Die EU-Finanzminister haben beschlossen, ab Juli 2026 einen fixen Paket-Zoll von 3 Euro auf Sendungen aus Drittstaaten wie China zu erheben. Damit reagiert die EU auf die wachsende Zahl günstiger Importe von Plattformen wie Shein und Temu und setzt eine zentrale Forderung des Handelsverbands um. Die Maßnahme soll die Wettbewerbsbedingungen für europäische Händler verbessern und den Zollbehörden die Kontrolle der vielen Billigimporte erleichtern. Mit dem neuen Paket-Zoll werden Mehreinnahmen von bis zu 13,8 Milliarden Euro EU-weit erwartet. Der Handelsverband begrüßt diesen Schritt, fordert aber weitere Maßnahmen wie die Senkung der Zollfreigrenze und strengere Importkontrollen, um langfristig faire Bedingungen im Online-Handel zu schaffen.
Das Vermögen österreichischer Investmentfonds ist auf einen neuen Höchststand von 240,5 Milliarden Euro gestiegen. Haupttreiber dieses Anstiegs waren starke Nettozuflüsse in Aktien- und Rentenfonds sowie eine positive Entwicklung an den globalen Finanzmärkten. Besonders Aktienfonds konnten mit einem Plus von 7,7 Prozent überzeugen, während Misch- und Immobilienfonds leichte Abflüsse verzeichneten. Nachhaltigkeitsfonds gemäß den EU-Richtlinien machten rund die Hälfte des gesamten verwalteten Vermögens aus und wuchsen ebenfalls deutlich. Insgesamt flossen den Fonds im dritten Quartal netto 1,59 Milliarden Euro neue Mittel zu.
Das Datenvolumen in Österreich ist im 2. Quartal 2025 deutlich gestiegen: Insgesamt wurden 3.105 Petabyte über Fest- und Mobilnetze verbraucht – ein Zuwachs von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders das mobile Datenvolumen wächst rasanter als das feste, wobei 44,4 Prozent des Gesamtvolumens mobil genutzt wurden. Auch die Zahl der M2M-SIM-Karten legte kräftig zu und stieg um 20 Prozent auf 25,59 Millionen. Die Marktanteile der Mobilfunkanbieter blieben stabil, mit A1 als Marktführer. Der aktuelle RTR Telekom Monitor liefert detaillierte Marktdaten und ist online abrufbar.
Der Flughafen München wurde bei den renommierten ATW Annual Airline Industry Achievement Awards in Lissabon zum "Airport of the Year 2026" gekürt. Die Jury würdigte insbesondere die enge Zusammenarbeit mit Airlines, innovative Projekte sowie das nachhaltige Wachstum des Airports. Hervorgehoben wurden die Partnerschaften wie das Joint Venture mit Lufthansa im Terminal 2, die Eröffnung eines Busdepots für Elektrobusse, solarbetriebene Ladestationen für E-Fahrzeuge und die Einführung autonomer Rollstühle für mobilitätseingeschränkte Passagiere. Die Auszeichnung unterstreicht die Vorreiterrolle des Münchner Flughafens in der Branche.
Die aktuelle Weihnachtsumfrage von kununu zeigt, dass fast die Hälfte der Beschäftigten 2025 auf eine betriebliche Weihnachtsfeier verzichten muss. Auch beim Weihnachtsgeld herrscht keine Einigkeit: 40 Prozent der Arbeitnehmer erhalten keine festliche Sonderzahlung, ein Drittel bekommt grundsätzlich kein Weihnachtsgeld. Unternehmen, die Feiern veranstalten, setzen meist auf gemeinsames Beisammensein, oft in Restaurants oder den eigenen Räumlichkeiten. Für viele bleibt Weihnachtsgeld der wichtigste finanzielle Bonus, andere Benefits wie Urlaubsgeld oder Boni werden als weniger bedeutend eingeschätzt.
