Die Zahl der Privathaushalte in Deutschland könnte bis 2050 um bis zu 5 Prozent sinken, wie neue Berechnungen des Statistischen Bundesamts zeigen. Ein Grund dafür ist die demografische Entwicklung: Nur bei einer deutlich jüngeren Bevölkerung steigt die Haushaltszahl leicht, ansonsten kehrt sich der bisherige Anstieg um. Besonders auffällig ist der Anstieg der Einpersonenhaushalte, vor allem bei Menschen ab 60 Jahren. Während Zwei-, Drei- und Vierpersonenhaushalte deutschlandweit abnehmen, gibt es regionale Unterschiede: In ostdeutschen Flächenländern ist ein besonders starker Rückgang zu erwarten.
Die Universität Innsbruck hat das Klima-Gl:oss:ier eingeführt, ein neues Format, das Journalist:innen fundierte Erklärungen zu wichtigen Klimabegriffen wie Transformation und Mitigation bietet. Angesichts der bevorstehenden 31. UN-Klimakonferenz in Antalya wird das Glossar als Teil der erweiterten Serviceplattform PEAK angeboten, die auch Zugang zu über 60 Expert:innen aus den Bereichen Klima, Biodiversität und Nachhaltigkeit ermöglicht. Ziel des Klima-Gl:oss:ier ist es, eine differenzierte Berichterstattung zu fördern und Missverständnisse in der Klimakommunikation zu vermeiden. Das digitale Dossier wird kontinuierlich aktualisiert und ergänzt, um die sich verändernden Anforderungen der Klimadebatte zu berücksichtigen.
Der bekannte Schriftsteller und Illustrator Janosch, mit bürgerlichem Namen Horst Eckert, ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Seine Werke wie „Oh, wie schön ist Panama“ und die berühmte Tigerente prägten Generationen von Kindern und beeinflussten das Kinderfernsehen maßgeblich. Besonders der „Tigerenten Club“ des SWR wurde zu einer festen Größe im deutschen TV. Janoschs Geschichten stehen für Freundschaft, Mut und Sanftheit und bieten einen Gegenentwurf zu seiner schweren Kindheit. Zum Gedenken ändert der SWR sein Programm und zeigt eine Doku über sein Leben, die auch in der ARD Mediathek verfügbar ist.
Die Asiatische Hornisse hat mittlerweile Österreich erreicht und wurde bereits 29-mal gesichtet, vor allem in Vorarlberg. Besonders jetzt im Herbst werden ihre großen, birnenförmigen Nester in Bäumen durch das fallende Laub sichtbarer. Die Tiere siedeln sich oft in dicht besiedelten Gebieten an, sodass ihre Nester auch mitten im Ort gefunden werden können. Die Hornissen sind nicht gefährlicher als heimische Arten, reagieren aber in Nestnähe sehr aggressiv und können in großer Zahl stechen. Wer ein Nest entdeckt, sollte es keinesfalls stören, sondern die zuständigen Stellen informieren. Informationen zu Meldestellen sind online verfügbar.
Die neue Plattform Open Research Europe (ORE) ermöglicht es Forschenden aus ganz Europa, wissenschaftliche Arbeiten kostenlos und offen zugänglich zu veröffentlichen. ORE wird gemeinschaftlich von Forschungsförderern aus elf Ländern getragen und bietet neben klassischen Forschungsartikeln auch Essays, Fallstudien und Datenpublikationen an. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse transparent, nachvollziehbar und für alle zugänglich zu machen. ORE setzt auf ein innovatives Publish-Review-Curate-Modell, bei dem Beiträge nach einer Integritätsprüfung sofort veröffentlicht und anschließend offen begutachtet werden. Ein internationales Konsortium betreibt die Plattform, die von CERN verwaltet wird. Forschende finden auf der ORE-Website alle wichtigen Informationen zur Einreichung. Am 1. Dezember 2026 findet zudem ein informatives CERN-Webinar für Interessierte statt.
Einweg-E-Zigaretten sind das beliebteste Nikotinprodukt bei Schülerinnen und Schülern in Deutschland. Laut DAK-Präventionsradar konsumiert fast jeder fünfte Jugendliche ab 15 Jahren regelmäßig Einweg-Vapes. Besonders Aromen und kühlende Zusätze machen diese Produkte für junge Menschen attraktiv und erleichtern den Einstieg in den Nikotinkonsum. Die DAK-Gesundheit fordert daher ein Verbot von Aromastoffen in E-Zigaretten, um den Jugendschutz zu stärken. Der aktuelle Entwurf zur Tabakerzeugnisverordnung sieht jedoch keine solchen Verbote vor. Mischkonsum verschiedener Nikotinprodukte erhöht zudem das Risiko einer Abhängigkeit und langfristiger Gesundheitsschäden.
Die Tafel Österreich startet ihre Winterspendenaktion „Suppe mit Sinn“ für das Jahr 2026, die vom 1. November bis 31. Dezember läuft. Gastronomiebetriebe in ganz Österreich bieten eine spezielle Suppe an, von deren Verkauf ein Euro an die Tafel geht, um armutsbetroffene Menschen zu unterstützen. Prominente wie Konstanze Breitebner und Adi Hirschal fördern die Aktion, die darauf abzielt, die Ernährungsarmut in Österreich zu bekämpfen. Im vergangenen Jahr konnten mit rund 50.000 Euro Spenden bis zu 500.000 warme Suppen bereitgestellt werden. Die Initiative verbindet Gastronomie und soziale Verantwortung und ermöglicht es Gästen, durch den Genuss einer Suppe direkt zu helfen.
Die NASA lädt die Öffentlichkeit ein, ihren Namen auf eine Reise zum Saturnmond Titan zu schicken. Im Rahmen der Dragonfly-Mission werden Namen auf einem Mikrochip an Bord eines innovativen Rotorflugzeugs gespeichert, das Titan ab 2034 erforschen soll. Interessierte können sich bis 15. Jänner 2027 online registrieren und erhalten eine digitale Bordkarte als Andenken. Dragonfly wird verschiedene Regionen von Titan erkunden und nach Hinweisen auf die Entstehung von Leben suchen. Der Start des Fluggeräts ist für 2028 geplant. Die Mission gilt als eines der spannendsten Raumfahrtprojekte der kommenden Jahre.
Eine internationale Studie unter der Leitung von Dr. Maurizio Sicorello und Prof. Dr. Carmen Morawetz zeigt, dass die Fähigkeit zur Emotionsregulation nicht an der Aktivität präfrontaler Hirnregionen ablesbar ist. Die Analyse von 2.175 Menschen aus 40 fMRT-Studien stellt gängige Annahmen in Frage und weist darauf hin, dass die neuronalen Grundlagen der Emotionsregulation komplexer sind als bisher angenommen. Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass individuelle Unterschiede in der Emotionsregulation nicht nur durch die Aktivität spezifischer Hirnregionen bestimmt werden, sondern auch durch persönliche Lebensgeschichten und die Wahrnehmung von Situationen. Die Studie fordert eine Neubewertung der Methoden in der klinischen Forschung, um die Emotionsregulation realistischer zu erfassen.
Eine aktuelle Umfrage von Verivox zeigt deutliche Unterschiede im Kommunikationsverhalten der Generationen: Während ältere Menschen spontane private Telefonate meist akzeptieren, wünscht sich fast jeder Dritte unter 40 Jahren eine vorherige Ankündigung. Insgesamt sind 22 Prozent der Deutschen für eine Ankündigung, besonders Jüngere empfinden unangekündigte Anrufe oft als störend. Weitere Faktoren wie Wohnort, Geschlecht oder Bildungsstand spielen kaum eine Rolle. Entscheidend ist vor allem das Alter: Ältere sind mit spontanen Anrufen vertraut, Jüngere bevorzugen Messenger-Dienste. Die Studie legt nahe, dass sich Kommunikationsregeln und Höflichkeitsvorstellungen im Wandel befinden.
Ein neues Medikament, Izalontamab Brengitecan (Iza-Bren), konnte in einer Phase-3-Studie das Risiko für Fortschreiten oder Tod bei fortgeschrittenem HR+/HER2- Brustkrebs um 59 Prozent im Vergleich zur Chemotherapie senken. Die Zwischenergebnisse der PANKU-Breast01-Studie wurden beim ESMO-Kongress präsentiert. Iza-Bren zeigte zudem eine doppelt so hohe Ansprechrate und eine längere Wirkdauer als Chemotherapie. Das Medikament gilt als potenziell erster Vertreter seiner Klasse und wurde bereits in fünf Tumorarten erfolgreich getestet. Die Nebenwirkungen waren überwiegend beherrschbar.
Eine neue Studie von McGill-Forschern zeigt, dass ein einziges Hirnsignal mehrere scheinbar unabhängige Symptome von Schizophrenie erklären könnte. Untersucht wurden 25 Patientinnen und Patienten mit Schizophrenie und eine Kontrollgruppe mittels MEG-Bildgebung. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine schwächere und langsamere Beta-Band-Aktivität mit Wahrnehmungsstörungen, desorganisierter Sprache und stärkeren Krankheitssymptomen zusammenhängt. Diese Erkenntnisse könnten dazu beitragen, ein gemeinsames Verständnis der vielfältigen Symptome von Schizophrenie zu entwickeln. Zudem eröffnet die Entdeckung neue Wege, um Jugendliche mit erhöhtem Psychoserisiko frühzeitig zu erkennen und gezielt zu unterstützen.
Laut Postbank Jugend-Digitalstudie 2026 verbringen Jugendliche durchschnittlich 64,6 Stunden pro Woche online, vor allem in sozialen Netzwerken. Die Mehrheit erkennt die Risiken der intensiven Nutzung: Viele verlassen Kanäle mit Hass, Aggression oder Unwahrheiten und einige deaktivieren sogar ihre Profile. Besonders TikTok und Instagram gewinnen weiter an Beliebtheit, während Facebook an Bedeutung verliert. Soziale Netzwerke werden auch als Einkaufsplattformen immer wichtiger. Über die Hälfte der Jugendlichen hat bereits Produkte gekauft, die Influencer empfohlen haben, und Social Shopping nimmt zu. Diese Entwicklung stellt Handel und Finanzwirtschaft vor neue Herausforderungen und macht finanzielle Bildung für Jugendliche zunehmend relevant.
In Wien wurde die 22-bändige Enzyklopädie „Die Bibel und die Frauen“ präsentiert. Das internationale Forschungsprojekt analysiert erstmals systematisch die Rezeptionsgeschichte der Bibel aus weiblicher Sicht von den Anfängen im Judentum bis heute. Über 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiteten gemeinsam an dem Werk. Ein Schwerpunkt lag auf der Auslegungsgeschichte biblischer Texte durch Frauen und genderrelevanten Themen. Die Enzyklopädie ist zunächst auf Deutsch erschienen, weitere Ausgaben in Italienisch und Spanisch sind geplant. Das Projekt gilt als Meilenstein der theologischen Frauen- und Geschlechterforschung.
Die Grundwasserstände in Österreich erreichen alarmierende Rekordtiefs: Laut einer Greenpeace-Auswertung sind 36 von 227 Messstellen so niedrig wie noch nie seit Messbeginn. Besonders betroffen sind Steiermark, Oberösterreich und Niederösterreich, doch auch in anderen Bundesländern wurden historische Tiefstände gemessen. Greenpeace fordert rasches Handeln von der Politik, etwa bei der Einführung eines Wasserentnahme-Registers und einer nationalen Wasserstrategie. Zudem soll eine Abgabe für industrielle Großverbraucher eingeführt werden, um Gelder für den Ausbau des Trinkwassernetzes zu generieren.
Die Medizinische Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz steht vor wichtigen Entscheidungen: Nach zwölf Jahren erfolgreicher Arbeit gefährden geplante Budgetkürzungen die Weiterentwicklung von Forschung und Lehre. Besonders betroffen ist die medizinische Ausbildung mit jährlich 330 Studienplätzen, deren Zukunft ohne ausreichende finanzielle Mittel unsicher ist. Auch die langfristige Sicherstellung einer hochwertigen medizinischen Versorgung im Kepler Universitätsklinikum steht auf dem Spiel. Die Universität lädt daher zu einer Pressekonferenz, um die Folgen des geplanten Unibudgets für den Gesundheitsstandort Oberösterreich zu diskutieren.
In Österreich dürfen künftig nur noch von der RTR freigeschaltete SMS-Absenderkennungen genutzt werden. Damit soll die Betrugsmasche mit Phishing-SMS wirksam eingedämmt werden. Die RTR hat ein öffentlich einsehbares Verzeichnis erstellt, das bereits über 8.500 gültige Kennungen umfasst. SMS von nicht registrierten Absendern werden nicht mehr zugestellt. Mobilfunkanbieter sind verpflichtet, die Echtheit der Absender zu prüfen und haften bei Verstößen. Auch der Versand von alphanumerischen SMS aus dem Ausland an österreichische Kunden ist untersagt. Diese Maßnahmen sollen Verbraucherinnen und Verbraucher besser schützen.
In Köln wurde eine innovative Textilfassade getestet, die mithilfe von Photokatalyse Stickoxide aus der Luft filtert. Das Pilotprojekt, initiiert von der Stiftung „Lebendige Stadt“, Schüco International KG und der Stadt Köln, lief über die Jahre 2024 und 2025 in der Kölner Innenstadt. Die Ergebnisse zeigen, dass solche Fassaden einen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität leisten können. Ein Leitfaden mit den Forschungsergebnissen wurde veröffentlicht, um weitere Städte zu unterstützen und die Umsetzung ähnlicher Projekte zu fördern.
Ein internationales Forschungsteam hat erstmals einen genetischen Atlas erstellt, der zeigt, welche DNA-Veränderungen den Unterschied zwischen Menschen und Schimpansen ausmachen. Mit dieser Methode konnten Tausende genetische Veränderungen identifiziert werden, die die Aktivität von Genen beeinflussen und neue Einblicke in die Evolution des Menschen ermöglichen. Besonders im Bereich der Skelettentwicklung entdeckten die Forscher Unterschiede, die auch das Risiko für bestimmte Krankheiten wie Osteoporose erklären könnten. Zukünftig soll der Ansatz auf andere Zelltypen, etwa das Gehirn, ausgeweitet werden, um weitere Aspekte der menschlichen Entwicklung zu erforschen.
Der demografische Wandel führt zu einem zunehmenden Arbeitskräftemangel in Europa. Laut einer Studie von SD Worx wären 30 Prozent der Beschäftigten ab 55 Jahren in Deutschland bereit, über das gesetzliche Rentenalter hinaus zu arbeiten, sofern die Arbeitsbedingungen stimmen. Gesundheit, sinnvolle Tätigkeiten und Wertschätzung sind dabei entscheidende Faktoren. Trotz der Bereitschaft zur längeren Erwerbstätigkeit möchten 54 Prozent der älteren Arbeitnehmer lieber früher in Rente gehen. Hauptgründe sind der Wunsch nach mehr Zeit für Gesundheit, Familie und persönliche Interessen. Die Mehrheit der über 55-Jährigen fühlt sich fit und zufrieden im Job, zeigt jedoch geringes Interesse an Stellenwechseln oder Weiterbildungen.
Kraftsport erlebt in Österreich einen regelrechten Boom, mit einem starken Anstieg der Mitgliederzahlen in Fitnessstudios. Parallel dazu sind auch die Verletzungen beim Krafttraining deutlich gestiegen: 2025 mussten rund 3.300 Menschen nach Sportunfällen im Spital behandelt werden, wobei mehr als die Hälfte der Betroffenen unter 30 Jahre alt war. Besonders Muskel- und Sehnenverletzungen sowie Knochenbrüche treten häufig auf, vor allem an Händen, Füßen, Schultern und Knien. Ursachen sind meist Überlastung, falsche Technik oder unsichere Trainingsbedingungen. Experten empfehlen professionelle Anleitung, richtige Übungsausführung und ausreichend Regeneration, um das Verletzungsrisiko zu senken.
Eine aktuelle Studie der Techniker Krankenkasse zeigt, dass sich ein Viertel der Studierenden in Deutschland häufig oder manchmal einsam fühlt. Besonders betroffen sind Bewohner von Studierendenwohnheimen, während Studierende im Fernstudium seltener Einsamkeit erleben. Die Studie betont die Bedeutung sozialer Kontakte für das psychische Wohlbefinden und fordert Hochschulen auf, mehr Angebote zur Förderung des Miteinanders zu schaffen. Auch Studierende selbst werden ermutigt, sich aktiv zu engagieren, um Einsamkeit entgegenzuwirken. Die TK unterstützt Hochschulen mit Programmen zur Prävention und Stärkung der sozialen Verbundenheit.
Mehrere Kirchen und christliche Verbände in der Schweiz haben gemeinsame ethische Leitlinien für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz veröffentlicht. Ziel ist es, Orientierung für eine digitale Zukunft zu geben, in der die Würde des Menschen im Mittelpunkt steht. Die Leitlinien umfassen zehn zentrale Punkte, die den verantwortungsvollen Einsatz von KI betonen. Die Initiative richtet sich an kirchliche Institutionen, will aber auch einen Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte leisten. Im Fokus stehen Teilhabe, Transparenz und der Schutz vor Kontrolle und Entmündigung durch technische Entwicklungen. Die vollständigen Leitlinien sind auf einer eigenen Website abrufbar.
A1 Telekom Austria AG feiert seinen 30. Geburtstag mit dem größten Gewinnspiel in der Unternehmensgeschichte. Ab dem 12. Oktober können Kund:innen in der Mein A1 App und online über www.A1.net/treue mehr als 600 Preise gewinnen, darunter drei vollelektrische VW ID. Polos und 60 Samsung Smartphones. Zudem werden individuelle Jubiläumsvorteile wie Tarif- und Speed-Upgrades angeboten. In A1 Shops können weitere Gewinnspiele und kreative Aktionen wie KI-Fotoautomaten und personalisierte Handyhüllen erlebt werden. A1 möchte mit dieser Aktion seinen Kund:innen danken und das Jubiläum gebührend feiern.
Eine weltweite Studie der McGill University zeigt, dass Menschen den stärksten Anstieg von Schmerzen bereits vor dem 55. Lebensjahr erleben. Über 6,1 Millionen Befragte aus 118 Ländern gaben an, dass Kopfschmerzen und Bauchschmerzen früh im Leben ihren Höhepunkt erreichen, während Rücken-, Hüft- und Knieschmerzen mit zunehmendem Alter häufiger werden. Auffällig ist, dass Frauen in nahezu allen Altersgruppen mehr Schmerzen berichten als Männer. Zudem leiden Menschen in weniger industrialisierten Ländern häufiger unter Schmerzen. Die Studie liefert erstmals einen globalen Vergleichsmaßstab, um Schmerzverläufe besser nachzuvollziehen und Prävention zu verbessern.
NASA und das US-Energieministerium treiben gemeinsam die Entwicklung sicherer Nukleartechnologien für die Raumfahrt voran. Ein neues Abkommen legt den Grundstein für die Zusammenarbeit bei Forschung, Produktion und Einsatz von Kernkraft im All. Ziel ist es, bis 2030 einen betriebsbereiten Reaktor auf dem Mond zu installieren und so eine dauerhafte Mondbasis zu ermöglichen. Mit den geplanten Missionen wie Space Reactor-1 und Lunar Reactor-1 sollen Raumfahrzeuge, Habitate und Instrumente auf Mond und Mars mit Energie versorgt werden. Auch die Dragonfly-Mission zum Saturnmond Titan und der Mars-Rover Rosalind Franklin profitieren von neuen radioaktiven Energiequellen.
Forschende der Leibniz Universität Hannover haben erstmals Quanteninformationen erfolgreich durch das kommunale Glasfasernetz der Stadt übertragen. Dabei gelang es, sogenannte Quantencluster über 29 Kilometer durch den Untergrund Hannovers zu schicken und unbeschadet auszulesen. Die neuartige Übertragung nutzt die Quantenverschränkung einzelner Photonen, was als Schlüsseltechnologie für zukünftige Quantencomputer und besonders sichere Kommunikation gilt. Das Team entwickelte zudem eine Methode, um die komplexen Informationspakete effizient auszuwerten. Ziel ist es, diese Technik künftig für sichere Netzwerke und Quantenkommunikation einzusetzen.
Tiere sind in der Natur ständig verschiedenen Stressfaktoren ausgesetzt, wie Nahrungsknappheit, soziale Konflikte oder Umweltveränderungen. Während kurzfristige Stressreaktionen helfen, können dauerhafte Belastungen die Gesundheit beeinträchtigen. Die Reaktion auf Stress variiert jedoch stark – selbst innerhalb einer Art. Neue Forschung zeigt, dass wiederholte, moderate Belastungen die Stressresilienz von Tieren stärken können. Dabei spielen genetische Faktoren, Lebenserfahrungen und die Umwelt eine wichtige Rolle. Besonders Wildtiere bieten wichtige Einblicke, wie Stressresilienz entsteht und sich sogar über Generationen hinweg entwickeln kann.
Die TARGOBANK Stiftung investiert 367.000 Euro in den Schutz von Flüssen, Mooren und Küsten. Neun Projekte werden unterstützt, um natürliche Wasserrückhalte zu verbessern sowie Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu sichern. Die Initiativen reichen von Renaturierung bis zur Wiedervernässung und sollen Ökosysteme widerstandsfähiger gegen den Klimawandel machen. Eine Expertenjury, unterstützt von Wissenschaftlerinnen der Universitäten Oldenburg und Duisburg-Essen, wählte die Projekte aus. Die Förderung unterstreicht das gesellschaftliche Engagement der Stiftung, die jährlich wechselnde Schwerpunkte setzt und nachhaltige Entwicklungschancen fördern will.
Im DB Museum Nürnberg startet ab 13. November 2026 die Präsentation „MemoRails“, die sich mit der NS-Geschichte deutscher Bahnhöfe auseinandersetzt. Im Mittelpunkt stehen fünf Projekte, die auf Stelen die Schicksale von Verfolgten, Deportierten und Zwangsarbeitern thematisieren. Die Ausstellung beleuchtet verschiedene Orte wie Meppen, Böhlen, Neumünster, Cottbus und Weiden und macht lokale Geschichten sichtbar. Ergänzt wird die Präsentation durch Filme, Audioaufnahmen und QR-Codes, die einen vertieften Zugang zu den historischen Recherchen bieten. Das Programm wurde von der Stiftung EVZ und der Bundesregierung gefördert und schuf neue Gedenkzeichen an 13 Bahnhöfen in Deutschland.
Eine aktuelle Studie der Alpen-Adria Universität Klagenfurt analysiert, wie sich das mediale Bild der Büroarbeit von den 1980er Jahren bis heute verändert hat. Im Mittelpunkt stehen dabei die Auswirkungen neuer Technologien wie Computer, Internet und Videokonferenzen auf die Organisation von Arbeit und die Erwartungen an Beschäftigte. Die Forscherinnen identifizierten zwei dominante Typen: das flexible, leistungsstarke Subjekt und das selbstoptimierende, fürsorgliche Subjekt. Besonders seit der Covid-19-Pandemie haben Themen wie Produktivität, Flexibilität und Wohlbefinden an Bedeutung gewonnen. Das Projekt läuft noch bis Jänner 2027.
Die Leibniz Universität Hannover startet mit dem neuen LeibnizLAB Thermografie erstmals ein Angebot speziell für berufsbildende Schulen. Mit spannenden Experimenten rund um Wärmebildkameras und deren Anwendung im Bau-, Holz- und Raumgestaltungsbereich werden physikalische Grundlagen praxisnah vermittelt. Das mobile Labor schlägt eine Brücke zwischen Wissenschaft und beruflicher Praxis und zeigt den Schülerinnen und Schülern berufliche Perspektiven sowie Weiterbildungswege auf. Das Angebot ist ab sofort buchbar und richtet sich an die Anforderungen einer modernen Arbeitswelt.
Wenige Tage vor der Klimakonferenz COP31 in Antalya fordert World Vision rasche finanzielle Hilfen für Regionen, die unter dem verstärkten El-Niño-Wetterphänomen leiden. Die Organisation warnt vor schweren Ernteausfällen und steigenden Lebensmittelpreisen, die insbesondere Kinder in Not bringen. Flavia Marà, Klimaexpertin bei World Vision, betont, dass viele betroffene Länder die Folgen von Dürren und Überschwemmungen nicht allein bewältigen können. Sie schlägt direkte Bargeldtransfers an Kleinbauernfamilien und Frühwarnsysteme als mögliche Lösungen vor. Mit bestehenden Finanzierungsinstrumenten müssen die Staaten schnell und effektiv handeln, um betroffenen Ländern zu helfen. Die Weltorganisation für Meteorologie warnt vor einem historischen Super-El-Niño, der die Situation weiter verschärft. Die COP31 muss zeigen, ob sie gefährdete Menschen besser schützen kann.
Die Blutkonserven in Deutschland werden knapp. Der ADAC schlägt Alarm, da in mehreren Regionen die Vorräte auf einem kritisch niedrigen Stand sind. Besonders für Unfallopfer und schwer kranke Menschen ist die Versorgung mit Blutspenden lebenswichtig. Daher ruft der ADAC unter dem Motto „Blut spenden. Leben schenken“ zur Teilnahme an den bevorstehenden Blutspendeaktionen auf. Seit 2025 engagieren sich fast alle ADAC Regionalclubs gemeinsam mit Blutspendediensten, um die Spendebereitschaft zu erhöhen. Zusätzliche Termine und Aktionsorte sollen vor allem neue Spenderinnen und Spender ansprechen. Die Resonanz auf die Aktionen ist bislang sehr positiv.
An der Technischen Hochschule Georg Agricola (THGA) spielen Studierende eine zentrale Rolle bei wichtigen Entscheidungen. Sie wirken im Senat, dem höchsten Gremium der Hochschule, aktiv mit und bringen ihre Erfahrungen und Bedürfnisse ein. Besonders bei Veränderungen wie der Überarbeitung von Prüfungsordnungen oder der Vereinbarkeit von Studium und Beruf sind ihre Stimmen gefragt. Ab dem 9. November werden neue studentische Mitglieder für den Senat gesucht. Die Beteiligung der Studierenden gilt als wichtiger Bestandteil der Hochschulkultur, da sie zur Weiterentwicklung der THGA beiträgt und verschiedene Perspektiven einbringt. Interessierte können sich auf der Hochschulwebseite informieren.
Das Projekt „TUI Forest Mallorca“ der TUI Care Foundation wurde mit dem Global Responsible Tourism Award 2026 in der Kategorie „Anpassung an den Klimawandel“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt den innovativen Ansatz zur Wiederherstellung von Ökosystemen und zur Stärkung der Artenvielfalt auf Mallorca. Das Projekt konzentriert sich auf die Anpflanzung feuerresistenter Pflanzen und die Renaturierung geschädigter Landschaften im Naturpark „Península de Llevant“. Über 1.100 Menschen haben bereits an den Maßnahmen teilgenommen, die lokale Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen und das Bewusstsein für Naturschutz fördern. Die Auszeichnung hebt die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der TUI Care Foundation, der Regierung der Balearen und der Tourismusbranche hervor und ermutigt weitere Initiativen zum Schutz natürlicher Lebensräume.
VNG, SONATRACH und das norwegische Unternehmen ICA Finance wollen gemeinsam Methanemissionen entlang der Gaswertschöpfungskette verringern. Dazu unterzeichneten sie ein Memorandum of Understanding beim Klimaworkshop in Algier. Die Unternehmen planen, Systeme zur Messung, Berichterstattung und Verifizierung von Methanemissionen einzuführen und Pilotprojekte zu starten. Im Fokus steht die Verbindung von Versorgungssicherheit und Emissionsminderung. Die Partner bündeln ihre Kompetenzen, um praxisorientierte Lösungen zu entwickeln und mehr Transparenz beim Umgang mit Methanemissionen zu schaffen.
Ab 2027 bringt eine Reform der Altersvorsorge neue Wahlmöglichkeiten für Sparerinnen und Sparer. Laut einer Umfrage bevorzugen 58 Prozent der Erwerbstätigen eine lebenslange monatliche Rentenzahlung, während nur wenige auf höhere Auszahlungen mit begrenzter Laufzeit oder eine Einmalzahlung setzen. Besonders auch junge Menschen wünschen sich dauerhaft finanzielle Sicherheit im Alter. Versicherer heben sich mit der lebenslangen Rentenzahlung von anderen Anbietern ab, da sie das Langlebigkeitsrisiko absichern. Die DEVK bietet künftig flexible Auszahlungsmodelle, empfiehlt jedoch die lebenslange Rente als beste Lösung gegen Versorgungslücken. Die Reform soll langfristigen Vermögensaufbau stärken und den Lebensstandard im Alter sichern.
Im November setzt die Österreichische Krebshilfe mit der Loose Tie-Aktion erneut ein Zeichen für die Bedeutung der Prostatakrebs-Früherkennung. Beim Auftakt in einer Wiener Bar versammelten sich Unterstützer, Testimonials und Partner, um mit einer lockeren Krawatte auf das wichtige Thema aufmerksam zu machen. Der Abend bot neben einem unterhaltsamen Programm auch musikalische Highlights und unterstrich den Zusammenhalt aller Beteiligten. Ziel der Aktion ist es, Hemmschwellen abzubauen und mehr Männer zur Vorsorge zu motivieren. Weitere Veranstaltungen wie ein Kabarettabend und die Lange Nacht der Urologie sind geplant.
Musiklegende Bob Dylan hat Papst Leo XIV. im Vatikan persönlich getroffen. Die Begegnung fand im Rahmen von Dylans Konzerttournee in Rom statt. Über die Inhalte des Gesprächs wurde nichts bekannt. Ein veröffentlichtes Foto zeigt Dylan mit Kapuze und schwarzer Cap beim Treffen im Apostolischen Palast. Bereits im Sommer hatte der Papst den Musiker in einem Buchvorwort zitiert und auf Dylans Engagement für Frieden hingewiesen. Es ist nicht das erste Mal, dass Dylan einem Papst begegnet: Schon 1997 trat er bei einem Jugendtreffen mit Papst Johannes Paul II. in Bologna auf.
Blühwiesen auf Firmenarealen bieten nicht nur Insekten einen Lebensraum, sondern können auch zur Kohlenstoffbindung im Boden beitragen. Das Fraunhofer IEM hat gemeinsam mit WAGO und Feldwerk ein Simulationsmodell entwickelt, das die Wirkung solcher Flächen erstmals standortspezifisch bewertbar macht. Dabei werden Messdaten, Klimadaten und wissenschaftliche Erkenntnisse kombiniert, um die Entwicklung des organischen Kohlenstoffs im Boden langfristig zu simulieren. Das neue Werkzeug soll Unternehmen helfen, Nachhaltigkeitsmaßnahmen gezielter zu planen und deren Effektivität besser zu verstehen. Blühwiesen sind eine unkomplizierte Möglichkeit, ungenutzte Flächen ökologisch aufzuwerten und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Felix Dvorak, die österreichische Schauspiellegende, feierte am 4. November 2026 seinen 90. Geburtstag im Schreiberhaus in Wien. Zu diesem besonderen Anlass kamen zahlreiche prominente Gratulanten, darunter Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und viele Wegbegleiter. Der Abend war geprägt von Erinnerungen, Humor und der Feier eines außergewöhnlichen Lebenswerks. Dvorak, bekannt für seine Sprachparodien und seinen Einfluss auf die österreichische Kabarett- und Theaterlandschaft, hat über 150 Drehbücher verfasst und war Intendant an verschiedenen Theatern. Besonders emotional war die Feier im Kreise seiner Familie, einschließlich seiner beiden Töchter und Enkel. Die Laudatio von Leopold Huber und seinem Enkel Mathias würdigte Dvoraks künstlerischen Beitrag und seine Menschlichkeit, die für viele seiner Freunde und Kollegen von großer Bedeutung ist.
