unterstützen. Diese Initiative, die bereits 2025 erfolgreich war, ermöglicht es den Spendern, direkt der Feuerwehr zu helfen, die für ihren Standort zuständig ist. SPAR setzt auf wechselnde Partnerorganisationen, um verschiedene gesellschaftliche Anliegen zu unterstützen. Im Jahr 2025 gingen die Spenden an die Hilfsorganisation Rettet das Kind. Die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren wird als wichtiges Signal für Sicherheit und Gemeinschaft gewertet, und SPAR betont die Bedeutung des regionalen Bezugs bei den Spenden. Die Initiative zeigt die Hilfsbereitschaft der österreichischen Bevölkerung und wird durch die Unterstützung von SPAR und EUROSPAR fortgeführt.
CREMER Melasse und Deutsche Tiernahrung Cremer präsentieren sich 2026 erstmals gemeinsam auf der agra Landwirtschaftsausstellung in Leipzig. Das Flüssigfutter-Team lädt Partner und Kunden aus der Region zum persönlichen Austausch ein und stellt innovative Lösungen für eine effiziente und zukunftsorientierte Tierernährung vor. Die agra gilt als zentrale Plattform für die Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft in Ost- und Mitteldeutschland. Besucher erhalten am Gemeinschaftsstand umfassende Einblicke in die neuesten Entwicklungen und können sich direkt mit Experten austauschen.
Die NASA bietet Medienvertretern am 8. April die Gelegenheit, die Artemis-II-Crew während ihrer Rückreise vom Mond zu befragen. Das virtuelle Pressegespräch mit den vier Astronauten wird live auf dem NASA-YouTube-Kanal übertragen. Medienvertreter können sich bis zum selben Tag anmelden, um Fragen zu stellen. Die Artemis-II-Mission hat bereits mehrere Meilensteine erreicht, darunter einen erfolgreichen Start, das manuelle Steuern der Orion-Kapsel sowie einen historischen Mondflug. Die Mission ist Teil des Artemis-Programms, das die Grundlage für künftige bemannte Marsflüge schafft.
Eine groß angelegte Studie, an der die Universität Innsbruck beteiligt ist, untersucht die analytische Robustheit in den Sozial- und Verhaltenswissenschaften. Die Ergebnisse zeigen, dass unterschiedliche Analysemethoden selbst bei identischen Datensätzen zu variierenden Schlussfolgerungen führen können. Dies weist auf die Notwendigkeit hin, analytische Variabilität zu berücksichtigen, um das Vertrauen in wissenschaftliche Ergebnisse zu stärken. Die Studie, die im Fachjournal Nature veröffentlicht wurde, umfasst 504 Re-Analysen von 100 zuvor veröffentlichten Studien und zeigt, dass die Wahl der Analysemethode einen signifikanten Einfluss auf die Ergebnisse hat. Die Forscher plädieren für mehr Transparenz durch Multi-Analysen und betonen, dass eine einzige Analyse oft nicht das volle Ausmaß der Unsicherheit widerspiegelt.
Papst Leo XIV. hat eine bewegende Botschaft an die vom Krieg betroffenen Christen im südlibanesischen Ort Debel gesendet. Zum Osterfest drückte er Mitgefühl und väterliche Nähe aus und ermutigte die Gläubigen, trotz der schwierigen Lage Hoffnung zu bewahren. Die Region leidet besonders unter den anhaltenden Kämpfen zwischen Israel und der Hisbollah. Bereits im Dezember 2025 hatte der Papst den Libanon besucht, um Solidarität zu zeigen. Mit seinem Oster-Schreiben will er den Menschen in Debel Kraft und Zuversicht schenken.
