Immer mehr Österreicher nutzen Self-Checkout-Kassen beim Einkaufen. Besonders die Generation Z setzt mit 82 Prozent auf die schnelle und unkomplizierte Selbstbedienung, während ältere Generationen skeptischer bleiben. Die meisten Kunden schätzen die Zeitersparnis und möchten vor allem bei kleinen Einkäufen nicht in der Kassenschlange warten. Im Lebensmittelhandel sind SB-Kassen besonders verbreitet, während andere Branchen wie der Buchhandel noch aufholen. Trotz des Trends wünschen sich 76 Prozent der Befragten Wahlfreiheit zwischen bedienter Kassa und Self-Checkout. Kritisch gesehen werden mögliche Arbeitsplatzverluste und die Handhabung bei größeren Einkäufen.
WaVe-X, der Corporate-Venture-Capital-Zweig der WALTER GROUP, hat einen bedeutenden Erfolg erzielt: Das Portfoliounternehmen HappyRobot hat seine Series-C-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und wird mit einer Bewertung von über einer Milliarde US-Dollar zum ersten Unicorn im Portfolio von WaVe-X. Die Finanzierungsrunde wird von Prysm Capital angeführt, mit Beteiligung bestehender Investoren, einschließlich WaVe-X. HappyRobot entwickelt KI-native Agentensysteme, die in verschiedenen Branchen, wie Logistik, Telekommunikation und Energieversorgung, eingesetzt werden. Diese Technologie hilft Unternehmen, administrative Routinetätigkeiten zu automatisieren und ihre Geschäftsprozesse zu optimieren. Michael Gschwandtner von LKW WALTER hebt hervor, dass die KI-Technologie von HappyRobot die Mitarbeitenden entlastet und ihnen mehr Zeit für kreative Aufgaben gibt. Der Erfolg von HappyRobot zeigt das Potenzial innovativer Technologien für die WALTER GROUP.
Coca-Cola Österreich stellt ab August eine neue visuelle Identität seiner Produkte vor, die zentrale Designelemente wie das Coca-Cola-Rot und die charakteristische Welle betont. Im Rahmen dieser Kampagne wird ein Gewinnspiel mit über 2.000 Preisen, darunter drei FIAT 500 Hybrid Icon, angeboten. Die Neugestaltung zielt darauf ab, einen konsistenten und modernen Markenauftritt zu schaffen, der die verschiedenen Geschmacksvarianten klar miteinander verbindet. Die Kampagne wird durch eine umfassende 360-Grad-Strategie unterstützt, die Out-of-Home-Werbung, digitale Kanäle und Influencer-Marketing umfasst. Der Fokus liegt auf der Coca-Cola Zero Zucker Dose, die die ikonischen Markenelemente hervorhebt.
Die Zahl der Paketboxen in Österreich hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Über 6.800 Abholstationen stehen den Konsumenten nun zur Verfügung, um den steigenden Paketmengen gerecht zu werden. 2025 wurden rund 451 Millionen Pakete transportiert, ein Plus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig setzt sich der Rückgang beim Briefversand weiter fort. Die Anzahl der versendeten Briefe sank um 8,5 Prozent auf 465 Millionen. Auch Beschwerden nehmen zu, wobei der Großteil Pakete betrifft. Nachhaltigkeit gewinnt im Postmarkt zunehmend an Bedeutung.
Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr 2026 erstmals seit sieben Jahren wieder einen Gewinn nach Steuern erzielt. Mit einem Plus von 147 Millionen Euro verzeichnet der Konzern einen deutlichen Ergebnissprung, der vor allem auf verbesserte operative Ergebnisse und Kostensenkungen zurückzuführen ist. Die Investitionen in die Schieneninfrastruktur erreichten mit 8,7 Milliarden Euro einen Rekordwert, während alle Geschäftsfelder zum positiven Trend beitrugen. Auch die Fahrgastzahlen stiegen um 17 Millionen auf über 960 Millionen Reisende. Trotz Herausforderungen, insbesondere bei DB Cargo und durch zahlreiche Baustellen, blickt die Bahn optimistisch auf das Gesamtjahr. Die Strategie „DB 2035“ setzt auf mehr Verlässlichkeit, Qualität und einen schlankeren Konzern.
