Mit einer 200 Meter langen „Roten Linie für Menschlichkeit“ setzte die Caritas gemeinsam mit Freiwilligen und Schauspielerin Valerie Huber in der Wiener Innenstadt ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Aktion fand anlässlich des 15. Langen Tags der Flucht statt und soll auf die zunehmende Bedrohung der Menschenrechte 75 Jahre nach der Genfer Flüchtlingskonvention aufmerksam machen. Die Caritas kritisiert die aktuellen Verschärfungen im EU-Asylrecht und warnt vor den Folgen für geflüchtete Menschen. Sie fordert eine sachliche Debatte und den Erhalt von Schutzrechten. Zudem ruft die Organisation zur Unterstützung von Geflüchteten durch Spenden und Rechtsberatung auf.
Im Prüfungsjahr 2025 haben rund 527.600 Studierende und Promovierende einen Abschluss an einer deutschen Hochschule erworben – das sind 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders deutlich stiegen die Zahlen bei Lehramts-Masterabschlüssen, die gegenüber 2024 um 6 Prozent zulegten. Der Frauenanteil unter den Absolventen blieb stabil bei 53 Prozent. Fast die Hälfte aller Abschlüsse entfiel auf Bachelorstudiengänge, während 29 Prozent Masterabschlüsse und 5 Prozent Promotionen waren. Die meisten Abschlüsse wurden in Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften erzielt, gefolgt von Ingenieurwissenschaften und Mathematik/Naturwissenschaften.
Laut einer aktuellen Umfrage zum Tag der Deutschen Einheit empfinden 44 Prozent der Ostdeutschen persönliche Vorteile durch die Wiedervereinigung. Lediglich 19 Prozent sehen für sich eher Nachteile, während ein Viertel angibt, die Wiedervereinigung habe ihr Leben kaum beeinflusst. Im Westen fällt das Bild anders aus: Die Mehrheit der Westdeutschen spürt kaum Auswirkungen, nur 19 Prozent berichten von Vorteilen und 18 Prozent von Nachteilen. Die repräsentative Befragung zeigt, dass die Wahrnehmung der Wiedervereinigung zwischen Ost und West weiterhin unterschiedlich ist.
Das Leipziger Energieunternehmen VNG AG begrüßt die politische Absichtserklärung zum Aufbau eines grünen Wasserstoffkorridors zwischen Algerien und Europa. Das Projekt ALTEH2A, an dem VNG als deutscher Partner beteiligt ist, soll die gesamte Wertschöpfungskette von der Produktion in Algerien bis zu den Absatzmärkten in Europa untersuchen. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie prüfen die beteiligten Unternehmen das Potenzial für die Produktion und den Transport von grünem Wasserstoff. Ziel ist es, eine nachhaltige Infrastruktur und Kooperation zwischen Algerien, Italien, Österreich und Deutschland zu schaffen.
Forscher des Fraunhofer IGD entwickeln gemeinsam mit Partnern eine KI-gestützte Software, die Osteoporose frühzeitig anhand bereits vorhandener CT-Bilder erkennt. Die innovative Lösung analysiert automatisch die Knochendichte, ohne dass zusätzliche Untersuchungen oder Geräte nötig sind. Damit können Ärzte schneller und zuverlässiger Therapien einleiten und Patienten werden weniger Strahlenbelastung ausgesetzt. Die Software nutzt moderne Algorithmen, um das schwammartige Knochengewebe präzise auszuwerten. Ziel ist es, die Früherkennung von Knochenschwund zu verbessern und langfristig eine Referenzdatenbank aufzubauen. Das Projekt wurde bereits mit einem Preis ausgezeichnet.
Forscher des Fraunhofer IKTS entwickeln innovative Pflaster, die mit speziellen Wirkstoffen ausgestattet sind und so die Heilung chronischer Wunden deutlich beschleunigen können. Besonders profitieren könnten Patienten mit Erkrankungen wie Diabetes, bei denen herkömmliche Therapien oft nicht ausreichen. Die neuen Pflaster basieren auf elektrogesponnenen Membranen, die antibakterielle Bakteriophagen, wundheilungsfördernde Proteine und antiseptische Nanomaterialien enthalten. Das Verfahren schützt empfindliche Wirkstoffe und ermöglicht deren gezielte Freisetzung direkt an der Wunde. Die Technologie könnte künftig auch in der Verpackungstechnik eingesetzt werden, um Lebensmittel vor Keimen zu schützen. Klinische Tests für die Zulassung sind geplant.
Am 3. Oktober 2026 wird die Gewista erstmals einen bundesländerübergreifenden Zivilschutz-Testalarm auf digitalen Out-of-Home-Screens ausstrahlen. Dieser Testalarm, Teil des Zivilschutz-Probealarms, wird in mehreren Bundesländern ausgespielt und zeigt die Leistungsfähigkeit der digitalen Infrastruktur der Gewista. Die digitalen Screens der Gewista Gruppe sowie ihrer Partnerunternehmen werden genutzt, um eine klare und verständliche Warnkommunikation zu gewährleisten. Dies stellt eine wichtige Ergänzung zu bestehenden Warnkanälen dar und ermöglicht es, Menschen im öffentlichen Raum direkt zu erreichen. CEO Franz Solta betont die besondere Rolle der digitalen Außenwerbung in der öffentlichen Warnkommunikation.
Forscher der McGill University haben entdeckt, dass bestimmte als ungesund geltende, fettreiche Ernährungsweisen überraschend positive Effekte auf die Wirksamkeit einer gängigen Immuntherapie bei Krebs haben könnten. Die Studie legt nahe, dass nicht nur das Körpergewicht, sondern vor allem die Wechselwirkung zwischen Ernährung und Darmbakterien entscheidend für den Therapieerfolg ist. Trotzdem warnen die Experten davor, sich gezielt fettreich zu ernähren, da damit andere Gesundheitsrisiken verbunden sind. Die neuen Erkenntnisse könnten jedoch dabei helfen, die Behandlung von Krebspatienten künftig gezielter zu verbessern, indem das Mikrobiom und die Ernährung stärker berücksichtigt werden.
Die NASA hat einen 38-Millionen-Dollar-Vertrag an Modulate Space Corporation vergeben, um ein 5G-Kommunikationssystem mit integriertem Wi-Fi 6 für den Einsatz auf der Mondoberfläche zu entwickeln. Ziel ist es, eine skalierbare und standardisierte Kommunikationslösung für zukünftige Mondbasen zu schaffen. Das Projekt gliedert sich in zwei Hauptbereiche: Die Entwicklung und Demonstration eines 5G-Netzwerks im Labor sowie die Erprobung eines integrierten 5G- und Wi-Fi-Netzes direkt auf dem Mond. Damit will die NASA wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Kommunikationstechnologie auf dem Mond gewinnen.
Immer mehr Österreicher nutzen künstliche Intelligenz bei Gesundheitsfragen: Laut einer aktuellen Studie haben bereits 60 Prozent entsprechende Angebote ausprobiert, 40 Prozent empfinden diese als hilfreich. Dennoch genießt die persönliche ärztliche Beratung weiterhin größeres Vertrauen. Die Mehrheit der Bevölkerung schätzt ihren Gesundheitszustand als gut ein, doch mehr als ein Viertel berichtet von einer Verschlechterung in den letzten zwölf Monaten. Kritik gibt es vor allem an der Versorgung durch Kassenärzte und langen Wartezeiten, weshalb über die Einführung einer Ambulanzgebühr diskutiert wird. Besonders Jüngere zeigen verstärkt Interesse an privater Gesundheitsvorsorge und achten zunehmend auf Prävention.
Der Konsum von Energydrinks unter deutschen Schulkindern steigt rasant: Laut DAK-Präventionsradar haben inzwischen 46 Prozent der Kinder und 72 Prozent der Jugendlichen mindestens einmal solche Getränke konsumiert. Besonders alarmierend ist der Anstieg bei Kindern unter 13 Jahren, bei denen sich der Anteil seit 2020/21 mehr als halbiert hat. Regelmäßiger Konsum wurde bei 33 Prozent der Jugendlichen festgestellt. Experten warnen vor gesundheitlichen Risiken wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Übergewicht. Die DAK fordert deshalb deutlichere Warnhinweise, um Minderjährige besser zu schützen.
PENNY Markt GmbH setzt im Oktober, dem Brustkrebsmonat, ein Zeichen für Gesundheit und Vorsorge. In Kooperation mit der Österreichischen Krebshilfe bringt PENNY zwei exklusive Produkte heraus: den Pink Ribbon Limited Edition Kalender 2027 und das Pink Ribbon Limited Edition Mineralwasser der Eigenmarke ICH BIN ÖSTERREICH. Diese Produkte sollen die Aufmerksamkeit auf Brustkrebsvorsorge und Früherkennung lenken sowie Solidarität mit Betroffenen zeigen. Zudem spendet PENNY 10.000 Euro an die Österreichische Krebshilfe. Der Kalender bietet Platz für persönliche Notizen und wichtige Informationen zu Krebsvorsorge. Beide Produkte sind ab Oktober in allen PENNY Filialen erhältlich. Die Aktion zielt darauf ab, die Botschaft der Früherkennung zu verbreiten und das Bewusstsein für die Unterstützung von Krebserkrankten zu stärken.
Im Jahr 2025 wurden 95 Prozent des Gesamtwerts steuerpflichtiger Erbschaften und Schenkungen in Westdeutschland verzeichnet. Das entspricht 142,5 Milliarden Euro, während Ostdeutschland und Berlin lediglich 8,0 Milliarden Euro erreichten. Auch pro Kopf ist der Unterschied deutlich: Im Westen wurden 2.100 Euro pro Einwohner übertragen, im Osten nur 500 Euro. Diese Ungleichheit spiegelt sich auch in der festgesetzten Erbschaft- und Schenkungsteuer wider. Von den insgesamt 21,4 Milliarden Euro an Steuern entfielen 95 Prozent auf die westlichen Bundesländer. Die Statistik zeigt damit weiterhin markante Unterschiede zwischen Ost und West.
Das EY Mixed Leadership Barometer zeigt einen Anstieg des Frauenanteils in den Vorständen österreichischer Unternehmen auf 15,3 %, was einen neuen Höchstwert darstellt. Dennoch haben 55 % der Unternehmen keinen weiblichen Vorstand. Positiv ist die Ernennung von Emma Delaney zur CEO der OMV AG, die erste Frau an der Spitze eines WBI-Unternehmens seit langem. Auch in den Aufsichtsräten stieg der Frauenanteil auf 33,1 %. Die gesetzliche 40-Prozent-Quote, die ab 2026 für Aufsichtsräte gilt, könnte diese Entwicklung weiter fördern. Trotz der Fortschritte bleibt der Weg zu einer ausgewogenen Geschlechterverteilung in der operativen Unternehmensführung lang und herausfordernd.
Die Österreichische Post übernimmt die gesamte Logistik für das neue Darmkrebsvorsorge-Programm in Wien. Rund 540.000 Wienerinnen und Wiener zwischen 45 und 75 Jahren erhalten personalisierte Einladungen und Erinnerungsschreiben, die von der Post gedruckt und versendet werden. Die Testkits können telefonisch oder online bestellt und nach Hause geliefert werden. Nach der Durchführung schicken die Teilnehmer ihre Proben bequem über das Postnetz zurück. Die Ergebnisse werden digital oder auf Wunsch per Brief zugestellt. Die Post spielt damit eine zentrale Rolle, um die Darmkrebsvorsorge in Wien flächendeckend und niederschwellig zugänglich zu machen.
In Österreich werden täglich rund 140 Lkw-Ladungen Lebensmittel verschwendet, was über 3.000 Tonnen entspricht. Besonders betroffen sind private Haushalte, die mehr als die Hälfte dieser Menge verursachen. Der WWF fordert anlässlich des Tags gegen Lebensmittelverschwendung strengere Reduktionsziele entlang der gesamten Versorgungskette und bessere Bedingungen für Lebensmittelspenden. Lebensmittel werden häufig nicht rechtzeitig verbraucht, falsch gelagert oder über Bedarf eingekauft. Dadurch gehen nicht nur wertvolle Ressourcen verloren, sondern auch viel Geld. Der WWF sieht die Politik in der Pflicht, klare Regeln zu schaffen, um die Verschwendung vom Feld bis zum Teller wirksam zu senken.
Die FH Wiener Neustadt verzeichnet zum Studienjahr 2026/27 mit über 5.000 Studierenden einen neuen Rekord. Über 2.000 neue Studierende beginnen in diesem Wintersemester ihr Studium, während mehr als 7.000 Bewerbungen eingegangen sind. Die beliebtesten Studiengänge sind in den Bereichen Wirtschaft, Technik sowie Gesundheit und Sport. Die Hochschule entwickelt ihr Angebot weiter und integriert Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz in die Ausbildung. Neu sind auch Lehrgänge zur Bekämpfung von Cyberkriminalität und Finanzkriminalität. Der Stadtrat sieht den Anstieg als Bestätigung für die hohe Qualität und Vielfalt der Studienangebote. Zudem können auch Personen ohne klassische Matura über Vorbereitungslehrgänge studieren. Ein Campusfest am 9. Oktober 2026 bietet den neuen Studierenden die Möglichkeit zum Austausch.
Der zweite Vienna Climate Run im Wiener Prater zog nahezu 2.000 Teilnehmer an und setzte ein starkes Zeichen für Klimaschutz und Naturschutz. Mit jedem gelaufenen Kilometer wurde ein Quadratmeter Waldfläche geschützt, sowohl in Österreich als auch in Costa Rica. Zudem wurden durch den Kinderlauf 'Bee Happy Run' Lebensräume für Wildbienen geschaffen. Prominente Unterstützer aus Sport, Wissenschaft und Politik unterstrichen die Bedeutung des Events. Insgesamt wurden 14.127 Euro für ein Projekt im Südsudan gesammelt, das nachhaltige Ziegelproduktion und brennstoffsparende Kochöfen fördert. Das Climate Village bot zusätzlich Raum für innovative Lösungen und Informationen zu Klima- und Umweltschutz. Der Vienna Climate Run zeigt, wie Sport und Gemeinschaft für positive Veränderungen mobilisieren können.
Ein Forscherteam der Charité hat erstmals entschlüsselt, wie eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori auf zellulärer Ebene die Magenschleimhaut umprogrammiert und so den Grundstein für Magenkrebs legt. Die Wissenschaftler analysierten dabei die Signalwege zwischen verschiedenen Zelltypen und entdeckten, dass das Bindegewebe eine zentrale Rolle spielt. Basierend auf diesen Erkenntnissen können nun gezielte Marker und neue Medikamente entwickelt werden, um das Risiko für Magenkrebs frühzeitig zu erkennen und zu senken. Eine spezielle Präventionsklinik soll künftig Betroffene mit erhöhtem Risiko individuell betreuen und Erkrankungen verhindern, bevor sie entstehen.
BILLA und BILLA PLUS haben in den ersten acht Monaten des Jahres 2026 über 7,1 Millionen Kilogramm Lebensmittel an karitative Einrichtungen gespendet, was 16,9 Millionen Mahlzeiten entspricht. Die Initiative umfasst auch die Spende von frischem Fleisch und die Verarbeitung von überschüssigen Lebensmitteln zu Tierfutter. BILLA setzt auf einen wertschätzenden Umgang mit Ressourcen und fördert zahlreiche Projekte zur Lebensmittelrettung, darunter die Zusammenarbeit mit sozialen Organisationen und die Einführung von Rettersackerln für Obst und Gemüse. Ein Pilotprojekt mit PENNY Lehrlingen fördert das soziale Engagement und das Bewusstsein für Lebensmittelverschwendung. BILLA zeigt damit ein starkes Engagement gegen Lebensmittelverschwendung und unterstützt gleichzeitig Menschen in schwierigen Lebenslagen.
dm drogerie markt setzt seine Initiative für mehr Periodengerechtigkeit fort und versorgt im Schuljahr 2026/27 erneut 512 Bildungseinrichtungen in Österreich mit kostenlosen Periodenprodukten. Insgesamt werden 4,3 Millionen Tampons und 1,7 Millionen Binden bereitgestellt, um Schülerinnen und Studentinnen den Zugang zu wichtigen Hygieneartikeln zu erleichtern. Die Initiative zielt darauf ab, Menstruation als natürlichen Teil des Alltags sichtbar zu machen und gesellschaftliche Tabus abzubauen. Durch QR-Codes an Periodenproduktspendern erhalten Nutzerinnen Informationen zur Menstruation und Frauengesundheit. Die Maßnahme wird von Bildungsminister Christoph Wiederkehr und Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, Eva-Maria Holzleitner, unterstützt und stellt einen wichtigen Beitrag zur Chancengleichheit im Bildungsbereich dar.
Nvidia und internationale Forschungspartner haben 3D-Strukturen von über 2.800 Viren frei zugänglich gemacht. Diese Datenbank, basierend auf KI-Modellen wie AlphaFold2 und optimiert durch Nvidia-Technologie, soll Wissenschaftlern weltweit helfen, sich besser auf kommende Pandemien vorzubereiten. Die frei verfügbare Plattform ermöglicht es Forschern, Proteinstrukturen schnell zu analysieren und so neue Erkenntnisse für Diagnostik, Impfstoffe und Therapien zu gewinnen. Die Initiative erleichtert besonders in ressourcenschwachen Regionen den Zugang zu wichtigen biologischen Informationen und fördert globale Zusammenarbeit im Kampf gegen neue Viren.
Das Fraunhofer IDMT entwickelt automatisierte Verfahren zur Analyse kindlicher Sprache, um Sprachauffälligkeiten frühzeitig zu erkennen. Die Technologie unterstützt Fachkräfte in Kitas, Schulen und Therapieeinrichtungen bei der Dokumentation, Förderplanung und Verlaufskontrolle und kann in digitale Diagnostik- und Bildungsangebote integriert werden. Sprachstörungen sind die häufigste Entwicklungsauffälligkeit im Kindesalter und können Bildungschancen sowie soziale Teilhabe beeinträchtigen. Die neuen digitalen Lösungen entlasten Fachkräfte, indem sie Routineaufgaben automatisieren und ermöglichen eine systematische Erfassung und Förderung kindlicher Sprachentwicklung.
In der München Klinik Bogenhausen gelang erstmals weltweit eine Nebennieren-Entfernung in Bauchlage mit dem neuen OP-Roboter „Shurui“. Dank der innovativen Single-Port-Technologie konnte der Eingriff minimalinvasiv und besonders schonend durchgeführt werden. Für Patienten mit Voroperationen im Bauchraum eröffnet dies neue Möglichkeiten und reduziert Risiken. Das Shurui-System ergänzt das bestehende Robotik-Portfolio der Klinik und bietet mit flexiblen, schlangenartigen Instrumenten und hochauflösender 3D-Endoskopie modernste Technik. Die München Klinik Bogenhausen zählt zu den erfahrensten Zentren für robotische Chirurgie in Deutschland.
Im ersten Halbjahr 2026 kam es in Deutschland zu mehr Verkehrsunfällen, jedoch sank die Zahl der Verkehrstoten deutlich um 9 Prozent auf 1.233. Auch die Zahl der Verletzten nahm leicht ab. Besonders auffällig war der Anstieg tödlicher Unfälle bei E-Scooter-Nutzern, während es bei anderen Verkehrsmitteln weniger Todesopfer gab. Die meisten Unfälle mit Personenschaden wurden durch Fehlverhalten beim Abbiegen oder Missachtung der Vorfahrt verursacht. Besorgniserregend ist der Anstieg verletzter Kinder und Jugendlicher, vor allem bei Fahrrad- und E-Scooter-Unfällen. Regional gibt es große Unterschiede bei den Unfallzahlen.
Zwei Vorarlberger, darunter ein Absolvent der FH Oberösterreich, starten eine außergewöhnliche Radtour von Frastanz bis nach Indien. Ihr Ziel: 15.000 Kilometer im Sattel zurücklegen, um Spenden für den Bau eines Kindergartens im Senegal zu sammeln. Die Aktion verbindet sportliche Herausforderung mit einem karitativen Zweck und setzt auf innovative Bildungsmethoden für Kinder im Senegal. Die „Spätzletour“ soll nicht nur 100.000 Euro einbringen, sondern auch einen Weltrekord im Kochen von Kässpätzle in möglichst vielen Ländern aufstellen. Alle Spenden gehen direkt an das Bildungsprojekt, während die beiden Abenteurer sämtliche Reisekosten selbst tragen.
Im Technischen Museum Wien verfolgten zahlreiche Besucher eine Live-Übertragung einer Herzklappenoperation aus der Klinik Floridsdorf. Das Event war Teil eines Aktionstags zur Herzgesundheit, bei dem Experten die einzelnen OP-Schritte laiengerecht erklärten und Kurzvorträge zu Ernährung und mentaler Gesundheit rund ums Herz boten. Die interaktive Herz-Gesundheitsstraße ermöglichte es den Gästen, selbst Präventionsmaßnahmen kennenzulernen und Untersuchungen durchzuführen. Zusätzlich startet der Wiener Gesundheitsverbund einen Podcast, der dramatische Rettungsgeschichten rund um das Herz erzählt und das Bewusstsein für Prävention und Behandlung stärken soll.
Eine aktuelle BIPA-Studie zeigt, dass viele Österreicher:innen die Realität von Schwangerschaft und Mutterschaft als herausfordernd empfinden. 76 % fühlen sich durch idealisierte Darstellungen in sozialen Medien unter Druck gesetzt. 82 % der Befragten bemerken, dass Schwangere oft ungefragt Ratschläge erhalten, während 78 % der Meinung sind, dass psychische Belastungen in der Schwangerschaft zu wenig thematisiert werden. Die Studie belegt, dass 60 % der Mütter über Erschöpfung und Überforderung schweigen. 57 % der werdenden Eltern wünschen sich vertrauenswürdige Informationsquellen zu Schwangerschaft und Stillzeit. Zudem fordern 86 % der Befragten mehr Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, einschließlich flexibler Arbeitszeiten und Stillräumen. BIPA reagiert auf diese Bedürfnisse mit der Initiative „Ehrlich gesagt“, die fundierte Informationen und Unterstützung bietet.
Bei Kiesabbauarbeiten in Oberösterreich wurde 2019 ein bedeutender Fund von verrosteten Eisenobjekten entdeckt, der als Europas größter Massenfund eisenzeitlicher Eisenbarren identifiziert wurde. Die Archäologen der Universität Innsbruck, unter der Leitung von Univ.-Prof. Peter Trebsche, führten Analysen durch, die zeigten, dass die Fundstücke aus der La-Tène-Zeit stammen und die prähistorische Eisenproduktion sowie den Handel beleuchten. Die rund eine Tonne schweren Barren könnten ausreichen, um 500 Schwerter herzustellen und verdeutlichen die Dimensionen der Eisenproduktion und -handel in dieser Zeit. Der Fund weist auf die Bedeutung der Binnenschifffahrt und die Organisation des Handels in mitteleuropäischen Gesellschaften hin. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Antiquity veröffentlicht.
Am 26. September 2026 findet im Wiener Prater der Vienna Climate Run statt, bei dem Laufen für den Klimaschutz im Mittelpunkt steht. Prominente wie Lizz Görgl und Valerie Huber unterstützen die Veranstaltung, die Sport und gemeinschaftliches Engagement vereint. Teilnehmer können auf einem 1,5 Kilometer langen Rundkurs so viele Runden wie gewünscht laufen, wobei pro 1,5 Kilometer 1,5 Quadratmeter Waldfläche geschützt werden. Zudem fließen 10 Euro des Nenngeldes in ein soziales Klimaschutzprojekt im Südsudan. Ein Kinderlauf, der Bee Happy Run, und ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Musik und Diskussionen ergänzen die Veranstaltung. Medienvertreter sind eingeladen, über das Event zu berichten und Interviews vor Ort zu führen.
In Neapel hat sich das berühmte Blutwunder des Heiligen Januarius erneut ereignet. Zum dritten Mal in diesem Jahr verflüssigte sich das Blut des Stadtpatrons in der Kathedrale, was als besonders glücksbringendes Zeichen für die Stadt gilt. Tausende Gläubige feierten das Ereignis begeistert. Das Wunder wird mit einer physikalischen Eigenschaft namens Thixotropie erklärt. Während der Messe nutzte Kardinal Mimmo Battaglia die Gelegenheit, um den Einfluss der Camorra und die schwierige soziale Lage in Neapel scharf zu kritisieren.
Die HanseMerkur bietet ihren PKV-Vollversicherten mit der App somnio eine digitale Therapie für Menschen mit Schlafstörungen an. Die App setzt auf die kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (KVT-I) und führt die Nutzer in zwölf interaktiven Modulen über 90 Tage durch ein individuelles Programm. Ein digitales Schlaftagebuch und personalisierte Empfehlungen sorgen für nachhaltige Verbesserungen des Schlafverhaltens. Im Unterschied zu klassischen Schlaf-Apps bietet somnio eine wissenschaftlich geprüfte und als Medizinprodukt zugelassene Therapieform. Krankenversicherungen spielen dabei eine wichtige Rolle, indem sie den Zugang zu solchen Angeboten erleichtern und Betroffene gezielt aufklären. Besserer Schlaf wirkt sich positiv auf Gesundheit, Stimmung und Lebensqualität aus.
Magnesium gilt als beliebtes Mittel gegen nächtliche Muskelkrämpfe. Doch aktuelle Studien zeigen, dass Magnesiumpräparate bei Erwachsenen mit Krämpfen keinen größeren Effekt haben als Placebos. Die Einnahme verringert weder die Häufigkeit noch die Intensität oder Dauer der Krämpfe signifikant. Auch bei sportbedingten Krämpfen fehlen verlässliche Studien. Ein Magnesiummangel ist in Österreich selten und sollte ärztlich abgeklärt werden. Gegen akute Krämpfe hilft vor allem Dehnen. Eine ausgewogene Ernährung deckt den Tagesbedarf an Magnesium meist ausreichend ab.
Der dm Hygiene-Report 2026 zeigt, dass Hygiene für 94 Prozent der Österreicher eine hohe Bedeutung hat. Eine Umfrage unter 1.005 Personen ergab, dass 68 Prozent täglich duschen und 65 Prozent regelmäßig Deo verwenden. Händewaschen wird nach dem WC-Gang von 87 Prozent praktiziert, jedoch nur von 15 Prozent nach dem Händeschütteln. Die Zufriedenheit mit der Hygiene anderer variiert stark, wobei zu Hause 89 Prozent zufrieden sind, im öffentlichen Verkehr jedoch nur 40 Prozent. Der Bericht hebt hervor, dass Hygiene mehr als nur Körperpflege umfasst und viele Menschen nach Orientierung in ihren Hygieneroutinen suchen.
Der aktuelle WMO Ozon-Bulletin zeigt positive Entwicklungen: Das Ozonloch über der Antarktis war 2023 das viert- bis fünftkleinste seit Beginn der Messungen, und die Erholung der Ozonschicht schreitet dank des Montreal-Protokolls voran. Dennoch gibt es regionale Unterschiede, etwa unterdurchschnittliche Ozonwerte von Grönland bis nach Zentralasien. Trotz des Erfolgs bleibt die UV-Strahlung ein Problem. In Teilen Europas stieg sie seit den 1990ern um bis zu 20 Prozent, was das Hautkrebsrisiko erhöht. Die WMO betont die Bedeutung von UV-Schutzmaßnahmen. Zudem wird auf die Notwendigkeit einer besseren Überwachung der Ozonschicht hingewiesen.
Immer mehr deutsche Haushalte senken die Waschtemperatur und sparen damit große Mengen CO₂ ein. Seit dem Start der WWF-Initiative #WirDrehenRunter im Jahr 2022 ist die durchschnittliche Waschtemperatur um 2,44 °C gefallen. Das führte zu einer Einsparung von insgesamt 311.000 Tonnen CO₂-Äquivalenten. Besonders im Jahr 2026 wurde ein Rückgang um weitere 0,92 °C verzeichnet. Moderne Waschmittel überzeugen immer mehr Menschen, auch bei 30 °C zu waschen. Die Initiative wird mit TV-, Digital- und Influencer-Aktionen fortgesetzt, um das klimafreundliche Waschen weiter zu fördern.
Eine aktuelle DAK-Studie zeigt alarmierende Zahlen: Fast die Hälfte der deutschen Schulkinder zwischen Klasse fünf und zehn kämpft mit Schlafproblemen, mehr als zwei Drittel fühlen sich regelmäßig erschöpft. Auch das emotionale und psychische Wohlbefinden leidet, und der Optimismus für die Zukunft sinkt. Besonders kritisch ist die mangelnde Gesundheitskompetenz: 89 Prozent der Kinder und Jugendlichen fehlt es an Wissen und Fähigkeiten, um ihre Gesundheit aktiv zu steuern. Experten und die Mehrheit der Schüler fordern deshalb ein eigenes Schulfach „Gesundheit“, um die Belastungen zu verringern und langfristige Folgen zu verhindern.
Am 9. November 2026 findet österreichweit die zweite „Lange Nacht der Urologie“ statt. Männer ab 50 Jahren und jene mit familiärer Vorbelastung ab 45 können ohne Anmeldung ihren ersten Prostata-Check in teilnehmenden Ordinationen und Kliniken durchführen lassen. Ziel der Initiative ist es, die Früherkennung von Prostatakrebs zu fördern, da dieser im Frühstadium kaum Symptome verursacht und besser behandelbar ist. Der Prostata-Check umfasst ein Anamnesegespräch und eine PSA-Blutabnahme. Die Aktion wird von der Österreichischen Krebshilfe gemeinsam mit urologischen Fachverbänden getragen und soll Hemmschwellen abbauen. Eine Liste der teilnehmenden Einrichtungen ist online abrufbar.
Die aktuelle Zählung des WWF zeigt einen historischen Rekord: In Österreich wurden 123 Seeadler-Paare erfasst, mehr als je zuvor seit der Rückkehr der Art vor 25 Jahren. Besonders das Waldviertel gilt mit rund 50 Prozent des Bestandes als Hotspot. Der WWF betont die Bedeutung konsequenter Schutzmaßnahmen, da Wildtierkriminalität und Kollisionen weiterhin eine Gefahr darstellen. Während sich die Bestände in früh besiedelten Regionen stabilisieren, wachsen sie in später besiedelten Gebieten wie Steiermark und Oberösterreich noch an. Die Obergrenze scheint noch nicht erreicht.
Immer mehr E-Scooter sind im Straßenverkehr unterwegs – und mit ihnen nehmen auch die Unfälle rapide zu. Laut einer ADAC-Studie hat sich die Zahl der Verletzten in vier Jahren verdreifacht, besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche. Hauptursachen sind falsche Fahrbahnnutzung, Alkohol und zu hohe Geschwindigkeit. Die häufigsten Verletzungen betreffen Arme, Schultern sowie Kopf und Gesicht. Helme können schwere Kopfverletzungen deutlich reduzieren. Der ADAC rät zu verantwortungsvollem Fahren und dem Tragen eines Helms. Auch Städte können mit besseren Radwegen zur Sicherheit beitragen.
Eine neue Studie der McGill University zeigt, dass Menschen, die nicht nur anderen, sondern auch sich selbst Mitgefühl entgegenbringen, ein höheres Wohlbefinden und eine bessere psychische Gesundheit aufweisen. Besonders bei Personen in helfenden Berufen wie Pflege, Bildung oder Gesundheitswesen kann fehlendes Selbstmitgefühl zu Stress und schlechterer mentaler Verfassung führen. Die Untersuchung mit über 1.200 Kanadiern identifizierte sechs verschiedene Mitgefühls-Profile und fand heraus, dass umfassendes Mitgefühl – für sich selbst, andere Menschen und Tiere – mit den besten psychologischen Ergebnissen verbunden ist. Die Ergebnisse sollen künftig in neue Trainingsprogramme einfließen.
Die Zahl der Eingliederungshilfen für Kinder und Jugendliche mit seelischer Behinderung ist in den letzten zehn Jahren stark gestiegen. 2024 wurden über 174.000 Hilfen gewährt, mehr als doppelt so viele wie 2014. Häufigste Gründe sind psychische Belastungen, Entwicklungsauffälligkeiten sowie schulische oder berufliche Probleme. Besonders betroffen sind Jungen im Alter von 6 bis 17 Jahren. Auch die Ausgaben für diese Hilfen haben sich binnen zehn Jahren mehr als verdreifacht und lagen 2024 bei 3,5 Milliarden Euro. Parallel dazu ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf deutlich gestiegen, wobei immer mehr Kinder inklusiv an regulären Schulen unterrichtet werden.
Die aktuellen PISA-Ergebnisse zeigen, dass deutsche Schülerinnen und Schüler in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften ihre bisher schlechtesten Leistungen erzielen. Dies wird als deutliches Warnsignal für die Zukunft des Landes gewertet, insbesondere im Hinblick auf wirtschaftliche und technologische Wettbewerbsfähigkeit. Bitkom betont, dass Grundkompetenzen und digitale Fähigkeiten eng miteinander verknüpft sind. Digitale Technologien und Künstliche Intelligenz könnten den Unterricht verbessern und gezielte Förderung ermöglichen. Der neue Digitalpakt 2.0 soll nun schnell und unkompliziert in den Schulen umgesetzt werden.
In Deutschland haben 63 Prozent der gemischtgeschlechtlichen Paare einen ähnlichen oder gleichen Bildungsabschluss. Bei Paaren, bei denen sich das Bildungsniveau unterscheidet, besitzt meist der Mann den höheren Abschluss. Nur bei 13 Prozent der Paare ist die Frau formal besser gebildet als ihr Partner. Auch bei gleichgeschlechtlichen Paaren teilen sich 63 Prozent ein vergleichbares Bildungsniveau. Besonders bei jüngeren Paaren sind die Unterschiede zwischen den Bildungsabschlüssen von Frauen und Männern geringer. Die Daten basieren auf dem Mikrozensus 2025 und zeigen, dass Bildung nach wie vor eine zentrale Rolle bei der Partnerwahl spielt.
Am 20. September 2026 lädt McDonald’s Österreich zur jährlichen „Mission Aufräumen“. Über 60 Restaurants im ganzen Land beteiligen sich an der Aktion, bei der gemeinsam Müll gesammelt wird. Besonders Familien und Kinder werden angesprochen, um früh das Bewusstsein für Umweltschutz zu fördern. Die Ausrüstung wird bereitgestellt, eine Anmeldung ist nicht nötig. Als Dankeschön erhalten alle Teilnehmer:innen nach dem Sammeln ein McMenü. McDonald’s setzt mit dieser Initiative ein Zeichen für nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und möchte die richtige Müllentsorgung in der Gesellschaft verankern. Im Vorjahr wurden österreichweit mehr als drei Tonnen Müll gesammelt.
Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner besuchte den Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt, um sich über innovative Forschungsprojekte zu informieren. Der Besuch umfasste Themen wie Lebensmittelproduktentwicklung, Künstliche Intelligenz in der Landwirtschaft sowie nachhaltige Energie- und Wassertechnologien. Holzleitner betonte die Bedeutung der Verbindung von Studium und praktischen Herausforderungen aus der Wirtschaft und Gesellschaft. Die Studierenden arbeiten an realen Projekten, um Lösungen zu entwickeln, die der Region und dem Land zugutekommen. Der Campus fördert eine praxisnahe Ausbildung und die Entwicklung nachhaltiger Lösungen, die über Labore hinaus in die Gesellschaft getragen werden sollen.
Rund tausend Pilger aus Ungarn und der ungarischen Diaspora besuchten am Wochenende das steirische Mariazell. Höhepunkt war ein feierlicher Gottesdienst in der Basilika, zelebriert vom ungarischen Bischof Kornel Fabry gemeinsam mit österreichischen und ungarischen Geistlichen. Die Wallfahrt findet traditionell Anfang Oktober statt und endet mit dem Fest der "Magna Domina Hungarorum" am 8. Oktober. Das Fest erinnert an die enge Verbindung zwischen der Jungfrau Maria und dem ungarischen Volk. Historisch geht es auf König Ludwig den Großen zurück, der im 14. Jahrhundert Mariazell förderte. Heute organisieren ungarische Priester in Österreich das religiöse Großereignis, das Gläubige aus verschiedenen Regionen vereint.
Die Österreichische Krebshilfe eröffnete im Grand Hotel Wien die 24. Pink Ribbon-Aktion zum Internationalen Brustkrebstag. Rund 250 Gäste aus Politik, Medizin und Wirtschaft setzten ein Zeichen der Solidarität für Brustkrebspatientinnen. Der Abend war geprägt von der Trauer um die verstorbene Ex-Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky, die als langjährige Pink Ribbon-Botschafterin gewürdigt wurde. Im Mittelpunkt standen die Erfahrungen betroffener Frauen, die offen über ihre Diagnose und Herausforderungen sprachen. Das anschließende "Grand Weibs Clubbing" diente dem guten Zweck: Der Erlös unterstützt Brustkrebspatientinnen und ihre Angehörigen.
Fraunhofer-Forschende haben einen innovativen Schaumstoff entwickelt, der zu über 90 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Dieser neue Schaum eignet sich für Polstermöbel, Matratzen und Fahrzeugsitze und bietet dabei denselben Komfort und dieselbe Langlebigkeit wie herkömmliche, erdölbasierte Produkte. Die spezielle Rezeptur benötigt keine Naturfasern als Stützstruktur, bleibt formstabil und vergilbt deutlich langsamer. Der biobasierte Schaum kann auch in der Verpackungs-, Bau- und Medizintechnik eingesetzt werden. Hersteller erhalten so eine umweltfreundliche Alternative, um ihren CO2-Fußabdruck zu senken und ressourcenschonender zu produzieren.