Der Bremer Energiedienstleister swb unterstützt auch in diesem Jahr wieder Bildungsprojekte im Land Bremen. Insgesamt 22 Schul- und Bildungsprojekte aus Bremen und Bremerhaven erhalten eine Fördersumme von 44.000 Euro. Die ausgewählten Initiativen reichen von kultureller und sozialer Bildung über MINT-Projekte bis hin zu Nachhaltigkeitsthemen. Beispielhafte Projekte sind ein Zirkusprojekt an einer Grundschule, eine Stratosphärenmission mit Ballonflug und ein Escape-Game zu Meeresumweltthemen im Schifffahrtsmuseum. Die swb Bildungsinitiative ist seit über 20 Jahren eine wichtige Stütze für die Bildungsförderung in der Region.
Hyundai Motor hat eine weltweite Initiative gestartet, um bislang namenlose Meereswälder in Korea, Argentinien und Australien offiziell zu benennen. Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung dieser oft übersehenen Unterwasser-Ökosysteme zu stärken und deren Schutz langfristig zu sichern. Die Namen werden durch öffentliche Abstimmungen und in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern festgelegt. Begleitend werden die Meereswälder auf einer digitalen Karte eingetragen und wissenschaftlich dokumentiert. Hyundai engagiert sich zudem mit Projekten zur Wiederherstellung von Seegraswäldern und zur Beseitigung von Meeresmüll, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern und den Klimaschutz zu fördern.
Eine neue Studie des Alfred-Wegener-Instituts zeigt, dass kombinierte Hitze- und Dürreereignisse weltweit zunehmen und vor allem Länder mit niedrigem Einkommen treffen. Obwohl diese Länder wenig zum Klimawandel beitragen, sind sie durch ihre geografische Lage und begrenzte Anpassungsmöglichkeiten besonders gefährdet. Die Forschenden machen deutlich, dass vom Menschen verursachte Treibhausgasemissionen der Haupttreiber dieser Klimaextreme sind. Ohne stärkere Klimapolitik könnten bis zum Ende des Jahrhunderts fast ein Drittel der Weltbevölkerung häufiger und schwerer von Hitze-Dürre-Extremen betroffen sein.
Ein Forschungsteam der Universität Graz und des High Altitude Observatory in Boulder hat eine neue KI-Methode entwickelt, die bisher unsichtbare Strukturen auf der Sonne sichtbar macht. Dadurch werden die Abläufe auf unserem nächsten Stern deutlich besser erkennbar. Die Innovation könnte die Sonnenbeobachtung grundlegend verändern und soll beim geplanten European Solar Telescope zum Einsatz kommen. Die Wissenschaft erhofft sich dadurch neue Erkenntnisse über das Verhalten der Sonne und ihre Auswirkungen auf die Erde.
Hyundai Hope on Wheels hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Seit 1998 wurden über 303 Millionen US-Dollar für die Forschung an Kinderkrebs gespendet. Die Organisation unterstützt mit diesem Betrag innovative Forschungsprojekte, Initiativen zur Überlebenshilfe und Aufklärungskampagnen in Nordamerika, um die Heilungschancen und Lebensqualität betroffener Kinder zu verbessern. Im Jahr 2026 werden erneut über 29 Millionen Dollar an Fördermitteln vergeben, darunter auch an medizinische Einrichtungen in Kanada und Mexiko. Zudem wurde Isabella Franco-Capps zur neuen National Youth Ambassador ernannt. Die Organisation plant, ihr Engagement weltweit auszuweiten, um noch mehr Kinder mit Krebs zu unterstützen.
In der Galaxie Markarian 501 haben Forschende erstmals Hinweise auf ein enges Paar extrem massereicher schwarzer Löcher gefunden. Mithilfe eines internationalen Netzwerks von Radioteleskopen konnten sie zwei Materiejets nachweisen, die auf zwei umkreisende schwarze Löcher hindeuten. Diese könnten bereits in rund 100 Jahren verschmelzen. Die Entdeckung ist ein Meilenstein für die Astronomie, da bisher kein solches System direkt beobachtet werden konnte. Die beiden schwarzen Löcher senden vermutlich Gravitationswellen aus, die mit Pulsar Timing Arrays messbar sein könnten. Markarian 501 wird dadurch zu einem wichtigen Kandidaten für zukünftige Gravitationswellenforschung.
