Siemens Healthineers entwickelt mit Unterstützung der Gates Foundation eine Künstliche Intelligenz, die Schwangerschaftskomplikationen wie Präeklampsie und Anämie frühzeitig erkennen soll. Die KI nutzt dabei Blutdaten aus ohnehin vorgeschriebenen Vorsorgeuntersuchungen, sodass keine zusätzlichen Tests oder Kosten entstehen. Das Ziel ist es, insbesondere in ressourcenschwachen Regionen eine bessere Risikoeinschätzung zu ermöglichen und Labore zu entlasten. Durch frühere Erkennung sollen rechtzeitige medizinische Maßnahmen eingeleitet und die Gesundheit von Müttern und Kindern weltweit verbessert werden.
Die FH Oberösterreich entwickelt gemeinsam mit Universitäten in Äthiopien und Ghana Modellschulen, die durch innovative Kreislaufwirtschaft für bessere Hygiene und mehr Autonomie sorgen. Im Fokus stehen geruchsfreie Komposttoiletten, die ohne Wasser funktionieren. Die aufbereiteten Fäkalien werden als Kompost für schuleigene Farmen genutzt, deren Erträge Hygieneartikel und den Betrieb der Anlagen finanzieren. Das Projekt SAFE setzt auf ein nachhaltiges Ökosystem nach Agroforst-Prinzipien und fördert so Bildung, Gesundheit und wirtschaftliche Selbstständigkeit. Besonderes Augenmerk gilt dem Zugang zu Hygieneprodukten für Mädchen, um Stigmatisierung und Schulabbrüche zu verhindern.
Eine neue Studie der UNSW Sydney zeigt, dass rund 20 Prozent der untersuchten Solarpanels deutlich schneller ausfallen als angenommen. Diese Module können nur etwa die Hälfte ihrer erwarteten Lebensdauer erreichen und verlieren ihre Leistung oft unerwartet früh. Die Forscher identifizierten das sogenannte „Long-Tail“-Problem, das auf eine starke Streuung in der Degradationsrate hindeutet. Die Erkenntnisse könnten dazu beitragen, die Qualität von Solarpanels zu verbessern und Solarfarmen effizienter sowie zuverlässiger zu machen.
Ab Herbst 2026 bietet SPAR Österreich 900 Lehrstellen in verschiedenen Berufen an, darunter Einzelhandel, IT und Produktionsberufe. Die Ausbildung bei SPAR umfasst zahlreiche Benefits, eine über dem Kollektivvertrag liegende Bezahlung und praxisnahe Schulungen in der SPAR-Akademie. Lehrlinge haben die Möglichkeit, Prämien von über 6.700 Euro zu verdienen und erhalten nach der Lehre eine Garantie auf Vollzeitbeschäftigung mit einem erhöhten Einstiegsgehalt. SPAR fördert die individuelle Entwicklung und bietet vielfältige Karrierechancen sowohl in Österreich als auch international. Bewerbungen sind ab sofort über die SPAR-Jobbörse möglich.
Diabetes zählt zu den häufigsten Krankheiten weltweit und verursacht immense Kosten für Gesundheitssysteme und Volkswirtschaften. Einer aktuellen Studie zufolge könnten die globalen Kosten bis 2050 auf bis zu 152 Billionen US-Dollar steigen, wenn auch die informelle Pflege durch Angehörige berücksichtigt wird. Besonders betroffen sind die USA, China und Indien. Für Österreich werden die Ausgaben auf bis zu 206 Milliarden US-Dollar geschätzt. Die Forscher empfehlen verstärkte Prävention durch gesunde Ernährung, mehr Bewegung und bessere Früherkennung, um die steigenden Belastungen einzudämmen.
Das Jahr 2025 brachte erneut enorme Schäden durch Naturkatastrophen. Besonders Waldbrände, Hochwasser und schwere Gewitter verursachten weltweit versicherte Schäden von über 100 Mrd. US-Dollar. Die teuerste Katastrophe war ein Großbrand bei Los Angeles, gefolgt von einem schweren Erdbeben in Myanmar und einer Tornado-Serie in den USA. Auch Hurrikan Melissa traf Jamaika mit voller Wucht, während die USA von schweren Hurrikan-Schäden verschont blieben. Der Klimawandel verstärkte viele dieser Ereignisse nachweislich. Die Zahl der Todesopfer lag mit 17.200 deutlich über dem Vorjahr. Die Analyse zeigt: Wetterextreme nehmen weltweit zu, die Versicherungswirtschaft steht vor immer größeren Herausforderungen.
Die NASA bringt die Crew-11-Mission früher als geplant von der Internationalen Raumstation zurück, nachdem bei einem Besatzungsmitglied ein medizinisches Problem festgestellt wurde. Die Rückkehr erfolgt voraussichtlich am 15. Januar vor der Küste Kaliforniens, sofern das Wetter mitspielt. Die NASA überträgt das Abdocken, die Rückreise und das Wasserung der SpaceX-Kapsel live auf mehreren Streaming-Plattformen, darunter NASA+, Amazon Prime und YouTube. Auch eine Pressekonferenz zum Abschluss der Mission ist geplant. Die genauen Zeiten können sich je nach Ablauf der Operationen kurzfristig ändern.
Die aktuelle Grippewelle bringt das Wiener Gesundheitssystem an seine Belastungsgrenze. Die Zahl der Hospitalisierungen wegen Influenza liegt bereits ein Viertel über dem Höchststand der letzten Saison. Auch die Ordinationen der Hausärzte sind überfüllt. Experten rechnen mit einem weiteren Anstieg der Erkrankungen nach den Weihnachtsferien, wenn Schulen und Kindergärten wieder öffnen. Die Ärztekammer fordert, dass Influenza-Tests als Kassenleistung angeboten und CRP-Schnelltests flächendeckend eingesetzt werden, um Infektionen besser diagnostizieren und gezielt behandeln zu können. Zudem wird betont, dass Impfungen weiterhin den besten Schutz bieten und ausreichend Impfstoff für alle Altersgruppen bereitgestellt werden muss.
Die FH Oberösterreich setzt ein starkes Zeichen im Kampf um das eigenständige Promotionsrecht für Fachhochschulen. Mit 17 erfolgreichen Dissertationen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jahr 2025 zeigt sie ihre Forschungsstärke, obwohl die Doktorgrade derzeit nur in Kooperation mit Universitäten vergeben werden dürfen. Die Hochschule sieht in ihrer angewandten Forschung und den zahlreichen Projekten ideale Voraussetzungen für eigene Doktorate. Bundesweit engagieren sich Fachhochschulen für das Promotionsrecht, um Talente zu fördern und die Abwanderung von Forschenden ins Ausland zu verhindern.
Der Jakobsweg erlebt einen nie dagewesenen Pilgerboom: Im Jahr 2025 erhielten fast 531.000 Menschen die begehrte Compostela-Urkunde. Trotz Berichten über Überfüllung und Massentourismus bleibt das Interesse ungebrochen. Fast die Hälfte der Pilger nannte religiöse Gründe, doch für viele steht mittlerweile das touristische Erlebnis im Vordergrund. Neue Regeln für die Urkunde sorgten kaum für Entzerrung der Pilgerströme. Während auf dem berühmten Französischen Weg wieder mehr Ruhe einkehrt, gewinnen alternative Routen durch Portugal an Beliebtheit. Der Trend zu "Touristenpilgern" mit E-Bikes und Gepäcktransport wächst stetig.
Österreichs Windkraft hat zum Jahreswechsel erneut Spitzenwerte erzielt: Mit bis zu 80,3 GWh an einzelnen Tagen deckten Windräder bis zu 46 Prozent des Strombedarfs ab. Besonders im Winterhalbjahr liefert Windenergie einen Großteil der heimischen Stromversorgung, wenn Wasser und Sonne weniger beitragen und Gas teuer importiert werden muss. Im Oktober 2025 erreichte die Windkraft mit 1027,8 GWh einen Monatsrekord und versorgte rund ein Fünftel des österreichischen Strombedarfs. Die Branche beschäftigt etwa 8.000 Menschen und trägt maßgeblich zur Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit von fossilen Importen bei.
Donald Trump stößt in Europa weiterhin auf wenig Sympathie. Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage haben nur zwischen 7 und 19 Prozent der Befragten in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Dänemark eine positive Meinung über den ehemaligen US-Präsidenten. Besonders niedrig fällt die Zustimmung in Dänemark aus, wo nur 7 Prozent Trump positiv sehen. Die Werte unterscheiden sich kaum von den Umfrageergebnissen des Vormonats. In allen untersuchten Ländern überwiegt die Ablehnung deutlich. Die Umfrage zeigt, dass sich Trumps Image in Europa trotz aktueller Entwicklungen nicht verbessert hat.
Die Weltbevölkerung steigt zum Jahreswechsel 2025/26 auf über 8,2 Milliarden Menschen. Während die Geburtenraten in Deutschland sinken und die Gesellschaft altert, wächst in Afrika südlich der Sahara die größte Jugendgeneration heran. Besonders für junge Frauen und Mädchen ist das Recht auf reproduktive Selbstbestimmung essenziell, doch weltweit geraten diese Rechte zunehmend unter Druck. Programme zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit werden vielerorts gekürzt oder in Frage gestellt – auch in Europa und Deutschland. Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung mahnt, dass Selbstbestimmung und Prävention stärker gefördert und geschützt werden müssen, um Rückschritte bei Frauenrechten zu verhindern.
Das Neujahrsbaby 2026 wird laut Prognose mit 51,1 Zentimetern und 3,3 Kilogramm zur Welt kommen. Zu 51,8 Prozent wird es ein Bub sein, der beliebteste Name ist Jakob. Die Lebenserwartung für Buben beträgt 79,9 Jahre, Mädchen heißen am häufigsten Mia und erreichen durchschnittlich 84,8 Jahre. Das Durchschnittsalter der Mutter liegt bei 31,4 Jahren. Fast alle Babys werden als Einlingsgeburt geboren und kommen in einer Krankenanstalt zur Welt. Nahezu jedes dritte steirische Neugeborene erblickt das Licht der Welt in der Grazer Frauenklinik.
Im Bildungsjahr 2024/25 wurden in Österreich 5.655 Meister- und Befähigungsprüfungszeugnisse ausgestellt – ein Rekordwert seit Beginn der Datenerfassung. Damit stieg die Zahl der Abschlüsse im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent. Die Wirtschaftskammer Österreich wertet dies als Zeichen für die Attraktivität des Handwerks und als wichtigen Beitrag gegen den Fachkräftemangel. Maßnahmen wie der gebührenfreie Prüfungsantritt und die Anerkennung im Nationalen Qualifikationsrahmen sorgen für zusätzlichen Anreiz. Auch der Meister Alumni Club findet großen Zuspruch und stärkt das Selbstbewusstsein der Absolventen. Österreich unterstreicht damit die Bedeutung der berufspraktischen Ausbildung.
Rund 37 Prozent der Österreicher planen in dieser Wintersaison, die Pisten zu genießen, wobei viele die Weihnachtsferien dafür nutzen. Der INTERSPORT Skireport zeigt, dass Skifahren mehr als nur Sport ist – es gehört zur nationalen Identität. Besonders die 16- bis 29-Jährigen sehen Skifahren als Teil ihres Lebensgefühls. INTERSPORT fördert die Begeisterung für den Wintersport mit dem INTERSPORT Skitag, bei dem 5.000 kostenlose Skipässe verlost werden. Der Fokus liegt auf Erholung, Naturverbundenheit und gemeinsamer Zeit mit Freunden und Familie. Der kommende INTERSPORT Skitag 2026 soll noch mehr Menschen zum Skifahren animieren, unabhängig von ihrem Erfahrungsgrad. Die Umfrage zeigt auch, dass die junge Generation ein starkes Interesse am Wintersport hat und im Schnitt 4,4 Skitage plant.
Die ÖBB bringen das Friedenslicht heuer zum 39. Mal sicher und behutsam in alle neun Bundesländer Österreichs. Das Licht, das in Betlehem entzündet wurde, wird von einem Friedenslichtkind übernommen und reist umweltschonend über 1743 Kilometer. Die feierlichen Übergaben finden an den Hauptbahnhöfen statt, begleitet von Delegationen des Roten Kreuzes und anderen Gruppen. Am 24. Dezember können die Menschen das Friedenslicht an verschiedenen Bahnhöfen in Oberösterreich abholen, um dieses internationale Symbol für Frieden und Hoffnung weiterzugeben.
Die ÖBB bringen das Friedenslicht heuer zum 39. Mal nach Wien, um ein Zeichen für Frieden, Hoffnung und Solidarität zu setzen. Das Licht, das traditionell in Betlehem entzündet wird, wird von einem Kind aus der Region übernommen und sicher mit dem ÖBB Railjet nach Wien transportiert. Die feierliche Übergabe fand am Wiener Hauptbahnhof statt, wo die ÖBB-Personenverkehr AG und weitere Organisationen anwesend waren. Am Heiligen Abend kann das Friedenslicht an verschiedenen Bahnhöfen in Wien abgeholt werden, wobei die Verteilung durch Feuerwehren, Rettungsorganisationen und Kirchen unterstützt wird. Diese Tradition verbindet Menschen und bringt Licht und Hoffnung in die Weihnachtszeit.
Österreichweit sind von 27. Dezember bis 6. Jänner rund 85.000 Kinder und Jugendliche als Sternsinger unterwegs. Sie bringen den Segen in die Häuser, singen die Friedensbotschaft und sammeln Spenden für Hilfsprojekte der Dreikönigsaktion in Armutsregionen weltweit. Der Auftakt findet bei Kardinal Schönborn und Erzbischof Grünwidl statt, zudem werden Sternsinger vom Bundespräsidenten empfangen. Mit den gesammelten Spenden werden jährlich rund 500 Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützt. Im Fokus stehen heuer Frauen- und Kinderrechte sowie angepasste Landwirtschaft in Tansania. Zwei Drittel der Sternsinger sind Mädchen, unterstützt von 30.000 Helfern.