Die Hellerhofschule in Frankfurt ist als erste Schule im Rahmen einer Kooperation zwischen Stadt und Mainova an das Fernwärmenetz angeschlossen worden. Bis 2030 sollen rund 60 städtische Liegenschaften folgen, wodurch jährlich etwa 2.000 Tonnen CO₂ eingespart werden. Der Ausbau umfasst zwölf Kilometer neue Leitungen und betrifft insgesamt den Wärmebedarf von etwa 3.000 Wohnungen. Parallel dazu modernisiert Mainova die Wärmeerzeugung, unter anderem durch ein wasserstofffähiges Gaskraftwerk und die Nutzung alternativer Quellen wie Abwärme und Biomasse. Ziel ist eine zuverlässige, nachhaltige Energieversorgung für Frankfurt.
Der August 2026 brachte Österreich eine Rekordhitze und extreme Trockenheit, was zu einem ungewöhnlich hohen Stromimport führte. Während das Land im Vorjahr noch Strom exportierte, musste es im August 2026 einen Import-Saldo von 955 GWh verzeichnen. Hauptgrund dafür war ein drastischer Rückgang der Stromerzeugung aus Wasserkraft, die 43 Prozent unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre lag. Zwar konnten Photovoltaik und Windkraft ihre Produktion zum Vorjahr steigern, jedoch reichte das nicht aus, um die Verluste bei der Wasserkraft auszugleichen. Insgesamt deckten die erneuerbaren Energien nur 77 Prozent des Stromverbrauchs. Die Austrian Power Grid sieht den Ausbau von PV, Windkraft und Speicherkapazitäten als dringend notwendig.
Johnson & Johnson hat neue Daten zur Wirksamkeit von ICOTYDE®, einem innovativen oralen Peptid gegen Plaque-Psoriasis, veröffentlicht. Die Ergebnisse der zweijährigen Phase-3-Studie zeigen, dass das Medikament besonders an schwierigen Körperstellen wie Kopfhaut, Genitalien und Händen/Füßen eine langanhaltende Hautverbesserung erzielt. So erreichten 60 % der Patienten mit Kopfhaut-Psoriasis und 89 % mit Genital-Psoriasis vollständige Hautfreiheit. Das Sicherheitsprofil von ICOTYDE® blieb über den gesamten Zeitraum stabil. Das Medikament ist bereits in den USA, Europa, Japan und China zugelassen und bietet Betroffenen eine neue, wirksame Therapieoption. Weitere Studien zu anderen Entzündungskrankheiten laufen.
Open Grid Europe (OGE) präsentierte im Landtag Nordrhein-Westfalen die Raumverträglichkeitsprüfungen für die CO₂-Infrastrukturprojekte Ruhbens und Delta Rhine Corridor. Im Fokus der Veranstaltung stand die Frage, wie NRW seine Klimaziele erreichen und gleichzeitig den Industriestandort stärken kann. Politik und Industrie diskutierten die notwendigen Voraussetzungen für den Aufbau einer CO₂-Transportinfrastruktur. Die Projekte sollen helfen, schwer vermeidbare Emissionen zu transportieren und zu speichern, um die Industrie klimafreundlicher zu machen. OGE betont die Bedeutung eines frühzeitigen Dialogs mit Kommunen und Bürgern, um die Transformation transparent und gemeinsam zu gestalten.
Der angesehene katholische Religionsphilosoph Jörg Splett ist im Alter von 90 Jahren verstorben. Splett lehrte über Jahrzehnte an der Hochschule St. Georgen in Frankfurt am Main und prägte zahlreiche Generationen von Studierenden. Sein Ansatz der "Anthropo-Theologie" beeinflusst weiterhin viele Philosophen und Theologen. Splett, der in Magdeburg geboren wurde, war auch nach seiner Emeritierung noch in der Lehre aktiv und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Ehrendoktorwürde der Universität Augsburg. Sein wissenschaftliches Werk umfasst rund 30 Monografien und über 800 Aufsätze, in denen er als Grenzgänger zwischen Philosophie und Theologie galt.
Die ADAC Luftrettung rüstet ihren in Zwickau stationierten Rettungshubschrauber „Christoph 46“ mit einer Rettungswinde aus und verlängert die Einsatzzeiten mehrerer Helikopter in Sachsen. Ab Anfang 2027 werden die Rettungsflüge in den Herbst- und Wintermonaten bis 19 Uhr möglich sein, auch in schwer zugänglichen Regionen des Erzgebirges und Vogtlands. Dafür erhalten die Crews spezielle Nachtsichtbrillen. Im Oktober trainieren die Einsatzteams gemeinsam mit der Bergwacht Sachsen verschiedene Rettungsszenarien. Zudem wird der neue Hubschraubertyp H145 und das Night Vision Imaging System vorgestellt. Die Maßnahmen sind Teil eines langfristigen Auftrags der Landesdirektion Sachsen.
Die Techniker Krankenkasse verzeichnet erstmals seit fünf Jahren einen Anstieg bei den Grippeimpfungen. Im Winter 2025/2026 ließen sich rund 40 Prozent der TK-Versicherten ab 60 Jahren impfen. Besonders hoch war die Impfquote in Sachsen-Anhalt und Sachsen, während sie in Baden-Württemberg deutlich niedriger ausfiel. Seit 2022 können Grippeimpfungen auch in Apotheken durchgeführt werden, doch nur wenige Versicherte nutzen dieses Angebot. Die angestrebte EU-Zielquote von 75 Prozent wird weiterhin deutlich verfehlt. Die STIKO empfiehlt die Impfung insbesondere für Risikogruppen.
Das Naturhistorische Museum Wien lädt zur Pressekonferenz der neuen Sonderausstellung "GENchangers" ein. Die Ausstellung beleuchtet, wie genetische Forschung neue Einblicke in die Verwandtschaftsverhältnisse und das Leben der Menschen vor über 1.200 Jahren ermöglicht. Dabei stehen zwei Gräberfelder bei Wien im Fokus, deren Analyse erstmals detaillierte Erkenntnisse über Ernährung, Kindheit, Gesundheit und Mobilität der damaligen Bevölkerung liefert. Die Ergebnisse des weltgrößten frühmittelalterlichen archäogenetischen Forschungsprojekts HistoGenes werden anschaulich präsentiert. Die Ausstellung läuft vom 13. Oktober 2026 bis 26. Juli 2027 und zeigt, wie interdisziplinäre Wissenschaft Unsichtbares sichtbar macht.
Viele Männer leiden unter häufigem Harndrang, nächtlichen Toilettengängen oder dem Gefühl einer unvollständigen Blasenentleerung, sprechen darüber aber nur selten. Diese sogenannten LUTS beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich, führen zu Schlafstörungen und psychosozialem Stress. Die HanseMerkur erweitert ihr Gesundheitsservice-Angebot um die digitale Lösung lutastic+, die Betroffene mit Wissensvermittlung, Blasentagebuch und Trainingsprogrammen unterstützt. Die App, ein zertifiziertes Medizinprodukt, ermöglicht es Männern, ihre Beschwerden aktiv zu managen und gesundheitsförderndes Verhalten langfristig zu etablieren. Studien zeigen erste vielversprechende Ergebnisse, insbesondere für Patienten mit Speicherbeschwerden. Bei schwereren Fällen sind jedoch weiterhin klassische Therapien notwendig.
AbbVie hat auf dem EADV-Kongress in Wien Langzeitdaten zu RINVOQ bei nicht-segmentaler Vitiligo vorgestellt. Die Phase-3-Studien Viti-Up-1 und Viti-Up-2 zeigen, dass Patienten unter der Therapie eine anhaltende Repigmentierung im Gesicht und am Körper bis Woche 76 erreichen konnten. Besonders wirksam zeigte sich die Kombination von RINVOQ mit UVB-Phototherapie, die zu noch besseren Ergebnissen führte. Die Sicherheit des Medikaments entsprach den bisherigen Erkenntnissen, neue Risiken wurden nicht festgestellt. RINVOQ ist die erste systemische Therapie für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren mit nicht-segmentaler Vitiligo, die in der EU zugelassen ist. Die Zulassung in den USA wird noch geprüft.
Laut dem UNESCO-Weltbildungsbericht 2026 besuchen weltweit 273 Millionen Kinder und Jugendliche keine Schule. Besonders in Subsahara-Afrika und Südasien ist die Gefahr von Schulabbrüchen hoch, bedingt durch Armut, fehlende Wertschätzung von Bildung und regionale Konflikte. Maßnahmen wie kostenlose Schulmahlzeiten oder Stipendien können helfen, soziale und finanzielle Hürden abzubauen und den Schulbesuch zu fördern. Langfristige Investitionen und verlässliche Partnerschaften sind laut UNESCO entscheidend, um nachhaltige Bildungsfortschritte zu erzielen. Jugend Eine Welt setzt sich seit 29 Jahren für solche Projekte ein, um benachteiligten Kindern nicht nur Bildung, sondern auch Betreuung und Perspektiven zu bieten.
Die Sonnenschmiede GmbH aus Graz wurde für ihr innovatives Geschäftsmodell mit dem SME EnterPRIZE 2026 ausgezeichnet. Das Unternehmen ermöglicht es Mietern und Wohnungseigentümern in Mehrparteienhäusern, gemeinsam Sonnenstrom zu nutzen. Damit vereinfacht die Sonnenschmiede den Zugang zu erneuerbarer Energie und übernimmt alle organisatorischen sowie energiewirtschaftlichen Abläufe. Bereits 8.000 Strombezieher profitieren von diesem Angebot. Auf den weiteren Plätzen folgten BauKarussell aus Wien, das Kreislaufwirtschaft und soziale Beschäftigung verbindet, sowie Unverschwendet, das überschüssige Lebensmittel zu Feinkost verarbeitet. Der SME EnterPRIZE würdigt damit nachhaltige Lösungen kleiner und mittlerer Unternehmen in Österreich.
Das Hotel Sacher Salzburg engagiert sich ab sofort regelmäßig für Menschen in Not: Einmal im Quartal bereitet das Team 50 kostenlose Mahlzeiten für das Caritas Haus Elisabeth zu. Damit möchte das traditionsreiche Hotel auch außerhalb seiner Gäste Verantwortung übernehmen und einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten. Das Caritas Haus Elisabeth ist eine wichtige Anlaufstelle für wohnungslose Menschen in Salzburg. Es bietet neben Mahlzeiten auch Beratung, eine Winternotschlafstelle für Frauen und ein Kulturzentrum. Unterstützt werden kann das Haus Elisabeth auch durch Spenden, die die Finanzierung weiterer Mahlzeiten ermöglichen.
Die SpaceX Crew-13-Mission ist erfolgreich vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. An Bord befinden sich vier Astronauten aus den USA, Kanada und Russland, die mit einer SpaceX Dragon-Kapsel in Rekordzeit zur ISS fliegen. Während ihres Aufenthalts führen sie wichtige Forschungsarbeiten durch, darunter Experimente mit menschlichen Stammzellen und Pflanzenwachstum im All. Die Crew unterstützt zudem laufende Studien zur Gesundheit der Astronauten und testet neue medizinische Geräte. Die Mission ist Teil des NASA-Programms zur Stärkung kommerzieller Partnerschaften im All.
Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) verstärkt ihren Stiftungsrat mit vier neuen Mitgliedern, um sich für künftige Herausforderungen besser aufzustellen. Die neuen Mitglieder bringen Erfahrungen aus Kommunikation, Wirtschaft, Sozialunternehmertum und öffentlicher Gesundheit mit und setzen sich besonders für Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und nachhaltige Entwicklung ein. Mit diesem Schritt will die DSW ihre erfolgreiche Arbeit der letzten 35 Jahre fortsetzen und neue Impulse für die Zukunft setzen. Gleichzeitig verabschiedet sich ein langjähriges Mitglied des Stiftungsrats und übergibt die Verantwortung an die nächste Generation.
Im Nordostatlantik stehen Makrele, Atlanto-Skandischer Hering und Blauer Wittling durch Überfischung und Klimawandel unter massivem Druck. Laut neuen Daten wurden in den letzten zehn Jahren über 7,2 Millionen Tonnen mehr gefangen, als von Wissenschaftlern empfohlen. Der Marine Stewardship Council fordert die betroffenen Staaten auf, sich endlich auf nachhaltige Fangquoten zu einigen. Die Fischbestände sind nicht nur für das Ökosystem, sondern auch für die Ernährung und Wirtschaft vieler Küstengemeinden von großer Bedeutung. Besonders der Klimawandel verschärft die Situation, da sich die Lebensräume der Fische verändern. Eine internationale Einigung auf wissenschaftlich fundierte Fangquoten gilt als dringend notwendig.
Forscher des Fraunhofer-Instituts entwickeln im Projekt PhysioINK nachhaltige 3D-Bio-Drucktinten aus natürlichen Gewebeproteinen wie Kollagen und Elastin. Diese Innovation soll es ermöglichen, physiologisch realistische Organ- und Gewebestrukturen für die Medizin und Wirkstoffentwicklung zu drucken. Die Tinten sind stabil, zellverträglich und können nach dem Druck ihre natürliche Faserstruktur ausbilden. Die Technologie könnte die Herstellung maßgeschneiderter, implantierbarer Organe revolutionieren und die Abhängigkeit von Spenderorganen verringern. Erste Hautgewebemodelle wurden bereits erfolgreich gedruckt, was die Praxistauglichkeit der neuen Tinten unterstreicht.
Beim 9. EUFEP-Kongress an der Donau-Universität Krems wurden die Chancen und Grenzen digitaler Gesundheitsvorsorge diskutiert. Expertinnen und Experten aus Österreich und Deutschland betonten, dass digitale Anwendungen wie KI, Apps und Wearables nur dann sinnvoll zur Prävention beitragen, wenn ihre Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist. Studien zeigen, dass weniger Bildschirmzeit das Risiko für depressive Symptome senkt. Gleichzeitig bestehen Herausforderungen bei der Verlässlichkeit von Gesundheitsdaten und der Chancengleichheit. Digitale Gesundheitsanwendungen sollten evidenzbasiert, inklusiv und einfach nutzbar sein.
Beim 9. EUFEP-Kongress in Krems diskutierten Forschende aus Österreich und Deutschland, wie digitale Technologien die Gesundheitsvorsorge verbessern können. Studien der Universität für Weiterbildung Krems zeigen, dass eine Reduktion der täglichen Bildschirmzeit das Risiko für depressive Symptome deutlich senken kann. Auch Stress, Schlafqualität und Wohlbefinden profitieren von weniger Smartphone-Nutzung. Der Kongress beleuchtete Chancen und Grenzen digitaler Anwendungen, wie KI-gestützte Tools, Chatbots und Gesundheits-Apps. Experten betonten, dass digitale Innovationen nur dann wirksam sind, wenn ihre Effekte wissenschaftlich belegt sind. Erfahrungen aus Deutschland und neue Projekte für mehr Chancengleichheit wurden vorgestellt.
Die Mikroförderung im Zukunftsraum Demografie stößt auf großes Interesse: 2026 wurden alle bereitgestellten Mittel vollständig ausgeschöpft. Kommunen können jährlich bis zu 5.000 Euro für externe Beratung, Moderation und Vernetzung beantragen. Die Fördermittel stammen vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Mit den Geldern werden vielfältige Projekte umgesetzt – von generationengerechtem Wohnen über die Förderung ehrenamtlichen Engagements bis zur Stärkung familienfreundlicher Strukturen. Auch 2027 steht das Programm wieder zur Verfügung, die Antragstellung erfolgt online.
Eine neue internationale Umfrage von Johnson & Johnson zeigt, dass viele Frauen die Verbindung zwischen Menopause und Veränderungen der Augengesundheit unterschätzen. Nur 40 Prozent der befragten Frauen bringen Augenprobleme mit der Menopause in Zusammenhang, obwohl Symptome wie trockene oder verschwommene Sicht häufig auftreten. Im Rahmen des Menopause Awareness Month ruft das Unternehmen gemeinsam mit Naomi Watts und der American Optometric Association dazu auf, regelmäßige Augenuntersuchungen in die Gesundheitsvorsorge für Frauen ab der Lebensmitte zu integrieren. Ziel ist es, das Bewusstsein für mögliche Beschwerden zu schärfen und frühzeitige Lösungen anzubieten.
Condor intensiviert im Brustkrebsmonat Oktober ihre FlyPink-Initiative und arbeitet erstmals gemeinsam mit Eintracht Frankfurt und Brustkrebs Deutschland e. V. Ziel ist es, mehr Aufmerksamkeit für Früherkennung und Prävention zu schaffen. Ein Höhepunkt ist das Bundesliga-Spiel von Eintracht Frankfurt, bei dem das Stadion in Pink erstrahlt und Informationsmaterial verteilt wird. Die Aktion wird den gesamten Oktober über fortgeführt: Das FlyPink-Flugzeug trägt die Botschaft weltweit, Crews setzen mit pinken Accessoires ein Zeichen und spezielle Produkte werden verkauft. Die Erlöse unterstützen Brustkrebs Deutschland e. V. bei Aufklärung und Hilfe für Betroffene.
In Argentinien floriert das Geschäft mit geklonten Pferden. Der berühmte Polospieler Adolfo Cambiaso ließ sein Spitzenpferd über 60-mal klonen und gründete gemeinsam mit einem texanischen Unternehmer ein Klonimperium. Die Branche entwickelt sich rasant weiter, denn inzwischen geht es nicht mehr nur um das Bewahren besonderer Tiere, sondern um deren genetische Optimierung. Der neue Doku-Podcast „Unsterblich: Die Klonpferde“ beleuchtet die Welt der Superreichen, Klonauktionen und Biotech-Firmen, die Tiere und sogar Menschen verändern wollen. Die Serie zeigt die ethischen und gesellschaftlichen Fragen, die moderne Klontechnik aufwirft.
Das neue Pflegeneuordnungsgesetz bringt ab Jänner 2027 strengere Anforderungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Die Schwellenwerte für die Pflegegrade 1 bis 3 steigen, der Entlastungsbetrag für Pflegegrad 1 entfällt und die Verhinderungspflege wird neu geregelt. Wer von den bisherigen, oft günstigeren Bedingungen profitieren möchte, sollte noch vor Jahresende aktiv werden. Betroffene sollten Anträge auf Pflegegrad oder eine Höherstufung bis spätestens 31. Dezember 2026 stellen. Auch ungenutzte Budgets für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege sollten bis Jahresende ausgeschöpft werden, da diese Mittel sonst verfallen. Weitere Details und Tipps rund um die Pflegereform finden Interessierte bei Stiftung Warentest.
EnBW und naturenergie haben in Wyhlen eine zweite Wasserstoff-Produktionsanlage in Betrieb genommen. Die Erweiterung erhöht die Kapazität auf eine der größten in Süddeutschland und nutzt Strom aus dem benachbarten Wasserkraftwerk. Ziel ist es, Industrie- und Mobilitätskunden in der Region mit grünem Wasserstoff zu versorgen und Erfahrungen für den kommerziellen Betrieb zu sammeln. Das Projekt wird mit 15 Millionen Euro vom Bund gefördert und ist Teil des Reallabors H₂-Wyhlen. Neben der Produktion entstehen neue Speicher und Abfüllstationen. Die Anlage ist ein zentraler Baustein für die Entwicklung des Energie Campus Wyhlen und die Energiewende.
An der Charité in Berlin wurde erstmals in Deutschland ein junger Patient mit Beta-Thalassämie erfolgreich mit einer CRISPR-basierten Gentherapie behandelt. Der 19-jährige Mohammad erhielt das innovative Medikament Exagamglogene Autotemcel, das gezielt sein Erbgut veränderte, um die Produktion lebenswichtigen Hämoglobins zu ermöglichen. Vier Monate nach der Behandlung ist Mohammad nicht mehr auf Bluttransfusionen angewiesen und kann ein normales Leben führen. Die Therapie gilt als medizinischer Meilenstein, birgt jedoch auch langfristige Risiken und erfordert eine 15-jährige Nachbeobachtung der Patienten.
Der Klima- und Energiefonds startet ein neues Förderprogramm für Energiegemeinschaften und innovative Projekte zur gemeinsamen Energienutzung. Insgesamt stehen ab Oktober 2026 rund 6,9 Millionen Euro zur Verfügung. Neu ist die Förderung gemeinschaftlich genutzter Speicheranlagen sowie praxisnaher Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Auch Peer-to-Peer-Modelle werden erstmals unterstützt. Mit dem Programm sollen Digitalisierung, Automatisierung und die Einbindung von Elektromobilität sowie Wärme- und Kälteversorgung vorangetrieben werden. Neue Mustervorlagen und Informationen helfen Energiegemeinschaften bei der Umsetzung der kommenden gesetzlichen Anforderungen.
Seit einem Jahr ist die Nutzung der elektronischen Patientenakte (ePA) für Praxen, Krankenhäuser und Apotheken verpflichtend. Die ePA hat sich im Alltag etabliert und wird laut Bitkom bereits von fast 70 Prozent der Arztpraxen intensiv genutzt. In nur einer Woche wurden über drei Millionen Dokumente digital hochgeladen. Die ePA soll künftig mehr als nur ein digitaler Aktenschrank sein. Geplant ist die Integration zusätzlicher Funktionen wie Terminvermittlung oder digitale Impfübersicht. Offene Schnittstellen und ein klarer regulatorischer Rahmen sind notwendig, damit verschiedene digitale Gesundheitsanwendungen optimal zusammenarbeiten.
Ein Spieler aus Nordrhein-Westfalen hat bei der Mittwochsziehung von LOTTO 6aus49 den Jackpot geknackt und erhält über 10,4 Millionen Euro. Der Glückliche war der einzige Gewinner der ersten Gewinnklasse und hatte seinen Tipp online abgegeben. Die Gewinnklasse 2 blieb dieses Mal unbesetzt, sodass sich der dortige Jackpot auf etwa 2 Millionen Euro erhöht. Auch bei der Zusatzlotterie SUPER 6 gab es einen Hochgewinn in NRW: Ein Tipper aus dem Kreis Düren erhält 100.000 Euro. Die nächsten Ziehungen bieten erneut Millionenchancen, unter anderem beim Eurojackpot mit rund 106 Millionen Euro.
Missio Österreich feiert den 100. Weltmissions-Monat, der im Oktober stattfindet und weltweit zur Unterstützung der ärmsten Diözesen aufruft. In diesem Jahr liegt der Fokus auf Äthiopien, insbesondere der Krisenregion Tigray, wo Menschen durch kirchliche Hilfsangebote unterstützt werden. Angesichts erneuter Konflikte in Tigray berichtet Father Luan von der Notlage vieler Familien. Missio fördert Projekte, die Frauen in der Region stärken, indem sie ihnen Arbeitsplätze in einer Bäckerei bieten und sie in ihren Rechten schulen. Zudem wird in Gode, Somaliland, geflohenen Frauen geholfen. Der Weltmissions-Sonntag am 18. Oktober fordert zur Solidarität und finanziellen Unterstützung auf, um den Menschen in Not zu helfen.
Europa steht vor einer Versorgungslücke bei Blutplasma, das für die Herstellung lebenswichtiger Medikamente benötigt wird. Jährlich fehlen rund 5,5 Millionen Liter, wodurch die Abhängigkeit von Importen, vor allem aus den USA, steigt. Die Plasma Awareness Week soll auf die Bedeutung regelmäßiger Spenden aufmerksam machen. Blutplasma kann nicht künstlich erzeugt werden, weshalb jede Spende zählt. Besonders Patienten mit Immundefekten oder Hämophilie sind auf plasmabasierte Medikamente angewiesen. In Österreich können Menschen zwischen 18 und 60 Jahren nach Terminvereinbarung in Plasmazentren spenden.
Das Kuratorium des FWF, das zentrale wissenschaftliche Gremium zur Förderung von Forschungsprojekten, wurde neu gewählt. Insgesamt 73 Mitglieder, darunter 27 neu Gewählte aus verschiedensten Fachbereichen, werden ab Oktober 2026 die Auswahl exzellenter Forschungsprojekte treffen. Die Mitglieder stammen aus Universitäten und Forschungseinrichtungen in ganz Österreich und entscheiden auf Basis internationaler Gutachten. Ihre unabhängigen Entscheidungen sichern die wissenschaftliche Qualität und Innovation der geförderten Projekte. Strenge Compliance-Regeln gewährleisten dabei Unbefangenheit.
Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von VIER PFOTEN zeigt, dass 87 Prozent der Österreicher eine Kennzeichnung tierischer Produkte nach Haltungsform befürworten. Besonders in der Gastronomie wünschen sich die Menschen mehr Transparenz. Fast drei Viertel würden ihr Konsumverhalten ändern, wenn sie wüssten, dass Produkte aus Käfighaltung stammen. Trotz Verbot der Käfighaltung für Legehennen gelangen weiterhin Produkte aus Käfighaltung durch Importe auf den Markt. Die Umfrage zeigt zudem, dass vor allem jüngere Menschen weniger entschlossen sind, ihr Konsumverhalten zu ändern. VIER PFOTEN fordert ein EU-weites Verbot der Käfighaltung und mehr Transparenz für Konsument:innen.
Das Fraunhofer-Institut testet im Projekt SeaEly innovative Materialien und Membranen, um Meer- und Brackwasser direkt zur Wasserstoffproduktion zu nutzen. Herkömmliche Elektrolyseure benötigen bisher hochreines Wasser, doch die direkte Nutzung von Meerwasser könnte Küstenregionen und Offshore-Anlagen neue Möglichkeiten eröffnen. Im Fokus steht die Entwicklung und Prüfung von Komponenten, die den Herausforderungen wie Korrosion und Ablagerungen standhalten. Die neue Testinfrastruktur erlaubt nun systematische Langzeituntersuchungen und soll die Basis für kostengünstigere, nachhaltige Wasserstoffproduktion schaffen.
Österreich wird von der Europäischen Kommission als Vorzeigemodell bei der Umsetzung der EU-Missionen hervorgehoben. Besonders gelobt werden die Koordinationsstrukturen und die erfolgreiche Umsetzung der Mission „Klimaneutrale und intelligente Städte“. 47 Städte sind bereits Teil der Initiative, die fast die Hälfte der Bevölkerung abdeckt und beachtliche CO₂-Einsparungen erzielt hat. Auch in anderen Bereichen wie dem Schutz von Gewässern zeigt Österreich durch Projekte und internationale Zusammenarbeit Engagement. Das aktuelle Midterm-Assessment der EU betont jedoch, dass trotz der Erfolge weiterer Handlungsbedarf bei Koordination, Finanzierung und der Verbreitung erfolgreicher Lösungen besteht.
Die FH Oberösterreich hat sich in einem bundesweiten Wettbewerb durchgesetzt und erhält knapp drei Millionen Euro Fördermittel für drei innovative Forschungsprojekte am Campus Wels. Im Fokus stehen dabei die Entwicklung zuverlässiger Materialien für Wasserstoffspeicherung, 3D-gedruckte Komponenten für Wasserstoffanwendungen und nachhaltige Kunststoffverpackungen. Die Projekte stärken nicht nur die Forschungskompetenz der Hochschule, sondern liefern auch wichtige Impulse für Unternehmen und die Industrie. Ziel ist es, nachhaltige Technologien voranzutreiben und die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft zu fördern.
Prof. Markus Scheibel übernimmt die Leitung der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Campus Benjamin Franklin der Charité. Er bringt umfangreiche Erfahrung in moderner Traumaversorgung und spezialisierter Schulter- und Ellenbogenchirurgie mit. Ziel ist die Weiterentwicklung des Standorts als überregionales Traumazentrum und die Intensivierung der Zusammenarbeit innerhalb der Charité. Im Fokus stehen innovative Behandlungsverfahren, personalisierte Medizin und die Verbindung von Forschung, Lehre und klinischer Praxis. Scheibel legt besonderen Wert auf Nachwuchsförderung und die Integration digitaler Technologien sowie neuer Operationsmethoden in die Patientenversorgung.
Die TUI Care Foundation hat das Projekt TUI Field to Fork Western Balkans ins Leben gerufen, um die Lebensgrundlagen in ländlichen Gebieten von Albanien, Nordmazedonien und Montenegro zu verbessern. Das Projekt fördert regenerative Anbaumethoden und unterstützt die Integration von Landwirtschaft in den Tourismus. Über 120 Landwirte erhalten Schulungen in nachhaltiger Landwirtschaft, während gleichzeitig neue touristische Angebote entwickelt werden, um die lokale Wirtschaft zu stärken. Die Initiative zielt darauf ab, die Produktivität zu steigern und die Widerstandsfähigkeit gegenüber klimatischen Herausforderungen zu erhöhen, indem sie ländliche Haushalte mit Tourismusakteuren vernetzt. Das Projekt wird von der TUI Care Foundation und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung kofinanziert und soll langfristige ökologische, soziale und wirtschaftliche Vorteile für die Region bringen.
Der Europäische Statistikwettbewerb geht ins nächste Schuljahr: Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 13 können sich wieder mit Teams anmelden und ihr Wissen rund um Statistik, Daten- und Nachrichtenkompetenz testen. Neben Multiple-Choice-Tests stehen auch kreative Aufgaben wie die Auswertung amtlicher Daten und die Präsentation der Ergebnisse auf dem Programm. Die besten Teams treten im europäischen Finale gegen Teilnehmer aus 22 Ländern an und können attraktive Preise gewinnen. Ziel des Wettbewerbs ist es, junge Menschen fit im Umgang mit Fakten und Daten zu machen und sie für den Umgang mit Desinformation zu sensibilisieren. Die Anmeldung läuft noch bis 16. November 2026.
Das Durchschnittsalter in Deutschlands Landgemeinden ist seit 2011 um 2,5 Jahre gestiegen und liegt Ende 2025 bei 46,8 Jahren. In Großstädten bleibt die Alterung mit nur 0,3 Jahren Zuwachs deutlich geringer. Besonders stark betroffen sind auch Kleinstädte und Mittelstädte, während Stadtstaaten wie Hamburg, Berlin und Bremen die jüngste Bevölkerung aufweisen. Sachsen-Anhalt verzeichnet das höchste Durchschnittsalter, während Mecklenburg-Vorpommern am stärksten gealtert ist. Insgesamt ist die deutsche Bevölkerung innerhalb von 15 Jahren um gut ein Jahr älter geworden. Die Ergebnisse basieren auf aktuellen Zensusdaten und zeigen deutliche regionale Unterschiede.
Kering hat das erste akademische Jahr der Accademia per le Eccellenze eröffnet. Über 1.500 Studierende nehmen an mehr als 40 Bildungsprogrammen teil, die von sieben Partnerschulen in sechs italienischen Regionen angeboten werden. Die Initiative vereint über 400 Meisterhandwerker und Experten, um das italienische Kunsthandwerk zu bewahren und weiterzuentwickeln. Das Ausbildungsangebot umfasst traditionelle Fertigkeiten in Mode, Lederwaren und Schmuck, aber auch moderne Themen wie Technologie, Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit. Ziel ist es, junge Menschen für handwerkliche Berufe zu begeistern und die Zukunft des Luxus-Sektors zu sichern.
Die berühmte "Krippe von Bethlehem" in der Kirche Santa Maria Maggiore in Rom wird ab 15. Oktober für Besucher ausnahmsweise aus nächster Nähe zugänglich sein. Grund dafür sind Restaurierungsarbeiten, bei denen die Reliquien, die als Teile der Originalkrippe Jesu verehrt werden, ihren traditionellen Platz verlassen und in einer Seitenkapelle ausgestellt werden. Die Kirche schützt fünf Holzfragmente, die aus der Zeit um Christi Geburt stammen. Der gesamte Komplex wird modernisiert, um die Reliquien besser zu konservieren. Ein neues Mosaik hinter der Krippe erinnert symbolisch an den Himmel der Heiligen Nacht. Zu Weihnachten kehren die Reliquien an ihren angestammten Platz zurück.
Amazon und Microsoft starten gemeinsam mit dem NABU ein großangelegtes Wasserrückführungsprojekt in der hessischen Vogelsberg-Region, einem zentralen Trinkwasserreservoir für Frankfurt. Auf 40 Hektar werden Feuchtgebiete renaturiert, was jährlich über 750 Millionen Liter Wasser in die Grundwasserversorgung zurückführen soll. Das Vorhaben wird durch einen Amazon-Beitrag von über 2,9 Millionen Euro finanziert und ist Teil eines globalen Engagements für nachhaltiges Wassermanagement. Neben der Sicherung der Wasserversorgung sollen neue Lebensräume für bedrohte Arten entstehen. Das Projekt ist ein Beispiel für branchenübergreifende Zusammenarbeit und trägt zur langfristigen Wasserresilienz und Artenvielfalt in der Region bei.
Das Österreichische Hebammengremium hat dem neuen Eltern-Kind-Pass-Hebammen-Gesamtvertrag zugestimmt, nachdem Gesundheits- und Familienministerium sowie Sozialversicherung schriftliche Zusagen für weitere Verhandlungen im Jahr 2027 gemacht haben. Diese beinhalten Gespräche über Hebammen-Tarife, die Einbindung in Änderungen des Untersuchungsprogramms und die Weiterentwicklung der Hebammenberatung. Lisa Rakos, Präsidentin des ÖHG, betont, dass die Zustimmung kein Endpunkt ist, sondern der Beginn weiterer Gespräche für mehr Wahlfreiheit in der Schwangerenvorsorge. Das Ziel ist es, Hebammen einen festen Platz in der Vorsorge gesunder Schwangerer zu sichern und konkrete Ergebnisse zu erzielen.
In der kommenden Folge von "Der Pragmaticus" diskutiert Roger Köppel die zunehmende Tendenz, Diagnosen wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Aufmerksamkeitsstörungen als Teil der Identität zu betrachten. Experten wie Gesundheitsökonom Thomas Czypionka und Psychotherapeut Holger Richter hinterfragen die Auswirkungen dieser Entwicklung auf das Gesundheitssystem und die Gesellschaft. Die Rolle von Schulen und sozialen Medien wird ebenfalls beleuchtet, während die Frage aufgeworfen wird, ob nicht jedes kleine Wehwehchen als Krankheit betrachtet werden sollte.
An der Universität Klagenfurt dreht sich Anfang Oktober 2026 alles um das Zusammenspiel von Künstlicher Intelligenz und Sprache. Bei der Tagung „Sprache & KI“ beleuchten Expertinnen und Experten in 28 Beiträgen, wie KI-Modelle wie ChatGPT die Sprach- und Literaturwissenschaft beeinflussen und welche Herausforderungen sich daraus ergeben. Im Fokus stehen nicht nur wissenschaftliche Analysen, sondern auch Fragen aus Didaktik, Recht und Mathematik. Das große Interesse an der Tagung zeigt, wie sehr das Thema die Fachwelt bewegt. Ziel ist es, eine neue Community zu formen, die die Auswirkungen von KI auf Sprache und Literatur weiter erforscht.
Die Universität Klagenfurt konnte sich im renommierten THE World University Ranking deutlich verbessern und wird nun in der Gruppe 551–600 geführt. Im Vorjahr lag sie noch in der Gruppe 601–800. Ausschlaggebend für das bessere Abschneiden waren vor allem Verbesserungen im Forschungsumfeld und in der Forschungsqualität. Die internationale Rangliste umfasst heuer 2.297 Hochschulen, ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Österreich ist mit 14 Universitäten vertreten, die Uni Klagenfurt belegt national den 11. Platz. Bewertet werden unter anderem Forschungsleistung, Lehre und Internationalität.
In der Ukraine kämpfen Familien mit seltenen Krankheiten wie hypophysärem Kleinwuchs zusätzlich zum Kriegsalltag um das Überleben ihrer Kinder. Die Versorgung mit lebenswichtigen Medikamenten ist durch Angriffe auf Lagerhäuser und Lieferengpässe gefährdet. Eine Spende von Wachstumshormonen durch Direct Relief ermöglicht betroffenen Kindern wie dem 16-jährigen Sasha endlich Fortschritte beim Wachstum und schenkt vielen Familien neue Hoffnung. Rund 900 Kinder benötigen diese teure Therapie, die oft privat finanziert werden muss. Dank der Medikamentenspenden können nun zahlreiche Familien in Kiew, Dnipro und anderen Regionen ihre Kinder weiter behandeln und damit die entscheidende Wachstumsphase optimal nutzen. Die Hilfsaktion wird als wichtiger Lichtblick im von Entbehrungen geprägten Kriegsalltag gesehen.
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat das Medikament Camzyos von Bristol Myers Squibb zur Behandlung von symptomatischer obstruktiver hypertropher Kardiomyopathie (oHCM) nun auch für Kinder ab 30 kg zugelassen. Damit ist Camzyos die erste und einzige FDA-zugelassene Therapie für diese seltene Herzerkrankung bei Kindern und erweitert die bisherige Zulassung für Erwachsene. Die Entscheidung basiert auf positiven Ergebnissen der Phase-3-Studie SCOUT-HCM, die eine deutliche Verbesserung der Herzfunktion bei Jugendlichen zeigte. Camzyos bleibt jedoch wegen möglicher Nebenwirkungen wie Herzinsuffizienz nur unter strengen Sicherheitsauflagen erhältlich. Die Zulassung gilt als wichtiger Fortschritt für betroffene Familien und die Kinderkardiologie.
Innovative Forschung aus Bayern steht im Mittelpunkt eines öffentlichen Wissenschaftsabends am 8. Oktober 2026 in Nürnberg. Forschende aus vier Fraunhofer-Instituten präsentieren praxisnahe Entwicklungen, die von intelligenter Vernetzung über nachhaltiges Recycling bis hin zu modernen Verpackungslösungen reichen. Ein Highlight ist die Vorstellung kontaktloser Ladesysteme für Elektro-Lkw auf der Autobahn. Die Veranstaltung bietet kurze Vorträge, Diskussionen und Austausch mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Ziel ist es, den Weg von Forschungsergebnissen in Wirtschaft und Gesellschaft zu zeigen und die Bedeutung Bayerns als Innovationsstandort zu unterstreichen.