Eine neue Umfrage zeigt: 39 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland glauben nicht, dass sich Leistung im Beruf wirklich auszahlt. Besonders die Generation Z stellt das Leistungsprinzip infrage und wünscht sich mehr Freizeit und Lebensqualität statt zusätzlicher Arbeitsbelastung. Viele Beschäftigte sehen fehlende Anerkennung und mangelnde finanzielle Gegenleistung als Gründe für geringe Motivation, mehr zu leisten. Mehr als die Hälfte der Befragten kann sich vorstellen, die Arbeitszeit zu reduzieren – bei der Gen Z sind es sogar 74 Prozent. Dennoch bleibt die Entscheidung zwischen mehr Freizeit und finanzieller Sicherheit für viele schwierig. Die Arbeitswelt steht vor einem Wandel der Prioritäten.
Ab 1. Oktober 2026 gelten in Österreich erweiterte Rücknahmepflichten für kleine Elektroaltgeräte. Händler mit mindestens 25 m² Verkaufsfläche müssen sehr kleine Elektroaltgeräte – etwa Einweg-E-Zigaretten – kostenlos und ohne Neukauf zurücknehmen. Die Neuregelung betrifft auch viele kleinere Geschäfte, wie Trafiken, die bisher nicht im Fokus standen. Ziel ist es, die fachgerechte Sammlung und das Recycling zu verbessern, um wertvolle Rohstoffe zu erhalten und Brandgefahren durch falsch entsorgte Geräte zu reduzieren. Betroffene Unternehmen sollten sich frühzeitig auf die neuen Anforderungen vorbereiten und geeignete Sammelstellen einrichten.
Die jährliche IBM-Studie zeigt, dass die Kosten für Datenlecks in Deutschland 2026 auf durchschnittlich 4,25 Millionen Euro gestiegen sind. Als Hauptursache gilt der verstärkte Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) durch Angreifer, die zunehmend auf Deepfakes und KI-basierte Schadsoftware setzen. Besonders betroffen sind die Industrie, Technologie- und Finanzbranche. Obwohl KI auch zur Abwehr von Angriffen beiträgt und die Schadenshöhe senken kann, nutzen viele Unternehmen diese Technologien noch nicht umfassend. Die Studie betont die Notwendigkeit, von einer reaktiven zu einer proaktiven Sicherheitsstrategie zu wechseln, um den steigenden Bedrohungen durch KI effektiv zu begegnen.
Der APT-Lagebericht von Trend Micro für das erste Halbjahr 2026 zeigt, dass staatliche Hackergruppen Künstliche Intelligenz (KI) aktiv in Cyberattacken einsetzen. KI hat sich von einem Hilfsmittel zu einem eigenständigen Akteur entwickelt, der in verschiedenen Phasen des Angriffszyklus agiert. Bedrohungsakteure aus China, Russland, Nordkorea und dem Iran nutzen KI, um Malware zu entwickeln, Schwachstellen auszunutzen und gezielte Angriffe durchzuführen. Insbesondere die Nutzung von generativer KI zur Verfeinerung von Exploits und die Integration von kommerziellen KI-Tools in Angriffe sind besorgniserregend. Die Experten warnen, dass Verteidiger sich darauf einstellen müssen, dass nicht immer ein Mensch hinter einem Angriff steht, sondern zunehmend automatisierte Systeme.