Die AGES warnt vor dem Spielzeug „Squishy Dumplings“, da alle 23 untersuchten Proben für Kinder ungeeignet sind. Die Produkte enthalten teils gefährliche Chemikalien wie Toluol und Benzol, die gesundheitsschädlich sein können. Zudem fehlen häufig wichtige Kennzeichnungen wie das CE-Zeichen oder Herstellerangaben. Die sogenannten Dumplings sind beliebte Anti-Stress-Spielzeuge mit flüssigen oder gelartigen Füllungen. Aufgrund der unklaren Materialzusammensetzung und der festgestellten Mängel rät die AGES zur Vorsicht beim Kauf und Gebrauch dieser Produkte.
In Villach und Klagenfurt trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von 48 österreichischen Pionierstädten, um sich über konkrete Maßnahmen zur Klimaneutralität auszutauschen. Im Fokus standen dabei innovative Lösungen, Erfahrungen aus bisherigen Projekten und die Entwicklung gemeinsamer Strategien für mehr Nachhaltigkeit und Lebensqualität in den Städten. Das Dialogforum ist Teil der Mission „Klimaneutrale Stadt“, die Städte bei der Umsetzung von Energie- und Mobilitätswende sowie Kreislaufwirtschaft unterstützt. Ziel ist es, durch Zusammenarbeit und Wissenstransfer den Weg zu klimaneutralen Städten in Österreich zu beschleunigen.
BILLA wurde bei den Austria’s Leading Companies Awards 2026 in Wien mit dem Inklusionspreis ausgezeichnet. Dies bestätigt das Engagement des Lebensmittelhändlers für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt. BILLA ist bereits mehrfach für seine Bemühungen in Niederösterreich geehrt worden und setzt nun auf nationaler Ebene ein Zeichen. Die Jury lobte die Integration von Inklusion in die Unternehmenskultur von BILLA, die über Einzelmaßnahmen hinausgeht. Das Unternehmen beschäftigt über 900 Menschen mit Behinderungen und erfüllt die gesetzliche Beschäftigungsquote. Zudem veranstaltet BILLA Inklusionswochen und bietet eine „Stille Stunde“ in seinen Märkten an, um reizempfindlichen Menschen ein besseres Einkaufserlebnis zu ermöglichen.
Nach jahrelanger Planung beginnt der Rückbau des Kupfermühlen-Wehrs an der Streu in Ostheim vor der Rhön. Damit wird eine wichtige Barriere im Fluss beseitigt, sodass Fische und andere Wasserlebewesen künftig ungehindert den Fluss passieren können. Das Vorhaben ist Teil des Modellprojekts „Fluss.Frei.Raum“, das klimaresiliente Bäche und Flüsse in Bayern schaffen will. Das Projekt bringt verschiedene Fachbereiche und lokale Akteure zusammen, um gemeinsam tragfähige Lösungen für naturnahe Gewässer zu finden. Ziel ist es, bis 2030 funktionslose Querbauwerke zu entfernen, die ökologische Vernetzung zu stärken und Erfahrungen für weitere Renaturierungsmaßnahmen zu sammeln.
Die ÖBB und die Diakonie haben die Kampagne „Herbert braucht einen Neuanfang“ ins Leben gerufen, um auf Obdachlosigkeit in Österreich aufmerksam zu machen. Im Mittelpunkt steht die fiktive Figur Herbert, die stellvertretend für viele obdachlose Menschen steht. Die Kampagne, die seit dem 3. November läuft, nutzt verschiedene Kanäle wie Social Media und digitale Werbemittel, um Bewusstsein zu schaffen und Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Diakonie bietet obdachlosen Menschen professionelle Beratung und Unterkunft in ihren Chancenhäusern, um ihnen zu einem selbstbestimmten Leben zu verhelfen. ÖBB CEO Andreas Matthä und Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser betonen die Wichtigkeit von Sicherheit und Unterstützung für einen Neuanfang.
Im Schuljahr 2025/26 besuchen knapp 9 Millionen Kinder und Jugendliche die allgemeinbildenden Schulen in Deutschland. Davon haben 84 Prozent die deutsche Staatsangehörigkeit, während 16 Prozent ausschließlich eine ausländische besitzen. Die Einschulungszahlen sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, 91 Prozent der Kinder wurden fristgemäß eingeschult. Bei den Abschlüssen zeigt sich ein deutlicher Unterschied je nach Staatsangehörigkeit. Während nur 5 Prozent der Abiturientinnen und Abiturienten keine deutsche Staatsangehörigkeit haben, liegt der Anteil bei denjenigen ohne Abschluss bei 35 Prozent. Lehrkräfte sind überwiegend weiblich, besonders an Grundschulen und in Teilzeit.
Zwei Edit-a-thons im Jahr 2026 setzen sich für mehr Sichtbarkeit von Frauen in Kunst und Kultur auf Wikipedia ein. In Zürich, Chur, Aarau und online arbeiteten zahlreiche Freiwillige daran, neue Artikel zu verfassen und bestehende Biografien auszubauen. Ein besonderes Highlight war der Einsatz von KI-Tools, die die Recherche unterstützten. Seit 2017 wurden durch das Netzwerk bereits über 1.000 Biografien von Frauen editiert oder neu angelegt. Ziel der Initiative ist es, mehr Chancengleichheit im digitalen Raum zu schaffen und weibliche Vorbilder dauerhaft im kollektiven Gedächtnis zu verankern.
Beim eHealth-Frühstück der Plattform für Digitale Gesundheit wurde die Bedeutung digitaler Lösungen für die Prävention und Früherkennung von Erkrankungen hervorgehoben. Insbesondere das Beispiel Lungenkrebs verdeutlichte den Handlungsbedarf: Über 5.500 Neuerkrankungen in Österreich jährlich, viele im fortgeschrittenen Stadium. Digitale Screening-Programme können die Überlebensrate signifikant erhöhen und Behandlungskosten senken. Es wurde betont, dass eine verbindliche Umsetzung von Strategien notwendig ist, um die digitale Gesundheitsversorgung effektiv zu integrieren. Die PDG skizzierte vier Schritte zur erfolgreichen Implementierung: Priorisieren, Pilotieren, Integrieren und Evaluieren. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik, Sozialversicherung, Medizin und Wirtschaft ist unerlässlich, um aus Strategien wirksame Programme zu entwickeln.
Bei der Graduierung in Bad Gleichenberg zeichnete die FH JOANNEUM fünf Absolvent:innen mit dem Hans-Werner-Frömmel-Award für ihre herausragenden beruflichen Leistungen aus. Florian Sereinigg erhielt den Ambassador Award für seine Karriere bei der KNAPP AG, während vier Absolventinnen für ihre Erfolge in Bildung, Management und Marketing prämiert wurden. Angelina Hochl überzeugte mit ihrer Bachelorarbeit über den Einsatz von Virtual Reality bei Menschen mit leichter Demenz und wurde mit dem ERgotherapieLEBEN Award ausgezeichnet. Insgesamt feierten 20 Ergotherapie-Absolvent:innen ihren Abschluss und innovative Forschungsansätze wurden gewürdigt.
Amazon hat den Sustainability Deep Tech Accelerator ins Leben gerufen, um innovative Unternehmen im Bereich Materialwissenschaften, Fertigung und Energiesysteme zu fördern. Ziel ist es, bahnbrechende Technologien zur Reduktion des CO₂-Ausstoßes und zur Stärkung von Lieferketten schneller in den Markt zu bringen. Der Accelerator richtet sich an Firmen, die Lösungen für nachhaltige Displays, Halbleiter, Batterien und Verpackungen entwickeln. Das Programm bündelt erstmals die Zusammenarbeit von Amazon Devices, AWS und Amazon Private Brands und bietet Teilnehmern die Chance, ihre Technologien direkt bei Amazon zu integrieren. Bewerbungen sind ab Januar 2027 möglich. Die Initiative unterstützt Amazons Ziel, bis 2040 klimaneutral zu werden.
Die Bucerius Law School verabschiedete Meinhard Weizmann nach zehn Jahren als Geschäftsführer mit einem emotionalen Fest. Zahlreiche Gäste aus Verwaltung, Lehre, Alumni und Studierendenschaft kamen auf dem Campus zusammen, um ihm für seine Verdienste zu danken. Die Feier war geprägt von persönlichen Reden, eigens komponierten Liedern und kreativen Geschenken. Weizmann hatte die Hochschule durch herausfordernde Zeiten wie die Pandemie geführt und digitale Innovationen vorangetrieben. Besonders hervorzuheben ist sein Engagement für die Menschen an der Hochschule, denen er stets mit Herz und Verantwortungsbewusstsein begegnete. Unter seiner Leitung konnte die Hochschule viele Erfolge feiern und neue Förderer gewinnen.
Der KlimaPlusBeitrag der Klima-Kollekte wurde mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2027 in der Kategorie Produkte ausgezeichnet. Die Jury würdigte, dass das Projekt Klimaschutz mit sozialer Verantwortung verbindet. Die Preisverleihung findet im Dezember 2026 in Düsseldorf statt. Der KlimaPlusBeitrag unterscheidet sich von klassischer CO2-Kompensation, indem die Einsparungen Ländern des Globalen Südens zugutekommen. Dort werden mit lokalen Partnern Projekte wie Biogasanlagen oder effiziente Kochherde umgesetzt. Die Initiative wird von mehreren kirchlichen Organisationen in Österreich und Deutschland getragen.
Die Flächennetzbetreiber Ost haben ihre aktuellen Netzausbaupläne vorgestellt. Diese basieren auf dem jüngsten Regionalszenario und bieten einen Überblick über die geplante Entwicklung der Stromnetzinfrastruktur in Ostdeutschland. Ziel ist es, die Stromnetze vorausschauend an die Anforderungen der Energiewende anzupassen. Im Fokus stehen die Integration erneuerbarer Energien, Versorgungssicherheit und der Ausbau nötiger Netzkapazitäten. Die Umsetzung der Pläne bleibt jedoch schwierig, da der Ausbau innerhalb der vorgegebenen Fristen als unrealistisch gilt. Weitere Verzahnung aller Netzebenen wird gefordert.
Seit zehn Jahren engagiert sich die Initiative fit4future von DAK-Gesundheit und fit4future foundation für die Gesundheitsförderung an Kitas und Schulen. Über 6.950 Einrichtungen und rund zwei Millionen Kinder und Jugendliche nahmen bereits teil. Die wissenschaftliche Begleitung zeigt: Kinder bewegen sich mehr und essen gesünder, wenn sie am Programm teilnehmen. Besonders in Kitas ist der Erfolg durch flexible Bildungspläne groß. fit4future setzt auf einen ganzheitlichen Ansatz mit Bewegung, Ernährung, psychischer Gesundheit und Suchtprävention. Auch Eltern werden aktiv eingebunden, was sich positiv auf das Verhalten der Kinder auswirkt. Nachhaltige Gesundheitsstrukturen werden in vielen Einrichtungen erfolgreich etabliert.
Das Land Niederösterreich setzt weiterhin auf die Zusammenarbeit mit Vietnam, um dem steigenden Bedarf an Pflegekräften zu begegnen. Derzeit arbeiten bereits 69 vietnamesische Pflegekräfte in Niederösterreich, die als wichtige Ergänzung zur heimischen Pflege betrachtet werden. Sie erfüllen dieselben hohen Standards wie österreichische Kollegen und werden gleich entlohnt. Künftig sollen weitere 110 Studierende aus Vietnam nach Niederösterreich kommen. Die Landesgesundheitsagentur legt dabei besonderen Wert auf Qualität, Integration und faire Bedingungen. Die internationale Kooperation gilt angesichts des demografischen Wandels als wichtiger Beitrag zur langfristigen Sicherung der Pflege.
Der neue WWF-Flüssereport zeigt, dass 77 Prozent der ökologisch wertvollen Flussstrecken in Österreich rechtlich nicht vor weiterem Ausbau durch Wasserkraft geschützt sind. Besonders betroffen sind Kärnten und Vorarlberg, aber auch in anderen Bundesländern besteht großer Handlungsbedarf. Viele dieser Flüsse haben Potenzial für Renaturierung und sind wichtige Lebensräume für bedrohte Fischarten. Der WWF kritisiert Defizite bei bestehenden Wasserkraftanlagen und fordert ein Ende der Förderung neuer Kleinwasserkraftwerke. Stattdessen sollen Mittel in ökologische Sanierungen und Renaturierungen fließen. Die Organisation empfiehlt zudem einen Wasserzins für Kraftwerksbetreiber, um den Gewässerschutz zu stärken.
Die FH Oberösterreich präsentiert mit REWWay eine neu gestaltete Online-Plattform, die Lehrmaterialien und interaktive Lernformate rund um nachhaltige Logistik und Binnenschifffahrt anbietet. Das Angebot richtet sich an Schulen, Hochschulen und Weiterbildungseinrichtungen und ist kostenlos verfügbar. Durch praxisnahe Inhalte und Workshops sollen insbesondere junge Menschen für klimafreundliche Transportlösungen sensibilisiert werden. Ein spezieller Lehrmittelfilter ermöglicht die gezielte Suche nach passenden Materialien. Im Fokus stehen Umweltschutz, nachhaltige Entwicklung und die Bedeutung der Donau als Wirtschafts- und Naturraum.
Eine Studie der Universität Klagenfurt hat die Einstellungen zum geplanten Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige in Österreich untersucht. Die Befragten erkennen zwar die Notwendigkeit eines Jugendschutzes, stellen jedoch die Wirksamkeit des Verbots und die technische Umsetzbarkeit, etwa bei der Altersverifizierung, infrage. Neben Risiken wie Gefahren für die psychische Gesundheit sehen viele auch Chancen durch Social Media, etwa für soziale Teilhabe. Die Mehrheit bevorzugt Alternativen wie Medienkompetenzförderung statt eines strikten Verbots. Die nicht repräsentative Studie wirft wichtige gesellschaftspolitische und medienpädagogische Fragen auf.
SPAR Österreich lädt Volksschulen zur Teilnahme am SPAR-Vielfaltspreis ein, um kreative Projektideen zu biologischer Vielfalt, Pflanzen, Bienen und Ernährung zu fördern. Nach der erfolgreichen ersten Ausschreibung im Schuljahr 2025/26, bei der 36 Einreichungen aus ganz Österreich bewertet wurden, wird der Wettbewerb fortgesetzt. Jede beste Einreichung pro Bundesland erhält ein Umsetzungsbudget von 1.000 Euro, und ein zusätzlicher Workshop mit Sternekoch Paul Ivić wird vergeben. Die Einreichungen sind bis zum 15. Januar 2027 möglich und richten sich insbesondere an die 2., 3. und 4. Schulstufe. SPAR stellt zudem umfangreiche Materialien zur Verfügung, um Schulen bei der Entwicklung ihrer Projekte zu unterstützen.
Die TEDAI Vienna 2026, die vom 3. bis 5. November in der Wiener Hofburg stattfand, versammelte 1.300 Teilnehmende aus über 50 Ländern, um über Künstliche Intelligenz zu diskutieren. Die Konferenz bot über 20 TED Talks sowie zahlreiche Discovery Sessions. Höhepunkte waren emotionale Vorträge, darunter der von der klinischen Psychologin Kauna Ibrahim Malgwi, die die Herausforderungen der KI-Entwicklung thematisierte. Die Veranstaltung endete mit der Ankündigung, dass die nächste Konferenz 2027 unter dem neuen Namen UNSOLVED stattfinden wird, die sich auf ungelöste Probleme der KI konzentrieren wird. Alina Nikolaou, die Organisatorin, betonte die Wichtigkeit dieser Themen für die Zukunft der Forschung und Gesellschaft.
Das erste Salzburger Intensivpflege-Symposium hat eine Plattform für fachlichen Austausch und interprofessionelle Zusammenarbeit geschaffen. Die Veranstaltung behandelte aktuelle Entwicklungen in der Intensivpflege mit hochkarätigen Vorträgen und praxisnahen Einblicken. Schwerpunkte waren die Weiterentwicklung des pflegerischen Berufsbildes, PatientInnensicherheit und die Herausforderungen im Umgang mit Delir und Demenz. Auch die Bedeutung einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit im Behandlungsteam wurde hervorgehoben. Die Beiträge verdeutlichten, dass moderne Intensivpflege weit über fachliche Expertise hinausgeht und ein starkes Miteinander sowie Verantwortungsbewusstsein erfordert. Das Symposium setzte ein Zeichen für die zukunftsorientierte Gestaltung der Intensivpflege und betonte die Notwendigkeit kontinuierlicher Fortbildung und aktiver Mitgestaltung neuer Entwicklungen.
Die NASA bereitet den nächsten Nachschubflug zur Internationalen Raumstation (ISS) vor. Ein Cygnus XL-Raumschiff von Northrop Grumman soll im November mit einer SpaceX Falcon 9-Rakete vom Cape Canaveral starten und wichtige Versorgungsgüter sowie wissenschaftliche Experimente an Bord haben. Zu den transportierten Experimenten zählen unter anderem neue Ansätze zur Krebsforschung und zur Behandlung von Muskelschwund. Die Mission unterstreicht die Bedeutung der ISS als Labor für bahnbrechende Forschung und als Testumgebung für zukünftige Weltraummissionen. US-Medien können sich zur Berichterstattung akkreditieren.
Greenpeace fordert vor der COP31 in Antalya dringende Maßnahmen gegen den beschleunigten Verlust von Eisschilden. Zwei neue UN-Berichte warnen, dass das Abschmelzen von Gletschern, Permafrost und Meereis durch die globale Erwärmung unumkehrbare Schäden verursachen könnte, wenn das 1,5°C-Ziel des Pariser Abkommens überschritten wird. Die Berichte zeigen, wie steigende Meeresspiegel, Wasserknappheit und Naturkatastrophen bereits heute Menschen weltweit betreffen. Greenpeace verlangt eine rasche Abkehr von fossilen Energien, mehr Klimafinanzierung und die Umsetzung internationaler Anpassungsziele, um die schlimmsten Folgen für Umwelt und Gesellschaft zu verhindern.
Die #MedSafetyWeek 2026 steht unter dem Motto, Nebenwirkungen von Arzneimitteln nicht zu ignorieren, sondern aktiv zu melden. AGES und das BASG unterstützen die internationale Initiative, um die Sicherheit von Medikamenten weiter zu verbessern. Viele Nebenwirkungen werden bislang nicht gemeldet, was die Erkennung seltener Risiken erschwert. Meldungen können einfach online eingereicht werden und werden vertraulich behandelt. Die Auswertung erfolgt europaweit, um neue Risiken frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls Maßnahmen zu setzen. Die Kampagne findet vom 2. bis 8. November statt und wird von über 130 Organisationen weltweit getragen.
Die Überarbeitung des katholischen Messbuchs im deutschen Sprachraum tritt in eine neue Phase ein. Nach der Erstellung neuer Inhalte beginnt nun eine moderate Revision bestehender Texte, bei der Expertinnen und Experten bis Juni 2027 Änderungsvorschläge einreichen können. Ziel ist es, die Texte behutsam anzupassen, ohne sie komplett neu zu übersetzen. Ab 2027 wird das revidierte Messbuch in rund 50 österreichischen Pfarren und Ordensgemeinschaften erprobt. Der gesamte Prozess erfolgt in drei Stufen und wird von internationalen Arbeitsgruppen begleitet. Nach Abschluss der Erprobung entscheiden die Bischöfe über die endgültige Fassung.
Die BILLA PLUS Märkte in Wals, Bischofshofen und Saalfelden haben sich an einer von der Volkshilfe organisierten Sammelaktion beteiligt. Spendenwillige Kunden konnten Produkte des täglichen Bedarfs erwerben und spenden. Insgesamt wurden rund 90 Einkaufswagen mit Lebensmitteln gesammelt, die der Tafel Flachgau, der Laube und dem SOMA Salzburg zugutekamen. BILLA Vertriebsleiter Ernst Weissenbacher betonte die Wichtigkeit solcher Initiativen zur Unterstützung von Menschen in Not. Die Aktion zielt darauf ab, das Bewusstsein für Armut zu schärfen und auf die individuellen Geschichten der Betroffenen aufmerksam zu machen, um Verständnis und Unterstützung zu fördern.
Die Johannes Kepler Universität Linz gründet mit Unterstützung des Landes Oberösterreich das neue RISC European College in Hagenberg. Ziel ist es, internationale Talente in mathematisch fundierter Künstlicher Intelligenz auszubilden und langfristig für die Region zu gewinnen. Das College verknüpft symbolisches Rechnen mit Machine Learning und setzt auf eine enge Verbindung von Forschung und Industrie. Das zweijährige englischsprachige Masterprogramm richtet sich an Absolventinnen und Absolventen der Mathematik und Informatik. Neben technischer Ausbildung stehen auch europäische Werte und gesellschaftliche Verantwortung im Fokus. Bereits im Herbst starten die ersten Stipendiaten.
Männer sind im Straßenverkehr deutlich häufiger und schwerer von Unfällen betroffen als Frauen. Im Jahr 2025 lag der Männeranteil unter den Verunglückten bei 58,2 Prozent, bei den Getöteten sogar bei 73,6 Prozent. Besonders gefährdet sind junge Männer zwischen 15 und 20 Jahren, die wesentlich häufiger verunglücken als gleichaltrige Frauen. Die Hauptursachen für die Unfälle liegen oft bei nicht angepasster Geschwindigkeit sowie Alkohol- und Drogenkonsum. Männer sind zudem häufiger als Frauen die Hauptverursacher von Unfällen, insbesondere auf Motorrädern und Motorrollern. Das Risiko für Männer, im Straßenverkehr zu verunglücken, ist insgesamt deutlich höher.
Henkel und die BILLA Stiftung Blühendes Österreich engagieren sich künftig gemeinsam für den Erhalt der Streuobstwiesen im Naturpark Jauerling-Wachau. Im Rahmen des Projekts „Jauerlinger Saftladen“ sammeln Schüler:innen Äpfel von den Wiesen, die zu naturtrübem Apfelsaft verarbeitet werden. Das Projekt verbindet Umweltbildung mit aktivem Naturschutz und bietet Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Neben der Fortführung des Umweltbildungsangebots werden nun auch gezielte Maßnahmen zur Pflege und Revitalisierung der Streuobstwiesen umgesetzt. Dazu gehören Pflanzaktionen und die Einbindung der Kinder in kreative Wettbewerbe, um das Bewusstsein für Biodiversität zu stärken.
Greenpeace-Aktivisten haben im südlichen Teil der Nordsee, dem am stärksten befischten Meeresschutzgebiet Großbritanniens, riesige Felsbrocken auf dem Meeresboden platziert. Diese sollen eine Barriere gegen die zerstörerische Schleppnetzfischerei bilden und so 116 Quadratkilometer vor der englischen Ostküste schützen. Laut Greenpeace-Analyse wurde in diesem Gebiet allein 2025 über 37.000 Stunden mit Grundschleppnetzen gefischt. Trotz des Status als Meeresschutzgebiet gibt es dort kaum Einschränkungen für industrielle Fischerei, wodurch Schweinswale und andere Meerestiere gefährdet sind. Greenpeace fordert strengere Schutzmaßnahmen und ein weltweites Netzwerk von Meeresschutzgebieten, um die Ozeane langfristig zu erhalten.
Oliver Vitouch, langjähriger Rektor der Universität Klagenfurt, übernimmt ab Oktober 2027 die Leitung der renommierten mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Die mdw zählt zu den international führenden Kunstuniversitäten und bietet ein breites Studienangebot von Musik über Schauspiel bis Film. Vitouch bringt umfassende wissenschaftliche und künstlerische Erfahrung mit und war unter anderem Präsident der Österreichischen Universitätenkonferenz. Die Universität Klagenfurt gratuliert ihm herzlich zu seiner neuen, verantwortungsvollen Aufgabe.
Der Universitätslehrgang „Basales und mittleres Pflegemanagement“ ist in Klagenfurt in die zweite Runde gestartet. 19 Teilnehmer aus Kärntner Gesundheitsorganisationen nehmen an dem zweisemestrigen Programm teil, das gemeinsam von der Universität Klagenfurt und dem KABEG Bildungscampus entwickelt wurde. Ziel ist es, Führungskräfte in der Pflege auf aktuelle Herausforderungen wie Digitalisierung und demografischen Wandel vorzubereiten. Im Fokus stehen neben Management-Know-how auch die Entwicklung von Sozialkompetenzen und die Reflexion der eigenen Führungsrolle. Der Lehrgang fördert den Austausch zwischen verschiedenen Einrichtungen und stärkt so die regionale Vernetzung im Gesundheitswesen. Absolventen können ihre Qualifikation im weiterführenden MBA-Programm vertiefen.
Ein EU-Projekt setzt auf Künstliche Intelligenz, um die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem Bauchspeicheldrüsenkrebs zu steigern. Mithilfe von Smartwatches und Apps werden Gesundheitsdaten wie Schmerzempfinden, Ernährung und Aktivität automatisch erfasst. Die gewonnenen Daten ermöglichen personalisierte Behandlungspläne, die Ärzten und Erkrankten helfen, Symptome gezielt zu lindern. Ein Schwerpunkt liegt auf der individuellen Sporttherapie, die durch KI-Modelle gesteuert wird. In einer klinischen Studie wird untersucht, wie sich diese digitalen Lösungen auf Lebensqualität, Kosten und Chancengleichheit auswirken. Das Projekt wird von der EU finanziert und vereint Partner aus ganz Europa.
Das innovative Programm HerzMobil Steiermark der KAGes wurde mit dem SALUS-Award ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt das besondere Engagement für Herzpatienten in der Steiermark und hebt die Bedeutung digital unterstützter Gesundheitsversorgung hervor. HerzMobil bietet Patientinnen und Patienten eine moderne Betreuung, die auf Telemedizin und enger Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pflegepersonal basiert. Der Erfolg des Programms unterstreicht die Vorreiterrolle der Steiermark im Bereich digitaler Gesundheitslösungen.
Die Umweltschutzorganisation WWF und die bekannte Ozeanforscherin Sylvia Earle haben die Straße von Sizilien und das tunesische Plateau als neuen "Hope-Spot" ausgezeichnet. Damit wird die Bedeutung dieser artenreichen Meeresregion für gesunde Ozeane hervorgehoben und die internationale Zusammenarbeit für ihren Schutz gestärkt. Das Gebiet beherbergt zahlreiche bedrohte Arten wie Wale, Haie und Schildkröten und ist ein wichtiger Knotenpunkt zwischen Europa und Nordafrika. Nun wird auf politischen Willen gesetzt, um konkrete Maßnahmen für den dauerhaften Schutz und die nachhaltige Nutzung der Region umzusetzen.
In Dresden startet ein innovatives Wärmeprojekt: SachsenEnergie und die Stadtentwässerung Dresden planen den Bau einer Großwärmepumpe an der Kläranlage Kaditz. Ab 2033 soll die Anlage aus gereinigtem Abwasser Wärme gewinnen und ins zentrale Fernwärmenetz einspeisen. Damit könnten rund 5,7 Prozent des Dresdner Fernwärmebedarfs gedeckt und jährlich über 12.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Die neue Technologie nutzt das Potenzial von Millionen Kubikmetern Abwasser und versorgt künftig bis zu 4.800 Haushalte. Das Projekt ist Teil einer umfassenden Transformation der Fernwärmeversorgung in Dresden, die verstärkt auf erneuerbare Energien und innovative Lösungen setzt.
Missio Österreich lädt zur EMIL-Gala 2026 ein, bei der vier missionarische Persönlichkeiten ausgezeichnet werden. Die Veranstaltung findet am 5. November 2026 im ARIANA Eventcenter in Wien statt. Zu den Preisträgern gehören Pater Alois Ortner, der sich seit Jahrzehnten auf den Philippinen für Bildung und Infrastruktur engagiert, sowie Pater George Elsbett, der in Wien eine lebendige Glaubensgemeinschaft aufgebaut hat. Dr. Alfred und Elisabeth Berghammer werden für ihre Unterstützung bei der Ausbildung junger Priester in Afrika geehrt, während Schwester Annie Chiluba für ihren unermüdlichen Einsatz für benachteiligte Menschen in Sambia ausgezeichnet wird. Missio Österreich setzt sich seit 1922 für die Stärkung der Weltkirche ein.
Die Bucerius Law School führt ein neues Pflichtmodul ein, das Studierenden bereits im ersten Studienjahr umfassende Kompetenzen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz vermittelt. Ziel ist es, den praktischen Einsatz juristischer KI-Systeme mit kritischer Reflexion und Systemverständnis zu verbinden. Die Studierenden erhalten Zugang zu führenden Legal-Tech-Anwendungen und profitieren von Workshops und Praxiserfahrung durch strategische Partner. Mit dem neuen Modul „Digital Literacy“ reagiert die Hochschule auf den Wandel des Rechtsmarkts und setzt Empfehlungen des Wissenschaftsrats um. Ein geplanter Bachelorstudiengang ab 2027 soll zusätzlich Digitalisierung, KI und Praxisanteile stärker in die juristische Ausbildung integrieren.
Immer mehr Menschen in Deutschland kennen die App auf Rezept: 56 Prozent haben bereits davon gehört, jeder Fünfte hat eine solche digitale Gesundheitsanwendung verschrieben bekommen. Besonders bei langen Wartezeiten auf Arzttermine greifen viele auf diese Apps zurück, um die Zeit sinnvoll zu überbrücken. Dennoch wünschen sich fast die Hälfte der Befragten mehr Informationen von Ärzten und Therapeuten. Während Patienten grundsätzlich offen sind, verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage der App-Anbieter, die unter unsicheren Rahmenbedingungen leiden. Dennoch planen viele, ihr Angebot weiter auszubauen.
Viele Stadtgärtner setzen auf naturnahe Gestaltung und erwarten damit einen schadstofffreien Lebensraum für Pflanzen und Insekten. Doch eine Untersuchung von Frankfurter Gärten zeigt, dass selbst bewusst ausgewählte Materialien wie Rindenmulch, Teichfolien oder Gartenschläuche oft unerwartete Schadstoffquellen darstellen und so die Umwelt belasten können. Besonders problematisch sind Produkte, die mit umweltfreundlichen Versprechen werben, aber tatsächlich Schadstoffe enthalten. Die Studie empfiehlt, beim Kauf auf Siegel und Produktinformationen zu achten und Gartenmaterialien kritisch zu hinterfragen, um die ökologische Qualität des eigenen Gartens nachhaltig zu verbessern.
Die Zollfahndung in Niederösterreich hat nach monatelangen Ermittlungen mehr als 6,6 Millionen geschmuggelte Zigaretten sichergestellt. Bei zwei koordinierten Einsätzen wurden sieben Tatverdächtige festgenommen. Der durch den Schmuggel verursachte Abgabenschaden beläuft sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Bereits im Februar 2026 war eine erste große Menge Tabakwaren aus dem Balkan sichergestellt worden. Die Ermittlungen führten zu weiteren Beschlagnahmungen und Hausdurchsuchungen an mehreren Standorten. Den Tatverdächtigen drohen hohe Geld- und Freiheitsstrafen. Die Ermittlungen laufen weiter.