Ein innovativer Begleitkoffer soll Menschen mit Behinderung und Mitarbeitende in Wohneinrichtungen beim Umgang mit Sterben, Tod und Trauer unterstützen. Entwickelt wurde er im Rahmen einer Masterarbeit an der Köln International School of Design in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Heinsberg und unter fachlicher Begleitung des Fraunhofer FIT. Der Koffer enthält leicht verständliche Materialien wie Leitfäden, Bedürfniskarten und Erinnerungslandkarten, die den Austausch fördern und individuellen Abschied ermöglichen. Die Materialien stehen kostenfrei zum Download bereit und werden bereits in Wohneinrichtungen eingesetzt. Die Arbeit wurde für den Kölner Design Preis nominiert.
Die NASA hat drei neue wissenschaftliche Untersuchungen für ihre geplante Mondbasis ausgewählt. Diese Instrumente sollen dabei helfen, Ressourcen zu erfassen, natürliche Schutzräume zu kartieren und Umweltgefahren auf dem Mond zu bewerten. Ziel ist es, die Grundlagen für eine sichere und dauerhafte menschliche Präsenz auf dem Mond zu schaffen. Die ausgewählten Projekte werden im Rahmen des PRISM-Programms mit kommerziellen Partnern zum Mond gebracht. Damit bereitet die NASA nicht nur die erste Mondbasis vor, sondern sammelt auch wichtige Erkenntnisse für zukünftige Missionen, etwa zum Mars.
Die Smart Country Convention 2026 in Berlin steht ganz im Zeichen digitaler Infrastrukturen für Städte. Zenner International präsentiert dort praxisnahe Lösungen, wie Smart-Water-Technologien und IoT-basierte Systeme Städte widerstandsfähiger machen. Im Fokus steht die Digitalisierung der Wasserwirtschaft, die durch Echtzeitdaten und vernetzte Messtechnik effizienter und nachhaltiger wird. Die vorgestellte Infrastruktur lässt sich flexibel für weitere Smart-City-Anwendungen wie Straßenbeleuchtung oder Energiemonitoring nutzen. Zenner betreibt eines der weltweit größten LoRaWAN-Netze und hat bereits zahlreiche Projekte mit Kommunen, Energieversorgern und der Industrie umgesetzt.
Im Forschungsprojekt VIRTUS entwickeln Expertinnen und Experten eine intelligente Fahrfunktion, die das Verletzungsrisiko für Fußgänger und Radfahrer bei unvermeidbaren Kollisionen minimieren soll. Durch gezielte Brems- und Lenkmanöver kann das System die Folgen schwerer Unfälle deutlich abmildern. Ein spezieller Algorithmus berechnet in Sekundenbruchteilen die optimale Fahrstrategie. Die Technik wird in einer innovativen Testumgebung erprobt, die reale Fahrzeuge, virtuelle Szenarien und menschliches Verhalten kombiniert. Ziel ist es, die Sicherheit im Straßenverkehr nachhaltig zu erhöhen und neue Standards für automatisierte Fahrsysteme zu setzen.
Im Nordostatlantik sind Makrele, Atlanto-Scandia-Hering und Blaues Wittling akut von Überfischung und Klimawandel bedroht. Der Marine Stewardship Council (MSC) warnt, dass fehlende Quotenabkommen zwischen den Fischereinationen zu Fangmengen führen, die die wissenschaftlichen Empfehlungen deutlich überschreiten. Trotz leichter Bestandsverbesserungen bleibt die Lage kritisch, da Überfischung eine nachhaltige Erholung verhindert. Die betroffenen Fischarten sind nicht nur für das Ökosystem, sondern auch für die Ernährungssicherheit und lokale Wirtschaft essentiell. Der MSC fordert daher internationale Einigung auf nachhaltige Quoten, um den Bestand langfristig zu sichern und die Versorgung mit Omega-3-reichem Fisch zu gewährleisten.
Die FHWien der WKW hat am 28. September 2026 den Journalismus Nachwuchspreis zum achten Mal verliehen. Elf junge Talente wurden für ihre herausragenden Beiträge in den Bereichen Radio & Audio, TV & Video, Text, Multimedia sowie für die beste Abschlussarbeit ausgezeichnet. Unterstützt wurde die Preisverleihung von renommierten Medienhäusern wie ORF, DER STANDARD, KURIER und der Österreichischen Medienakademie. Im Fokus der prämierten Arbeiten standen gesellschaftlich relevante Themen wie Online-Hass, die Tuning-Szene und Verschwörungsmythen. Die Auszeichnung würdigt journalistische Leistungen, die während der Ausbildung entstanden sind, und verschafft ihnen zusätzliche Sichtbarkeit in der Medienbranche.
Nur ein kleiner Teil der Menschen ab 65 Jahren lebt in weitgehend barrierefreien Wohnungen. Die meisten Wohnungen erfüllen wichtige Kriterien wie stufenlose Zugänge und barrierefreie Sanitärräume nicht. Damit besteht ein erheblicher Nachholbedarf, um älteren Menschen ein selbstständiges Leben zu ermöglichen. Das Wohnumfeld wird zwar mehrheitlich als gut ausgestattet wahrgenommen, dennoch fühlen sich viele Ältere nach Einbruch der Dunkelheit unsicher. Besonders betroffen sind Frauen, Armutsgefährdete und Personen mit Einschränkungen. Altersgerechtes Wohnen bleibt eine dringende gesellschaftliche Aufgabe.
An der Universität Innsbruck wird ein Prototyp für das zukünftige Quanteninternet entwickelt, unterstützt durch 5,4 Millionen Euro EU-Förderung. Dieses Projekt, durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Spin-off AQT und über 50 europäischen Partnern, zielt darauf ab, Quantenprozessoren über große Entfernungen hinweg zu verbinden. Der Prototyp wird die Grundlagen für abhörsichere Kommunikation und verteiltes Quantencomputing schaffen. In den nächsten 3,5 Jahren wird das Team an der Integration der verschiedenen Technologien arbeiten, um ein vollständiges, programmierbares Quantennetzwerk zu realisieren. Ein entscheidender Schritt wird der Nachweis sein, wie zwei Quantennetzwerke über Lichtwellenleiter verbunden werden können, was die Entwicklung eines globalen Quanteninternets vorantreibt.
In der neuen Reportage-Reihe auf ProSieben gehen Jenke von Wilmsdorff und sein Sohn Jánik der Frage nach, wie man Schlafprobleme effektiv lösen kann. Im "JENKE. Experiment. Schlaflos" testen sie ein halbes Jahr lang verschiedene Methoden – von einfachen Verhaltensänderungen bis zu medizinischen Eingriffen – um den Ursachen von Schlaflosigkeit auf den Grund zu gehen. Im Anschluss an die Sendung diskutiert ein Expertenteam live über individuelle Schlafprobleme, Hormone und hilfreiche Tools. Die Reportage ist der Auftakt zu sieben neuen "JENKE."-Filmen, die sich weiteren gesellschaftlichen Themen wie Auswanderung, Ernährung und ADHS widmen.
Im Oktober übernehmen österreichische Bischöfe und kirchliche Amtsträger abwechselnd das Rosenkranzgebet auf Radio Maria. Die Gebete werden an 18 Abenden jeweils um 18:20 Uhr live im Radio und Internet übertragen. Den Auftakt macht Generalvikar Christoph Schwarz, den Abschluss Bischof Ägidius Zsifkovics. Der Rosenkranzmonat ist geprägt von zahlreichen Gebeten in Kirchen und dem Fest der Jungfrau Maria vom Rosenkranz am 7. Oktober. Radio Maria, ein spendenfinanzierter katholischer Sender, ermöglicht Gläubigen, sich aktiv am Programm zu beteiligen und bietet Gebet, Glaubensvermittlung und Lebenshilfe.
Eine neue Studie der Ruhr-Universität Bochum zeigt, dass Seescheiden Unterwasserlärm anders wahrnehmen als bisher angenommen. Während Schifffahrt und Bauarbeiten die Meere laut machen, reagieren die Tiere nicht auf den Schalldruck, sondern auf Vibrationen im Untergrund. Feld- und Laborexperimente ergaben, dass Seescheiden bei bestimmten Frequenzen Kontraktionen zeigen, wenn Vibrationen auftreten. Die Forschung legt nahe, dass mechanische Reize wie Vibrationen bei der Untersuchung von Unterwasserlärm stärker beachtet werden müssen. Noch ist unklar, wie genau Seescheiden diese Reize wahrnehmen und verarbeiten. Zukünftige Studien sollen klären, welche Mechanismen im Nervensystem der Tiere dabei eine Rolle spielen.
EWE startet erneut seinen Klimawettbewerb und ruft gemeinnützige Vereine aus Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf, innovative Projekte für Klima- und Umweltschutz einzureichen. Gesucht werden Ideen, die nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch die Lebensqualität und das Gemeinschaftsgefühl in der Region stärken. Bewerbungen sind vom 1. Oktober bis 14. Dezember 2026 möglich. Eine Jury aus EWE-CEO und kommunalen Vertretern wählt die Finalisten, über die Gewinner entscheidet ein Online-Voting. Die besten Projekte erhalten Fördergelder, um ihre Ideen umzusetzen. EWE unterstützt damit seit 2021 lokale Initiativen für eine nachhaltige Zukunft.
Der Klinikverbund MZG-Westfalen aus Bad Lippspringe hat den Deutschen BGM-Förderpreis 2026 der DAK-Gesundheit für sein digitales Schutzsystem gegen Gewalt im Klinikalltag gewonnen. Die App ermöglicht Klinikmitarbeitenden einen schnellen Zugang zu Hilfe bei Übergriffen und fördert eine gewaltfreie Arbeitskultur. Den zweiten Platz belegte das Studentenwerk Schleswig-Holstein mit einem digitalen Programm zur Unterstützung von Frauen in den Wechseljahren. Platz drei ging an Kindeswohl-Berlin mit einem KI-gestützten System zur Gesundheitsförderung in der Kinder- und Jugendhilfe. Insgesamt wurden BGM-Maßnahmen im Wert von 60.000 Euro vergeben.
EWE hat im ersten Halbjahr 2026 die Investitionen um 15 Prozent auf 611,2 Mio. Euro gesteigert und setzt damit auf den Ausbau erneuerbarer Energien, Netze und Ladeinfrastruktur. Trotz sinkender Umsätze und bereinigtem EBITDA konnte das Periodenergebnis deutlich gesteigert werden, was vor allem Bewertungseffekten bei Finanzinstrumenten zu verdanken ist. Angesichts geopolitischer Unsicherheiten wie dem Iran-Krieg setzt EWE verstärkt auf Vorsorge und unterstützt die geplante strategische Gasreserve der Bundesregierung. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet das Unternehmen mit einem EBITDA am unteren Ende des Prognosekorridors, hält aber an seiner Wachstumsstrategie fest.
Prof. Dr. Amelie Altenbuchner beleuchtet in einer neuen Publikation, wie gesellschaftliche Strukturen gesundheitliche Erfahrungen und Entscheidungen beeinflussen. Ihr Beitrag in der Fachzeitschrift Dr. med. Mabuse fordert, dass angehende Lehrkräfte im Gesundheitsbereich lernen, über individuelle Faktoren hinaus auch gesellschaftliche Bedingungen zu analysieren. Anhand von Beispielen wie Schwangerschaftsabbruch und künstlicher Befruchtung zeigt Altenbuchner, wie Versorgungsstrukturen, rechtliche Vorgaben und kulturelle Erwartungen die Medizin prägen. Damit gibt sie Impulse für eine umfassendere, geschlechtersensible Lehre in den Gesundheitsberufen.
Immer mehr Betrüger locken über WhatsApp- und Telegram-Gruppen mit vermeintlichen Investmentangeboten und setzen dabei auf professionell gefälschte Identitäten. Die FMA informiert, wie man sich vor solchen Maschen schützt und welche Warnsignale zu beachten sind, etwa unrealistisch hohe Gewinne oder Druck zur schnellen Entscheidung. Im Betrugsfall sollten Betroffene umgehend die Bank kontaktieren, Anzeige bei der Polizei erstatten und verdächtige Profile melden. Die FMA bietet weiterführende Informationen auf ihrer Website sowie im Podcast „Die WhatsApp-Connection“.
Das Unternehmen Enovato hat einen Mietvertrag für seinen neuen Hauptsitz auf dem Campus Infanteriestraße in München unterzeichnet. Enovato, bekannt durch die Marke 42watt, spezialisiert sich auf energetische Modernisierungen von Gebäuden, einschließlich Lösungen wie Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen. Der Campus, der historische und moderne Büroflächen vereint, bietet ideale Bedingungen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Bettina Krause von der Allgemeinen SÜDBODEN betont, dass Enovato mit seiner innovativen Ausrichtung gut zum Campus passt. Marcus Dietmann, Geschäftsführer von Enovato, hebt hervor, dass der neue Standort die Entwicklung des Unternehmens weiter vorantreiben wird, insbesondere in Bezug auf die Vereinfachung von energetischen Modernisierungsmaßnahmen. Das Ziel von 42watt ist es, den Energieverbrauch von Gebäuden nachhaltig zu reduzieren.
Die Zahl arbeitsloser schwerbehinderter Menschen nimmt deutlich stärker zu als im Durchschnitt der Bevölkerung. Trotz meist guter Qualifikation haben sie es besonders schwer, eine neue Arbeitsstelle zu finden. Viele Unternehmen umgehen den gesetzlichen Kündigungsschutz, indem sie schwerbehinderte Beschäftigte mit Aufhebungs- oder Ausscheidungsvereinbarungen aus dem Betrieb drängen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert deshalb mehr Schutz und Unterstützung für schwerbehinderte Arbeitnehmer. Die Bundesregierung soll Arbeitgeber stärker in die Pflicht nehmen und die Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung bei allen Personalentscheidungen verbindlich machen.
AbbVie hat auf dem EASD-Kongress 2026 detaillierte Phase-1-Daten zum neuen Abnehm-Medikament ABBV-295 vorgestellt. Das lang wirkende Amylin-Analog zeigte bei den Probanden eine Halbwertszeit von rund 11 bis 12 Tagen, wodurch auch Dosierungen alle zwei Wochen oder monatlich möglich erscheinen. Die Verträglichkeit war insgesamt günstig, mit meist milden Nebenwirkungen wie Übelkeit und Durchfall. Besonders auffällig war die deutliche Reduktion des Körpergewichts bei allen getesteten Dosierungsplänen. Die Studienergebnisse unterstützen die Weiterentwicklung von ABBV-295, das sich durch einen anderen Wirkmechanismus als bestehende GLP-1-Präparate auszeichnet, für die langfristige Behandlung von Übergewicht.
An der Universität Camilo José Cela in Madrid veranstalteten die Hochschule und Amazon Web Services einen Hackathon, um mit Künstlicher Intelligenz Schach für blinde Menschen zugänglicher zu machen. Über 200 Studierende entwickelten Lösungen, die Schachdiagramme erkennen und in ein für Sehbehinderte nutzbares Format übersetzen. Die Zusammenarbeit mit Organisationen wie ONCE und Capgemini unterstreicht den sozialen Anspruch des Projekts. Der Hackathon ist Teil einer umfassenden Partnerschaft zwischen UCJC und AWS zur Förderung von KI-Ausbildung. Studierende erhalten dadurch Zugang zu modernen Tools und Praktika bei Amazon. Das Programm "Kiro for Students" ermöglicht weltweit Millionen Studierenden den kostenlosen Zugang zu KI-Technologien und fördert innovative Projekte mit gesellschaftlichem Mehrwert.
Immer mehr Menschen wollen nach der Pensionierung ihr Wissen weitergeben. Die Organisation "Jugend Eine Welt" bietet mit dem Programm "Senior Experts Austria" die Möglichkeit, sich ehrenamtlich in Ländern Afrikas, Asiens und Südamerikas zu engagieren. Pensionierte Fachkräfte aus Bereichen wie Technik, Marketing oder Gesundheit können ihr Know-how für mehrere Monate einbringen und zur Lösung lokaler Herausforderungen beitragen. Das Programm legt Wert auf Zusammenarbeit auf Augenhöhe und unterstützt die Freiwilligen von der Vorbereitung bis zur Rückkehr. Über 70 Senior Experts haben bereits in 18 Ländern mitgewirkt und so eine sinnvolle Aufgabe im Ruhestand gefunden.
AbbVie geht eine Partnerschaft mit Valkai ein, um fortschrittliche Künstliche Intelligenz gezielt in der klinischen Entwicklung einzusetzen. Ziel ist es, die Effizienz in der Forschung zu steigern, Entwicklungszeiten zu verkürzen und innovative Medikamente schneller zu den Patienten zu bringen. Durch die Integration von KI in verschiedene Bereiche der Arzneimittelentwicklung will AbbVie den wissenschaftlichen Fortschritt beschleunigen und datenbasierte Erkenntnisse besser nutzen. Die Zusammenarbeit mit Valkai soll dabei helfen, Prozesse zu optimieren und die Qualität der klinischen Forschung weiter zu erhöhen.
Die Universität für Weiterbildung Krems beteiligt sich als Partnerin an der neuen European University Leadership Academy der EUA. Ziel des Projekts ist es, Führungskräfte an europäischen Universitäten durch innovative Trainings, Mentoring und Forschung zu stärken. Die Pilotphase startet Ende 2026 und dauert 24 Monate. Im Fokus stehen Formate wie Leadership-Module, Foresight Labs sowie ein europaweites Mentoringprogramm für Frauen in akademischen Leitungsfunktionen. Ein Knowledge Hub, ein Leadership Summit und ein Alumni-Netzwerk sollen den Austausch und die Weiterentwicklung langfristig sichern.
Die FH Oberösterreich startet mit innovativen Studienangeboten ins neue Studienjahr und verzeichnet einen starken Anstieg internationaler Bewerbungen. Besonders gefragt sind die MINT-Studiengänge, darunter der neue Bachelor "Human Enhancement Engineering and Ethics" und der Master "Digital Energy Solutions". Mit modernen Lernräumen, einer neuen App für Studierende und dem Ausbau nachhaltiger Infrastruktur setzt die FH OÖ auf ein attraktives Studienumfeld. Ab 2027 tritt sie unter dem Namen UAP University of Applied Sciences Upper Austria auf und stärkt damit ihre internationale Ausrichtung.
Die Evangelische Kirche Österreichs betont, dass der Religionsunterricht rechtlich klar geregelt und in das öffentliche Schulwesen eingebunden ist. Sie verweist auf die gemeinsame Verantwortung von Staat und Religionsgemeinschaften bei der Qualitätssicherung und Aufsicht. Auch die Islamische Glaubensgemeinschaft weist Vorwürfe fehlender Kontrolle zurück und beschreibt transparente Verfahren bei der Ausbildung und Überprüfung der Lehrkräfte. Beide Religionsgemeinschaften zeigen sich offen für sachliche Diskussionen und Weiterentwicklungen, lehnen jedoch pauschale Vorwürfe ab. Die Debatte wurde durch Forderungen nach verstärkter staatlicher Aufsicht über den Religionsunterricht ausgelöst.
Die Erasmus Days feiern 2026 ihr zehnjähriges Jubiläum und zeigen, wie das EU-Programm Erasmus+ Bildung, Austausch und Kompetenzerwerb in Europa fördert. Beim Auftakt in Wien wurde besonders betont, wie wichtig grenzüberschreitende Zusammenarbeit und lebenslanges Lernen für die Zukunft sind. Das Motto „Learning and growing: Skills for tomorrow“ stellt die Frage nach den Kompetenzen, die für kommende Herausforderungen nötig sind. Mit vielfältigen Veranstaltungen machen Schulen und Organisationen Erasmus+ sichtbar. Österreich erhält von 2021 bis 2027 rund 683 Millionen Euro Fördermittel, über 40.000 Teilnehmende werden erwartet. Der Fokus liegt auf Grundkompetenzen, digitaler Bildung und internationaler Zusammenarbeit.
Alfred Engleder terrorisierte von 1951 bis 1957 den Raum Steyr, indem er sechs junge Frauen überfiel, zwei von ihnen brutal ermordete. Die Dokumentation "Fahndung Spezial" beleuchtet die Ermittlungen, die Pannen und die letztendliche Jagd nach dem "Mörder mit dem Maurerfäustl", der durch einen entscheidenden Fehler schließlich gefasst wurde.
Das Bundesland Salzburg hat bei der internationalen MORNINGLYTE-Studie für Lymphdrüsenkrebs eine führende Rolle eingenommen. Die Universitätsklinik für Innere Medizin III hat die meisten Patientinnen und Patienten weltweit in die Studie eingeschlossen. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen verschiedenen onkologischen Abteilungen in Salzburg, die sicherstellt, dass Patientinnen und Patienten Zugang zu innovativen Behandlungen erhalten. Die koordinierte Teilnahme an klinischen Studien zeigt, wie moderne Onkologie regional funktionieren kann. Die behandelnden Teams arbeiten eng zusammen, um die besten Behandlungsmöglichkeiten für die Betroffenen zu finden. Der Erfolg der Studie verdeutlicht die Bedeutung klinischer Forschung für die Patientenversorgung und das Ziel, die Krebsmedizin in Salzburg weiterzuentwickeln.
Drei Studentinnen der FH Wiener Neustadt haben mit "Sneaky Dream" eine innovative, erdnussfreie Bio-Alternative zur Erdnussbutter entwickelt. Diese besteht aus regionalen Sonnenblumenkernen und Sojabohnen und wurde am Campus Wieselburg im Rahmen einer Lehrveranstaltung zur nachhaltigen Produktentwicklung geschaffen. Die Idee entstand aus der persönlichen Betroffenheit einer der Studentinnen, die an einer Erdnussallergie leidet. Nach zahlreichen Tests und der Entwicklung eines Businessplans nehmen die Studentinnen nun am europäischen Wettbewerb ECOTROPHELIA Europe in Paris teil, um ihre Kreation zu präsentieren. Das Projekt zielt darauf ab, nicht nur Allergikern eine schmackhafte Alternative zu bieten, sondern auch die heimische Landwirtschaft zu unterstützen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Am Wolfgangsee haben die Österreichischen Bundesforste gemeinsam mit der Wasserrettung, Umwelttauchern und regionalen Partnern eine groß angelegte Seereinigung durchgeführt. Ziel war es, den Seegrund im Bereich Lueg von Müll zu befreien und so den Gewässerschutz zu stärken. Die freiwilligen Helfer und Taucher bargen mithilfe moderner Technik zahlreiche Abfälle, darunter Flaschen, Autoreifen und eine Autobatterie. Die gesammelte Müllmenge füllte einen ganzen PKW-Anhänger und wurde fachgerecht entsorgt. Die Aktion ist Teil regelmäßiger Reinigungsmaßnahmen, mit denen die Bundesforste gemeinsam mit lokalen Organisationen zur Erhaltung sauberer Seen beitragen.
In Europa lassen sich immer mehr Erwachsene taufen, besonders stark ist der Trend in Frankreich. Auch in Österreich steigen die Zahlen, wobei Wien eine Vorreiterrolle einnimmt. Rund 220 Erwachsenentaufen werden heuer in der Erzdiözese Wien erwartet, zahlreiche Projekte begleiten Taufbewerber und Neugetaufte. Beim Eurocat-Treffen in Wien beraten Vertreter aus elf Ländern über die Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Seelsorge. Im Fokus stehen innovative Angebote, die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund sowie der Austausch mit Frankreich, das als Vorbild für neue Wege in der kirchlichen Arbeit gilt.
Die Zahl der Kinder unter drei Jahren in Kindertagesbetreuung ist in Deutschland zum dritten Mal in Folge gesunken. Zum Stichtag 1. März 2026 wurden rund 5,6 % weniger Kleinkinder betreut als im Vorjahr, die Betreuungsquote fiel auf 37,2 %. Insgesamt waren bundesweit 3,98 Millionen Kinder in Betreuung, auch hier setzte sich der Rückgang fort. Erstmals seit 2006 verringerte sich zudem die Zahl der Kindertageseinrichtungen leicht. Während das Personal in Kitas noch etwas zunahm, sank die Zahl der Tagesmütter und -väter weiter. Die Betreuungsquoten bleiben im Osten deutlich höher als im Westen.
Die NASA feiert einen neuen Meilenstein: Mit dem Beitritt von Albanien, Kroatien, Côte d’Ivoire und San Marino unterstützen nun 76 Länder die Artemis Accords. Damit wächst die internationale Zusammenarbeit für eine sichere und verantwortungsvolle Raumfahrt rasant. Fast 40 Prozent aller Staaten weltweit arbeiten nun mit der NASA an gemeinsamen Regeln für Mond- und Marsmissionen. Technische Workshops und Treffen fördern die Abstimmung bei geplanten Mondlandungen, Datenaustausch und Standards zur Vermeidung von Störungen. Die NASA lädt alle Unterzeichner ein, sich an künftigen Missionen zu beteiligen. Weitere Länder werden erwartet, während der Weg zu einer friedlichen und transparenten Erforschung des Weltalls weiter beschritten wird.
Christian Gülly übernimmt ab sofort die Position des Vizerektors für Forschung, Internationales und Nachhaltigkeit an der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Der erfahrene Molekularbiologe bringt umfassende Expertise aus der Forschung und Infrastrukturentwicklung mit und war zuvor an der Medizinischen Universität Graz in leitenden Positionen tätig. Sein Ziel ist es, die internationale Sichtbarkeit der Vetmeduni zu stärken, interdisziplinäre Zusammenarbeit auszubauen und einen Vetmed Data Hub zu etablieren. Damit sollen Forschung und Datennutzung weiter verbessert werden. Die Schwerpunkte liegen auf moderner Forschung, strategischen Partnerschaften und nachhaltiger Entwicklung.
Deutschland hat bereits im September mehr Solarstrom produziert als im gesamten Vorjahr. Dieses Rekordergebnis ist auf viele Sonnenstunden und den kontinuierlichen Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Dächern und Freiflächen zurückzuführen. Auch Batteriespeicher gewinnen an Bedeutung, da sie eine flexiblere Nutzung ermöglichen. Der Solarrekord fällt in eine Phase wichtiger politischer Entscheidungen. Aktuell berät der Bundestag über neue Regelungen zur Förderung erneuerbarer Energien. Der Bundesverband Solarwirtschaft warnt vor neuen Investitionshürden und fordert stabile Rahmenbedingungen, um die ambitionierten Ausbauziele bis 2030 zu erreichen.
Die IG Windkraft präsentiert sich ab sofort als WINDKRAFT Österreich und unterstreicht damit ihre gewachsene Rolle in der heimischen Energieversorgung. Mit neuem Logo, modernem Design und einer prägnanten Domain will der Verband die Sichtbarkeit der Branche stärken und die Bedeutung der Windenergie hervorheben. Über 200 Unternehmen und tausende Beschäftigte arbeiten täglich für die Energiewende in Österreich. Windkraft deckt bereits den Strombedarf von 2,7 Millionen Haushalten und soll in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden. Die Branche investiert Milliarden, schafft Arbeitsplätze und fördert die regionale Wertschöpfung.
Alina Zeichen, Ko-Geschäftsführerin des Universitätskulturzentrums UNIKUM und Lehrende an der Universität Klagenfurt, wurde mit dem Maria Tusch Frauenpreis 2026 ausgezeichnet. Die Ehrung fand im Künstler:innenhaus Klagenfurt statt und würdigt ihr Engagement für feministische Kulturarbeit, Zweisprachigkeit und die Förderung von Vielfalt und Sichtbarkeit von Künstlerinnen. Der Preis wird seit 2020 für Projekte und Personen vergeben, die sich für Gleichstellung und Frauenrechte in Klagenfurt einsetzen. Mit der Auszeichnung sollen Initiativen zur Geschlechtergerechtigkeit gestärkt und ein gesellschaftlicher Wandel angestoßen werden. Die Auszeichnung ist mit 3.000 Euro dotiert.
Greenpeace hat neue Analysen zur Friedensburg Schlaining im Burgenland veröffentlicht. Diese belegen eine akute Asbestbelastung im Schotter und Staub der Burganlage. Besonders besorgniserregend ist die Gefahr für Besucher und Angestellte, darunter viele Kinder. Trotz einer vorherigen Entwarnung durch die Landesimmobilien Burgenland fordert Greenpeace eine sofortige Totalsperre des Areals, bis eine Sanierung erfolgt. Zudem hat Greenpeace Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht Burgenland gegen die Landesimmobilien Burgenland eingereicht, um die Herausgabe eines Gutachtens zu erzwingen. Die Organisation kritisiert das bisherige Krisenmanagement und fordert mehr Transparenz sowie konsequenten Schutz der Bevölkerung.
Kardinal Christoph Schönborn hat am "Sonntag der Völker" die syrisch-orthodoxe Gemeinde in Wien-Neumargareten besucht und hob die Bedeutung der kulturellen und religiösen Vielfalt für die Kirche hervor. Die Gemeinde nutzt seit März die frühere Pfarrkirche Neumargareten und feierte mit Schönborn und Bischof Mor Dionysios Isa Gürbüz einen festlichen Gottesdienst. Der Besuch stand auch im Zeichen des 30-jährigen Bischofsjubiläums von Mor Dionysios. Die syrisch-orthodoxe Kirche, eine der ältesten christlichen Kirchen, zählt rund 5.000 Gläubige in Österreich und feiert ihre Liturgie in aramäischer Sprache.
Siemens Healthineers präsentiert mit Accela eine innovative Strahlentherapie-Lösung, die auf der neuen NeoArc-Technologie basiert. Diese ermöglicht eine schnellere und präzisere Behandlung von Krebspatienten und verkürzt die Zeit, die Patienten für die Therapie aufwenden müssen, erheblich. Besonders hervorzuheben ist die Anwendung der Dynamic Modulated Arc Therapy (DMAT), die Behandlungen im Atemanhalt und an mehreren Körperstellen in nur 60 Sekunden erlaubt. Mit Accela wird die Durchführung komplexer Therapien für Krebszentren praktischer und skalierbarer. Das System ist noch nicht kommerziell erhältlich, soll aber die Zukunft der Strahlentherapie maßgeblich prägen.
Mit Gottesdiensten, Kultur-Events und zahlreichen Begegnungsmöglichkeiten eröffnen die Katholischen Hochschulgemeinden (KHG) österreichweit das neue Semester. Die Angebote richten sich besonders an Studienanfängerinnen und -anfänger, viele Veranstaltungen sind auch für internationale Studierende konzipiert. In Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt und Leoben werden Welcome-Abende, Stadtführungen, Ausstellungen, Gebete und gemeinsame Aktivitäten organisiert. Auch ökumenische und interkulturelle Events stehen auf dem Programm, um das Kennenlernen und den Austausch zu fördern.
Der WEISSE RING, Deutschlands größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer, feierte im Mainzer Schloss sein 50-jähriges Jubiläum. Seit der Gründung 1976 hat der Verein über 680.000 Betroffenen geholfen und 170 Millionen Euro an Opferhilfen ausgezahlt. Die Organisation finanziert sich ausschließlich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge und bleibt damit unabhängig von staatlichen Geldern. Im Mittelpunkt der Feier standen die ehrenamtlichen Helfer, die mit einer Jubiläumskampagne gewürdigt wurden. Höhepunkte waren Festreden von Politikern, Erfahrungsberichte aus der Opferhilfe sowie eine Radtour, die auf die Anliegen der Opfer aufmerksam machte.
Rund 175.000 Menschen beteiligten sich am bundesweiten DGB-Aktionstag am 26. September 2026. In 15 Großstädten demonstrierten sie für einen starken Sozialstaat und bessere Arbeitsbedingungen. Die Teilnehmer forderten sichere Arbeitsplätze, mehr Schutz für Arbeitnehmerrechte und eine gerechte Rente. Der Aktionstag stand unter dem Motto „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“.
Eine umfassende Studie mit über 16.000 Ordensmitgliedern zeigt: Wer hinter Klostermauern lebt, hat gute Chancen, länger zu leben. Besonders Männer profitieren vom strukturierten Tagesablauf, dem Leben in Gemeinschaft und einer klaren Lebensaufgabe, wodurch sich der Unterschied in der Lebenserwartung zwischen den Geschlechtern fast ausgleicht. Die Forscher betonen, dass nichtbiologische Faktoren wie Stressreduktion, gesunde Ernährung und soziale Kontakte entscheidend sind. Das Klosterleben bietet Stabilität, Sinn und gegenseitige Fürsorge, was sich positiv auf die Gesundheit und das Lebensalter auswirkt.
Angela Merkel wurde in Augsburg mit dem Elisabeth-Preis des katholischen Caritas-Verbands ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt ihren Einsatz für gesellschaftlichen Zusammenhalt und ihre Haltung in Krisenzeiten. Die Preisverleihung fand im Beisein prominenter Gäste wie Bischof Bertram Meier und Ex-Finanzminister Theo Waigel statt. In ihrer Rede betonte Merkel die Bedeutung von Empathie und Verantwortung für andere. Sie lobte zudem die Papst-Enzyklika "Magnifica humanitas" als wegweisend. Die Auszeichnung erinnert an die heilige Elisabeth von Thüringen, Schutzpatronin der Caritas.
Papst Leo XIV. setzt seine Frankreich-Reise mit einer Großmesse auf dem Place de la Concorde in Paris fort. Zu dem Gottesdienst werden rund 600.000 Gläubige erwartet, auch Teile der Champs-Élysées sind für das Ereignis gesperrt. Nach der Messe reist der Papst weiter nach Lourdes, wo am Sonntag eine weitere Messe geplant ist. Dort will er zudem mit Opfern von sexuellem Missbrauch durch Geistliche sprechen. Bereits am Freitag hatte Leo XIV. wichtige Stationen in Paris besucht, darunter den Élysée-Palast und die Kathedrale Notre-Dame.
Die JAF Gruppe setzt am 25. September mit dem Hissen der SDG-Flagge ein Zeichen für die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Gleichzeitig präsentiert das Unternehmen seinen aktuellen Nachhaltigkeitsbericht und gibt Einblicke in die Weiterentwicklung seiner Aktivitäten für eine nachhaltige Zukunft. Schwerpunkte liegen auf erneuerbaren Energien, Energieeffizienz, verantwortungsvollen Lieferketten und zertifizierten Holzprodukten. Auch soziale Aspekte wie Aus- und Weiterbildung, Arbeitsbedingungen sowie Menschen- und Arbeitsrechte werden aktiv gefördert. JAF bekennt sich als Mitglied des UN Global Compact zu den Prinzipien nachhaltigen Wirtschaftens.
Ab 27. September 2026 gelten in der EU strengere Regeln gegen Greenwashing. Doch Österreich hat eine Sonderregelung beschlossen: Für bereits vor dem Stichtag in Verkehr gebrachte Produkte gilt eine dreijährige Schonfrist. Das bedeutet, dass Konsumentinnen und Konsumenten weiterhin mit irreführenden Umweltversprechen konfrontiert werden können, obwohl diese laut EU-Recht unzulässig wären. Foodwatch kritisiert diese Ausnahme scharf und fordert die sofortige Umsetzung der EU-Richtlinie ohne Übergangsfrist. Auch Greenpeace sieht die österreichische Regelung kritisch und hat Beschwerde bei der EU-Kommission eingelegt. Österreich drohen dadurch rechtliche und finanzielle Konsequenzen.
Das Projekt HEATogether unter Leitung des Fraunhofer IEG entwickelt eine KI-gestützte Plattform, die Kommunen, Energieversorgern und Bürgern den Zugang zu komplexen Wärmeplanungen erleichtern soll. Ziel ist es, Wissen und Planungswerkzeuge so aufzubereiten, dass verschiedene Nutzergruppen – von Stadtwerken bis zu Anwohnern – die Ergebnisse verstehen und aktiv mitgestalten können. Die Plattform verbindet wissenschaftliche Tools für Strom-, Gas- und Wärmenetze mit Künstlicher Intelligenz, um regionale Besonderheiten zu berücksichtigen. Nutzerprofile, Interviews und Praxistests in mehreren Städten helfen bei der Entwicklung. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit 1,2 Millionen Euro gefördert.
Eine aktuelle WU-Studie zeigt, dass in Wien strategische Wohnsitzwechsel gezielt genutzt werden, um die Chancen auf einen Platz an der Wunschschule zu erhöhen. Eltern melden ihre Kinder kurz vor der Schulanmeldung an einer anderen Adresse an und ziehen danach wieder zurück. Besonders häufig nutzen Familien mit höherem Bildungsstand und österreichischer Staatsbürgerschaft diese Strategie. Das Vorgehen verstärkt bestehende Bildungsungleichheiten und untergräbt das Vertrauen in das Schulsystem. Eltern, die von solchen Praktiken wissen, bewerten die Vergabe von Schulplätzen deutlich kritischer. Die Studie hebt hervor, wie Regelumgehungen das System insgesamt beeinflussen.
Die Wirtschaftsuniversität Wien (WU) behauptet sich mit fünf Masterprogrammen im internationalen Spitzenfeld der QS Business Master’s Rankings 2027. Besonders der Master in Supply Chain Management überzeugt mit Platz 5 von 142 Programmen. Auch die Master in Marketing, Strategy, Innovation and Management Control, Quantitative Finance und Digital Economy erreichen Top-30-Platzierungen in ihren Kategorien. Im Shanghai Global Ranking of Academic Subjects ist die WU in Business Administration, Economics und Finance die bestplatzierte Universität Österreichs. Trotz gestiegener internationaler Konkurrenz konnte die WU ihre Positionen behaupten und zählt weiterhin zur nationalen und internationalen Spitze im Bereich Wirtschaftswissenschaften.