Eine aktuelle KFV-Studie zeigt, dass acht Prozent der Autofahrer in Österreich an ungeregelten Schutzwegen nicht anhalten, obwohl Fußgänger klar signalisieren, die Straße überqueren zu wollen. Jährlich werden rund 1.000 Menschen auf Zebrastreifen verletzt, die meisten davon an ungeregelten Übergängen. Besonders alarmierend ist, dass es regelmäßig zu gefährlichen Beinahe-Unfällen kommt. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit empfiehlt Fußgängern, auch bei Vorrang vorsichtig zu sein und auf helle, reflektierende Kleidung zu achten. Trotz aller Risiken bieten Schutzwege weiterhin ein höheres Sicherheitsniveau als andere Überquerungsstellen.
Die Zahl der Privatschulen in Deutschland ist in den letzten zehn Jahren um sieben Prozent auf rund 3.800 gestiegen. Damit ist mittlerweile jede achte allgemeinbildende Schule privat, während die Zahl öffentlicher Schulen leicht zurückging. Der Anteil der Privatschüler bleibt jedoch konstant bei etwa neun Prozent, was unter anderem an der kleineren Größe der Privatschulen liegt. Regionale Unterschiede sind deutlich: In Mecklenburg-Vorpommern besucht jeder achte Schüler eine Privatschule, in Schleswig-Holstein und Niedersachsen nur jeder sechzehnte. Eltern zahlen im Schnitt 2.042 Euro pro Jahr für einen Privatschulplatz, wobei die Gebühren je nach Bundesland stark variieren. Ausländische Kinder sind an Privatschulen deutlich unterrepräsentiert.
Der Österreichische Bundesverlag (öbv) ruft zur Bewerbung für die zweite Runde des öbv-Jugendbeirats auf, in dem Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren die Möglichkeit haben, Bildungsmedien aktiv mitzugestalten. Der Beirat, der 2025 ins Leben gerufen wurde, gibt jungen Menschen eine Stimme und ermöglicht es ihnen, ihre Perspektiven in die Entwicklung von Schulbüchern und Lernmaterialien einzubringen. Interessierte Schüler*innen können sich bis zum 31. Jänner bewerben. Die Teilnahme am Beirat soll Jugendlichen das Gefühl geben, gehört zu werden und aktiv an ihrer Bildung mitzuwirken. Die Rückmeldungen aus dem ersten Jahr waren durchweg positiv, was die Motivation zur Mitgestaltung weiter steigert.
Österreich steht vor einem Müllproblem: Weniger als 30 Prozent der Plastikverpackungen werden recycelt, was das Land im EU-Vergleich ins Hintertreffen bringt. Die angekündigte Plastikabgabe soll nicht nur die Recyclingquote erhöhen, sondern auch Umwelt und Staatsbudget entlasten. Statt wie bisher die Steuerzahler:innen, sollen künftig die Hersteller für die Kosten der EU-Plastikabgabe aufkommen. GLOBAL 2000 fordert klare Regeln und eine ausreichend hohe Abgabe, damit Unternehmen ihre Verpackungen umweltfreundlicher gestalten und mehr recyceltes Material verwenden. Nur so könne Österreich die EU-Vorgaben erfüllen und den Weg zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft ebnen.
Der Industriekonzern thyssenkrupp wurde zum zehnten Mal in Folge von der Umweltorganisation CDP für seine Transparenz und den Einsatz für den Klimaschutz mit der Bestnote ausgezeichnet. Das Unternehmen überzeugt durch eine transparente CO₂-Bilanz und ambitionierte Ziele, die im Einklang mit dem Pariser Klimaschutzabkommen stehen. Damit gehört thyssenkrupp zu den wenigen Unternehmen weltweit, die auf der renommierten CDP „Climate A-List“ geführt werden. thyssenkrupp treibt die Dekarbonisierung sowohl in den eigenen Produktionsprozessen als auch bei seinen Kunden aktiv voran. Mit innovativen Technologien, wie einer wasserstofffähigen Direktreduktionsanlage in Duisburg und Lösungen zur Reduktion von Treibhausgasen, unterstützt das Unternehmen die Transformation zu einer nachhaltigen Industrie.
Kaufland startet gemeinsam mit dem Sozialunternehmen Acker das Bildungsprogramm „AckerRacker“ für Kinder zwischen drei und sechs Jahren. Ziel ist es, den Kleinsten spielerisch zu vermitteln, woher ihr Essen stammt und wie Gemüse angebaut wird. Zum Auftakt können Besucher der Grünen Woche in Berlin am Kaufland-Stand Workshops besuchen und selbst Microgreens anpflanzen. Mit der Kooperation erweitert Kaufland sein Engagement für gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit. Bereits 98.000 Kinder haben am Programm teilgenommen. Die Initiative soll dazu beitragen, dass Kinder früh gesunde Ernährungsgewohnheiten entwickeln und Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft übernehmen.
Millionen Kinder weltweit leiden unter Hunger, Gewalt und Ausgrenzung. Die Caritas setzt im Februar einen Schwerpunkt, um betroffenen Kindern Schutz, Geborgenheit und neue Perspektiven zu bieten. In Tagesstätten erhalten sie nicht nur warme Mahlzeiten, sondern auch Zuwendung und Hoffnung, die ihren Alltag erträglicher machen. Mit Hilfe von Spenden aus Vorarlberg möchte die Caritas sichere Orte schaffen, an denen Kinder Schutz und Zugang zu Bildung erhalten. Damit wird ihnen die Chance auf eine bessere Zukunft ermöglicht und sie können zumindest zeitweise wieder unbeschwert Kind sein.
Immer mehr katholische Priester und Ordensleute werden zu Influencern und nutzen soziale Medien, um vor allem junge Menschen direkt anzusprechen. Durch persönliche Marken und kreative Formate erreichen sie auch jene, die wenig Kontakt zur Kirche haben, und fördern mitunter sogar den Austausch über Konfessionsgrenzen hinweg. Die Entwicklung birgt jedoch Risiken: Die Komplexität der christlichen Botschaft kann durch kurze, dramatisierte Inhalte verloren gehen oder verzerrt werden. Zudem stellt sich die Frage, wie ein Leben zwischen digitaler Sichtbarkeit und spiritueller Tiefe in Einklang gebracht werden kann.
Johnson & Johnson bringt mit der Arbrea Breast Simulator Surgeon App ein digitales Tool auf den US-Markt, das Patientinnen bei der Entscheidung für eine Brustvergrößerung unterstützt. Die App ermöglicht es, in Echtzeit dreidimensionale Simulationen direkt auf dem eigenen Körperbild zu sehen und so verschiedene Ergebnisse im Beratungsgespräch durchzuspielen. Untersuchungen zeigen, dass viele Frauen unsicher sind, wie das Ergebnis einer Brust-OP aussehen könnte. Die App soll diese Unsicherheit verringern und das Vertrauen in die Entscheidung stärken. Kliniken berichten von deutlich höheren Abschlussquoten bei Beratungen mit der neuen Technologie.
Drei Grazer Universitäten – Kunstuni, Med Uni und TU Graz – bündeln ihre Kräfte für mehr Inklusion. Mit dem Programm UniTy wollen sie Barrieren abbauen und eine offene, respektvolle Unikultur schaffen. Das Projekt wurde mit einem Kick-Off-Event im MUMUTH der Kunstuni Graz vorgestellt. Geplant sind Vorträge und Workshops zu Themen wie barrierefreie Technologien, Ernährung und psychische Gesundheit sowie Neurodiversität. Ziel ist es, Vielfalt als Stärke zu begreifen und Studierenden wie Mitarbeitenden mit Behinderung ein inklusives Umfeld zu bieten.
Im Petersdom wird die Heilige Pforte nach dem Heiligen Jahr 2025 in einer privaten Zeremonie zugemauert. Auch an den anderen drei Papstbasiliken in Rom werden die Portale traditionell verschlossen. In die Mauer wird eine Bronzekapsel mit wichtigen Dokumenten und Medaillen eingemauert. Das Heilige Jahr, das rund 33,5 Millionen Pilger nach Rom lockte, ist somit zeremoniell beendet. Die nächste reguläre Öffnung der Heiligen Pforten ist erst für 2050 geplant. Allerdings könnte bereits 2033 ein außerordentliches Festjahr stattfinden, das noch nicht endgültig beschlossen ist.
Ein aktueller WWF-Bericht warnt davor, dass Schäden durch die Klimakrise wie Überschwemmungen oder Dürren künftig weltweit nicht mehr versicherbar sein könnten. Die Belastungen würden dadurch verstärkt auf Privatpersonen, Unternehmen und die öffentliche Hand übergehen. Besonders Österreich ist betroffen, da sich die klimabedingten Schäden bis 2030 auf bis zu 5 Milliarden Euro pro Jahr summieren könnten. Der WWF fordert daher einen Vier-Punkte-Plan mit mehr Naturschutz, naturbasierten Lösungen und einer besseren Bewertung von Klimarisiken. Nur so könne die wachsende Versicherungslücke geschlossen und die Widerstandsfähigkeit gegen Extremwetter gestärkt werden.
BILLA AG setzt sich aktiv für eine inklusive Arbeitsatmosphäre ein und hat über 900 Mitarbeiter:innen mit Behinderungen in Österreich beschäftigt. Am 14. Jänner 2026 fand im BILLA PLUS Markt Steyr die Veranstaltung "BILLA Be Inclusive" statt, die den Austausch über inklusive Beschäftigung förderte. Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel und Experten gaben Einblicke in die Vorteile inklusiver Arbeitswelten. BILLA bietet Inklusionswochen an, um Menschen mit Behinderungen praxisnahe Erfahrungen im Einzelhandel zu ermöglichen und Barrieren abzubauen. Zudem führt BILLA die "Stille Stunde" ein, um ein ruhigeres Einkaufserlebnis für Menschen im Autismus-Spektrum und andere Personengruppen zu schaffen. BILLA sieht Inklusion als Gewinn für alle und als wichtigen Bestandteil seiner Unternehmenskultur.
SternVitamin nimmt erstmals an der ProSweets Cologne teil, einer internationalen Messe für Süßwaren und Snacks. Das Unternehmen präsentiert innovative Produkte, die den Trend der „better-for-you“-Snacks aufgreifen, die Genuss mit gesundheitlichem Nutzen verbinden. Zu den vorgestellten Neuheiten gehören ein Proteinriegel und eine Himbeer-Kokos-Waffel, die mit wichtigen Mikronährstoffen angereichert sind. Laut Innova Market Insights suchen Verbraucher zunehmend nach Snacks, die nicht nur den Hunger stillen, sondern auch zur Verbesserung des Wohlbefindens beitragen. SternVitamin bietet zudem maßgeschneiderte Mikronährstoff-Premixe an, um die Anreicherung von Süßwaren zu optimieren und den technologischen Herausforderungen gerecht zu werden.
Michael Hollaus entschied sich mit fast 30 Jahren für das berufsbegleitende Studium Sustainability Management am IMC Krems. Sein Ziel war es, wirtschaftliche Systeme besser zu verstehen und Nachhaltigkeit in Unternehmen zu integrieren. Besonders schätzt er den engen Austausch mit Lehrenden und den starken Praxisbezug des Studiums. Die internationale Zusammensetzung der Studierenden erweitert seinen Blick auf nachhaltige Lösungen, die an lokale Gegebenheiten angepasst werden müssen. Neben dem Studium findet Michael Ausgleich durch Aktivitäten in der Natur und Reisen. Er empfiehlt, bei der Studienwahl auf die eigene Motivation zu vertrauen.
Eine neue Studie zeigt, dass die Monotherapie mit TECVAYLI® bei Patienten mit multiplem Myelom, die auf gängige Therapien nicht mehr ansprechen, das Fortschreiten der Erkrankung oder den Tod um 71 Prozent reduziert. Die Phase-3-Studie MajesTEC-9 belegt zudem eine deutliche Verlängerung des Überlebens im Vergleich zur bisherigen Standardtherapie bereits ab dem ersten Rückfall. Das innovative Medikament, ein bispezifischer T-Zell-Engager, könnte damit einen neuen Standard in der Behandlung von Blutkrebs setzen. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von Immuntherapien für schwer behandelbare Patienten und zeigen einen wichtigen Fortschritt im Kampf gegen das multiple Myelom.
Die Regierung senkt die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel auf 5 Prozent. Die Volkshilfe begrüßt diesen Schritt, betont jedoch, dass begleitende Maßnahmen notwendig sind, damit die Entlastung tatsächlich bei den Konsumentinnen und Konsumenten ankommt und nicht bei den Konzernen hängen bleibt. Um die Wirkung der Steuersenkung zu sichern, fordert die Volkshilfe Preistransparenz, eine Preiskommission und gezielte Eingriffe in die Preisbildung. Zusätzlich verlangt sie weitere Entlastungen für Haushalte mit niedrigem Einkommen, finanziert durch eine gerechte Umverteilung, etwa über Steuern auf große Vermögen.
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos steigt die Zahl der Privatjet-Flüge trotz gleichbleibender Teilnehmerzahlen weiter an. Laut einer Greenpeace-Analyse gab es während der WEF-Woche 2025 insgesamt 709 zusätzliche Privatjet-Flüge, was einem Anstieg von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Umweltschutzorganisation sieht in den Luxusflügen eine massive Belastung für das Klima und fordert ein Verbot solcher Flüge in Österreich sowie auf EU-Ebene. Greenpeace kritisiert, dass viele der Flüge durch wiederholte An- und Abflüge derselben Maschinen entstehen. Ein Großteil der Strecken könnte laut Analyse problemlos mit dem Zug zurückgelegt werden. Die Organisation appelliert an die Politik, gegen klimaschädliche Luxusmobilität vorzugehen und Österreich zum Vorreiter im Kampf gegen Privatjets zu machen.