Die dm drogerie markt GmbH und Procter & Gamble (P&G) haben eine österreichweite Spendenaktion ins Leben gerufen, um die Bildungsangebote der youngCaritas Österreich zu unterstützen. Für jedes verkaufte Aktionsprodukt spendete P&G 5 Cent, was zu einer Gesamtsumme von 20.000 Euro führte. Diese Mittel fließen in Workshops, die sich mit Toleranz und Demokratie beschäftigen und junge Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung stärken. Die Initiative zeigt, wie durch gemeinsames Engagement und kleine Beiträge gesellschaftlicher Zusammenhalt gefördert werden kann. Die Workshops zielen darauf ab, demokratische Werte zu vermitteln und Vorurteile abzubauen, um ein respektvolles Miteinander zu fördern. Vertreter von dm und P&G äußerten sich positiv über die hohe Beteiligung der Kunden und die Bedeutung der Unterstützung für junge Menschen in Österreich.
Die TUI Care Foundation hat gemeinsam mit ARCHELON ein neues einjähriges Schutzprojekt für die bedrohte Unechte Karettschildkröte auf Kreta gestartet. Ziel ist es, die Niststrände in Rethymno und Chania zu schützen und gleichzeitig die lokale Wirtschaft zu unterstützen. Das Projekt umfasst die Überwachung und den Schutz von Nester auf 24 Kilometern Strand sowie die Einführung schildkrötenfreundlicher Standards bei Küstenbetrieben. Zudem werden Umweltbildungsangebote für rund 20.000 Urlaubsgäste und Einheimische bereitgestellt. Diese Initiative ist Teil des TUI Turtle Aid Programmes und zielt darauf ab, den Naturschutz mit touristischen Aktivitäten zu verbinden und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren vor Ort zu stärken.
Die österreichweite Spendenaktion von dm drogerie markt und Henkel hat 20.000 Euro für die Geschwistercamps von Wunderwege gesammelt. Diese Initiative unterstützt Kinder und Jugendliche, deren Geschwister schwer erkrankt sind, und bietet ihnen therapeutische sowie erlebnispädagogische Angebote. Die Aktion lief vom 12. August bis 9. September 2026, wobei Henkel für jedes verkaufte Produkt der Marke Fa in den dm Märkten und online spendete. Christian Freischlager von dm betont die Wichtigkeit, Geschwister erkrankter Kinder in ihrem Alltag zu unterstützen. Die Spende ermöglicht es Wunderwege, diesen Kindern einen geschützten Raum zu bieten und ihnen besondere Erlebnisse zu schenken. Judith Raunig von Wunderwege hebt den Wert der Unterstützung hervor und bedankt sich bei dm, Henkel und den Kunden.
Die Universität Innsbruck ist nun Mitglied des European Laboratory for Learning and Intelligent Systems (ELLIS), einem Netzwerk für Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen. Unter der Leitung von Justus Piater wird die neue ELLIS Unit Innsbruck die KI-Forschung im Westen Österreichs stärken und die Zusammenarbeit mit führenden Forschungszentren in Europa fördern. Innsbruck ist nach Linz, Wien und Graz der vierte ELLIS-Standort in Österreich. Die Unit fokussiert sich auf KI-Systeme, die die Prinzipien der realen Welt verstehen und in verschiedenen Disziplinen, insbesondere in Wissenschaft, Medizin und Technik, anwendbar sind. Die Aufnahme in das ELLIS-Netzwerk wird als bedeutende Auszeichnung für die Innsbrucker Forschung angesehen und bietet neue Möglichkeiten für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Die ISPA hat ihre Informationsbroschüre zum digitalen Nachlass neu aufgelegt. Sie erklärt, wie Nutzer ihre Online-Daten, Konten und Abos für den Ernstfall dokumentieren und verwalten sollten, um Angehörige zu entlasten und Kostenfallen zu vermeiden. Die Broschüre bietet praktische Tipps, etwa das Führen einer aktuellen Liste aller genutzten Dienste und die Nutzung von Passwortmanagern. Auch wird empfohlen, eine Vertrauensperson für die Verwaltung der digitalen Hinterlassenschaften festzulegen. Die Broschüre kann kostenlos heruntergeladen oder bestellt werden und richtet sich an alle, die ihre digitale Vorsorge regeln möchten.
Der Erzbischof von Vilnius, Gintaras Linas Grusas, wurde erneut zum Präsidenten des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) gewählt. Die Wahl erfolgte auf der erstmals in Salzburg tagenden CCEE-Vollversammlung. Neue Vizepräsidenten sind Eamon Martin aus Irland und Drazen Kutlesa aus Kroatien. Der CCEE vereint die Präsidenten der katholischen Bischofskonferenzen aus 45 europäischen Ländern und fördert die Zusammenarbeit zu gesellschaftlichen, kulturellen und spirituellen Themen. Besonders im Fokus stehen Migration, Medien, Ökumene und soziale Fragen. Der Rat wurde 1971 gegründet und arbeitet eng mit anderen Kirchen zusammen.
Im März 2027 verwandelt sich das Congress Centrum Alpbach in eine Lernstätte für angehende Eventmanager. Der dreitägige Basiskurs vermittelt praxisnahes Wissen, wie aus einer einfachen Idee ein erfolgreiches Event entsteht und welchen Einfluss Veranstaltungen auf den Tourismus haben. Die Teilnehmer lernen alles von der Konzeptentwicklung über Marketing und Technik bis zur Organisation und Budgetierung. Besonders angesprochen sind Mitarbeiter aus Tourismus, Hotellerie und Veranstaltungsbranche sowie Quereinsteiger, die professionelle Events in Tirol planen möchten.
Der Smart School Wettbewerb 2027 des Digitalverbands Bitkom startet und sucht erneut Deutschlands digitale Vorreiterschulen. Im Fokus steht dieses Jahr die Chancengerechtigkeit durch Digitalisierung: Ziel ist es, Schulen auszuzeichnen, die digitale Technologien gezielt für bessere Unterrichtsangebote und individuelle Förderung einsetzen. Teilnehmen können Schulen aus ganz Deutschland bis zum 14. Februar 2027. Die Auszeichnungen werden von einer Fachjury vergeben und im Rahmen der Bitkom-Bildungskonferenz verliehen. Bereits 148 Schulen sind Teil des Netzwerks und profitieren vom regelmäßigen Austausch.
Die Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung (ÄGGF) klärt mit dem Projekt „Kein Schluck - kein Risiko“ Kinder und Jugendliche in Schulen über die Gefahren von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft auf. Ziel ist es, die Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD) zu verhindern, eine häufige, aber vermeidbare Entwicklungsstörung. Für dieses Engagement wurde die Initiative mit dem Anerkennungspreis des HanseMerkur Preises für Kinderschutz ausgezeichnet. Ein eigens produzierter Film zur Preisverleihung zeigt, wie das Team der ÄGGF junge Menschen für das wichtige Thema sensibilisiert.
Eine neue Studie zeigt, dass Ranger in internationalen Naturschutzstrategien kaum berücksichtigt werden. Obwohl sie mehr als die Hälfte der Beschäftigten in Schutzgebieten ausmachen, werden sie in wichtigen politischen Dokumenten und Biodiversitätsplänen selten erwähnt. Diese Vernachlässigung könnte die Umsetzung des 30x30-Ziels, 30 Prozent der Erde bis 2030 unter Schutz zu stellen, massiv gefährden. Schätzungen zufolge fehlen rund zwei Drittel der benötigten Ranger, da die Arbeitsbedingungen hart und die Wertschätzung gering sind. Der WWF fordert daher, die Rolle der Ranger offiziell anzuerkennen und besser zu finanzieren, um die globalen Naturschutzziele tatsächlich erreichen zu können.
Die Veterinärmedizinische Universität Wien eröffnet eine Außenstelle an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein, um Forschung, Ausbildung und tierärztliche Praxis enger zu verknüpfen. Ziel ist es, die tierärztliche Versorgung im ländlichen Raum langfristig zu sichern und innovative Lösungen für die Nutztierhaltung zu entwickeln. Durch die Kooperation profitieren Studierende von praxisnaher Ausbildung und frühem Kontakt mit der Großtiermedizin. Die Partnerschaft stärkt das Kompetenznetzwerk für Tiergesundheit in Österreich und setzt einen wichtigen Impuls für die Zukunft der steirischen Landwirtschaft.
GASAG Solution Plus setzt mit dem Projekt „Hey Charlottenburg“ neue Maßstäbe für nachhaltige Wärmeversorgung in Ballungsräumen. Im Fokus steht die Nutzung von Dachflächen, die als Schlüssel für die urbane Wärmewende dienen sollen. Durch die Kombination verschiedener Technologien werden individuelle Lösungen geschaffen, die sich an die Gegebenheiten vor Ort anpassen. Das Projekt markiert einen wichtigen Meilenstein für das Quartier Charlottenburg in Berlin. Ziel ist es, innovative Wärmepumpen-Konzepte zu etablieren und damit einen Beitrag zur klimafreundlichen Stadtentwicklung zu leisten.
Der P&G MINT Award feiert sein 20-jähriges Jubiläum und zeichnet auf der MINT-Messe in Hessen drei herausragende Schulprojekte aus. Die Gewinnerteams aus Dreieich, Gelnhausen und Dillenburg überzeugten mit innovativen Ideen wie einer experimentellen Weltreise, einem Outdoor-Escape-Game und einem intelligenten Gewächshaus. Sie erhalten insgesamt 6.000 Euro Preisgeld zur Weiterentwicklung ihrer Projekte. Ein Sonderpreis ging an ein inklusives Projekt der Carl-Strehl-Schule. Ziel des Awards ist es, junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und Talente zu fördern. P&G engagiert sich seit Jahren für die Förderung von MINT-Kompetenzen und Chancengleichheit.
Die BKS Bank unterstützt mit ihrer "Du & Wir-Stiftung" die Hospizarbeit der Caritas in Kärnten und der Steiermark. Ziel ist es, Sterbenden und ihren Angehörigen eine würdevolle und einfühlsame Begleitung am Lebensende zu ermöglichen. Die Stiftung finanziert unter anderem die Schaffung von Hospizzimmern sowie die Ausbildung von Pflegekräften in Palliativ- und Hospizbetreuung. Mit dieser Initiative sollen persönliche Abschiede in geschütztem Rahmen weiterhin möglich bleiben. Die Caritas betont die Bedeutung solcher Angebote für Betroffene und dankt der BKS Bank für ihr Engagement, insbesondere angesichts der Herausforderungen im Pflegebereich.
Vier neue "STORY TIME"-Dokumentationen bei KiKA zeigen eindrucksvoll, wie Kinder weltweit von den Folgen des Klimawandels betroffen sind. Die Filme begleiten junge Menschen aus Nepal, Tuvalu, Albanien und Mali, die durch Naturkatastrophen wie schmelzende Gletscher, steigende Meeresspiegel, Waldbrände und Wasserknappheit gezwungen werden, ihr Leben neu zu ordnen. Die Dokus thematisieren den Verlust der Heimat, Herausforderungen des Alltags und die Bedeutung von Bildung sowie Zusammenhalt. Im Mittelpunkt stehen die persönlichen Erfahrungen und die Widerstandskraft der Kinder angesichts großer Veränderungen. Die Premieren sind ab 30. Oktober auf kika.de und in der KiKA-App verfügbar.
Die MedSafetyWeek 2026 macht auf die entscheidende Rolle von Nebenwirkungsmeldungen bei Medikamenten aufmerksam. Auch nach der Zulassung werden Arzneimittel laufend überwacht. Verdachtsmeldungen von Patientinnen und Patienten helfen dabei, neue Risiken zu erkennen und die Anwendung sicherer zu gestalten. Meldungen werden vom Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen geprüft und an die Europäische Arzneimittelagentur weitergeleitet. Neue Erkenntnisse können zu Anpassungen bei Packungsbeilagen oder Anwendungsempfehlungen führen. Über das Online-Meldeportal können Nebenwirkungen jederzeit gemeldet werden.
Die Ringstraße an der Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf heißt ab sofort Paul-Gauselmann-Ring. Mit dieser Umbenennung würdigt die Stadt das Lebenswerk des kürzlich verstorbenen Unternehmers und Gründers der Merkur Group, Paul Gauselmann. Sein Name steht für internationalen wirtschaftlichen Erfolg sowie gesellschaftliches Engagement. Die enge Verbindung zwischen der Merkur Group und der Düsseldorfer Arena besteht seit Jahren. Die Partnerschaft umfasst nicht nur das Namensrecht, sondern auch eine starke Präsenz in der lokalen Sport- und Kulturlandschaft. Die Ehrung soll Gauselmanns Wirken für kommende Generationen sichtbar machen.
An der FHWien der WKW hat erstmals ein Jahrgang das duale Bachelorstudium Tourismus-Management abgeschlossen. Die Absolventinnen und Absolventen feierten ihre Sponsion in der Wiener Börse und bringen neben dem akademischen Abschluss bereits zwei Jahre Berufserfahrung mit. Das duale Modell kombiniert Hochschulwissen mit bezahlter Praxis in rund 60 Partnerunternehmen, darunter Hotels und Eventfirmen. Studierende verbringen ab dem dritten Semester die Hälfte der Woche im Unternehmen und erhalten dafür ein Gehalt. Die FH sieht das Projekt als Meilenstein und betont die enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. Die nächste Bewerbungsphase startet im Jänner 2027.
Eine neue Studie der Ruhr-Universität Bochum zeigt, dass Bürgerinnen und Bürger bisher kaum in die Entwicklung von Bioökonomiestrategien in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auf EU-Ebene eingebunden sind. Stattdessen dominieren organisierte Interessen, Fachleute und Institutionen die Entscheidungsprozesse. Die Forschenden empfehlen, Bürgerbeteiligung frühzeitig und mit klaren Strukturen in politische Prozesse einzubinden. Nur so können die vielfältigen Interessen rund um Bioökonomie – etwa zwischen Energiegewinnung, Nahrungsmittelproduktion und Naturschutz – angemessen berücksichtigt werden.
Eine neue Studie des UFZ mit Beteiligung des AWI zeigt, dass der Klimawandel Hochwasserspitzen nach Starkregenereignissen wie Sturm Boris 2024 deutlich mehr verstärkt als die Niederschläge selbst. Trotz nur 6 bis 9 Prozent mehr Regen durch den Klimawandel waren die Hochwasserspitzen im Mittel um 14 bis 22 Prozent höher. Die Forschenden kombinierten verschiedene Klima- und Hydrologiemodelle und fanden übereinstimmend, dass reine Niederschlagsanalysen die Hochwassergefahr unterschätzen. Für künftige Risikobewertungen und Hochwasserschutzmaßnahmen ist es daher wichtig, die gesamte Wirkungskette vom Wetterereignis bis zum Abfluss zu berücksichtigen.
Die Harvard Law School hat Österreichs Ansatz zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung untersucht und Empfehlungen zur Verbesserung der karitativen Lebensmittelweitergabe gegeben. Der "Global Food Donation Policy Atlas" fordert unter anderem steuerliche Anreize, Klärungen zu Haftungsfragen und eine bessere Koordination zwischen den Akteuren der Lebensmittelrettung. Die Tafel Österreich begrüßt die Empfehlungen, sieht jedoch noch viel Potenzial für Verbesserungen. Insbesondere bei Haftungsschutz und der Schaffung klarer Leitlinien gibt es Handlungsbedarf. Österreich hat bereits Schritte unternommen, um die Lebensmittelspenden zu fördern, benötigt jedoch eine nachhaltige politische Unterstützung, um die gesetzten EU-Ziele bis 2030 zu erreichen, insbesondere für die 420.000 Menschen, die unter schwerer Ernährungsarmut leiden.
Die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) setzt auf Nachhaltigkeit bei Narkosen: Durch das Recycling von Narkosegasen wie Sevofluran konnten 2025 fast 27 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden. Besonders aktiv sind die Standorte des LKH Oststeiermark, die den Großteil der recycelten Gase beisteuern. Neben dem Recycling wird der Verbrauch von Narkosegasen gesenkt und – wo medizinisch sinnvoll – auf intravenöse Narkosen umgestellt. Diese Maßnahmen reduzieren nicht nur Treibhausgasemissionen, sondern auch den Stromverbrauch der Absauganlagen, was die Ökobilanz weiter verbessert.
Die Pharmaindustrie hat im Jahr 2025 insgesamt 234 Millionen Franken an das Schweizer Gesundheitswesen ausgezahlt. Obwohl die Summe leicht unter dem Vorjahreswert liegt, bleibt der Betrag hoch. Die direkten Zahlungen an Ärzte, Spitäler und Fachgesellschaften sind nahezu konstant geblieben. AstraZeneca ist erneut Spitzenreiter bei den Auszahlungen, gefolgt von Novartis und Roche. Die Plattform Pharmagelder.ch ermöglicht es, die Empfänger von Zahlungen transparent nachzuvollziehen und soll Interessenkonflikte im Gesundheitswesen aufzeigen.
65 Jahre nach dem Anwerbeabkommen mit der Türkei leben rund 2,6 Millionen Menschen mit türkischer Einwanderungsgeschichte in Deutschland. Davon sind 1,5 Millionen selbst eingewandert, 1,2 Millionen wurden bereits hier geboren. Besonders viele Familien kamen in den 1970er und 80er Jahren nach, inzwischen ist fast die Hälfte der Betroffenen deutsche Staatsbürger. Menschen mit türkischer Einwanderungsgeschichte stellen die größte Herkunftsgruppe unter den Eingewanderten. Sie sind vor allem in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern und Hessen zu Hause und häufig in Reinigungs-, Textil- und Metallberufen tätig. Das Durchschnittsalter liegt bei 42 Jahren.
Der neue UN-Bericht warnt: Die Fähigkeit der Ozeane, CO2 und Wärme aufzunehmen, ist durch den Klimawandel bedroht. Aktuell schlucken die Weltmeere rund ein Drittel der menschengemachten CO2-Emissionen und fast 90 Prozent der überschüssigen Wärme, doch diese wichtige Klimafunktion nimmt bereits ab. Der Bericht fordert mehr Investitionen in Ozeanbeobachtung und internationale Zusammenarbeit, um die Prozesse besser zu verstehen. Technologien zur Unterstützung der Ozeane können Emissionssenkungen nicht ersetzen. Besonders für Küstenstaaten und Inseln ist gerechter Zugang zu Geld, Technik und Wissen entscheidend.
In der Wiener Hofburg wurden anlässlich des Nationalfeiertags vier Persönlichkeiten für ihr außergewöhnliches Engagement im evangelischen Bereich ausgezeichnet. Ingrid Bachler erhielt das Große Goldene Ehrenzeichen für ihre langjährige Arbeit zur Frauenförderung, Gewaltprävention und ihren Einsatz in der Kirchenleitung. Thomas Hennefeld wurde für seinen Einsatz in der Ökumene, im interreligiösen Dialog und in der Friedensarbeit geehrt. Klaus Peter Schuh engagiert sich seit Jahrzehnten für ältere Menschen im Burgenland und initiierte zahlreiche Projekte für Senioren. Elisabeth Guttmann leistet als Co-Leiterin des „Häferls“ der Stadtdiakonie Wien wertvolle Arbeit für armutsbetroffene Menschen. Die Auszeichnungen würdigen das vielfältige soziale und kirchliche Wirken dieser Personen.
Die FH Wiener Neustadt feiert 20 Jahre Biomedizinische Analytik, ein Studiengang, der Studierende auf die Anforderungen moderner Gesundheitsversorgung vorbereitet. Biomedizinische Analytiker spielen eine zentrale Rolle in der Medizin, indem sie Blutproben untersuchen und neue diagnostische Verfahren entwickeln. Der Studiengang hat sich kontinuierlich weiterentwickelt, um den neuen Technologien und Anforderungen gerecht zu werden. Ein modernes Curriculum legt Wert auf praktische Ausbildung, wissenschaftliches Arbeiten und digitale Kompetenzen. Die Studierenden sind aktiv in Forschungsprojekte eingebunden und arbeiten eng mit externen Partnern zusammen. Mit der Digitalisierung, Automatisierung und Künstlicher Intelligenz stehen der Branche große Veränderungen bevor, die die FH Wiener Neustadt proaktiv angeht, um Absolventen auszubilden, die sicher und verantwortungsvoll in ihrem Berufsfeld agieren können.
Die Diözese St. Pölten hat die Broschüre "Hallo, lieber Gott!" veröffentlicht, die Familien, Gruppen und Schulen zahlreiche Anregungen für das Beten mit Kindern bietet. Ziel ist es, das Gebet alltagsnah und kreativ zu gestalten, wobei Echtheit wichtiger als perfekte Formulierungen ist. Die Broschüre betont, dass Gebete Kindern Vertrauen und Geborgenheit vermitteln und ihnen helfen können, mit Sorgen nicht allein zu bleiben. Eltern werden ermutigt, frei und offen zu beten, um Kindern zu zeigen, dass Gott Teil des Alltags ist. Neben praktischen Tipps enthält die Broschüre auch kindgerechte Vorschläge für verschiedene Gebetsformen. Sie ist kostenlos erhältlich, nur Versandkosten fallen an.
Greenpeace sieht im aktuellen Klima- und Umweltpaket der Bundesregierung gravierende Schwächen. Die Umweltschutzorganisation bemängelt, dass das Klimagesetz keine verbindlichen Zielpfade bis 2040 enthält und der Klimafahrplan erst viel zu spät vorgelegt werden soll. Auch die Novelle zur Umweltverträglichkeitsprüfung wird kritisiert, da sie demokratische Mitbestimmungsrechte beschneidet und neue bürokratische Hürden schafft. Beim Wasserentnahme-Register lobt Greenpeace zwar die grundsätzliche Richtung, kritisiert jedoch das langsame Umsetzungstempo. Insgesamt fordert die Organisation von der Regierung deutliche Nachbesserungen bei allen drei Gesetzesvorhaben, um wirksam gegen die Klima- und Dürrekrise vorzugehen.
Die Mövenpick-Initiative „Kilo of Kindness“ geht 2026 in die elfte Runde und ruft Gäste, Mitarbeitende und lokale Gemeinschaften auf, sich mit kleinen Gesten der Hilfsbereitschaft zu engagieren. Vom 26. Oktober bis 27. November 2026 sammeln über 90 Mövenpick Hotels weltweit Sachspenden wie Lebensmittel, Kleidung und Hygieneartikel, um Menschen in Not zu unterstützen. Die Aktion hat sich seit 2015 zu einer globalen Initiative entwickelt, die bereits über 130.000 Kilogramm Hilfsgüter gesammelt hat. In diesem Jahr wird die Initiative durch lokale Aktivitäten ergänzt, die über den Aktionszeitraum hinausgehen. Ziel ist es, das Engagement der Hotels und ihrer Gäste für die Gemeinschaft zu stärken und zu zeigen, wie kleine Gesten einen großen Unterschied machen können.
Laut einem Bericht der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) haben die Konzentrationen von Kohlendioxid (CO2) und anderen Treibhausgasen 2025 weltweit neue Höchstwerte erreicht. CO2 liegt nun bei 426,8 ppm, was 153 % des vorindustriellen Niveaus entspricht. Auch Methan und Lachgas sind auf Rekordniveau gestiegen. Das beschleunigt die Erderwärmung und erhöht das Risiko für extreme Wetterereignisse. Die WMO warnt, dass die Wachstumsraten von CO2 seit den 1960ern verdreifacht haben. Neben CO2 bereiten auch langlebige Industrie-Gase wie SF6 und steigende Wasserstoff-Leckagen Sorge. Die Organisation fordert eine sorgfältige Überwachung und einen klugen Übergang zu sauberer Energie.
Die Europäische Weltraumorganisation ESA lädt Medienvertreter zu einer Pressekonferenz mit der Astronautin Sophie Adenot am 2. November in Paris ein. Es ist Adenots erster öffentlicher Auftritt nach ihrer fast achtmonatigen Mission auf der Internationalen Raumstation. Nur vor Ort akkreditierte Journalisten dürfen Fragen stellen, eine Live-Übertragung ist nicht vorgesehen. Die Veranstaltung findet im Hauptquartier der ESA statt. Die ESA koordiniert europäische Raumfahrtprojekte und arbeitet mit zahlreichen Mitgliedsstaaten sowie internationalen Partnern zusammen, um innovative Programme wie Galileo und Copernicus umzusetzen.
Immer mehr Lehrkräfte setzen Künstliche Intelligenz im Schulalltag ein. Laut einer neuen Umfrage nutzen 58 Prozent der Lehrer KI für schulische Zwecke, wobei 7 Prozent Noten sogar ungeprüft von der KI vergeben lassen. Viele fühlen sich beim Umgang mit KI unsicher und überfordert, denn nur rund die Hälfte der Schulen verfügt über klare Regeln zum KI-Einsatz. Auch die Kontrolle der KI-Nutzung durch Schüler stellt eine Herausforderung dar. Dennoch wünschen sich viele Lehrkräfte Entlastung durch KI-Anwendungen. Experten fordern daher verbindliche Leitlinien und gezielte Fortbildungen, um KI sinnvoll und verantwortungsvoll in der Bildung zu verankern.
Mehr als 1,25 Millionen Menschen haben eine Petition gegen die Abschwächung europäischer Umweltgesetze unterzeichnet. Die Stimmen werden in Brüssel an die EU-Umweltkommissarin übergeben. Der WWF Österreich warnt vor einer Aufweichung zentraler Schutzbestimmungen wie der Wasserrahmenrichtlinie und fordert die EU-Kommission auf, die Pläne zu stoppen. Die Organisation betont, dass eine Verschlechterung der Gesetze direkte Folgen für Österreich hätte, etwa für Flüsse, Wälder und bedrohte Arten. Der WWF ruft auch die österreichische Bundesregierung dazu auf, sich in Brüssel für den Erhalt hoher Umweltstandards einzusetzen.
Die Hochschule Burgenland erweitert ihr Angebot im Herbst 2027 um vier neue Studiengänge. Im Fokus stehen Green Engineering, nachhaltige Energiesysteme, Digital Governance & Compliance sowie Unternehmensführung und Wirtschaftsrecht. Damit reagiert die FH auf den Fachkräftemangel in zukunftsträchtigen Bereichen wie Klimaschutz, Digitalisierung und Management. Das neue Angebot umfasst erstmals einen englischsprachigen Bachelorstudiengang und fördert die Internationalisierung der Hochschule. Die Programme wurden nach aktuellen Arbeitsmarktbedürfnissen entwickelt. Anmeldungen sind ab 3. November 2026 möglich.
NASA lädt Medienvertreter zu einer exklusiven Tour der neuen Mondlandungs-Simulation im Ames Research Center in Kalifornien ein. Mithilfe modernster Simulatoren bereiten sich Astronauten und Ingenieurteams auf künftige Missionen im Rahmen des Artemis-Programms vor. Ziel ist eine bemannte Mondlandung im Jahr 2028. Während der Führung können Medienvertreter die Vertikalbewegungs-Simulation selbst erleben und Experten befragen. Die Entwicklung der Simulation erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Johnson Space Center und ist Teil der ambitionierten Pläne, eine dauerhafte menschliche Präsenz auf dem Mond zu etablieren.
Das IMC Krems koordiniert gemeinsam mit Partnerhochschulen aus Europa das neue Erasmus+-Projekt SO-OT, das Social Entrepreneurship in der Ergotherapie-Ausbildung stärken soll. Ziel ist es, ein innovatives Lehrmodul zu entwickeln, das Studierenden Kompetenzen für soziale Innovation und nachhaltige Lösungen vermittelt. Das Projekt läuft bis 2029 und beinhaltet die Entwicklung, Erprobung und Evaluierung eines praxisnahen Moduls. Nach Abschluss wird das Modul als offene Ressource europäischen Hochschulen zur Verfügung stehen und könnte künftig auch auf andere Gesundheits- und Sozialberufe übertragen werden.
Dr. Mathias Ausserwinkler und a.o. Univ.-Prof. Dr. Bernhard Wernly wurden mit dem Helmut-Sinzinger-Preis 2026 für ihre herausragenden Arbeiten zur Früherkennung von Gefäßerkrankungen ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 14. Oktober 2026 im Billrothhaus in Wien statt. Beide Forscher der Salzburger Landeskliniken nutzen Daten der Paracelsus-10.000-Studie, um wichtige Zusammenhänge zwischen rheumatoider Arthritis und Gefäßerkrankungen sowie die Rolle genetischer Informationen bei der Vorhersage von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu untersuchen. Ihre Ergebnisse könnten dazu beitragen, das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen besser zu erkennen und gezielte Präventionsmaßnahmen zu entwickeln. Diese Auszeichnung hebt die Forschungsstärke der Salzburger Landeskliniken hervor und unterstreicht die Bedeutung der medizinischen Forschung in Österreich.
Die FH Wiener Neustadt und die Sta. Christiana Frohsdorf in Lanzenkirchen haben eine neue Exzellenz-Partnerschaft ins Leben gerufen, um die Bildungszusammenarbeit zu stärken. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in die Hochschulwelt zu bieten und sie bei der Ausbildungs- und Studienorientierung zu unterstützen. Durch Workshops, Campusbesichtigungen und Informationsveranstaltungen an der Schule sollen die Jugendlichen die Möglichkeit erhalten, verschiedene Studienangebote kennenzulernen und sich mit dem Hochschulalltag vertraut zu machen. Die Kooperation fördert zudem den fachlichen Austausch zwischen Lehrkräften und der Hochschule, was zur Stärkung der regionalen Bildungslandschaft beiträgt. Bürgermeister Bernhard Karnthaler hebt die Bedeutung solcher Kooperationen für die Zukunft der Jugendlichen hervor.
Ein Forschungsteam um Paul Scheier von der Universität Innsbruck hat ein 120 Jahre altes mathematisches Problem gelöst, das die Anordnung gleicher elektrischer Ladungen auf einer Kugeloberfläche betrifft. Mithilfe von suprafluiden Heliumtröpfchen konnten die Wissenschaftler diese Ladungsanordnungen direkt abbilden. Die Tröpfchen fungieren als kugelförmige Labore, in denen sich die Ladungen nahezu ungestört anordnen können. Die Ergebnisse stimmen gut mit theoretischen Vorhersagen überein und eröffnen neue experimentelle Ansätze zur Untersuchung von Ladungsordnungen auf gekrümmten Oberflächen. Die Forschung könnte weitreichende Anwendungen in der Materialwissenschaft und Biophysik haben.
Johnson & Johnson präsentiert auf dem ESMO 2026 Kongress über 25 neue Studien aus seinem Portfolio für solide Tumore. Im Fokus stehen vielversprechende Daten zur neuartigen oralen Substanz JNJ-6143 für schwer behandelbaren Prostatakrebs sowie Fortschritte bei Therapien für Kopf-Hals-, Lungen-, Darm- und Blasenkrebs. Die vorgestellten Ergebnisse zeigen eine deutliche Weiterentwicklung bestehender Medikamente und innovative Ansätze, die bislang ungedeckte medizinische Bedürfnisse adressieren. Besonders hervorgehoben wird die duale EGFR-MET-Therapie RYBREVANT FASPRO, die nachweislich das Überleben bei Kopf-Hals- und Lungenkrebs verbessern kann. Zudem werden neue Daten zu ERLEADA und pasritamig vorgestellt, die ebenfalls das Behandlungsspektrum bei Prostatakrebs erweitern.
Die IMC Fachhochschule Krems und der Raiffeisen Campus starten gemeinsam das Executive Certificate „Digitales Management“. Das Programm richtet sich an Führungskräfte und Mitglieder der Geschäftsleitung der Raiffeisen Organisationen und legt den Fokus auf Kompetenzen wie Künstliche Intelligenz, digitale Transformation, Online-Marketing und Prozessmanagement. Das Weiterbildungsangebot kombiniert Präsenzveranstaltungen in Krems und Wien mit Online-Einheiten und Selbststudium. Die praxisorientierte Ausbildung ermöglicht es, das erworbene Wissen direkt im beruflichen Alltag anzuwenden. Der Abschluss kann unter bestimmten Voraussetzungen auf ein Bachelor-Studium angerechnet werden.