Susanne Baltes übernimmt ab Dezember 2026 die Geschäftsführung der Bucerius Law School und folgt damit auf Meinhard Weizmann. Die Alumna bringt umfangreiche Erfahrung aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft mit und kehrt nach mehr als 20 Jahren an ihre Alma Mater zurück. Gemeinsam mit Präsident Michael Grünberger und Co-Geschäftsführer Benedikt Landgrebe will Baltes die Hochschule strategisch weiterentwickeln. Ihr Fokus liegt auf den Herausforderungen der juristischen Ausbildung, insbesondere durch den Einfluss Künstlicher Intelligenz und gesellschaftlicher Veränderungen.
Papst Leo XIV. hat als erstes Kirchenoberhaupt nach dem verheerenden Brand von 2019 die restaurierte Kathedrale Notre-Dame in Paris besucht. Bei einem abendlichen Gebet würdigte er das Gotteshaus als Symbol für die Verbindung von Vergangenheit und Zukunft. Tausende Gläubige und eine festlich erklingende Orgel sorgten für eine bewegende Atmosphäre. Der Papst appellierte an die französische Kirche, offen und einladend zu sein und die Laien stärker einzubinden. Er sprach sich für eine würdevolle Liturgie aus, die Gemeinschaft und Versöhnung fördert. Der Besuch unterstreicht die Bedeutung von Notre-Dame als geistliches und kulturelles Zentrum.
Das IMC Krems macht am 25. September 2026 die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung im Foyer sichtbar. Mit bunten SDG-Würfeln werden Studierende, Mitarbeitende und Gäste eingeladen, sich mit den nachhaltigen Entwicklungszielen auseinanderzusetzen und ins Gespräch zu kommen. Die SDGs der Vereinten Nationen betreffen Themen wie Gesundheit, Bildung, Gleichstellung und Klimaschutz. Ein neu gegründetes Sustainability Team am IMC Krems begleitet die Initiative. Der SDG Flag Day will Bewusstsein schaffen und zu neuen Ideen und Diskussionen rund um Nachhaltigkeit motivieren.
Eine Pilotstudie hat erstmals spirituellen Missbrauch in katholischen Gemeinschaften im deutschsprachigen Raum untersucht. Die Forscher analysierten über drei Jahre hinweg zwei Gruppen und führten zahlreiche Interviews mit Betroffenen. Dabei wurden Missbrauchsmuster wie Beschämung, Druck und Willkür festgestellt, die häufig theologisch legitimiert werden. Betroffene litten oft langfristig unter den Folgen, während kirchliche Stellen selten konsequent eingriffen. Die Studie fordert bessere Schutzmaßnahmen, unabhängige Ansprechpersonen und eine klare Verankerung geistlichen Missbrauchs im Kirchenrecht. Erste Reaktionen aus der Deutschen Bischofskonferenz betonen die Bedeutung der Ergebnisse für zukünftige Prävention.
Die anhaltenden Kämpfe in der äthiopischen Region Tigray zwischen Regierungstruppen und der Volksbefreiungsfront TPLF führen zu großer Angst unter der Zivilbevölkerung, wie Missio-Projektpartner Father Luan Trinh Kinh berichtet. Insbesondere Kinder erleben Retraumatisierungen, da viele Familien bereits in früheren Konflikten geliebte Menschen verloren haben. Die Bevölkerung sehnt sich nach Frieden und fordert eine Rückkehr zur Bildung, da viele Kinder seit über fünf Jahren nicht zur Schule gegangen sind. Die Infrastruktur ist stark beeinträchtigt, und die Unsicherheit über die Versorgungslage wächst. Missio Österreich bittet um Spenden, um Frauen und Mädchen, die Gewalt erfahren haben, zu unterstützen und ihnen neue Perspektiven zu bieten.
Österreich gilt seit 2008 als tollwutfrei bei an Land lebenden Tieren. Dennoch bleibt das Risiko einer Wiedereinschleppung bestehen, da in Europa weiterhin Tollwutfälle auftreten und besonders der illegale Handel mit Hundewelpen eine Gefahr darstellt. Häufig gelangen Tiere ohne gültige Impfung oder mit gefälschten Papieren ins Land. Für die legale Einreise von Hunden nach Österreich gelten strenge Anforderungen, die vor allem für sehr junge Welpen oft nicht erfüllt werden können. Die Behörden kontrollieren regelmäßig und appellieren an die Bevölkerung, beim Kauf von Tieren auf legalen Ursprung und vollständige Impfungen zu achten.
Eine neue Studie von Johnson & Johnson zeigt, dass die CAR-T-Zelltherapie CARVYKTI (ciltacabtagene autoleucel) bei Patienten mit früh rezidiviertem oder refraktärem multiplem Myelom beeindruckende Ergebnisse erzielt. Nach nur einer Infusion blieben 50 % der Patienten fünf Jahre lang ohne Krankheitsprogression und ohne weitere Erhaltungstherapie. Besonders bemerkenswert ist, dass auch Patienten mit Hochrisiko-Merkmalen von den langanhaltenden Remissionen profitierten. Die Ergebnisse stammen aus der Phase-2-Studie CARTITUDE-2 und deuten darauf hin, dass eine frühere Anwendung von CARVYKTI die Chancen auf langfristige Krankheitskontrolle deutlich erhöhen könnte. Die Therapie wurde weltweit bereits mehr als 13.000 Mal eingesetzt und könnte das Behandlungsspektrum für das multiple Myelom nachhaltig verändern.
Johnson & Johnson hat bekanntgegeben, dass Tremfya (Guselkumab) als erster IL-23-Hemmer signifikante Verbesserungen bei Rückenschmerzen und Steifheit bei axialer Psoriasis-Arthritis (PsA) erzielt hat. Die Phase-4-STAR-Studie nutzte erstmals MRT-Untersuchungen, um Entzündungen objektiv zu messen und bestätigte sowohl Wirksamkeit als auch Sicherheit des Medikaments. Axiale PsA ist eine besonders belastende Form der Psoriasis-Arthritis, bei der die Wirbelsäule und Kreuz-Darmbein-Gelenke betroffen sind. Trotz bestehender Therapien gibt es für diese Patientengruppe weiterhin einen hohen medizinischen Bedarf. Die neuen Studiendaten stärken Tremfya als innovative Behandlungsoption.
Ab dem 27. September 2026 gilt die neue EU-Richtlinie EmpCo, die Verbraucher besser vor Greenwashing schützen soll. Unternehmen müssen künftig belegen, wenn sie mit Umwelt- oder Nachhaltigkeitsversprechen werben. Allgemeine Aussagen wie "umweltfreundlich" sind ohne Nachweis verboten und Nachhaltigkeitssiegel müssen zertifiziert sein. Die Richtlinie betrifft alle Unternehmen im Endkundengeschäft. Fraunhofer UMSICHT unterstützt mit Ökobilanzierungen und Beratung zur Circular Economy. Ziel ist es, verlässliche Informationen und mehr Transparenz für Konsumenten zu schaffen und so nachhaltige Kaufentscheidungen zu fördern.
Die neue Softwarelösung „Ausbildex“, entwickelt von FH-OÖ-Absolvent Romik Hamzoyan, unterstützt Unternehmen bei der digitalen Organisation ihrer Lehrlingsausbildung. Das System verringert den administrativen Aufwand und schafft mehr Zeit für die individuelle Förderung der Lehrlinge. HAINZL Industriesysteme in Linz setzt als erstes Unternehmen auf die innovative Plattform. Die Entwicklung zeigt, wie praxisnahes Wissen aus dem Mobile-Computing-Studium der FH Oberösterreich direkt in erfolgreiche Lösungen für die Wirtschaft umgesetzt werden kann.
Die ÖBB haben mit ihrem Präventionsprogramm "Sicherheit macht Schule" das Ziel, Jugendliche für die Gefahren im Bahnbereich zu sensibilisieren. Am 25. September fand ein Sicherheitsvortrag an der Sportmittelschule Neusiedl am See statt, bei dem Schüler:innen lernten, wie sie sich richtig am Bahnsteig und in der Nähe von Gleisen verhalten. Themen wie das unerlaubte Queren von Gleisen und die Risiken durch Oberleitungen wurden angesprochen. Landesrätin Daniela Winkler und Direktorin Margit Luisser betonten die Wichtigkeit von Achtsamkeit im Umgang mit Bahnanlagen. Im vergangenen Schuljahr erreichte das Programm über 14.000 Schüler:innen in 161 Schulen. Um die Initiative weiter zu fördern, verlost die ÖBB Reisegutscheine unter den teilnehmenden Schulen.
Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft zeigt, dass Deutschlands Stromnetze deutlich mehr Solarenergie aufnehmen könnten als bisher angenommen. Durch den Einsatz intelligenter Batteriespeicher an 1.313 ländlichen Umspannwerken ließen sich rund 150 Gigawatt zusätzliche Photovoltaikleistung integrieren – mehr als die aktuell installierte Gesamtleistung. Der Verband fordert, bestehende Netzkapazitäten besser auszunutzen, statt neue Netzengpassgebiete auszuweisen und den Ausbau zu bremsen. Intelligente Speicher könnten Solarstromspitzen abfangen und so Netzengpässe entschärfen, was Milliarden beim Netzausbau sparen würde.
Ein neuer Sammelband bietet erstmals praxisnahe Einblicke in den Gesetzgebungsprozess der EU. Das englischsprachige Werk wurde von Expertinnen der Hochschule Burgenland und der USTP/Hochschule St. Pölten herausgegeben und im Haus der Europäischen Union in Wien präsentiert. Das Handbuch richtet sich an Studierende, Fachleute und Interessierte, die die Abläufe und Akteure hinter EU-Richtlinien und Verordnungen besser verstehen möchten. Neben wissenschaftlichen Analysen liefern Praktiker aus EU-Institutionen und Ministerien wertvolle Einblicke in Themen wie Lobbying, Digital- und Energiepolitik.
ESA-Astronautin Sophie Adenot kehrt nach fast acht Monaten auf der Internationalen Raumstation (ISS) im Oktober 2026 nach Europa zurück. Nach ihrer Landung in Köln ist eine Pressebegegnung am Flughafen geplant, bei der Medienvertreter Fragen stellen können – abhängig von Adenots Gesundheitszustand und organisatorischen Vorgaben. Adenot stellte während ihrer Mission einen europäischen Rekord für den längsten Einzelaufenthalt im All auf und absolvierte drei Weltraumausstiege. Nach ihrer Rückkehr beginnt für sie ein medizinisch betreutes Rehabilitationsprogramm im Europäischen Astronautenzentrum und im DLR. Die Teilnahme an der Presseveranstaltung ist limitiert und eine vorherige Anmeldung erforderlich.
Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft lädt am 1. Oktober 2026 zu einem Gastvortrag von Dr. Jeanne Garbarino, Executive Director von RockEDU Science Outreach an der Rockefeller University, ein. Der Vortrag mit dem Titel „Designing the Conditions for Participation in Science“ findet im Jugendstilhörsaal der Medizinischen Universität Wien statt und ist öffentlich sowie kostenfrei. Garbarino wird erläutern, welche Bedingungen für eine langfristige Teilhabe an Wissenschaft notwendig sind, insbesondere in den MINT-Fächern. Sie zeigt auf, dass der Zugang zu Wissenschaft allein nicht ausreicht, um Menschen dauerhaft zu aktivieren. Wichtige Faktoren sind kontinuierliches Mentoring und langfristige Partnerschaften zwischen Schulen und Forschungseinrichtungen. Der Vortrag richtet sich an Wissenschaftler:innen, Lehrende und alle Interessierten und bietet die Möglichkeit, internationale Perspektiven zur Wissenschaftsvermittlung zu diskutieren.
Fabian Maier erhält den renommierten JKU Macke Award für seine herausragende Arbeit in der Quantenforschung. Die Auszeichnung würdigt seine innovativen Einblicke und Beiträge auf diesem zukunftsträchtigen Forschungsgebiet. Die Johannes Kepler Universität Linz unterstreicht mit diesem Preis die Bedeutung der Quantenforschung für Wissenschaft und Gesellschaft.
Im Biosphärenpark Mur-Drau-Donau wurden an mehr als 67 Kilometern Flussabschnitten und Seitenarmen Renaturierungsmaßnahmen umgesetzt oder abgeschlossen. Diese Projekte stärken die Biodiversität, indem sie Lebensräume für seltene Arten wie Uferschwalben, Eisvögel und Flussregenpfeifer schaffen. Die Renaturierung fördert zudem die Widerstandskraft der Region gegen Trockenheit, da wiederhergestellte Auwälder und Feuchtwiesen Wasser besser speichern. Mit Plänen für weitere 270 Kilometer Flussabschnitte trägt das Projekt auch zur Erreichung der EU-Ziele für frei fließende Flüsse bei.
Deutschlandfunk startet mit „Die Klimafrage – Ideen für morgen“ einen neuen Podcast, der Hintergründe zum Klimawandel beleuchtet und konkrete Lösungsansätze präsentiert. Die Hosts Ann-Kathrin Horn und Ann-Kathrin Büüsker erklären, wie der Klimawandel unseren Alltag beeinflusst und geben Tipps, wie jeder Einzelne aktiv werden kann. Alle zwei Wochen werden aktuelle Fragen wie der Einfluss des Spritpreises auf den Klimaschutz oder weniger beachtete Themen wie Methan-Lecks und die Zukunft der Wälder diskutiert. Der Podcast vermittelt Basiswissen, beleuchtet Zusammenhänge zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und will Zuhörer zum Mitreden befähigen.
Mit einer neuen Reanimationskampagne will die ADAC Stiftung gemeinsam mit Eckart von Hirschhausen mehr Menschen dazu bewegen, im Notfall Erste Hilfe zu leisten. Unter dem Motto „Meine Hände können Leben retten – Deine auch!“ soll die Hemmschwelle gesenkt und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gestärkt werden. Besonders betont wird die Bedeutung der ersten Minuten nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand, in denen Laien oft entscheidend helfen können. Die Kampagne läuft bis 2027 und setzt auf Aufklärung, emotionale Ansprache und praktische Anleitungen. Sie wird über verschiedene Medien verbreitet und richtet sich an die breite Bevölkerung, um mehr Handlungssicherheit und Mut zur Reanimation zu fördern.
Der UNIQUE talk beschäftigte sich mit der Zukunft der österreichischen Gesundheitspolitik und den Herausforderungen, vor denen das Gesundheitssystem steht. Bundesministerin Korinna Schumann und Vertreter aus verschiedenen Bereichen erörterten die Notwendigkeit einer besseren Koordination zwischen Bund, Ländern und Sozialversicherung. Zentrale Themen waren der Gesundheitsfonds zur Stärkung des niedergelassenen Bereichs sowie die Rolle privater Krankenversicherungen. Die Diskussion verdeutlichte, dass eine nachhaltige Gesundheitsversorgung klare Zuständigkeiten und eine Finanzierung erfordert, die sich an den Versorgungsbedürfnissen orientiert. Experten betonten die Wichtigkeit der Kooperation zwischen öffentlichen und privaten Akteuren, um die medizinische Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Ein starkes Augenmerk lag auf der Primärversorgung, die ausgebaut werden muss, um den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden.
Prof. Dr. Walter Michael Strobl von der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie wurde für seine interprofessionellen Weiterbildungsstudien an der Universität Krems mit dem Ars Docendi Preis ausgezeichnet. Diese Studien fördern die Vernetzung von Fachkräften aus verschiedenen Gesundheitsberufen, um die Versorgung von Menschen mit komplexen neuromotorischen Erkrankungen zu verbessern. Der Preis wurde vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung überreicht und würdigt innovative Lehransätze in der Gesundheitsversorgung. Strobl, der an der Universität für Weiterbildung Krems unterrichtet, betont die Bedeutung interprofessioneller Zusammenarbeit für die Lebensqualität von Patienten. In den letzten 35 Jahren hat er internationale Netzwerke in der Medizin aufgebaut und trägt zur Verbesserung der interprofessionellen Versorgung in Salzburg bei.
NASA hat die Crew für die SpaceX Crew-14 Mission zur Internationalen Raumstation (ISS) bekannt gegeben. Im Frühjahr 2027 werden vier Mitglieder aus den USA, Japan und Russland zu einer Langzeitmission starten. Zu den Aufgaben der Crew zählen wissenschaftliche Experimente und Technologietests, um künftige Missionen zum Mond und Mars vorzubereiten. Die Astronauten Kayla Barron und Chris Birch von der NASA, Makoto Suwa von JAXA und Arutyun Kiviryan von Roskosmos bringen vielfältige Erfahrungen aus Technik, Wissenschaft und internationaler Zusammenarbeit mit. Für Suwa und Kiviryan ist es der erste Flug ins All.
Am Hafen Straubing-Sand entsteht ein neues Forschungsgebäude des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB. Dort werden ab 2028 nachhaltige Kraftstoffe und innovative Verfahren zur Nutzung von Biomasse, Reststoffen und CO₂ erforscht. Das Projekt wird mit rund 14 Millionen Euro von Bayern, Bund und EU gefördert und soll den Wissenschaftsstandort Straubing weiter stärken. Im neuen Zentrum liegt der Fokus auf der Entwicklung synthetischer Kraftstoffe und dem Aufbau einer Pilotanlage für CO₂-neutrale Treibstoffe. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und anderen Forschungseinrichtungen soll die Region als Hotspot für nachhaltige Technologien etablieren.
Ab 27. September 2026 gelten in Deutschland strengere Vorgaben für Nachhaltigkeitskommunikation. Die EU-Richtlinie „Empowering Consumers for the Green Transition“ (EmpCo) soll für mehr Transparenz und Glaubwürdigkeit im Markt sorgen. Fairtrade Deutschland begrüßt die Änderungen und sieht darin einen wichtigen Schritt für verlässliche Orientierung im Nachhaltigkeitsbereich. Die neuen Regeln verlangen nach überprüfbaren Standards und nachvollziehbaren Nachweisen für Nachhaltigkeitsaussagen. Fairtrade verweist auf sein etabliertes System aus Standards, Kontrollen und wirtschaftlichen Instrumenten wie Mindestpreis und Prämie. Unternehmen erhalten damit einen klaren Rahmen für ihre Kommunikation und werden von Fairtrade bei der Umsetzung unterstützt.
Das Inklusionsteam HABIT wurde für sein Projekt zum Betrieblichen Übergangsmanagement mit dem 2. Platz des Wiener Gesundheitspreises ausgezeichnet. Das Projekt unterstützt Mitarbeitende ab 50 Jahren dabei, gesund und begleitet bis zur Pension im Unternehmen tätig zu bleiben. Zu den Maßnahmen zählen Gespräche zu Belastungen, Beratung, Coaching sowie Unterstützung bei Zukunftsplanung und Pensionierung. Ein wichtiger Fokus liegt auf dem Erhalt von Erfahrungswissen und der aktiven Begleitung in den Ruhestand. Die Initiative zeigt Erfolg: Die Zahl der Bewerbungen von Menschen über 50 hat sich im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zu 2024 verdoppelt.
Der Unternehmer und Investor Peter Thiel wurde in Berlin mit dem Axel Springer Award 2026 ausgezeichnet. Damit würdigt Axel Springer Thiels prägenden Einfluss auf die digitale Transformation sowie seine Rolle als Mitgründer von PayPal, Palantir und als früher Investor von Facebook. Thiel gilt als einer der einflussreichsten Vordenker der digitalen Ära und hat zahlreiche innovative Unternehmen unterstützt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Gespräch über Innovation und die Zukunft westlicher Gesellschaften. Zu den Höhepunkten zählten Videobotschaften prominenter Persönlichkeiten und ein musikalischer Ausklang. Begleitend erschien eine Podcast-Folge mit Thiel. Der Award ehrt außergewöhnliche Persönlichkeiten der Digitalbranche.
Die Volkskrankheit Depression betrifft 700.000 Menschen in Österreich und die Zahlen steigen. Neue Studien zeigen biologischen Ursachen auf und bieten neue Ansätze zur Prävention und Früherkennung. Dr. Böhm bringt ein innovatives pflanzliches Antidepressivum auf den Markt. Bei einer Pressekonferenz am 4. November 2026 in Wien werden führende ExpertInnen die neuesten Erkenntnisse und deren klinische Relevanz präsentieren. Die Veranstaltung bietet auch Raum für Austausch.
Die LETHE-AT-Studie in Österreich untersucht die Rolle der Hörgesundheit bei der Demenzprävention. Immer mehr Menschen leiden an Demenz, und gutes Hören ist ein entscheidender, beeinflussbarer Faktor zur Vorbeugung. Neuroth, ein Hörakustikunternehmen, bringt sein Fachwissen in das Forschungsprojekt ein, das von mehreren Universitäten und Institutionen durchgeführt wird. In der Studie werden 300 Teilnehmer mit erhöhtem Demenzrisiko über 18 Monate begleitet, um Risikofaktoren zu identifizieren und personalisierte Unterstützungsangebote zu entwickeln. Hörscreenings sollen helfen, Hörminderungen frühzeitig zu erkennen, um die kognitive Gesundheit zu fördern und die Lebensqualität zu verbessern.
QIAGEN hat mit dem QIAmini ein kompaktes System zur automatisierten Probenvorbereitung vorgestellt. Das Gerät richtet sich vor allem an Forschungslabore, die kleinere Probenmengen verarbeiten, und soll die bisher übliche, zeitaufwendige Handarbeit deutlich reduzieren. Mit einer Verkleinerung der manuellen Arbeitszeit um über 80 Prozent bietet QIAmini eine effiziente und kostengünstige Lösung. Das neue Tischgerät verarbeitet bis zu acht Proben pro Durchlauf und eignet sich für DNA- und RNA-Analysen aus verschiedenen biologischen Materialien. Mit dem dritten neuen System in diesem Jahr erweitert QIAGEN sein Angebot von kleinen Forschungslabors bis hin zu klinischen Großanwendungen.
Lotte Pichler aus Bayrischzell wurde mit dem Deutschen Alpenpreis 2026 ausgezeichnet. Sie prägte über sieben Jahrzehnte hinweg den Naturschutz und die Jugendarbeit im Bayerischen Alpenraum und engagierte sich maßgeblich für den Erhalt einzigartiger Berglandschaften. Besonders ihr Einsatz gegen die Erschließung des Rotwandgebiets und ihre Rolle bei der Entwicklung des Bayerischen Alpenplans sind hervorzuheben. Als erste Bundesjugendleiterin des DAV setzte Pichler neue Maßstäbe in der Jugend- und Bildungsarbeit und öffnete den Alpenverein für Familien und Frauen. Der Preis würdigt ihr Lebenswerk und ihren nachhaltigen Einfluss auf den Schutz und die Entwicklung des Alpenraums.
Die Herbert Haag Stiftung vergibt 2027 ihren renommierten Preis an Persönlichkeiten, die sich für die Umnutzung und Öffnung von Kirchenräumen einsetzen. Ziel ist es, den Erhalt von Sakralbauten durch innovative Nutzungskonzepte zu fördern und so Verfall oder Kommerzialisierung zu verhindern. Geehrt werden der Kunsthistoriker Johannes Stückelberger für sein Lebenswerk sowie die Initiatorinnen des Kirchenmanifests "Kirchen sind Gemeingüter!" aus Deutschland. Auch der Luzerner MaiHof wird ausgezeichnet, der sich als offener Begegnungsort im Stadtteil versteht. Die Preisverleihung findet am 14. März 2027 in Luzern statt.
Maydel Fernandez-Alonso, Postdoktorandin am Max-Planck-Institut, wurde mit dem renommierten J. Christian Gillin Early Career Investigator Award 2026 geehrt. Die Society for Light, Rhythms, and Circadian Health würdigte damit ihre herausragenden Beiträge zur Chronobiologie. Nach ihrer Promotion an der Newcastle University konzentriert sich Fernandez-Alonso auf die Erforschung, wie das Gehirn Lichtreize beider Augen verarbeitet, um die innere Uhr des Körpers zu steuern. Ihr Projekt liefert wichtige Erkenntnisse für das Verständnis biologischer Rhythmen.
Eine neue Studie der Charité zeigt, dass die Dreifachtherapie gegen Mukoviszidose bei Kindern zwischen zwei und elf Jahren die Funktion der betroffenen Schleimhautkanäle fast vollständig wiederherstellt. Besonders junge Patientinnen und Patienten profitieren von der Behandlung, die seit Kurzem ab zwei Jahren zugelassen ist. Die Forschenden betonen, dass ein früher Therapiebeginn irreversible Organschäden verhindern kann und die Lebensqualität deutlich verbessert. Die Ergebnisse liefern eine mechanistische Erklärung, warum die Therapie im Kindesalter besonders wirksam ist und machen Hoffnung auf weitere Fortschritte bei der Behandlung der Erbkrankheit.
Der WWF Deutschland hat einen Leitfaden für Führungskräfte veröffentlicht, der zeigt, wie Unternehmen Klima- und Naturrisiken strategisch steuern können. Angesichts geopolitischer Unsicherheiten und der Klimakrise empfiehlt der WWF, Klima- und Natur-Transitionspläne fest in die Unternehmensstrategie zu integrieren. Solche Pläne helfen, Chancen und Risiken systematisch zu berücksichtigen und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken. Sie sind nicht nur für große, sondern auch für kleinere Unternehmen relevant, da Erwartungen von Kunden und Kapitalgebern steigen. Die Führungsebene sollte diese Pläne regelmäßig weiterentwickeln.
Seit 25 Jahren sind Frauen bei der Bundeswehr in allen Laufbahnen zugelassen. Doch statt der erhofften Kameradschaft erleben viele Soldatinnen Diskriminierung und sexuelle Übergriffe. Recherchen von „Report Mainz“ zeigen, dass in der Truppe eine problematische Kultur herrscht, in der kritische Situationen oft verharmlost oder sogar gefördert werden. Obwohl die Bundeswehr dringend mehr Personal sucht und gezielt Frauen anspricht, bleibt der Arbeitsplatz für Soldatinnen unsicher. Die Frage, wie gut Frauen integriert werden und ob genug gegen Sexismus getan wird, ist entscheidend für die Zukunft der Streitkräfte.
Ein neuer Educast widmet sich der Rolle von Hebammen in den Konzentrationslagern Auschwitz und Ravensbrück. Das 37-minütige Audioformat beleuchtet die Biografien und Handlungsspielräume von vier inhaftierten Hebammen und ordnet deren Entscheidungen in die Gewalt- und Zwangsstrukturen der Lager ein. Ziel ist es, die Geschichte der eigenen Profession kritisch zu reflektieren und historische, fachliche sowie politische Bildung zu verbinden. Der Educast dient als innovativer Baustein für den Fachunterricht in Gesundheitsberufen. Er fördert die Auseinandersetzung mit professioneller Identität, Verantwortung und dem historischen Kontext beruflichen Handelns. Die didaktische Einbettung erfolgt unter Berücksichtigung politischer Bildung und Empfehlungen zur Holocaust-Vermittlung.
Die Österreichische Nationalbibliothek bietet mit "ÖNB PLUS" ab sofort praxisnahe Trainings für Seniorinnen und Senioren an, die bereits Basiskenntnisse am Computer besitzen. Die Kurse vermitteln Wissen zu digitalen Medien, Künstlicher Intelligenz, Fake News und Online-Betrug sowie zur Nutzung historischer Bildarchive und digitaler Zeitungen. In kleinen Gruppen lernen die Teilnehmenden ohne Leistungsdruck, wie sie digitale Angebote sicher und effektiv nutzen können. Zum Start der Initiative werden 30 kostenlose Plätze vergeben. Die Trainings finden im Center für Informations- und Medienkompetenz am Heldenplatz statt und kosten regulär 8,70 Euro, für Pensionistinnen und Pensionisten 7,70 Euro.
Die Volkshilfe startet die fünfte Staffel ihres Podcasts TROTZ DEMENZ. Passend zum Welt-Alzheimertag richten sich die neuen Folgen besonders an Angehörige von Menschen mit Demenz und bieten praktische Tipps sowie verständliche Informationen für den Alltag. Themen sind unter anderem rechtliche Vorsorge, psychologische Unterstützung und der Umgang mit Demenz in Familien. Experten und Betroffene kommen zu Wort, um Erfahrungen zu teilen und Mut zu machen. Auch spezielle Angebote für Kinder und Austauschmöglichkeiten für Angehörige werden vorgestellt. Der Podcast ist kostenlos auf allen gängigen Plattformen verfügbar.
Am 29. September ist der Internationale Tag gegen Lebensmittelverschwendung, der von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde. ADEG nutzt diesen Tag, um die Bemühungen seiner selbstständigen Kaufleute in Österreich zu präsentieren, die innovative Lösungen zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung entwickeln. Drei ADEG Märkte in der Steiermark, Salzburg und Niederösterreich zeigen, wie sie durch Kooperationen mit sozialen Organisationen und kreative Weiterverarbeitung von Lebensmitteln aktiv gegen Verschwendung vorgehen. Von der Spende an die Caritas bis hin zur Umwandlung von überschüssigem Brot in Semmelbrösel präsentieren diese Kaufleute individuelle Ansätze, die sowohl Menschen als auch Tieren helfen. Zudem gibt ADEG Tipps, wie Konsumenten selbst zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung beitragen können, indem sie bewusster einkaufen und planen.
Ein brasilianisches Riedgras stellt die Grundlagen der Genetik infrage: Die Pflanze Rhynchospora tenuis pflanzt sich sexuell fort, mischt dabei aber die Gene nicht neu. Stattdessen behalten die Nachkommen das genetische Material der Mutter bei – ein Prozess, der fast einer klonalen Vermehrung entspricht. Die Forscher fanden heraus, dass bei dieser Pflanze sowohl in der männlichen als auch in der weiblichen Meiose keine genetische Rekombination stattfindet. Nur Nachkommen mit der richtigen Chromosomenkombination überleben, wodurch die genetische Identität über Generationen erhalten bleibt. Diese Entdeckung könnte neue Möglichkeiten für die Pflanzenzüchtung eröffnen.
Die NASA hat mit PRIMA ein neues Weltraumteleskop vorgestellt, das als erstes seiner Art im Rahmen der neuen Probe Explorers-Missionsklasse entwickelt wird. Ziel der Mission ist es, die Entwicklung des Universums zu erforschen und bislang verborgene Geheimnisse über die Entstehung von Planeten, Sternen und Schwarzen Löchern zu lüften. Der Start ist für 2033 geplant, das Budget liegt bei 1,2 Milliarden Dollar. PRIMA wird im fernen Infrarotbereich arbeiten und so eine Lücke zwischen bestehenden Infrarot- und Radioteleskopen schließen. Die Mission ist international aufgestellt und wird von mehreren Raumfahrtagenturen unterstützt. Die NASA setzt mit PRIMA ihre Tradition fort, innovative Forschungssatelliten ins All zu schicken.
Die Munich Business School (MBS) hat es erstmals ins renommierte QS Global MBA & Business Masters Ranking geschafft und belegt mit ihrem MBA-Programm Platz 49 in Europa sowie Rang 5 in Deutschland. Besonders überzeugt die MBS bei Kriterien wie Return on Investment, Employability und Diversity, wo sie jeweils über dem weltweiten Durchschnitt liegt. Auch der Master International Business der MBS ist neu im Ranking gelistet und erreicht Platz 8 in Deutschland. Das starke Abschneiden bei der internationalen Zusammensetzung der Studierenden unterstreicht den Fokus der Hochschule auf ein global ausgerichtetes Studienumfeld.
Die Europäische Weltraumorganisation ESA und das KI-Unternehmen Mistral haben eine strategische Vereinbarung unterzeichnet, um ihre Zusammenarbeit im Bereich künstliche Intelligenz zu intensivieren. Ziel ist es, Europas technologische Führungsrolle und Wettbewerbsfähigkeit in der Raumfahrt zu stärken und innovative, sichere KI-Lösungen für den Sektor zu entwickeln. Im Fokus stehen praktische Anwendungen wie die Verarbeitung großer Datenmengen aus der Erdbeobachtung, die Automatisierung technischer Abläufe und die Unterstützung bei ingenieurtechnischen Entscheidungen. Die Partnerschaft soll zudem den Aufbau vertrauenswürdiger, europäischer KI-Infrastruktur mit hohen Sicherheits- und Datenschutzstandards fördern.
Direct Relief startet eine weltweite Kampagne, um 40 Millionen Dollar für die Unterstützung von über 2,5 Millionen sicheren Geburten zu sammeln. Ziel ist es, Gesundheitsanbieter in Regionen mit hoher Mütter- und Säuglingssterblichkeit besser auszustatten. Im Fokus stehen die Versorgung mit medizinischen Kits für Hebammen und die Stärkung lokaler Gesundheitssysteme. Die Initiative umfasst auch spezielle Sets zur Behandlung von Geburtskomplikationen und die Förderung klimafester Infrastrukturen. Mit bereits über 6.000 verteilten Kits und Hilfen in Katastrophengebieten will Direct Relief die Gesundheitsversorgung für Mütter und Neugeborene nachhaltig verbessern.
TUI Wildlife Mexico hat ein neues Naturschutzprojekt im Biosphärenreservat Sian Ka’an ins Leben gerufen, um bedrohte Arten wie Jaguare und Ozelots zu schützen. In Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen soll das Projekt über 400 Menschen aus umliegenden Gemeinden in Umweltbeobachtung und Naturschutz schulen und gleichzeitig die Wiederherstellung von 70 Hektar Mangrovenwald fördern. Angesichts des wachsenden Tourismus und der damit verbundenen Infrastrukturprojekte, die die Natur gefährden, zielt die Initiative darauf ab, nachhaltige Lebensgrundlagen für die lokale Bevölkerung zu schaffen und gleichzeitig die Artenvielfalt zu bewahren. Das Projekt wird auch Programme zur Umweltbildung und zum naturnahen Tourismus umfassen, um das Bewusstsein für den Naturschutz zu schärfen und lokale Arbeitsplätze zu schaffen.
Eine neue WWF-Umfrage zeigt: 91 Prozent der Führungskräfte sehen in einer klimafreundlichen Wirtschaft einen langfristigen Vorteil. Dennoch bewerten viele die jüngsten EU-Initiativen zur Lockerung von Umweltgesetzen kritisch, da sie Unsicherheit schaffen und bereits getätigte Investitionen entwerten. Die Mehrheit fordert klare, verlässliche Regeln und öffentliche Investitionen in den ökologischen Wandel. Viele Unternehmen fürchten, dass die EU ihre Nachhaltigkeitsziele unter den aktuellen Bedingungen verfehlt. Die Studie basiert auf Befragungen von 350 Führungskräften aus verschiedenen Branchen in Europa.
Eine neue Studie von Forschern aus Wien und Bayern hat erstmals eine Weltkarte erstellt, die bislang unerforschte Regionen im globalen Fossilbericht sichtbar macht. Besonders in geologischen Schichten der jüngeren Erdgeschichte fehlen bisher zahlreiche Fossilfunde, während ältere Epochen wie das Mesozoikum und Paläozoikum bereits gut dokumentiert sind. Die Karten bieten einen Leitfaden für künftige Fossiliensuche und könnten neue Forschungsprojekte anstoßen. Sie zeigen, wo noch großes Potenzial für Entdeckungen besteht und wo Wissenslücken wohl dauerhaft bleiben werden.
Ein Forschungsteam aus Österreich und Deutschland hat herausgefunden, dass Beschäftigte Online-Trainings deutlich häufiger abschließen, wenn sie ihre Leistung mit anderen vergleichen können. In einem Feldexperiment bei einem internationalen Industrieunternehmen schlossen zwei Drittel der Teilnehmenden mit Vergleichsfunktion das Training ab, während es ohne Vergleich weniger als ein Fünftel waren. Besonders wettbewerbsorientierte Personen profitierten von der Vergleichsmöglichkeit. Die Studie zeigt, dass schon kleine, kostengünstige Maßnahmen wie das Sichtbarmachen von Vergleichsdaten die Effizienz von Weiterbildungsangeboten in Unternehmen erheblich steigern können.
Ab 27. September tritt in Österreich eine Gesetzesänderung in Kraft, die Konsumentinnen und Konsumenten besser vor irreführenden Angaben zu Nachhaltigkeit und Tierwohl auf Produktverpackungen schützen soll. Unternehmen dürfen künftig nur noch mit Tierwohl oder Nachhaltigkeit werben, wenn sie diese Versprechen auch klar nachweisen können. Umwelt- oder Sozialsiegel müssen auf anerkannten, transparenten Standards basieren. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN sieht darin einen wichtigen Fortschritt gegen Greenwashing und fordert weitere gesetzliche Maßnahmen für mehr Transparenz bei tierischen Produkten.
A1 Telekom Austria AG feiert 15 Jahre Engagement in der digitalen Bildung und startet die Initiative #BesserOnline, um digitale Kompetenzen und Medienkompetenz zu fördern. Seit 2011 hat A1 über 700.000 Teilnehmer:innen durch Programme wie den A1 digital.campus und die A1 Seniorenakademie erreicht. Diese kostenfreien Bildungsangebote zielen darauf ab, Menschen jeden Alters den sicheren Umgang mit digitalen Medien zu ermöglichen. Bei einem Jubiläumsevent in Wien diskutierten Experten über die Herausforderungen und Chancen der digitalen Balance, insbesondere für Kinder und Jugendliche, die täglich mit sozialen Medien konfrontiert sind. A1 betont die Verantwortung, nicht nur technische Infrastruktur bereitzustellen, sondern auch einen respektvollen und reflektierten Umgang mit digitalen Inhalten zu fördern.