Ein aktueller Greenpeace-Check zeigt deutliche Unterschiede bei Supermarktketten im Umgang mit neuer Gentechnik. Während Aldi und Rewe strenge Regeln und eine klare Kennzeichnung fordern, bleiben Edeka, Lidl und Kaufland unentschlossen. Die geplanten EU-Vorgaben könnten dazu führen, dass gentechnisch veränderte Produkte künftig nicht mehr gekennzeichnet werden müssen. Besonders bei Fleisch, Milch und Eiern fehlt oft Transparenz, da eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht für tierische Produkte nicht besteht. Greenpeace fordert eine lückenlose Kennzeichnung, um Wahlfreiheit für Verbraucher zu sichern. Die Entscheidung über die EU-Regelung fällt im März.
Im Jahr 2025 sind in Deutschland rund 1,0 Millionen Menschen gestorben. Damit blieb die Zahl der Sterbefälle im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Trotz des demografischen Wandels und eines wachsenden Anteils älterer Menschen zeigt sich, dass die Lebenserwartung nach der Corona-Pandemie wieder steigt. Vor allem im Februar und März 2025 führten Atemwegserkrankungen zu einem vorübergehenden Anstieg der Todesfälle. Im weiteren Jahresverlauf lagen die Sterbefallzahlen jedoch meist unter den Vergleichswerten der Vorjahre. Zum Jahresende 2025 wurde sogar ein deutlicher Rückgang verzeichnet, was auf eine Rückkehr zu den saisonalen Mustern vor der Pandemie hindeutet.
In Wien bereiten Caritas und Pfarren Notquartiere für neu ankommende Ukrainer vor, da staatliche Unterkünfte fehlen. Die Kapazitäten sind vorerst bis Mitte Februar geplant und sollen kurzfristig Schutz bieten, insbesondere für Frauen, Kinder und ältere Menschen. Die Pfarre Franz von Sales in Döbling startet mit einem Festsaal als Unterkunft für bis zu 30 Personen. Hintergrund ist ein Konflikt zwischen Bund und Ländern über die Zuständigkeit und Finanzierung der Erstversorgung. Die Caritas fordert eine rasche Einigung, um eine drohende Obdachlosigkeit der Geflüchteten zu verhindern. Pro Monat kommen etwa 1.200 Ukrainer nach Österreich.
Greenpeace hat am Brandenburger Tor mit einer eindrucksvollen Kunstaktion das Inkrafttreten des UN-Hochseeschutzabkommens gefeiert. Ein großes 3D-Bodenbanner verwandelte den Pariser Platz in eine bunte Unterwasserwelt, um auf die Bedeutung des globalen Meeresschutzes hinzuweisen. Das Abkommen tritt am 17. Januar 2026 weltweit in Kraft und ermöglicht erstmals verbindliche Schutzmaßnahmen für die Hohe See. Deutschland hat das Abkommen noch nicht ratifiziert. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, den Prozess rasch abzuschließen, damit Deutschland an der Umsetzung und den internationalen Verhandlungen teilnehmen kann. Auch ein konsequenter Schutz nationaler Meeresgebiete und ein Stopp von Tiefseebergbau werden gefordert.
Ein Forschungsteam der TU Wien hat in einem Quantenmaterial einen bislang unbekannten Materiezustand entdeckt, der die bisherige Sicht auf topologische Zustände grundlegend verändert. In einem Material aus Cer, Ruthenium und Zinn zeigte sich bei extrem tiefen Temperaturen ein Verhalten, das klassische Teilchenbilder infrage stellt und dennoch topologische Eigenschaften aufweist. Diese Entdeckung beweist, dass topologische Zustände allgemeiner sind als bisher angenommen und auch ohne teilchenartiges Verhalten auftreten können. Die Erkenntnisse eröffnen neue Wege für die Suche nach innovativen Materialien mit besonderen Quanteneigenschaften, was für Sensorik und Quantencomputing von großer Bedeutung sein könnte.
Die Diakonie reagiert auf die winterliche Kälte mit verstärkter Hilfe für Menschen in Not. Das „Of(f)’n-Stüberl“ in Linz bietet Betroffenen ohne Wohnung einen warmen Platz, Essen, Kleidung und Beratung. Dort können sie sich aufwärmen, duschen und erhalten Unterstützung durch Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter. Auch die Jugendnotschlafstelle JUNO in Villach ist für junge Menschen zwischen 12 und 21 Jahren geöffnet, die keinen Schlafplatz haben. Die Diakonie warnt davor, dass Einsparungen im sozialen Netz das Risiko für Armut und soziale Kälte erhöhen und ruft zu Spenden für akute Hilfe auf.
Nach dem Weihnachtsmarkt am Münchner Flughafen wurden 100 Nordmanntannen nachhaltig weiterverwendet und dem Tierpark Hellabrunn gespendet. Die Bäume dienen dort Elefanten, Zebras, Kudus und weiteren Tieren als Futter, Beschäftigung und sogar zur Hautpflege. Die Kooperation zwischen Flughafen und Zoo besteht bereits seit Jahren und setzt auf Nachhaltigkeit. Nur unbehandelte, zertifizierte Biobäume ohne Schmuck oder Netze werden angenommen. Christbäume aus Privathaushalten sind für die Tiere ungeeignet und werden nicht akzeptiert.
Die Universität für Weiterbildung Krems startet 2026 das neue Certificate Program „Gebäudesanierung – Strategien für klimaneutrale Bestandsgebäude“. Ziel ist es, Fachleuten praxisnahe Kompetenzen für nachhaltige Sanierungsmaßnahmen zu vermitteln, um Energieverbrauch und CO₂-Emissionen im Gebäudebestand zu senken. Das Programm kombiniert Online- und Präsenzphasen und bietet Exkursionen sowie Best-Practice-Beispiele für einen engen Praxisbezug. Angesprochen sind Expertinnen und Experten aus Bau, Immobilienwirtschaft und Facility Management, die Verantwortung für nachhaltige Gebäudestrategien tragen. Der Kurs umfasst vier Module, schließt mit 24 ECTS ab und ist im Rahmen eines EU-Projekts einmalig vergünstigt buchbar.
In Mainz wird am 10. Juni 2026 ein außergewöhnliches Leseevent stattfinden: In der MEWA Arena soll der Weltrekord für das größte Vorlesen in La-Ola-Formation aufgestellt werden. Schulen, Kindergruppen, Lehrkräfte und Familien aus ganz Rheinland-Pfalz und darüber hinaus sind eingeladen, an diesem Gemeinschaftserlebnis teilzunehmen. Das Ziel ist es, mit möglichst vielen Menschen das Lesen als verbindendes Erlebnis zu feiern und gemeinsam Geschichte zu schreiben. Die Anmeldung für den Weltrekordversuch ist ab sofort möglich. Die Aktion setzt ein starkes Zeichen für Lesefreude, Kreativität und gesellschaftliche Teilhabe.
Die Bundesregierung plant, den Wolf als jagdbare Art ins Bundesjagdgesetz aufzunehmen. WWF Deutschland warnt, dass die anlasslose Jagd nicht zu weniger Nutztierrissen führt, sondern das Problem sogar verschärfen könnte. Stattdessen fordert die Organisation gezielte Schutzmaßnahmen wie Elektrozäune und Herdenschutzhunde. Der WWF hält den aktuellen Gesetzentwurf für rechtlich und fachlich unzureichend, da er gegen europäisches Artenschutzrecht verstößt und die Wolfspopulation gefährden könnte. Besonders kritisiert werden die geplanten wolfsfreien Zonen, unzureichendes Monitoring sowie die Bevorzugung des Jagdrechts vor dem Naturschutz.
Die FCC Austria Abfall Service AG unterstützt auch 2025 wieder soziale Einrichtungen mit Weihnachtsspenden. Im Mittelpunkt steht dabei das Engagement für Kinder und Familien in schwierigen Situationen. Besonders hervorgehoben wird die Unterstützung der Organisation ROTE NASEN Österreich, die Kindern wie der fünfjährigen Emma in belastenden Momenten mit Clown-Besuchen Freude und Zuversicht schenkt. Darüber hinaus fördert FCC Austria vier weitere Organisationen: den Österreichischen Alpenverein, die Caritas der Erzdiözese Wien, Special Olympics Österreich und die St. Anna Kinderkrebsforschung. Das Unternehmen möchte mit diesen Spenden Hoffnung und Zusammenhalt stärken.
Arnold Schwarzenegger veranstaltet am 22. Jänner 2026 im Bio- und Wellnesshotel Stanglwirt ein exklusives Dinner mit anschließender Auktion. Dabei werden außergewöhnliche Sammlerstücke, Sporterlebnisse und VIP-Events zugunsten von Umwelt- und Klimaschutzprojekten versteigert. Zu den Highlights zählen limitierte Ski, ein persönliches Workout mit Schwarzenegger oder ein Wohnzimmerkonzert mit The BossHoss. Der Erlös kommt der Schwarzenegger Climate Initiative zugute, die internationale Klimaschutzprojekte unterstützt und den Austrian World Summit organisiert. Medienvertreter sind eingeladen, die Veranstaltung zu begleiten und prominente Gäste am roten Teppich zu fotografieren.
Eine internationale Studie hat ergeben, dass die frühen Bäder in Pompeji deutlich unhygienischer waren als bisher angenommen. Durch geochemische Analysen von Kalkablagerungen in Brunnen und Becken wurde die antike Wasserversorgung rekonstruiert. Die Forschenden fanden heraus, dass das Badewasser in den Republikanischen Bädern aus Brunnen stammte und nicht regelmäßig erneuert wurde, was zu einer hohen organischen Verunreinigung führte. Zudem wiesen die Kalkablagerungen hohe Konzentrationen von Schwermetallen wie Blei und Zink auf. Die Studie, an der auch der Innsbrucker Geologe Christoph Spötl beteiligt war, liefert wichtige Einblicke in die Wasserqualität und das Wassermanagementsystem der antiken Stadt und könnte Hinweise auf die vulkanische Aktivität des Vesuvs vor dem Ausbruch im Jahr 79 n. Chr. geben.
Von 18. bis 25. Jänner findet in Österreich die internationale Gebetswoche für die Einheit der Christen statt. Gläubige verschiedener Konfessionen kommen in zahlreichen Veranstaltungen zusammen, um für mehr Zusammenhalt und gegen Spaltung zu beten. Im Fokus stehen die Überwindung von Ungerechtigkeit und Ausgrenzung. Bereits am 17. Jänner wird der "Tag des Judentums" mit einem zentralen Gottesdienst in Wien begangen. Die Gebetswoche hat eine lange Tradition und bietet jedes Jahr neue liturgische Materialien, die von einer internationalen ökumenischen Gruppe zusammengestellt werden.
Eine neue Studie der Alpen-Adria Universität Klagenfurt zeigt, dass politische Meinungsumfragen von öffentlich-rechtlichen Medien wie dem ORF nicht als glaubwürdiger wahrgenommen werden als jene von Boulevardmedien wie OE24. Allerdings wird der ORF bei der Präsentation von Umfragen als kompetenter und wohlwollender eingeschätzt. Die Glaubwürdigkeit von Umfragen hängt zudem stark von der eigenen Parteipräferenz ab. Erstaunlich ist, dass detaillierte Informationen zur Umfrage die Glaubwürdigkeit sogar verringern. Die Forscher fordern daher eine bessere Vermittlung von Umfragekompetenz in Österreich.
Die Techniker Krankenkasse (TK) zieht ein Jahr nach dem Start der elektronischen Patientenakte (ePA) eine positive Bilanz: 85 Prozent der Arztpraxen nutzen die Akte bereits, und die elektronischen Medikationslisten werden millionenfach verwendet. Besonders profitieren chronisch Kranke und Menschen mit vielen Medikamenten, da ihre medizinischen Informationen zentral gespeichert werden und so eine gezieltere Behandlung möglich ist. Aktuell nutzen 900.000 TK-Versicherte die ePA aktiv. Die Nutzungshäufigkeit hängt jedoch davon ab, wie viele relevante Informationen hinterlegt sind. Die Registrierung bleibt für viele Versicherte aufgrund hoher Sicherheitsanforderungen eine Hürde. Auch ohne aktives Zutun der Patienten trägt die ePA zur besseren Versorgung bei, da wichtige Daten automatisch bereitstehen.
Ein internationales Forschungsteam hat einen neuartigen CRISPR-Cas-Subtyp, Cas12a3, entdeckt, der Virusinfektionen auf bisher unbekannte Weise kontrolliert. Statt nur virales Erbgut zu zerschneiden, schaltet Cas12a3 gezielt die Proteinsynthese infizierter Zellen ab, indem es die Enden eigener tRNA-Moleküle abschneidet. Dadurch wird die Vermehrung von Viren gestoppt und umliegende Zellen werden vor einer Ausbreitung geschützt. Die Studie zeigt, dass tRNA eine zentrale Rolle in der mikrobiellen Abwehr spielt und eröffnet neue Perspektiven für die Biotechnologie. Die Erkenntnisse könnten künftig zur Entwicklung innovativer diagnostischer Werkzeuge und gezielter Therapien genutzt werden.
Die Universitäten Graz und Klagenfurt setzen auf intensivere Zusammenarbeit, um den Hochschulraum im Süden Österreichs zu stärken. Bei einer Strategieklausur im Benediktinerstift St. Paul diskutierten sie Zukunftsthemen und nutzten symbolisch die neue Koralmbahn für eine klimafreundliche Anreise. Die Bahn gilt als Chance für mehr Austausch und strategische Partnerschaften im Alpen-Adria-Raum. Gemeinsame Projekte, etwa im Lehramtsstudium und in der Forschung, sollen weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, die internationale Sichtbarkeit zu erhöhen und Studierenden wie Forschenden neue Möglichkeiten zu bieten. Auch die regionale und internationale Vernetzung wird gezielt gefördert.