Die Verschuldung des öffentlichen Gesamthaushalts in Deutschland erreicht Ende 2025 einen neuen Höchststand. Insgesamt steigt die Pro-Kopf-Verschuldung auf 31.887 Euro, was einem Anstieg von 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders stark betroffen sind Bund und Kommunen, deren Schulden kräftig zulegen. Während Sachsen und Baden-Württemberg die höchsten Zuwächse bei der Pro-Kopf-Verschuldung verzeichnen, gelingt es nur wenigen Ländern wie Rheinland-Pfalz, Berlin und Nordrhein-Westfalen, ihre Schulden pro Einwohner leicht zu senken. Auch auf kommunaler Ebene steigen die Schulden vielerorts zweistellig, lediglich Thüringen kann einen Rückgang verbuchen.
Die voestalpine hat in Jeffersonville, Indiana, eine neue Produktionsanlage für Lkw-Längsträger eröffnet und damit ihre Kapazität am Standort verdoppelt. Mit einer Investition von rund 70 Millionen Euro stärkt der Konzern seine Marktposition im nordamerikanischen Nutzfahrzeugsektor. Bis Mitte 2027 soll die Anlage voll ausgelastet sein und insgesamt 110 neue Arbeitsplätze schaffen. Die Metal Forming Division, die hinter dem Ausbau steht, setzt auf innovative Produkte und eine starke lokale Präsenz. Mit dem Schritt will voestalpine langfristige Lieferverträge sichern und ihre Vorreiterrolle in der Spezialprofilfertigung für die Nutzfahrzeugindustrie weiter ausbauen.
HOFER, Österreichs größter Discounter, hat gemeinsam mit IBM iX einen neuen Onlineshop für Non-Food-Aktionsartikel gestartet. IBM iX übernimmt dabei als Full-Service-Partner die komplette technische und operative Betreuung des Shops, inklusive Hosting, Weiterentwicklung und Marketing. Ziel ist es, den digitalen Vertriebskanal auszubauen und das Geschäft nachhaltig zu skalieren. Der neue Onlineshop basiert auf einer modernen Cloud-Architektur und ist speziell auf die Anforderungen des Non-Food-Geschäfts zugeschnitten. Durch datengetriebene Optimierung und ein integriertes Reporting-System soll die Performance gesteigert und das Kundenerlebnis verbessert werden.
Die extreme Hitzewelle Ende Juni sorgte für einen Rekordabsatz im Lebensmitteleinzelhandel. Im Vergleich zu den Vorjahren stieg der Verkauf von stillem Wasser um 77 Prozent, Sprudelwasser um 63 Prozent und Speiseeis sogar um 90 Prozent an. Auch Biermischgetränke, alkoholfreies Bier, Limonade und Cola wurden deutlich häufiger gekauft. Die Daten basieren auf Scannerdaten aus zahlreichen Supermärkten und zeigen, wie stark das Einkaufsverhalten auf die hohen Temperaturen reagiert hat. Die Woche mit Temperaturen um 40 Grad verzeichnete die höchsten Verkaufszahlen seit Beginn der Erhebung im Jahr 2023.
Die erste PAYBACK Sammelstudie zeigt, dass 95 % der gesammelten Punkte von 3,2 Millionen Österreicher:innen eingelöst werden. Wien, Niederösterreich und Oberösterreich führen beim Punktesammeln. Besonders aktiv sind Frauen während der Tagesstunden, während Männer oft zu Randzeiten einkaufen. Millennials, insbesondere die 30- bis 39-Jährigen, sind die fleißigsten Punktesammler. Die Studie belegt, dass die Österreicher:innen stark auf das Sparen fokussiert sind, wobei 95 % der Punkte im Schnitt ein halbes Jahr nach dem Sammeln genutzt werden. PAYBACK wird auch in Zukunft den Nutzern helfen, ihre Einkäufe zu optimieren.
Immer mehr deutsche Startups setzen auf selbstentwickelte KI-Anwendungen, um ihre Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten. Fast jedes zweite Jungunternehmen nutzt bereits eigenständige KI-Agenten, die komplexe Aufgaben übernehmen können. Besonders beliebt sind generative KI-Tools wie ChatGPT oder GitHub Copilot, die bei 87 Prozent der Startups im Einsatz sind. Knapp zwei Drittel der Startups entwickeln ihre eigenen KI-Lösungen, die auf den großen Modellen von Anbietern wie OpenAI oder Google basieren. Auch das Anpassen und Trainieren bestehender KI-Modelle gehört zum Alltag. Der Trend zeigt: Kein Startup verzichtet mehr auf künstliche Intelligenz.