Der zweite „Run for Hope“ von Missio Österreich findet am Sonntag im Wiener Prater statt und hat bereits über 600 Anmeldungen. Mit den Startgeldern unterstützen die Teilnehmer Minenkinder in der Demokratischen Republik Kongo, um ihnen ausbeuterische Arbeit in Minen zu ersparen und ihnen durch Bildung neue Chancen zu geben. Die Veranstaltung fördert Solidarität und Gemeinschaft und wird von verschiedenen Organisationen, darunter BLITZBLANK und der SPORTUNION Wien, unterstützt. Teilnehmer können sich bis zur letzten Minute anmelden, und es wird empfohlen, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, um Verkehrsprobleme zu vermeiden. Der Lauf umfasst sowohl Kinder- als auch Hauptläufe und wird mit einer gemeinsamen Heiligen Messe eröffnet.
Mit der neuen Plattform Räumliche Energieplanung (PREP) schaffen Bund und Länder erstmals eine gemeinsame Datengrundlage für die österreichweite Energieplanung. Ziel ist es, vergleichbare Energiedaten sowie praxisnahe Planungswerkzeuge bereitzustellen und so die Energiewende gezielter voranzutreiben. Die Plattform energieplanung.gv.at bietet künftig wichtige Informationen zu Wärme- und Kältebedarf, erneuerbaren Energien und Energiesystemen. Gemeinden, Länder und Bund sollen dadurch bei der Planung von Energieprojekten und der Transformation des Energiesystems unterstützt werden. Das erste Treffen der Plattform findet noch dieses Jahr in Wien statt.
Im Wiener Stephansdom werden am 10. Oktober elf Männer zu Ständigen Diakonen geweiht. Die meisten von ihnen sind verheiratet und werden künftig in verschiedenen Aufgabenfeldern ehrenamtlich in der Erzdiözese Wien tätig sein. Die feierliche Weiheliturgie wird live im Internet übertragen. Diakone übernehmen wichtige Aufgaben wie Taufen, Segnungen und die Betreuung von Kranken, dürfen jedoch keine Messen feiern. Für die Zulassung zur Diakonenweihe ist eine mehrjährige kirchliche und berufliche Erfahrung sowie eine theologische Ausbildung erforderlich. Mit den neuen Weihekandidaten steigt die Zahl der Ständigen Diakone in Wien auf über 220.
Das IMC Krems verwandelte sich bei den Österreichischen Chemietagen 2026 in ein Zentrum innovativer Forschung und Diskussion. Drei Tage lang tauschten sich internationale Expertinnen und Experten zu Themen wie Künstliche Intelligenz in der Chemie, nachhaltige Materialien und klimafreundliche Energie aus. Die Veranstaltung unterstrich die wachsende Bedeutung des IMC Krems als Forschungsstandort und bot Studierenden, Forschenden und Industriepartnern vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten. Im Fokus standen aktuelle Entwicklungen an der Schnittstelle von Chemie, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Das IMC Krems präsentierte zudem spezialisierte Studiengänge, die auf die Anforderungen der Chemiebranche von morgen vorbereiten.
Die Österreichischen Bundesforste revitalisieren das Feichtau-Moor im Nationalpark Kalkalpen, um den natürlichen Wasserhaushalt wiederherzustellen und den Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten zu sichern. Dazu wurden Entwässerungsgräben verschlossen und der Wasserstand wird künftig überwacht. Hochmoore speichern große Mengen Kohlenstoff und sind wichtige Klimaschützer. Die Finanzierung des Projekts erfolgt auch durch Gutscheine, die Teilnehmende von Statistik Austria-Umfragen für Naturschutzprojekte widmen können. Das Engagement der Bundesforste umfasst über 2.000 Hektar Moorflächen in Österreich und trägt wesentlich zum Klima- und Artenschutz bei.
Eine aktuelle Analyse der Phase-3-Studie MajesTEC-3 zeigt, dass die Kombination aus TECVAYLI und DARZALEX FASPRO bei Patienten mit früh rezidiviertem oder refraktärem Multiplen Myelom das Überleben deutlich verlängern kann. Rund 87 % der behandelten Patienten wiesen ein Sterberisiko ähnlich der Normalbevölkerung auf, mit einer vierfach längeren Lebenserwartung im Vergleich zur Standardtherapie. Die Studienergebnisse belegen zudem eine 90%ige Reduktion des Risikos für Krankheitsprogression. Die Kombinationstherapie könnte somit die Erwartungen an die Langzeitüberlebensrate bei Multiplen Myelom grundlegend verändern. Johnson & Johnson setzt mit dieser Innovation neue Maßstäbe in der Behandlung von Krebspatienten.
Eine Greenpeace-Analyse zeigt, dass 19 Prozent der deutschen Wasserschutzgebiete in nitratbelasteten Regionen liegen. Besonders betroffen sind Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen, wo bis zu 61 Prozent der Schutzgebiete betroffen sind. Die Belastung entsteht vor allem durch übermäßige Düngung und intensive Tierhaltung, was zu steigenden Nitratwerten im Grundwasser führt. Die Aufbereitung von Trinkwasser wird dadurch vielerorts aufwendiger und teurer. Auf der Agrarministerkonferenz droht nun eine Lockerung der bestehenden Düngeregeln, was nicht nur die Umwelt, sondern auch die Gesundheit der Bevölkerung gefährden könnte. Zudem könnten der Bundesrepublik hohe Strafzahlungen durch ein EU-Verfahren drohen.
Immer mehr Menschen sind von Demenz betroffen, doch vielen ist nicht bewusst, dass gutes Hören ein entscheidender beeinflussbarer Faktor für die Demenzvorsorge ist. Die neue LETHE-AT-Studie, an der das Hörakustikunternehmen Neuroth als Partner beteiligt ist, widmet sich speziell diesem Zusammenhang. Ziel ist es, Risikofaktoren für Demenz frühzeitig zu erkennen und gezielte, personalisierte Präventionsangebote zu entwickeln. In der Studie werden rund 300 Personen mit erhöhtem Demenzrisiko über 18 Monate begleitet. Mithilfe digitaler und persönlicher Maßnahmen wird untersucht, wie sich verschiedene Risikofaktoren, insbesondere die Hörgesundheit, positiv beeinflussen lassen. Erkenntnisse fließen in die Entwicklung neuer digitaler Anwendungen und Dienstleistungen für die Hirngesundheit ein.
Die Katholische Kirche in Österreich präsentiert eine umfassende Leistungsbilanz für das Jahr 2025. Neben spirituellen Aufgaben engagiert sich die Kirche stark im Sozialbereich: Rund 500.000 Freiwillige leisten jährlich 150 Millionen Stunden ehrenamtliche Arbeit, die Caritas unterstützt Menschen in Not, und Ordensspitäler versorgen Millionen Patienten. Auch im Bildungsbereich ist die Kirche ein wichtiger Akteur mit knapp 290 Schulen, 700 Kindertagesheimen und umfangreichen Erwachsenenbildungsangeboten. Zudem sorgt sie als größter Kulturträger für den Erhalt von Kulturerbe, zieht Millionen Besucher an und prägt mit tausenden Kirchen, Kapellen und Chören das öffentliche Leben.
Die ehemalige Wiener Superintendentialkuratorin Inge Troch ist im Alter von 85 Jahren beim Einsturz ihres Wohnhauses im ersten Bezirk Wiens tödlich verunglückt. Die Superintendentur Wien würdigte ihr langjähriges, engagiertes Wirken in der evangelischen Kirche, insbesondere ihre menschliche und wertschätzende Art im Umgang mit anderen. Troch war viele Jahre in leitenden Funktionen in der Gemeinde und Synode tätig und prägte durch zahlreiche Besuche und soziale Aktivitäten das kirchliche Leben in Wien. Auch als Universitätsprofessorin für Regelungsmathematik hinterließ sie international Spuren.
Die Abschlusstagung des Projekts meta-IFiF am 30. September ist bereits ausgebucht, doch zentrale Programmpunkte werden per Livestream übertragen. Expertinnen und Experten aus Hochschulleitung, Kommunikation und Gleichstellung diskutieren, wie die Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen nachhaltig gestärkt werden kann. Der Livestream bietet Beiträge wie ein Eröffnungsstatement des Bundesministeriums, eine Keynote zur Transformation und eine Diskussionsrunde zur Sichtbarkeit als Innovationstreiber. Das Projekt „Innovative Frauen im Fokus“ wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.
Das Max-Planck-Institut für Informatik und die Stanford School of Engineering gründen gemeinsam das Max Planck Center for Visual and Multimodal Artificial Intelligence (MPC-VMI). Ziel ist die Entwicklung fortschrittlicher KI-Systeme, die mit Menschen interagieren und sie unterstützen können. Das Center wird mit 29 Millionen Euro finanziert, davon 11,6 Millionen Euro aus dem Transformationsfonds des Saarlandes. Das Forschungszentrum vereint internationale Expertise aus Wissenschaft und Industrie. Bis zu 50 Forschende sollen künftig in Saarbrücken und Stanford an Themen wie Computergrafik, Computer Vision, Maschinelles Lernen und Robotik arbeiten. Das MPC-VMI will insbesondere bei KI-Anwendungen wie Pflegerobotern oder personalisierten Lehrkräften neue Maßstäbe setzen.
ROSSMANN-Mitarbeiter haben zum World Cleanup Day 2026 entlang von mehr als 526 Kilometern Müll eingesammelt. Die Aktion fand bereits zum sechsten Mal statt und unterstreicht das Engagement des Unternehmens für die richtige Abfallentsorgung. Dabei wurden nicht nur Verpackungen, Flaschen und Dosen, sondern auch ungewöhnliche Gegenstände wie ein Eierkocher und Reifenteile gefunden. ROSSMANN ist seit 2018 Mitglied im Forum Rezyklat und setzt sich damit aktiv für Kreislaufwirtschaft und die Reduktion von Plastikmüll ein. Die jährliche Müllsammelaktion macht auf die Problematik von achtlos entsorgtem Müll in der Umwelt aufmerksam und fördert nachhaltiges Handeln.
GE HealthCare hat die KI-gestützte Anwendung CareIntellect™ for Operations vorgestellt, die es Krankenhäusern ermöglicht, Kapazitätsengpässe bis zu 72 Stunden im Voraus zu erkennen. Die Software analysiert zahlreiche patientenbezogene und betriebliche Daten, um Handlungsempfehlungen für Entlassungen, Bildgebung und Verlegungen zu geben. Die erste Implementierung erfolgt in zwei führenden akademischen Gesundheitszentren, die Feedback zur Weiterentwicklung der Anwendung liefern werden. Ziel ist es, die Effizienz im Krankenhausbetrieb zu steigern und die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern, insbesondere angesichts steigender Nachfrage und Fachkräftemangel. Die Lösung ist Teil einer Cloud-First-Infrastruktur und nutzt unternehmenseigene KI-Modelle von GE HealthCare.
Sechs Mitarbeiter von Generali Deutschland nehmen am Megamarsch Köln teil und stellen sich der Herausforderung, 100 Kilometer in 24 Stunden zu bewältigen. Die Strecke führt entlang des Rheins, durch historische Viertel und grüne Außenbereiche. Für die Teilnehmer geht es nicht nur um die sportliche Leistung, sondern auch um persönliche Grenzerfahrungen und Motivation. Mit jedem zurückgelegten Kilometer sammeln sie Spenden für die Initiative #digitalgesund2026 von The Human Safety Net. Diese Initiative setzt sich für die Förderung der Medienkompetenz in Familien mit kleinen Kindern ein und unterstützt Eltern beim gesunden Umgang ihrer Kinder mit digitalen Medien. So wird aus dem Marsch ein Beitrag zu mehr Medienkompetenz und sozialem Engagement.
Der Klima- und Energiefonds startet eine neue Förderinitiative zur digitalen Transformation der Mobilität in Österreich. Mit 2,2 Millionen Euro werden innovative Projekte unterstützt, die digitale Kommunikationssysteme, intelligente Verkehrsnetze und die Nutzung von Mobilitätsdaten vorantreiben. Ziel ist es, die Mobilität nachhaltiger, effizienter und besser vernetzt zu gestalten. Im Fokus stehen unter anderem die Entwicklung datenschutzkonformer Mobilitätsdaten, intelligente Prognosen für Park-and-Ride-Anlagen und die Stärkung des öffentlichen Verkehrs durch digitale Lösungen. Die Ausschreibung richtet sich an Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen. Projektanträge können bis Jänner 2027 eingereicht werden.
Im Kosovo, einem der ärmsten Länder Europas, setzt ein gemeinsames Projekt von CARE und dem Land Vorarlberg gezielt auf die Förderung von Frauen in der Landwirtschaft. Das AKWA-Projekt unterstützt Frauen und Jugendliche in Podujeva und Obiliq dabei, wirtschaftlich und sozial Fuß zu fassen und ihre Rolle in der Agrarwirtschaft zu stärken. Teilnehmerinnen erhalten praxisnahe Schulungen zu Anbaumethoden, Geschäftsführung und digitalem Marketing. Unternehmerinnen wie Lendita Krasniqi profitieren von Zuschüssen und Ausrüstung, um ein stabiles Einkommen zu erzielen. Frauenclubs und politische Bildungsangebote fördern zudem Austausch und Teilhabe. Mehr als 50.000 Menschen sollen bis 2026 vom Projekt profitieren.
Deutschland hat das UN-Hochseeschutzabkommen ratifiziert und wird damit rechtzeitig vor der ersten Vertragsstaatenkonferenz im Januar vollwertiges Mitglied. Der WWF begrüßt den Schritt und betont die große Bedeutung des Abkommens für den Schutz der Ozeane, die durch Überfischung, Verschmutzung und Klimakrise bedroht sind. Das Abkommen ermöglicht die Ausweisung von Meeresschutzgebieten und verpflichtet zu Umweltverträglichkeitsprüfungen für geplante Aktivitäten. Es regelt zudem die gerechte Nutzung mariner Ressourcen und verbessert die internationale Zusammenarbeit. Deutschland übernimmt damit eine wichtige Rolle beim Schutz der Hohen See.
Nordrhein-Westfalen investiert massiv in Geothermie, um die künftige Wärmeversorgung klimaneutral zu gestalten. Auf der Geothermiekonferenz in Bochum wurden innovative Projekte und Forschungsergebnisse vorgestellt, die Kommunen und Unternehmen Orientierung bieten. Besonders das Reallabor Geothermie Rheinland liefert wichtige Daten für die Planung von Tiefengeothermie-Projekten. Das Land unterstützt Vorhaben mit großzügigen Förderprogrammen und sichert Investitionsrisiken ab. Ziel ist es, bis 2045 bis zu 20 Prozent des Wärmebedarfs durch Geothermie zu decken und Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas zu machen.
Bei der österreichweiten Aktion „Mission Aufräumen“ engagierten sich am 20. September 2026 rund 70 McDonald’s Restaurants gemeinsam mit hunderten Freiwilligen für eine saubere Umwelt. Innerhalb eines Tages wurden über zwei Tonnen Müll gesammelt, getrennt und dem Recycling zugeführt. Besonders Familien beteiligten sich aktiv und lernten so den Wert von Umweltschutz und Gemeinschaft. Als Dank lud McDonald’s alle Helfer zu einem gemeinsamen Essen ein. Die Aktion ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens, das bereits eine Recyclingquote von 90 Prozent erreicht. McDonald’s Österreich setzt sich kontinuierlich für Umweltschutz und verantwortungsvolles Recycling ein.
Greenpeace schlägt Alarm: Vor 22 Schulen und Kindergärten in Ostösterreich wurde Asbest entdeckt. Besonders betroffen ist das Burgenland, aber auch Standorte in Niederösterreich und der Steiermark sind betroffen. Die Funde betreffen Schotterflächen, Straßenbankette, Begrenzungssteine und Asphalt – überall dort besteht ein erhöhtes Gesundheitsrisiko, vor allem für Kinder. Greenpeace fordert vom Bildungsministerium und den Landesschulbehörden rasche Schutz- und Sanierungsmaßnahmen. Auch ein Asbestsanierungs-Fonds nach ungarischem Vorbild wird gefordert, um die gefährlichen Flächen zu sichern und die Gesundheit der Kinder zu schützen.
Eine gemeinsame Studie der FH Wiener Neustadt und der Sigmund Freud PrivatUniversität zeigt, dass gezielte sensorische Produktbeschreibungen die Vorstellungskraft der Konsumenten anregen und damit die Kaufabsicht steigern können. In vier Experimenten wurde untersucht, wie haptische Beschreibungen die Kaufentscheidungen im Onlinehandel beeinflussen. Die Ergebnisse belegen, dass sprachliche Formulierungen, die das Gefühl eines Produkts vermitteln, eine stärkere Verbindung zum Produkt schaffen können. Besonders beim Kauf von Geschenken sind diese Beschreibungen entscheidend, da sie Unsicherheiten reduzieren. Händler sollten daher ihre Produkttexte anpassen, um die sensorischen Eindrücke zu betonen und das Einkaufserlebnis zu verbessern. Die Studie wurde im Journal of Business Research veröffentlicht und bietet neue Ansätze für die Gestaltung von Onlineshops.
An der Universität Innsbruck wurden die Dr. Hans Riegel-Fachpreise an herausragende Maturant:innen aus Tirol und Vorarlberg verliehen. Diese Preise zeichnen besonders gute Abschließende Arbeiten in den naturwissenschaftlichen Fächern aus. Die Arbeiten wurden von Juror:innen in einem mehrstufigen Auswahlverfahren bewertet, wobei einige Projekte an der Schnittstelle zwischen Schule und Universität entstanden. Die Preisverleihung betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und die Förderung junger Talente. Mit Projekten wie dem Sommertechnikum-MINT wird zudem das Interesse von Schüler:innen an MINT-Fächern gestärkt. Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen die erfolgreiche Verbindung von Theorie und Praxis und die Möglichkeiten, die die Universität Innsbruck den Schüler:innen bietet.
Das EY Klimaschutz Barometer 2026 zeigt, dass 88 Prozent der Österreicher:innen aktiven Klima- und Umweltschutz von Unternehmen erwarten. Trotz dieser hohen Erwartungen sind 58 Prozent der Befragten der Meinung, dass Unternehmen nicht genug tun. Besonders kritisch wird die Nachhaltigkeitskommunikation bewertet, da 77 Prozent der Befragten annehmen, dass Unternehmen ihre Leistungen im Klimaschutz übertreiben. Es besteht ein großes Misstrauen gegenüber den Aussagen der Unternehmen, insbesondere bei Frauen. Die Bevölkerung fordert konkrete Maßnahmen zur Reduktion von Emissionen und nachhaltigere Produkte. Glaubwürdige Kommunikation könnte jedoch zu einem Wettbewerbsvorteil werden, da 73 Prozent der Österreicher:innen Unternehmen positiver wahrnehmen, die nachvollziehbar über ihre Klimaschutzmaßnahmen berichten.
Nach acht Monaten in Freiheit hat sich die Tiroler Bison-Kuh „Ina“ erfolgreich im Shahdag-Nationalpark im Kaukasus eingelebt. Die Herde, die gemeinsam mit Bisons aus anderen europäischen Zoos ausgewildert wurde, wächst: Das erste Kalb wurde bereits geboren, was als großer Erfolg für das Artenschutzprojekt gilt. Das Projekt trägt nicht nur zum Schutz der europäischen Bisons bei, sondern fördert auch die Artenvielfalt und den Naturtourismus in der Region. Mithilfe von GPS-Halsbändern werden die Bewegungen der Tiere überwacht, um ihre Entwicklung besser zu verstehen. Weitere Auswilderungen sind bereits geplant.
Wissenschaftler der Veterinärmedizinischen Universität Wien haben das Bakterium Trueperella abortisuis als möglichen Auslöser für Fehlgeburten bei Schweinen identifiziert. In einer Studie wurden bei einer Sau, die elf Föten verlor, hohe Mengen des Erregers nachgewiesen. Auch in österreichweiten Proben aus mehreren Betrieben tauchte das Bakterium regelmäßig im Zusammenhang mit Abortmaterial auf. Die Forscher betonen die Bedeutung weiterer Untersuchungen, um die Rolle von T. abortisuis bei Fortpflanzungsstörungen besser zu verstehen. Eine kontinuierliche Überwachung von Schweinebeständen wird empfohlen, um die Reproduktionsgesundheit zu sichern.
Im aktuellen Neo-Podcast spricht Martin Wald mit Sonja Lux, Oberärztin an der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Salzburg. Sie erläutert die Behandlungsschritte und die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, einer häufigen angeborenen Fehlbildung. Die Betreuung beginnt bereits vor der Geburt und begleitet die Familien über viele Jahre. Im Zentrum für Lippen-Kiefer-Gaumenspalten werden die Kinder multiprofessionell betreut, von der Geburt bis ins Erwachsenenalter. Neben operativen Eingriffen spielt auch die logopädische Betreuung eine wichtige Rolle. Ziel ist eine ganzheitliche Unterstützung, die medizinische, psychologische und soziale Aspekte umfasst.
In Wien wird das 800. Todesjahr des heiligen Franziskus mit einer besonderen Schöpfungszeit gefeiert. Höhepunkt ist ein ökumenischer Gottesdienst am 24. September in der Franziskanerkirche, bei dem Vertreter verschiedener Religionen zusammenkommen. Das Motto der Feier lautet „Ehrfurcht vor allem Lebendigen“ und betont den respektvollen Umgang mit der Schöpfung. Neben christlichen Kirchen nehmen auch Vertreter des Islam, Buddhismus und der Bahá’í teil und bringen ihre Perspektiven ein. Die Veranstaltung wird durch eine digitale Kunstinstallation und eine anschließende Agape abgerundet. Zahlreiche kirchliche und ökologische Organisationen sind an der Organisation beteiligt.
Der Verein "aktion leben" startet mit sexualpädagogischen Workshops ins neue Schuljahr, um Kinder und Jugendliche über Körper, Sexualität und Beziehungen aufzuklären. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln und Missbrauch sowie Gewalt vorzubeugen. Das Angebot richtet sich an verschiedene Altersgruppen und legt besonderen Wert auf den Umgang mit persönlichen Grenzen. Die Workshops fördern die Fähigkeit, eigene Grenzen wahrzunehmen, andere zu respektieren und Hilfe zu suchen. Zugleich wird auf hohe Qualitätsstandards bei externen Anbietern geachtet. Ergänzend gibt es eine interaktive Ausstellung zur Entwicklung vor der Geburt.
Im Stift St. Florian trafen sich rund 110 Ordensleute aus Oberösterreich zum jährlichen Ordenstag. Ziel des Treffens war es, den Austausch und die Gemeinschaft der insgesamt über 700 Ordensfrauen und -männer der Diözese Linz zu stärken. Seit 1983 gibt es dieses diözesane Treffen der 33 Ordensgemeinschaften. Nach einem Gottesdienst und einem gemeinsamen Mittagessen bot das Programm Führungen durch das Stift, darunter Besuche in den Sakristeien, Klausurräumen und im Anton-Bruckner-Museum. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Abendgebet in der Basilika.
Die Bundesregierung hat die Novelle des UVP-Gesetzes vorgestellt, die den Ausbau erneuerbarer Energien wie Windkraft beschleunigen soll. Zwar gibt es Fortschritte bei der Entbürokratisierung, doch bleiben viele rechtliche Unsicherheiten und bürokratische Hürden bestehen. Diese könnten Projekte weiterhin um Jahre verzögern und Investitionen erschweren. Die IG Windkraft fordert klare Vorgaben für Genehmigungsverfahren, praxistaugliche Gültigkeitsfristen für Gutachten sowie wirksame Maßnahmen gegen missbräuchliche Einwendungen. Ohne diese Verbesserungen drohen hohe Kosten und eine gefährdete Energieversorgung. Die Branche sieht dringenden Handlungsbedarf für mehr Planungssicherheit und schnellere Verfahren.
Beim Band Fußball Cup 2026 traten zahlreiche Stars aus Musik, Kultur und Sport am Platz des SV Donau für den guten Zweck an. Mit vollem Einsatz erspielten sie 5.000 Euro, die an den Verein Wiener Frauenhäuser und White Ribbon zur Gewaltprävention gegen Frauen gehen. Das Turnier bot nicht nur spannende Matches, sondern auch ein buntes Rahmenprogramm und prominente Unterstützung. Das inklusive Event vereinte Musiker aus unterschiedlichsten Genres, bekannte Persönlichkeiten und viele Besucher auf und neben dem Spielfeld. Neben Fußball gab es Live-Musik, ein vielseitiges kulinarisches Angebot und Aktionen für die ganze Familie. Der Band Fußball Cup setzt damit ein starkes Zeichen für Solidarität und gegen Gewalt an Frauen.
Die Bereitschaft, bei einem Herzstillstand Erste Hilfe zu leisten, ist in Deutschland hoch. Laut einer ADAC-Stiftung-Umfrage würden knapp zwei Drittel der Befragten sofort mit der Reanimation beginnen. Viele fühlen sich jedoch unsicher, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Telefonische Anleitung durch Rettungsleitstellen könnte die Handlungssicherheit deutlich erhöhen, wird aber bislang nicht flächendeckend angeboten. Auch das Interesse an Erste-Hilfe-Kursen wächst, besonders bei Jüngeren. Ältere Menschen, die besonders oft als Ersthelfer gefragt sein könnten, nehmen hingegen seltener an Trainings teil. App-basierte Ersthelfer-Netzwerke sind noch wenig bekannt, könnten aber die Überlebenschancen im Notfall erheblich steigern.
Rund 20.000 Christen verschiedener Konfessionen haben in Wien am "Marsch für Jesus" teilgenommen. Die Veranstaltung setzte ein starkes Zeichen für Glauben, Einheit und Frieden. Der Marsch führte vom Schwarzenbergplatz über die Ringstraße und endete mit einem großen Fest, bei dem Musik, Gebete und persönliche Glaubenszeugnisse im Mittelpunkt standen. Mehr als 100 Kirchen und Organisationen engagierten sich, unterstützt von 600 ehrenamtlichen Helfern. Der Höhepunkt war ein gemeinsames Gebet für das Miteinander in Österreich. Die Veranstaltung zeigte die Vielfalt der christlichen Gemeinschaft und setzte auf ein friedliches, öffentliches Bekenntnis ohne politische oder kontroverse Themen.
In Klagenfurt hat das Investiturwochenende des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem mit einer feierlichen Vigil in der Stadtpfarrkirche St. Egid begonnen. Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber hob die Bedeutung des Engagements der Ordensmitglieder für Frieden und konkrete Hilfe im Heiligen Land hervor. Der Orden unterstützt zahlreiche Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und Altenheime im Nahen Osten. Während des Wochenendes werden neue Mitglieder in die Österreichische Statthalterei aufgenommen. Die Komturei Klagenfurt ist seit Jahren ein wichtiger Teil des kirchlichen Lebens in Kärnten.
Am Sonntag rufen Pfarren in ganz Österreich zur Aktion "Wir radeln in die Kirche" auf. Im Rahmen der Schöpfungszeit werden Gläubige ermutigt, den Weg zum Gottesdienst umweltfreundlich per Fahrrad, Scooter oder zu Fuß zurückzulegen. Ziel ist es, auf kurzen Strecken bewusst auf das Auto zu verzichten. Die Initiative verbindet Bewegung, Gesundheit und Klimaschutz. Neben gemeinsamen Fahrradfahrten und Segnungen gibt es zahlreiche Veranstaltungen in den Pfarren. Die Aktion soll das Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur stärken und den Kirchweg aktiv gestalten.
Ein Forschungsprojekt der Österreichischen Energieagentur zeigt, dass moderne Wärmepumpen in der Industrie großes Potenzial zur Nutzung bisher ungenutzter Abwärme bieten. Fallstudien in einer Brauerei, einer Industriewäscherei und einer Großküche belegen, dass durch innovative Technik sowohl Energie eingespart als auch Treibhausgasemissionen reduziert werden können. Das österreichweite technische Einsparpotenzial wird auf rund 220 Gigawattstunden pro Jahr geschätzt. Die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen wurde nachgewiesen, sodass die Umsetzung für viele Betriebe attraktiv ist. Damit leisten Wärmepumpen einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung und Energieeffizienz in der Industrie.
Die ARGE "Institutionelle Versorgung für psychische Gesundheit" kritisiert die langen Wartelisten und unzureichenden Rahmenbedingungen für Psychotherapie in Österreich. Trotz Verbesserungen durch die Gesundheitspolitik und die ÖGK fordert die ARGE einen deutlichen Ausbau kostenloser Psychotherapie als Sachleistung in Institutionen. Besonders für Menschen, die sich eine Therapie bei niedergelassenen Therapeuten nicht leisten können, seien institutionelle Angebote entscheidend. Zudem verlangt die ARGE eine kostendeckende Finanzierung, bessere gesetzliche Rahmenbedingungen und die Möglichkeit, Leistungen von Psychotherapeuten in Ausbildung sowie klinischen Psychologen mit der ÖGK abzurechnen. Ziel ist es, Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen kostenlosen Zugang zu Behandlung zu ermöglichen.
Nach zweieinhalb Monaten und rund 1.700 Kilometern ist eine Gruppe von 160 polnischen Pilgern am Ziel ihrer Wallfahrt angekommen. Die Reise führte sie auf den Spuren des heiligen Stanislaus Kostka von Wien über Deutschland bis nach Rom, wo sie mit einer feierlichen Messe am Grab des Jugendpatrons und der Teilnahme an der Papst-Generalaudienz abschlossen. Anlass für die Etappenwallfahrt war der 300. Jahrestag der Heiligsprechung Kostkas. Die Route orientierte sich an seinem historischen Weg, um an seine Berufung und sein Vorbild für junge Menschen zu erinnern. Die Pilger beteten besonders für neue Priester- und Ordensberufungen.
Jean-Louis Roussel, Vizepräsident des Internationalen Mauthausen Komitees und engagierter Historiker, ist im Alter von 67 Jahren überraschend verstorben. Roussel war seit Jahren eine zentrale Figur in der internationalen Erinnerungskultur und setzte sich besonders für die Weitergabe der Gedenkarbeit an die Jugend ein. Sein Engagement reichte von der Leitung der französischen Amicale de Mauthausen bis hin zu zahlreichen Besuchen und Aktivitäten in Mauthausen und anderen Gedenkstätten. Vertreter aus Österreich und Frankreich würdigen ihn als unermüdlichen Streiter für Freiheit, Frieden und das Erinnern an die Opfer der NS-Diktatur.
Österreich rutscht im aktuellen Klimaticket-Ranking von Greenpeace vom dritten auf den vierten Platz ab. Grund dafür sind die besonders stark gestiegenen Preise für Bus- und Bahnfahrten, die mit einem Plus von 27,9 Prozent deutlich über dem europäischen Durchschnitt liegen. Während andere Länder wie Slowenien günstigere Angebote einführen, werden die Tickets in Österreich immer teurer. Greenpeace fordert daher von Verkehrsminister Hanke Sozialtarife für das Klimaticket, um klimafreundliche Mobilität für mehr Menschen erschwinglich zu machen. Zusätzlich plädiert die Organisation für ein europaweites Klimaticket, das das grenzüberschreitende Reisen erleichtern soll.
Eine Studie der Vetmeduni Wien belegt: Goffinkakadus erkennen, wenn ihr eigener Körper sie an der Lösung einer Aufgabe hindert. Im sogenannten „Körper-als-Hindernis“-Test mussten die Vögel eine Kugel übergeben, die mit einer Matte verbunden war, auf der sie standen. Die Kakadus lernten, von der Matte zu steigen, um das Problem zu lösen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Tiere zwischen selbstverursachten und externen Hindernissen unterscheiden können. Damit liefern die Forschenden neue Erkenntnisse über die Selbstrepräsentation von Vögeln und erweitern das Verständnis tierischer Intelligenz um eine wichtige Facette.
Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner besuchte das IMC Krems und informierte sich über die hohe Qualität von Lehre und Forschung. Im Fokus standen Themen wie Chancengleichheit, Internationalität und die Förderung von Frauen in Wissenschaft und Führung. Die Hochschule hebt sich durch ihre persönliche Hochschulkultur und die Anpassung an unterschiedliche Lebensrealitäten hervor. Mit rund 65 Prozent Frauenanteil unter Studierenden und Mitarbeitenden setzt das IMC Krems ein Zeichen für Gleichstellung. Internationale Kooperationen und innovative Studienangebote bereiten Studierende optimal auf die Herausforderungen der Zukunft vor.
In der Fraunhofer-Glashütte Benediktbeuern eröffnet 2026 eine innovative Ausstellung, die erstmals einen fotorealistischen, sprachfähigen KI-Avatar von Joseph von Fraunhofer als Museumsführer präsentiert. Besucher können mit dem digitalen Joseph in mehreren Sprachen interagieren und erhalten so einen lebendigen Zugang zu Fraunhofers Leben, Forschung und der Geschichte der Optik. Die Ausstellung verbindet historische Exponate mit moderner Technologie und zeigt, wie digitale Avatare die Vermittlung von Wissen revolutionieren können. Neben Einblicken in Fraunhofers Pionierleistungen werden aktuelle Forschungsthemen und Zukunftsperspektiven anschaulich dargestellt.
Laut dem Nachhilfebarometer 2026 der Arbeiterkammer Österreich nehmen 32 Prozent der Schülerinnen und Schüler Nachhilfe in Anspruch, was rund 338.000 Kindern und Jugendlichen entspricht. Die häufigsten Fächer sind Mathematik (66 Prozent), Deutsch (33 Prozent) und Fremdsprachen (18 Prozent). Die Hauptgründe für Nachhilfe sind das Streben nach besseren Noten, das Verhindern negativer Noten und das Nachholen von Lernstoff. Familien geben jährlich 144 Millionen Euro für Nachhilfe aus. Der Österreichische Bundesverlag (öbv) bietet ergänzende Materialien wie Arbeitshefte und digitale Übungen an, um das selbstständige Lernen zu fördern. Geschäftsführer Philipp Nussböck betont, dass nicht jede Lernschwierigkeit Nachhilfe erfordert und gezielte Übungen oft hilfreich sein können.
Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) hat am 18. September 2026 im Wiener Leopoldmuseum die Leadership Excellence Awards in Research (LExA) vergeben. In der Kategorie „Emerging Leaders“ wurde Prof. Dr. Sandra Diller für ihre herausragenden Führungsqualitäten ausgezeichnet, während Prof. Dr. Marina Grzinic-Mauhler als „Experienced Leader“ geehrt wurde. Der LExA würdigt Führungspersönlichkeiten in der Wissenschaft, die nicht nur wissenschaftliche Exzellenz anstreben, sondern auch Verantwortung für ihre Teams übernehmen. Die Auszeichnungen sind mit jeweils 4.000 Euro dotiert und sollen zur Teamentwicklung verwendet werden. Ziel des LExA ist es, die Bedeutung von Führungskompetenz im Wissenschaftssystem zu stärken und die Rahmenbedingungen für gute Wissenschaft zu verbessern.
Die NASA hat SpaceX mit dem Start der StarBurst-Mission beauftragt. Der Satellit soll ab frühestens 2028 an Bord einer Falcon-9-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus ins All starten. Ziel des Projekts ist es, die Entstehung von kurzen Gammastrahlenausbrüchen zu erforschen, die beim Zusammenstoß von Neutronensternen entstehen. StarBurst wird den Himmel nach diesen extrem energiereichen Ereignissen absuchen. Durch die Kombination von Daten aus verschiedenen Quellen, wie Gravitationswellen und anderen Teleskopen, wollen Forschende neue Erkenntnisse über das Universum gewinnen. Das Projekt ist Teil des Astrophysics Pioneers Programms der NASA.
Die National Geographic Society startet gemeinsam mit der Chubb Charitable Foundation das Programm "Blue Boundaries". Ziel ist es, mit innovativer Forschung und Storytelling die Widerstandsfähigkeit von Feuchtgebieten wie dem Mekong-Becken, dem Mississippi und den Sümpfen in Süd-Mexiko, Belize und Guatemala zu stärken. Die ersten Forschungsprojekte konzentrieren sich auf den Schutz von Artenvielfalt, Wasserqualität und nachhaltigen Lebensräumen. Lokale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten eng mit Gemeinden zusammen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen und langfristige Schutzmaßnahmen zu entwickeln. Weitere Förderungen und Projekte sind bereits geplant.
SpaceX startet im Oktober die 35. Versorgungsmission zur Internationalen Raumstation (ISS) und liefert dabei wichtige wissenschaftliche Experimente, Versorgungsgüter und Ausrüstung. Neben Lebensmitteln und Ersatzteilen werden auch die letzten Roll-Out-Solararrays (IROSA) an Bord sein, die die Energieversorgung der ISS verbessern sollen. Mit dem Flug werden zudem innovative Forschungsprojekte ins All gebracht, darunter Material für künstliche Netzhautherstellung, 3D-Herzmodelle für Medikamententests, neuartige Gläser und Gehirnorganoide zur Erforschung neurodegenerativer Krankheiten. Diese Mission unterstützt die Grundlagenforschung für zukünftige Weltraumreisen und medizinische Fortschritte.
Ein internationales Forscherteam erhält knapp 480.000 Dollar, um das seltene "Libro di Piume" aus dem Jahr 1618 zu erforschen. Das Buch enthält 156 Illustrationen aus Federn und anderen organischen Materialien und gilt als eine der ältesten Vogelsammlungen der Welt. Ziel ist es, die kulturelle und wissenschaftliche Bedeutung dieses einzigartigen Artefakts zu entschlüsseln. Die Untersuchung nutzt moderne Methoden wie Biocodicologie und mikro-CT-Technologie. Zusätzlich ist eine Spendenkampagne für die Restaurierung, eine Ausstellung und einen Katalog geplant. Das Buch befindet sich seit 1923 in der Blacker Wood Natural History Collection der McGill University.