Die BILLA Inklusionswoche findet vom 19. bis 23. Oktober 2026 in zwei BILLA PLUS Märkten in Wien und Parndorf statt. Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen einen praktischen Einblick in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Die Teilnehmer:innen können verschiedene Aufgaben im Markt kennenlernen und ihre Stärken einbringen. Die Initiative fördert den Austausch mit bestehenden Teams und Führungskräften, um den Weg zu Ausbildungs- oder Anstellungsverhältnissen zu ebnen. BILLA möchte mit dieser Maßnahme Barrieren abbauen und Inklusion in der Arbeitswelt sichtbar machen. Seit 2015 engagiert sich das Unternehmen für die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und beschäftigt bereits über 900 Mitarbeiter:innen mit Behinderungen.
Laut einer aktuellen Greenpeace-Analyse bleibt Österreich bei den globalen Biodiversitätszielen weit hinter den eigenen Vorgaben zurück. Nur 13 von 37 Naturschutzzielen sind auf Kurs, keines wurde bislang erreicht. Besonders kritisch sieht Greenpeace den geringen Anteil streng geschützter Flächen und die fortschreitende Flächenversiegelung. Auch auf EU-Ebene werden laut Greenpeace Naturschutzziele verfehlt, da Deregulierung und mangelnde Umsetzung ökologischer Standards vorherrschen. Die Umweltorganisation fordert eine konsequente Naturschutz-Offensive, mehr Schutzgebiete und ein Ende naturschädlicher Subventionen.
Der WWF plant den Rückbau von sechs Flussbarrieren im niederösterreichischen Gewässersystem der Fugnitz. Dadurch sollen rund 24 Kilometer Flussstrecke wieder miteinander vernetzt und für Fische durchgängiger werden. Die Fugnitz ist ein wichtiger Lebensraum für seltene Arten und spielt eine bedeutende Rolle im Nationalpark Thayatal. Das Projekt „ConnectingCanyons“ läuft bis Juni 2027 und wird gemeinsam mit lokalen Partnern umgesetzt. Ziel ist es, die Flussökosysteme zu renaturieren und ihre natürlichen Funktionen zu stärken. Unterstützung kommt vom Umweltministerium, dem Land Niederösterreich und dem Open Rivers Programme.
Österreich gibt jährlich rund zehn Milliarden Euro für fossile Energieimporte aus und bleibt damit stark von internationalen Märkten abhängig. Der neue „Kompass Energieunabhängigkeit“ zeigt erstmals transparent, wie groß diese Abhängigkeit ist und wie sie durch verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien reduziert werden kann. Der überwiegende Teil der heimischen Energie stammt bereits aus erneuerbaren Quellen, doch bei Öl, Gas und Kohle ist Österreich weiterhin fast vollständig auf Importe angewiesen. Der Bericht fordert mehr Investitionen in Netze, Speicher und erneuerbare Erzeugung, um Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit zu stärken.
Helios Kliniken baut den Einsatz roboterassistierter Systeme weiter aus und nutzt modernste Technik an über 40 Standorten mit mehr als 6.000 Eingriffen jährlich. Besonders am Standort Hildesheim kommt eine europaweit seltene Kombination aus neuem Bronchoskopie- und OP-System zum Einsatz, die minimalinvasive Lungendiagnostik und Chirurgie vereint. Die Systeme ermöglichen präzisere und schonendere Behandlungen, etwa bei Krebsoperationen oder bei der Implantation künstlicher Gelenke. Helios engagiert sich zudem in Forschung und Ausbildung, um die Qualität der medizinischen Versorgung stetig zu verbessern.
Die TUI Care Foundation hat das Projekt TUI Forest Rhodes ins Leben gerufen, um nach den verheerenden Waldbränden von 2023 auf der griechischen Insel Rhodos 80.000 Quadratmeter Land zu renaturieren und über 3.000 Bäume zu pflanzen. In Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen und Freiwilligen wird die Initiative nicht nur die Natur wiederherstellen, sondern auch Umweltbildung und wirtschaftliche Perspektiven für die Region fördern. Ein Bildungszentrum wird eingerichtet, um über die Ökosysteme der Insel zu informieren und Freiwillige sowie Touristen aktiv in die Wiederherstellungsmaßnahmen einzubeziehen. Das Projekt soll auch Arbeitsplätze schaffen und die landwirtschaftliche Nutzung der Region unterstützen, indem es den Tourismus mit Naturschutz verbindet.
Die Generali Österreich hat zwei Familienunternehmen mit dem SME EnterPRIZE Sonderpreis für nachhaltige Familienunternehmen geehrt. Die Luftburg – Kolarik im Prater aus Wien überzeugt durch ihr biozertifiziertes Gastronomiekonzept, regionale Lieferketten und konsequente Ressourcenschonung. Die Rabmer Gruppe aus Oberösterreich punktet mit innovativen Umwelttechnologien und Lösungen zur effizienteren Nutzung von Ressourcen in Gemeinden und Betrieben. Beide Unternehmen zeigen beispielhaft, wie nachhaltige Initiativen langfristig in der Unternehmensstrategie verankert werden können. Der SME EnterPRIZE fördert nachhaltigkeitsbezogene Entwicklung und bietet den Gewinnern Preisgelder sowie Zugang zu internationaler Vernetzung.
Forscher des Fraunhofer IAF haben einen Quantensensor entwickelt, der Magnetfelder mit bisher unerreichter Kombination aus Empfindlichkeit und Dynamikbereich misst. Das neue NV-Diamant-Lasersystem erreicht erstmals 100 Prozent optischen Kontrast und liefert ein starkes Lasersignal, was eine bis zu 590-fache Verbesserung gegenüber bisherigen Technologien bedeutet. Die Innovation könnte die medizinische Diagnostik, Navigation und Rohstofferkundung revolutionieren. Besonders für die Erfassung von Hirnaktivität und die Steuerung von Exoskeletten eröffnet das System neue Möglichkeiten. Die Forschung wurde im Rahmen des Projekts NeuroQ und mit internationaler Beteiligung durchgeführt.
Vier Kärntner Hochschulen und sechs Schutzgebietsorganisationen gründen die Allianz Science_Link Carinthia, um gemeinsam Forschung, Bildung und nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Ziel ist es, die wissenschaftlichen Kompetenzen der Hochschulen mit dem Wissen der Schutzgebiete zu vernetzen und innovative Lösungen für ökologische sowie gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln. Die Kooperation umfasst gemeinsame Forschungsprojekte, Bildungsangebote sowie die Einbindung von Studierenden und Bürger:innen. Kärnten soll so zu einer Modellregion für nachhaltige Entwicklung werden, in der Wissenschaft, Naturschutz und Gesellschaft eng zusammenarbeiten.
Die europaweite Petition „Hands Off Nature“ hat über 1,2 Millionen Unterschriften gesammelt. Sie richtet sich gegen eine Schwächung der EU-Naturschutzgesetze, die aktuell einem Stresstest unterzogen werden. Der Deutsche Alpenverein und zahlreiche Umweltverbände betonen, dass viele geschützte Lebensräume in schlechtem Zustand sind und effektive Gesetze dringend notwendig bleiben. Besonders die Alpen stehen durch Klimawandel und Nutzung unter Druck. Der DAV fordert, dass der Schutzstandard nicht gesenkt und grenzüberschreitende Wiederherstellungsmaßnahmen umgesetzt werden. Auch der Schutz von Wildflüssen und die Einbindung des Bergsports werden hervorgehoben.
Die Technische Universität München hat am LabCampus des Flughafens München das TUM Convergence Center eröffnet. Dort arbeiten Studierende, Forschende und Unternehmen gemeinsam an Zukunftstechnologien wie Robotik, Künstlicher Intelligenz und Mobilität. Ein Herzstück ist das TUM RoboGym powered by NEURA, ein Reallabor, in dem humanoide Roboter unter realistischen Bedingungen trainiert werden können. Das Zentrum bietet eine Plattform für interdisziplinäre Forschung, praxisnahe Ausbildung und die Entwicklung innovativer Projekte. Ziel ist es, Wissenschaft, Wirtschaft und Talente zu vernetzen und neue Technologien schneller in die Anwendung zu bringen. Damit wird der Flughafen München weiter zum internationalen Innovationsstandort ausgebaut.
AbbVie hat positive Ergebnisse der Phase-3-Studie INTREPID bekanntgegeben, in der das Prüfpräparat Lutikizumab bei Patienten mit moderater bis schwerer Hidradenitis suppurativa (HS) getestet wurde. Das Medikament erreichte nach 16 Wochen das Hauptziel und zeigte signifikante Verbesserungen bei Hautschmerzen und Krankheitsschüben im Vergleich zu Placebo. Zusätzlich wurden Verbesserungen der Lebensqualität und eine gute Verträglichkeit festgestellt. Die Ergebnisse unterstreichen das Potenzial von Lutikizumab als neue Behandlungsoption für HS-Patienten. Weitere Studiendaten werden 2027 erwartet und sollen für Zulassungsanträge genutzt werden.
Die neue Herbstausgabe des Gesundheitsmagazins „körper & geist“ der Kleinen Zeitung widmet sich auf 48 Seiten dem Schwerpunkt Herzmedizin. Das Magazin beleuchtet die Bedeutung des Herzens für die Gesundheit und bietet vielfältige Inhalte rund um Medizin, Prävention und Wohlbefinden. Hinter der Ausgabe steht ein engagiertes Team, das monatelang an Themenfindung, Gestaltung und Umsetzung gearbeitet hat. Das Ziel ist, Leserinnen und Leser umfassend zu informieren und ihnen einen echten Mehrwert zu bieten. Das Magazin erscheint in großer Auflage in der Steiermark, Kärnten, Osttirol und Wien.
Viele Menschen verbringen ihren Tag in zu dunkler Umgebung und sind abends oft zu hellem Licht ausgesetzt. Dies kann die innere Uhr stören und den Schlaf beeinträchtigen, wie eine internationale Studie unter Leitung des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik zeigt. Die Forscher untersuchten über 190 Erwachsene in sieben Ländern mit Lichtsensoren und Tagebüchern. Die Ergebnisse belegen, dass tagsüber meist weniger Licht aufgenommen wird als empfohlen, während es abends oft zu hell ist – besonders durch Bildschirme und künstliche Beleuchtung. Die Experten raten zu mehr Aufenthalten im Freien am Tag und gedämpftem Licht am Abend, um Schlaf und Gesundheit zu fördern.
Johnson & Johnson stellt auf dem ACR Convergence 2026 insgesamt 43 wissenschaftliche Beiträge zu rheumatologischen Erkrankungen vor. Im Fokus stehen neue Studiendaten zu innovativen Therapien wie ICOTYDE bei Psoriasis-Arthritis sowie zu Nipocalimab bei Sjögren-Syndrom und Lupus. Die vorgestellten Ergebnisse zeigen Verbesserungen bei patientenrelevanten Symptomen und der Lebensqualität. Neben Studien zu neuen Medikamenten werden auch Erkenntnisse zu bestehenden Therapien wie TREMFYA präsentiert. Die Forschungsarbeiten unterstreichen das Ziel von Johnson & Johnson, die Versorgung bei rheumatischen Erkrankungen durch gezielte und wirksame Behandlungsansätze zu verbessern.
Johnson & Johnson hat auf dem APHRS 2026 neue Studiendaten zu den Plattformen VARIPULSE Pro und OMNYPULSE für die Behandlung von Vorhofflimmern vorgestellt. Die VARIPURE-Studie zeigte eine Erfolgsrate von 100 Prozent bei der Prozedur und eine sehr geringe Komplikationsrate. Die durchschnittliche Ablationszeit lag bei nur 17,9 Minuten. Auch die Omny-IRE-Studie brachte positive Ergebnisse: 82,5 Prozent der behandelten Patienten waren nach zwölf Monaten frei von erneuten Herzrhythmusstörungen. Die Studienergebnisse unterstreichen die Sicherheit und Wirksamkeit der neuen Technologien und könnten die Versorgung von Patienten mit Vorhofflimmern verbessern.
Clarivate meldet, dass über 100 Institutionen aus 25 Ländern die neue KI-basierte Plattform Web of Science Research Intelligence nutzen. Die Plattform unterstützt Forschungseinrichtungen bei der Finanzierung, Strategieentwicklung und Bewertung von Forschungsergebnissen und setzt dabei auf KI und kuratierte Daten. Seit dem Start im Mai 2026 wurde das System bereits von zahlreichen Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit übernommen. Die Plattform vereinfacht komplexe Analysen und fördert die internationale Zusammenarbeit in der Wissenschaft.
Das Forschungsschiff Heincke untersucht derzeit im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts Kriegswracks und Munitionsverklappungsgebiete in der Nordsee. Ziel ist es, unter Sand verborgene Munition zu kartieren und die Auswirkungen der freigesetzten Schadstoffe auf Meereslebewesen zu erfassen. Die Expedition bereitet damit eine Pilotbergung vor. Mit modernen Unterwasserrobotern werden die Wracks analysiert und Proben aus Wasser, Sediment sowie von Fischen entnommen. Die Ergebnisse sollen helfen, Risiken für Umwelt und Gesundheit besser zu verstehen und zukünftige Bergungsmaßnahmen effizienter zu gestalten.
Johannes Laichner, gebürtiger Tiroler und Priester der Diözese Innsbruck, übernimmt die Leitung als Missio-Nationaldirektor. Zuvor war er als Missio-Diözesandirektor in Innsbruck tätig. Laichner legt großen Wert auf eine Begegnung auf Augenhöhe in der Mission und betreute als Pfarrer zahlreiche Gemeinden im Inntal. Sein Amtsantritt bringt frischen Wind in die Weltkirche-Arbeit.
Die ESA-Mitgliedsstaaten haben beim 350. Ratstreffen in Paris zentrale Weichen für Europas Raumfahrt gestellt. Im Mittelpunkt standen die Vorbereitung des Intermediate Ministerial Meeting (IMM26) im Dezember in Rom sowie der langfristige Fahrplan bis zur Ministerratskonferenz 2028. Ein besonderes Augenmerk lag auf einer neuen Strategie für Europas Rolle in der Erforschung von Erde, Mond und Mars, die auf Zusammenarbeit und nachhaltige Finanzierung setzt. Zudem wurden Fortschritte in der Kooperation mit der EU diskutiert, etwa zur künftigen Finanzierung und der Aufgabenverteilung zwischen ESA und EU. Abschließend ernannte der Rat zwei neue Direktoren für die Bereiche Kommerzialisierung und Raumfahrtoperationen, die ab 2027 ihre Ämter antreten.
Die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) arbeitet an einer Weiterentwicklung der Personalplanung für Pflegekräfte in ihren Krankenhäusern. Ziel ist es, den tatsächlichen Bedarf an Pflegepersonal besser zu ermitteln und die Versorgung der Patientinnen und Patienten optimal sicherzustellen. Mit der neuen Herangehensweise reagiert die KAGes auf aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen und will die Arbeitsbedingungen für das Pflegepersonal verbessern. Dadurch soll die Qualität der Betreuung in steirischen Spitälern nachhaltig gestärkt werden.
Das NEBA Betriebsservice setzt sich für mehr Inklusion und Vielfalt in Unternehmen ein. Ziel ist es, Barrieren abzubauen und Menschen mit Behinderungen gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Inklusive Recruiting-Prozesse und individuelle Beratung sollen Betriebe dabei unterstützen, passende Rahmenbedingungen zu schaffen und von den Vorteilen diverser Teams zu profitieren. Unternehmen erhalten durch das NEBA Betriebsservice österreichweit kostenfreie Beratung und Unterstützung, um inklusives Arbeiten umzusetzen. Die Angebote werden vom Sozialministeriumservice gefördert und richten sich an Betriebe aller Bundesländer.
Das IMC Krems und das Verkehrsbüro, Österreichs größte Tourismusgruppe, gehen eine strategische Partnerschaft ein, um Innovationen im Tourismus zu fördern. Im Fokus stehen Themen wie Künstliche Intelligenz, digitale Kundenerlebnisse und nachhaltige Hospitality-Konzepte. Studierende profitieren von praxisnahen Forschungsprojekten und Gastvorträgen aus der Wirtschaft. Die Zusammenarbeit setzt auf Wissenstransfer zwischen Hochschule und Unternehmen, um neue Lösungen für die Reisebranche zu entwickeln. Geplant sind gemeinsame Projekte, Studien und die Entwicklung nachhaltiger Konzepte, die den Tourismus der Zukunft aktiv mitgestalten.
Am 17. November 2026 lädt der OeAD gemeinsam mit der TU Wien zum 5. Young-Science-Kongress. Rund 600 Schüler:innen aus ganz Österreich nehmen an Workshops, Campusführungen und einer Science Show teil und erleben Wissenschaft hautnah. Das Programm bietet spannende Vorlesungen, Theaterstücke und Mitmachstationen, die aktuelle Forschungsthemen kindgerecht vermitteln. Am Nachmittag werden Schulen, Jugendgruppen und Einzelpersonen für ihr Engagement in wissenschaftlichen Projekten ausgezeichnet. Die Finalist:innen des Young Science Inspiration Awards präsentieren zudem ihre innovativen Abschlussarbeiten auf der Bühne. Medienvertreter:innen sind eingeladen, das Event zu begleiten.
Der Verein Soulbuddies e. V. wurde mit dem Mitarbeiterpreis der HanseMerkur Preise für Kinderschutz 2026 ausgezeichnet. Die Initiative engagiert sich für die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und schließt damit eine wichtige Versorgungslücke in der psychischen Betreuung. Rund 100 Ehrenamtliche unterstützen junge Menschen kostenfrei und fachlich, während sie auf einen Therapieplatz warten. Mit dem Projekt „Rat und Tat für Kinder und Jugendliche“ erhält der Verein 10.000 Euro Preisgeld. Ein Preisträgerfilm beleuchtet das Engagement und die Bedeutung der Unterstützung in schwierigen Zeiten.
Lanxess präsentiert auf der Medica 2026 erstmals das neue Breitband-Desinfektionsmittel Rely+On Medero. Das Produkt wirkt effektiv gegen Bakterien, Pilze, Viren sowie resistente Keime wie MRSA und eignet sich für nicht-invasive Medizinprodukte und harte Oberflächen in medizinischen Einrichtungen. Die Wirkstoffkombination verhindert die Ausbildung von Resistenzen. Das Rely+On-Portfolio umfasst weitere Desinfektionslösungen, die international anerkannt sind und im Gesundheitswesen weltweit zur Infektionsprävention eingesetzt werden. Lanxess informiert auf der Messe in Düsseldorf über die Anwendungsmöglichkeiten und die Leistungsfähigkeit der Produkte.
DDr. Johannes Laichner hat sein Amt als Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Er informierte das zuständige Dikasterium in Rom und die Österreichische Bischofskonferenz über seine Entscheidung. Die Arbeit von Missio Österreich für die Ärmsten der Armen wird jedoch ohne Unterbrechung fortgeführt, bis ein Nachfolger ernannt wird. Missio setzt weiterhin Hilfsprojekte in den Ländern des Globalen Südens um und unterstützt den Aufbau der Weltkirche.
Eli Lilly hat bekannt gegeben, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der EMA eine positive Empfehlung für Orforglipron ausgesprochen hat. Dieses Medikament ist ein oraler, nicht-peptid GLP-1-Rezeptor-Agonist, der zur Behandlung von Adipositas und zur Unterstützung des Gewichtsmanagements bei Erwachsenen mit Übergewicht oder Adipositas eingesetzt werden kann. Die Einnahme ist einmal täglich und unabhängig von der Nahrungsaufnahme möglich. Die Empfehlung basiert auf den Ergebnissen zweier klinischer Phase-III-Studien mit über 10.000 Teilnehmern. Orforglipron könnte bald in der EU zugelassen werden, was einen wichtigen Schritt in der Therapie von Typ-2-Diabetes und Adipositas darstellt.
Der Ausbau von Batteriespeichern in Deutschland hat 2026 einen Rekordwert erreicht. In nur neun Monaten wurden über eine halbe Million neue Speicher mit einer Kapazität von rund 8,2 GWh installiert – ein Plus von 91 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders der Markt für Großspeicher wuchs stark, was die Energiewende beschleunigen und Milliardenkosten einsparen könnte. Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert nun 15 Reformen, um den Speicherausbau weiter zu beschleunigen und bestehende Investitionshemmnisse abzubauen. Ziel ist es, Batteriespeicher besser zu integrieren und das Stromsystem effizienter und kostengünstiger zu machen.
Die Präventionsinitiative fit4future feiert ihr zehnjähriges Bestehen und hat seit 2016 rund zwei Millionen Kinder und Jugendliche in fast 7.000 Kitas und Schulen erreicht. Das Programm, getragen von DAK-Gesundheit und der fit4future foundation, fördert Bewegung, gesunde Ernährung, psychische Gesundheit und Suchtprävention. Laut Evaluation der TU München konnten die Kinder ihre körperliche Aktivität und den Obstkonsum deutlich steigern. Ein Großteil der Einrichtungen hat durch fit4future feste Gesundheitsprozesse etabliert, die auch nach Programmende weiterwirken. Besonders erfolgreich ist das Programm in Kitas, wo flexible Bildungspläne die Umsetzung erleichtern. Auch Eltern werden aktiv einbezogen, um nachhaltige Gesundheitsförderung zu sichern.
Viele Pferdehalterinnen und Pferdehalter stehen dieses Jahr vor der Herausforderung, genügend Heu zu bekommen. Doch gerade Heu von wenig bewirtschafteten Flächen kann gefährliche Pflanzenteile der Herbstzeitlosen enthalten, die in allen Teilen giftig ist. Die Aufnahme dieser Pflanze kann bei Pferden schwere gesundheitliche Folgen wie Koliken, blutigen Durchfall und sogar Kreislaufversagen bis zum Tod verursachen. Um Risiken zu vermeiden, empfiehlt die AGES, das Heu sorgfältig auf unerwünschte Pflanzenbestandteile zu kontrollieren. Wer unsicher ist, kann eine Untersuchung auf botanische Verunreinigungen durchführen lassen. Dafür werden etwa 1 kg Heu aus verschiedenen Ballen entnommen und zur Analyse eingeschickt.
Symrise präsentierte auf der SupplySide Global 2026 in Las Vegas neue klinische Studien zu innovativen Inhaltsstoffen für Haut- und Verdauungsgesundheit. Im Fokus standen Acerowell™, das die Hautstrahlung bei Frauen signifikant verbesserte, und das Postbiotikum Rham271h™, das sich durch hohe Stabilität und positive Effekte auf die Darmbarriere auszeichnet. Zudem wurden neue Daten zu Probiotika wie LP299V® und LPGOS42™ vorgestellt, die gezielt das Verdauungswohlbefinden steigern. Symrise setzt auf einen integrierten Ansatz, der wissenschaftliche Forschung und innovative Formulierungen für Gesundheits- und Wellnessprodukte vereint.
Papst Leo XIV. ist nach einer Operation an der Lunge krebsfrei. Die Ärzte gaben Entwarnung: Der Tumor war lokal begrenzt und wurde vollständig entfernt, sodass keine weitere Behandlung notwendig ist. Die Diagnose beruhte auf histologischen und molekularbiologischen Untersuchungen. Nach dem erfolgreichen Eingriff in der römischen Gemelli-Klinik kann der Papst seine geplanten Termine wahrnehmen. Dazu gehören ein Besuch in Assisi sowie eine Südamerikareise nach Uruguay, Argentinien und Peru. Aus medizinischer Sicht steht den Reisen nichts mehr im Wege.
Das neue Verbundprojekt SAURIER setzt auf Transparenz und Bürgerbeteiligung bei tiefengeothermischen Projekten. Ziel ist es, seismologische Daten verständlich aufzubereiten und die Beteiligung von Öffentlichkeit, Behörden und Betreibern zu fördern. Dafür werden neue Kommunikations- und Visualisierungskonzepte entwickelt, die komplexe technische Informationen anschaulich machen. Im Fokus stehen Workshops, Befragungen und der Austausch mit verschiedenen Akteuren, um die Wärmewende vor Ort erfolgreich umzusetzen. Die Ergebnisse sollen als Leitfaden für künftige Geothermieprojekte dienen und auch bei anderen Untergrundtechnologien wie CO₂- oder Wasserstoffspeicherung Anwendung finden.
Eine aktuelle Studie von EY Österreich und Risikomonitor zeigt, dass 5,92 Millionen Datenspuren österreichischer Identitäten im Darknet sichtbar sind. Über ein Drittel der E-Mail-Adressen ist in mehreren Datenlecks zu finden, was das Risiko von Cyberangriffen erhöht. Viele Passwörter sind schwach und erfüllen nicht die empfohlenen Sicherheitsstandards. Die Untersuchung belegt, dass Unternehmen ihre digitalen Identitäten kontinuierlich überwachen und durch Multi-Faktor-Authentifizierung absichern sollten. Historische Datenlecks bleiben relevant, da viele Nutzer Passwörter mehrfach verwenden. Die Studie hebt hervor, dass Transparenz und Schulungen für Mitarbeitende entscheidend sind, um das Risiko erfolgreicher Angriffe zu minimieren.
Die globale Hungersituation hat sich durch zahlreiche Krisen und Kriege, etwa in der Ukraine oder dem Iran, dramatisch verschärft. Laut aktuellem Welthungerindex sind derzeit rund 645 Millionen Menschen von chronischem Hunger betroffen. Besonders alarmierend ist, dass 57 Länder bis 2030 das Ziel eines niedrigen Hungerniveaus voraussichtlich verfehlen werden. In Afrika südlich der Sahara ist die Lage besonders kritisch, während in Staaten wie Uganda und Nepal Verbesserungen erzielt wurden. Hauptursachen für die Verschärfung sind gewaltsame Konflikte, steigende Lebensmittelpreise und mangelnde Investitionen in Ernährungssicherheit. Experten fordern daher langfristige und verlässliche Unterstützung für nachhaltige Landwirtschaft und soziale Sicherungssysteme, um den Hunger weltweit wirksam zu bekämpfen.
Der Flughafen München hat zwei neue Großbatteriespeicher in Betrieb genommen, die Solarstrom aus der eigenen Photovoltaikanlage speichern. Diese Anlagen tragen zur Netzstabilität bei und unterstützen die Energiewende, indem sie überschüssige Energie speichern und bei Bedarf wieder bereitstellen. Die Batteriespeicher gleichen Schwankungen zwischen Stromproduktion und -verbrauch aus und sichern so die Versorgung auch bei fehlender Sonneneinstrahlung. Bis 2029 plant der Flughafen den weiteren Ausbau mit zusätzlichen Speichern und Photovoltaikanlagen, um die Energieinfrastruktur nachhaltig zu stärken.
Der Klima- und Energiefonds startet das Förderprogramm „Zero Emission Mobility plus 2026“ mit vier Millionen Euro. Ziel ist es, innovative Mobilitätstechnologien und integrierte Lösungen zu entwickeln, die Forschung und Markteinführung verbinden. Das Programm richtet sich an Unternehmen und Forschungseinrichtungen und fördert Projekte im Bereich emissionsfreier Fahrzeuge sowie Ladeinfrastruktur. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Ausbau der Ladeinfrastruktur im Bestandswohnbau, um den Umstieg auf Elektromobilität zu erleichtern. Die Initiative soll zur Erreichung der Klimaziele beitragen, neue Arbeitsplätze schaffen und die heimische Wertschöpfung stärken. Einreichungen sind bis Februar 2027 möglich.
Siemens Healthineers kündigt für den 5. November 2026 die Veröffentlichung der Geschäftszahlen für das vierte Quartal sowie die vorläufigen Ergebnisse des Geschäftsjahres an. Aus diesem Anlass findet im Innovation Center in Erlangen eine Jahrespressekonferenz mit CEO Bernd Montag und CFO Jochen Schmitz statt. Die Veranstaltung wird auch live im Internet übertragen. Für Medienvertreter, die nicht vor Ort sein können, stehen aktualisierte Einwahlnummern zur Verfügung. Analysten haben zudem die Möglichkeit, bereits ab 8:00 Uhr eine separate Telefonkonferenz online zu verfolgen.
MVV Energie AG ruft erneut lokale Vereine, Organisationen und Einrichtungen aus Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar zur Bewerbung für den MVV-Sponsoringfonds auf. Im Fokus stehen Projekte mit gesellschaftlichem oder sozialem Engagement, Initiativen für Kinder und Jugendliche sowie nachhaltige Zukunftsprojekte. Fünf ausgewählte Institutionen erhalten jeweils 2.000 Euro Unterstützung. Die Bewerbung läuft vom 26. Oktober bis 18. November 2026 online. Anschließend können Unterstützerinnen und Unterstützer in einer öffentlichen Abstimmung auf der Website für ihre Favoriten stimmen und so die Chancen auf eine Förderung erhöhen.
Die Erzdiözese Wien trauert um Margarete Scholze, die als Mitbegründerin und langjährige Leiterin der Lehranstalt für systemische Familientherapie in Österreich maßgeblich zur Entwicklung dieser Therapieform beitrug. Seit 1983 wurden an der Einrichtung rund 750 Absolventinnen und Absolventen ausgebildet. Die Lehranstalt bleibt bis 2030 unter kirchlicher Trägerschaft, ehe ein eigenständiger Verein übernimmt. Bedenken bestehen, dass künftig Menschen mit geringem Einkommen erschwerten Zugang zu Therapieangeboten haben könnten. Das bewährte Modell der praktischen Ausbildung und Unterstützung für Bedürftige soll jedoch erhalten bleiben.
Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) warnt vor dem illegalen Import von nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern, insbesondere aus Tschechien, nach Österreich. Diese illegalen Produkte können lebensgefährlich sein und sollten beim autorisierten Fachhandel erworben werden. Der Transport und die Verwendung solcher Pyrotechnik sind nicht nur gefährlich, sondern können auch zu hohen Geldstrafen führen. Polizeikontrollen an der Grenze sowie in Zügen sollen sicherstellen, dass die österreichischen Pyrotechnikvorschriften eingehalten werden. Der Obmann des Pyrotechnikhandels, Thomas Köchl, hebt hervor, dass unsachgemäße Handhabung schwerwiegende Verletzungen zur Folge haben kann. Halloween soll sicher sein, und Konsumenten werden aufgefordert, legale und geprüfte Feuerwerksartikel zu wählen.
Forschende der Ruhr-Universität Bochum haben ein neues optogenetisches Werkzeug entwickelt, das die Aktivität von Nerven- und Herzmuskelzellen gezielt durch Licht hemmen kann. Das innovative System koppelt einen lichtempfindlichen Rezeptor mit einem modifizierten Kaliumkanal, um bestimmte Signalwege in den Zellen zu aktivieren und deren Erregbarkeit zu senken. Die Methode wurde erfolgreich in Zellkulturen getestet und könnte künftig helfen, Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen besser zu erforschen. Das Werkzeug eröffnet neue Möglichkeiten, die Signalmechanismen in Herz- und Nervenzellen präzise zu untersuchen und gezielt zu beeinflussen.