Die ÖBB haben ein neues Lehrlingspaket vorgestellt, das in den Jahren 2025, 2026 und 2027 insgesamt 300 zusätzliche Lehrplätze schaffen wird. Dies geschieht im Rahmen eines Ausbaus der Lehrwerkstätten in Wien, Graz, St. Pölten und Linz, unterstützt durch ein zusätzliches Investitionsvolumen von rund 5 Millionen Euro vom Mobilitätsministerium. Ziel ist es, den anhaltenden Fachkräftebedarf in der Branche zu decken, insbesondere im Kontext des Generationenwandels. Aktuell sind bereits 2.300 Jugendliche bei den ÖBB in Ausbildung, und das Unternehmen gilt als einer der größten Lehrlingsausbilder in Österreich. Die Maßnahmen sollen nicht nur die Ausbildung verbessern, sondern auch die Zukunftsperspektiven für junge Menschen fördern.
Der aktuelle Global Water Monitor Report zeigt, dass 2025 weltweit Überschwemmungen, Dürren und extreme Hitze weiter zugenommen haben. Die TU Wien ist maßgeblich an der Auswertung der Satellitendaten beteiligt, die Veränderungen bei Bodenfeuchte, Grundwasser und Vegetation dokumentieren. Die globale Erwärmung beeinflusst den Wasserkreislauf stark, wodurch Katastrophen wie Überschwemmungen und Waldbrände häufiger und intensiver werden. Neben den direkten Auswirkungen auf Mensch und Natur betont der Bericht die Bedeutung von Vorsorgemaßnahmen wie Frühwarnsystemen. Für 2026 wird in mehreren Regionen ein erhöhtes Risiko für Dürren und Überschwemmungen erwartet. Die Ergebnisse des Monitors fließen in internationale Bewertungen und Entscheidungen ein.
An der FH Oberösterreich startet der Masterstudiengang „Applied Technologies for Medical Diagnostics“ und bietet eine spezialisierte Weiterbildung für Radiologietechnolog*innen und Biomedizinische Analytiker*innen. Das berufsbegleitende Studium verbindet Technik, Medizin und Ingenieurswesen und ermöglicht es Studierenden, ihre Kenntnisse praxisnah zu vertiefen und Synergien zwischen Beruf und Studium zu nutzen. Das innovative Studienangebot schließt die Lücke zwischen Entwicklung und Anwendung von Medizinprodukten. Absolvent*innen sind in Qualitätsmanagement, Produktentwicklung und Marktüberwachung gefragt. Die FH OÖ informiert im Rahmen der Master Night über weitere Karrieremöglichkeiten.
Jürgen Krail übernimmt die Leitung des Bachelorstudiengangs Energie- und Umweltmanagement an der Hochschule Burgenland in Pinkafeld. Der erfahrene Hochschulprofessor und Experte für regenerative Energiesysteme ist bereits seit vielen Jahren im Department Energie & Umwelt tätig und folgt auf den verstorbenen Gernot Hanreich. Das Studium bietet eine praxisnahe Ausbildung mit verschiedenen Zeitmodellen und hervorragenden Berufsaussichten in einem zukunftsträchtigen Sektor. Der Campus in Pinkafeld verfügt über moderne Labore. Eine Anmeldung für das Studienjahr 2026/27 ist bereits möglich.
Generali und die UN-Organisation UNIDO starten gemeinsam das ACT-Programm zur Förderung nachhaltiger Kaffeeproduktion in Afrika. Ziel ist es, durch internationale Partnerschaften und technische Zusammenarbeit die Lebensbedingungen in wichtigen Kaffeeanbaugebieten wie Äthiopien, Kenia, Tansania, Uganda und Malawi zu verbessern. Besonderes Augenmerk liegt auf Klimaschutz, lokaler Wertschöpfung und sozialer Inklusion. Das Programm wird vom italienischen Außenministerium unterstützt und setzt auf innovative Versicherungsmodelle, um die Klimarisiken für Landwirte zu verringern. Generali bringt dabei seine Expertise im Bereich parametrische Versicherungen ein und betont die Bedeutung öffentlicher und privater Kooperationen für nachhaltige Entwicklung.
Johannes Heinrich übernimmt ab Jänner 2026 das Amt des Dekans an der Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften der Universität Klagenfurt. Der erfahrene Finanzrechtler war zuvor bereits Prodekan und bringt viel Expertise in seine neue Rolle ein. Sein Stellvertreter wird Stephan Leitner, Experte für Controlling und Unternehmensführung. Die neue Fakultätsleitung setzt auf strategische Weiterentwicklung, Erneuerung der AACSB-Akkreditierung sowie die Anpassung der Studienprogramme an aktuelle Anforderungen. Besonderes Augenmerk gilt der Digitalisierung, der Integration von Künstlicher Intelligenz und der Förderung internationaler Kooperationen. Die Herausforderungen durch sinkende Studierendenzahlen und technologische Veränderungen werden als Chance für Profilbildung und gesellschaftliche Wirkung gesehen.
Der Wissenschaftsfonds FWF legt großen Wert auf Integrität und Transparenz in der Forschung. Jährlich prüft der FWF gemeinsam mit der ÖAWI Verdachtsfälle auf wissenschaftliches Fehlverhalten und veröffentlicht dazu eine anonyme Statistik. Zwischen 2008 und 2025 wurden bei fast 45.000 Anträgen insgesamt 116 Verdachtsfälle gemeldet. Nach eingehender Prüfung blieben 47 Fälle mit bestätigtem Fehlverhalten, woraufhin verschiedene Sanktionen verhängt wurden – von Mahnungen bis zu Projektrücknahmen. Die Mehrzahl der Hinweise stammt von externen Personen. Die Zahlen werden regelmäßig aktualisiert veröffentlicht.
Ein internationales Forschungsteam, darunter Expertinnen und Experten des Naturhistorischen Museums Wien, fordert die gezielte Genomsequenzierung von Typusexemplaren in naturkundlichen Sammlungen. Diese einzigartigen Referenzobjekte jeder bekannten Art sind das Fundament der biologischen Namensgebung und bieten durch ihre DNA wertvolle Einblicke in die Biodiversität. Dank modernster Technologien können selbst alte und empfindliche Museumsexemplare schonend analysiert und als digitale Zwillinge gesichert werden. Die Digitalisierung und globale Vernetzung solcher Daten soll die Forschung beschleunigen, Arten besser schützen und das Wissen für kommende Generationen bewahren.
Forschende des Fraunhofer-Instituts haben eine innovative Substanz entwickelt, die gezielt Parodontitis-Erreger im Mund ausbremst, ohne das Gleichgewicht der Mundflora zu stören. Das Spin-off PerioTrap bringt diese Technologie nun als Zahnpasta und Pflege-Gel auf den Markt. Die neue Zahnpasta blockiert krankheitsverursachende Keime, schont aber gesunde Bakterien und beugt so Entzündungen und Folgeerkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Problemen vor. Die Entwicklung erfolgte unter strengen Qualitätsstandards und soll künftig auch Haustieren zugutekommen.
Waldbrände verursachen nicht nur durch Flammen massive Schäden, sondern beeinträchtigen auch lange nach dem Brand die Infrastruktur und Versorgung. Zugangsbeschränkungen, gestörte Lieferketten sowie verschmutztes Wasser stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Besonders problematisch ist es, Personal und Waren wieder an betroffene Standorte zu bringen, da Sperren und Versorgungsengpässe den Betrieb verzögern. Um sich zu schützen, empfiehlt die Allianz einen umfassenden Notfallplan, der alternative Zugangswege, gesicherte Wasser- und Stromversorgung sowie klare Kommunikationswege vorsieht. Zudem sollten Unternehmen Maßnahmen zur Dekontamination und zur Sicherung der Betriebsfähigkeit bereits vor der Waldbrandsaison vorbereiten.
In Assisi wurde das Jubiläumsjahr zum 800. Todestag des Heiligen Franziskus feierlich eröffnet. An der Zeremonie nahmen führende Mitglieder der franziskanischen Orden, der Bischof von Assisi sowie staatliche Vertreter teil. Bereits in den vergangenen Jahren fanden verschiedene Gedenkfeiern zu bedeutenden Ereignissen im Leben des Heiligen statt. 2026 sind zahlreiche religiöse Veranstaltungen geplant, der Höhepunkt ist der Todestag am 3. Oktober. Italien hat den Franziskus-Tag am 4. Oktober dauerhaft zum gesetzlichen Feiertag erklärt. Gläubige können im Jubiläumsjahr weltweit einen vollkommenen Ablass in Franziskus-Kirchen erhalten.
Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) startet gemeinsam mit dem Österreichischen Handballbund (ÖHB) das neue Vereinscoaching für Handballvereine. Ziel ist es, die Gesundheit der Mitglieder nachhaltig zu fördern und Vereine mit maßgeschneiderten Angeboten zu unterstützen. Ab Jänner 2026 werden kostenlose Schulungen und Seminare für Spieler:innen, Trainer:innen und Funktionäre angeboten. Im Fokus stehen die Ausbildung von Gesundheitsbeauftragten in den Vereinen sowie flexible Seminare zu Themen wie Ernährung, Bewegung, Suchtprävention und interkulturelle Kompetenz. Das Angebot soll die körperliche, mentale und soziale Gesundheit im Vereinsumfeld stärken und ist für alle Handballvereine in Österreich verfügbar.
In Italien sorgt eine neue Form der Mauereidechse für Aufsehen: Die sogenannte "Hulk"-Eidechse, größer und aggressiver als ihre Artgenossen, verdrängt traditionelle Farbvarianten. Während es früher weiße, gelbe und orange Kehlfarben gab, dominiert nun fast ausschließlich die weiße Form. Die Ausbreitung dieser grün-schwarzen Eidechse führt nicht nur zum Verlust der Farbvielfalt in ihrer eigenen Linie, sondern beeinflusst auch benachbarte Populationen. Genetische Analysen zeigen, dass die neuen Verhaltensweisen und die damit verbundene Dominanz das Gleichgewicht, das Millionen Jahre bestand, überraschend schnell zerstören können.
Forschende der Vetmeduni Wien haben entdeckt, dass besonders begabte Hunde, sogenannte Gifted Word Learner, neue Objektbezeichnungen nicht nur im direkten Spiel, sondern auch allein durchs Mithören von Gesprächen lernen können. In Experimenten konnten diese Hunde neue Spielzeugnamen sowohl beim aktiven Mitmachen als auch beim bloßen Zuhören erfolgreich zuordnen. Die Studie zeigt, dass die Fähigkeit, Wörter zu lernen, nicht nur Menschen vorbehalten ist. Diese besondere Lernfähigkeit ist jedoch selten und hängt von individuellen Anlagen und speziellen Erfahrungen ab. Die Forschung liefert neue Einblicke in die kognitiven Grundlagen der Sprachentwicklung.
Blühendes Österreich – BILLA gemeinnützige Privatstiftung hat Dr. Michael Jungmeier als neues Vorstandsmitglied ab Januar 2026 bestellt. Jungmeier, ein international anerkannter Experte für Naturschutz, folgt auf Dr. Peter Huemer, der nach zehn Jahren ausscheidet. Jungmeier bringt umfangreiche Erfahrung in Naturschutz und Schutzgebietsmanagement mit und wird die wissenschaftliche Ausrichtung der Organisation weiter stärken. Er betont die Bedeutung von verständlichem Wissen für den Naturschutz und möchte neue Impulse für Biodiversität in Österreich setzen. Die Vorstandskollegen von BILLA AG unterstützen diesen Schritt, um die Verantwortung für Artenvielfalt und Lebensräume aktiv zu fördern. Blühendes Österreich hat seit 2015 zahlreiche Initiativen zur Verbesserung von Naturschutzflächen unterstützt und wurde 2022 mit dem NATURA 2000-Award ausgezeichnet.
Japans Moonshot-Programm arbeitet an humanoiden Robotern für die Seniorenpflege, die mit Nvidia-GPUs und KI-Technologien ausgestattet sind. Ziel ist es, bis 2050 autonome Roboter in den Alltag der Bevölkerung zu integrieren und so auf die alternde Gesellschaft zu reagieren. Die Roboter sollen Aufgaben wie Kochen, Putzen und Hygiene übernehmen und so Pflegekräfte entlasten. Besonders im Fokus stehen dabei komplexe Tätigkeiten wie das Umlagern von Patienten, um etwa Wundliegen zu verhindern. Erste Versuche mit den sogenannten AIREC-Robotern verliefen erfolgreich. Die Forscher setzen auf Simulationen und KI, um die Roboter möglichst sicher und effizient zu machen. Weitere Fortschritte werden beim internationalen Symposium 2026 präsentiert.
Starke Schneefälle können Dächer überlasten und im schlimmsten Fall zu Einstürzen führen. Besonders gefährdet sind Flachdächer sowie solche mit nassem Schnee oder Eis. Experten raten, Warnzeichen wie Risse oder knarrende Geräusche ernst zu nehmen und bei Verdacht sofort Fachleute einzuschalten. Die Schneeräumung sollte ausschließlich von geschulten Profis durchgeführt werden, da hohe Absturzgefahr besteht. Präventive Maßnahmen wie Schneefanggitter und das Freihalten von Dachrinnen können helfen, Risiken zu minimieren. Die Initiative "Sicher auf dem Dach" informiert über Schutzmaßnahmen und Arbeitssicherheit. Hausbesitzer tragen Verantwortung für die Sicherheit ihrer Immobilien und sollten bei Unsicherheiten professionelle Hilfe suchen.
Die Ferdinand-Tönnies-Arbeitsstelle der Universität Klagenfurt hat nach 18 Jahren die umfangreiche Studienausgabe des deutschen Soziologen und Philosophen Ferdinand Tönnies abgeschlossen. Mit dem neuen Registerband und Werkverzeichnis umfasst das Gesamtwerk nun 38 Bände, die thematisch und nach Personen strukturiert sind. Die Edition, die beim Profil Verlag erscheint, vereint Schriften zu Bereichen wie Religion, Anthropologie und bedeutenden Persönlichkeiten. Das Projekt wurde von einem internationalen Team unter Leitung von Arno Bammé realisiert und bietet einen umfassenden Einblick in das Schaffen von Tönnies.