Im Rahmen des Interreg-Projekts EMY reisten italienische Schüler:innen und österreichische Studierende gemeinsam durch Museen in Tirol, Venetien und Friaul-Julisch Venetien. Im Mittelpunkt standen dabei kulturelles Erbe, Kreativität und der internationale Austausch. Die Teilnehmenden setzten sich mit historischen und regionalen Themen auseinander und verknüpften diese mit aktuellen Fragen wie Nachhaltigkeit und Identität. Durch kreative Workshops, Medienarbeit und praxisnahe Aktivitäten wurden die Jugendlichen aktiv in die Museumsarbeit eingebunden. Das Projekt zeigte, wie junge Menschen als kulturelle Gestalter gewonnen werden können und wie grenzüberschreitende Initiativen neue Zugänge zum Museumsbesuch schaffen.
Die Hochschulen aus Kärnten und der Steiermark intensivieren ihre Zusammenarbeit, um den Bildungs- und Wissenschaftsraum im Süden Österreichs zu stärken. Bei einer gemeinsamen Sitzung in Klagenfurt wurden neue Schwerpunkte wie Gesundheitsberufe, Green Tech und Nachhaltigkeit festgelegt. Ziel ist es, die Kompetenzen der 13 beteiligten Hochschulen besser zu bündeln und innovative Initiativen zu fördern. Besonders im Bereich Start-ups und Entrepreneurship wollen die Hochschulen ihre Angebote vernetzen, um Studierende und Forschende gezielt zu unterstützen. Zudem wurde eine engere Kooperation in der Öffentlichkeitsarbeit beschlossen. Die Allianz soll die Region international sichtbarer machen und nachhaltige Entwicklungen vorantreiben.
Ein Netzwerk von Betrugsaccounts nutzt derzeit auf LinkedIn und Instagram die Identität der Max-Planck-Gesellschaft, um mit gefälschten Stellen- und Programm-Anzeigen an persönliche Daten zu gelangen. Mithilfe von KI-generierten Bildern und manipulierten Follower-Zahlen wird Vertrauen vorgetäuscht. Die verlinkten Seiten dieser Fake-Accounts gehören nicht zur Max-Planck-Gesellschaft und dienen ausschließlich dem Datendiebstahl. Nutzerinnen und Nutzer werden dringend gebeten, die Echtheit der Kanäle zu überprüfen und bei Verdacht umgehend Passwörter zu ändern.
Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) startet mit "Von klein auf" einen neuen Podcast, der sich mit zentralen Themen für Eltern von Kita- und Grundschulkindern beschäftigt. Im Mittelpunkt stehen Geschichten von Müttern und Vätern zu Herausforderungen wie ADHS, Kitaplatzsuche oder sexualisierte Gewalt unter Kindern. Jede Woche erscheint eine Doppelfolge: Zunächst berichten Eltern von ihren Erfahrungen, anschließend ordnet Familientherapeutin Caroline Bechmann das Thema fachlich ein und gibt konkrete Tipps. Die erste Staffel umfasst zehn Episoden und ist ab sofort online verfügbar. Exklusive Inhalte gibt es für WAZ-Abonnenten.
Beim Symposium "Shaping Synodality in Europe" in Puchberg trafen sich 187 Kirchenvertreter aus 31 Ländern, um über Annäherung und Zusammenarbeit der katholischen Kirchen Europas zu beraten. Im Mittelpunkt standen Themen wie die Taufe als gemeinsame Basis, neue Leitungsformen und der Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen wie Krieg, Flucht und Polarisierung. Besonders betont wurde das gewachsene Vertrauen zwischen Ost und West sowie die Notwendigkeit, Unterschiede auszuhalten und gemeinsam weiterzugehen. Die Idee eines regelmäßigen Europäischen Kirchenforums wurde angeregt, um den Dialog zu vertiefen und Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu entwickeln.
Ein neues internationales Forschungsprojekt untersucht die Widerstandsfähigkeit von Hochschulen gegenüber politischer Einflussnahme. Die Bucerius Law School arbeitet dabei eng mit der University of Oxford und dem Verfassungsblog zusammen, um rechtliche und institutionelle Schutzmechanismen für Wissenschaftsfreiheit zu analysieren. Im Zentrum steht die Frage, wie Hochschulen demokratische Resilienz stärken können. Neben wissenschaftlicher Analyse werden konkrete Handlungsmöglichkeiten für Politik und Hochschulen erarbeitet. Workshops, Policy Briefs und öffentliche Debatten sollen Forschungsergebnisse in praktische Strategien übersetzen und so Demokratie und Wissenschaftsfreiheit stärken.
Die Europäische Weltraumorganisation ESA lädt Medienvertreter zu einem spektakulären Feldversuch in die Wüste von Tabernas, Spanien, ein. Am 1. Oktober 2026 wird dort der Mars-Rover-Prototyp „Charlie“ getestet, um Technologien für die geplante Exomars-Mission zu erproben. Die Steuerung erfolgt dabei aus dem Kontrollzentrum in Turin via Satellitenverbindung. Im Rahmen der Kampagne werden das autonome Navigationssystem des Rovers sowie wissenschaftliche Aktivitäten simuliert, die ab 2030 auf dem Mars geplant sind. Journalisten erhalten die Möglichkeit, die Tests zu beobachten, Aufnahmen zu machen und Experten zu befragen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist bis 23. September 2026 erforderlich.
Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat zwei Verträge mit ICEYE und Leonardo unterzeichnet, um die Architektur für den künftigen Earth Observation Governmental Service (EOGS) der EU zu entwickeln. Diese Studien sind Teil des neuen Programms "European Resilience from Space for Earth Observation" (ERS-EO), das Europas strategische Autonomie und Resilienz durch weltraumgestützte Erdbeobachtung stärken soll. Das EOGS-System wird Satelliten, Bodeninfrastruktur und Datenverarbeitung umfassen und soll ab 2028 sichere, verlässliche und schnelle Informationen für Sicherheit und Krisenmanagement bereitstellen. Ziel ist es, Europa unabhängige Kapazitäten für Sicherheit, Katastrophenhilfe und strategische Entscheidungen zu verschaffen.
Allergan Aesthetics hat auf dem Science of Skin Summit neue Studiendaten zur Hautqualität bei Menschen vorgestellt, die medizinische Abnehm-Medikamente einnehmen. Zwei Untersuchungen zeigten, dass gezielte Hautpflege und Dermabrasion sichtbare Verbesserungen bei Trockenheit, Hautstruktur und Falten erzielen können. Diese Effekte traten bereits nach wenigen Wochen auf. Teilnehmer berichteten von einer deutlich verjüngten Haut und hoher Zufriedenheit. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass spezielle Pflegeprodukte und nicht-invasive Behandlungen ästhetische Nebenwirkungen der Gewichtsabnahme abmildern können. Weitere Forschung mit größeren Gruppen ist geplant.
Die neue "Universum"-Dokumentation beleuchtet die zentrale Rolle des Lachses in globalen Ökosystemen. Der Film von Rick Rosenthal zeigt, wie Bären, Adler und andere Tiere auf den Superfisch angewiesen sind und wie Überfischung, Umweltverschmutzung und Klimawandel die Bestände bedrohen. Trotz dramatischer Rückgänge beweisen manche Lachsarten große Anpassungsfähigkeit. Die Doku dokumentiert seltene Tierbeobachtungen und aktuelle Forschung, die die Bedeutung des Lachses für Natur und Artenvielfalt unterstreichen. Menschliche Eingriffe bleiben eine Herausforderung für das Überleben der Art.
Mit der Initiative „Schulweg-Helden“ setzen Antenne Steiermark und Antenne Kärnten gemeinsam mit Polizei, Land und steirischen Optikern neue Akzente für mehr Sicherheit auf dem Schulweg. In der ersten Schulwoche sind die Teams täglich an verschiedenen Schulwegen präsent und sensibilisieren für Geschwindigkeit, Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Die Aktion legt besonderen Wert auf Prävention und Aufklärung, um Unfälle mit Kindern zu vermeiden. Neben aktuellen Unfallzahlen werden auch Tipps für Eltern und Verkehrsteilnehmer gegeben, wie sie zu einem sicheren Schulweg beitragen können. Die Initiative ist langfristig angelegt und soll das Thema regelmäßig ins Bewusstsein rücken.
Prof. Dr.-Ing. Alice Kirchheim übernimmt die Leitung des Lamarr-Instituts für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz. Sie bringt ihre umfangreiche Erfahrung in KI-basierten autonomen Systemen und in der Planung komplexer Logistikprozesse ein. Seit 2024 führt sie zudem das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML sowie den Lehrstuhl für Förder- und Lagerwesen an der TU Dortmund. Kirchheim setzt auf die Verbindung von KI-Forschung mit realen Anwendungsfeldern wie Warenlager und Lieferketten. Im Leitungsgremium arbeitet sie künftig mit weiteren Experten zusammen, um die Entwicklung leistungsfähiger, nachhaltiger und vertrauenswürdiger KI-Lösungen voranzutreiben.
Am MitMach-Tag der Caritas in Bludenz erfahren Unternehmen, wie Menschen mit Behinderungen erfolgreich ins Berufsleben integriert werden können. Das Angebot „Kompass“ unterstützt sowohl Arbeitssuchende als auch Unternehmen durch Qualifizierung, Assistenz und gezielte Begleitung. Praxisnahe Informationen, Fördermöglichkeiten und Erfahrungsberichte zeigen, wie inklusive Arbeitsplätze gelingen. Unternehmen profitieren von engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie professioneller Unterstützung im Arbeitsalltag. Die Veranstaltung richtet sich an Arbeitgeber, Personalverantwortliche und Interessierte.
Fulton Sheen, der langjährige US-Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke, wird am 24. September seliggesprochen. Er erreichte Millionen Menschen über Radio und Fernsehen und gilt als Pionier der medialen Verkündigung. Seine Arbeit prägte die Missions- und Medienarbeit der Kirche weltweit. Papst Leo XIV. bezeichnete Sheen als Licht des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe. Während seiner Zeit als Nationaldirektor erzielte er Rekordeinnahmen für die Missionswerke und nutzte die Medien, um die Missionsarbeit bekannt zu machen. Missio Österreich bietet anlässlich der Seligsprechung kostenlos Novenen zum neuen Seligen an.
3sat widmet sich in der Doku-Reihe "NANO" den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Cortison und Dopamin. Während Cortison bei Entzündungen hilft, birgt es bei längerer Anwendung erhebliche Risiken. Forscherinnen und Forscher suchen deshalb nach Alternativen mit weniger Nebenwirkungen. Expertinnen erklären zudem, warum das Hormon Cortisol lebenswichtig ist. Im anschließenden "NANO Talk" steht Dopamin im Fokus. Neue Studien zeigen, dass Dopamin weit mehr als ein Glückshormon ist: Es steuert gezielt emotionale und soziale Prozesse im Gehirn. Diese Erkenntnisse könnten neue Therapieansätze für Krankheiten wie Parkinson, Depressionen oder Suchterkrankungen ermöglichen.
Bristol Myers Squibb hat neue Studiendaten zu Sotyktu (Deucravacitinib) präsentiert. Die Ergebnisse aus der zweijährigen POETYK PsA-2 Studie belegen eine anhaltend hohe Wirksamkeit und ein konsistentes Sicherheitsprofil des Medikaments bei Erwachsenen mit aktiver Psoriasis-Arthritis. Die klinischen Verbesserungen hielten über den gesamten Zeitraum an und wurden sowohl bei kontinuierlicher Behandlung als auch nach Wechsel von Placebo zu Sotyktu beobachtet. Sotyktu ist der erste zugelassene Tyrosin-Kinase-2-Inhibitor für diese Erkrankung. Die häufigsten Nebenwirkungen waren Infektionen der oberen Atemwege, Nasopharyngitis und COVID-19. Die neuen Daten stärken die Rolle von Sotyktu als dauerhafte orale Behandlungsoption für Patienten mit chronisch-rheumatischen Erkrankungen.
Die IMC Krems University of Applied Sciences reagiert auf aktuelle Herausforderungen rund um Künstliche Intelligenz mit innovativen Studiengängen. Im Fokus stehen nicht nur technische Fähigkeiten, sondern auch ethische und gesellschaftliche Aspekte wie Transparenz, Fairness und Nachhaltigkeit. Studierende lernen im Bachelor-Studium Informatics und im berufsbegleitenden Master Engineering Responsible AI Systems, wie sie KI-Systeme verantwortungsvoll entwickeln und deren Auswirkungen bewerten. Ziel ist es, Fachkräfte auszubilden, die den Einsatz von KI in Wirtschaft und Gesellschaft kritisch und kompetent mitgestalten.
Knapp die Hälfte der Menschen in Deutschland lebt in einer Familie. Nach einem jahrelangen Rückgang hat sich der Anteil seit 2015 stabilisiert und liegt aktuell bei 49 Prozent. Grund dafür ist vor allem die Zuwanderung, da Zugewanderte und ihre Nachkommen häufiger in Familien leben. Gleichzeitig stieg die Zahl der Alleinstehenden und kinderlosen Paare. Die Familienformen haben sich gewandelt: Immer mehr Kinder wachsen bei Alleinerziehenden oder in nichtehelichen Lebensgemeinschaften auf. Besonders auffällig ist der Anstieg von Familien mit Einwanderungsgeschichte, deren Anteil seit 2005 von 17 auf 31 Prozent gestiegen ist.
Die studentische Intervention „Orange the Stuben“ an der Universität Innsbruck im Tiroler Volkskunstmuseum thematisiert häusliche Gewalt und hinterfragt die Vorstellung von der Stube als einem Ort der Geborgenheit. In Anlehnung an die UN-Kampagne „Orange the World“ setzen zehn Studierende gezielte Interventionen in historischen Stuben um, um unterschiedliche Formen von Gewalt sichtbar zu machen. Die Intervention geht über körperliche Gewalt hinaus und thematisiert auch psychische, sexualisierte und strukturelle Gewalt. Begleitet von einem Veranstaltungsprogramm diskutieren Experten und Initiativen über die gesellschaftlichen Bedingungen von Gewalt. Ziel ist es, Besucher*innen dazu einzuladen, eigene Vorstellungen von Zuhause und Sicherheit zu hinterfragen.
Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat mit Clé eine neue KI-Plattform eingeführt, die Forschung, Lehre, Krankenversorgung und Verwaltung vernetzt. Die Plattform läuft auf eigenen Servern und garantiert Datenschutz sowie Sicherheit. Sie bietet verschiedene KI-Modelle, eine Chat-Oberfläche und Schnittstellen für individuelle Anwendungen. Mitarbeitende können sicher mit internen Daten arbeiten, ohne externe Anbieter zu nutzen. Clé entlastet im klinischen Alltag, indem sie Routineaufgaben automatisiert und so mehr Zeit für die Patientenversorgung schafft. Auch in Forschung und Lehre eröffnet sie neue Möglichkeiten, etwa bei der Analyse großer Datenmengen oder der Erstellung von Lehrmaterialien. Weitere Ausbaustufen, wie der Einsatz von KI-Agenten, sind bereits geplant.
Ruefa hat im Rahmen der Sommerinitiative „Ein Urlaub, zwei Ziele. Jetzt mit Ruefa buchen & helfen.“ einen Spendenscheck über 30.000 Euro an die Volkshilfe Wien übergeben. Die Spende wurde durch Reisebuchungen im Aktionszeitraum gesammelt und kommt sozialen Projekten zugute, die vor allem armutsbetroffenen Familien mit Kindern einen Urlaub ermöglichen sollen. Die Aktion unterstreicht die Bedeutung von Kooperationen zwischen Wirtschaft und Sozialorganisationen. Ziel ist es, Kindern aus finanziell benachteiligten Familien unbeschwerte Ferienerlebnisse zu schenken und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Colmobil Austria hat der HTL Mödling zwei Fahrzeuge übergeben: einen vollelektrischen JAECOO 5 und einen Hybrid-OMODA 5. Diese Fahrzeuge werden künftig für die praktische Ausbildung in der Fahrzeugtechnik eingesetzt und ermöglichen den Schüler:innen, moderne Elektro- und Hybridtechnologien direkt am Fahrzeug zu erleben. Jay Plata, After Sales Director bei Colmobil, betont die Bedeutung, dass angehende Techniker:innen bereits während ihrer Ausbildung mit aktuellen Antriebskonzepten vertraut gemacht werden. Die HTL Mödling begrüßt die Erweiterung ihres Fuhrparks als wertvolle Ergänzung für das Ausbildungskonzept, das Theorie und Praxis miteinander verbindet. Die offizielle Übergabe fand am 8. September 2026 statt.
Im Naturhistorischen Museum Wien trafen sich internationale Expertinnen und Experten zum Metabarcoding-Symposium. Im Mittelpunkt stand die DNA-basierte Analyse von Umweltproben, um Artenvielfalt effizienter zu erfassen. Forschende präsentierten aktuelle Ergebnisse aus Österreich und zeigten, wie Metabarcoding in Flüssen, Seen und Böden eingesetzt wird. Neben wissenschaftlichen Vorträgen gab es praxisnahe Workshops und eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Ziel der Veranstaltung ist es, den Austausch zu fördern und eine Interessengemeinschaft für DNA-basiertes Biodiversitätsmonitoring in Österreich zu etablieren.
Hotels wie Motel One und Leonardo Hotels zeigen, dass Kreislaufwirtschaft nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll ist. Durch Projekte wie die Umstellung von Einweg- auf Mehrwegverpackungen und das Wiederverwenden von Möbeln konnten Abfälle und Kosten deutlich reduziert werden. Die Erfahrungen belegen, dass nachhaltige Lösungen im laufenden Hotelbetrieb funktionieren, wenn alle Beteiligten – von Partnern bis zu Gästen – mitziehen. Die Ergebnisse liefern der Hotelbranche wichtige Impulse für mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz.
Mit der neuen Beobachter-Edition "Training für die Sinne" wird dem Trendthema Longevity Rechnung getragen. Das Buch zeigt praxisnah, wie Sehkraft, Gehör, Geruchs-, Geschmacks- und Tastsinn sowie der Gleichgewichtssinn gezielt gestärkt werden können. Fast 100 Übungen helfen, die Sinnesorgane fit zu halten und die Lebensqualität bis ins hohe Alter zu verbessern. Neben wissenschaftlichen Erklärungen zu den Sinnesorganen bietet das Werk unterhaltsame Sinnestäuschungen, Schutzstrategien gegen Reizüberflutung und konkrete Trainingsprogramme. Autor Dr. Robert G. Koch setzt damit auf moderne Prävention und mentale Fitness.
Ein Forschungsteam der Vetmeduni Wien hat die Auswirkungen des Narkosemittels Etorphin auf große Wildtiere untersucht. Die Studie zeigte, dass der Wirkstoff schon wenige Minuten nach der Verabreichung schwere Veränderungen in Atmung und Kreislauf auslöst, darunter Lungenhochdruck und Sauerstoffmangel. Auch alternative Medikamente konnten die Nebenwirkungen nur teilweise abmildern. Das kontrollierte Schafmodell ermöglichte es, physiologische Prozesse detailliert zu erfassen. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für das Wildtiermanagement und könnten dazu beitragen, die chemische Immobilisation in Zukunft sicherer zu gestalten. Internationale Partner und der wissenschaftliche Nachwuchs waren maßgeblich am Projekt beteiligt.
Das 11. SK Rapid Charity Golfturnier fand im Golfclub Schloss Ebreichsdorf statt und vereinte zahlreiche Rapid-Legenden sowie Geschäftspartner, um das SK Rapid Special Needs Team zu unterstützen. Im Rahmen des Turniers, das im beliebten Texas-Scramble-Modus gespielt wurde, hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, an verschiedenen Challenges teilzunehmen, darunter die „Hole-in-one“-Challenge. Insgesamt wurden 17.740 Euro für das Special Needs Team gesammelt, was den Zusammenhalt innerhalb der Rapid-Familie unterstreicht. Neben dem sportlichen Wettkampf bot die Veranstaltung auch Raum für gesellige Gespräche und kulinarische Köstlichkeiten. Ein besonderer Dank ging an den Presenting Partner ZGONC und alle Sponsoren, die das Turnier ermöglichten.
Im Vatikan ist der Namenstag von Papst Leo XIV. ein besonderer Anlass: Der 17. September ist dem heiligen Roberto Bellarmino gewidmet, nach dem der Papst benannt ist. Dieser Tag gilt im Vatikan sogar als arbeitsfreier Festtag. Erst vor wenigen Tagen feierte Leo XIV. seinen 71. Geburtstag. Der Namenspatron des Papstes, Robert Bellarmin, war ein bedeutender Jesuit, Naturwissenschaftler und Kirchenlehrer, der als Großinquisitor historische Bekanntheit erlangte. Während der Geburtstag des Papstes weniger im Mittelpunkt steht, ist der Namenstag für die katholische Kirche von besonderer Bedeutung. Öffentliche Termine sind für Leo XIV. an diesem Tag nicht geplant.
Eine Umfrage im Auftrag der HanseMerkur zeigt, dass die Mehrheit der 16- bis 25-Jährigen optimistisch auf ihr eigenes Leben blickt. Trotz Zufriedenheit und Zuversicht machen ihnen jedoch die politische Entwicklung, hohe Lebenshaltungs- und Wohnkosten sowie internationale Konflikte Sorgen. Viele junge Menschen fühlen sich bei wichtigen Zukunftsfragen nicht ausreichend gehört und wünschen sich mehr Mitsprache in gesellschaftlichen Debatten. Neben finanziellen Belastungen und mentaler Gesundheit stehen auch Themen wie Resilienz und Weiterbildung im Fokus. Die HanseMerkur engagiert sich mit dem Preis für Kinderschutz für die Belange junger Menschen.
Nach einer erfolgreichen Obsternte steht für Gartenbesitzer bereits die Vorbereitung auf die nächste Saison an. Der Rückschnitt der Obstbäume im Zeitraum von November bis Februar ist entscheidend, um das Wachstum und eine reiche Ernte im kommenden Jahr zu fördern. Dabei sollte auf frostfreie Tage geachtet werden, um Schäden an den Bäumen zu vermeiden. Für den Schnitt eignen sich verschiedene Werkzeuge: Dünne Äste werden mit der Schere, dickere mit der Motorsäge gekürzt. Besonders praktisch sind Hoch-Entaster, die ein sicheres Arbeiten vom Boden aus ermöglichen. Tipps zum richtigen Rückschnitt und zur Pflege der Geräte gibt es online und im Fachhandel.
Das Planspiel Börse der Sparkassen startet im Oktober 2026 in seine 44. Runde und bietet Jugendlichen, Studierenden sowie weiteren Interessierten die Möglichkeit, mit virtuellem Startkapital von 50.000 Euro an echten Börsenkursen zu handeln. Ziel ist es, spielerisch Finanzwissen zu vermitteln und wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich zu machen. Das Projekt läuft über rund vier Monate und beinhaltet neben klassischen Wertpapieren auch Kryptowährungen und ein KI-Vergleichsdepot. Besonders verantwortungsvolles Investieren wird mit einer eigenen Nachhaltigkeitswertung belohnt. Für die besten Teams winken attraktive Preise und spannende Reisen.
Gernot Steindl wurde zum Professor (FH) an der Hochschule Burgenland ernannt. Der Experte für intelligente und nachhaltige KI-Lösungen leitet seit April 2025 den Masterstudiengang AI Solution Engineering. Steindl bringt umfangreiche Forschungserfahrung und Praxis aus den Bereichen Industrie, Gebäude- und Energiesysteme ein. Im Studiengang legt er besonderen Wert auf die Verbindung von maschinellem Lernen mit symbolischen Methoden. Aktuelle Forschungsergebnisse und Kooperationen mit Unternehmen fließen direkt in die Lehre ein. Die Anmeldung für alle Studiengänge ist ab 1. Oktober online möglich.
Clarivate hat die Citation Laureates 2026 bekanntgegeben – 22 Forscher, deren bahnbrechende Arbeiten als Nobelpreis-würdig gelten. Die Ausgezeichneten haben in Bereichen wie Medizin, Physik, Chemie und Wirtschaft bedeutende Fortschritte erzielt. Besonders hervorgehoben werden die Entdeckungen zu GLP-1-Medikamenten, die die Behandlung von Diabetes und Adipositas weltweit revolutioniert haben. Die ausgewählten Wissenschaftler stammen aus sieben Ländern und sind an führenden Institutionen tätig. Ihre Forschung reicht von optischer Bildgebung über Quantenphysik bis hin zur digitalen Ökonomie. Clarivate nutzt Zitationsanalysen, um die einflussreichsten Forscher zu identifizieren und so den Blick auf zukunftsweisende Wissenschaft zu lenken.
In Nickelsdorf startet eines der innovativsten Energieprojekte Europas: Das Super-Hybrid-Kraftwerk von PÜSPÖK kombiniert Windkraft, Photovoltaik und Batteriespeicher zu Österreichs größtem Co-Location-Projekt. Verbund übernimmt die Vermarktung der gesamten Erzeugungsleistung und setzt auf intelligente Konzepte, um die Flexibilität und Wirtschaftlichkeit der Anlage zu maximieren. Durch die enge Vernetzung der Technologien wird die Nutzung der Netzkapazitäten effizienter und die Versorgungssicherheit gesteigert. Verbund baut damit seine Rolle als führender Partner für erneuerbare Energien weiter aus und treibt innovative Lösungen für die Energiezukunft voran.
Helios Kliniken führen ein neues digitales System ein, das die Sicherheit bei der Medikamentengabe im Krankenhaus erhöht. Das sogenannte Closed-Loop-Medication-Management erfasst die ärztliche Verordnung digital, prüft sie mehrfach und stellt Medikamente individuell zusammen. Ein Barcode-Scan am Patientenbett gleicht schließlich das Patientenarmband und die Medikamente ab, um Fehler zu vermeiden. Dieses Verfahren wird bereits in ersten Kliniken eingesetzt und soll bis 2027 an allen Helios Standorten verfügbar sein. Besonders profitieren davon Patienten, die sich nicht klar äußern können, etwa nach einer Operation oder bei Demenz. Helios hebt die Innovation zum Welttag der Patientensicherheit hervor.
Die TUI Care Foundation startet das Programm „TUI Futureshapers“ in Tunesien und Ägypten, um junge Frauen in der Unternehmensgründung zu unterstützen. Von 2023 bis 2025 erhalten 80 Frauen intensive Schulungen in Lebens- und Berufsberatung sowie Unternehmertum. Diese geschulten Mentorinnen werden 800 weiteren Frauen helfen, ihre Geschäftsideen zu entwickeln. Ziel ist es, die hohe Jugendarbeitslosigkeit unter Frauen zu bekämpfen und ihnen nachhaltige Existenzgrundlagen zu bieten. Das Programm umfasst auch einen Wettbewerb, bei dem die besten Geschäftsideen prämiert werden. Durch Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen wird die langfristige Wirkung des Programms sichergestellt und der Wissensaustausch gefördert.
Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) warnt in ihrem aktuellen Bericht vor alarmierenden Entwicklungen: 2025 verzeichneten die Flüsse weltweit einen der trockensten Werte seit über 30 Jahren. Die globale Süßwasserspeicherung und Gletschermassen nehmen kontinuierlich ab, was langfristige Folgen für Mensch und Wirtschaft birgt. Besonders betroffen sind Asien und Afrika, die mehr als die Hälfte aller extremen Wasserereignisse und über 80 Prozent der Todesfälle verzeichnen. Der Bericht zeigt, dass sich die Wasserzyklen weiter verschärfen, mit immer häufigeren Dürren und Überschwemmungen. Die Lage erfordert internationale Zusammenarbeit und frühzeitige Warnsysteme.
In München wurde der AirMed World Congress 2026 mit einer feierlichen Zeremonie eröffnet. Rund 800 Fachleute aus 40 Ländern tauschten sich über die Zukunft der Luftrettung und Notfallversorgung aus. Höhepunkte waren die Würdigung der Luftrettung durch den bayerischen Innenminister sowie die Videobotschaft des WHO-Chefs. Dr. Erwin Stolpe, ein Pionier der deutschen Luftrettung, wurde mit dem „Stern der Sicherheit“ ausgezeichnet. Das European HEMS & Air Ambulance Committee feierte zudem sein 25-jähriges Bestehen und betonte die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit für Sicherheit und Qualität in der Luftrettung.
Eine neue Studie der Universität für Weiterbildung Krems zeigt, dass Landwirtinnen und Landwirte in Österreich deutlich häufiger unter psychischen Problemen wie Depressionen, Angst, Schlafstörungen und Stress leiden als die Allgemeinbevölkerung. Besonders hohe Stresswerte und eine stärkere Suizidgefährdung wurden festgestellt, wobei finanzielle Sorgen, hohe Arbeitsbelastung und soziale Isolation als Hauptursachen gelten. Trotz großer Herausforderungen wie Bürokratie, Agrarpolitik und Preisschwankungen sind es vor allem persönliche und wirtschaftliche Belastungen, die die psychische Gesundheit beeinträchtigen. Die Forscher betonen die Notwendigkeit gezielter Unterstützungsangebote, um die Situation der Betroffenen zu verbessern.
Die HEAG und die Wissenschaftsstadt Darmstadt präsentieren erstmals eine umfassende Übersicht über mehr als 150 Institutionen, die sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt engagieren. Mit einem Poster und einer digitalen Übersicht werden Vereine, Stiftungen, Initiativen und Unternehmen sichtbar gemacht, die das Miteinander in der Stadt stärken. Die Übersicht gliedert sich in Akteure, Unterstützer und Soziale Orte. Sie soll Bürgerinnen und Bürger motivieren, sich ebenfalls zu engagieren. Die digitale Version bietet weiterführende Informationen und Kontaktmöglichkeiten und wird künftig laufend erweitert.
MedTech-Start-ups stehen vor der Herausforderung, regulatorische Anforderungen rechtzeitig in ihre Unternehmensplanung einzubeziehen. Das neue TÜV SÜD-Whitepaper zeigt, dass ein früher und strukturierter Dialog mit benannten Stellen hilft, Annahmen zu überprüfen, Risiken zu erkennen und Geschäftsentscheidungen fundierter zu treffen. Insbesondere bei der Festlegung von Zeitplänen, Risikoklassen und der Anpassung an spätere Produktänderungen kann dies entscheidend für den Markterfolg sein. Die frühzeitige Klärung regulatorischer Fragen stärkt zudem das Vertrauen von Investoren und erhöht die Glaubwürdigkeit eines Start-ups. Das Whitepaper empfiehlt, regulatorische Aspekte nicht erst kurz vor der Zertifizierung, sondern bereits während der Produktentwicklung aktiv zu adressieren, um Zeit, Geld und Ressourcen gezielter einzusetzen.
Beim Oesterreichs Energie Kongress in Wien wurde der Roland-Langthaler-Preis 2026 an ein Forscherteam für ihre Arbeit zur Cybersicherheit von PV-Wechselrichtern verliehen. Die ausgezeichnete Studie untersucht, wie digitale Angriffe auf viele Wechselrichter gleichzeitig das Stromsystem gefährden könnten und bezieht dabei technische, marktbezogene und regulatorische Aspekte ein. Mit der zunehmenden Digitalisierung im Energiesektor werden Wechselrichter zu zentralen Elementen der Versorgungssicherheit. Die Arbeit liefert wichtige Impulse für die Resilienz des Stromsystems und unterstreicht die Bedeutung robuster digitaler Infrastrukturen für eine sichere Energiezukunft.
Vier Nachwuchstalente wurden beim Oesterreichs Energie Kongress in Wien für ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten zur Zukunft der E-Wirtschaft ausgezeichnet. Die prämierten Projekte befassen sich mit effizienteren Energiespeichern, modernen Grid-Forming-Algorithmen sowie dem Einsatz von künstlicher Intelligenz für nachhaltigere Photovoltaik. Die Auszeichnungen unterstreichen die Bedeutung junger Fachkräfte und innovativer Forschung für die Transformation des Energiesystems. Der Oesterreichs Energie-Preis wird seit 2010 jährlich an Studierende und Schüler:innen vergeben, die mit ihren Arbeiten praxisnahe Impulse für die Energieversorgung liefern.
Die Österreichische Krebshilfe stellt im Brustkrebsmonat Oktober die vielfältigen Herausforderungen von Brustkrebspatientinnen ins Zentrum. Neben medizinischer Behandlung stehen auch Ängste, familiäre Belastungen und finanzielle Sorgen im Fokus. Besonders bei metastasierten Erkrankungen sind die Belastungen groß. Mit Beratungsstellen in ganz Österreich begleitet die Krebshilfe jährlich rund 30.000 Menschen. Im Rahmen eines Bühnentalks diskutieren Expert:innen und Patient:innen über die verschiedenen Aspekte der Erkrankung. Die Pink Ribbon-Aktion soll Betroffene und Angehörige stärken und auf Unterstützungsangebote aufmerksam machen.
Die Beteiligung von Laien an der kirchlichen Leitungsgewalt nimmt seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil stetig zu und wurde durch den Synodalen Prozess weiter gestärkt. Die Kirchenrechtsexpertin Myriam Wijlens betonte beim Symposium in Puchberg, dass Bischöfe und Bischofskonferenzen nun gefordert sind, neue Wege der Mitbestimmung und Bewertung zu schaffen und dabei Laien, besonders auch Frauen, stärker einzubinden. Wesentliche Veränderungen gab es etwa im kirchlichen Eherecht und durch die Kurienreform von Papst Franziskus, die Laien den Zugang zu Führungspositionen ermöglichte. Die Anwendung bestehender Gesetze wurde angepasst, sodass Laien auch auf höchster Ebene Leitungsaufgaben übernehmen können.
Ein Forschungsteam untersucht in der Meldorfer Bucht, wie und wo im Wattenmeer Treibhausgase wie Methan entstehen und in die Atmosphäre gelangen. Mit Messungen an Land, im Wasser und in den Sedimenten wollen die Wissenschaftler die wichtigsten Quellen und Transportwege des Gases identifizieren. Die Ergebnisse sollen helfen, besser zu verstehen, welchen Einfluss das Wattenmeer auf den Klimawandel hat. Die Daten fließen in das Projekt ElbeXtreme ein, das die Risiken für Küstenökosysteme bewertet und Schutzmaßnahmen für die Region entwickelt.
In deutschen Haushalten wird immer öfter bei niedrigeren Temperaturen gewaschen. Die Initiative #WirDrehenRunter von WWF Deutschland und Ariel zeigt, dass die durchschnittliche Waschtemperatur seit 2022 um 2,44 °C gesunken ist. Dadurch konnten 311.000 Tonnen CO₂ eingespart werden. Immer mehr Menschen erkennen, dass moderne Waschmittel auch bei 30 °C sauber waschen und Textilien schonen. Die Kampagne wird durch TV-, Digital- und Influencer-Aktionen sowie „Kaltwaschwochen“ im Handel weiter gestärkt. Neben Energie- und Kosteneinsparungen profitieren Verbraucher von längerer Haltbarkeit der Kleidung. Die Initiative setzt damit einen wichtigen Impuls für mehr Klimaschutz im Alltag.
Die Missio-Jugendaktion hat zum 52. Mal in Österreich begonnen. Tausende Kinder und Jugendliche verkaufen fair produzierte Schokopralinen und „Happy Blue Chips“, um Gelder für Bildungs- und Jugendprojekte in Äthiopien, Kamerun, Simbabwe und Indien zu sammeln. Diese Aktion sensibilisiert junge Menschen für soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Themen im Rahmen des Religionsunterrichts. Die Gelder aus dem Verkauf unterstützen unter anderem Schulprojekte und Gesundheitsinitiativen in den genannten Ländern. Missio Österreich legt großen Wert auf fairen Handel und nachhaltige Ressourcen, um sowohl den Käufern als auch den Produzenten zu helfen. Die Aktion zeigt, wie viel junge Menschen bewegen können.
Die Europäische Weltraumorganisation ESA lädt Medienvertreter nach Lanzarote ein, wo Astronaut Pablo Álvarez sein PANGAEA-Training abschließt. Das Programm bereitet Astronauten auf wissenschaftliche und geologische Feldarbeit für künftige Mond- und Marsmissionen vor. Lanzarotes vulkanische Landschaft bietet dafür ideale Voraussetzungen. Während der Ausbildung lernen die Teilnehmer, Gelände zu interpretieren, Proben zu sammeln und effizient mit Wissenschaftsteams zusammenzuarbeiten. Zum Abschluss findet am 26. September ein Medientermin mit Rundgang und Fragerunde statt. Interessierte Medienvertreter müssen sich vorab anmelden.
Die Apothekenkooperation gesund leben und das Diagnostikunternehmen gc diagnostics schließen eine Partnerschaft, um Präventionsdiagnostik in Apotheken auszubauen. Ziel ist es, Gesundheitschecks und Vorsorgeangebote direkt vor Ort anzubieten und die Apotheken als erste Anlaufstelle für Gesundheitsfragen zu stärken. Kernstück ist die Igloo-Plattform, mit der mehr als 20 Biomarker schnell bestimmt werden können. Die Einführung wird von Schulungen begleitet und startet im Herbst 2026. So sollen Apotheken ihre Beratungsrolle ausbauen und neue Versorgungsangebote schaffen.
Im ersten Halbjahr 2026 flossen 472 Millionen Euro Risikokapital in österreichische Start-ups, was einer Steigerung um 329 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dennoch geht fast 95 Prozent des Kapitals an rein männliche Gründungsteams, während der Anteil weiblicher Gründer:innen bei nur 13 Prozent liegt. Nur drei der 95 analysierten finanzierten Start-ups hatten ein ausschließlich weibliches Gründungsteam. Die Analyse zeigt, dass insbesondere größere Finanzierungsrunden stark männlich dominiert sind, was auf strukturelle Nachteile für Gründerinnen hinweist. Trotz des Aufschwungs im Start-up-Sektor bleibt die Verteilung des Kapitals unausgewogen, was die Notwendigkeit unterstreicht, den Zugang zu Investitionen für Frauen zu verbessern.