Nach einem Chemikalientest von Greenpeace und der Arbeiterkammer Oberösterreich nehmen BIPA, Thalia, dm und Temu belastete Klebetattoos für Kinder aus dem Sortiment. Der Test hatte in den meisten Proben problematische Stoffe wie PFAS, Schwermetalle und verbotene Weichmacher nachgewiesen. Während einige Händler schnell reagierten, fehlen von anderen wie Müller, Amazon und SHEIN bisher klare Stellungnahmen. Greenpeace fordert nun einen umfassenden Verkaufsstopp aller belasteten Tattoos und strengere Chemikaliengesetze auf EU-Ebene, um Kinder besser vor gefährlichen Substanzen zu schützen.
Eine aktuelle Umfrage von karriere.at zeigt, dass bereits jede zweite Person Künstliche Intelligenz (KI) zur Erstellung von Bewerbungsunterlagen verwendet. Der Anteil ist in den letzten zwei Jahren um 23 Prozentpunkte gestiegen. Am häufigsten wird KI für Bewerbungsschreiben eingesetzt, gefolgt von Lebensläufen; 11 Prozent der Nutzer*innen haben auch Bewerbungsfotos generiert. Georg Konjovic, CEO von karriere.at, betont, dass der Einsatz von KI in der Bewerbung legitim ist, solange die Ergebnisse authentisch sind. Personaler*innen können schnell erkennen, ob die Bewerbung zur Person passt. Die Authentizität und Qualität der Unterlagen sind entscheidend für den Erfolg der Bewerbung.
Das Daten-Special von Tech2stay analysiert die Entwicklung des Frauenanteils in IT- und IKT-Berufen zwischen 2015 und 2025. Besonders bei Expertinnen gab es einen deutlichen Anstieg, während auch bei Fachkräften und Spezialistinnen Zuwächse verzeichnet wurden. 2025 ist jede fünfte Stelle im Bereich der Spezialistinnen mit einer Frau besetzt. Insgesamt arbeiten deutlich mehr Frauen auf höheren Anforderungsniveaus als auf Fachkraftebene. Das Forschungsprojekt wird im Rahmen der Initiative "MissionMINT – Frauen gestalten Zukunft" gefördert.
Im Mai 2026 verzeichnete das Bauhauptgewerbe einen kräftigen Anstieg beim Auftragseingang: Im Vergleich zum Vormonat legten die Aufträge real um 3,3 Prozent zu. Besonders der Tiefbau konnte mit einem Plus von 8,7 Prozent punkten, während der Hochbau einen Rückgang von 3,1 Prozent hinnehmen musste. Im Dreimonatsvergleich stiegen die Aufträge insgesamt um 2,6 Prozent. Trotz der positiven Entwicklung bei den Aufträgen sank der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,1 Prozent. Nominal stieg der Umsatz jedoch um 2,4 Prozent auf 10,1 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich ebenfalls leicht auf rund 545.000 Personen.
Das Heidelberger KI-Startup kausable hat in einer Seed-Finanzierungsrunde 12 Millionen Euro eingesammelt. Ziel ist die Entwicklung einer KI, die sich ohne kostspieliges Nachtrainieren eigenständig an neue Situationen anpasst. Investoren aus Deutschland und Belgien wie UVC Partners, Entourage, HTGF und Mätch VC unterstützen das Vorhaben. Kausable setzt auf eine neue Generation von KI-Modellen, die mit minimalen Daten auskommen und selbstständig lernen. Das Team, gegründet aus der Forschung an der Universität Heidelberg, will mit dem Kapital seine Technologie und das Expertenteam weiter ausbauen und so Europas digitale Souveränität stärken.