Forscher des Max-Planck-Instituts haben weltweit verbreitete, bisher unbekannte Bakterienarten in Kläranlagen entdeckt. Diese leben als Endosymbionten in Ciliaten und helfen, schädliches Nitrat aus dem Abwasser zu entfernen, indem sie es in Stickstoffgas umwandeln. Die Symbiose ist ein bislang unterschätzter Teil des Ökosystems Kläranlage und könnte entscheidend zur Verbesserung der Abwasserreinigung beitragen. Eine der neu entdeckten Bakterienarten setzt jedoch das Treibhausgas Lachgas frei, das 300-mal stärker wirkt als CO₂. Da diese Art besonders häufig vorkommt, könnten Kläranlagen stärker zur Klimaerwärmung beitragen als bisher angenommen. Die Studie hebt hervor, wie wichtig ein besseres Verständnis der beteiligten Mikroorganismen ist.
Ein Forschungsteam der Vetmeduni Wien hat ein spezielles Ergänzungsfuttermittel entwickelt, das die Symptome der atopischen Dermatitis bei Hunden deutlich lindert. Die chronische Hauterkrankung verursacht starken Juckreiz und Entzündungen und betrifft bis zu 15 Prozent aller Hunde. In der Studie zeigten Hunde, die das innovative Lymphfutter erhielten, weniger Beschwerden, benötigten weniger Medikamente und wiesen verbesserte Blutwerte auf. Die Forscher betonen, dass chronische Entzündungen die Nährstoffaufnahme beeinträchtigen können – ein Mechanismus, der auch beim Menschen bekannt ist.
Die NOAN GmbH hat im Jahr 2025 erneut 31.500 Euro für 13 Bildungsprojekte in acht Ländern bereitgestellt, was die Gesamtspendensumme auf über 470.000 Euro erhöht. Diese Mittel kommen sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen zugute und verbessern deren Bildungs- und Zukunftschancen. Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen bleibt NOAN seiner sozialen Verantwortung treu und unterstützt Organisationen, die den Zugang zu Bildung erleichtern und Schulmaterialien bereitstellen. Geschäftsführerin Margit Schweger betont die Bedeutung von Bildung für die Zukunft junger Menschen. Mindestens 50 Prozent der Spendensumme werden in den Absatzmärkten von NOAN eingesetzt, während der Rest überregionale Projekte unterstützt, einschließlich Initiativen in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Griechenland, Nepal, Südafrika, Dänemark und Nordindien.
Ein Innsbrucker Historiker stellt das gängige Bild vom Ersten Perserkrieg in Frage. Seine Forschung zeigt, dass nicht nur das persische Reich, sondern vor allem das aufstrebende Athen imperial agierte. Die übliche Sichtweise, wonach die Athener Europa und seine Werte gegen die Perser verteidigten, beruht fast ausschließlich auf Herodots Schilderungen. Die neue Analyse macht deutlich, dass Herodots Werk die Gegenwart seiner Zeit widerspiegelt und Athen als wachsende Macht kritisch beleuchtet. Die Ergebnisse wurden in einer renommierten Fachzeitschrift veröffentlicht und geben Impulse für die moderne Geschichtsforschung zu antiken Imperien.
Die FH Oberösterreich am Campus Wels überzeugt erneut im Masterranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) und erhält Bestnoten in den Bereichen Lehrqualität, Forschungsorientierung, Betreuung und Studienorganisation. Besonders geschätzt werden die praxisnahe Ausbildung, die Einbindung aktueller Forschung sowie die intensive Betreuung in kleinen Gruppen. Die Studiengänge in Werkstoffwissenschaften, Fertigungstechnik, Leichtbau, Composite-Werkstoffe und Maschinenbau schneiden besonders gut ab. Das CHE-Ranking basiert auf Bewertungen von Masterstudierenden und objektiven Hochschuldaten und bestätigt die Spitzenposition der FH Oberösterreich im deutschsprachigen Raum.
Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass sich der westantarktische Eisschild während wärmerer Perioden in der Erdgeschichte mindestens fünfmal weit ins Landesinnere zurückgezogen hat. Die Analyse von Tiefseesedimenten aus der Amundsensee belegt, wie empfindlich das Eis auf Temperaturanstiege reagiert und welchen Einfluss dies auf den Meeresspiegel haben könnte. Besonders der Thwaites- und der Pine-Island-Gletscher gelten als kritisch, da sie derzeit zu den am schnellsten schmelzenden Gletschern der Erde zählen. Die Studie unterstreicht die Gefahr eines erheblichen Meeresspiegelanstiegs bei fortschreitender globaler Erwärmung.
Neue Funde aus einem Steinbruch bei Casablanca, Marokko, liefern bedeutende Erkenntnisse zur Menschheitsgeschichte. Ein internationales Forschungsteam datierte Homininenfossilien mithilfe hochpräziser magnetostratigraphischer Analysen auf ein Alter von 773.000 Jahren. Die Fossilien zeigen ein Mosaik aus archaischen und modernen Merkmalen und stammen aus einer Zeit, als sich die Linien von Homo sapiens, Neandertalern und Denisova-Menschen trennten. Die Untersuchungen verdeutlichen, dass Nordwestafrika eine zentrale Rolle in der Evolution des Menschen spielte. Die Entdeckung unterstützt die Theorie eines tiefen afrikanischen Ursprungs unserer Spezies und liefert Hinweise auf den letzten gemeinsamen Vorfahren moderner und archaischer Menschengruppen.
Immer mehr Menschen in Deutschland setzen auf Fitnessgeräte zu Hause. Laut Statistischem Bundesamt verfügten 2023 rund 26 Prozent der Haushalte über mindestens ein Gerät wie Ergometer oder Laufband. Besonders häufig sind Fitnessgeräte in Haushalten mit höherem Einkommen sowie bei Paaren ohne Kinder zu finden. Neben der Ausstattung mit Heimtrainern zeigt die Statistik, dass die Deutschen im Schnitt 34 Minuten täglich Sport treiben – fünf Minuten mehr als vor zehn Jahren. Männer sind dabei etwas aktiver als Frauen. Die Zahlen stammen aus großen bundesweiten Erhebungen zu Konsum und Zeitverwendung.
Johnson & Johnson hat das OTTAVA™ Robotic Surgical System zur Zulassung bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eingereicht. Grundlage sind Daten aus einer klinischen Studie, bei der das System bei Magenbypass-Operationen eingesetzt wurde. Ziel ist die Genehmigung für verschiedene Eingriffe im oberen Bauchbereich, darunter Magenbypass, Schlauchmagen und Darmresektionen. Das OTTAVA-System zeichnet sich durch eine innovative Architektur und fortschrittliche Instrumente aus. Es wurde speziell entwickelt, um den Anforderungen von Chirurgen und medizinischen Teams gerecht zu werden. Eine weitere klinische Studie für Leistenbruch-Operationen in den USA wurde bereits genehmigt.
Die Salzgitter Flachstahl präsentiert mit dem CR780Y980T-CP-GI einen innovativen Komplexphasenstahl, der speziell für den Automobil-Leichtbau entwickelt wurde. Das Material überzeugt durch hohe Festigkeit, exzellente Umformbarkeit und eine verbesserte Crash-Performance. Dank seiner feinkörnigen Mikrostruktur mit gezielten Gefügeanteilen erreicht der Stahl eine hohe lokale Duktilität und eignet sich besonders für komplexe, kaltumgeformte Bauteile. Im direkten Vergleich zu bisherigen Stählen ermöglicht der neue Werkstoff eine Reduktion der Blechdicke um 7 Prozent, was zu Kosteneinsparungen und einem geringeren CO2-Ausstoß führt. Zudem zeichnet sich der CR780Y980T-CP-GI durch sehr gute Schweißeignung und hohe Beständigkeit gegen Versprödung aus. Damit setzt Salzgitter Flachstahl neue Maßstäbe in der Industrie.
BILLA hat im Rahmen der Spendenaktion „Eine Spende, die satt macht“ gemeinsam mit seinen Kund:innen 50.000 Euro für von Armut betroffene Menschen in Österreich gesammelt. Diese Initiative, die in Zusammenarbeit mit der „Team Österreich Tafel“ des Österreichischen Roten Kreuzes und Hitradio Ö3 durchgeführt wurde, ermöglichte es Kund:innen, bis zum 31. Dezember 2025 direkt an der Kassa oder über QR-Codes in den Märkten zu spenden. Die gesammelten Mittel werden in Form von Grundnahrungsmitteln und Hygieneprodukten an Menschen in Notlagen verteilt. Robert Nagele, Vorstand von BILLA, betonte die soziale Verantwortung des Unternehmens und dankte den Kund:innen für ihr Engagement. Michael Opriesnig vom Roten Kreuz wies auf die steigende Armut in Österreich hin und lobte die Bedeutung solcher Spendenaktionen.
Im Vatikan treffen sich über 200 Kardinäle zu einer zweitägigen Versammlung mit Papst Leo XIV., um zentrale Zukunftsfragen der katholischen Kirche zu diskutieren. Nach der Registrierung und Begrüßung startet das Treffen mit einer Eröffnungsrede des Papstes, gefolgt von einer Abstimmung über die wichtigsten Beratungsthemen. Zur Auswahl stehen unter anderem die Programmschrift "Evangelii gaudium", Reformen der Römischen Kurie, Synodalität sowie die Liturgie. Die Beratungen finden in verschiedenen Arbeitsgruppen statt und enden am Donnerstag mit Zusammenfassungen und einem gemeinsamen Gebet. Am Abend informieren vier Kardinäle aus unterschiedlichen Kontinenten die Presse über die Ergebnisse.
Die Innsbrucker Quantenphysikerin Francesca Ferlaino wurde vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalist:innen zur Wissenschaftlerin des Jahres 2025 gewählt. Ferlaino, die seit 2006 am Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck forscht, ist bekannt für ihre Leistungen in der Quantenforschung und ihre Bemühungen, wissenschaftliche Inhalte verständlich zu vermitteln. Neben ihrer Forschung engagiert sie sich für Frauen in der Physik durch das Netzwerk Atom*innen und hat zahlreiche öffentliche Veranstaltungen durchgeführt, um das Interesse an Quantenwissenschaft zu fördern. Die Auszeichnung honoriert sowohl ihre Forschungsleistungen als auch ihren Einsatz in der Wissenschaftskommunikation, die als Schlüssel zur Stärkung des Vertrauens in die Wissenschaft betrachtet wird.
Fleischersatzprodukte werden in Deutschland, Österreich und der Schweiz immer beliebter. Rund ein Drittel der Bevölkerung plant, den Fleischkonsum zu reduzieren, und etwa 70 Prozent greifen zumindest gelegentlich zu vegetarischen oder veganen Alternativen. Die wichtigsten Gründe dafür sind Umweltbewusstsein, Tierwohl und Gesundheit, während Geschmack, Preis und Verarbeitung weiterhin Barrieren darstellen. Die Erwartungen an Fleischersatzprodukte unterscheiden sich je nach Land: In Österreich ist die Ähnlichkeit zu echtem Fleisch besonders wichtig, während Schweizer weniger Wert darauf legen. Der aktuelle YouGov-Report analysiert zudem, wie erfolgreich Marken Konsumenten binden und wo Potenziale ungenutzt bleiben.
Die Fachhochschule Wiener Neustadt initiiert mit dem Projekt „DemoPlay“ ein KI-gestütztes Planspiel, das junge Menschen in der politischen Bildung unterstützen soll. Dieses FFG-geförderte Projekt zielt darauf ab, die digitale Kompetenz und die Fähigkeit zur kritischen Meinungsbildung bei Jugendlichen zu stärken. In einer Zeit, in der soziale Medien oft die Hauptquelle für politische Informationen sind, hilft „DemoPlay“, die Unterscheidung zwischen Fakten und Desinformation zu erlernen. Durch partizipative Workshops wird das Planspiel an die Bedürfnisse der Jugendlichen angepasst, um eine niedrigschwellige und zugängliche politische Bildung zu gewährleisten. Das Projekt wird im Rahmen des FFG-Programms „Laura Bassi – chancengerechte Zukunft“ gefördert und ist das einzige aus Niederösterreich, das einen Zuschlag erhalten hat.
Forschende des Fraunhofer CCPE entwickeln innovative Recyclingverfahren, um aus bisher ungenutzten Kunststoffabfällen hochwertige Fasern und Folien für Dachbahnen und Geokunststoffe herzustellen. Im Fokus stehen die Verbesserung der Materialqualität durch Reinigung und Additivierung sowie die Nutzung biobasierter Polymere mit einstellbarer Bioabbaubarkeit. Die neuen Methoden ermöglichen es, sowohl Polypropylen als auch PET effizient zu recyceln und deren Klimabilanz gegenüber Neukunststoffen deutlich zu verbessern. Auch bioabbaubare Geotextilien aus PLA und PBS wurden erfolgreich getestet, was neue Perspektiven für nachhaltige Bauprodukte eröffnet.
Die FH Kufstein Tirol startet mit einem Rekord ins Studienjahr 2025/26: 2.400 Studierende aus 66 Nationen sind eingeschrieben, ein Zuwachs von rund 10 Prozent. Auch das Studienangebot wächst – darunter innovative Programme wie Drone Engineering oder Energy & Sustainability Management. Die Hochschule setzt auf Praxisnähe, Internationalität und eine enge Verbindung zur Wirtschaft. Mit 250 Partnerhochschulen weltweit und zahlreichen englischsprachigen Studiengängen fördert die FH Kufstein Tirol den internationalen Austausch. Die Studierenden profitieren von einem inklusiven Umfeld und vielfältigen Möglichkeiten, Auslandserfahrung zu sammeln.