Die NASA bereitet gemeinsam mit Northrop Grumman und SpaceX den nächsten Versorgungsflug zur Internationalen Raumstation (ISS) vor. Am 8. April soll eine Cygnus XL-Kapsel an Bord einer Falcon 9-Rakete rund 11.000 Pfund an wissenschaftlichen Experimenten, Nachschub und Ausrüstung ins All bringen. Der Start erfolgt vom Cape Canaveral Space Force Station in Florida. Nach dem Andocken wird die Crew der ISS die Fracht mit dem Roboterarm Canadarm2 einholen. Das Raumschiff bleibt bis Oktober an der Station, bevor es mit Abfall beladen zur Erde zurückkehrt und verglüht. Die Mission kann live auf verschiedenen Streaming-Plattformen verfolgt werden.
Papst Leo XIV. hat im Petersdom seine erste Osternacht als Oberhaupt der katholischen Kirche gefeiert. Die Zeremonie begann mit einem Lichterfest, bei dem das Osterlicht weitergegeben wurde und den Dom erhellte. Im Mittelpunkt der Feier stand der Aufruf zu Einheit und Frieden, den der Papst an die Gläubigen und die Welt richtete. Zehn Menschen aus verschiedenen Ländern wurden während der Messe in die Kirche aufgenommen. Am Ostersonntag folgt die große Messe und der traditionelle Segen "Urbi et orbi". Die Ansprache des Papstes wird erwartet, wichtige politische Botschaften zu aktuellen Krisen und Konflikten zu enthalten. Die Osternacht markiert einen bedeutenden Moment im Pontifikat von Leo XIV., der im Mai 2025 gewählt wurde.
Im Rahmen der Initiative „Wir gegen Krebs“ überreichten der Hamburger SV und HanseMerkur einen Scheck über 100.000 Euro an die Krebs-Selbsthilfeorganisation yeswecan!cer. Die Summe stammt aus Auktionen von Sondertrikots der HSV-Herren und -Frauen, die zugunsten der Krebsprävention versteigert wurden. Das Geld wird für eine Aufklärungskampagne zur HPV-Impfung eingesetzt, um Gebärmutterhalskrebs vorzubeugen. Die Aktion wurde durch den Verzicht auf das HanseMerkur-Logo auf den Trikots sowie durch das Engagement von Fans und Partnern ermöglicht und setzt ein starkes Zeichen für Krebsvorsorge.
Eine neue Studie von Forschenden aus Australien, den Niederlanden und Deutschland zeigt, dass gezielte Aufmerksamkeit auf Alkoholwerbung das Verlangen nach Bier deutlich erhöht. Teilnehmende, die im Experiment stärker auf Bierwerbung achteten, entwickelten mehr Lust auf Bier und tranken anschließend auch mehr davon. Die Analyse bestätigte, dass der Effekt ausschließlich über das gesteigerte Verlangen vermittelt wird. Die Ergebnisse legen nahe, dass strengere Werberegeln oder spezielle Trainingsprogramme helfen könnten, Alkoholkonsum zu reduzieren. Allerdings wurden nur junge Erwachsene und ausschließlich Bierwerbung untersucht, weshalb die Übertragbarkeit auf andere Altersgruppen und Alkoholarten noch offen ist.
Die FH Wiener Neustadt intensiviert ihre Doktoratsaktivitäten in der Halbleiter- und Sensortechnologie und fordert eine zukunftssichere Forschungsfinanzierung. Durch Kooperationen mit nationalen und internationalen Universitäten werden hochsensitive Systeme entwickelt, die für Anwendungen wie quantenbasierte Sensorik und Weltraumerforschung entscheidend sind. Programme wie Scies4Free, das gemeinsam mit der TU Wien umgesetzt wird, ermöglichen es Doktoratsstudierenden, an innovativen Projekten zu arbeiten, die von der Grundlagenforschung bis zur praktischen Anwendung reichen. Die Hochschule setzt auf langfristige Investitionen und stabile Rahmenbedingungen, um den Forschungsstandort nachhaltig zu stärken und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.