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Österreich ist 2025 weiter gestiegen: 6.857 Betriebe mussten Insolvenz anmelden, das sind 4,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Dennoch sanken die vorläufigen Passiva deutlich auf 8,38 Milliarden Euro, da weniger Großpleiten verzeichnet wurden. Besonders betroffen sind der Handel, die Bauwirtschaft sowie die Gastronomie und der Immobiliensektor. Die wirtschaftliche Lage bleibt angespannt, da hohe Kosten, schwache Kaufkraft und steigende Inflation die Unternehmen belasten. Immer mehr Betriebe rutschen in höhere Risikoklassen ab. Für 2026 wird ein ähnliches Insolvenzaufkommen erwartet, sofern sich die Rahmenbedingungen nicht verbessern. Gesetzesänderungen könnten zudem die Situation weiter beeinflussen.
Coca-Cola Europacific Partners investiert 2025 rund 1 Milliarde Euro in nachhaltiges Wachstum und Innovation. Der Fokus liegt auf Modernisierung der Lieferkette, Digitalisierung und Umweltinitiativen. Besonders hervorgehoben werden Investitionen in neue Produktions- und Lagerstätten, effizientere Verpackungen sowie digitale Tools und Künstliche Intelligenz. Zudem setzt das Unternehmen auf nachhaltige Verpackungslösungen und CO₂-Reduktion. Mit Initiativen wie erneuerbarer Energie, neuen Ausbildungsprogrammen und innovativen Technologien will Coca-Cola langfristige Wertschöpfung und eine verantwortungsvolle Unternehmensführung sichern.
BILLA startet mit 900 neuen Lehrlingen in das Ausbildungsjahr und empfing sie bei Willkommenstagen in mehreren Städten. Die Jugendlichen konnten dabei das Unternehmen, ihre Ausbilder:innen und weitere Ansprechpartner:innen kennenlernen. Besonderes Augenmerk legt BILLA auf individuelle Förderung und attraktive Rahmenbedingungen wie ein erhöhtes Lehrlingseinkommen. Das Unternehmen bietet Lehrstellen in zehn verschiedenen Berufen an, darunter Einzelhandel, Konditorei und Systemgastronomie. Interessierte können sich weiterhin bewerben, denn in einigen Bereichen gibt es noch freie Plätze. Nach erfolgreichem Abschluss winken Prämien und Aufstiegschancen.
SPAR Österreichische Warenhandels-AG hat im Herbst 2025 die neue Obst- und Gemüseprämie für die Jahre 2024 und 2025 eingeführt, um die Qualitätsarbeit in der heimischen Landwirtschaft zu belohnen. Insgesamt wurden über 243.000 Euro an Obst- und Gemüse-Bauern in ganz Österreich ausgezahlt, darunter 2.900 Euro an vier Landwirte aus Vorarlberg, die jeweils bis zu 1.600 Euro erhielten. Diese Prämie ist Teil des überarbeiteten SPAR Qualitätsprogramms und soll herausragende Qualitätsarbeit sichtbar machen. Die Auszahlung erfolgt basierend auf unabhängigen Kontrollen, die die Einhaltung strenger Qualitätskriterien überprüfen. SPAR setzt auf Transparenz, Rückverfolgbarkeit und enge Zusammenarbeit mit den Produzenten, um frische, regionale Produkte von höchster Qualität zu garantieren.
Europas Wirtschaft steht laut Mastercard Economic Outlook 2026 vor einem soliden Wachstum. Niedrigere Inflation, sinkende Zinsen und eine stabile Nachfrage sollen die Eurozone um 1,2 Prozent wachsen lassen. Besonders Deutschland und Südeuropa profitieren, während Österreich mit 0,9 Prozent unter dem EU-Schnitt bleibt. Die Arbeitsmärkte zeigen sich robust, die Arbeitslosigkeit bleibt niedrig. Verbraucherinnen und Verbraucher geben mehr für kleine Anschaffungen wie Lebensmittel und Mode aus, während größere Investitionen zurückgestellt werden. Die Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen schreitet voran, und der verstärkte Einsatz von Künstlicher Intelligenz gilt als wichtiger Wachstumstreiber für die kommenden Jahre.