Peter McDonald übernimmt zu Jahresbeginn erneut den Vorsitz des Verwaltungsrates der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK). Er folgt damit planmäßig auf Andreas Huss. McDonald bringt umfassende Erfahrung aus dem Gesundheitswesen mit und will in seiner Amtszeit vor allem die nachhaltige Finanzierbarkeit der solidarischen Krankenversicherung in Zeiten des demografischen Wandels sichern. Im Fokus stehen dabei eine strategische Neuaufstellung des Gesundheitssystems, die Stärkung der Prävention und eine bedarfsgerechte Versorgung. Zudem setzt McDonald auf stabile Vertragspartnerstrukturen und die langfristige Sicherung von Fachkräften im Gesundheitsbereich, um die hohe Qualität der medizinischen Versorgung auch für kommende Generationen zu gewährleisten.
Fraunhofer-Forschende haben eine innovative Zahnpasta entwickelt, die gezielt nur jene Bakterien blockiert, die Parodontitis verursachen. So bleibt das natürliche Gleichgewicht der Mundflora erhalten, während gesunde Keime geschützt werden. Die neue Substanz hemmt das Wachstum schädlicher Erreger, ohne andere Bakterien zu schädigen. Das Spin-off PerioTrap brachte die Technologie als Zahnpflegeprodukt auf den Markt. Neben der Zahnpasta werden weitere Produkte wie Pflege-Gel und Mundwasser entwickelt, auch für Haustiere ist eine Anwendung geplant. Die Forschung orientiert sich an höchsten Qualitätsstandards und verspricht neue Ansätze zur Mundgesundheit.
Ein neues mobiles Labor namens PhenoTruck® revolutioniert die Früherkennung von Schaderregern im deutschen Obst- und Weinbau. Dank modernster Technologien wie Drohnen, Hyperspektralkameras und Künstlicher Intelligenz können gefährliche Pflanzenkrankheiten direkt vor Ort schnell identifiziert werden. Das spart Zeit und ermöglicht Landwirten, rasch Gegenmaßnahmen einzuleiten. Im Fokus stehen Quarantänekrankheiten wie Flavescence dorée und Apfeltriebsucht, die große Ernteausfälle verursachen können. Der PhenoTruck® kombiniert verschiedene Analyse-Methoden und bietet damit eine innovative Plattform für Forschung und Entwicklung im Pflanzenschutz.
Eine außergewöhnliche Hitzewelle im Jahr 2003 hat das Ökosystem des Nordatlantiks nachhaltig verändert. Forscherinnen und Forscher konnten nachweisen, dass sich Artenzusammensetzung und Nahrungsnetze im Ozean sprunghaft verschoben haben. Besonders betroffen waren wichtige Fischarten und deren Lebensräume, was auch Auswirkungen auf den Fischfang und die Ernährung der Menschen hat. Die Studie zeigt, dass solche Extremereignisse langfristige Folgen für das gesamte Meeresleben haben können. Selbst Jahre später sind die Veränderungen spürbar, etwa durch das Auftauchen neuer Arten und die Verschiebung von Lebensräumen. Die Wissenschaftler warnen, dass künftige Hitzewellen ähnliche unvorhersehbare Auswirkungen haben könnten.
Forschende der TU Wien und OIST Okinawa haben in schwarzen Diamanten mit vielen Defekten einen überraschenden Quanteneffekt nachgewiesen. In dem ungeordneten Material entstehen nach einem Superradianz-Puls wiederholt kohärente Mikrowellen-Blitze, obwohl das System eigentlich chaotisch ist. Die Unordnung der Defekte ermöglicht dabei einen Energieaustausch, der zu weiteren Lichtblitzen führt. Diese Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten für Quantentechnologien. Die erzeugten Mikrowellen-Pulse könnten als Taktgeber oder für hochsensible Sensoren genutzt werden, etwa in der medizinischen Bildgebung, Materialforschung oder Umweltanalytik.
Missio Österreich ruft am 6. Jänner zur Priestersammlung auf, um weltweit 80.000 angehende Priester in armen Diözesen zu unterstützen. Besonders im Globalen Süden steigen die Priesterberufungen, doch oft fehlen Mittel für Ausbildung und Grundversorgung. Die Spendenaktion soll helfen, neue Seminare zu bauen und bestehende auszurüsten. Ein Beispiel ist das Priesterseminar in Kahama, Tansania, das dringend mehr Platz und Ausstattung benötigt. Neben der Sammlung gibt es in Österreich auch Priesterpatenschaften, bei denen Gläubige einzelne Seminaristen mit Gebet und Spenden begleiten.
Alkoholische Getränke sind in Deutschland im EU-Vergleich besonders günstig. Im Oktober 2025 lagen die Preise für Wein, Bier und Spirituosen hierzulande 14 Prozent unter dem EU-Durchschnitt. Nur in Italien sind alkoholische Getränke noch billiger. In Ländern wie Finnland, Dänemark und Belgien müssen Verbraucher dagegen deutlich mehr bezahlen. Der Konsum von Alkohol bleibt in Deutschland trotz sinkender Tendenz hoch. 2022 trank jede Person ab 15 Jahren durchschnittlich 11,2 Liter reinen Alkohol – das entspricht etwa 448 Gläsern Bier. Damit liegt Deutschland im EU-Vergleich auf Platz neun. Alkoholfreie Getränke sind in Deutschland dagegen etwas teurer als im EU-Schnitt.
Zum Jahreswechsel haben 35 von 72 gesetzlichen Krankenkassen ihre Beiträge erhöht, wie eine Auswertung der Stiftung Warentest zeigt. Die Beitragssätze variieren nun zwischen 16,78 und 18,99 Prozent. Ein Wechsel der Krankenkasse ist unkompliziert möglich und kann Versicherten mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Versicherte sollten jedoch nicht nur auf den Beitragssatz achten, sondern auch auf Zusatzleistungen wie Zuschüsse zur Zahnreinigung oder Bonusprogramme. Ein Online-Vergleich der Stiftung Warentest hilft, die passende Kasse zu finden und die möglichen Ersparnisse zu berechnen.
Mit einem bewegenden Gottesdienst zum Altjahresabend in Wien hat sich der frühere evangelisch-lutherische Bischof Michael Chalupka aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Seine Nachfolgerin, Bischöfin Cornelia Richter, würdigte sein Engagement und die reibungslose Amtsübergabe. Chalupka blickte auf erfüllte und enttäuschte Hoffnungen zurück und betonte die Bedeutung sozialer Gerechtigkeit und Gleichstellung innerhalb der Kirche. In seiner Predigt kritisierte Chalupka den politischen Missbrauch des Christentums und unterstrich die Verantwortung der Kirche, sich für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen. Die Wahl der ersten evangelischen Bischöfin sieht er als Zeichen des Fortschritts.
Beim MillionenKracher von WestLotto wurden am Silvestertag sechs Spielteilnehmer aus Nordrhein-Westfalen zu Millionären. Die Glücklichen stammen aus Köln, Duisburg, Düren, Warendorf und dem Hochsauerlandkreis. Insgesamt vergab die Lotterie in der Hauptziehung sechs Gewinne von jeweils einer Million Euro. Neben den Hauptgewinnen gab es in drei weiteren Gewinnklassen zahlreiche Geldpreise. Die 1,5 Millionen Lose waren bereits vor Weihnachten ausverkauft. Die Gewinnzahlen sind auf der WestLotto-Website, in der App und in der Kundenzeitschrift GLÜCK zu finden.
Die FH Kufstein Tirol bietet ab Wintersemester 2025/26 gemeinsam mit der Kajaani University of Applied Sciences in Finnland einen internationalen Dual Degree an. Studierende des Bachelorstudiengangs Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement können so zusätzlich einen Bachelor in Tourism erwerben, indem sie ein Auslandssemester und ein weiteres Semester in Finnland absolvieren. Mit dem doppelten Abschluss erweitern die Absolventen ihre Kompetenzen im Tourismusbereich und steigern ihre Berufschancen. Das Programm integriert Praxisprojekte mit Unternehmen und ermöglicht Studierenden aus beiden Ländern, internationale Erfahrungen zu sammeln und ihr Know-how auszubauen.
Rund um den Jahreswechsel fassen viele Menschen ambitionierte Neujahrsvorsätze wie mehr Sport, gesündere Ernährung oder den Verzicht auf Nikotin. Oft scheitern diese Pläne jedoch schnell, weil die Ziele zu hoch gesteckt und wenig konkret sind. Die Psychologin Jolana Wagner-Skacel von der Med Uni Graz betont, dass kleine, realistische Schritte und klare Zielsetzungen entscheidend für nachhaltige Veränderungen sind. Rituale und Mikrogewohnheiten helfen, neue Routinen zu etablieren und Rückschläge zu vermeiden. Besonders erfolgreich sind Veränderungen, wenn sie gemeinsam mit anderen umgesetzt werden. So lassen sich neue Verhaltensweisen leichter in den Alltag integrieren und die Motivation bleibt länger erhalten.
Ein Israeli und ein Palästinenser, die sich im Mai 2024 als Zeichen der Versöhnung vor Papst Franziskus umarmten, werden gemeinsam die Olympiafackel bei den Winterspielen tragen. Ihr bewegender Auftritt bei einem Friedenstreffen in Verona machte sie zu Symbolfiguren für Dialog und Hoffnung. Die beiden Männer, die jeweils Familienmitglieder durch den Nahostkonflikt verloren haben, setzen sich nun als Friedensbotschafter ein. Neben dem Fackellauf engagieren sie sich in einer "Schule für Frieden und Gewaltlosigkeit" und berichten dort von ihren Erfahrungen. Die Aktion unterstreicht die Werte des Sports und die Bedeutung von Versöhnung.
Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland wird ab 1. Januar 2026 auf 13,90 Euro pro Stunde angehoben. Bereits ein Jahr später folgt eine weitere Steigerung auf 14,60 Euro. Von dieser Erhöhung profitieren rund 6,6 Millionen Beschäftigte, besonders Frauen, Ostdeutsche und Arbeitnehmer im Dienstleistungssektor. Die Anpassung stärkt die Kaufkraft und führt zu einem gesamtwirtschaftlichen Lohnzuwachs von mehreren Milliarden Euro. Die Mindestlohnkommission, bestehend aus Arbeitgebern und Gewerkschaften, beschließt alle zwei Jahre über die Entwicklung des Mindestlohns und orientiert sich dabei nun stärker am Medianlohn.
Der Klima- und Energiefonds startet zwei neue Förderprogramme für Österreichs Regionen: Die Ausschreibungen für Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) sowie Klimawandel-Anpassungsmodellregionen (KLAR!) sind ab sofort geöffnet. Insgesamt stehen rund 20 Millionen Euro für die Umsetzung und Weiterführung regionaler Projekte zur Verfügung. Die Programme unterstützen Gemeinden und Städte dabei, Klimaschutzmaßnahmen, erneuerbare Energien und Anpassungen an den Klimawandel umzusetzen. Eine neue Website bietet zudem einen Überblick über laufende Projekte und Tools für regionale Akteure. Einreichungen sind ab sofort online möglich.
Der Orden der Barmherzigen Brüder betreibt aktuell 562 Einrichtungen in 55 Ländern, darunter Krankenhäuser, soziale Einrichtungen sowie Betreuungsstätten für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen. Im Jahr 2024 wurden weltweit 11,67 Millionen ambulante Behandlungen und über 724.000 stationäre Aufnahmen registriert. Insgesamt kümmern sich mehr als 67.000 Mitarbeitende und über 35.000 Ehrenamtliche um das Wohl der Patienten und Klienten. Zusätzlich absolvieren fast 10.000 Personen jährlich eine Ausbildung im Pflege- und Sozialbereich. Die neu gebildete Ordensprovinz Europa-Mitte, die Standorte in fünf Ländern vereint, wählt im Jänner 2026 erstmals gemeinsam ihre Leitung.
ROSSMANN hat erneut die HAZ-Weihnachtshilfe mit einer großzügigen Spende unterstützt. Das Unternehmen stellte 30.000 Euro bereit, weitere Gelder kamen durch den ROSSMANN-Nikolauslauf zusammen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer spendeten bei der Anmeldung insgesamt 1.469,11 Euro, die von ROSSMANN um 1.000 Euro ergänzt wurden. So kamen insgesamt 32.469,11 Euro für die Hilfsaktion zusammen. Die Spenden fließen direkt an Menschen in Notlagen in der Region Hannover. Die HAZ-Weihnachtshilfe existiert bereits seit 51 Jahren und sorgt gemeinsam mit dem Fachbereich Soziales der Stadtverwaltung dafür, dass jede Spende ohne Abzüge bei Bedürftigen ankommt.
Die Tiroler SPAR-Kund:innen haben durch den Kauf von ‚Licht ins Dunkel‘-Produkten eine Spende von € 103.848,10 ermöglicht. Diese Summe kommt dem integrativen Kindergarten in Uderns der Caritas der Diözese Innsbruck sowie der Frauen- und Mädchenberatungsstelle EVITA in Kufstein zugute. SPAR-Geschäftsführerin Patricia Sepetavc betont die große Unterstützung der Tiroler Kund:innen, die es ermöglicht, wichtige Projekte für Kinder und Frauen in schwierigen Lebenslagen zu fördern. Die Spenden wurden rechtzeitig zum Weihnachtsfest übergeben und sollen unter anderem zur Neugestaltung des Spielplatzes im Kindergarten sowie zur Fortführung der Beratungsangebote von EVITA verwendet werden. SPAR zeigt damit erneut sein Engagement für die Region.
Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) bietet ab Jänner 2026 österreichweit 100 kostenlose Nikotinfrei-Kurse sowie 50 Online-Kurse an, um Menschen beim Rauchstopp zu unterstützen. Die Kurse richten sich an alle Versicherten und thematisieren neben Zigaretten auch E-Zigaretten und andere Nikotinprodukte. Begleitet werden die Teilnehmenden sechs Wochen lang von erfahrenen Psychologinnen und Psychologen. Zusätzlich gibt es spezielle Online-Vorträge für Schwangere und ein kostenfreies Rauchfrei-Telefon, das Beratung und Unterstützung bietet. Alle Angebote sind kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen finden Interessierte auf den Websites der ÖGK und des Rauchfrei Telefons.
Jährlich geben Österreicherinnen und Österreicher rund 10 Millionen Euro für Silvesterfeuerwerk aus. Die Organisation Jugend Eine Welt schlägt vor, dieses Geld stattdessen für Entwicklungsprojekte zu spenden, die Kindern weltweit zugutekommen. Mit dem Betrag könnten etwa 62.500 Schulkinder ein Jahr lang täglich eine warme Mahlzeit erhalten. Besonders in Krisenregionen wie Tigray in Äthiopien oder im Dorf Kulmasa in Ghana leisten Spenden einen wichtigen Beitrag. Dort werden Kinder mit Nahrung, Wasser und Bildungsangeboten unterstützt. Die Hilfsprojekte verbessern die Lebensbedingungen und schaffen Perspektiven für eine bessere Zukunft.
Das Projekt „SEMONA reloaded“ zeigt, wie moderne Geodaten wie Satellitenbilder und Laserscans für den Naturschutz eingesetzt werden können. Forscher analysierten den Wienerwald, die Wachau und urbane Flächen in Wien, um detaillierte Karten und Kennzahlen für Umweltmonitoring und Raumplanung zu erstellen. Besonders im Fokus standen die Veränderungen von Waldökosystemen und die Kartierung von Kulturlandschaften wie Marillengärten und Weinbergen. Auch die Stadt Wien profitierte von neuen Methoden zur Erfassung von Grünflächen auf Dächern. Die Ergebnisse des Projekts unterstützen nicht nur die UNESCO-Berichte, sondern liefern auch wertvolle Grundlagen für künftige Renaturierungsmaßnahmen und den Umgang mit der Klimakrise.
Die Österreichische Bibelgesellschaft berichtet von einer stark steigenden Nachfrage nach Bibeln in China. Trotz offizieller Zahlen von 48 Millionen Christinnen und Christen wird vermutet, dass die tatsächliche Zahl deutlich höher liegt. Besonders im ländlichen Raum wünschen sich viele Gläubige ein eigenes Exemplar, da in manchen Gemeinden immer noch Bibeln geteilt werden müssen. Seit 1988 wurden in der größten Bibeldruckerei der Welt in Nanjing über 280 Millionen Bibeln produziert. Der Mangel an Geistlichen ist weiterhin groß, weshalb auch die Ausbildung von Laienpredigern unterstützt wird. Die Bibelgesellschaft ruft zur Spendenbereitschaft auf, um den wachsenden Bedarf zu decken.
Die Hochschule Burgenland startet mit Rekordzahlen ins neue Jahr: Noch nie gab es so viele Studierende, Studiengänge und Bewerbungen. Ein besonderes Highlight ist die Eröffnung des neuen Campus in Pinkafeld, in den das Land Burgenland über 70 Millionen Euro investiert hat. Die Hochschule will damit ihre Position als größte Bildungseinrichtung des Landes weiter stärken. Neben dem Ausbau der Infrastruktur stehen für die Hochschule Themen wie der sinnvolle Umgang mit Künstlicher Intelligenz, die internationale Vernetzung und Nachhaltigkeit im Fokus. Trotz finanziellen Drucks durch steigende Kosten fordert die Hochschule eine faire Finanzierung, um Innovation und Fachkräfte für Österreich zu sichern.
Rund 85.000 als Heilige Drei Könige verkleidete Kinder sind zwischen 27. Dezember und 6. Jänner in ganz Österreich unterwegs, um Segen für das neue Jahr zu bringen und Spenden für weltweite Hilfsprojekte zu sammeln. Die Aktion startet mit Besuchen bei Kardinal Schönborn, dessen Nachfolger Grünwidl und Bundeskanzler Stocker in Wien, gefolgt von einem Besuch beim Bundespräsidenten. Der diesjährige Schwerpunkt liegt auf Tansania, wo Frauen und Mädchen aus der Volksgruppe der Massai besonders unterstützt werden. Die Spenden fließen in rund 500 Projekte gegen Armut, Hunger und Ausgrenzung. Seit Beginn der Initiative 1954 wurden bereits 560 Millionen Euro gesammelt.
In Rom wurde die Heilige Pforte der Basilika Santa Maria Maggiore geschlossen. Dies markiert den Beginn des Abschlusses des Heiligen Jahres 2025, zu dem über 20 Millionen Pilger nach Rom kamen. Viele besuchten dabei auch das Grab des verstorbenen Papstes Franziskus. In den kommenden Tagen folgen die Schließungen der Heiligen Pforten in der Lateranbasilika und Sankt Paul vor den Mauern. Die letzte und bekannteste Pforte am Petersdom bleibt noch bis zum 6. Jänner geöffnet. Dann beendet Papst Leo XIV. das Heilige Jahr mit einer feierlichen Zeremonie.
Die Vorarlberger Bevölkerung und Wirtschaft haben 2025 rund 465.000 Euro für die Aktion LICHT INS DUNKEL gesammelt. Die Spenden kommen dem Soforthilfefonds für Familien und Kinder in Not sowie dem Netzwerk Eltern Inklusion zugute. Besonders die festlichen TV-Galas und zahlreiche Initiativen des ORF Vorarlberg sorgten für das großartige Ergebnis. Mit Aktionen wie der „30.000 Kilometer Challenge“ und dem Spendentag im Radio wurden viele Menschen zum Mitmachen motiviert. Die Unterstützung hilft Familien mit Kindern, die chronisch krank sind oder eine Behinderung haben, und stärkt das Miteinander in Vorarlberg.
Die Wirtschaftsuniversität Wien hat ein neues Kompetenzzentrum für Finanzbildung eröffnet. Bei einer Diskussionsveranstaltung forderten Experten und Vertreter aus Politik und Bildung, Finanzwissen schon früh in den Unterricht zu integrieren. Besonders betont wurde, dass Kinder und Jugendliche praktische Kenntnisse wie den Umgang mit Geld und das Verstehen von Verträgen benötigen. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist die Ausbildung der Lehrkräfte und die Entwicklung moderner Unterrichtsmaterialien. Das Kompetenzzentrum bündelt wissenschaftliche Erkenntnisse und fördert den Austausch zwischen Forschung, Politik und Praxis, um Finanzbildung lebensnah und nachhaltig zu gestalten.
Österreichs Apotheken garantieren auch an Weihnachten und zum Jahreswechsel rund um die Uhr die Versorgung mit dringend benötigten Medikamenten. Während andere Gesundheitsdienste zu den Feiertagen schließen, halten rund 220 Apotheken jede Nacht Bereitschaftsdienst. Besonders in der Grippezeit sorgt das für Hochbetrieb, da viele Menschen auch nachts oder an Feiertagen auf rasche Hilfe angewiesen sind. Die Kosten für die Notdienste belaufen sich jährlich auf über 35 Millionen Euro, werden aber kaum durch Gebühren gedeckt und müssen großteils von den Apotheken selbst getragen werden. Mit der kostenlosen ApoApp können Nutzer jederzeit die nächstgelegene dienstbereite Apotheke finden.
Die 53. Aktion von LICHT INS DUNKEL brachte am Heiligen Abend ein vorläufiges Rekordergebnis von mehr als 15,5 Millionen Euro. Mit großem Engagement zahlreicher Prominenter, Freiwilliger und Gardesoldatinnen und -soldaten wurde im Callcenter des A1-Headquarters gesammelt. Die Spendengelder kommen Menschen mit Behinderung sowie Familien und Kindern in Not in ganz Österreich zugute. Auch das Ö3-Weihnachtswunder sorgte für ein starkes Gemeinschaftsgefühl: Über 5,5 Millionen Euro wurden für den Soforthilfefonds gesammelt. Der ORF unterstützte die Aktion mit zahlreichen Formaten und motiviert weiterhin zur Spende, um nachhaltige Hilfe zu leisten.
SPAR Vorarlberg hat auch in diesem Jahr die Aktion „Licht ins Dunkel“ unterstützt und eine Spendensumme von 50.500 Euro gesammelt. Dies wurde durch den Verkauf von speziellen „Licht ins Dunkel“-Produkten ermöglicht, die von engagierten Mitarbeiter:innen und unterstützenden Kund:innen getragen werden. Die gesammelten Mittel fließen in regionale Projekte, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen helfen, darunter die LaserKunst Werkstatt und die Sanierung der Werkstätte Hohenems. Diese Initiativen fördern die Teilhabe und Lebensqualität von Menschen mit Beeinträchtigungen und setzen auf Nachhaltigkeit. Geschäftsführerin Carina Pollhammer betont die Bedeutung dieser Unterstützung und den gemeinsamen Einsatz von Kund:innen und Mitarbeiter:innen.
Das Designer Outlet Parndorf hat eine Spende von insgesamt 7.600 Euro an die ORF-Burgenland-Aktion „Licht ins Dunkel“ übergeben, um sozial benachteiligte Menschen in Österreich zu unterstützen. Die Spende setzt sich aus einer jährlichen Fixspende von 5.000 Euro und zusätzlichen 2.600 Euro zusammen, die während einer Gala gesammelt wurden. General Manager Mario Schwann betonte die soziale Verantwortung des Unternehmens und den Wunsch, in herausfordernden Zeiten Solidarität zu zeigen. Die Spende soll direkt in der Region ankommen und denjenigen helfen, die Unterstützung am dringendsten benötigen.
Eine neue Studie der WU Wien zeigt, dass die „Aktion 20.000“ rund die Hälfte der teilnehmenden über 50-Jährigen langfristig in den Arbeitsmarkt reintegrieren konnte. Das Programm bot geförderte Beschäftigung und wurde trotz frühem Stopp umfassend evaluiert. Die nachhaltigen Effekte zeigten sich besonders durch Wechsel in neue Betriebe und Branchen. Verdrängungseffekte auf andere Arbeitnehmer oder negative Auswirkungen auf Familien gab es laut Studie nicht. Ein Großteil der Programmkosten wurde durch höhere Steuern und Sozialbeiträge kompensiert. Die Ergebnisse liefern wichtige Impulse für die Arbeitsmarktpolitik.
Die Nachfrage nach Palmöl steigt weltweit, was zu einem Anstieg der Produktion führt. Der Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) fordert daher die Verwendung von nachhaltigem Palmöl, um die Biodiversität zu schützen. Obwohl Palmöl effizient in der Flächennutzung ist, hat der nicht nachhaltige Anbau in Indonesien und Malaysia zu massiven Regenwaldverlusten geführt, was zahlreiche Tierarten in Gefahr bringt. Die RSPO hat bereits große Flächen wertvollen Waldes geschützt und fördert nachhaltige Anbaumethoden. RSPO-zertifiziertes Palmöl hat nachweislich weniger negative Auswirkungen auf die Biodiversität. Die RSPO appelliert an Verbraucher und Unternehmen, nachhaltige Praktiken zu unterstützen, um die Umwelt zu schützen und den Lebensraum von Pflanzen und Tieren zu bewahren.
Eine aktuelle Studie von BIPA zeigt, dass nur 43 Prozent der Österreicher:innen regelmäßig Gesundheitschecks wahrnehmen. Besonders bei Vorsorgeuntersuchungen wie Hautkrebsscreenings oder Darmspiegelungen gibt es Nachholbedarf. Frauen gehen zwar häufiger zur gynäkologischen Vorsorge, doch auch hier bleibt das Potenzial ungenutzt. Hauptgründe für die geringe Teilnahme sind fehlende Beschwerden, Zeitmangel und mangelnde ärztliche Versorgung. Mit der Initiative „Ehrlich gesagt“ will BIPA das Bewusstsein für Gesundheitsvorsorge stärken und zu gesünderen Routinen motivieren. Gerade bei Krebsfrüherkennung und Frauengesundheit besteht laut Studie noch Aufklärungsbedarf.
Im Rahmen des Ö3-Weihnachtswunders engagierten sich heuer alle 78 BILLA und BILLA PLUS Märkte im Bundesland Salzburg für den guten Zweck. Mit vielfältigen Aktionen wie Weihnachtsmärkten, selbstgebackenen Keksen und musikalischen Darbietungen sammelten Mitarbeiter und Lehrlinge Spenden für den „Licht ins Dunkel“-Soforthilfefonds. Insgesamt kamen so 28.500 Euro zusammen, die am Salzburger Kapitelplatz offiziell übergeben wurden. Die Aktion zeigt eindrucksvoll, wie Zusammenhalt und Solidarität in der Vorweihnachtszeit Familien in Not unterstützen können.
Nick Hague, US-Astronaut und Brigadegeneral der Space Force, verlässt nach einer beeindruckenden Laufbahn die NASA. Er absolvierte zwei Raumflüge, verbrachte insgesamt 374 Tage im All und führte mehrere Weltraumausstiege durch, um die Internationale Raumstation zu warten und weiterzuentwickeln. Hague war Teil bedeutender Missionen, darunter ein historischer Flug mit SpaceX Crew-9 und der erste Start eines Space Force Guardians ins All. Neben seinen Einsätzen im Orbit prägte er den Bereich Sicherheit und Ausbildung künftiger Astronauten maßgeblich. Seine Verdienste stärken die Basis für kommende Weltraumprojekte.