Die ERGO Group erweitert ab Oktober 2026 ihr Gesundheitsangebot mit fünf neuen Tarifen. Für gesetzlich Versicherte stehen drei ambulante Zusatztarife zur Verfügung, die zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen und Zuschüsse für Sehhilfen bieten. Diese Tarife sind ohne Gesundheitsfragen und Wartezeiten sofort nutzbar. Unternehmen können ihren Beschäftigten mit dem neuen „CorporateMed“-Tarif ein attraktives Gesundheitsangebot machen, das unter anderem digitale Arzttermine und psychologische Beratung umfasst. Zusätzlich ermöglicht ein neuer Optionstarif GKV-Versicherten einen späteren Wechsel in die private Krankenversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung.
Eine aktuelle Umfrage im Auftrag der Postbank zeigt, dass viele Deutsche den Anteil der Haushalte mit Wohneigentum deutlich unterschätzen. Sieben von zehn Befragten glauben, dass weniger als 40 Prozent der Haushalte in Deutschland Eigentum besitzen, während 41 Prozent den Anteil sogar auf unter 30 Prozent schätzen. Tatsächlich liegt die Wohneigentumsquote laut Statistischem Bundesamt bei rund 42 Prozent. Die Ergebnisse verdeutlichen, wie stark persönliche Wahrnehmungen das Bild vom Immobilienmarkt beeinflussen und dass der Zugang zu Wohneigentum für viele weiterhin eine Herausforderung bleibt.
Die Brustgesundheitszentren der KAGes in der Steiermark überzeugen mit einer herausragenden Versorgungsqualität. Bei aktuellen Patientinnenbefragungen an den Standorten LKH Oststeiermark (Feldbach), LKH Hochsteiermark (Leoben) und LKH Graz II bewerteten rund 90 Prozent der stationär aufgenommenen Frauen ihren Aufenthalt als ausgezeichnet oder sehr gut. Besonders positiv fiel auch die Weiterempfehlungsrate aus: Bis zu 100 Prozent der Befragten würden das jeweilige Zentrum Familie oder Freundinnen empfehlen. Auch die fachliche Kompetenz der Teams wurde von den Zuweisern mit Bestnoten bewertet. Die Ergebnisse unterstreichen das hohe Niveau der medizinischen Betreuung in den steirischen Brustgesundheitszentren.
Viele Menschen mit empfindlichen Zähnen setzen auf Sensitiv-Zahnpasten, um Schmerzen beim Essen oder Putzen zu vermeiden. Die Stiftung Warentest hat 19 Produkte getestet – darunter Marken, Discounter und Naturkosmetik. Das Ergebnis zeigt: Die meisten Pasten sind empfehlenswert, doch beim Kariesschutz gibt es Schwächen. Vier Produkte ohne Fluorid fielen durch, da sie nicht ausreichend vor Karies schützen. Auch der Abrieb am Dentin wurde geprüft, denn zu starker Abrieb kann Zähne schädigen. Die meisten Pasten schneiden hier gut ab, doch drei Produkte weisen einen zu hohen Abrieb auf. Wer Wert auf weiße Zähne legt, muss deutlich mehr bezahlen. Tipps zur richtigen Putztechnik und weitere Details gibt es in der aktuellen Ausgabe von Stiftung Warentest.
Zwei Absolventen der FH Oberösterreich, Campus Hagenberg, wurden für ihre Masterarbeiten bei einer renommierten europäischen Konferenz in Genua ausgezeichnet. Lukas Damianschitz erhielt den „Best Paper Award“ für seine Arbeit zur Gesichtserkennung auf Embedded Systems, die Datenschutz und moderne Technik vereint. Auch Phillipp Oberndorfer präsentierte seine Forschung zur Analyse von Verzögerungen in Streaming-Systemen. Die Arbeiten zeigen die hohe Qualität der Ausbildung in Hagenberg und unterstreichen die Bedeutung von Embedded Systems für Datenschutz und Effizienz. Die FH Oberösterreich fordert zudem ein Promotionsrecht für Hochschulen für Angewandte Wissenschaften.
Der PÜSPÖK PowerUP Fonds fördert im Jahr 2026 rund 180 Kinder und Jugendliche in Kärnten und der Steiermark durch verschiedene Angebote wie heilpädagogische Reittherapie, Reisen und Freizeitaktivitäten. Diese Initiativen zielen darauf ab, die individuellen Bedürfnisse der Kinder zu unterstützen und ihre persönliche Entwicklung zu fördern. Ein besonderer Fokus liegt auf der Stärkung von Selbstvertrauen und emotionaler Stabilität durch therapeutische Maßnahmen. Zudem werden gemeinsame Erlebnisse, wie Sommerurlaube und kulturelle Aktivitäten, ermöglicht, die den Jugendlichen wertvolle Erfahrungen bieten. Die Kooperation mit der Diakonie de La Tour trägt dazu bei, dass diese Kinder in herausfordernden Lebensumständen neue Perspektiven erhalten.
Das EU-Forschungsprojekt KEEPCARING unterstützt Gesundheitsfachkräfte in Krankenhäusern dabei, Burnout vorzubeugen und ihre Widerstandskraft zu stärken. Unter Leitung internationaler Expertinnen und Experten werden Faktoren wie Stress, Belastung und psychische Gesundheit untersucht. Innovative Ansätze wie Virtual-Reality-Anwendungen zur Entspannung und neue Teamkonzepte sollen die Arbeitsbedingungen verbessern. Die Erkenntnisse aus sechs klinischen Studien fließen in eine Change-Management-Plattform ein, die Gesundheitseinrichtungen bei der Schaffung gesünderer Arbeitsumgebungen unterstützt. Ziel ist es, konkrete Werkzeuge zur Burnout-Prävention und Resilienzförderung bereitzustellen und so die Zukunftsfähigkeit des europäischen Gesundheitswesens zu sichern.
In der Wiener Karlskirche wurde mit einer Festmesse zum Gedenktag des heiligen Lukas der Einsatz von Ärzten, Pflegekräften und Seelsorgern im Gesundheitswesen gewürdigt. Rektor P. Marek Pucalik betonte die Bedeutung eines starken Gesundheitssystems und dankte allen Beschäftigten für ihren Einsatz trotz finanzieller Herausforderungen. Im Mittelpunkt der Predigt stand die Würde jedes Patienten, die unabhängig von Krankheit und Leistungsfähigkeit geachtet werden soll. Die Feier verband die Bereiche Medizin, Kunst und Seelsorge und erinnerte an die Geschichte der Karlskirche, die nach einer Pestepidemie als Spitalskirche erbaut wurde.
Die aktuelle OBSERVER Umfrage zeigt, dass 74 Prozent der Studierenden in Österreich bereit sind, eine Fünf-Tage-Woche zu arbeiten, was einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Auch 51 Prozent können sich eine 40-Stunden-Woche vorstellen. Die Ergebnisse widersprechen dem Vorurteil, dass junge Menschen klassische Arbeitsmodelle ablehnen. Studierende legen großen Wert auf faire Arbeitsbedingungen, wobei ein gutes Gehalt, ein gutes Team und flexible Arbeitszeiten an erster Stelle stehen. Die Studie hebt zudem hervor, dass eine wertschätzende Führungskultur und gute Kommunikation entscheidend sind, um junge Talente zu gewinnen. Unternehmen sollten ihre Rahmenbedingungen anpassen, um attraktiv zu bleiben.
Immer mehr junge Menschen greifen regelmäßig zu Fruchtsaft und alkoholfreien Cocktails, während der wöchentliche Alkoholkonsum einen historischen Tiefstand erreicht. Laut aktuellen Befragungen trinken mittlerweile 42 Prozent der 16- bis 26-Jährigen täglich oder mehrmals pro Woche Fruchtsaft – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Auch alkoholfreie Cocktails, sogenannte Mocktails, erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Parallel dazu sinkt der regelmäßige Alkoholkonsum bei Jugendlichen stetig, und das Einstiegsalter für Alkohol steigt. Diese Entwicklungen zeigen, dass alkoholfreie Getränke im Alltag der Generation Z immer wichtiger werden.
Beim fünften Charity-Golfturnier der BENTELER Steel/Tube Division wurden rund 70.000 US-Dollar für das Providence House gesammelt. Diese Organisation unterstützt Familien in schwierigen Situationen mit temporären Unterkünften und plant den Bau eines neuen Gebäudes, da der Bedarf stetig steigt. Das Turnier fand im StoneBridge Golf Club in Bossier City statt und war mit über 40 Teams ein voller Erfolg. Die Veranstaltung unterstreicht das soziale Engagement von Benteler im Jubiläumsjahr und zeigt, wie Unternehmen regionale Gemeinschaften nachhaltig unterstützen können.
Eine neue Analyse hebt die zentrale Rolle der österreichischen Papier- und Zellstoffindustrie für die industrielle Bioökonomie hervor. Die Branche verfügt über moderne Standorte, tiefes Prozesswissen und jahrzehntelange Erfahrung mit nachwachsenden Rohstoffen. Bis 2030 wird ein Erlöswachstum von 20 Prozent erwartet, vor allem durch innovative Verpackungen, Spezialpapiere und biobasierte Produkte. Bioraffinerien sollen die Wertschöpfungskette erweitern und neue Geschäftsfelder erschließen. Gleichzeitig steht die Branche vor Herausforderungen wie hohen Energie- und Lohnkosten sowie internationalem Wettbewerbsdruck. Die Analyse betont, dass wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen, stabile Energiepreise und rasche Genehmigungsprozesse notwendig sind, um Investitionen und Innovationen in Österreich zu sichern und auszubauen.
UNICEF Österreich hat gemeinsam mit Partnern die Allianz für Kinderrechte gegründet, um die Umsetzung der Kinderrechte in Österreich voranzutreiben. Ziel ist es, Kinderrechte nachhaltig in Schulen, Gemeinden und der Politik zu verankern, damit Kinder mehr Schutz, Mitsprache und Chancengleichheit erhalten. Die Initiative wurde in einer Wiener Volksschule vorgestellt. UNICEF setzt dazu Programme wie Kinderrechteschulen und kinderfreundliche Gemeinden um. Bereits 35 % der Kinder in Österreich profitieren von diesen Maßnahmen. Unternehmen wie Bank Austria, Drei und IKEA unterstützen die Allianz, um gemeinsam Verantwortung für die Zukunft der Kinder zu übernehmen.
Lanxess hat mit Rely+On Medero ein neuartiges Desinfektionsmittel für den medizinischen Bereich vorgestellt. Das Produkt wirkt zuverlässig gegen eine Vielzahl von Keimen, darunter Bakterien, Viren, Pilze und sogar resistente Erreger wie MRSA und VRE. Es verhindert zudem die Bildung von Resistenzen, was einen wichtigen Vorteil gegenüber herkömmlichen Desinfektionsmitteln darstellt. Rely+On Medero eignet sich für Oberflächen und nicht-invasive Medizinprodukte in Arztpraxen und Krankenhäusern. Das geruchsarme Pulver lässt sich einfach dosieren und anwenden. Der Vertrieb startet in Europa, Asien und Südamerika. Das Mittel ergänzt die bestehende Rely+On-Produktlinie von Lanxess.
Eine neue WWF-Berechnung zeigt: Der Umstieg auf Wärmepumpen lohnt sich finanziell bereits nach vier Jahren, vor allem in Kombination mit Photovoltaikanlagen und bei maximaler Förderung. Wer früh auf die neue Technik setzt, profitiert besonders, da die Förderungen in den kommenden Jahren sinken werden. Die Analyse basiert auf einem typischen Einfamilienhaus und berücksichtigt neue Förderbedingungen sowie steigende Energiepreise. Der WWF fordert, die Fördermittel langfristig abzusichern und den Zugang zu erleichtern, damit auch Menschen mit geringerem Einkommen von klimafreundlichen Heizungen profitieren können.
Die TARGOBANK Stiftung feierte ihr 40-jähriges Jubiläum mit einer groß angelegten Baumpflanzaktion in Willich am Niederrhein. Mitarbeitende, Freiwillige und Jugendliche setzten gemeinsam rund 1.600 klimaresistente Bäume, um ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz zu setzen. Die Aktion wurde in Zusammenarbeit mit dem Bergwaldprojekt e.V. organisiert und durch eine Spende unterstützt. Die Stiftung engagiert sich seit Jahrzehnten für gesellschaftliche Verantwortung und fördert neben finanzieller Bildung verstärkt Umwelt- und Klimaprojekte. Dazu zählen auch die Unterstützung von Waldschulen und Moorwiedervernässung, um Biodiversität und Nachhaltigkeit langfristig zu stärken.
Messenger-Apps sind für die meisten Deutschen fester Bestandteil des Alltags. Doch die ständige Flut an Nachrichten sorgt bei vielen für Überforderung: Besonders ältere Nutzerinnen und Nutzer fühlen sich häufig gestresst, wenn Chats und Gruppen ständig neue Nachrichten bringen. Viele lassen Nachrichten deshalb auch mal unbeantwortet liegen und empfinden dabei ein schlechtes Gewissen. Dennoch zeigen sich die meisten verständnisvoll, wenn andere nicht sofort reagieren. Die Studie zeigt, dass der Druck zur schnellen Antwort oft selbst gemacht ist und Geduld gegenüber anderen meist vorhanden bleibt.
In Graz wird erstmals der Steiermärkische Toleranzpreis vergeben, um ein Zeichen gegen die zunehmende Polarisierung in der Gesellschaft zu setzen. Initiator Michael Axmann betont die Bedeutung von Toleranz und das offene Gespräch über Ängste und Gefühle. Die Auszeichnung soll Projekte würdigen, die das friedliche Zusammenleben fördern. Der Hauptpreis geht an die ARGE Jugend – Fachstelle für Gewaltprävention, zwei Förderpreise an die Theaterakademie von LebensGroß und den Verein gemma! GEMEINSAM MACHEN. Die Jury repräsentiert mit Mitgliedern aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen ein breites Spektrum. Künftig soll der Preis alle zwei Jahre verliehen werden.
Die Universität für angewandte Kunst Wien warnt vor dramatischen Folgen der geplanten Budgetkürzungen durch die Regierung. Rektorin Ulrike Kuch betont, dass die Einsparungen nicht nur Studierende und Mitarbeitende, sondern die gesamte Gesellschaft betreffen. Die Kürzungen schwächen Kunst, Wissenschaft und Demokratie und gefährden die Innovationskraft sowie die Fähigkeit, gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen. Besonders kritisch sieht die Universität die Auswirkungen auf Bildung, soziale Strukturen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Angewandte betont ihre zentrale Rolle in der Förderung von Demokratie und gesellschaftlicher Entwicklung und fordert die Politik auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden.
Die ärztliche Ausbildungsplanung in Krankenhäusern war bisher extrem zeitaufwändig und oft unfair verteilt. Nun haben Fraunhofer Austria und das Wiener Unternehmen rotable eine innovative Methode entwickelt, die den Planungsaufwand um bis zu 98 Prozent reduziert und Fairness erstmals zum festen Ziel macht. Durch die Kombination heuristischer Optimierungsverfahren können selbst komplexe Pläne schnell und gerecht erstellt werden. Die Lösung wird bereits in ersten Krankenhäusern in Österreich und Deutschland eingesetzt und entlastet medizinisches Personal spürbar. Die Forschung entstand in Kooperation mit der TU Wien.
Greenpeace hat im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen eine bedenklich hohe Nitratbelastung in Flüssen und Bächen nachgewiesen. Messungen an sieben verschiedenen Stellen zeigten, dass der Zielwert von 11 Milligramm pro Liter mehrfach überschritten wurde. Als Hauptursache gilt die intensive Düngung in der Landwirtschaft, wodurch Nitrat ins Oberflächen- und Grundwasser gelangt. Die Belastung betrifft auch das Grundwasser: An neun von 26 Messstellen wurde der Grenzwert von 50 mg/l überschritten. Dies erschwert die Trinkwasseraufbereitung und kann gesundheitliche Risiken bergen. Greenpeace fordert strengere Düngeregeln und eine verpflichtende Hoftorbilanz, um die Überdüngung gezielt zu kontrollieren.
Die Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser haben bei ihrem Generalkapitel im Kloster Zangberg die Ukrainerin Sr. Teodora Shulak erneut zur Generaloberin gewählt. Auch die Österreicherin Sr. Erika Wimmer wurde als Stellvertreterin bestätigt, während Sr. Natalija Koromets neu in den Generalrat einzieht. Das Generalkapitel vereint Schwestern aus mehreren Ländern und setzt sich mit der Auswertung der letzten Jahre sowie zukünftigen Schritten auseinander. Die Missionsschwestern engagieren sich weltweit in Seelsorge, sozialer Arbeit und Projekten für Menschen in schwierigen Lebenssituationen.
In Armenien treffen sich Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zur 17. UN-Biodiversitätskonferenz. Ziel ist es, Natur- und Klimaschutz zu verbinden, das Wissen indigener Völker zu stärken und den Fortschritt beim Schutz der globalen Artenvielfalt zu bewerten. Das Helmholtz-Institut präsentiert das Projekt BioAgora, das Wissenschaft und Politik vernetzt. Im Mittelpunkt stehen die Umsetzung des Kunming-Montreal-Abkommens und die Finanzierung von Schutzmaßnahmen. Besonders diskutiert wird, wie indigene Gemeinschaften an finanziellen Mitteln beteiligt werden können und wie die globale Finanzlücke beim Biodiversitätsschutz geschlossen werden kann.
Das IMC Krems hat seine Zusammenarbeit mit 30 strategischen Partnern aus Wirtschaft und Industrie intensiviert. Ziel ist es, Studierenden exklusive Einblicke und Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu bieten sowie Unternehmen von der Forschungskompetenz der Hochschule profitieren zu lassen. Zu den aktuellen Projekten zählen nachhaltige Forschungsinitiativen mit Kansai Helios und praxisnahe Lehrgänge in Kooperation mit der Raiffeisen Bank. Auch im Bereich Pflege und Medizintechnik werden neue Wege mit Partnern wie Philips beschritten, um Innovationen voranzutreiben und die Gesundheitsversorgung der Zukunft aktiv mitzugestalten.
Bischof Josef Marketz betonte im Klagenfurter Dom zum Weltmissionssonntag, dass christliche Mission im eigenen Leben beginnt. Nicht Worte, sondern das glaubwürdige Handeln und der Einsatz für andere sollen Zeugnis von Gottes Liebe geben. Christen sind aufgerufen, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen und ihre Mitmenschen durch Zuhören, Hilfe und Engagement zu unterstützen. Marketz warnte davor, Gottes Wirken nur auf die eigene Kirche oder Religion zu beschränken. Auch außerhalb kirchlicher Strukturen könne Gottes Liebe sichtbar werden, wenn Menschen sich für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen. Der Weltmissionssonntag feiert heuer sein 100-jähriges Jubiläum und hebt die weltweite missionarische Tätigkeit der Kirche hervor.
Die Universität Innsbruck lädt zu einem Pressegespräch, um auf die jüngste Budgetentscheidung für die Jahre 2028 bis 2030 zu reagieren. Rektorin Veronika Sexl und ihr designierter Nachfolger Gregor Weihs werden die Auswirkungen des neuen Unibudgets erläutern und Stellung beziehen.
Vor 100 Jahren weihte Papst Pius XI. erstmals chinesische Bischöfe und leitete damit einen Wendepunkt in der Missionsgeschichte ein. Der Vatikan forderte damals die Ausbildung eines einheimischen Klerus und die Abkehr von kolonialen Praktiken. Der Weg der katholischen Kirche in China war jedoch von Konflikten, Verfolgung und politischem Druck geprägt. Bis heute ist der chinesische Katholizismus zwischen regimetreuen und romtreuen Gruppen gespalten. Trotz eines geheimen Abkommens zwischen Vatikan und Peking bleibt die Situation für viele Katholiken schwierig. Die Frage der Bischofsernennungen ist weiterhin ein zentrales Streitthema.
BLEIB BERG F.X. Mayr Retreat in Kärnten setzt auf eine individuelle Mikronährstoffversorgung, um die Gesundheit insbesondere bei Autoimmunerkrankungen zu unterstützen. Prof. Dr. Harald Stossier betont die Wichtigkeit einer personalisierten Therapie, da viele Menschen Nahrungsergänzungsmittel ohne ausreichendes Wissen über ihren individuellen Bedarf einnehmen. Mikronährstoffe wie Vitamin D spielen eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des Immunsystems, insbesondere bei Erkrankungen wie Colitis, Hashimoto und rheumatoider Arthritis. In einer Themenwoche vom 16. bis 20. November 2026 bietet das Retreat Fachvorträge und individuelle Konsultationen an, um die Bedeutung von Mikronährstoffen und Ernährung bei Autoimmunerkrankungen zu beleuchten.
Die ORF-Initiative „Bewusst gesund: Unter Druck – Wie Stress uns krank macht“ beleuchtete eine Woche lang in TV, Radio und Online die Auswirkungen von Stress auf Körper und Psyche. Die Programme zeigten, wie wichtig das Thema für die Gesellschaft ist und erreichten ein breites Publikum. Insgesamt verfolgten 2,4 Millionen Menschen die TV-Sendungen der Schwerpunktwoche. Die meistgesehene Sendung war „Stöckl live“ mit 360.000 Zuseherinnen und Zusehern. Die Beiträge sind weiterhin als Video-on-Demand auf ORF ON verfügbar.
Eine internationale Forschergruppe entdeckte in arktischen Tiefseesedimenten fossile Ohrsteine von Fischen, die zeigen, dass der Arktische Ozean während der letzten Eiszeit ein lebendiges Ökosystem war. Mithilfe modernster Datierungsmethoden analysierten sie 256 Otolithen und rekonstruierten, wie Polardorsch und Eisdorsch extreme Kälteperioden überdauerten. Die Studie warnt, dass die heutige Klimaerwärmung die Anpassungsfähigkeit dieser Kältearten bald überfordern könnte. Neue Konkurrenz durch boreale Fischarten verschärft den Druck auf die arktischen Bestände zusätzlich.
In Deutschland sind Frauen in Führungspositionen weiterhin unterrepräsentiert. 2025 lag ihr Anteil mit 30,3 Prozent deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 35,9 Prozent. Besonders auffällig ist der Rückstand im Vergleich zu Ländern wie Schweden, wo fast jede zweite Führungskraft weiblich ist. Trotz einer fast gleich hohen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern gelingt es Deutschland bislang nicht, mehr Frauen in leitende Positionen zu bringen. In der Regierung ist der Frauenanteil mit 42,6 Prozent zwar höher als in der Wirtschaft, doch auch hier gibt es innerhalb der EU große Unterschiede.
Die Veterinärmedizinische Universität Wien hat Gerhard Breves zum Ehrensenator ernannt, eine der höchsten Auszeichnungen der Hochschule. Breves unterstützte die Vetmeduni über viele Jahre als Mitglied und Vorsitzender des Scientific Advisory Boards und trug maßgeblich zur strategischen Weiterentwicklung und Internationalisierung der Universität bei. Wissenschaftlich ist Breves international für seine Forschungen zur Physiologie, insbesondere im Bereich Tierernährung und Gesundheit, bekannt. Neben seiner Forschung engagierte er sich in Fachgremien, als Herausgeber renommierter Zeitschriften und als Lehrbuchautor. Für seine Leistungen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen.
Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) reagiert auf die massiv gestiegene Nachfrage nach Fördermitteln mit weitreichenden Änderungen. Künftig werden Laufzeiten, Fördervolumen und Einreichmodalitäten angepasst, um die Zahl der Anträge besser an die begrenzten Mittel anzupassen. Besonders betroffen sind die Programme für Einzelprojekte, bei denen die maximale Laufzeit auf fünf Jahre verlängert wird und neue Mindestlaufzeiten gelten. Auch Wiedereinreichungen werden eingeschränkt und die Anzahl paralleler Anträge pro Forschendem begrenzt. Weitere Änderungen betreffen die Formatanforderungen und eine neue Kostenrichtlinie. Die neuen Regelungen gelten ab Dezember 2026 mit Übergangsfristen.
Die FH Wiener Neustadt hat den Vorsitz der Niederösterreichischen Hochschulkonferenz übernommen und zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen zu stärken. Bei einem Treffen wurden hochschulübergreifende Kooperationen und Initiativen im Wissens- und Technologietransfer erörtert. Die Konferenz vereint 15 Hochschulen und fördert den Austausch und die Entwicklung gemeinsamer Projekte. Die FH Wiener Neustadt, die größte Fachhochschule in Niederösterreich, legt besonderen Wert auf die Verbindung von wissenschaftlicher Qualität und Praxis. Sie möchte ihre Erfahrungen einbringen, um die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Region zu fördern.
Liebherr-Hausgeräte wurde erstmals mit der Platin-Medaille von EcoVadis ausgezeichnet, was das beste Ergebnis des Unternehmens in der internationalen Nachhaltigkeitsbewertung darstellt. Mit 89 von 100 Punkten gehört das Unternehmen zu den besten ein Prozent der bewerteten Firmen. Die Auszeichnung basiert auf Verbesserungen in den Bereichen Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung. Besonders hervorzuheben sind die Fortschritte im Umweltmanagement, wie Ressourcenschonung und Energieeffizienz. Auch die Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden und Maßnahmen zur Chancengleichheit wurden positiv bewertet. Die Platin-Medaille wird als Ansporn für zukünftige Entwicklungen gesehen, um die Nachhaltigkeit kontinuierlich zu verbessern.
Ab dem 19. Oktober 2023 startet LG Electronics in Österreich die Aktion „Defekt gegen Neu“, bei der Konsumenten bis zu 150 Euro Eintauschbonus für defekte Elektrogeräte erhalten können, wenn sie ein neues LG-Modell kaufen. Diese Initiative fördert die Kreislaufwirtschaft und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Die abgegebenen Geräte werden fachgerecht recycelt, wobei über 80 Prozent der Rohstoffe wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden. Die Aktion läuft bis zum 22. November 2026 und umfasst ausgewählte TV- und Haushaltsgeräte. LG betont, dass Nachhaltigkeit im Alltag konkret wird, und arbeitet auch mit Frosch zusammen, um umweltfreundliche Wäschepflegeprodukte anzubieten.
Die katholische Kirche hat am Sonntag den 100. Weltmissionssonntag gefeiert. Mit Gottesdiensten und Spendenaktionen wurde auf die weltweite Not und die Bedeutung der Solidarität aufmerksam gemacht. In seiner Predigt im Salzburger Dom betonte Erzbischof Lackner die gemeinsame Mission trotz kultureller Vielfalt und rief dazu auf, Hoffnung zu schenken und Menschen in Not zu unterstützen. Auch kleine Gesten der Nächstenliebe wurden als wichtiger Teil der Mission hervorgehoben. Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion steht Äthiopien, wo kirchliche Projekte besonders benachteiligte Frauen und Kinder fördern und Bildungsinitiativen sowie Schutzmaßnahmen gegen Gewalt unterstützen.
Beim UN-Biodiversitätsgipfel COP17 in Armenien warnt Greenpeace vor einem drohenden Kollaps der Ökosysteme und fordert die Regierungen zu entschlossenem Handeln auf. Vier Jahre nach dem Kunming-Montreal-Rahmenwerk sei die Welt weit vom Ziel entfernt, bis 2030 mindestens 30 Prozent der Land- und Wasserflächen wirksam zu schützen. Besonders betont wird die Rolle indigener Gemeinschaften für den Erhalt der Artenvielfalt. Greenpeace ruft dazu auf, schädliche Subventionen zu beenden, Finanzmittel umzulenken und Biodiversitäts- sowie Klimapolitik besser zu verzahnen. Nur konkrete Maßnahmen könnten das Artensterben stoppen und das Überleben auf dem Planeten sichern.
Lucia Greiner, Theologin und frühere Leiterin des Seelsorgeamts Salzburg, wurde zur Vorsitzenden der Katholischen Frauenbewegung Österreich gewählt. In ihrer neuen Rolle möchte sie die Anliegen von Frauen in Kirche und Gesellschaft stärken und sich für Geschlechtergerechtigkeit, soziale Fragen und Umweltthemen einsetzen. Greiner ist seit Jahrzehnten in der Frauenbewegung aktiv und wird künftig hauptamtlich als Pastoralassistentin im Tennengau arbeiten. Ihre Stellvertreterin Gertraud Ladner will die Vernetzung mit anderen Frauenorganisationen fördern. Die Amtsübergabe findet am 6. November statt.
ÖVP-Kultusministerin Claudia Bauer betont die Bedeutung des konfessionellen Religionsunterrichts und spricht sich für mehr staatliche Kontrolle bei Lehrinhalten und der Auswahl der Religionslehrer aus. Sie sieht den Religionsunterricht als wichtige Errungenschaft, die erhalten bleiben soll, fordert jedoch stärkere Aufsicht für alle Religionsgemeinschaften. Im Kampf gegen den Politischen Islam plant die Regierung laut Bauer schärfere Gesetze und Änderungen im Vereins- und Kultusrecht. Zudem soll eine Sozialhilfereform die Integration verbindlicher machen und die Sozialhilfe als letztes Sicherheitsnetz erhalten bleiben.
Eine neue Analyse von MSC und WRI zeigt, dass Regierungen weltweit zwar zahlreiche Versprechen für nachhaltige Fischerei abgegeben haben, diese jedoch oft unzureichend konkret sind. Nur 60 Prozent der 812 überprüften Zusagen enthalten messbare Ziele oder Fristen, und lediglich 13 Prozent kombinieren dies mit bestehenden politischen Maßnahmen. Die Studie, präsentiert auf der UN-Konferenz zum Schutz der Biodiversität, kritisiert besonders, dass wirtschaftliche Faktoren selten berücksichtigt werden. Um den Verlust der Artenvielfalt im Meer wirksam zu bekämpfen, fordern Experten nun verbindlichere und besser umgesetzte Maßnahmen von den Regierungen.
Die Erwartungen an die UN-Biodiversitätskonferenz COP17 in Jerewan sind hoch, doch die Bilanz bleibt ernüchternd: Keines der 23 globalen Biodiversitätsziele wird bis 2030 erreicht. Das grundlegende Problem liegt nicht am fehlenden Wissen, sondern an der mangelnden Umsetzung – Maßnahmen für den Schutz der Artenvielfalt bleiben oft wirkungslos. Forschung zeigt, dass gesellschaftliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen biodiversitätsfreundliches Handeln erschweren. Ein Wandel ist nur möglich, wenn Biodiversität in alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche integriert wird. Die COP17 steht somit vor der Aufgabe, politische Ziele so weiterzuentwickeln, dass sie echte Veränderungen ermöglichen.
Papst Leo XIV. erholt sich nach seiner Krebsoperation weiterhin gut. Der Vatikan veröffentlichte Fotos, auf denen der Papst eine Messe im Krankenhaus feiert und dabei einen gesunden Eindruck macht. Die Ärzte bestätigen eine stetige Besserung seines Allgemeinzustands und berichten, dass der Papst seine täglichen Aktivitäten selbstständig ausführen kann. Am Sonntag soll Leo das traditionelle Mittagsgebet halten, der genaue Ort ist noch offen. Trotz der Genesung gibt es Hinweise, dass der Papst seine geplante Südamerikareise im November antreten möchte. Eine offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus.
Im Erzbischöflichen Palais in Wien traf Erzbischof Josef Grünwidl den koptisch-orthodoxen Bischof Anba Gabriel. Im Zentrum standen die langjährigen, guten ökumenischen Beziehungen zwischen der katholischen und der koptischen Kirche in Österreich. Die Zusammenarbeit in verschiedenen kirchlichen Bereichen wurde hervorgehoben, und es wurde betont, dass die koptische Gemeinde in Wien bereits seit 50 Jahren besteht. Bischof Gabriel berichtete vom lebendigen Gemeindeleben der Kopten und zeigte sich optimistisch, dass die Beziehungen unter Grünwidl weiter vertieft werden. Die koptische Kirche ist mit mehreren Gemeinden und Klöstern in Österreich vertreten, insbesondere im Großraum Wien. Mehrere Kirchengebäude wurden in den letzten Jahren an die Kopten übergeben, was das Wachstum und die Bedeutung der Gemeinschaft unterstreicht.