Auf der DMEA 2026 in Berlin präsentiert die Fraunhofer-Gesellschaft innovative digitale Technologien für die Medizin. Fünf Institute zeigen, wie Künstliche Intelligenz und Datenanalyse die Auswertung medizinischer Daten verbessern, Dokumentationsprozesse beschleunigen und das Personal entlasten. Vorgestellt werden unter anderem KI-gestützte Systeme zur Symptomanalyse, sichere Datenräume für den Austausch von Gesundheitsdaten und Assistenzsysteme für die medizinische Dokumentation. Besonders im Fokus stehen Anwendungen für die Nephrologie, Frauengesundheit und Kardiologie sowie Tools für die Entwicklung und Validierung medizinischer KI-Modelle. Die Lösungen unterstützen eine personalisierte Versorgung und fördern die digitale Transformation im Gesundheitswesen.
Biber leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, wie der WWF Österreich zum Tag des Bibers betont. Laut einer aktuellen Studie speichern von Bibern geschaffene Feuchtgebiete bis zu zehnmal mehr Kohlenstoff als vergleichbare Flächen ohne Biber. Diese natürlichen Lebensräume helfen, Überschwemmungen und Dürren vorzubeugen. Der WWF fordert mehr Schutz und Raum für den Biber, um seine positive Wirkung auf Klima und Artenvielfalt zu stärken. Naturbasierte Lösungen wie diese seien entscheidend, um den Folgen der Klimakrise entgegenzuwirken und neue Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten zu schaffen.
Ein internationales Forschungsteam des Alfred-Wegener-Instituts hat untersucht, wie sich der Antarktische Zirkumpolarstrom – die stärkste Ozeanströmung der Erde – vor etwa 34 Millionen Jahren bildete. Neue Simulationen zeigen, dass nicht nur die Öffnung der Meerespassagen, sondern auch die Windverhältnisse entscheidend waren. Besonders die Westwinde im Tasmanischen Seeweg ermöglichten die volle Ausbildung der Strömung. Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse darüber, wie die globale Ozeanzirkulation das Klima beeinflusste und zur Abkühlung der Erde beitrug. Dieses Wissen hilft, heutige und zukünftige Veränderungen im Südozean besser zu verstehen.
Der Altersabstand zwischen dem ersten und zweiten Kind liegt 2024 in Deutschland im Schnitt bei 3,1 Jahren und ist damit leicht gesunken. Zwischen dem zweiten und dritten Kind beträgt der Abstand 3,8 Jahre, beim dritten und vierten Kind sind es 3,6 Jahre – hier gab es kaum Veränderungen in den letzten zehn Jahren. Auffällig sind die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland: In Ostdeutschland liegen zwischen erstem und zweitem Kind im Schnitt 3,8 Jahre, in Westdeutschland nur 3,0 Jahre. Ein möglicher Grund dafür ist das niedrigere Durchschnittsalter ostdeutscher Mütter beim ersten Kind.
Die Asiatische Tigermücke ist 2025 weiterhin in Wien, Graz und nun auch in Linz stark verbreitet. Während andere Gelsenarten in Österreich seltener auftraten, blieb die Tigermücke in urbanen Gebieten konstant präsent. Ihre Anpassung an städtische Lebensräume macht sie weniger anfällig für trockenes Wetter, da sie künstliche Wasserstellen als Brutstätte nutzt. Im Rahmen des Projekts „OH SURVector“ wurden Stechmücken österreichweit auf das West-Nil-Virus untersucht. Dabei konnte kein Virusnachweis erbracht werden. Das Monitoring dient dazu, invasive Gelsenarten und mögliche Krankheitsüberträger frühzeitig zu erkennen.