Adobe integriert seine beliebten Programme Photoshop, Express und Acrobat direkt in ChatGPT und macht damit kreative Bildbearbeitung, Design und Dokumentenmanagement für 800 Millionen Nutzer weltweit noch zugänglicher. Über einfache Texteingaben können Fotos bearbeitet, Designs erstellt und PDFs verwaltet werden, ohne die ChatGPT-Oberfläche verlassen zu müssen. Die Anwendungen stehen ab sofort kostenlos auf Desktop, Web und iOS zur Verfügung, Adobe Express auch auf Android. Mit dieser Innovation vereinfacht Adobe den Zugang zu seinen Tools und spricht gezielt neue Nutzergruppen an, die bisher wenig Erfahrung mit kreativen Programmen hatten.
Magenta Telekom hat einen neuen österreichischen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt und erstmals eine Bandbreite von 50 Gigabit pro Sekunde über Glasfaser erreicht. Damit kann beispielsweise ein 4K-Film in nur einer Sekunde heruntergeladen werden. Grundlage für diesen Meilenstein ist die innovative Übertragungstechnologie 50G-PON, die bereits erfolgreich in einem Testlabor in Wien erprobt wurde. In den kommenden Jahren soll diese Technologie schrittweise ausgerollt werden und vor allem für Unternehmen und digitale Zukunftsanwendungen wie Smart Cities oder autonomes Fahren Vorteile bringen. Magenta sieht darin einen wichtigen Schritt, um Österreich als Wirtschaftsstandort für die digitale Zukunft zu stärken.
PENNY Markt GmbH ermöglicht es Kund:innen, ihr Festtagsfleisch bequem online vorzubestellen und in der Filiale abzuholen. Mit einem Team von 289 erfahrenen Fleischhauer:innen, darunter 22 Frauen, bietet PENNY einen einzigartigen Service, der persönliche Beratung und individuelle Wünsche berücksichtigt. Die Fleischhauer:innen helfen bei der Auswahl, geben Zubereitungstipps und nehmen spezielle Bestellungen entgegen. Besonders in der Vorweihnachtszeit ist dieser Service gefragt, da viele Kunden frühzeitig ihre Lieblingsstücke wie Karree, Rouladen und Schweinefilet vorbestellen. Mit der Eigenmarke „Ich bin Österreich“ bietet PENNY zudem heimische Produkte an, die zu 100 Prozent aus Österreich stammen. Die Vorbestellung ist einfach und ermöglicht es den Kunden, stressfrei in die Feiertage zu starten und mehr Zeit mit der Familie zu verbringen.
Die Mehrheit der Deutschen setzt beim Kauf von Weihnachtsgeschenken auf das Internet: 73 Prozent bestellen ihre Präsente online, davon 17 Prozent ausschließlich im Netz. Während 15 Prozent alle Geschenke im stationären Handel kaufen, kaufen 20 Prozent sowohl online als auch vor Ort. Besonders die 30- bis 49-Jährigen nutzen Online-Shopping intensiv, während ältere Menschen häufiger im Geschäft einkaufen. Zwischen Männern und Frauen gibt es kaum Unterschiede beim Einkaufsverhalten. Die Entscheidung für den Online-Kauf oder das Geschäft vor Ort hängt vor allem vom Alter ab. Für viele bleibt der Bummel durch festlich geschmückte Straßen dennoch ein wichtiger Teil der Weihnachtszeit.
Die Allianz für den freien Sonntag ruft dazu auf, den 8. Dezember nicht als Einkaufstag, sondern als Tag für Familie, Erholung und Glauben zu nutzen. Besonders das Fest Mariä Empfängnis soll laut Kirchen und Gewerkschaften Raum für Gemeinschaft, Ehrenamt und Entschleunigung bieten. In einer Zeit zunehmenden Stresses betonen die Initiatoren die Bedeutung von arbeitsfreien Feiertagen für das seelische Gleichgewicht und das gesellschaftliche Miteinander. Die Allianz setzt sich seit Jahren für den Schutz arbeitsfreier Sonn- und Feiertage ein und warnt vor einer Kommerzialisierung dieses besonderen Tages.