In Heilbronn bringt das Projekt "Bildung vernetzt (BiNe) 2.0" seit Juli 2026 Mitarbeitende von rund 20 Bildungseinrichtungen zusammen. Ziel ist es, durch mehrwöchige Lernreisen persönliche Entwicklungsziele zu verfolgen und institutionsübergreifende Netzwerke aufzubauen. Das kostenlose Angebot wird vom Fraunhofer IAO gemeinsam mit der Hochschule Heilbronn und der DHBW CAS organisiert. Teilnehmende arbeiten in kleinen Gruppen über mehrere Wochen an eigenen Zielen und profitieren von einem intensiven Erfahrungsaustausch. Individuelle Workshops und regelmäßige Treffen fördern die Zusammenarbeit. Die Dieter Schwarz Stiftung unterstützt das Projekt bis 2029.
Die Zahl der Katholiken ist weltweit auf 1,42 Milliarden gestiegen und wächst damit proportional zur Weltbevölkerung. Besonders stark ist der Zuwachs in Afrika sowie Nord- und Südamerika, während Europa nur einen geringen Anstieg verzeichnet. Der Anteil der Katholiken an der Weltbevölkerung bleibt mit 17,8 Prozent stabil. Auch die Zahl der Priester ist erstmals seit fünf Jahren wieder leicht gestiegen, wobei das Plus vor allem auf Afrika und Asien zurückzuführen ist. Die Zahl der Bischöfe ist ebenfalls gewachsen. Die aktuellen Zahlen stammen aus dem Statistischen Jahrbuch der Kirche.
Am Sonntag, dem 18. Oktober, können Gläubige in ganz Österreich Gottesdienste live im Fernsehen und Radio mitverfolgen. ORF III sendet ab 10 Uhr eine Wort-Gottes-Feier aus der Raum3-Kirche in Wien-Neuerdberg, die unter dem Motto "Kraft und Freude in Gottes Schöpfung" steht. Die musikalische Begleitung übernimmt Mara Kleibl. Die Regionalradios übertragen zeitgleich eine Messe aus Wien-St. Ursula, bei der Mozarts "Kleine Credomesse" erklingt. ServusTV startet bereits um 8.55 Uhr mit einer Eucharistiefeier aus Leoben in der Steiermark, musikalisch gestaltet von einem Vokalensemble und Stadtpfarrorganist Martin Österreicher.
Die European Space Agency (ESA) veranstaltet vom 22. bis 24. Oktober 2026 die Science Days im Europa-Park Rust. Medienvertreter haben die Möglichkeit, den deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst sowie weitere ESA-Experten zu Themen wie Satellitenbetrieb, Asteroidenforschung, Robotik und Klimabeobachtung zu interviewen. Das Event bietet Präsentationen, Diskussionsrunden und Einblicke in europäische Raumfahrtaktivitäten. Ziel der Kooperation zwischen ESA und Europa-Park ist es, vor allem junge Menschen und Familien für Wissenschaft und Technik zu begeistern und die Faszination Raumfahrt einem breiten Publikum näherzubringen.
Die Universität Wien veranstaltet am 30. Oktober 2026 den ersten ReConnect Day, um Absolventinnen und Absolventen aller Generationen zusammenzubringen. Diese Veranstaltung fördert den Austausch über Bildung, Wissenschaft und gesellschaftliche Verantwortung. Mit 26 Erlebnisstationen, der „Inspire Stage“ und dem „Living Book“-Format bietet der Tag zahlreiche Möglichkeiten für persönliche Begegnungen und wissenschaftliche Einblicke. Ein Konzert der Philharmonie der Universität Wien rundet das Programm ab. Der ReConnect Day soll die Alumni-Arbeit neu definieren und die Verbindungen zwischen Universität, Alumni und Gesellschaft stärken, insbesondere in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen.
Dr. Arian Henning wurde mit dem Promotionspreis der Bucerius Law School für seine Dissertation zur Rechtfertigung staatlicher Entscheidungen durch lernende Systeme ausgezeichnet. Die Arbeit untersucht, wie algorithmische Entscheidungen im Rechtsstaat nachvollziehbar begründet werden können, insbesondere im Hinblick auf die EU-KI-Verordnung und deren Anforderungen an Erklärbarkeit. In einer groß angelegten Studie zeigte Henning, dass gut begründete Entscheidungen – ob von Mensch oder Maschine – die wahrgenommene Fairness erhöhen. Besonders kontrafaktische Erklärungen tragen dazu bei, den Fairnessrückstand automatisierter Systeme zu verringern. Die Dissertation wurde bereits mehrfach prämiert und erscheint im Verlag Mohr Siebeck.
Die Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Wien plant, Latein künftig nicht mehr als Studienvoraussetzung zu verlangen, sondern als festen Bestandteil ins Curriculum aufzunehmen. Damit sollen Studierende Latein im Rahmen ihres Studiums lernen können, anstatt es vor Studienbeginn nachweisen zu müssen. Eine vollständige Abschaffung von Latein ist lediglich für das Lehramtsstudium Evangelische Religion vorgesehen. Die geplanten Änderungen befinden sich aber noch im Diskussionsstadium und benötigen Anpassungen auf gesetzlicher Ebene, bevor sie umgesetzt werden können.
Der Verein fragFINN e. V. wurde für sein Engagement rund um Kindersicherheit im Internet mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet. Die Initiative bietet mit fragFINN.de eine sichere Suchmaschine, auf der Kinder geprüfte Webseiten entdecken und gefahrlos im Netz surfen können. Ein weiteres Highlight sind die FINNreporter, bei denen Kinder eigene Themen recherchieren, Interviews führen und so journalistische Erfahrungen sammeln. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und würdigt die Förderung von Medienkompetenz bei jungen Nutzerinnen und Nutzern.
HOCHTIEF errichtet für das Museum für Naturkunde Berlin ein modernes Sammlungs- und Forschungszentrum in Berlin-Adlershof. Das dreigeschossige Gebäude bietet künftig Platz für etwa die Hälfte der 30 Millionen Sammlungsobjekte und wird mit Speziallaboren, Digitalisierungs- sowie Quarantänebereichen ausgestattet. Das Bauprojekt setzt auf Nachhaltigkeit durch begrünte Fassaden, Gründach, erneuerbare Energien und CO₂-reduzierte Baustoffe. Die Fertigstellung ist für Sommer 2029 geplant. Mit diesem Vorhaben unterstreicht HOCHTIEF seine Kompetenz im Bau technisch anspruchsvoller und nachhaltiger öffentlicher Infrastruktur.
Prominente wie Guido Maria Kretschmer und Désirée Nosbusch unterstützen erneut die Charity-Aktion „Ein Schal fürs Leben“ von Save the Children und BRIGITTE. Die Aktion ruft dazu auf, ab 16. Oktober 2026 Schals zu stricken oder zu kaufen, um Spenden für Kinder in Not zu sammeln. Seit 2014 kamen bereits rund 3,7 Millionen Euro zusammen. Mit dem Kauf eines Schals oder Wollpakets werden zehn Euro an Save the Children gespendet. Die Einnahmen fließen in Hilfsprojekte für Kinder in Kriegs- und Krisengebieten. Der Höhepunkt der Aktion ist am Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember.
Ariel und WWF Schweiz rufen mit der Initiative #WirDrehenRunter dazu auf, die Waschtemperatur in Schweizer Haushalten auf 30 °C oder kälter zu senken. Ziel ist es, Energie zu sparen, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren und nachhaltige Waschroutinen zu etablieren. Schon kleine Veränderungen im Alltag können laut der Initiative große Wirkung für Umwelt und Geldbeutel erzielen. Die Aktion setzt auf moderne Waschmitteltechnologien, die auch bei niedrigen Temperaturen zuverlässig reinigen. Durch die Zusammenarbeit von WWF und Ariel soll das Bewusstsein für nachhaltiges Waschen gestärkt und ein neuer Standard im Alltag geschaffen werden.
Axel Springer und die Humboldt-Universität zu Berlin bieten gemeinsam ein 17-wöchiges Zertifikatsprogramm an, das Mitarbeiter fit für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Medienbranche machen soll. Das Programm vermittelt nicht nur den Umgang mit KI-Tools, sondern legt auch Wert auf ein tiefes technologisches Verständnis und behandelt Themen wie Machine Learning, Generative KI sowie rechtliche und ethische Aspekte. Die Teilnehmer entwickeln eigene KI-Anwendungsfälle aus ihrem Arbeitsalltag und setzen das Gelernte in Projekten um. Exkursionen zu führenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen runden das Angebot ab. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat beider Institutionen.
In Berlin fand die erste Konferenz der Initiative STUDIENWIRKEN statt, die von der FUNKE Mediengruppe ins Leben gerufen wurde. Mehr als 300 Gäste aus Politik, Wissenschaft, Industrie und Patientenorganisationen diskutierten über die Bedeutung klinischer Studien für den medizinischen Fortschritt in Deutschland. Ziel der Initiative ist es, Wissen über medizinische Studien zu verbreiten, Vertrauen in die Forschung zu stärken und mehr Menschen zur Studienteilnahme zu motivieren. Im Mittelpunkt standen Themen wie Gendergerechtigkeit, die Einbindung unterrepräsentierter Gruppen und innovative Ansätze für Studien. Experten und Betroffene tauschten sich in Panels und Workshops aus, um gemeinsam Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu erarbeiten und die klinische Forschung aus der Nische in die Mitte der Gesellschaft zu holen.
Im Europaschutzgebiet Lendspitz–Maiernigg wurden im Rahmen des Projekts „City meets Nature“ zahlreiche Maßnahmen zum Schutz der Uferzone und des Schilfgürtels umgesetzt. Die Stadtwerke Klagenfurt haben dazu beigetragen, Lebensräume zu pflegen und Besucher über naturfreundliches Verhalten zu informieren. Ein Schwerpunkt lag 2026 auf dem Einbau von 30 Laufmetern Weidenfaschinen, die als Wellenschutz und Lebensraum für Wasserlebewesen dienen. Zusätzlich wurde die Bekämpfung invasiver Pflanzenarten wie Springkraut und Goldrute forciert. Mit gezielten Aktionen und Aufklärung bleibt das Gebiet ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tierarten und zugleich ein attraktiver Erholungsort für die Bevölkerung.
Das erste Buch über den Wiener Erzbischof Josef Grünwidl beleuchtet sein Wirken als Seelsorger und seine prägnante Sprache. Autor Andreas Batlogg stellt Grünwidl als Kirchenmann vor, der theologische Anliegen verständlich vermittelt und für seine authentischen Predigten bekannt ist. Die Präsentation des Buches fand im vollbesetzten Dominikanerkloster statt. Grünwidl schilderte dort seine Erfahrungen im ersten Jahr als Erzbischof und betonte die Bedeutung von Gemeinschaft und gelebtem Glauben. Das Buch enthält zentrale Ansprachen, Predigten und zahlreiche Fotos. Eine Signierstunde ist für den 18. November in Wien geplant.
Energie Brandenburg hat einen Scheck über 10.000 Euro für Projekte im Naturpark Uckermärkische Seen überreicht. Mit der Spende sollen nachhaltige Initiativen und der Schutz der regionalen Natur gefördert werden. Die Unterstützung kommt lokalen Projekten zugute, die sich für Umweltbildung und den Erhalt der einzigartigen Landschaft engagieren. Damit setzt das Unternehmen ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Engagement in der Region.
Niederösterreich setzt verstärkt auf erneuerbare Energien und plant bis 2030 den Ausbau auf 1.000 Biomasseheizwerke. Bereits jetzt stammen zwei Drittel der Fernwärme aus Reststoffen der Forst- und Holzwirtschaft. Die Zahl der Haushalte mit Holzheizungen steigt, während Öl- und Gasheizungen langsam zurückgehen. Trotz Rekordwerten bei erneuerbarer Energie bleibt Erdöl wegen Raffinerie und Verkehr Hauptenergieträger. Der Anteil fossiler Heizsysteme ist noch hoch, doch Förderprogramme und hohe Energiepreise beschleunigen den Umstieg. Der Verkehrssektor bleibt größte Emissionsquelle, während die Stromproduktion dank Windkraft und Photovoltaik zu 100 % erneuerbar ist.
Das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT entwickelt im Projekt AVATAR-Transfer technische Lösungen, um sensible Gesundheitsdaten sicher und nutzbar zu machen. Im Fokus stehen Anonymisierung und digitale Wasserzeichen, die besonders EEG-Daten schützen und deren Herkunft nachvollziehbar machen sollen. Beim Jahreskongress in Jena diskutierten Experten aus verschiedenen Bereichen, wie Datenschutz und Nutzbarkeit von Gesundheitsdaten vereint werden können. Die entwickelten Verfahren werden nun in Pilotprojekten mit Praxispartnern getestet, um medizinische Innovationen zu fördern und gleichzeitig den Schutz persönlicher Daten zu gewährleisten.
BIPA ist laut einer aktuellen Greenpeace-Befragung die einzige große österreichische Drogeriekette, die in ihren Kosmetik- und Pflege-Eigenmarken vollständig auf PFAS verzichtet. Während dm diese Schadstoffe nur noch in wenigen Produkten nutzt und Müller keine Auskunft gibt, fordert Greenpeace alle Händler und Hersteller auf, PFAS aus dem Sortiment zu nehmen. PFAS, sogenannte Ewigkeitsgifte, sind in vielen Alltagsprodukten enthalten und gelten als umweltschädlich sowie potenziell krebserregend. Greenpeace verlangt ein nationales und EU-weites Verbot von PFAS in Kosmetik- und Pflegeprodukten, um Verbraucher besser zu schützen.
Das Charity-Event Tribute to Bambi feierte sein 25-jähriges Jubiläum in Berlin und versammelte rund 300 Gäste aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik. Ziel der Veranstaltung ist es, Kindern und Jugendlichen in Not zu helfen und Themen sichtbar zu machen, die oft wenig Beachtung finden. Prominente wie Dorothee Bär, Mareile Höppner und Sänger Sasha, der den Ehrenpreis erhielt, unterstützten die Initiative. Im Mittelpunkt standen Projekte wie anonyme Beratung für gewaltbetroffene Mädchen und kreative Bildungsangebote für benachteiligte Kinder. Unterstützt wird das Jubiläum von zahlreichen Partnern aus Wirtschaft und Handel, die sich gemeinsam für eine bessere Zukunft engagieren.
Das Berliner Sozialunternehmen Acker e. V. erhält den Hauptpreis der HanseMerkur Preise für Kinderschutz. Ausgezeichnet werden die Bildungsprogramme "GemüseAckerdemie" und "AckerRacker", bei denen Kinder ab drei Jahren Lebensmittel selbst anbauen und ernten. Mit dem mit 40.000 Euro dotierten Preis würdigt HanseMerkur das Engagement für Natur, Landwirtschaft und gesunde Ernährung bei Kindern.
In Graz trafen sich Fachleute zu einer Diskussion über die Zukunft des Wohlstands in Österreich. Dabei wurde betont, dass Wohlstand mehr als nur wirtschaftliches Wachstum umfasst. Neben Produktivität und Erwerbsarbeit sind soziale Sicherheit, Bildung, Gesundheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt entscheidend. Die Experten warnten vor Herausforderungen wie stagnierender Produktivität, steigenden Sozialausgaben und wachsender Armut. Sie forderten Reformen bei Steuern, Investitionen und Sozialleistungen, um Wohlstand nachhaltig zu sichern. Auch spirituelle und ethische Aspekte wurden als wichtige Grundlagen für ein gutes Leben hervorgehoben.
Bei einem Workshop in Berlin diskutierten junge Menschen im Rahmen von Youthwise mit OECD-Experten über Bildung und Unternehmertum. Der Workshop, unterstützt von der TUI Care Foundation, beleuchtete, wie Unternehmertum Chancen für die nächste Generation schaffen kann und wie Bildungssysteme angepasst werden sollten, um junge Menschen auf eine sich wandelnde Welt vorzubereiten. Die Teilnehmer erarbeiteten Empfehlungen, die in die politischen Diskussionen der OECD einfließen werden. Youthwise ermöglicht es jungen Menschen, ihre Perspektiven in die Arbeit der OECD einzubringen und aktiv an Entscheidungsprozessen teilzunehmen. Diese Initiative fördert die Beteiligung junger Menschen an wichtigen gesellschaftlichen Themen und unterstützt den Dialog mit Fachleuten aus dem politischen Bereich.
Weltweit kann sich jeder dritte Mensch keine gesunde Ernährung leisten, wobei Kinder besonders betroffen sind. Laut einem Bericht von World Vision waren 2025 etwa 35,5 Millionen Kinder akut mangelernährt. Während Menschen in wohlhabenden Ländern wie Irland oder den USA nur eine Arbeitsstunde benötigen, um sich grundlegende Nahrungsmittel zu leisten, müssen Menschen in ärmeren Ländern bis zu 30 Tage arbeiten. Die steigenden Preise zwingen Familien dazu, auf billigere und nährstoffärmere Alternativen zurückzugreifen, was langfristige Folgen für die Gesundheit und Entwicklung von Kindern hat. Konflikte, Wirtschaftskrisen und der Klimawandel verschärfen die Situation und gefährden den Zugang zu gesunder Nahrung.
In Karlsruhe wurde das Innovationszentrum für Drohnen und Drohnenabwehr (IZEDD) offiziell gestartet. Vertreter aus Wissenschaft, Industrie und Behörden trafen sich, um gemeinsam technologische Lösungen für die wachsenden Herausforderungen rund um Drohnentechnik und deren Abwehr zu entwickeln. Das Zentrum soll als Hub für den schnellen Technologietransfer und die Vernetzung aller relevanten Akteure dienen. Ein zentrales Ziel ist es, die Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit Deutschlands zu stärken. Im Fokus stehen die Beschleunigung von Entwicklungszyklen, die bessere Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie sowie die Schaffung klarer Handlungsketten bei Drohnensichtungen. Interessierte Partner sind zur Mitarbeit eingeladen.
Anfang Dezember 2026 findet in Essen der Science Summit NRW-Ukraine statt. Ziel der Konferenz ist es, Wissenschaft, Hochschulen und Politik aus Nordrhein-Westfalen und der Ukraine zusammenzubringen und die wissenschaftlichen Beziehungen zu stärken. Im Fokus steht die Rolle der Wissenschaft beim Wiederaufbau der Ukraine und auf ihrem Weg in die EU. Die Veranstaltung legt besonderen Wert auf bestehende und neue Partnerschaften, insbesondere zwischen der Universitätsallianz Ruhr und der Oblast Dnipropetrowsk. Neben dem Konferenzprogramm gibt es einen Empfang mit Projektausstellung zur weiteren Vernetzung.
Im Wiener Stephansdom versammelten sich über 4.000 Gläubige zum 19. Medjugorje-Friedensgebet „Message for You“. Die Veranstaltung stand im Zeichen von Gebet, Versöhnung und der Bitte um Genesung für Papst Leo XIV. Erzbischof Josef Grünwidl rief dazu auf, Frieden aktiv zu stiften und das Gebet als Kraftquelle zu nutzen. Ivan Dragicevic, einer der Medjugorje-Seher, gab einen geistlichen Impuls und betonte die Bedeutung von Umkehr, Gebet und der Rolle Marias als Friedensstifterin. Persönliche Glaubenszeugnisse und Berichte über die Wirkung von Medjugorje rundeten das Programm ab.
Viele Unternehmen starten zirkuläre Geschäftsmodelle, doch oft bleiben diese auf Pilotprojekte beschränkt. Der Grund: Investitionen werden meist nur nach klassischen Finanzkennzahlen bewertet, wodurch die langfristigen Vorteile der Kreislaufwirtschaft wie Rohstoffsicherheit und Resilienz unterbewertet werden. Eine neue Studie von WWF und Quantis schließt diese Lücke mit einem Framework, das den strategischen Wert zirkulärer Investitionen messbar macht. Anhand eines Fallbeispiels zeigt die Studie, wie sich die Wirtschaftlichkeit eines Rücknahme- und Wiederaufbereitungsprogramms für Industriekompressoren deutlich verbessert, wenn zusätzliche Wertbeiträge berücksichtigt werden. Das Framework soll Unternehmen helfen, die Vorteile der Kreislaufwirtschaft umfassend in ihre Entscheidungen einzubeziehen.
Das IMC Krems erweitert sein Netzwerk durch eine strategische Partnerschaft mit Constellation Brands, einem führenden Unternehmen der internationalen Wein-, Bier- und Spirituosenbranche. Ziel ist es, Studierenden praxisnahe Einblicke und neue Karrieremöglichkeiten in der globalen Weinwirtschaft zu bieten. Geplant sind Masterclasses, Gastvorträge, Forschungsprojekte und exklusive Branchenkontakte. Besonders der Studiengang International Wine Business profitiert von aktuellen Markttrends und dem Wissenstransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft. Die Kooperation stärkt die Verbindung von Wissenschaft, Praxis und internationaler Vernetzung.
Der aktuelle Techem Atlas für Energie, Wärme & Wasser zeigt deutliche regionale Unterschiede bei den Heizkosten in Österreich. Im Schnitt zahlten Haushalte 2025 rund 8,33 Euro pro Quadratmeter, wobei Salzburg mit 11,14 Euro am teuersten und Vorarlberg mit 6,82 Euro am günstigsten ist. Im europäischen Vergleich liegen die Heizkosten in Österreich im Mittelfeld, während fossile Energieträger weiter dominieren. Fernwärme ist mit über 50 Prozent der wichtigste Energieträger in Mehrfamilienhäusern. Die Studie betont das große Potenzial für den Umstieg auf klimafreundliche Wärmepumpen und hebt die Fortschritte bei der Digitalisierung der Verbrauchserfassung hervor, die mehr Transparenz und Energieeinsparungen ermöglichen.
Der neue Hamburger Stadtteil Grasbrook wird ab 2031 von enercity mit Wärme und ab 2035 auch mit Kälte versorgt. Über 90 Prozent der benötigten Energie stammen dabei von Beginn an aus erneuerbaren Quellen und industrieller Abwärme – ein Wert, den die gesetzlichen Vorgaben erst ab 2040 fordern. Möglich macht das die Anbindung an das bestehende Wärmenetz von enercity, das bereits andere Stadtteile versorgt. Die Infrastruktur wird durch neue lokale Anlagen und zusätzliche Leitungen ausgebaut. Bis 2040 soll die Energieversorgung im Grasbrook vollständig klimaneutral sein. Auf dem Gelände entstehen rund 3.000 Wohnungen und 16.000 Arbeitsplätze. Das innovative Konzept gilt als Vorbild für nachhaltige Stadtentwicklung.
Nvidia unterstützt Europas Wissenschaft mit offenen Lernressourcen, Cloud-Computing und innovativen KI-Tools. Im Rahmen einer neuen EU-Initiative erhalten Forscher, Startups und Universitäten Zugang zu über 250 offenen Modellen, Datensätzen und Softwareprojekten, die auf Plattformen wie Hugging Face und GitHub bereitstehen. Zusätzlich kooperiert Nvidia mit europäischen Supercomputing-Zentren und AI-Fabriken, um Startups und kleinen Unternehmen leistungsstarke Infrastruktur und Schulungen zu bieten. Mit dem Ausbau von 35 Supercomputern fördert Nvidia die Forschung in Bereichen wie Klimawissenschaft, Medizin und Materialforschung in ganz Europa.
Die Zeitschrift ELTERN feiert ihr 60-jähriges Jubiläum mit einer besonderen Live-Ausgabe des Podcasts "ELTERNgespräch" aus Hamburg. Im Fokus steht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, wobei Expertinnen und Experten über Herausforderungen und Lösungsansätze diskutieren. Die Veranstaltung ist Teil der FUNKE-Vereinbarkeitswoche und wird live auf YouTube übertragen. Im Anschluss an den Podcast findet eine Geburtstagsfeier mit der Premiere eines eigens komponierten ELTERN-Songs statt. Die Marke ELTERN zeigt sich zum Jubiläum vielseitig und zukunftsorientiert und begleitet Familien weiterhin mit innovativen Formaten und fundierten Inhalten durch den Alltag.
Am Kepler Universitätsklinikum wurden innerhalb von 48 Stunden zwei spektakuläre Fingerreplantationen durchgeführt. Zwei Patienten, die sich bei Holzarbeiten mit einem Holzspalter und einer Kappsäge schwer verletzten, konnten dank des spezialisierten Replantationsteams ihre abgetrennten Finger behalten. Die Operationen dauerten jeweils mehrere Stunden und waren für die Handfunktion der Betroffenen entscheidend. Das Team warnt eindringlich vor den Gefahren bei Arbeiten mit Holzmaschinen und betont die Wichtigkeit von Vorsicht und Konzentration. Auch nach einer erfolgreichen Replantation ist mit einer langen Rehabilitationszeit und möglichen Folgeeingriffen zu rechnen.
Mit dem Herbst steht für den Rasen eine besondere Pflege an, damit er gesund durch die kalte Jahreszeit kommt. Wichtig sind eine Herbstdüngung mit hohem Kaliumanteil und der letzte Schnitt, idealerweise bei etwa fünf Zentimetern Schnitthöhe. Laub, Fallobst und Äste sollten regelmäßig entfernt werden, um Pilzbefall vorzubeugen – das gesammelte Laub kann als Kompost oder Beetabdeckung weiterverwendet werden. Auch der Rasenmäher braucht jetzt eine Pause: Nach gründlicher Reinigung und Akku-Entnahme wird er am besten trocken und frostfrei gelagert. So startet der Garten im Frühjahr wieder bestens vorbereitet in die neue Saison.
Die TU Wien und MedAustron haben einen Durchbruch bei der Ionenstrahltherapie erzielt. Durch die Kombination von Kohlenstoff- und Heliumionen können Tumore künftig nicht nur gezielter bestrahlt, sondern auch die Anatomie der Patientinnen und Patienten während der Behandlung überwacht werden. Dank eines innovativen Messverfahrens lässt sich das Mischungsverhältnis der Ionen exakt bestimmen, ohne den Strahl zu unterbrechen. Dies ermöglicht eine noch präzisere Krebstherapie, bei der gesundes Gewebe besser geschont wird. Die Ergebnisse stoßen international auf großes Interesse.
Ein Wiener Forschungsteam hat mit der neuen Methode bicon-seq aufgeklärt, wie bestimmte RNA-Moleküle die Entstehung aggressiver Leukämie beeinflussen. Im Fokus stand das Fusions-Onkoprotein NUP98::KDM5A, das bei akuter myeloischer Leukämie (AML) die Bildung sogenannter Onko-Kondensate fördert und damit die Genaktivität steuert. Besonders die lncRNA Gas5 erwies sich als zentral für die Vermehrung von Leukämiezellen. Wird Gas5 gezielt herunterreguliert, verändert sich die Aktivität wichtiger Gene. Die Studie eröffnet neue Perspektiven für die Erforschung der Genregulation bei Leukämie und anderer Krankheiten.
Die Österreichische Nationalbibliothek widmet dem Ungarnaufstand von 1956 eine neue Fokusausstellung im Prunksaal. Gezeigt werden beeindruckende Pressefotografien, die die Flucht von rund 180.000 Ungarinnen und Ungarn nach Österreich dokumentieren. Die Bilder stammen aus den eigenen Beständen und bieten sowohl ikonische als auch bislang unveröffentlichte Aufnahmen. Die Ausstellung beleuchtet die Flucht, die Ankunft der Geflüchteten und die Reaktionen der österreichischen Gesellschaft. Sie verdeutlicht, wie Medienberichte internationale Hilfe mobilisierten und lädt Besucher dazu ein, dieses historische Ereignis durch die Linse der Pressefotografie neu zu entdecken.
Mit Unterstützung der Wiener Wirtschaftsagentur entwickelt das St. Anna CCRI eine neue KI-basierte Methode zur Analyse von Leukämie-Restzellen bei Kindern. Das Projekt FlowFATE soll die bisher komplexe und zeitaufwändige Auswertung von Blutproben durch künstliche Intelligenz vereinfachen und standardisieren. Dadurch können Ärzte präziser feststellen, wie gut eine Therapie wirkt, und die Behandlung gezielt anpassen. Die Technologie könnte künftig auch bei anderen Krankheiten zum Einsatz kommen und die Diagnostik weiter automatisieren.
Im Vatikan ist ein internationales Bischofstreffen zu Ende gegangen, das von einer schweren Erkrankung des Papstes überschattet wurde. Papst Leo XIV. musste sich einer Lungenoperation unterziehen, bei der ein bösartiger Tumor entfernt wurde. Die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen aus aller Welt, darunter auch Österreichs Erzbischof Franz Lackner, nahmen an den Beratungen teil. Beim Abschlussgottesdienst auf dem Petersplatz beteten die Bischöfe für den Papst, der im Krankenhaus liegt. Der Abschlussbericht des Treffens, das sich mit aktuellen Krisen von Ehen und Familien beschäftigte, soll erst nach der Genesung des Papstes veröffentlicht werden.
Ein Benefizkonzert am 23. Oktober in Wien macht auf die Arbeit der "Missionare Diener der Armen" in Peru, Kuba und Mexiko aufmerksam. Unter dem Titel "Perlen der Musik" werden Werke aus Oper, Zarzuela und klassischen Liedern präsentiert. Der Eintritt ist frei, Spenden kommen Hilfsprojekten zugute. Das Konzert ist Teil der Österreichreise des Ordenspriesters P. Sebastian Dumont, der über die sozialen und pastoralen Projekte der Gemeinschaft berichtet. Die Reise umfasst Besuche in mehreren Bundesländern, Gottesdienste, Vorträge und Begegnungen mit Unterstützern.
Rund 60 Schüler der HBLA für Forstwirtschaft Bruck/Mur nahmen an der neuen Ausbildungswoche "Wald-der-Zukunft-intensiv" in Kärnten teil. Im Mittelpunkt standen praktische Übungen zu Waldbau, Holzernte, Holzvermarktung und Jagd. Die Jugendlichen lernten, wie Waldbestände durch gezielte Maßnahmen stabiler werden und welche Rolle moderne Techniken wie Drohnen spielen. Abends gab es Fachvorträge und Diskussionsrunden mit Experten, bei denen aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven des Berufsbilds besprochen wurden. Die Ausbildungswoche soll künftig jährlich stattfinden und ein fester Bestandteil der forstlichen Ausbildung werden.
Die Caritas schlägt Alarm: Immer mehr Menschen in Österreich geraten durch steigende Preise für Wohnen, Energie und Lebensmittel in finanzielle Not. Laut aktueller Statistik leben 261.000 Menschen in absoluter Armut, fast jede*r Fünfte ist von Armut oder Ausgrenzung bedroht. Besonders betroffen sind Mindestpensionist*innen, Alleinerziehende und Kinder. Die Caritas fordert eine armutsfeste Reform der Sozialhilfe sowie einen nationalen Aktionsplan für leistbares Wohnen. Sie warnt, dass geplante Kürzungen die Lage weiter verschärfen und Kinderarmut verstärken könnten. Die Organisation bittet um Spenden, um weiterhin Menschen in Not unterstützen zu können.