Das Heilige Jahr 2025 hat in Österreich zahlreiche bleibende Impulse hinterlassen. Wallfahrten, Jugendbegegnungen und innovative Ansätze in der digitalen Pastoral prägten das Jubiläum, das unter dem Motto "Pilger der Hoffnung" stand. Millionen Pilgerinnen und Pilger reisten nach Rom, zahlreiche Kirchen und Wallfahrtsorte in Österreich wurden zu „Orten der Hoffnung“. Besondere Höhepunkte waren das Jugendjubiläum in Rom und das erste Treffen digitaler Missionarinnen und Missionare. Auch die internationale Zusammenarbeit und synodale Prozesse wurden gestärkt. Das Heilige Jahr endet in Österreich mit feierlichen Abschlussgottesdiensten in allen Diözesen am 27. und 28. Dezember.
Eine neue Bilddatenbank der Österreichischen Akademie der Wissenschaften macht rund 3.500 digitalisierte Fotos des Fotografen Jovan Ritopečki zugänglich. Die Aufnahmen dokumentieren das Leben jugoslawischer Migrantinnen und Migranten in Österreich während der 1970er- und 1980er-Jahre und bieten dabei besonders Einblicke in die oft übersehene Lebenswelt der Frauen. Das Forschungsprojekt „Picturing Migrants’ Lives“ schließt mit der wissenschaftlichen Erschließung dieser Fotos eine wichtige Lücke in der österreichischen Migrations- und Mediengeschichte. Die Bilder zeigen Arbeitsalltag, Freizeit und Familienleben und werden Teil des Visual Archive Southeastern Europe.
Der Konsum von Sekt, Prosecco und Champagner ist in Deutschland rückläufig. Im Jahr 2024 wurden pro Kopf nur noch rund 36 Gläser Schaumwein getrunken – vor zehn Jahren waren es noch 46 Gläser. Insgesamt wurden 255,3 Millionen Liter Schaumwein verkauft, das sind fast 20 Prozent weniger als 2014. Die Schaumweinsteuer, die seit dem Kaiserreich erhoben wird, brachte dem Staat 2024 rund 352 Millionen Euro ein. Das entspricht lediglich 0,04 Prozent der gesamten Steuereinnahmen. Alkoholfreier Sekt ist in den Zahlen nicht enthalten, da die Steuer nur für alkoholhaltige Schaumweine gilt.
Amazon investiert 800.000 US-Dollar, um gemeinsam mit 18 Bildungspartnern in sieben US-Regionen rund 500.000 Schülern Zugang zu KI-Bildung zu ermöglichen. Lehrkräfte erhalten maßgeschneiderte KI-Tools zur Unterstützung des Unterrichts, während Schüler praxisnah KI-Lösungen für Herausforderungen in ihren Gemeinden entwickeln können. Das Programm, das im Rahmen des White House Presidential AI Challenge entstand, wurde nach großem Interesse ausgebaut. Neben der Förderung von Schülern setzt Amazon auch auf die Weiterbildung von Lehrkräften und will bis 2028 insgesamt 4 Millionen Lernende in den USA mit KI-Kompetenzen ausstatten.
Das Hörakustik-Unternehmen Neuroth hat 20.000 Euro an das Ö3-Weihnachtswunder gespendet. Mit dieser großzügigen Unterstützung wird der „Licht ins Dunkel“-Soforthilfefonds gefördert, der Familien und Menschen in schwierigen Situationen in Österreich hilft. Neuroth setzt damit ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und soziale Verantwortung. Die Spende soll notleidenden Familien Hoffnung geben und verdeutlicht die Bedeutung von sozialem Engagement, besonders in der Weihnachtszeit.
Papst Leo XIV. steht vor seinem ersten Weihnachtsfest im Vatikan und erwartet ein dichtes Programm mit zahlreichen Gottesdiensten und traditionellen Anlässen. Der Auftakt erfolgt mit dem Empfang der Römischen Kurie, gefolgt von der Christmette am Heiligabend und der Papstmesse am ersten Weihnachtstag, die live übertragen wird. Zu den Höhepunkten zählen der Segen "Urbi et Orbi", die Schließung mehrerer Heiliger Pforten in Rom sowie die Messe zum Weltfriedenstag. Den Abschluss bildet eine zweitägige Kardinalsversammlung, bei der zentrale Zukunftsfragen der Kirche besprochen werden.
Die Charité und das Berlin Institute of Health haben gemeinsam vier innovative Ausgründungen ins Leben gerufen, die medizinische Forschung schneller in die Versorgung bringen. Die neuen Start-ups entwickeln Lösungen von Gentherapien über digitale Diagnostik bis hin zu spezialisierten Telemedizin-Plattformen. Mit Unterstützung von Förderprogrammen und Technologietransfer-Services werden so Forschungsergebnisse in marktreife Produkte überführt. Das Ziel ist, die Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern und die medizinische Versorgung zukunftssicher zu machen. Insgesamt sind seit 2014 bereits 51 Spin-offs entstanden.
Eine aktuelle Studie von BIPA zeigt, dass nur 43 Prozent der Österreicher:innen regelmäßig Gesundheitschecks durchführen. Viele betrachten Vorsorgeuntersuchungen als guten Vorsatz, den sie nicht umsetzen. Besonders bei Frauen ist die Teilnahme an gynäkologischen Untersuchungen unzureichend, wobei Vorarlbergerinnen die höchste Teilnahmequote aufweisen. Die Initiative ‚Ehrlich gesagt‘ von BIPA soll das Bewusstsein für Gesundheitsvorsorge stärken und zur Umsetzung von Gesundheitsroutinen motivieren. Die häufigsten Gründe für das Auslassen von Vorsorgeuntersuchungen sind das Gefühl der Gesundheit, Zeitmangel und Scham. Die Studie zeigt auch, dass etwa die Hälfte der Bevölkerung kostenlose Krebsvorsorgeangebote nicht nutzt, was auf einen signifikanten Aufklärungsbedarf hinweist.
Das Ö3-Weihnachtswunder fand zum zwölften Mal statt und BILLA sowie BILLA PLUS Märkte in Salzburg haben sich aktiv beteiligt. Vom 17. November bis 6. Dezember wurden durch verschiedene Aktionen, wie Weihnachtsmärkte und Verkaufsstände mit selbstgebackenen Keksen, insgesamt 28.500 Euro für den „Licht ins Dunkel“-Soforthilfefonds gesammelt. Die engagierten Mitarbeiter:innen und Lehrlinge organisierten zahlreiche Veranstaltungen, darunter ein Weihnachtsmarkt mit Glühwein und musikalischen Darbietungen. Am 20. Dezember wurde die Spendensumme offiziell übergeben, was ein starkes Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt in der Gemeinschaft darstellt. BILLA sieht es als Verantwortung, in schwierigen Zeiten zu helfen und zeigt damit sein Engagement für Familien in Not.
Neuroth, das Hörakustik-Unternehmen, hat 20.000 Euro an das Ö3-Weihnachtswunder gespendet, um den „Licht ins Dunkel“-Soforthilfefonds zu unterstützen. Diese Initiative hilft Familien und Menschen in schwierigen Situationen in Österreich. Die Geschäftsführer Ronny Bauer und Daniel Kaura betonen die Bedeutung des Zuhörens und sozialen Engagements, insbesondere in der Weihnachtszeit. Mit dieser Spende möchte Neuroth Hoffnung und Unterstützung für Bedürftige bieten und zeigt damit, dass das Wohl anderer im Unternehmen wichtig ist. „Licht ins Dunkel“ ist eine seit über 50 Jahren bestehende Hilfsaktion, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert und unverschuldet in Not geratenen Familien hilft.
SPAR Vorarlberg und Ölz Meisterbäcker setzen auch 2025 ihre erfolgreiche Spendenaktion zugunsten des Vereins Netz für Kinder fort. Durch die engagierte Teilnahme der SPAR-Kundinnen und Kunden wurde eine Summe von 14.842 Euro gesammelt, die Kindern und Familien in Vorarlberg in schwierigen Lebenslagen zugutekommt. In den letzten neun Jahren wurden über 100.000 Euro für den Verein gespendet. Die Aktion zeigt, wie gemeinsames Engagement von Unternehmen und Kunden positive Veränderungen bewirken kann. Der Verein Netz für Kinder unterstützt seit 29 Jahren Kinder, die unter schwierigen familiären Bedingungen aufwachsen, und bietet ihnen durch verschiedene Projekte Chancen für eine bessere Zukunft.
Die Stieglbrauerei zu Salzburg hat gemeinsam mit dem River & Nature Trust (RNT) im Rahmen einer Spendenaktion 24.000 Euro für den Schutz der Bachforelle gesammelt. Die Aktion wurde über den digitalen Stiegl-Freundeskreis organisiert, bei dem tausende Mitglieder virtuelle Kapselverschlüsse sammelten, die in reale Spenden umgewandelt wurden. Die gesammelten Gelder fließen direkt in Renaturierungs- und Monitoringprojekte in Tirol, Oberösterreich und Kärnten. Ziel der Initiative ist es, die bedrohte Bachforelle zu schützen und die ökologische Vielfalt in Österreichs Gewässern zu erhalten. Die Kooperation gilt als Vorbild für die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
Der potenzielle Treibhauseffekt der in Deutschland 2024 eingesetzten fluorierten Treibhausgase ist um 2,5 Prozent auf rund 7 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente gesunken. Besonders starke Rückgänge gab es in der Chemieindustrie, im Großhandel und im Maschinenbau. Der Anteil dieser Gase an den gesamten Treibhausgasemissionen lag bei 1,4 Prozent. Immer mehr Anwender setzen auf fluorierte Treibhausgase mit geringerem Erwärmungspotenzial, wie das Kältemittel R 1234yf. Dieses ersetzt zunehmend das klimaschädlichere R 134a, dessen Einsatzmenge deutlich zurückging. Die Angaben beruhen auf aktuellen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes.
SES Spar European Shopping Centers hat im Rahmen des Ö3-Weihnachtswunders eine großzügige Spende an die ORF-Hilfsaktion LICHT INS DUNKEL übergeben. Im Mittelpunkt der Aktion stand der beliebte ZEHNER-Gutschein, der zu Weihnachten besonders gefragt ist. Mit der Initiative „ZEHNER-Gutscheine kaufen und für LICHT INS DUNKEL spenden“ sammelte SES insgesamt 55.000 Euro. Der Spendenscheck wurde am 19. Dezember 2025 in Salzburg feierlich überreicht und unterstützt damit soziale Projekte in Österreich.
VIER PFOTEN startet ein Online-Tool, um Berichte über Tierleid durch Silvester-Feuerwerke in Österreich zu sammeln. Laut einer aktuellen Umfrage befürwortet die Mehrheit der Bevölkerung ein Verbot von lauter Pyrotechnik ab Kategorie F2. Die Organisation fordert ein bundesweites Verkaufs- und Nutzungsverbot und hat dazu auch eine Petition gestartet. Um Haustiere zu schützen, empfiehlt VIER PFOTEN, Tiere nicht allein zu lassen, Rückzugsorte zu schaffen und die Geräuschkulisse zu dämpfen. Auch für Katzen und Kleintiere gibt es Tipps, um Stress zu vermeiden. Die Organisation betont, dass die Silvesterknallerei für Tiere eine unnötige Belastung ist.
Papst Leo XIV. hat Ronald Hicks zum neuen Erzbischof von New York ernannt. Hicks, bisher Bischof von Joliet, übernimmt das Amt von Kardinal Dolan und betont, wie wichtig ihm Nähe zu den Menschen und die pastorale Arbeit sind. Seine Amtseinführung ist für Februar geplant. Die Ernennung fällt in eine Zeit, in der die Kirche mit Missbrauchsskandalen konfrontiert ist. Die Erzdiözese New York hat einen 300-Millionen-Dollar-Fonds für Missbrauchsopfer eingerichtet. Hicks sieht die Bewältigung dieser Krise als zentrale Aufgabe und will für Heilung und Schutz sorgen, ohne die Mission der Kirche aus den Augen zu verlieren.
NASA hat die Besatzung der SpaceX Crew-12 Mission vorgestellt: Vier Astronauten aus den USA, Europa und Russland fliegen im Februar 2026 zur Internationalen Raumstation. Jessica Meir und Jack Hathaway von der NASA werden von Sophie Adenot (ESA) und Andrey Fedyaev (Roscosmos) begleitet. Die Crew übernimmt wissenschaftliche Experimente und Technologie-Tests an Bord der ISS, um künftige Missionen zum Mond und Mars vorzubereiten. Für Hathaway und Adenot ist es der erste Raumflug, Meir und Fedyaev waren bereits im All. Die Mission ist Teil des Commercial Crew Programms, mit dem NASA und Partner den Weg für eine kommerzielle Nutzung des erdnahen Orbits ebnen.
Die neue evangelisch-lutherische Bischöfin Cornelia Richter richtet sich in ihrem ersten Hirtenbrief zur Weihnachtszeit an die Pfarrgemeinden und Mitarbeitenden der Evangelischen Kirche in Österreich. Sie erinnert an die beruhigende und tröstende Botschaft der Bibel, die besonders im Weihnachtsevangelium zum Ausdruck kommt. Der Hirtenbrief wird in den Gottesdiensten und Andachten am Heiligen Abend verlesen. Damit möchte Richter Zuversicht und Hoffnung in einer herausfordernden Zeit vermitteln und die Menschen ermutigen, sich von der weihnachtlichen Botschaft stärken zu lassen.
Porsche setzt in der Vorweihnachtszeit ein starkes Zeichen für gesellschaftliches Engagement. Der Sportwagenhersteller unterstützte 2025 zahlreiche Initiativen, darunter Make-A-Wish, das schwerkranken Kindern weltweit Herzenswünsche erfüllt. Über 1,8 Millionen Euro flossen in diese Projekte, wodurch 356 Kinderträume wahr wurden. Zudem engagierte sich Porsche für Bildungs- und Kunstprojekte in Krisengebieten sowie für lokale Vereine wie "Aktion Weihnachten" und die Olgäle-Stiftung. Mit Spenden, ehrenamtlicher Arbeit und kreativen Programmen hilft Porsche Menschen in Not und setzt sich besonders für Kinder und Jugendliche ein.