Berlin geht neue Wege bei der Klimaanpassung: Mit dem interaktiven Online-Spiel „Schwammtastisch“ können Bürger:innen erleben, wie Maßnahmen wie Begrünung und Regenwassernutzung die Stadt klimaresilienter machen. Das Spiel ermöglicht es, reale Orte in Berlin virtuell umzugestalten und zeigt anschaulich, wie wichtig blau-grüne Infrastruktur ist. Für die Verwaltung und Interessierte steht zudem der „BGI-Planer“ bereit – ein webbasiertes Planungstool, das bei der Integration von Klimaanpassungsmaßnahmen in städtebauliche Projekte unterstützt. Beide Angebote wurden gemeinsam mit Partnern im Rahmen des Projekts SmartWater entwickelt.
Ein internationales Forschungsteam um den Innsbrucker Astrophysiker Stefan Kimeswenger hat herausgefunden, dass Sakurais Objekt, einer der am schnellsten veränderlichen Sterne, in eine neue Phase seiner Entwicklung eingetreten ist. Diese Beobachtungen ermöglichen es Wissenschaftlern, das Sterben eines Sterns auf menschlicher Zeitskala zu verfolgen. Sakurais Objekt, das 1996 wieder zum Leben erwachte, zeigt nun Eigenschaften eines Wolf-Rayet-Sterns und entwickelt einen starken Sternwind. Die aktuellen Ergebnisse, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Monthly Notices of the Royal Astronomical Society, zeigen, dass der Stern sich langsamer aufheizt als zuvor angenommen. Die Forscher hoffen, durch weitere Beobachtungen mehr über diese bemerkenswerte Phase der Sternentwicklung zu erfahren.
Die University of Manchester nutzt das KI-Modell NVIDIA Earth-2, um die Luftverschmutzung in Großbritannien präzise vorherzusagen. Mithilfe des nationalen Supercomputers Isambard-AI wurde ein Modell entwickelt, das stündliche Daten verarbeitet und Vorhersagen mit hoher räumlicher Auflösung ermöglicht. Die Technologie erlaubt nicht nur Rückblicke, sondern auch Prognosen für künftige Szenarien, etwa bei politischen Maßnahmen oder Gesundheitswarnungen. Künftig sollen offene Daten und Workflows weltweit zugänglich gemacht werden, damit Städte und Länder eigene Modelle für die Luftqualität entwickeln können.
Beim Symposium in Puchberg wurde betont, dass Synodalität in der Kirche Europas mehr als nur Strukturreformen bedeutet. Im Mittelpunkt stehen neue Formen des Miteinanders, eine Kultur des Zuhörens und die geistliche Unterscheidung. Die Kirche soll durch gelebte Beziehungen und Empathie überzeugen, um gesellschaftlichen Herausforderungen wie Säkularisierung, Migration und Klimawandel zu begegnen. Auch Themen wie die Gleichberechtigung der Frauen und die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft spielen eine wichtige Rolle. Die Teilnehmer fordern, dass die Kirche sich nicht auf organisatorische Fragen beschränkt, sondern einen Weg des Vertrauens und der gemeinsamen Verantwortung geht.
Anlässlich des Tages des Kaffees am 1. Oktober präsentiert Tchibo die Ergebnisse einer Umfrage zu den Kaffeevorlieben der Wiener*innen. Im Durchschnitt trinken sie 2,5 Tassen Kaffee täglich, wobei 44 Prozent einen Tag ohne Kaffee nicht vorstellen können. Espresso ist mit 35,9 Prozent der beliebteste Kaffee, gefolgt von Cappuccino und Wiener Melange. Die meisten Wiener*innen genießen ihren Kaffee zuhause (88,2 Prozent) und bevorzugen die Zubereitung mit Kapselmaschinen. Der Kaffee wird häufig zwischen 7 und 9 Uhr konsumiert. Generationenunterschiede zeigen sich in den Vorlieben: Während Babyboomer oft zuhause trinken, ist die Gen Z führend beim Coffee-to-go-Konsum. Nachhaltigkeit spielt für viele Wiener*innen eine wichtige Rolle, da über die Hälfte nachhaltige Projekte positiv bewertet.
Eine Umfrage des Unternehmens Allgemeine SÜDBODEN auf dem Campus Neue Balan in München zeigt, dass Montag und Freitag die beliebtesten Home-Office-Tage sind. Von rund 8.500 Befragten arbeiten nur 39 Prozent am Freitag vor Ort, während Dienstag und Donnerstag die höchsten Präsenzzahlen aufweisen. Mehr als 78 Prozent der Teilnehmer glauben, dass sie im Büro mehr lernen können, und über die Hälfte ist der Meinung, dass jüngere Kollegen durch zu viel Home-Office ihre Karrierechancen gefährden. Die Umfrage verdeutlicht, dass ein ausgewogenes Modell aus Präsenz- und Home-Office-Tagen für Mitarbeiter und Unternehmen vorteilhaft ist. Die Ergebnisse wurden zwischen dem 2. Februar und 16. März 2026 erhoben.
Anlässlich des Weltfriedenstags betont das Jane Goodall Institute Austria die essentielle Verbindung zwischen Frieden und der Natur. Der heiße Sommer 2026 in Österreich, mit Rekordtemperaturen und niedrigem Niederschlag, verdeutlicht, wie sehr unser Wohlergehen von intakten Ökosystemen abhängt. Die Organisation warnt, dass die Zerstörung natürlicher Ressourcen nicht nur die Umwelt, sondern auch den gesellschaftlichen Frieden gefährdet. Diana Leizinger, Geschäftsführerin des Instituts, unterstreicht, dass Frieden mehr bedeutet als das Verhindern von Konflikten zwischen Menschen; er erfordert auch die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen. Das Roots & Shoots-Programm, das junge Menschen weltweit für Umweltschutz und Frieden mobilisiert, feiert 2026 sein 35-jähriges Bestehen und steht symbolisch für die gelebte Friedensarbeit. Die EU betrachtet Umweltzerstörung als Risiko für soziale Stabilität, was die Dringlichkeit der Botschaft verstärkt.
Im oberösterreichischen Salzkammergut startet die neue Singvogelfangsaison. Der Verein gegen Tierfabriken (VGT) hält die reformierte Artenschutzverordnung, die den Fang von Singvögeln erlaubt, für verfassungswidrig und hat gegen alle 52 neuen Bescheide Beschwerde eingelegt. Die Verordnung erlaubt Tierquälereien und verlängert die Gültigkeit der Fangbescheide auf sechs Jahre, wodurch Beschwerden von Umweltschutzorganisationen erschwert werden. Der VGT sieht einen klaren Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, das Bundeskompetenz ist. Trotz eines gültigen Urteils des Landesverwaltungsgerichts droht die Fortsetzung des Singvogelfangs, bei dem jährlich 35.000 Vögel gefangen werden. Die Organisation fordert die Einhaltung von Tierschutz und Verfassung.
BILLA verbindet vom 14. September bis 3. Oktober 2026 süßen Genuss mit sozialem Engagement, indem in sieben ausgewählten BILLA PLUS Märkten in Graz und Umgebung speziell gestaltete Sacherwürfel verkauft werden. Der Erlös unterstützt eine einjährige Zimmerpatenschaft im Wert von 3.950 Euro für das Ronald McDonald Kinderhaus Graz, das Familien mit schwer kranken Kindern hilft. BILLA möchte durch diese Aktion einen Beitrag zur wertvollen Arbeit des Kinderhauses leisten und die betroffenen Familien in einer herausfordernden Lebenssituation unterstützen.
Im Wiener Stephansdom wurde Josef Grünwidl als neuer Ordinarius für die katholischen Ostkirchen in Österreich feierlich in sein Amt eingeführt. Der Gottesdienst im byzantinischen Ritus vereinte zahlreiche Vertreter verschiedener Ostkirchen und wurde von Ostkirchen-Generalvikar Kolasa geleitet. Kardinal Schönborn übergab das Amt symbolisch mit einer Panagia. Das Ostkirchenordinariat betreut über 20.000 Gläubige aus 23 katholischen Ostkirchen, die durch Migration in Österreich eine neue Heimat suchen. Die Vielfalt der Ostkirchen stellt das Ordinariat vor große Herausforderungen, bietet aber auch Chancen für das kirchliche Leben in Österreich.
Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) initiiert unter dem Motto „Spreading Knowledge“ eine Veranstaltungsreihe, die neue Forschungsergebnisse in den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft bringt. Die erste Veranstaltung fand im Juli bei der Regional Mountain Conference in Obergurgl statt und widmete sich den Herausforderungen alpiner Wälder durch den Klimawandel. Im Herbst folgen weitere Events zu Themen wie Biotechnologie, Gesundheit, Zellbiologie und Sprachforschung. Ziel ist es, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung praxisnah zu vermitteln und den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft zu stärken.
Im kanadischen Inuvik trafen sich Forscher aus Deutschland, Kanada und der Schweiz mit Vertretern der Inuvialuit-Gemeinschaften, um gemeinsame Forschungsziele im Rahmen des Projekts BeauPAIR zu definieren. Im Fokus steht, wie der Klimawandel die arktischen Land-Meer-Systeme beeinflusst, insbesondere in der stark betroffenen Beaufortsee. Die Zusammenarbeit soll konkrete Fragen zu Fischpopulationen, Mikroplastik und Veränderungen der Meeresökosysteme klären. Zusätzlich werden die Projekte von der Kampagne REVISIT begleitet, die Wechselwirkungen zwischen Meereis, Permafrost und Atmosphäre untersucht. Ziel ist eine langfristige, internationale Kooperation zum besseren Verständnis des raschen Umweltwandels in der Arktis.
Eine junge Mutter überlebt nach der Geburt ihrer Tochter in der Klinik Donaustadt zwei Herzstillstände. Nach einer Notoperation wegen innerer Blutungen wird bei ihr das seltene Long-QT-Syndrom diagnostiziert, eine angeborene Herzerkrankung, die durch Stress und Hormonumstellungen ausgelöst werden kann. Dank enger Zusammenarbeit der Abteilungen Gynäkologie, Kardiologie und Intensivmedizin erhält die Patientin einen implantierten Defibrillator. Dieser schützt sie vor weiteren Herzrhythmusstörungen und ermöglicht ihr einen normalen Alltag mit Kind, Reisen und Sport.
Im Mekong-Fluss in Südostasien wurden heuer bereits sechs Irawadi-Flussdelfin-Kälber geboren. Damit ist die Population der stark bedrohten Tiere auf 118 gestiegen, während seit fünf Jahren kein Delfin mehr gestorben ist. Der WWF wertet diesen Erfolg als Hoffnungsschimmer für den Artenschutz und führt das Wachstum auf verstärkte Schutzmaßnahmen und Kontrollen zurück. Trotz des positiven Trends bleiben Flussdelfine akut bedroht, vor allem durch illegale Fischerei, Flussverbauung und Umweltverschmutzung. Der WWF will bis 2030 den Rückgang stoppen und die Bestände verdoppeln. Der Mekong gilt als Hotspot der Artenvielfalt mit über 1.300 Fischarten und zahlreichen weiteren Tier- und Pflanzenarten.
Peter Schipka, Generalsekretär der Österreichischen Bischofskonferenz, tritt Ende November auf eigenen Wunsch zurück und übernimmt eine Professur an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich. Bereits ab Oktober wird er dort im Lehrbetrieb tätig sein. Die Wahl seines Nachfolgers soll bei der nächsten Bischofsversammlung im November erfolgen. Schipka blickt auf mehr als 15 Jahre als Generalsekretär zurück, in denen er zahlreiche Initiativen setzte, etwa die Mitgründung der Plattform der Kirchen und Religionsgesellschaften. Der promovierte Theologe und Jurist war zuvor in verschiedenen seelsorglichen und akademischen Positionen tätig.
Die Kommunikationsagentur MASSGESCHNEIDERT unterstützt pro Bono das Projekt „Miteinander.Wirkt.“ der Volkshilfe Österreich, um Kinderarmut in Österreich sichtbar zu machen. Am 16. September 2026 findet eine Auftaktveranstaltung am Karlsplatz in Wien statt, bei der Menschen an einem langen roten Tisch Platz nehmen, sich kennenlernen und ins Gespräch kommen können. Ziel ist es, ein Zeichen gegen Kinderarmut zu setzen. Petra Schneider, Eigentümerin von MASSGESCHNEIDERT, betont die Bedeutung eines stabilen Umfelds für Kinder und Familien. Die Veranstaltung bietet ein abwechslungsreiches Programm mit gastronomischen Angeboten, wobei ein Teil der Einnahmen den Sozialprojekten der Volkshilfe zugutekommt. Der Eintritt ist frei.
Die Crew-12 der NASA und internationale Kollegen stehen kurz vor ihrer Rückkehr von der Internationalen Raumstation. In einer Pressekonferenz berichten die Astronauten über ihre Mission, die zahlreiche wissenschaftliche Experimente umfasste. Dazu gehörten Studien zu Bakterien, die Lungenentzündung auslösen, und neue Methoden zur Herstellung von Infusionen im All. Die Rückreise erfolgt nach Ankunft der Crew-13 und einer kurzen Übergabephase. Das Team hat entscheidend zur Forschung für zukünftige Weltraummissionen beigetragen und wichtige Erkenntnisse für die Menschheit gewonnen.
Der evangelische Religionsunterricht wird als wichtige Stütze für Persönlichkeitsbildung, Dialog und demokratische Werte im Schulalltag hervorgehoben. Er bietet Schülern einen geschützten Raum, um Vertrauen zu entwickeln und sich mit existenziellen Fragen auseinanderzusetzen. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen gewinnt der Religionsunterricht an Bedeutung, da er jungen Menschen hilft, unterschiedliche Überzeugungen zu reflektieren und respektvoll zu begegnen. Zudem wird die enge Verbindung zwischen Religionsunterricht und Pfarrgemeinden betont, um den Unterricht noch stärker im Gemeindeleben zu verankern. Die Evangelische Kirche sieht darin einen Beitrag zur Stärkung von Demokratie und Rechtsstaat.
Die Ferry-Porsche-Stiftung hat im Rahmen der Challenge 2026 insgesamt 30 gemeinnützige Organisationen aus Baden-Württemberg und Sachsen für ihre innovativen Projekte zur Stärkung älterer Menschen prämiert. Im Fokus stehen Initiativen, die Barrieren abbauen, Teilhabe fördern und digitale Kompetenzen vermitteln. Besonders hervorgehoben wurden Projekte wie ein barrierefreier Sinnesgarten für Hospizgäste, eine kreative Digitalwerkstatt für Senioren und ein Demenzchor. Neben den Hauptpreisen wurden auch Sonderpreise für besondere Engagements vergeben. Die ausgezeichneten Projekte zeigen, wie vielfältig und wirkungsvoll Unterstützung für ein würdevolles, selbstbestimmtes Leben im Alter sein kann.
In Aquileia werden erstmals seit rund 700 Jahren drei Fragmente des Markus-Evangeliums aus dem "Codex Foroiuliensis" gemeinsam ausgestellt. Die Teile stammen aus Cividale del Friuli, Venedig und Prag und sind bis April 2027 im Palazzo Meizlik zu sehen. Die Ausstellung beleuchtet die bewegte Geschichte des Manuskripts, das einst als Reliquie verehrt und im Mittelalter aufgeteilt wurde. Sie zeigt die Bedeutung von Aquileia als religiöses und kulturelles Zentrum sowie die Rolle des Markus-Evangeliums in der europäischen Geschichte.
In Leopoldsdorf muss ein neues Rechenzentrum einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unterzogen werden, da die Leistung des Notstromaggregats dies erforderlich macht. Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 kritisiert, dass solche Einzelfallentscheidungen nicht ausreichen und fordert eine gesetzliche Anpassung, damit alle Datencenter UVP-pflichtig werden. Besonders problematisch sei, dass in Oberösterreich ein noch größeres Rechenzentrum ohne UVP geplant ist. GLOBAL 2000 sieht dringenden Handlungsbedarf bei der Politik, um einheitliche Regeln zu schaffen und sowohl Umwelt als auch Bevölkerung besser zu schützen.
UNIQA Insurance Group AG hat eine neue Tarifserie für ihre Sonderklasseversicherung eingeführt, die es ermöglicht, den Krankenhausschutz flexibel an verschiedene Lebensphasen anzupassen. Die Tarife reichen von ‚Sonderklasse Start‘ für junge Erwachsene bis hin zu ‚Premium‘ für umfassenden Schutz. Ein wesentlicher Vorteil ist das flexible Umstiegsrecht, das es Versicherten erlaubt, ihre Tarife ohne erneute Gesundheitsprüfung zu wechseln. Dies ist besonders wichtig, da sich die Bedürfnisse im Laufe des Lebens ändern können, wie beim Berufseinstieg oder der Familiengründung. Die neuen Tarife bieten auch zusätzliche Leistungen wie Zuschüsse für Krankenhausaufenthalte und Vorsorgeuntersuchungen. UNIQA reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach privater Gesundheitsvorsorge in Österreich.
Die FH Oberösterreich hat mit "myUAP" eine neue App vorgestellt, die Studierenden den Zugang zu allen wichtigen Informationen und Services rund ums Studium erleichtert. Die App vereint Stundenpläne, Notenübersichten, digitale Ausweise und Campus-Services auf einer zentralen Plattform und ist sowohl am Campus als auch unterwegs nutzbar. Mit "myUAP" sollen Studierende effizienter durch ihr Studium begleitet werden. Die App wurde mit Fokus auf Datenschutz und intuitive Bedienung entwickelt und soll laufend um neue Funktionen erweitert werden. Ziel ist es, den Studienalltag zu vereinfachen und ein modernes, digitales Studienumfeld zu schaffen.
Prostatakrebs bleibt die häufigste Krebsneuerkrankung bei Männern in Österreich. 2024 erhielten 8.152 Männer diese Diagnose, was rund ein Drittel aller Krebsfälle bei Männern ausmacht. Trotz der hohen Erkrankungsrate liegt das 5-Jahres-Überleben bei etwa 95 Prozent. Die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft setzt auf modernste Behandlung: Vier Da-Vinci-Robotersysteme in Graz und Leoben ermöglichen schonende, präzise Operationen. Komplexe Eingriffe werden an spezialisierten Zentren gebündelt, während Routine-OPs wohnortnah angeboten werden. So wird die Prostatagesundheit gezielt und effektiv gefördert.
Das Fraunhofer IPMS hat eine innovative Technologie entwickelt, die die Bildqualität von Mikroskopen deutlich verbessert. Ein mikromechanisches Spiegelarray mit 64.000 beweglichen Mikrospiegeln korrigiert optische Verzerrungen in biologischem Gewebe und macht selbst feinste Strukturen sichtbar. Besonders für die biomedizinische Forschung und medizinische Diagnostik ist das ein großer Fortschritt. Das System gleicht Störungen nahezu in Echtzeit aus, arbeitet flexibel mit verschiedenen Lichtarten und benötigt aktuell nur wenige Minuten zur vollständigen Korrektur. Ziel ist es, diese Prozesse künftig noch schneller zu machen, um die Mikroskopie effizienter und leistungsfähiger zu gestalten.
Die ANWR Kinderhilfe e.V. unterstützt gemeinsam mit der Schuhmarke TOMS ein Hamburger Forschungsprojekt zur seltenen Kinderdemenz NCL. Mit einer Spende von 30.000 Euro wird die Anschaffung eines Einzelzell-Dispensers am Zentrum für molekulare Neurobiologie Hamburg ermöglicht, der die Erforschung der Krankheit und die Entwicklung neuer Therapieansätze vorantreiben soll. Die Initiative entstand aus einer langjährigen Partnerschaft und dem Wunsch, gezielt nachhaltige Anschaffungen zu fördern. Die NCL-Forschung profitiert von modernen Laborgeräten, die helfen, die Mechanismen der Erkrankung besser zu verstehen und betroffenen Kindern neue Hoffnung zu geben.
Auf den Färöer-Inseln wurden in diesem Jahr bereits mehr als 800 Grindwale getötet. Die Bewohner berufen sich auf jahrhundertealte Traditionen, obwohl das Walfleisch wegen hoher Quecksilberbelastung laut Behörden nicht mehr verzehrt werden sollte. Der Walfang wird als Volkssport betrieben und ist tief in der lokalen Kultur verwurzelt. Die Jagd verläuft grausam: Ganze Walherden werden in Buchten getrieben und dort getötet. Trotz internationaler Kritik und modernerer Methoden bleibt der Walfang ein umstrittenes Ritual, das von der Bevölkerung als Teil ihrer Identität verteidigt wird.
Die Hochschule Burgenland verzeichnet zum Start des Wintersemesters einen neuen Höchststand: 1.300 neue Studierende beginnen in Eisenstadt und Pinkafeld ihr Studium in insgesamt 32 Bachelor- und Masterstudiengängen. Damit steigt die Zahl der ordentlich Studierenden auf 3.200 – so viele wie nie zuvor. Besonders am Standort Pinkafeld profitieren die Studierenden seit September von einem modernen, nachhaltigen Campus mit neuen Lern- und Aufenthaltsbereichen. Die Hochschule punktet mit anwendungsorientierter Ausbildung und optimaler Infrastruktur für ihre Studierenden.
DB Cargo öffnet vom 18. bis 20. September 2026 an mehreren Standorten in Deutschland ihre Türen für den Tag der Schiene. Besucherinnen und Besucher erhalten exklusive Einblicke in den Schienengüterverkehr, erleben moderne Technik und können an familienfreundlichen Aktionen teilnehmen. Zu den Highlights zählen Führungen durch Zugbildungsanlagen, Technikvorführungen und ein großes Familienfest in Nürnberg. Auch Europas größter Rangierbahnhof in Maschen ist Teil des Programms. Das Event richtet sich an alle, die Logistik hautnah erleben möchten.
Das Alfred-Wegener-Institut präsentiert mit „Lost Lakes“ eine innovative Datenplattform, die Veränderungen von Permafrost-Seen in der Arktis nahezu in Echtzeit sichtbar macht. Die Plattform überwacht rund 4 Millionen Seen und hilft lokalen Gemeinden, auf plötzliche Wasserverluste zu reagieren. Der Verlust dieser Seen bedroht die Trinkwasserversorgung und verstärkt den Ausstoß von Treibhausgasen. Seit 2016 sind bereits 10.000 Seen deutlich geschrumpft oder komplett verschwunden, vor allem nach schneereichen Wintern und heißen Sommern. Dank moderner Satellitentechnik können Wissenschaftler und Bewohner gleichermaßen Entwicklungen frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen planen.
Die Tara Polar Station hat ihre Drift durch das arktische Meereis begonnen. Zwölf Crewmitglieder verbringen ein Jahr im Eis, um umfassende Daten über den Zustand des Arktischen Ozeans zu sammeln. Ziel ist es, die Veränderungen durch den Klimawandel langfristig und systematisch zu dokumentieren. Dabei werden hunderte Messungen zu Atmosphäre, Meereis und Ozean durchgeführt. Die Expedition ist Teil eines internationalen Forschungsprogramms, das auf 20 Jahre angelegt ist. Insgesamt sind 32 Institutionen aus zwölf Ländern beteiligt. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen helfen, die Auswirkungen der Erderwärmung besser zu verstehen und die Zukunft der Arktis zu erforschen.
Bei den Hochschulgesprächen 2026 in Krems diskutierten Expertinnen und Experten, wie Hochschulen angesichts unvorhersehbarer Herausforderungen handlungsfähig bleiben können. Im Fokus stand die Notwendigkeit, Kooperationen zu stärken und flexible Handlungsspielräume zu schaffen, statt allein auf Wettbewerb zu setzen. Die Diskussionen zeigten, dass Universitäten künftig mehr Freiräume und eine Kultur der psychologischen Sicherheit brauchen, um auf das Unplanbare zu reagieren. Die Ergebnisse der Veranstaltung werden in die Publikationsreihe „Kremser Thesen“ einfließen, die auch Beiträge aus dem Publikum aufnimmt.
Johnson & Johnson bringt mit den ACUVUE OASYS MAX 2-Week eine neue wiederverwendbare Kontaktlinse auf den europäischen Markt. Die innovative Linse soll dank spezieller Technologien für maximalen Komfort und klare Sicht auch nach zwei Wochen sorgen. Besonders im digitalen Alltag, bei dem die Augen verstärkt beansprucht werden, verspricht das Produkt Vorteile wie einen hohen Blaulichtfilter, Feuchtigkeitsbindung und UV-Schutz. Die ACUVUE OASYS MAX 2-Week wird zunächst in ausgewählten Ländern eingeführt, eine breitere Markteinführung ist ab 2027 geplant. Zielgruppe sind Kontaktlinsenträger, die Wert auf Komfort und Augengesundheit legen. Die Linse richtet sich sowohl an bestehende als auch neue Nutzer wiederverwendbarer Kontaktlinsen.
Mit dem Inkrafttreten des Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetzes (ApoVWG) erweitern Apotheken ihr Leistungsspektrum um Impfungen, Vorsorge-Checks und Telemedizin. Um die Bevölkerung über diese neuen Angebote umfassend zu informieren, starten My life und IhreApotheken.de eine bundesweite Kommunikationskampagne. Dazu zählen eine Sonderausgabe der Zeitschrift My life, eine crossmediale Informationskampagne sowie eine Endkundenaktion zu Labortests in Apotheken. Im Fokus steht die Entlastung der Apothekenteams durch fundierte Aufklärungsmaterialien und die Stärkung der Rolle der Vor-Ort-Apotheke als niedrigschwelliges Gesundheitszentrum. Die Kampagne soll das Bewusstsein für die neuen Services nachhaltig in der Gesellschaft verankern.
Immer mehr Österreicherinnen und Österreicher entscheiden sich dafür, mit einer Testamentsspende gemeinnützige Organisationen wie Jugend Eine Welt zu unterstützen. Laut einer aktuellen Studie stammt bereits jeder neunte Spendeneuro aus einem Vermächtnis. Diese Spenden ermöglichen es, Bildungs- und Sozialprojekte langfristig abzusichern und weiter auszubauen. Das Beispiel der verstorbenen Olga Harant zeigt, wie ein persönliches Vermächtnis benachteiligten Kindern weltweit den Zugang zu Bildung und Ausbildung sichert. Testamentsspenden schaffen somit nachhaltige Perspektiven für junge Menschen und geben ihnen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.
Ab Oktober 2026 bietet der A1 digital.campus ein neues Workshopprogramm für Volksschulen und Sekundarstufe I an. Die Workshops konzentrieren sich auf Robotik, KI und Medienkompetenz und fördern technisches Verständnis sowie Kreativität. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Assistive-Technology-Workshops, die zeigen, wie Robotik den Alltag unterstützen kann. Zusätzlich wird auf gesellschaftliche Themen wie Cybermobbing durch die Kampagne #NotOnOurFeed hingewiesen. Der A1 digital.campus setzt sich seit 15 Jahren für eine niederschwellige digitale Bildung in Österreich ein und hat bereits über 650.000 Teilnehmende erreicht.
Der World Sepsis Day macht auf die Gefahren und Langzeitfolgen einer Sepsis aufmerksam. Eine Sepsis, die durch unkontrollierte Immunreaktionen auf Infektionen entsteht, hat eine hohe Sterblichkeit und kann bei Überlebenden zu gravierenden Nachwirkungen führen. Das Ludwig Boltzmann Institut für Traumatologie (LBI Trauma) beteiligt sich am internationalen Forschungsprojekt BEATsepsis, das die Mechanismen hinter den Langzeitfolgen untersucht. Ziel ist es, frühzeitig Symptome des Post-Sepsis-Syndroms zu erkennen und bessere Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Die Aufklärung über Sepsis bleibt entscheidend, da viele Menschen die Krankheit nicht rechtzeitig erkennen. Selbsthilfegruppen und Nachsorgeprogramme bieten Unterstützung für Betroffene.
BILLA engagiert sich für Toleranz, Vielfalt und Chancengleichheit durch zahlreiche Initiativen und Kooperationen. Als Premiumpartner des Diversity Balls am 5. September 2026 im Wiener Rathaus unterstützte BILLA eine Veranstaltung mit über 3.000 Besuchern, 100 Artists und inklusiven Show-Acts. Das Unternehmen fördert auch die Mistelbach Pride, die CSD-Parade in Graz und weitere Veranstaltungen. BILLA setzt sich zudem aktiv für die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderungen ein und beschäftigt bereits über 900 Mitarbeiter:innen mit Behinderungen. Die Einführung der „Stille Stunde“ in 118 Märkten sorgt für ein inklusives Einkaufserlebnis für reizempfindliche Personen. BILLA strebt an, sein Engagement für Diversität und Zusammenhalt weiter auszubauen.
Auf der expopharm 2026 diskutieren Vertreter aus Pharmazie, Politik und Krankenkassen über die Bedeutung von Prävention im deutschen Gesundheitssystem. Ziel ist es, neue Chancen für Patienten, Apotheken, Kassen und die pharmazeutische Industrie aufzuzeigen. Im Fokus stehen dabei die Rolle der Apotheken als Gesundheitslotsen, innovative Präventionsstrategien und die Verankerung von Gesundheitsvorsorge als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Diskussionsrunde thematisiert außerdem die Bedeutung von Beratung, Screening und präventiven Arzneimitteln. Der BPI möchte gemeinsam mit Apotheken, Kassen und Politik an einer nachhaltigen Präventionsstrategie arbeiten, um das Gesundheitssystem zukunftsfähig zu machen.
Die Charity Gala KIDS FUTURE UNLOCKED fand in der Wiener Hofburg statt und sammelte über 500.000 Euro für die St. Anna Kinderkrebsforschung. Organisiert vom Ambassador Circle, zu dem prominente Mitglieder wie Dominic Thiem und Daniel Jelitzka gehören, zielt die Veranstaltung darauf ab, Kindern mit schweren Erkrankungen neue Hoffnung und Therapien zu bieten. Die Gala bot ein abwechslungsreiches Programm mit Auftritten von Künstlern und kulinarischen Highlights. Die Veranstalter betonten die Bedeutung gemeinsamer Verantwortung und die Notwendigkeit, die Initiative auch in Zukunft fortzuführen, um die Mission der Forschung weiter zu unterstützen.
Das beliebte „WDR 2 Weihnachtswunder“ gastiert 2026 in Mönchengladbach. Vom 12. bis 16. Dezember senden die Moderatoren live aus einem Glashaus auf dem Europaplatz, um gemeinsam Spenden für den Kampf gegen den Hunger weltweit zu sammeln. Unterstützt werden knapp 50 Hilfsprojekte, darunter auch die Tafeln NRW. Schon jetzt engagieren sich Menschen mit kreativen Aktionen, um Spenden zu sammeln. Besucher können das Event vor Ort erleben, Prominente treffen und Musikwünsche gegen Spenden einreichen. Das Event wird im Radio, online und im WDR Fernsehen übertragen.
Deutschlandradio und Media Broadcast haben heute zum Bundesweiten Warntag den neuen Service ASA DE gestartet. Über das DAB+ Netz werden künftig amtliche Warnmeldungen bei Krisen und Gefahren deutschlandweit ausgestrahlt. Das System arbeitet mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz zusammen und ergänzt bestehende Warnmittel wie Sirenen oder Apps. ASA DE ermöglicht es, Sicherheitsinformationen regional oder bundesweit zu verbreiten. Radios mit ASA-Zertifizierung schalten sich bei einer Warnung automatisch ein. Da der Dienst unabhängig von Mobilfunk und Internet funktioniert, bleibt die Bevölkerung auch bei Netzausfällen informiert. Damit wird der digitale Rundfunk um eine wichtige Sicherheitsfunktion erweitert.
Sieben Lehrende der FH JOANNEUM wurden mit dem Ars Docendi 2026, dem Staatspreis für exzellente Lehre, für ihr innovatives Lehrkonzept ausgezeichnet. Das Team überzeugte in der Kategorie „Lernergebnisorientierte Lehr- und Prüfungskultur“ mit einem Ansatz, der Theorie und Praxis im Informatikstudium verbindet und projektorientiertes Lernen fördert. Am Institut für Informatik und Künstliche Intelligenz in Graz und Kapfenberg werden so praxisnahe Lernumgebungen geschaffen, die Studierende aktiv in die Entwicklung von Prototypen und Geschäftsmodellen einbinden. Der Preis würdigt den zukunftsweisenden Beitrag zur Hochschullehre.
Die Charity-Veranstaltung TRIBUTE TO BAMBI findet am 15. Oktober 2026 wieder in Berlin statt, genau 25 Jahre nach ihrer Premiere in der Hauptstadt. Rund 300 Gäste aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik treffen sich im Fotografiska, um Spenden für Kinder und Jugendliche in Not zu sammeln und auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen. Moderatorin Frauke Ludowig führt durch den Abend, der von Burda Media zugunsten der TRIBUTE TO BAMBI Stiftung organisiert wird. Unterstützt wird das Event von prominenten Partnern wie AIGNER, Chopard und EDEKA, die sich gemeinsam für bessere Chancen für Kinder engagieren.
Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Asylbewerberleistungen in Deutschland ist Ende 2025 deutlich gesunken. Rund 390.000 Personen erhielten Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, das entspricht einem Rückgang von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders viele der Leistungsberechtigten stammen aus Syrien, der Türkei, Afghanistan und dem Irak. Der Großteil der Beziehenden ist männlich und zwischen 18 und 49 Jahre alt, etwa ein Drittel ist minderjährig. Neben den Regelleistungen wurden auch besondere Leistungen, etwa bei Krankheit oder Schwangerschaft, an rund 215.000 Menschen ausgezahlt. Auch hier zeigt sich ein Rückgang um 15 Prozent gegenüber 2024.
In Graz, Wien und Linz werden im September und Oktober ökumenische Schöpfungsfeiern aus queerer Perspektive abgehalten. Das Projekt "Abrakadabra" vereint Liturgie, Kunst, Musik und Performance, um die Vielfalt und Schönheit queerer Lebensrealitäten in der Kirche sichtbar zu machen. Besonders im Fokus steht die künstlerische Mitwirkung von Dragqueen und DJ Miss Ivanka T. Die Feiern bieten kreative Mitmachstationen, Informationsangebote, eine Agape und After Party. Ziel ist es, kirchliche Räume für alle Menschen zu öffnen und die Botschaft zu vermitteln, dass jeder Mensch Teil der guten Schöpfung ist. Die Veranstaltungen setzen ein Zeichen gegen Ausgrenzung und für Vielfalt.
Am IMC Krems erforscht Hanna Köttl, wie Altersdiskriminierung im Gesundheitswesen abgebaut werden kann. Dabei steht die gerechte Gestaltung von Künstlicher Intelligenz im Mittelpunkt, um Vorurteile gegenüber älteren Menschen zu vermeiden und eine altersinklusive Versorgung zu fördern. Köttl setzt auf partizipative Ansätze, bei denen ältere Menschen in die Entwicklung neuer Technologien eingebunden werden. Sie betont, dass technologische Innovationen allein nicht ausreichen, um den gesellschaftlichen Wandel zu bewältigen. Lebenslanges Lernen und der Abbau von Stereotypen schon im Kindesalter sind weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit.
Der Kreativwettbewerb „Danube Art Master“ lädt Kinder und Jugendliche ein, ihre Beziehung zu Donau und anderen Flüssen künstlerisch auszudrücken. Teilnehmen können 6- bis 18-Jährige mit Kunstwerken, Fotos oder Videos, die bis 11. Oktober eingereicht werden. Ziel ist es, die Bedeutung der Flüsse als Lebensräume und Verbindungsorte bewusst zu machen. Die besten Beiträge aus Österreich werden zum internationalen Wettbewerb weitergeleitet und haben die Chance auf eine Auszeichnung auf europäischer Ebene. Der Wettbewerb wird vom Umweltdachverband und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz organisiert.
Das Projekt „Lernen auf Rädern“ der Caritas, unterstützt von PÜSPÖK, hat in den letzten drei Jahren 34.000 Kilometer im Burgenland zurückgelegt und 142 Schüler:innen kostenlose Lernhilfe geboten. Die mobile Lernhilfe fördert nicht nur die schulischen Leistungen der Kinder, sondern auch deren Freude am Lernen. In Orten wie Frauenkirchen, Illmitz und Andau werden neben schulischer Unterstützung auch gemeinschaftliche Lernaktivitäten angeboten. PÜSPÖK setzt sich dafür ein, Kindern aus einkommensschwachen Familien faire Bildungschancen zu ermöglichen. Zudem unterstützt PÜSPÖK die Pfandsammelaktion der Caritas beim Nova Rock Festival, um Umweltschutz mit sozialem Engagement zu verbinden und zusätzliche Lernstunden für die Kinder zu finanzieren.
INTERSPAR hat über 100.000 Euro an Spenden von Kundinnen und Kunden, die ihre Pfandgutschriften am Leergutautomaten gespendet haben, an die Freiwillige Feuerwehr St. Veit an der Glan übergeben. Diese Spenden werden zur Anschaffung eines Überdruckbelüfters für die neue Drehleiter verwendet, was die Einsatzmöglichkeiten der Feuerwehr im Brand- und Katastrophenschutz verbessert. Die Aktion fördert das regionale Miteinander und zeigt, wie wichtig gemeinschaftliches Engagement ist. HBI Elias Popek und INTERSPAR-Geschäftsführer Mag. Johannes Holzleitner betonen die Bedeutung der Unterstützung durch die Bevölkerung für die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr.
Im September 2026 wird die Universität Graz zum Treffpunkt für über 750 Physiker:innen aus ganz Europa. Der internationale Kongress beleuchtet das breite Spektrum physikalischer Forschung und deren Bedeutung für Alltag und Technik. Die Veranstaltung macht Graz zur zentralen Bühne für aktuelle Entwicklungen in der Physik und fördert den Austausch zwischen Wissenschaftler:innen.