Die Wildtierpopulationen sind laut dem neuen WWF Living Planet Report seit 1970 im Schnitt um 73 Prozent zurückgegangen. Besonders betroffen sind Süßwasserlebensräume, wo der Rückgang sogar 85 Prozent beträgt. Ursachen sind vor allem die Zerstörung von Lebensräumen durch Landwirtschaft, Energiegewinnung und schädliche Finanzströme. Trotzdem gibt es auch positive Entwicklungen: Dank gezielter Schutzmaßnahmen konnten sich Bestände von Tigern, Thunfischen und Grünen Meeresschildkröten erholen. Der WWF betont jedoch, dass Einzelmaßnahmen nicht ausreichen und fordert umfassende Reformen in Landwirtschaft, Energie und Finanzwesen zum Schutz der Natur.
Nach zehn Wochen und 9.000 Seemeilen kehrte der Forschungseisbrecher Polarstern aus der zentralen Arktis zurück. Das internationale Wissenschaftsteam sammelte neue seismische Daten und Sedimentkerne am Lomonossow-Rücken, um die geologische Vergangenheit der Arktis besser zu verstehen. Diese Daten helfen, Veränderungen von Meeresströmungen und Umweltbedingungen in früheren Warmzeiten zu rekonstruieren. Die Forscher untersuchten außerdem die heutige Ozeanzirkulation und den Rückgang des grönländischen Eises. Die gewonnenen Erkenntnisse sind entscheidend, um zukünftige Klimaentwicklungen abzuschätzen. Nun werden die Proben in Speziallaboren ausgewertet, bevor die Polarstern im November zur nächsten Mission in die Antarktis aufbricht.
Ein aktueller Greenpeace-Report deckt auf, dass Ikea trotz Nachhaltigkeitsversprechen Holz aus geschützten europäischen Wäldern, etwa in Rumänien, für Billigmöbel verwendet. Die Recherchen zeigen, dass selbst Natura-2000-Gebiete nicht ausreichend vor Abholzung geschützt sind. Auch in Österreich werden Ikea-Produkte mit solchem Holz verkauft. Greenpeace fordert angesichts der bevorstehenden UN-Biodiversitätskonferenz strengere Schutzmaßnahmen und mehr Transparenz in den Lieferketten. Zertifikate wie FSC reichen laut Greenpeace nicht aus, um den Raubbau an wertvollen Naturwäldern zu verhindern. Ikea soll seine Verantwortung wahrnehmen und kein Holz aus schützenswerten Gebieten mehr beziehen.
Im dritten Quartal 2026 starben in Deutschland rund 230.428 Menschen. Besonders während starker Hitzewellen am Ende des Juni und Anfang Juli lagen die Sterbefallzahlen teils deutlich über dem Durchschnitt der Vorjahre. In einzelnen Wochen stiegen sie um bis zu 36 Prozent an. Abseits der Hitzeperioden fielen die Sterbezahlen meist unter die Vergleichswerte, sodass das Quartal insgesamt sogar rund 3.000 weniger Todesfälle als im Mittel der Vorjahre verzeichnete. Auch in anderen europäischen Ländern führten Hitzewellen zu erhöhter Übersterblichkeit, besonders in Frankreich, Belgien, Österreich und der Schweiz.
An der Universität Klagenfurt hat Mitra Jalal Shokuhi als erste das neue englischsprachige Masterstudium Management, Economics, and Data Science (MEDS) abgeschlossen. Das Studium, das erstmals im Wintersemester 2023/24 angeboten wurde, verbindet Management, Wirtschaftswissenschaften und Datenanalyse zu einem gefragten Qualifikationsprofil. Das Programm vermittelt Kenntnisse, um wirtschaftliche Fragestellungen datenbasiert zu analysieren und eröffnet vielfältige Karrierewege in Unternehmen, Beratung, öffentlichem Sektor und Forschung. Absolvent:innen profitieren zudem von einem internationalen Umfeld und können ihre akademische Laufbahn fortsetzen.
Die eurobahn hat die Initiative „Fit für die Ausbildung“ ins Leben gerufen, um Schüler und Schülerinnen praxisnah auf Bewerbungsprozesse vorzubereiten. Personalexpertinnen und -experten bieten an Schulen kostenlose Trainings an, die von Lebenslauf-Workshops bis zu simulierten Vorstellungsgesprächen reichen. Die Trainings sind individuell auf die Bedürfnisse der Schulen zugeschnitten und beinhalten sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Übungen. Ziel ist es, Wissenslücken zu schließen und Jugendlichen den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern. Erste Kooperationen mit Schulen laufen bereits.
Am 19. Oktober veranstalten alle zwölf Casinos Austria die Pink Casino Night zugunsten der Pink-Ribbon-Aktion der Österreichischen Krebshilfe. Für jeden Gast werden zwei Euro gespendet, um die Bewusstseinsbildung für Brustkrebsvorsorge, Früherkennung und Unterstützung von Patientinnen zu fördern. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen an diesem Abend die Pink-Ribbon-Schleife und Informationsmaterialien liegen auf. Neben der Pink Casino Night engagiert sich Casinos Austria auch mit weiteren Initiativen wie der Blue Casino Night zur Prostatakrebs-Früherkennung und bietet krebskranken Menschen kulturelle Auszeiten. Das Unternehmen unterstützt die Krebshilfe zudem durch Sponsorships und ehrenamtliche Einsätze in den Bundesländern.
Die Bundesregierung nimmt die Förderung für den Austausch fossiler Heizsysteme durch erneuerbare Alternativen wieder auf. Ab 2. November können neue Anträge gestellt werden, auch bereits eingereichte Anträge, die zuvor nicht berücksichtigt wurden, werden wieder aufgenommen. Das Förderbudget beträgt 180 Millionen Euro, das Ziel ist der Austausch von rund 30.000 Heizungsanlagen. Trotz der Förderung reicht das aktuelle Tempo beim Kesseltausch nicht aus, um bis 2035 den vollständigen Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen zu schaffen. Bioenergie spielt dabei eine zentrale Rolle und hat in Österreich bereits Erdgas als zweitwichtigsten Energieträger abgelöst.
Am Salzburg Airport beginnt die zweite Phase der Sanierung einer PFAS-Altlast. Das Altlastensanierungsprojekt, das Pionierarbeit in Österreich leistet, wurde nach umfassenden Untersuchungen und in enger Abstimmung mit Behörden und Experten entwickelt. Die Belastung stammt von PFAS-haltigen Löschschäumen, die seit den 1960er-Jahren bei Feuerlöschübungen eingesetzt wurden. Kern der Sanierung ist ein technisches Sicherungssystem, das belastetes Erdreich einschließt und das Grundwasser reinigt. Parallel laufen bereits Maßnahmen aus Phase 1 weiter. Die Umsetzung der Bauarbeiten ist von rechtlichen Rahmenbedingungen abhängig, insbesondere fehlt eine aktualisierte Deponieverordnung für PFAS-haltigen Aushub. Die Sanierung wird von Monitoring, Anrainerinformation und Beschwerdemanagement begleitet.
Bei der „Promi-Sportler-Millionenshow“ mit Armin Assinger konnten prominente Sportlerinnen und Sportler am 12. Oktober 2026 insgesamt 150.000 Euro für die Österreichische Sporthilfe erspielen. Mit dabei waren Lisa Hauser, Johannes Aigner, Janine Flock sowie die Fußball-Legenden Andreas Herzog und Toni Polster. Die erspielten Gewinne wurden von verschiedenen Sponsoren zur Verfügung gestellt. Die Kandidaten überzeugten mit Wissen in Bereichen wie Skisport, österreichische Geschichte und Biologie. Besonders erfolgreich waren Herzog und Polster, die mit der richtigen Antwort auf die letzte Frage den Jackpot knackten und damit den höchsten Einzelbetrag für den guten Zweck beitrugen.
Die Gates Foundation und Wellcome Leap starten mit einem 100-Millionen-Dollar-Programm namens Uzima, um die weltweite Zahl der Totgeburten in ausgewählten Ländern innerhalb von zehn Jahren zu halbieren. Im Fokus stehen neue Technologien und Prozesse, die Risiken in der Schwangerschaft früher erkennen und Komplikationen während der Geburt besser behandeln sollen. Das Programm wird in Zusammenarbeit mit lokalen Gesundheitssystemen entwickelt und soll besonders in Regionen mit hohen Totgeburtenraten zum Einsatz kommen. Ziel ist es, erfolgreiche Innovationen weltweit zu verbreiten und so langfristig das Leben von Müttern und Babys zu schützen.
Propst Petrus Stockinger übernimmt den Vorsitz der Ordenskonferenz der Diözese St. Pölten. Er folgt auf Altabt Georg Wilfinger, der nach zwei Amtsperioden nicht mehr kandidierte. Die Wahl fand im Stift Melk statt. Sr. Franziska Bruckner bleibt als Zweite Vorsitzende im Amt und bringt langjährige Erfahrung aus führenden Positionen im Frauenorden mit. In der Diözese engagieren sich aktuell 269 Ordensangehörige, davon 201 Männer in 15 Gemeinschaften und 68 Frauen in fünf Gemeinschaften. Die Ordenskonferenz koordiniert die Zusammenarbeit der Gemeinschaften in der Region.
Drei Mitarbeiterinnen der Content Performance Group der Styria Media Group haben das Volksbegehren „Digitale sexualisierte Gewalt“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, das österreichische Sexualstrafrecht an die digitale Lebensrealität anzupassen und einen eigenen Straftatbestand für digitale sexualisierte Gewalt einzuführen. Unterstützt werden kann das Volksbegehren online oder auf jedem Gemeindeamt. Die Initiatorinnen setzen vor allem auf Social Media, um Aufmerksamkeit zu schaffen, und berichten von überwiegend positivem Feedback, aber auch von Zurückhaltung aus Angst vor Angriffen. Sie fordern mehr Bewusstsein, klare rechtliche Regelungen und eine gesetzliche Verankerung von Beratungsstellen für Betroffene.
Siemens Healthineers richtet sein Ultraschallgeschäft neu aus und konzentriert sich künftig auf innovative Technologien für die interventionelle Bildgebung. Der Vertrieb von Systemen für die allgemeine Bildgebung wird eingestellt, um sich auf kardiovaskuläre Anwendungen, softwarebasierte Lösungen und künstliche Intelligenz zu fokussieren. Durch diesen strategischen Schritt will das Unternehmen minimalinvasive Therapien unterstützen und die Gesundheitsversorgung weltweit verbessern. Im Mittelpunkt stehen dabei Produkte wie das KI-gestützte ACUSON Origin, das speziell für komplexe Eingriffe im Herzbereich entwickelt wurde.
Infineon Austria fördert zum Schulstart erneut die Caritas-Lerncafés in Villach, Spittal/Drau, Graz und Mürzzuschlag mit 105.000 Euro. Die Kinder erhalten dabei „Denkstoff-Schulbeutel“ mit nützlichen Materialien, um ihnen den Start ins neue Schuljahr zu erleichtern und Motivation zu schenken. Die Lerncafés bieten nicht nur Unterstützung bei den Hausaufgaben, sondern auch Raum zur Persönlichkeitsentwicklung und zum Aufbau von Selbstvertrauen. Neben der finanziellen Hilfe engagieren sich Infineon-Mitarbeiter auch persönlich als freiwillige Lernhelfer. Die Partnerschaft setzt ein starkes Zeichen für Chancengleichheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt und zeigt, wie wichtig gezielte Bildungsförderung für sozial benachteiligte Kinder ist.
In der Lutherkirche in Wien-Währing & Hernals findet am 18. Oktober erstmals ein besonderer Gottesdienst mit Mensch-Tier-Segnung statt. Anlass ist der 800. Todestag von Franz von Assisi, dem Schutzpatron der Tiere. Pfarrer Christopher Türke lädt dazu ein, Haustiere oder auch Kuscheltiere mitzubringen und gemeinsam die Verbundenheit von Mensch, Tier und Schöpfung zu feiern. Die Segnung hebt die enge Beziehung zwischen Mensch und Tier hervor. Ein Teil der Kollekte unterstützt das TierQuarTier Wien, das vielen Tieren ein vorübergehendes Zuhause bietet. Hunde und Katzen müssen angeleint, Vögel im Käfig und Kriechtiere im Aquarium sein. Giftige Tiere sind nicht zugelassen.
Das IMC Krems und Austrian Airlines intensivieren ihre strategische Zusammenarbeit, um Studierenden praxisnahe Einblicke in die Luftfahrt- und Tourismusbranche zu bieten. Die Kooperation umfasst gemeinsame Forschungsprojekte, Gastvorträge von Branchenexpert:innen sowie Exkursionen und Unternehmensbesuche. Durch den engen Austausch profitieren Studierende von aktuellen Unternehmensperspektiven und erweitern ihr theoretisches Wissen um praktische Erfahrungen. Austrian Airlines kann so frühzeitig potenzielle Nachwuchskräfte kennenlernen. Die Partnerschaft stärkt die Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und bereitet Studierende optimal auf ihre Karriere vor.
Die niedersächsischen Ministerien haben entschieden, dass nur 10 Prozent des Küstenmeers im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer für die Küstenfischerei gesperrt werden. Damit bleibt der Schutz deutlich hinter den Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes zurück, denn viele der ausgewiesenen Flächen sind ohnehin nicht befischbar. Der WWF zeigt sich enttäuscht und bemängelt, dass die Natur weiterhin zu wenig Schutz erhält und die Krabbenfischerei keine Rechtssicherheit bekommt. Der ökologische Zustand der Gewässer ist kritisch, und wirksamere Maßnahmen für den Meeresschutz werden gefordert.
Das Naturhistorische Museum Wien präsentiert ab 13. Oktober 2026 die Sonderausstellung "GENchangers. Entschlüsselte Geheimnisse aus frühmittelalterlichen Gräberfeldern". Im Mittelpunkt stehen Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt HistoGenes, das erstmals die Verwandtschaftsverhältnisse und Lebenswelten von Menschen vor über 1.200 Jahren mit modernen genetischen, anthropologischen und archäologischen Methoden beleuchtet. Die Ausstellung zeigt anhand von Funden aus Leobersdorf und Mödling, wie frühmittelalterliche Gemeinschaften lebten, miteinander verwandt waren und welche Rolle Mobilität, Ernährung und Gesundheit spielten. Die Ergebnisse geben neue Einblicke in die Zeit der Völkerwanderung und werden bis Juli 2027 im NHM Wien präsentiert.
Am 20. Oktober wird der Tag der nicht sichtbaren Behinderungen gefeiert, um mehr Verständnis für Menschen mit unsichtbaren Behinderungen zu schaffen. Julia Golser, Vorsitzende des Behindertenbeirats Innsbruck, und Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr betonen die Bedeutung von Akzeptanz und Bewusstsein für die Vielfalt von Behinderungen, die oft nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Zu diesen Behinderungen gehören Autismus, Multiple Sklerose und chronisches Fatigue-Syndrom. Betroffene müssen häufig ihre Einschränkungen erklären, was zu Vorurteilen und Diskriminierung führt. Der Behindertenbeirat appelliert an die Gesellschaft, Menschen nicht nach ihrem äußeren Erscheinungsbild zu beurteilen und eine inklusive Haltung zu fördern. Der Tag soll daran erinnern, dass Behinderungen viele Gesichter haben und dass Respekt und Verständnis für alle notwendig sind.
Ein Forschungsprojekt hat die Rolle der Max-Planck-Institute (ehemals Kaiser-Wilhelm-Institute) bei der Nutzung von Hirnpräparaten aus NS-Verbrechen umfassend aufgearbeitet. Mindestens 1.356 Gehirne von Opfern der NS-„Euthanasie“ gelangten zwischen 1939 und 1945 in die Institute, darunter viele Kinder. Auch nach Kriegsende wurden diese Präparate weiter für wissenschaftliche Zwecke genutzt, ohne deren Herkunft kritisch zu prüfen. Das Projekt rekonstruierte erstmals die Biografien von Opfern, darunter auch viele ausländische Zivilisten und Kriegsgefangene. Die Ergebnisse werden in Gedenkbüchern veröffentlicht und dienen als Grundlage für eine neue Gedenkkultur. Die Max-Planck-Gesellschaft bereitet nun die würdige Bestattung der verbliebenen Präparate vor und setzt sich kritisch mit ihrer Vergangenheit auseinander.
Das Institut Soziale Arbeit der FH JOANNEUM blickt auf ein Vierteljahrhundert erfolgreiche Ausbildung und Forschung zurück. Rund 250 Gäste feierten das Jubiläum, bei dem die Entwicklung des Instituts und aktuelle Herausforderungen im Mittelpunkt standen. Die Akademisierung der Sozialen Arbeit hat die Qualität der Ausbildung gestärkt und die Profession weiterentwickelt. Heute engagieren sich Studierende und Absolvent:innen in Projekten zu Themen wie Inklusion, Jugendhilfe und Digitalisierung. Der neue Sammelband beleuchtet die Entwicklung der Profession und die Herausforderungen der Zukunft, etwa durch technologische und gesellschaftliche Veränderungen.
In Eisenstadt trafen sich die leitenden Vertreterinnen und Vertreter der Ordensgemeinschaften im Burgenland zum jährlichen Ordensrat. Im Zentrum standen aktuelle Entwicklungen, geplante Vorhaben und die Vorstellung zweier Gemeinschaften: Der Ferdinandus-Orden, der sich sozial und karitativ engagiert, feierte sein 40-jähriges Bestehen. Die "Familie des Vaters" präsentierte ihre Spiritualität und ihren Weg hin zu einem Orden. Zudem wurden neue Fortbildungsangebote, Präventionsmaßnahmen und die Feier des "Tags des Geweihten Lebens" angekündigt. Künftig werden Ordensleute in weiteren pastoralen Arbeitskreisen in der Diözese Eisenstadt mitwirken.
Eine aktualisierte Leitlinie zur Palliativversorgung rückt die spirituellen und existenziellen Bedürfnisse schwerkranker Menschen stärker in den Fokus. Erstmals werden eigene Kapitel zu Spiritualität und den Anliegen von Angehörigen vorgestellt. Viele Betroffene mit unheilbaren Krebserkrankungen verspüren den Wunsch, über ihr Leben nachzudenken, Vergebung zu suchen oder Sinn in ihrer Lage zu finden. Die Leitlinie empfiehlt, diese Themen frühzeitig und im Verlauf der Erkrankung offen anzusprechen. Spezialisierte Seelsorger können hinzugezogen werden, um das Wohlbefinden zu steigern. Auch strukturelle Maßnahmen wie Schulungen und Räume der Stille werden vorgeschlagen, um eine umfassende Begleitung zu gewährleisten.
Papst Leo XIV. hat Erzbischof Vittorio Francesco Viola zum neuen Erzpriester des Petersdoms und Leiter der Dombauhütte ernannt. Viola übernimmt auch das Amt des Generalvikars für die Vatikanstadt. Damit folgt er auf Kardinal Mauro Gambetti, der kürzlich ins Erzbistum Chieti-Vasto versetzt wurde. Viola war bisher als Sekretär im Dikasterium für Gottesdienste und Sakramente tätig. Auf seinen Posten rückt nun der spanische Kurienbischof Aurelio García Macías nach. Die Versetzung Gambettis hatte zuletzt für Aufsehen im Vatikan gesorgt.
Elf Männer wurden im Wiener Stephansdom zu Ständigen Diakonen geweiht. Sie werden künftig in der Erzdiözese Wien vielfältige Aufgaben übernehmen, darunter die Leitung von Wort-Gottes-Feiern, Segnungen und Begräbnissen. Der Wiener Erzbischof betonte, dass jede Berufung in die Gemeinschaft der Kirche führt und Diakone besonders für den Dienst an den Armen und Ausgegrenzten verantwortlich sind. Die neuen Diakone sind sowohl verheiratete Familienväter als auch zölibatär lebende Männer. Insgesamt gibt es in der Erzdiözese nun 220 Ständige Diakone, die auf Lebenszeit für ihren Dienst berufen sind. Für unverheiratete Kandidaten ist die Diakonweihe oft ein Zwischenschritt zur Priesterweihe.
Eine aktuelle Befragung der Volkshilfe zeigt, dass sich drei Viertel der armutsgefährdeten Menschen in Österreich von der Politik als Menschen zweiter Klasse behandelt fühlen. Viele Betroffene nehmen das politische System als ungleich wahr, halten politische Entscheidungen aber dennoch für relevant. Besonders der Zugang zu Wahlen und anderen Beteiligungsformen ist für Menschen mit wenig Ressourcen erschwert. Armut beeinflusst nicht nur das tägliche Leben, sondern auch die Möglichkeiten zur Mitbestimmung in der Gesellschaft. Die Volkshilfe fordert deshalb, Armutsbekämpfung und Demokratiestärkung gemeinsam zu denken und politische Teilhabe für alle zugänglicher zu machen.
Anlässlich des Welt-Thrombosetags wird auf das erhöhte Thromboserisiko in der kalten Jahreszeit hingewiesen. Jährlich erleiden rund 10.000 Menschen in Österreich eine Thrombose, die zu schweren Komplikationen wie Lungenembolien führen kann. Faktoren wie Kälte, reduzierte Bewegung und Infektionen tragen zur erhöhten Gefahr bei. Das Ludwig Boltzmann Institut für Kardiovaskuläre Forschung untersucht die Rolle von Blutplättchen und dem Immunsystem in diesem Zusammenhang. Ziel ist es, die Mechanismen hinter der Thrombosebildung besser zu verstehen und gezielte Präventionsstrategien zu entwickeln. Die Forschung berücksichtigt auch individuelle Faktoren wie Alter, Geschlecht und biologische Rhythmen, um eine präzisere Thromboseprävention zu ermöglichen.
BIPA Parfümerien GmbH und Jugend am Werk feiern zehn Jahre ihrer erfolgreichen Partnerschaft, in der Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen die beliebten BIPA Bonusboxen herstellen. Zum Jubiläum wird eine limitierte Sonderbox in allen BIPA Filialen erhältlich sein, die verschiedene Produkte sowie eine handgefertigte Überraschung der Teilnehmer:innen enthält. Für jede der 5.000 produzierten Boxen spendet BIPA 1 Euro an die Organisation. Die Zusammenarbeit fördert die Inklusion und zeigt, wie soziales Engagement und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen können. Seit 2016 wurden bereits rund 880.000 Bonusboxen produziert, was die wertvolle Arbeit der Teilnehmer:innen unterstreicht.
Die Universitätsklinik für Radiotherapie und Radio-Onkologie in Salzburg erweitert ihr Angebot durch das neue Afterloading-System „Bravos“ von Siemens Healthineers, das eine hochpräzise Brachytherapie ermöglicht. Mit einer Investition von rund 500.000 Euro wird die Modernisierung des Strahlenanwendungsraums vorangetrieben. Die Brachytherapie ermöglicht es, radioaktive Isotope direkt in Tumornähe zu platzieren, um die Dosisverteilung gezielt anzupassen und gesundes Gewebe zu schonen. Gesundheitslandesrätin Daniela Gutschi und Univ.-Prof. Falk Röder betonen die Bedeutung dieser Technologie für die individuelle Patientenversorgung und die Erweiterung des Behandlungsspektrums, insbesondere bei Gebärmutterhalskrebs. Jährlich werden etwa 2.000 Patienten an der Klinik strahlentherapeutisch behandelt.
Im Vatikan beraten derzeit Bischöfe aus aller Welt über die Krise der Ehe als Lebensform. Sie diskutieren die sinkende Zahl der Eheschließungen und die Gründe, warum immer weniger Menschen heiraten – sowohl kirchlich als auch zivil. Dabei werden gesellschaftliche Trends, hohe Scheidungsraten und veränderte Vorstellungen von Partnerschaft als zentrale Herausforderungen gesehen. Die Kirchenvertreter erkennen, dass viele junge Menschen andere Werte und Erwartungen an Beziehungen haben als frühere Generationen. Die katholische Kirche steht mit ihrem Eheverständnis in einem Wettbewerb mit alternativen Lebensmodellen und sucht nach Wegen, junge Paare besser zu begleiten und die Ehe als positives Ideal zu vermitteln.
Johnson & Johnson hat neue Daten aus einer zweijährigen Phase-3-Studie zu ICOTYDE vorgestellt. Das orale Medikament zeigte bei Erwachsenen und Jugendlichen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis hohe und anhaltende Hautverbesserungen. Fast drei Viertel der Behandelten erreichten nach zwei Jahren eine klare oder fast klare Haut, ohne dass neue Sicherheitsrisiken auftraten. ICOTYDE ist der erste gezielte orale Peptid-Wirkstoff, der den IL-23-Rezeptor blockiert und bereits in den USA, Europa, Japan und China zugelassen ist. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung langfristiger Therapien für chronische Erkrankungen wie Psoriasis und könnten die Behandlungsmöglichkeiten für Betroffene deutlich verbessern.
Beim BRIGITTE Award 2026 wurden in Berlin sieben Frauen für ihren außergewöhnlichen Einsatz für Demokratie, Gerechtigkeit und Selbstbestimmung ausgezeichnet. Der Ehrenpreis ging an Gisèle Pelicot, die mit ihrem mutigen Kampf gegen sexualisierte Gewalt ein Vorbild für viele wurde. Auch Collien Fernandes erhielt einen Sonderpreis für ihr Engagement gegen digitale Gewalt. Weitere Preisträgerinnen überzeugten durch ihren Einsatz für Demokratie, Care-Arbeit, gesellschaftlichen Wandel und innovative Projekte. Der Abend zeigte eindrucksvoll, wie Frauen mit Zivilcourage und Engagement Veränderungen anstoßen und gesellschaftlichen Fortschritt vorantreiben.
Das Projekt „Culture, Sex & Gender in der Notfallmedizin“ der München Klinik wurde mit dem vdek-Zukunftspreis 2026 ausgezeichnet. Ziel des Projekts ist es, geschlechter- und kulturspezifische Unterschiede in der Notfallversorgung stärker zu berücksichtigen, um die Qualität und Sicherheit der medizinischen Behandlung zu verbessern. Ein interprofessionelles Schulungsprogramm sensibilisiert das Personal für individuelle Unterschiede bei Patienten. Das Gesundheitsreferat München unterstützt das Projekt, das als Vorbild für eine moderne, patientenorientierte Gesundheitsversorgung gilt. Die Auszeichnung würdigt das Engagement für mehr Sensibilität und bessere Versorgung in der Notfallmedizin.
Der vierte TOBIS-Netzwerkworkshop bringt aktuelle Forschungsergebnisse und praktische Erfahrungen aus der digitalen Schulentwicklung zusammen. Ziel ist es, Akteure aus Bildung, Verwaltung und IT zu vernetzen und gemeinsam Lösungen für Herausforderungen im digitalen Wandel zu entwickeln. Im Fokus stehen die Klärung von Zuständigkeiten, der Wissensaustausch an zentralen Schnittstellen und die Einbindung verschiedener Perspektiven in Entscheidungsprozesse. Der Workshop bietet verschiedene Formate und richtet sich an Schulträger, Schulleitungen sowie Interessierte aus Wissenschaft und Medienbildung.
In Wien fand der internationale EU-WISH-Workshop statt, bei dem über 100 Expertinnen und Experten aus 26 Ländern zusammenkamen. Ziel ist es, die Abwasserüberwachung als Instrument zur Früherkennung von Krankheitserregern, antimikrobiellen Resistenzen und chemischen Substanzen zu etablieren. Das Projekt soll europaweit Wissen bündeln und die Datenvergleichbarkeit verbessern. Im Fokus standen die bisherigen Ergebnisse und die nächsten Schritte zur nachhaltigen Nutzung der Abwasserüberwachung. Expertinnen und Experten diskutierten Probenahmestrategien, Datenanalyse und die Integration in die öffentliche Gesundheitspraxis. Die Erkenntnisse sollen künftig effektiv in der Praxis eingesetzt werden.
Vom 10. bis 13. Oktober 2026 findet in Baden bei Wien das Global Work Meeting des Jane Goodall Institute statt, an dem Verantwortliche aus 35 Ländern teilnehmen. Im Fokus stehen der Schutz von Schimpansen und ihren Lebensräumen sowie die strategische Weiterentwicklung der Organisation nach dem Tod von Dr. Jane Goodall. Das Treffen betont die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit und den ganzheitlichen Ansatz, der Naturschutz mit der Stärkung lokaler Gemeinschaften verbindet. Die Organisation hat mittlerweile über 30 Büros weltweit und führt zahlreiche Programme in Afrika durch, um den Schutz von Schimpansen zu gewährleisten. Die Teilnehmer arbeiten daran, gemeinsame Ziele zu definieren und die Verantwortung für den Naturschutz zu übernehmen.
Die Bucerius Law School hat ihrer ehemaligen Präsidentin Katharina Boele-Woelki eine Festschrift gewidmet. Über 40 Autorinnen und Autoren würdigen darin ihre Verdienste im internationalen und vergleichenden Familienrecht. Die Festschrift wurde anlässlich ihres 70. Geburtstags überreicht und versammelt Beiträge zu zentralen Fragen des Familienrechts sowie methodischen Ansätzen. Boele-Woelki prägte die Rechtswissenschaft durch ihre Arbeit an der Universität Utrecht und als Präsidentin der Bucerius Law School maßgeblich. Sie förderte gezielt Studierende und Nachwuchswissenschaftlerinnen, setzte sich für Frauen in juristischen Berufen ein und gründete wichtige Institutionen im europäischen Familienrecht.
Georg Schulz wurde vom Universitätsrat der Kunstuniversität Graz einstimmig für eine dritte Amtszeit als Rektor bis 2032 bestätigt. Die Entscheidung basiert auf einer deutlichen Mehrheit im Senat und unterstreicht das Vertrauen in seine Führung. Die Wahl der Vizerektorinnen und Vizerektoren wird im Herbst 2027 erfolgen. Mit dieser Verlängerung setzt die Universität ein Zeichen für Stabilität und Kontinuität in herausfordernden Zeiten. Schulz und sein Team treten ihre neue Amtszeit am 1. März 2028 an.
Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 75 Prozent der Wahlberechtigten in Deutschland gegen Kürzungen bei der Förderung von Solaranlagen auf Gebäuden sind. Die Unterstützung für den Erhalt oder Ausbau der Solarförderung ist in allen politischen Lagern hoch. Lediglich 13 Prozent sprechen sich für Einschnitte aus. Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert Nachbesserungen bei den geplanten Gesetzesänderungen und warnt vor zusätzlichen Belastungen für Solardachanlagen. Heute demonstrieren Unternehmen und Verbände in Berlin für den Ausbau erneuerbarer Energien und stabile Investitionsbedingungen.
Die Zahl der Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist in Deutschland 2025 erneut gesunken. Besonders stark fiel der Rückgang bei Herzinfarkten aus, hier gab es ein Minus von 15,2 Prozent seit 2022. Auch bei zerebrovaskulären Krankheiten wie Schlaganfällen wurden weniger Todesfälle verzeichnet. Die Gesamtzahl der Sterbefälle blieb mit rund 1,01 Millionen nahezu konstant. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Krankheiten des Atmungssystems waren weiterhin die häufigsten Todesursachen. Der Trend zeigt sich bei beiden Geschlechtern und allen Altersgruppen. Bei Männern und Frauen bleiben die drei häufigsten Todesursachen unverändert.
Am 10. Oktober wird auf die oft übersehenen obdachlosen Menschen aufmerksam gemacht. Das Projekt VinziRast-mittendrin in Wien zeigt, dass Notschlafplätze allein nicht genügen; langfristige Wohnlösungen und Gemeinschaft sind entscheidend. Zwei Lebensgeschichten verdeutlichen die vielfältigen Ursachen von Obdachlosigkeit. VinziRast bietet Unterstützung und Wohnmöglichkeiten, in denen ehemals obdachlose Menschen und Studierende zusammenleben. Trotz steigender Nachfrage nach Notschlafplätzen ist es wichtig, frühzeitig Hilfsangebote zu schaffen, um Wohnungslosigkeit zu verhindern. Die EU wird aufgefordert, Programme für soziale Randgruppen zu initiieren, um Obdachlosigkeit in Europa zu bekämpfen.