Ab dem 14. Dezember 2025 gilt der neue ÖBB-Fahrplan, der mit der Inbetriebnahme der Koralmbahn eine neue Ära für Bahnreisende in Österreich einläutet. Die Koralmbahn bietet täglich 29 Verbindungen zwischen Graz und Klagenfurt mit Fahrzeiten von nur 41 Minuten. Auch zwischen Klagenfurt und Wien gibt es 26 Verbindungen, die die Reisezeit auf 3:10 Stunden verkürzen. Die ÖBB erwartet am ersten Betriebstag ein hohes Fahrgastaufkommen und empfiehlt dringend, Sitzplätze im Voraus zu reservieren. Zudem werden während der Weihnachtsferien über 23.000 zusätzliche Sitzplätze bereitgestellt, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. Auch internationale Verbindungen nach Triest und Venedig werden ausgebaut.
Viele Autofahrer möchten ihre Weihnachtsfreude auch am Fahrzeug zeigen. Während festliche Dekorationen am Auto grundsätzlich erlaubt sind, gibt es klare Regeln: Die Sicht des Fahrers darf nicht beeinträchtigt und andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährdet werden. Besonders bei Außendeko ist darauf zu achten, dass sie sicher befestigt ist und vor Autobahnfahrten entfernt wird. Im Innenraum sind Dekoelemente wie Christbaumkugeln oder Plüschtiere erlaubt, solange sie gut gesichert sind. Streng verboten sind jedoch Lichterketten, LED-Deko oder blinkende Figuren, da sie ablenken und blenden können. Wer sich nicht an die Vorschriften hält, riskiert Bußgelder und sogar den Verlust der Betriebserlaubnis.
BILLA beschäftigt nun über 900 Menschen mit Behinderungen in Österreich und erfüllt damit die gesetzliche Quote von vier Prozent. Seit 2015 setzt das Unternehmen gezielt auf Inklusion: Mit Initiativen wie den Inklusionswochen, Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen fördert BILLA die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt. Auch beim Einkauf setzt BILLA auf Barrierefreiheit. In rund 50 Filialen gibt es die "Stille Stunde" für reizempfindliche Menschen. Kooperationen mit Organisationen und praxisnahe Schulungsräume unterstützen Jugendliche beim Einstieg ins Berufsleben.
Im Projekt STair entwickeln Fraunhofer IMWS und Partner innovative Leichtbau-Lösungen für Flugzeugkabinen. Durch den Einsatz thermoplastischer Sandwichstrukturen sollen Gepäckfächer und andere Kabinenelemente künftig deutlich umweltfreundlicher, leichter und schneller produziert werden. Die neue Technologie ermöglicht eine Energieeinsparung von rund 30 Prozent und reduziert Emissionen sowie Produktionsabfälle erheblich. Die Bauteile sind recycelbar und verzichten auf umweltschädliche Lösungsmittel. Ziel ist es, alle Anforderungen der Luftfahrtindustrie zu erfüllen und die Ergebnisse rasch in den Markt zu bringen. Begleitende Lebenszyklusanalysen und Recyclingkonzepte werden ebenfalls entwickelt.
Die Wintersport-Saison startet mit hoher Nachfrage: Laut aktuellem Consumer Check planen rund 51 Prozent der Österreicher:innen, diesen Winter aktiv Sportarten wie Skifahren, Eislaufen oder Rodeln auszuüben. Besonders gefragt sind Ski-Bekleidung und Accessoires, wobei der stationäre Sportfachhandel klar bevorzugt wird. Im Schnitt geben Wintersportler:innen 204 Euro pro Kopf für Ausrüstung aus, mit Tirol und Vorarlberg an der Spitze der Ausgaben. Ein Drittel plant einen Winterurlaub in Österreich, wobei hohe Kosten viele abschrecken. Der Trend zum Verleih von Ausrüstung nimmt zu und sichert Wertschöpfung in den Regionen.
