Die Preise für Lebensmittel im österreichischen Handel sind laut aktuellem AK Preismonitor im Jahresvergleich deutlich gesunken. Im März 2026 lag der Warenkorb mit günstigen Produkten um 5,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Fachverband Lebensmittelhandel führt dies auf gesunkene Energie- und Produktionskosten sowie den intensiven Wettbewerb zwischen Supermärkten und Diskontern zurück. Trotz dieser Entlastung bleiben die Preise im langfristigen Vergleich hoch, da internationale Faktoren wie gestiegene Energie- und Rohstoffpreise sowie höhere Lohnkosten weiterhin Einfluss haben. Experten warnen zudem vor neuen Risiken durch geopolitische Spannungen und steigende Energiekosten, die sich künftig auf die Lebensmittelpreise auswirken könnten.
Kaufland launcht mit "Kaufland Interact" eine eigene Retail Media-Plattform, die Industriepartnern sowie Werbetreibenden aus verschiedenen Branchen neue Möglichkeiten bietet, Kunden gezielt mit personalisierter Werbung anzusprechen. Das Angebot erstreckt sich über zahlreiche Kontaktpunkte wie Filialen, Online-Marktplatz, App und Social Media und nutzt die hohe Reichweite des Unternehmens. Zum Start werden innovative Werbeformate wie Videowerbung in der App und digitalisierte Instore-Radios eingeführt. Kaufland betont, dass Datenschutz höchste Priorität hat und alle Werbeformate den europäischen Vorgaben entsprechen. Die Plattform soll das Einkaufserlebnis verbessern und neue Geschäftspotenziale erschließen.
Viele Ausbildungsberufe im Handwerk bringen weniger Gehalt als der bundesweite Durchschnitt. Während Vollzeitbeschäftigte mit Berufsausbildung im April 2025 durchschnittlich 4.125 Euro brutto verdienten, lagen etwa Friseurinnen und Friseure mit 2.470 Euro deutlich darunter. Maurerinnen und Maurer kamen auf 3.910 Euro, Werkzeugmechanikerinnen und Werkzeugmechaniker lagen mit 4.179 Euro knapp über dem Schnitt. Höhere Bildungsabschlüsse zahlen sich aus: Wer einen Meister-, Techniker- oder Fachschulabschluss hat, verdient im Schnitt 5.405 Euro. Ein interaktiver Gehaltsvergleich zeigt, wie stark Beruf, Branche und Erfahrung das Einkommen beeinflussen. So können Nutzer gezielt sehen, welche Ausbildung sich finanziell lohnt.
Apple präsentiert mit Apple Business eine neue Plattform, die Unternehmen jeder Größe bei der Geräteverwaltung, Zusammenarbeit und Markenpräsentation unterstützt. Mit integrierter mobiler Geräteverwaltung, E-Mail- und Kalenderdiensten sowie der Möglichkeit, Apps und Einstellungen zentral zu steuern, erleichtert Apple Business den Arbeitsalltag und erhöht die Sicherheit. Zusätzlich können Unternehmen ihre Markenpräsenz in Apple-Diensten wie Karten und Wallet ausbauen und erhalten neue Werkzeuge zur Interaktion mit Kund:innen. Apple Business ist ab 14. April in über 200 Ländern kostenlos verfügbar und ersetzt bisherige Business-Angebote von Apple.
Siemens Mobility und der Leasinganbieter Akiem haben eine Rahmenvereinbarung über 80 neue Vectron-Lokomotiven geschlossen, darunter erstmals die Vectron Dual Mode Electric/Battery. Diese Lokomotiven können sowohl mit Oberleitung als auch mit Batterien betrieben werden und sind besonders für Strecken ohne durchgehende Elektrifizierung geeignet. Die ersten Auslieferungen sind ab 2029/2030 geplant. Mit der neuen batteriebasierten Lokomotive setzt Siemens einen wichtigen Schritt zur Dekarbonisierung des Schienenverkehrs. Die Innovation ermöglicht einen effizienteren und umweltfreundlicheren Güterverkehr und stärkt das nachhaltige Bahnangebot in Europa bei wachsender Nachfrage.
OMV und die Montanuniversität Leoben haben eine europaweit einzigartige Forschungsanlage für nachhaltige Flugkraftstoffe (SAF) eröffnet. Mit modernster Technik, wie Prozesssimulationen und Machine Learning, werden verschiedene Produktionswege für SAF getestet und weiterentwickelt. Ziel ist es, die Entwicklung und Industrialisierung dieser klimafreundlichen Treibstoffe zu beschleunigen. Die Partnerschaft verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit industrieller Erfahrung, um praktikable Lösungen für die Luftfahrt zu schaffen. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des Flugverkehrs und positioniert Österreich als Innovationszentrum in diesem Bereich.