Apostolischer Nuntius Erzbischof Pedro López Quintana betont, dass Mission kein Spezialgebiet ist, sondern der Auftrag aller Getauften. Bei einem Treffen der Missio-Diözesandirektoren erklärte er, dass Mission in Pfarren, Familien und im Alltag gelebt werden sollte. Die Päpstlichen Missionswerke unterstützen die Bischöfe und Pfarren, um das missionarische Bewusstsein in Österreich zu fördern. López Quintana hob hervor, dass Glaubenszeugnis und konkrete Hilfe Hand in Hand gehen müssen. Missio-Nationaldirektor DDr. Johannes Laichner betonte, dass Mission zum Wesen der Kirche gehört und nicht delegiert werden kann. Zudem wurde Schwester Mary Teresa Barron zur neuen Präsidentin der Päpstlichen Missionswerke ernannt. Der Oktober, als Weltmissions-Monat, erinnert an die Unterstützung der ärmsten Diözesen weltweit, mit einem besonderen Fokus auf Äthiopien und die Krisenregion Tigray.
Der eBay Recommerce Report 2026 zeigt, dass in Österreich Nachhaltigkeit beim Secondhand-Kauf eine zentrale Rolle spielt. 25,6 Prozent der Käufer:innen geben an, aus Umweltgründen gebrauchte Produkte zu erwerben, während international nur 16,4 Prozent diesen Grund anführen. Zudem wünschen sich 61,7 Prozent der Befragten langlebigere Produkte und 55,4 Prozent leichter reparierbare Artikel, was Österreich an die Spitze der internationalen Umfragen katapultiert. Auch der Kauf gebrauchter Technik ist mit 35,9 Prozent überdurchschnittlich hoch. Vertrauen in die Qualität und den Zustand der Produkte ist für viele Käufer:innen entscheidend, was zeigt, dass Sicherheit beim Gebrauchtkauf in Österreich besonders wichtig ist. Der Report verdeutlicht den wachsenden Trend zu Recommerce und die veränderten Kaufmotive der Konsumenten.
Im Saarland startet ein Pilotprojekt zur Echtzeit-Analyse von Grubenwasser am RAG-Standort Camphausen. Das lettisch-niederländische Start-up SpectroMarine testet innovative Sensorsysteme, die mithilfe von Spektralanalysen Veränderungen der Wasserqualität direkt vor Ort erkennen sollen. Bislang mussten Wasserproben ins Labor geschickt werden, was viel Zeit kostete. Mit dem neuen Verfahren könnten künftig kontinuierliche und automatische Überwachungen erfolgen. Sollte der Test erfolgreich verlaufen, ist eine Ausweitung auf weitere Standorte geplant. Die Kooperation von RAG, BRYCK und Start-ups setzt damit einen wichtigen Impuls für Innovationen im Bereich Wasseraufbereitung und Umweltschutz.
Die NASA präsentiert ihre Beiträge zur japanischen Martian Moons eXploration (MMX) Mission, die am 19. Oktober vom Tanegashima Space Center in Japan starten soll. Ziel der Mission ist es, die Marsmonde Phobos und Deimos zu untersuchen und erstmals Proben von Phobos zur Erde zu bringen. Die NASA liefert dazu das MEGANE-Spektrometer, ein Oberflächen-Probenahmesystem sowie Kommunikations- und Navigationsunterstützung. An der Mission sind auch US-Wissenschaftler beteiligt, die über das Discovery-Programm gefördert werden. Die Rückkehr der Proben zur Erde ist für 2031 geplant.
NASA präsentiert zwei neue Initiativen, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu vertiefen und Innovationen im Weltraum zu beschleunigen. Die Programme werden im Rahmen des „Science: A Golden Age Summit“ in Washington vorgestellt und unterstreichen das Engagement der US-Raumfahrtbehörde für zukunftsweisende Technologien. Ein Fokus liegt auf der Verbesserung des Peer-Review-Verfahrens, der andere auf der Förderung junger Forschender durch das Genesis Mission Fellowships-Programm. Damit will NASA die nächste Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterstützen und die Vorreiterrolle der USA in Forschung und Technologie stärken.
Nach über sieben Monaten auf der Internationalen Raumstation ist die NASA-Mission Crew-12 sicher vor Los Angeles im Pazifik gelandet. Die vierköpfige Besatzung, darunter Jessica Meir, Jack Hathaway, Sophie Adenot und Andrey Fedyaev, absolvierte 237 Tage im All, legte mehr als 100 Millionen Meilen zurück und führte zahlreiche wissenschaftliche Experimente durch. Zu den Forschungsschwerpunkten gehörten Stammzellproduktion, neue Methoden zur IV-Flüssigkeitsgewinnung sowie Studien zu Ernährung und Gesundheit im All. Die Mission trug entscheidend dazu bei, Wissen und Technologien für künftige Weltraumreisen zu entwickeln. Die Crew wird ihre Erfahrungen in einer Pressekonferenz teilen.
Im Oktober rückt der Pinktober mit pinken Schleifen das Thema Brustkrebs in den Fokus. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Erkrankung zu stärken und Frauen zur Teilnahme an Früherkennungsmaßnahmen zu motivieren. Brustkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, wird aber oft zu spät erkannt. Regelmäßige Selbstuntersuchungen und medizinische Vorsorge sind entscheidend, um Veränderungen frühzeitig zu entdecken. Gesetzlich Versicherte profitieren von Vorsorgeprogrammen, während private Zusatzversicherungen den Schutz individuell erweitern können. Ein gesunder Lebensstil hilft zusätzlich, das Risiko zu senken.
Im Haus der Münze Österreich wurde das neue Buch von Thomas Brezina vorgestellt, das Kindern auf unterhaltsame Weise die Grundlagen des Geldes näherbringt. Unterstützt von Expertinnen und Experten der OeNB und der Münze Österreich erklärt das Buch, wie Geld funktioniert, warum es an Wert verliert und wie man klug damit umgeht. Die Buchpräsentation wurde von prominenten Gästen begleitet und richtete sich besonders an Schülerinnen und Schüler, die auch persönlich signierte Exemplare erhielten. Ziel ist es, wirtschaftliche Bildung früh und spielerisch zu vermitteln und Kinder für den Umgang mit Geld zu sensibilisieren.
SPAR Kärnten und Osttirol haben im Rahmen einer Spendenaktion zusammen mit Ölz einen Betrag von 4.028,50 Euro an das IFE – Institut für Familienentwicklung übergeben. Diese symbolische Übergabe fand anlässlich der Eröffnung eines neuen Supermarktes in Wölfnitz statt. Die Kooperation mit Ölz ermöglichte es, bei ausgewählten Produkten einen festen Betrag für den guten Zweck zu sammeln. Das IFE unterstützt Familien in herausfordernden Lebenssituationen durch professionelle Hilfe und Beratung. SPAR betont die Bedeutung der regionalen Verantwortung und die Rolle der Partnerschaft mit Ölz, um soziale Initiativen zu fördern und Familien zu stärken. Die Spendenaktion zeigt, wie durch die Zusammenarbeit von Handel, Industrie und Kunden konkrete Unterstützung für soziale Einrichtungen bereitgestellt werden kann.
Das neue Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) soll den Zugang zur medizinischen Versorgung deutlich verbessern. Mit digitalen Lösungen wie elektronischer Terminvermittlung und Überweisungen wird Patienten ein schnellerer und strukturierterer Weg zur passenden Behandlung ermöglicht. Das Gesundheitssystem profitiert von effizienteren Abläufen und einer gerechteren Terminvergabe, bei der die medizinische Dringlichkeit im Vordergrund steht. Zudem fördert das GeDIG die Nutzung von Gesundheitsdaten, um Behandlungen individueller zu gestalten und Prävention zu stärken. Das Gesetz gilt als wichtiger Schritt, um digitale Innovationen im Gesundheitswesen voranzutreiben und das Potenzial gespeicherter Daten besser zu nutzen.
Die Krankheitskosten in Deutschland sind 2024 auf 528,5 Milliarden Euro gestiegen, ein Plus von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders betroffen sind ältere Menschen: Über die Hälfte der Kosten entfällt auf die Altersgruppe ab 65 Jahren. Frauen verursachen im Schnitt um 22,5 Prozent höhere Pro-Kopf-Kosten als Männer, was vor allem an der höheren Lebenserwartung liegt. Die teuersten Krankheitsbilder sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie psychische und Verhaltensstörungen. Bei Frauen schlagen vor allem psychische Leiden zu Buche, bei Männern sind es Herz-Kreislauf-Probleme. Mit steigendem Alter nehmen die Krankheitskosten deutlich zu, bei über 85-Jährigen liegen sie bei mehr als 30.000 Euro pro Kopf.
Immer häufiger müssen Igel aus privaten Swimmingpools gerettet werden. In der Eulen- und Greifvogelstation Haringsee wurden kürzlich zwei Igel versorgt, die in Pools gefallen waren und sich nicht selbst befreien konnten. Besonders im Herbst steigt die Gefahr, da Pools seltener kontrolliert werden und Tiere die glatten Wände nicht überwinden können. Die Station empfiehlt Poolbesitzern, Ausstiegshilfen oder Rampen anzubringen und Pools in der kalten Jahreszeit abzudecken. Im Jahr 2025 konnte die Station über 2.000 Tieren helfen und viele wieder in die Natur entlassen.
Auf der Gulfood Manufacturing 2026 in Dubai stellt SternVitamin ein neues Portfolio standardisierter Mikronährstoffpremixe vor, das speziell für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie im Nahen Osten und Afrika entwickelt wurde. Diese Lösungen sollen die Entwicklung angereicherter Produkte erleichtern und gleichzeitig auf spezifische Ernährungsbedürfnisse eingehen. Zu den innovativen Produktkonzepten gehören ein mit B-Vitaminen angereicherter Proteinriegel und ein Nahrungsergänzungsmittel namens SternVita Longevity, das auf die Bedürfnisse der gesundheitsbewussten Verbraucher über 25 Jahren abzielt. Diese Produkte spiegeln die aktuellen Ernährungstrends wider und bieten Herstellern die Möglichkeit, schnell auf Marktbedürfnisse zu reagieren.
ZURU begeistert mit einer neuen Produktlinie rund um Einhörner, die sowohl Kinder als auch Erwachsene anspricht. Die Rainbocorns und Fugglercorns bieten fantasievolle Geschenkideen zur bevorstehenden Weihnachtszeit. Die Rainbocorns Magic Potion Surprise Series 1 ermöglicht kreatives Spielen mit Überraschungen und Bastelmöglichkeiten, während die Fugglercorns eine freche, humorvolle Variante der beliebten Fabelwesen darstellen. Diese Produkte sind ideal für Einhorn-Fans jeden Alters und eignen sich perfekt als Geschenke zum Nikolaus oder unter dem Weihnachtsbaum. ZURU zeigt, wie vielseitig und magisch die Welt der Einhörner sein kann.
Beim sechsten BILD-Vorsorgegipfel in Berlin diskutierten führende Experten und Politiker, wie Prävention in Deutschland nachhaltig gestärkt werden kann. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie medizinisches Wissen und Vorsorgeangebote tatsächlich im Alltag der Menschen ankommen und genutzt werden können. Dabei wurden zentrale Gesundheitsthemen wie Früherkennung, Impfprävention, Adipositas und digitale Gesundheitsversorgung beleuchtet. Eine aktuelle Umfrage und persönliche Erfahrungsberichte ergänzten die Debatte. Ziel ist es, Prävention als Gewinn für Lebensqualität und gesellschaftliche Zukunft zu etablieren.
Bristol Myers Squibb meldet in einer aktuellen Studie bedeutende Fortschritte bei der Behandlung von Patienten mit rückfälligem oder therapieresistentem Multiplen Myelom. Das Medikament ZENBEXUS, kombiniert mit Daratumumab und Dexamethason, konnte das Fortschreiten der Krankheit im Vergleich zur bisherigen Standardtherapie deutlich verlangsamen. Die Patienten erreichten eine mediane progressionsfreie Überlebenszeit von 42 Monaten gegenüber 20 Monaten in der Vergleichsgruppe. Die Studie umfasste 800 Patienten und zeigte zudem, dass das Sicherheitsprofil von ZENBEXUS im Rahmen der Erwartungen blieb. Dennoch sind schwere Nebenwirkungen möglich, insbesondere Thrombosen und Infektionen. Die vollständigen Ergebnisse werden auf einem internationalen Fachkongress vorgestellt.
Klingenthal hat sich beim Städtewettbewerb 2026 von enviaM und MITGAS mit 258,51 Kilometern den ersten Platz gesichert und erhält 8.400 Euro für gemeinnützige Projekte. Auch Oberlungwitz und Peitz konnten sich mit starken Leistungen Platz zwei und drei sichern und werden mit Preisgeldern für lokale Vereine unterstützt. Insgesamt nahmen 23 Kommunen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen teil und erradelten gemeinsam über 4.800 Kilometer für den guten Zweck. Die Veranstalter spenden insgesamt 51.414 Euro an gemeinnützige Vereine im Versorgungsgebiet.
Über 82.000 Menschen haben beim diesjährigen Online-Voting der Deutschlandradio-Denkfabrik abgestimmt – so viele wie nie zuvor. Das Publikum wählte das Thema „Was junge Menschen in Deutschland zu sagen haben“ zum Jahresschwerpunkt 2027. Damit rückt die Perspektive der Jugend in den Fokus der bundesweiten Debatten und Veranstaltungen des Senders. Deutschlandradio will mit verschiedenen Dialogformaten junge Stimmen stärker einbinden und gesellschaftliche Diskussionen anregen. Die Denkfabrik setzt damit ein klares Zeichen für mehr Mitsprache junger Menschen bei wichtigen Zukunftsfragen.
Moderne Krebstherapien wie zielgerichtete Medikamente und Immun-Kombinationen bieten Patienten neue Hoffnung. Besonders bei Bauchspeicheldrüsenkrebs und metastasierendem Melanom konnten die Überlebensraten durch innovative Ansätze wie RAS-Inhibitoren und duale Checkpoint-Blockaden deutlich verbessert werden. Die Jahrestagung der hämatologischen und onkologischen Fachgesellschaften im Austria Center Vienna stellt diese Fortschritte vor. Kombinationstherapien ermöglichen längeres Überleben und reduzieren Chemotherapiezyklen. Nebenwirkungen werden intensiv erforscht, um die Behandlung weiter zu optimieren.
Der neue WWF Living Planet Report 2026 zeigt einen alarmierenden Rückgang der weltweiten Wildtierbestände: Seit 1970 sind die erfassten Wirbeltierpopulationen im Schnitt um 73 Prozent geschrumpft. Besonders betroffen sind Süßwasserlebensräume mit einem Minus von 85 Prozent. Hauptursachen sind menschengemachte Probleme wie Lebensraumverlust, Wilderei, Klimakrise und umweltschädliche Finanzströme. Trotz des Negativtrends gibt es Hoffnung: Schutzmaßnahmen zeigen bei einzelnen Arten wie Tiger, Thunfisch und Meeresschildkröte Erfolge. Die anstehende Weltnaturkonferenz COP17 gilt als wichtiger Wendepunkt für den globalen Naturschutz.
Coaching kann bei beruflicher oder persönlicher Weiterentwicklung helfen, doch nicht jeder Coach ist qualifiziert. Stiftung Warentest gibt Tipps, worauf bei der Auswahl zu achten ist: Verbände mit Qualitätsstandards, fundierte Ausbildung und ein kostenloses Erstgespräch sind wichtige Kriterien. Auch die Klärung von Kosten und Methoden ist entscheidend. Coaching kann steuerlich absetzbar sein und wird teilweise durch Arbeitgeber oder Jobcenter gefördert. Wichtig ist, sich nicht unter Druck setzen zu lassen und Verträge schriftlich festzuhalten. Unseriöse Anbieter erkennt man an Drucktaktiken und fehlender Widerrufsbelehrung.
Die dm drogerie markt GmbH unterstützt im Rahmen der CSR-Initiative „Lust an Zukunft“ 50 Projekte mit insgesamt 330.000 Euro. Diese Initiative feiert 50 Jahre dm in Österreich und zeigt die Vielfalt des gesellschaftlichen Engagements. 250.000 Euro werden an ausgewählte Vereine und Organisationen vergeben, während die Kunden über zusätzliche Förderungen entscheiden können. Mehr als 200 Konzepte wurden eingereicht, von denen 50 Projekte prämiert wurden. Die Projekte decken Themen wie gesellschaftlicher Zusammenhalt, Bildung, Gesundheit, Umwelt und Nachhaltigkeit ab. Ziel der Initiative ist es, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und Menschen zu motivieren, aktiv zur Verbesserung ihrer Gemeinschaft beizutragen.
Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht feiert 2026 sein 100-jähriges Bestehen mit zahlreichen Veranstaltungen unter dem Motto „100 Years of Thinking Ahead“. Höhepunkt ist ein Festakt im Hamburger Rathaus, begleitet von einer Ausstellung, Diskussionsrunden und einem Tag der offenen Tür mit Kurzvorträgen und Improvisationstheater. Seit seiner Gründung 1926 hat sich das Institut zu einem internationalen Zentrum für Rechtsvergleichung entwickelt. Heute forschen rund 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt an Lösungen für juristische Herausforderungen und fördern den wissenschaftlichen Austausch. Auch das 70-jährige Bestehen am Standort Hamburg wird gefeiert.
Die bekannte Mausfigur des WDR in der Kölner Innenstadt wurde am Donnerstag kurzfristig abgebaut. Grund dafür sind kleinere Bauarbeiten rund um den Platz vor dem 1LIVE Gebäude. Die Figur ist wohlbehalten im Inneren eines WDR-Gebäudes untergebracht und soll nach Abschluss der Arbeiten, voraussichtlich am kommenden Montag, wieder an ihren angestammten Platz zurückkehren. Der Platz ist derzeit abgesperrt, da eine Überraschung für alle Fans der Maus vorbereitet wird. Die Figur wurde 2021 zum 50. Geburtstag der Maus aufgestellt und hatte im letzten Jahr nach einem Brandanschlag viel Anteilnahme aus ganz Deutschland erfahren.
Die SK Rapid Blutspendeaktion in Hütteldorf war ein großer Erfolg. Über 100 Fans kamen ins Allianz Stadion, um Blut zu spenden und dem Mangel an Blutkonserven entgegenzuwirken. Diese Aktion, die in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz stattfand, zeigt das Engagement der Rapid-Familie für soziale Zwecke. Teilnehmer erhielten ein Goodie-Bag und konnten Autogramme von Spielern erhalten. SK Rapid bedankt sich herzlich bei allen Spendern.
Die Ärztekammer Wien hat die Kampagne „Ich hab’s gecheckt“ ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen zu stärken. Ziel ist es, vor allem gesunde Menschen zu motivieren, medizinische Präventionsangebote zu nutzen, bevor Beschwerden auftreten. Die Kampagne setzt auf eine nahbare Ansprache und präsentiert Ärztinnen und Ärzte als verlässliche Partner. Mit Plakaten, Straßenbahnen und digitalen Werbeflächen wird in Wien auf die Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen, Eltern-Kind-Pass sowie Brust- und Prostatakrebsfrüherkennung aufmerksam gemacht. Die Ärztekammer ruft dazu auf, die kostenlosen Angebote stärker zu nutzen, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen und gesunde Lebensjahre zu sichern.
Stress betrifft immer mehr Menschen in Österreich und hat gravierende gesundheitliche Folgen. Der ORF widmet dem Thema im Rahmen der Initiative „Bewusst gesund – Unter Druck“ vom 10. bis 17. Oktober eine umfassende Schwerpunktwoche in TV, Radio und Online. Ziel ist es, über Ursachen, Auswirkungen und Prävention von Stress aufzuklären und das Bewusstsein für diese unterschätzte Gesundheitsgefahr zu stärken. Das Programm bietet Hintergrundberichte, Experteninterviews, Reportagen und Diskussionen. Erstmals begleitet ein Podcast die Initiative, der gemeinsam mit Fachleuten und Betroffenen die Auswirkungen von Stress beleuchtet. Damit setzt der ORF ein starkes Zeichen für mehr Gesundheitskompetenz.
Die ÖBB haben das Präventionsprogramm „Sicherheit macht Schule“ ins Leben gerufen, um Schüler:innen über die Gefahren an Eisenbahnanlagen aufzuklären. Am 7. Oktober 2026 informierten sie Schüler des Wiedner Gymnasiums über sicheres Verhalten am Bahnsteig und die Risiken des unerlaubten Queren von Gleisen. Ziel des Programms ist es, Unfälle durch Wissensvermittlung zu verhindern. Im Schuljahr 2025/26 wurden bereits rund 14.200 Schüler:innen an 161 Schulen erreicht. Die Vorträge, die von engagierten ÖBB-Mitarbeiter:innen gehalten werden, sollen das Bewusstsein für die Gefahren im Bahnbereich schärfen und die Sicherheit der Jugendlichen im Schul- und Freizeitverkehr erhöhen. Um die Teilnahme zu fördern, werden unter den Schulen Reisegutscheine verlost.
Der FWF bietet mit "RISE Europe" Forscherinnen und Forschern, deren exzellent bewertete ERC-Starting-Grant-Anträge aus Budgetgründen abgelehnt wurden, eine neue Möglichkeit: Sie können ihre Projekte in Österreich weiterverfolgen und erhalten dafür bis zu eine Million Euro Förderung für maximal fünf Jahre. Das Programm richtet sich an Projekte des ERC-Calls 2026 und soll verhindern, dass wertvolles Forschungspotenzial verloren geht. Ziel ist es, exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Österreich zu halten und ihnen attraktive Karriereperspektiven zu bieten.
Porsche reduziert beim Macan Electric gezielt die CO₂-Emissionen in der Lieferkette. Dafür setzt das Unternehmen auf CO₂-reduziertes Aluminium, erneuerbare Energien bei Zulieferern und in der eigenen Produktion sowie innovative Reparatur- und Recyclingkonzepte für Batterien. Mit dem Ausbau von Wind- und Solaranlagen will Porsche den Strombedarf der wachsenden E-Flotte nachhaltig decken. Das Unternehmen fördert zudem die Rückgewinnung von Batterierohstoffen und setzt auf eine ressourcenschonende Nutzung der Fahrzeuge. Damit unterstreicht Porsche sein Engagement für Umwelt- und Klimaschutz im Automobilbereich.
Anlässlich des Welttags der psychischen Gesundheit 2026 zeigen die Universitätsambulanzen der Sigmund Freud Privatuniversität in Wien einen signifikanten Anstieg der Nachfrage nach psychotherapeutischen Dienstleistungen. Zwischen Januar und August 2026 wurden über 2.000 Menschen behandelt, wobei die Ambulanz für Kinder und Jugendliche eine Zunahme von 60 Prozent bei Erstgesprächen verzeichnete. Die häufigsten Probleme sind soziale Ängste und Schulprobleme, die seit der Corona-Pandemie zugenommen haben. Die SFU bietet nicht nur therapeutische Hilfe, sondern bildet auch rund 400 angehende Psychologen aus. Eine frühzeitige Diagnostik und Intervention sind entscheidend, um langfristige psychische Belastungen zu verhindern. Die Studie betont die Notwendigkeit, die psychische Gesundheit stärker in den Fokus zu rücken und die Versorgungsangebote auszubauen.
Die TUI Care Foundation hat das Programm "TUI Field to Fork Austria" ins Leben gerufen, um die Verbindung zwischen regionaler Landwirtschaft und Tourismus in Tirol zu stärken. Das Programm fördert regenerative Landwirtschaftsmethoden, die die Bodengesundheit verbessern und die Biodiversität erhöhen. In den nächsten zwei Jahren erhalten etwa 25 landwirtschaftliche Betriebe Schulungen und Unterstützung, um nachhaltige Praktiken zu integrieren. Zudem werden mindestens acht Hotels und Gastronomiebetriebe in die Initiative eingebunden, um regionale Produkte anzubieten. Ziel ist es, Urlaubsgästen durch Hofbesuche, Verkostungen und Kochworkshops ein authentisches Erlebnis der Tiroler Landwirtschaft zu bieten und die Wertschöpfung vor Ort zu erhöhen. Das Projekt wird auch finanziell vom Land Tirol unterstützt und ist Teil eines internationalen Programms der TUI Care Foundation.
Im Congress Innsbruck fand der 43. Kongress der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA) statt. Über 1.100 Fachleute diskutierten neueste Entwicklungen und Behandlungsmethoden bei Gelenkverletzungen und -erkrankungen. Schwerpunkte lagen auf innovativen Techniken, interdisziplinärer Zusammenarbeit und Nachwuchsförderung. Das Programm bot Workshops, Videositzungen und eine Fachausstellung mit über 40 Unternehmen. Der Standort Innsbruck überzeugte mit moderner Technik, zentraler Lage und optimalen Bedingungen für wissenschaftlichen Austausch. Der Kongress stärkte Innsbrucks Ruf als Zentrum für medizinische Fachveranstaltungen.
Der Ausbau erneuerbarer Energien in Österreich stockt, wie der aktuelle EAG-Monitoringbericht zeigt. Besonders bei Windkraft, Wasserkraft und Bioenergie bleibt der Zuwachs weit hinter den gesetzten Zielen zurück. Auch der Photovoltaik-Ausbau, der in den letzten Jahren stark war, verzeichnet einen deutlichen Rückgang. Der Anteil erneuerbaren Stroms am Gesamtverbrauch ist spürbar gesunken. Als zentrale Gründe werden schleppende Genehmigungen, fehlende Investitionsanreize und unzureichende Rahmenbedingungen genannt. Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich fordert von Bund und Ländern wirksame Impulse und beschleunigte Verfahren, um die Energiewende und die Versorgungssicherheit nicht zu gefährden.
Fraunhofer IEG und die Technische Hochschule Georg Agricola bündeln ihre Kompetenzen, um Grubenwasser als nachhaltige Wärmequelle für Haushalte, Kommunen und Unternehmen nutzbar zu machen. Ziel ist es, ehemalige Bergbauinfrastrukturen für die Energiewende einzusetzen und so einen dauerhaften Nutzen aus den sogenannten Ewigkeitslasten zu ziehen. Die Kooperation umfasst Forschung zu technischen, ökologischen und wirtschaftlichen Fragen sowie die Förderung von Nachwuchskräften. Durch gemeinsame Projekte sollen praxisnahe Lösungen und Standards entstehen, die insbesondere Bergbauregionen wie das Ruhrgebiet beim Strukturwandel und der nachhaltigen Energieversorgung unterstützen.
Der Wissenschaftsfonds FWF hat in seiner aktuellen Bewilligungsrunde 205 neue Projekte mit insgesamt 74,3 Millionen Euro bewilligt. Davon stammen 29 Projekte aus internationalen Programmen, für die noch finale Zusagen der Partnerorganisationen ausstehen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Karriereprogramm ESPRIT, das 49 Nachwuchsforschende mit 17,2 Millionen Euro unterstützt. Zusätzlich wurden 16 Projekte in den Bereichen Top Citizen Science und Wissenschaftskommunikation gefördert. Diese Programme ermöglichen die Zusammenarbeit von Forschenden und Bürger:innen sowie die kreative Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Das FWF-Kuratorium wurde zudem für die kommende Funktionsperiode neu gewählt.
Ab dem Wintersemester 2026/27 eröffnet die HMU Health and Medical University gemeinsam mit den Helios Kliniken Oberbayern einen neuen Universitätsstandort in München. Insgesamt 275 Studierende starten, davon 185 im Fach Humanmedizin und 90 im Bereich Psychologie. Besonders attraktiv: Das Medizinstudium ist ohne Numerus clausus möglich und führt zum Staatsexamen. Der neue Campus befindet sich in der historischen Alten Hopfenpost, die modern ausgestattet ideale Bedingungen für Studium und Austausch bietet. Die Kooperation mit Helios Kliniken ermöglicht eine praxisnahe Ausbildung. Neben Humanmedizin werden auch Psychologie, Psychotherapie und Sportwissenschaften angeboten.
Im Vatikan treffen sich die Vorsitzenden der weltweiten Bischofskonferenzen, um das zehnjährige Jubiläum des Papst-Schreibens "Amoris Laetitia" zu reflektieren. Der Südtiroler Theologe Martin M. Lintner sieht darin eine wichtige Gelegenheit, kirchliche Strömungen und die Reaktionen auf das Dokument zu bewerten. Lintner kritisiert, dass "Amoris Laetitia" bislang nicht ausreichend umgesetzt wurde und noch viele Fragen offen sind, vor allem im Bereich Ehe und Familie. Trotz einer konstruktiven Debatte und einem realistischeren Blick der Kirche seien gesellschaftliche und kirchliche Veränderungen ausgeblieben.
Francis Halzen, Astrophysiker und Mitglied des Humboldt-Netzwerks, erhält den Nobelpreis für Physik. Ausgezeichnet wird er für seine maßgebliche Arbeit am Neutrino-Observatorium „IceCube“ und die Entdeckung von hochenergetischen Neutrinos aus dem All. Halzen arbeitete im Rahmen seiner Forschungsaufenthalte in Deutschland mit am Deutschen Elektronen-Synchrotron in Zeuthen und leistete wesentliche Beiträge zur Multi-Messenger-Astronomie. Insgesamt wurden bereits 64 Humboldtianer*innen mit einem Nobelpreis geehrt.
Die 70. Konferenz der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Australien ist ohne die Einrichtung eines Walschutzgebiets im Südatlantik zu Ende gegangen. Der Antrag von Brasilien, Argentinien und Uruguay scheiterte knapp an der erforderlichen Mehrheit, da einige Unterstützer fehlten und die Gegner weiterhin blockierten. Auch weitere Schutzinitiativen wurden ausgebremst oder zurückgezogen. Während das Walfangmoratorium verteidigt werden konnte, blieb der erhoffte Durchbruch für den Meeresschutz aus. Greenpeace fordert nun verstärkte Anstrengungen auf der kommenden UN-Hochseeschutzkonferenz.
Procter & Gamble unterstützt zum dritten Mal den Sustain Award der Frankfurt University of Applied Sciences mit 4.000 Euro Preisgeld. In diesem Jahr wurde ein innovatives Projekt ausgezeichnet, das mineralische Bauabfälle in neue Baustoffe verwandelt und so Primärrohstoffe ersetzt. Das Verfahren trägt dazu bei, Deponievolumen zu reduzieren und CO₂-Emissionen zu senken. Damit setzt das Unternehmen ein Zeichen für nachhaltige Entwicklung und fördert innovative Lösungen im Bereich Bau und Umwelt.
ROSSMANN und der bekannte Skincare-Experte Leon alias xskincare haben 100 Mitglieder seiner Community zu einem exklusiven Hautpflege-Event in Hamburg eingeladen. Die Teilnehmer erhielten individuelle Beratung und konnten sich persönlich mit Leon austauschen. Die Aktion verband Hautpflegewissen mit gesellschaftlichem Engagement und ging über übliche Influencer-Kooperationen hinaus. Im Rahmen des Events wurden gemeinsam mit Industriepartnern 100.000 Euro an vier bundesweite Organisationen gespendet. Leon verzichtete zugunsten der Spendeninitiative auf sein Honorar. Die Partnerschaft steht für soziale Verantwortung und authentischen Community-Austausch.