Der Klimawandel hat 2025 weltweit zu massiven Unterbrechungen im Bildungsbereich geführt. Laut UNICEF waren 171 Millionen Kinder und Jugendliche von Schulschließungen, Unterrichtsausfällen und beschädigten Schulen betroffen. Besonders häufig traten Stürme, Überschwemmungen und Hitzewellen auf, die den Präsenzunterricht unmöglich machten und viele zum Fernunterricht zwangen. Am stärksten traf es Länder mit niedrigem Einkommen, wo Ressourcen für Krisenmanagement fehlen. UNICEF fordert mehr Investitionen in klimaresiliente Bildungsinfrastruktur und gezielte Maßnahmen, um Lernverluste zu verhindern und die Zukunftschancen betroffener Kinder zu sichern.
IBM und Lockheed Martin gründen mit ETH Zürich ein Innovationszentrum, das die erste IBM-Quantencomputer-Infrastruktur der Schweiz beherbergen wird. Der IBM Quantum System Two wird am Schweizer Nationalen Supercomputing Center in Lugano installiert und soll Forschung, Industrie und Start-ups Zugang zu modernster Quanten-Technologie ermöglichen. Das Projekt fördert nicht nur neue Anwendungen und technische Durchbrüche, sondern unterstützt auch gezielt die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften im Quantenbereich. Die Zusammenarbeit umfasst darüber hinaus gemeinsame Forschungsprojekte und stärkt die Position der Schweiz als Innovationsstandort für Quantentechnologien.
Eine Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt: Sport- und Wellnessplattformen bieten eine große Auswahl an Fitness-, Yoga- und Wellnessangeboten, die flexibel und ohne feste Studiobindung genutzt werden können. Besonders attraktiv sind Unternehmenstarife, bei denen der Arbeitgeber einen Zuschuss zahlt – so ist das Training für Beschäftigte mitunter sogar kostenlos. Die Plattformen unterscheiden sich in Preis, Angebotsvielfalt und regionaler Verfügbarkeit. Während in Großstädten die Auswahl größer ist, kann das Angebot auf dem Land begrenzt sein. Flexible Vertragsbedingungen und Online-Optionen machen die Mitgliedschaft zusätzlich attraktiv. Eine individuelle Auswahl ist entscheidend.
Die Feuerwehr Essen erprobt mit dem NGeCall-Demonstrator neue Wege in der Notfallkommunikation. Der digitale Prototyp ermöglicht es, innovative Technologien und Schnittstellen unter realistischen Bedingungen zu testen. Ziel ist es, die Einsatzkräfte besser vorzubereiten und Prozesse vor der Einführung neuer Systeme zu optimieren. Langfristig sollen durch automatisierte Datenübermittlung, präzisere Unfallanalysen und bessere Informationslage die Reaktionszeiten verkürzt und Rettungseinsätze effizienter gestaltet werden. Voraussetzung für den flächendeckenden Einsatz sind moderne Leitstellen, zuverlässige Mobilfunknetze und geschultes Personal. Die Vision: In zehn Jahren ist die Notfallversorgung datenbasiert, vernetzt und noch schneller.
Die NASA hat einen neuen Vertrag mit Relativity Space abgeschlossen und deren Terran R-Rakete in das Launch Services-Programm aufgenommen. Damit steht die innovative Trägerrakete für zukünftige NASA-Missionen zur Verfügung. Der Vertrag läuft bis 2032 und erlaubt es, jährlich neue Anbieter in das Programm aufzunehmen. Neben NASA-Missionen können auch andere US-Behörden wie die Wetterbehörde NOAA die Dienste nutzen. Das Kennedy Space Center in Florida koordiniert die Vergabe der Starts.
Der Aquaculture Stewardship Council (ASC) und der Marine Stewardship Council (MSC) zeichnen 2026 erneut Unternehmen und Persönlichkeiten der Seafood-Branche aus. Die ASC & MSC Awards Deutschland würdigen besonderes Engagement für nachhaltigen Fischfang und verantwortungsvolle Fischzucht entlang der gesamten Lieferkette. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Blue Future Forums in Hamburg statt. Neben der Ehrung werden aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Chancen der Branche diskutiert. Die Awards unterstreichen die Bedeutung von Innovation und nachhaltigen Standards für die Zukunft der Meere.
HARIBO startet im Ahrtal ein nachhaltiges Aufforstungsprojekt. Da die traditionelle Kastanienaktion wegen der Afrikanischen Schweinepest weiterhin ausfällt, pflanzt das Unternehmen gemeinsam mit lokalen Schulen einen HARIBO-Wald. Die Pflanzwoche im November 2026 markiert den Auftakt, bei dem über 10.000 Bäume auf einer Fläche von mehr als zwei Hektar gesetzt werden. Die Aktion verbindet Natur, Gemeinschaft und Wiederaufbau. Schulen aus der Region erhalten finanzielle Unterstützung und werden aktiv in das Projekt eingebunden. Der neue HARIBO-Wald soll ein generationsübergreifendes Zeichen für Zusammenhalt und nachhaltige Freude setzen.
Die NASA hat bekanntgegeben, dass die erfahrenen Artemis-II-Astronauten Victor Glover und Reid Wiseman ab September als Berater im Emeritus-Programm am Johnson Space Center tätig sein werden. In dieser neuen Rolle geben sie ihr technisches Wissen und ihre Erfahrungen an die nächste Generation von Astronauten, Fluglotsen und Ingenieuren weiter. Glover und Wiseman waren Teil der historischen Artemis-II-Mission, bei der erstmals seit über 50 Jahren wieder Menschen den Mond umrundeten. Ihr Engagement gilt als entscheidend für die Vorbereitung kommender Mondmissionen, insbesondere Artemis III und IV, die weitere Meilensteine der Raumfahrt setzen sollen.
American Airlines und das CR Smith Museum stellen anlässlich des 25. Jahrestags von 9/11 ihre umfangreiche Sammlung an Erinnerungsstücken dem National September 11 Memorial & Museum zur Verfügung und unterstützen das Museum finanziell. Damit sollen die Ereignisse und Opfer des 11. September 2001 dauerhaft gewürdigt und zukünftigen Generationen vermittelt werden. Zusätzlich engagiert sich American Airlines für den künftigen Pentagon Memorial Visitor Education Center mit Spenden und weiteren Artefakten. Ziel ist es, die Geschichte des Anschlags am Pentagon zu bewahren und die Erinnerung an die Opfer lebendig zu halten.
Die Universität für Weiterbildung Krems wurde für ihre interdisziplinären Weiterbildungsstudien "Neuroorthopädie – Disability Management" und "Bewegungsentwicklung" mit dem Ars Docendi Anerkennungspreis ausgezeichnet. Die Programme verbinden Medizin, Therapieberufe und Orthopädietechnik, um eine gemeinsame Wissensbasis für die Versorgung von Menschen mit neuromotorischen Erkrankungen zu schaffen. Die Studien zeichnen sich durch praxisorientiertes, interprofessionelles Lernen und innovative Lehrformate aus. Absolventen haben bereits eine internationale Vereinigung gegründet, um den Austausch fortzuführen. Der Ars Docendi-Preis würdigt herausragende Leistungen in der Lehre an österreichischen Hochschulen.
TÜV SÜD hat in Singapur das „Global Decarbonisation Centre of Excellence“ eröffnet, um die Infrastruktur für vertrauenswürdige CO₂-Märkte zu stärken und digitale Verifizierungslösungen voranzutreiben. Das Zentrum unterstützt die Umsetzung internationaler Klimaziele und fördert die Entwicklung eines robusten Ökosystems für CO₂-Dienstleistungen in Südostasien. Mit Investitionen von über 24 Millionen US-Dollar und der Unterstützung des Singapore Economic Development Board bündelt das Kompetenzzentrum digitale Innovation und jahrzehntelange Expertise, um die Dekarbonisierung in Asien und weltweit zu beschleunigen. Das Ziel ist eine transparente, effektive Zusammenarbeit von Unternehmen, Regierungen und Projektentwicklern im Kampf gegen den Klimawandel.
In Rheinland-Pfalz startet das Projekt „Programmieren mit dem Elefanten“, bei dem Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter spielerisch erste Programmierkenntnisse erwerben. Das Angebot wird über öffentliche Bibliotheken vermittelt und nutzt die beliebte Elefanten-App mit einer sogenannten „Wenn-Dann-Maschine“, die grundlegende Prinzipien des Programmierens in mehreren Schwierigkeitsstufen erklärt. Die Bibliotheken dienen dabei als Lernorte, an denen Kinder digitale Kompetenzen, Teamarbeit und Problemlösungsfähigkeiten entwickeln. Das Projekt ist kostenfrei und soll Bildungsgerechtigkeit fördern. Begleitmaterial für Eltern und pädagogisches Personal unterstützt das Lernen zusätzlich.
Johnson & Johnson präsentiert auf dem IMS 2026 über 35 neue Studien zu innovativen Behandlungen gegen das Multiple Myelom. Im Fokus stehen sowohl zugelassene Medikamente wie DARZALEX, TECVAYLI, CARVYKTI und TALVEY als auch neue Wirkstoffe wie der trispezifische Antikörper Ramantamig. Die vorgestellten Daten belegen Fortschritte bei der Frühanwendung immunbasierter Therapien, was zu längeren Überlebenszeiten und besseren Behandlungsergebnissen führen könnte. Johnson & Johnson unterstreicht damit seine führende Rolle in der Entwicklung von Therapien gegen das Multiple Myelom und verfolgt das Ziel, die Krankheit künftig heilbar zu machen. Die Ergebnisse zeigen einen Wandel von der Kontrolle der Erkrankung hin zu möglichen Langzeitremissionen.
Die FH JOANNEUM war im September 2026 Gastgeberin des europäischen Forums zur exzellenten beruflichen und dualen Bildung. Rund 400 Expertinnen und Experten aus Bildung, Wirtschaft und Politik diskutierten in Graz über innovative Modelle und die Zukunft der Fachkräfteentwicklung in Europa. Im Fokus standen Best-Practice-Beispiele, Synergien zwischen Berufs- und Hochschulbildung sowie die Rolle regionaler Kompetenznetzwerke. Ergänzt wurde das Programm durch Exkursionen zu Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Ziel ist es, durch internationalen Austausch und neue Kooperationen die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Regionen zu stärken.
Fresenius ordnet sein Krankenhausdienstleistungsgeschäft neu und integriert ab 2027 die bisher konzerninternen Services für Helios direkt in die Helios Kliniken GmbH. Rund 1.700 Mitarbeiter der Fresenius Health Services (FHS) wechseln im Zuge dessen zu Helios. FHS wird sich künftig ausschließlich auf externe Auftraggeber konzentrieren, die bereits jetzt den Großteil des Umsatzes ausmachen. Helios profitiert von einer engeren Zusammenarbeit bei der Krankenhausinfrastruktur.
Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „SAAT“ widmet sich dem 800. Todestag von Franz von Assisi. Der Ordensgründer bleibt auch nach Jahrhunderten eine prägende Figur, die Menschen weit über die katholische Kirche hinaus inspiriert – auch Evangelische und kirchenferne Personen beschäftigen sich mit seinem Vermächtnis. Im Heft findet sich zudem ein Interview mit Kirchenrätin Kim Kallinger, die über die Zukunft des Religionsunterrichts in einer vielfältigen Gesellschaft spricht. Außerdem wird das Engagement der Kindernothilfe Österreich für benachteiligte Kinder weltweit vorgestellt.
Im Rahmen des Breast Cancer Awareness Month hebt Dr. Albert Fuchs die Bedeutung der rekonstruktiven Brustchirurgie hervor. Nach einer Brustoperation ist die Wiederherstellung der Brust nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern auch entscheidend für das Körpergefühl der Patientinnen. Dr. Fuchs betont, dass es nicht nur um kosmetische Veränderungen geht, sondern um die Rückkehr zu einem vertrauten Körpergefühl und um Selbstbestimmung. Die individuellen Bedürfnisse der Frauen stehen im Mittelpunkt, und es gibt verschiedene Möglichkeiten der Rekonstruktion, die je nach Situation angepasst werden können. Eine frühzeitige und umfassende Beratung ist dabei unerlässlich, um den Patientinnen die Optionen aufzuzeigen und ihnen zu helfen, sich nach der Erkrankung wieder in ihrem Körper wohlzufühlen.
Hoch dosierte Nahrungsergänzungsmittel können bei Krebstherapien riskant sein. Besonders bei hormonabhängigem Brustkrebs oder während einer Chemotherapie können etwa Soja-Isoflavone oder andere pflanzliche Präparate die Wirkung der Behandlung abschwächen oder Nebenwirkungen verstärken. Auch Wechselwirkungen mit Medikamenten wie der Anti-Baby-Pille sind möglich und können zu unerwünschten Folgen führen. Neben Nahrungsergänzungsmitteln bergen auch andere Lebensmittel Risiken: Schimmelpilzgifte wie Aflatoxin in Nüssen oder pflanzlichen Milchalternativen können krebserregend sein. Die Toxikologie warnt zudem vor Acrylamid in stark erhitzten Lebensmitteln. Der EUROTOX-Kongress im Austria Center Vienna thematisiert diese Gefahren und betont die Bedeutung toxikologischer Risikobewertung.
Die Diözesansportgemeinschaft Österreich ruft am 20. September zur Aktion "Wir radeln in die Kirche" auf. Ziel ist es, Gläubige und Sportbegeisterte zu motivieren, den Weg zum Sonntagsgottesdienst umweltfreundlich mit dem Fahrrad, Scooter oder zu Fuß zurückzulegen und dabei das Auto stehen zu lassen. Die Aktion findet im Rahmen der Schöpfungszeit statt und wird von vielen Pfarren mit gemeinsamen Radtouren, Fahrradsegnungen und Pfarrcafés mit regionalen Produkten begleitet. Teilnehmer sind eingeladen, Fotos ihrer Touren zu teilen und so Teil einer "bewegten Kirche" zu werden.
Laut einer aktuellen Studie von Capgemini und Sweep verzeichnen 94 Prozent der befragten Unternehmen finanzielle Verluste durch klimabedingte Störungen, bei fast einem Drittel übersteigen diese Verluste eine Million Dollar. Dennoch geben 79 Prozent der Führungskräfte an, dass ihre Nachhaltigkeitsdaten unzureichend sind, um die Geschäftsstrategie effektiv zu steuern, da sie oft isoliert und nicht standardisiert vorliegen. Künstliche Intelligenz wird als Lösung gesehen, um die Datenqualität zu verbessern und Entscheidungen zu unterstützen. Die Mehrheit der Unternehmen betrachtet den Wandel hin zu einer CO2-armen Wirtschaft als Chance für Wachstum und setzt verstärkt auf AI, um Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit zu stärken.
Die FH Wiener Neustadt bietet mit dem neuen Lehrgang "Financial Crime Investigation" eine praxisorientierte Weiterbildung zur Bekämpfung von Finanzkriminalität an. Angesichts der sich schnell verändernden Methoden der Wirtschaftskriminalität wird spezialisiertes Wissen benötigt. Der Lehrgang kombiniert rechtliche, wirtschaftliche und technologische Perspektiven und richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus verschiedenen Bereichen. Die Teilnehmer lernen, kriminelle Strukturen zu erkennen, Risiken einzuschätzen und komplexe Sachverhalte zu analysieren. Der Kurs fördert den Austausch zwischen Justiz, Exekutive und Finanzverwaltung und bereitet die Teilnehmer auf die Herausforderungen der modernen Finanzwelt vor. Der erste Durchgang beginnt im Februar 2027 und ist auf 20 Teilnehmer begrenzt.
dm drogerie markt und Procter & Gamble (P&G) starten eine Initiative zur Förderung von Toleranz und Demokratie in Österreich. Für jedes verkaufte Aktionsprodukt von P&G in den dm Märkten, im Online-Shop oder über die Mein dm-App wird eine Spende von 5 Cent an die youngCaritas Österreich geleistet. Diese Mittel unterstützen Workshops, die junge Menschen für demokratische Werte sensibilisieren und den respektvollen Umgang miteinander fördern. Die Aktion läuft vom 9. September bis 6. Oktober 2026 und zielt darauf ab, das Verständnis für Vielfalt und Zivilcourage zu stärken. dm und P&G möchten mit dieser Spendenaktion ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen und die Verantwortung der Unternehmen in der Gesellschaft betonen.
Am Grundlsee wurde Anfang September eine groß angelegte Seereinigung durchgeführt. Die Österreichischen Bundesforste, regionale Partner und freiwillige Umwelttaucher bargen rund 140 Kilogramm Müll aus dem Seegrund, darunter Autoreifen, Plastikflaschen und sogar einen Liegestuhl. Die Aktion fand im Bereich Gößl statt und konzentrierte sich vor allem auf ufernahe Zonen bis zu 14 Meter Tiefe. Die geborgenen Abfälle wurden im Anschluss von der Gemeinde fachgerecht entsorgt. Solche Reinigungsaktionen werden regelmäßig durchgeführt, um den See und sein empfindliches Ökosystem zu schützen. Die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Vereinen und erfahrenen Tauchern ist dabei besonders wichtig.
Im Vorfeld des Welttierschutztages am 4. Oktober 2026 startet Mars eine Spendenaktion für das „Glückskatzenprojekt“ von Tierschutz Austria. Aufgrund milderer Winter sind Katzen fast ganzjährig paarungsbereit, wodurch Tierheime wie das Tierschutzhaus Vösendorf das ganze Jahr über mit einem Anstieg an Kitten konfrontiert sind. Aktuell werden dort 420 Katzen betreut, darunter rund 100 Baby- und Jungkatzen. Mars und die Marke „Whiskas“ rufen zur Unterstützung auf, um die Versorgung dieser „Flaschenkinder“ sicherzustellen. Die Kampagne läuft vom 24. August bis 11. Oktober 2026, und für jeden Kauf von Whiskas® und Pedigree® wird eine Spende von 5 Euro an Tierschutz Austria ausgelöst. Die Adoption von Kitten wird ebenfalls gefördert, um diesen Tieren eine zweite Chance zu geben.
Der Munich Airport Business Park in Hallbergmoos begrüßt die DEKRA Akademie als neuen Mieter. Auf etwa 735 Quadratmetern wird der DEKRA HealthCare Campus Airport München entstehen, der Fachpersonal im Gesundheits- und Pflegebereich ausbilden wird. Der Campus bietet praxisnahe Schulungen und nutzt eine spezielle Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte, die einzigartig für Schulungsstandorte ist. Die Ausbildung erfolgt kompetenzbasiert und umfasst verschiedene Formate wie online, hybrid und Präsenzunterricht. Die enge Zusammenarbeit mit der Airport Clinic ermöglicht Praktika für die Teilnehmenden. Mit diesem neuen Standort reagiert DEKRA auf den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen und bereitet Pflegekräfte gezielt auf den deutschen Arbeitsmarkt vor.
Ein internationales Forscherteam von Cleveland Clinic, RIKEN und IBM hat erstmals ein Protein mit 12.635 Atomen mithilfe von Quantencomputern simuliert und ist damit Finalist für den renommierten Gordon Bell Prize 2026. Die bahnbrechende Leistung wurde durch die Kombination von Quanten- und klassischen Supercomputern erreicht und eröffnet neue Möglichkeiten für die Lebenswissenschaften. Die innovative Methode ermöglicht eine deutlich genauere und schnellere Berechnung der Bindungsenergien von Molekülen, was die Entwicklung neuer Medikamente beschleunigen könnte. Die Zusammenarbeit der Systeme minimiert Fehlerquellen und zeigt das Potenzial von Quanten-zentriertem Supercomputing für die medizinische Forschung.
Fresenius Kabi präsentiert mit NutriChef eine neue Sondennahrung, die auf natürlichen Lebensmitteln basiert und das Erlebnis echter Mahlzeiten in die enterale Ernährung bringt. Die Produktneuheit bietet drei vollbilanzierte Varianten, die an Frühstück, Mittag- und Abendessen angelehnt sind und so mehr Auswahl und Vertrautheit im Ernährungsalltag schaffen. NutriChef enthält 21 verschiedene pflanzliche Zutaten und kombiniert hohe Energie- und Proteindichte mit natürlichen Aromen. Entwickelt wurde das Produkt basierend auf den Bedürfnissen von Patienten, Angehörigen und Fachkräften, um die Lebensqualität und Teilhabe trotz Sondenernährung zu fördern.
Die EVN beginnt mit umfassenden Untersuchungen zur Nutzung von Tiefengeothermie im südlichen Wiener Becken. Ziel des Projekts „GeoWärme Niederösterreich“ ist es, das Potenzial dieser nachhaltigen Wärmequelle für die regionale Versorgung genauer zu erfassen. Spezielle Messfahrzeuge führen dazu Vibrationsseismik durch, um detaillierte Modelle des Untergrunds zu erstellen. Das Untersuchungsgebiet umfasst über 60 Gemeinden und mehr als 330 Kilometer. Die gewonnenen Daten bilden die Basis für zukünftige Geothermieanlagen, die bis 2035 Wärme in bestehende Netze einspeisen sollen. Bürger können sich bei drei regionalen Veranstaltungen über das Projekt informieren.
Die NASA ruft Unternehmen, Forschungseinrichtungen und gemeinnützige Organisationen dazu auf, Vorschläge für neue Technologien zur Erkundung und Besiedlung des Mondes einzureichen. Ziel ist es, wichtige technologische Lücken wie Energieerzeugung, Sauerstoffgewinnung und die Herstellung von Baumaterialien direkt auf dem Mond zu schließen. Mit dem NextSTEP-3-Programm sollen vor allem US-geführte Innovationen gefördert werden. Die gewonnenen Erkenntnisse und Demonstrationen aus den eingereichten Projekten sollen die Grundlage für künftige Missionen und eine nachhaltige Präsenz am lunaren Südpol schaffen.
Nach einem Rekordsommer mit extremer Hitze fordern Tierschutzorganisationen ein Verbot von Fiakerpferden in der Wiener Innenstadt. Über 100.000 Menschen haben Petitionen des VGT und von Tierschutz Austria unterzeichnet, um ein Ende des tierquälerischen Einsatzes der Pferde im Verkehr zu erreichen. Die Organisationen kritisieren, dass Pferde bei hohen Temperaturen und im dichten Stadtverkehr leiden und fordern einen runden Tisch mit der Stadt Wien. Ziel ist es, noch vor der nächsten Fiakersaison tierfreundliche Alternativen zu den traditionellen Kutschenfahrten zu finden.
Die Johanniter Österreich starten zum Welttag der Ersten Hilfe die Aktion „Alle sprechen Erste Hilfe“ und setzen dabei auf Inklusion. Mit Übersetzungstechnologien, speziellen Kursen für Menschen mit Behinderung und niederschwelligen Angeboten sollen Sprachbarrieren und Zugangshürden abgebaut werden. Ziel ist es, möglichst viele Menschen – unabhängig von Sprache oder Behinderung – zu Ersthelfer:innen auszubilden. Besondere Kurse in Wien und Tirol bieten am 12. September praktische Trainings mit Übersetzung in mehrere Sprachen und Fokus auf Alltagssituationen. Forschungsprojekte wie SHIELD und Stärka entwickeln innovative Formate, um Krisenvorsorge und Erste Hilfe auch für schwer erreichbare Gruppen zugänglich zu machen.
Eine neue Studie der McGill University zeigt, dass Chinas Clean Heating Policy nicht nur die Luftqualität verbessert, sondern auch den Blutdruck der Bewohner senkt. Die Maßnahme unterstützt ländliche Haushalte beim Umstieg von Kohle auf elektrische oder gasbetriebene Heizungen und zielt auf die Reduktion von Smog ab. Über vier Jahre wurden in 50 Dörfern bei Beijing über 1.200 Erwachsene begleitet. Die Ergebnisse belegen, dass der Blutdruck in Dörfern mit sauberer Heizung sank. Die Studie unterstreicht die Bedeutung sauberer Energie für die Gesundheit und liefert wichtige Hinweise für ähnliche Programme weltweit.
Die österreichische Bundesregierung hat ein neues Leitbild für die Forschungsförderung vorgestellt. Ziel ist es, Unternehmen den Zugang zu Förderungen zu erleichtern und bürokratische Hürden abzubauen. Durch eine engere Zusammenarbeit von FFG, aws, ABA und CDG sowie gemeinsame digitale Lösungen sollen Anträge schneller und unkomplizierter bearbeitet werden. Die Maßnahmen greifen zentrale Anliegen der Wirtschaft auf und sollen den Innovationsstandort Österreich stärken. Künftig wird eine bessere Begleitung der Unternehmen von der Forschung bis zur Markteinführung angestrebt, wodurch mehr Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Land geschaffen werden sollen.
Die Produktion von grünem Wasserstoff erlebt in Niedersachsen einen Boom. Dabei rückt die Frage in den Fokus, wie der hohe Wasserbedarf für die Elektrolyse gedeckt werden kann, ohne regionale Wasserressourcen zu überlasten. Besonders in wasserarmen Regionen entstehen Nutzungskonflikte zwischen Industrie, Landwirtschaft und Trinkwasserversorgung. Das Forschungsprojekt reSYNERGY untersucht, wie gereinigtes Abwasser als nachhaltige Wasserquelle für die Wasserstoffproduktion genutzt werden kann. Ziel ist es, Wasser- und Energiesysteme effizient zu verknüpfen und so die Versorgungssicherheit zu stärken. Die größte Herausforderung besteht darin, technische, organisatorische und rechtliche Hürden zu überwinden.
enviaM und MITGAS investieren 2026 rund 481.400 Euro in Energiesparprojekte für 130 Städte und Gemeinden in Ostdeutschland. Hartmannsdorf-Reichenau erhält 3.000 Euro für die Umrüstung der Turnhallenbeleuchtung auf LED. Insgesamt sollen durch die Maßnahmen rund 1,05 Millionen Kilowattstunden Strom und Gas eingespart werden. Seit 2007 wurden über den Energieeffizienzfonds bereits 2.790 Projekte mit 6,9 Millionen Euro unterstützt, was zu einer Gesamteinsparung von 28 Millionen Kilowattstunden geführt hat. Der Fonds wird jährlich neu aufgelegt, Kommunen können ab 1. November 2026 wieder Anträge digital einreichen.
Beim Bürgerfest des Bundespräsidenten in Bonn wurden rund 2.500 Ehrenamtliche aus ganz Deutschland für ihr gesellschaftliches Engagement geehrt. Auch Mitarbeitende der Generali waren vertreten und präsentierten die Stiftung The Human Safety Net, die benachteiligte Familien unterstützt. Im Mittelpunkt stand eine Kampagne für digitale Gesundheit, bei der Kinder und Familien an interaktiven Stationen spielerisch Fähigkeiten entdecken konnten. Eine Tanz-Performance thematisierte zudem die Integration Geflüchteter. Das Fest zeigte, wie wichtig Verantwortung und aktive Teilhabe für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind.
Bauchfellkrebs galt lange als kaum behandelbar. Dank spezialisierter Operationen eröffnen sich heute neue Perspektiven für Betroffene. In einer Sonntagsvorlesung an der Charité erklären Expertinnen, wie Bauchfellmetastasen entstehen, welche Beschwerden sie verursachen und für wen moderne Therapien in Frage kommen. Zudem wird erläutert, warum die Behandlung in spezialisierten Zentren besonders wichtig ist und wie das Zusammenspiel verschiedener Fachbereiche komplexe Eingriffe sicher macht. Die Veranstaltung findet am 13. September statt und richtet sich an alle Interessierten. Ein Mitschnitt ist später online abrufbar.
Johnson & Johnson stellt auf dem Psych Congress 2026 neue klinische Daten zu Medikamenten gegen bipolare Störungen, Depression und Schizophrenie vor. Im Fokus stehen die Wirksamkeit und Sicherheit von CAPLYTA bei bipolarer Manie sowie neue Erkenntnisse zu SPRAVATO und Seltorexant bei schwer behandelbaren Depressionen und Schlafproblemen. Die vorgestellten Studien unterstreichen die Herausforderungen bei der Behandlung komplexer neuropsychiatrischer Erkrankungen und zeigen Fortschritte in der personalisierten Medizin. Die Daten sollen Ärzten helfen, bessere Therapieentscheidungen für Patienten mit hohen Krankheitslasten zu treffen.
Beim Band Fußball Cup am 20. September treten zahlreiche österreichische Musiker, Entertainer und Prominente in Wien für den guten Zweck an. Unter der Leitung von Marco Pogo und mit Unterstützung von Roman Gregory spielen sie zugunsten der Wiener Frauenhäuser und White Ribbon Österreich. Das Event setzt ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen und will Männer als positive Vorbilder sichtbar machen. Neben dem Fußballspiel gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Live-Musik, DJ-Sets und Mitmachaktionen für die ganze Familie. Der gesamte Erlös kommt Projekten zur Gewaltprävention zugute. Die Veranstaltung ist barrierefrei und lädt Besucher aller Altersgruppen ein.
Helga Stuckenberger ist in Frontenhausen eine lokale Legende: Seit über 50 Jahren bringt sie Kinder sicher zur Schule, organisiert Pilger- und Einkaufsfahrten und setzt sich besonders für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen ein. Mit ihrem barrierefreien Bus ermöglicht sie ihnen neue Mobilität und Lebensfreude. Trotz persönlicher Schicksalsschläge wie dem Tod ihres Sohnes und der Pflege ihres Mannes bleibt sie ihrem Beruf und ihrer Leidenschaft treu. Als eine der ersten Busfahrerinnen Deutschlands hat sie sich in einer Männerdomäne durchgesetzt und sitzt mit 85 Jahren noch immer voller Begeisterung am Steuer.
Bristol Myers Squibb meldet positive Ergebnisse der Phase-2-Studie QUINTESSENTIAL zur neuartigen CAR-T-Zelltherapie Arlocabtagene Autoleucel bei mehrfach vorbehandeltem, rückfälligem und therapieresistentem multiplen Myelom. Die Therapie erreichte sowohl beim Gesamtansprechen als auch bei der Komplettremission signifikante Erfolge bei Patienten, die bereits mehrere andere Behandlungen erhalten hatten. Arlocabtagene Autoleucel richtet sich gegen das Protein GPRC5D und könnte eine neue Behandlungsoption für Patienten mit begrenzten Alternativen darstellen. Die Sicherheit entsprach bisherigen CAR-T-Therapien. Die Ergebnisse werden auf einer medizinischen Tagung präsentiert.
Das IMC Krems ist als einzige österreichische Hochschule unter den Top 20 im Munich Impact Ranking 2026 für Startup-Beschäftigung im DACH-Raum gelistet. Mit 726 Beschäftigten in Startups pro 1.000 Studierende belegt die Hochschule Platz 14 und unterstreicht damit ihre enge Verbindung zum Startup-Ökosystem. Die Hochschule setzt gezielt auf unternehmerisches Denken und bietet spezialisierte Studiengänge wie StartUp Management und Unternehmensführung & Digitales Management an. Diese Programme fördern Innovation und Praxisorientierung und spiegeln die Gründungsgeschichte des IMC Krems wider.
Beim Weltkindertag in Köln wird der Rheinauhafen zum bunten Festplatz mit über 70 Mitmachständen, Bühnen und zahlreichen Angeboten für Familien. Die DEVK engagiert sich traditionell für Kinderrechte und bietet Aktionen wie Bungee-Trampolin, Basteln und Kinderschminken an. Ein Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf digitalem Kinderschutz. Dazu lädt die DEVK Anfang November zu einem Online-Elternabend ein, bei dem Experten über Cybermobbing und Schutzmaßnahmen informieren. Junge Besucher können zudem in einer Demokratiekuppel direkt mit Politikern sprechen.
Die private Versicherung spielt eine entscheidende Rolle im österreichischen Gesundheitssystem, insbesondere angesichts der demografischen Herausforderungen. Mit einer alternden Bevölkerung und einem Rückgang der Erwerbstätigen wird eine Zusammenarbeit zwischen öffentlicher und privater Gesundheitsversorgung immer wichtiger. Private Zusatzversicherungen entlasten das öffentliche System, indem sie zusätzliche Kapazitäten schaffen und medizinische Leistungen erweitern. Im Jahr 2025 überschritten die Gesundheitsausgaben in Österreich erstmals die 60-Milliarden-Euro-Marke, wobei private Ausgaben einen signifikanten Anteil ausmachten. Der Artikel hebt auch hervor, dass ein Drittel der Ärzteschaft in den kommenden Jahren in den Ruhestand geht, was die Notwendigkeit der privaten Absicherung unterstreicht. UNIQA ist Marktführer im Bereich der privaten Gesundheitsversicherung und bietet zahlreiche Dienstleistungen an, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern.
Im ersten Halbjahr 2026 wurde in Deutschland 4,5 % mehr Strom erzeugt als im Vorjahreszeitraum. Besonders stark legte die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien zu, die um 6,5 % auf 136,4 Milliarden Kilowattstunden stieg. Damit stammten 59,1 % des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Quellen, während der Anteil konventioneller Energieträger weiter sank. Windkraft bleibt mit einem Plus von 12,3 % wichtigster Energieträger, gefolgt von Kohle, Photovoltaik und Erdgas. Der Importüberschuss beim Strom schrumpfte deutlich, die Exporte stiegen an. Seit 2018 hat sich die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen um ein Viertel erhöht.
Das Rote Kreuz Niederösterreich und Saubermacher testen gemeinsam neue Wege für nicht verkaufte Kleiderspenden. Im Rahmen eines einjährigen Pilotprojekts werden Textilien aus den Henry Läden auf ihre Materialzusammensetzung untersucht. Ziel ist es, herauszufinden, wie diese Stoffe sinnvoll recycelt und wiederverwertet werden können. Damit soll die textile Kreislaufwirtschaft gestärkt und Abfall reduziert werden.
Der WWF warnt vor einem dramatischen Artenverlust in der Unteren Lobau, ausgelöst durch Wassermangel und anhaltende Dürre. Besonders betroffen sind seltene Fische, Amphibien, Reptilien und Pflanzen, die auf intakte Gewässer angewiesen sind. Die Situation verschärft sich durch steigende Temperaturen und sinkende Wasserstände. Der WWF fordert von der Stadt Wien eine sofortige Wasserzufuhr aus der Oberen Lobau sowie ein systematisches Artenmonitoring. Langfristig soll eine bessere Anbindung an die Donau den Lebensraum für bedrohte Arten sichern und die ökologische Dynamik wiederherstellen.
Am Internationalen Tag der Alphabetisierung, dem 8. September, hebt Missio Österreich die Dringlichkeit der Bildung für Mädchen und Frauen hervor. Weltweit sind etwa 754 Millionen Erwachsene, darunter zwei Drittel Frauen, analphabetisch. Besonders betroffen sind Regionen in Süd- und Westasien sowie Subsahara-Afrika. Missio Österreich engagiert sich seit Jahren in Bildungsprojekten, um Mädchen und Frauen den Zugang zu Bildung zu erleichtern. Ein Beispiel ist der Bau einer Schule in Lahore, Pakistan, für 300 Mädchen, die neben grundlegenden Fähigkeiten auch Berufsausbildung erhalten sollen. Auch in Tansania unterstützt Missio Frauen, die als Kinder keine Bildung erhielten, indem sie Alphabetisierung mit beruflichen Perspektiven verknüpfen. Bildung wird als Schlüssel zur Verbesserung von Lebensbedingungen und zur Stärkung ganzer Gemeinschaften betrachtet.
Das McArthurGlen Designer Outlet Parndorf unterstützt die ÖAMTC-Flugrettung mit der Spende von drei hochmodernen Flugrettungshelmen. Diese Helme sind speziell für den Einsatz im Rettungsdienst konzipiert und bieten integrierte Kommunikationslösungen sowie hohen Tragekomfort. Mario Schwann, General Manager des Outlet, betont die Bedeutung der Sicherheit für die Besucher und die unverzichtbare Arbeit der ÖAMTC-Flugrettung. Thomas Wagner, Base Manager von Christophorus 18, bedankt sich für die Unterstützung, die einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Einsatz leistet. Die neuen Helme erfüllen höchste Ansprüche an Sicherheit und Funktionalität, um die Kommunikation zwischen Crew und Pilot zu gewährleisten, selbst unter extremen Bedingungen.
Rock Capital Group bringt mit dem Bürogebau MONACO in München innovative Fassadenelemente von Pretty Plastic nach Deutschland. Diese Schindeln bestehen zu 100 % aus recyceltem Kunststoff und setzen ein Zeichen für Nachhaltigkeit in der Architektur. Das niederländische Unternehmen hat bereits weltweit über 120 Projekte realisiert. Die MONACO-Fassade wird mit 12.000 Schindeln in verschiedenen Farben gestaltet und verbindet ästhetische Ansprüche mit ökologischen Prinzipien. Ziel ist es, Gebäude als Materialbanken zu gestalten, die anstelle von Abfall wertvolle Design-Elemente hervorbringen. Der Entwurf stammt vom renommierten Architekturbüro MVRDV, und die Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende 2027 geplant.
Forscher haben erstmals Beweise für regelmäßige Waldbrände in der kreidezeitlichen Antarktis gefunden. Die Untersuchungen eines Sedimentbohrkerns zeigen, dass vor 90 Millionen Jahren nahe des Südpols in sumpfigen Regenwäldern Feuer ausbrachen und so die Entstehung von Torfmooren begünstigten. Diese Moore speicherten große Mengen Kohlenstoff und spielten eine wichtige Rolle im damaligen Klima. Das Zusammenspiel von Bränden und Moorbildung liefert neue Erkenntnisse über die Entwicklung von Hochmooren, die auch heute für den Klimaschutz wichtig sind. Die Studie zeigt, dass in einer warmen Epoche mit häufigen Feuern Moore entstanden, die dem heutigen arktischen Lebensraum ähneln.