Das Wiener Deep-Tech-Unternehmen zerothird erhält eine bedeutende Investition von VERBUND X Ventures, um seine quantensichere Kommunikationsplattform weiterzuentwickeln. Ziel ist der Schutz kritischer Infrastrukturen vor zukünftigen Bedrohungen durch Quantencomputer. Neben VERBUND beteiligen sich auch Sparring Capital und KGAL an der Finanzierungsrunde. Die patentierte Technologie von zerothird basiert auf Quantenverschränkung und bietet neue Sicherheitsstandards für den Datenaustausch. Das Unternehmen plant, bis 2026 eine quantensichere Verbindung zwischen Wien und Frankfurt am Main zu realisieren und so einen Meilenstein für Europas digitale Sicherheit zu setzen.
Die Salzburg AG hat mit der Inbetriebnahme des 2.000sten öffentlichen Ladepunkts in Werfenweng einen bedeutenden Fortschritt im Bereich der Elektromobilität erzielt. Das Unternehmen investiert bis 2026 rund 6 Millionen Euro in den Ausbau der E-Ladeinfrastruktur, einschließlich leistungsstarker Ladeparks und Ladehubs. Ziel ist eine flächendeckende Ladeinfrastruktur entlang der Hauptverkehrsachsen, unterstützt durch eine Innovationspartnerschaft mit der Stadt Salzburg. Die Ladebilanz zeigt ein starkes Wachstum: 2025 stieg die Zahl der Stromladenkund:innen um 39% und die Anzahl der Ladevorgänge erreichte 330.000. Die neue Ladestation bietet sowohl Gästen als auch Einheimischen einen Mehrwert an einem zentralen Standort.
Borealis sichert sich erneut den Spitzenplatz im Technology Dashboard 2025 des Europäischen Patentamts und bestätigt damit seine Rolle als führender Innovator in Österreich. Mit 115 neuen Patentanmeldungen im Jahr 2025 und über 10.600 Patenten weltweit unterstreicht das Unternehmen seine Innovationskraft und seine kundenorientierte Strategie. Durch enge Zusammenarbeit mit Kunden und funktionsübergreifenden Teams entwickelt Borealis nachhaltige Lösungen, etwa leichtere Materialien und recycelbare Verpackungen. Der starke Fokus auf Innovation und Patentschutz stärkt die Wettbewerbsposition und bringt Vorteile für Industrie und Gesellschaft.
Die EU will mit der geplanten "EU Inc."-Gesellschaft Startups in Europa halten und ihnen den Zugang zu internationalen Märkten erleichtern. Die neue Rechtsform soll bürokratische Hürden abbauen, eine schnelle und digitale Gründung ermöglichen und europaweit einheitliche Regeln schaffen. Besonders profitieren sollen Gründerinnen und Gründer, deren Geschäftsmodelle auf Wachstum und Skalierung ausgelegt sind. Trotz dieser Fortschritte bleibt der Zugang zu Risikokapital eine große Herausforderung. Europäische Startups erhalten im Vergleich zu US-Unternehmen deutlich weniger Investitionen für ihre Expansion. Die Junge Wirtschaft fordert daher, neben der neuen Gesellschaftsform auch die Kapitalmärkte in Europa zu stärken, um das volle Potenzial innovativer Unternehmen zu nutzen.
Burgenland Energie bietet mit "BURGENLAND STROM" ein österreichweit einzigartiges Stromangebot: Für Kunden der Burgenland Energie entfällt ab April 2026 der Mitgliedsbeitrag im Fanclub Burgenland Energieunabhängig. Der Tarif von 10 Cent pro Kilowattstunde bleibt für 20 Jahre fix, Strom stammt aus regionalen Wind- und PV-Anlagen. Mitglieder profitieren von langfristiger Preis- und Versorgungssicherheit, sparen zudem Netzkosten, Steuern und Abgaben. Ziel ist es, bis 2030 den gesamten Strombedarf des Burgenlands aus eigener Produktion zu decken. Das Angebot grenzt sich klar von kurzfristigen Rabatten und internationalen Preisschwankungen ab.
Der Münchner Flughafen hat einen historischen Meilenstein erreicht: Seit seiner Eröffnung im Jahr 1992 wurde am 17. März 2026 der einmilliardste Passagier begrüßt. Die Familie Amanda Walls erhielt zu diesem Anlass besondere Geschenke, darunter Lounge-Zugang und Parkgutscheine. Dieser Tag unterstreicht die Entwicklung des Airports zu einem der führenden Luftverkehrsdrehkreuze Europas. Mit über 230 Zielen in mehr als 70 Ländern und stetigem Wachstum ist der Münchner Flughafen ein zentraler Mobilitätsknotenpunkt für Bayern und Europa. Im Jahr 2025 nutzten 43,4 Millionen Passagiere den Airport, die Zahl der Flugbewegungen und das Frachtaufkommen stiegen deutlich. Die enge Partnerschaft mit Lufthansa trug maßgeblich zum Erfolg bei.
Die Deutsche Telekom ist laut der aktuellen Kantar BrandZ-Studie zum vierten Mal in Folge die wertvollste deutsche Marke. Mit einem Markenwert von 124,6 Milliarden US-Dollar liegt sie deutlich vor Konkurrenten wie SAP, Siemens und BMW. Der Markenwert wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent und seit 2020 sogar um über 177 Prozent. Die Studie hebt hervor, dass Investitionen in Netzinfrastruktur, digitale Services und Werteinitiativen das hohe Vertrauen in die Marke stärken. Auch andere Rankings bestätigen die Spitzenposition der Telekom auf dem deutschen und internationalen Markt. Der kontinuierliche Aufwärtstrend zeigt die Widerstandsfähigkeit deutscher Marken in einem herausfordernden Umfeld.
Ein aktueller Preisvergleich von foodwatch zeigt, dass Konsument:innen in Österreich für identische Grundnahrungsmittel wie Brot, Joghurt oder Reis im Schnitt rund 24 Prozent mehr zahlen als in Deutschland. Besonders drastisch sind die Unterschiede bei einzelnen Produkten: Ein Brot kostet bis zu 79 Prozent, ein Naturjoghurt sogar 80 Prozent mehr. Grund für die Preisunterschiede sind territoriale Lieferbeschränkungen, die den Wettbewerb einschränken und den sogenannten Österreich-Aufschlag verursachen. Gerade Haushalte mit geringem Einkommen leiden unter den hohen Preisen, rund 1,1 Millionen Menschen sind von Ernährungsarmut betroffen. foodwatch fordert ein gesetzliches Verbot dieser Lieferbeschränkungen und startet eine Petition, um Politik und Hersteller zum Handeln zu bewegen.
Der österreichische Zoll hat im Jahr 2025 einen bedeutenden Beitrag zum Staatshaushalt geleistet. Über 6,7 Millionen Zollabfertigungen und mehr als 633.000 Kontrollen führten zu Einnahmen von über 8,3 Milliarden Euro. Neben der Sicherung staatlicher Einnahmen schützt der Zoll durch gezielte Kontrollen die Bevölkerung vor illegalen Waren und gewährleistet faire Wettbewerbsbedingungen. Besondere Erfolge gab es bei der Aufdeckung von Schmuggel, Produktpiraterie und der Sicherstellung illegaler Arzneimittel sowie Suchtgift. Auch der Artenschutz spielte eine wichtige Rolle. Die Zollbeamten verhinderten die Einschleppung geschützter Tiere und Pflanzen. Bargeld- und Marktüberwachungskontrollen trugen zusätzlich zur Bekämpfung von Geldwäsche und zum Verbraucherschutz bei.
Die Commerzbank hat einen überraschenden Übernahmevorstoß durch die italienische Großbank UniCredit zur Kenntnis genommen. Der Vorstoß erfolgte ohne vorherige Abstimmung mit der Commerzbank, was für Aufmerksamkeit in der Finanzbranche sorgt. Die Entwicklung könnte Auswirkungen auf die Bankenlandschaft in Deutschland und Europa haben. Weitere Details zu möglichen Gesprächen oder nächsten Schritten wurden bislang nicht bekanntgegeben.
Eine aktuelle Analyse der Wiener Städtischen zeigt: Freitag, der 13. ist tatsächlich einer der unfallträchtigsten Tage für Autofahrer. An diesem Tag passieren im Schnitt rund 10 Prozent mehr Kfz-Unfälle als an gewöhnlichen Freitagen, was vor allem auf saisonale Effekte wie Winter- oder Sommermonate zurückzuführen ist. Besonders der Dezember und der Ferienbeginn im Juli weisen hohe Unfallzahlen auf, da hier viele Risikofaktoren wie dichter Verkehr, winterliche Bedingungen und Dunkelheit zusammentreffen. Am wenigsten Unfälle passieren an Sonntagen, da das Verkehrsaufkommen hier generell geringer ist. Die Wiener Städtische empfiehlt Autofahrern daher, immer besonders aufmerksam und vorsichtig zu fahren. Die Kfz-Versicherung bietet umfassenden Schutz, um im Schadensfall bestmöglich abgesichert zu sein.
Facebook Marketplace führt neue KI-gestützte Funktionen ein, die das Verkaufen und Kaufen deutlich vereinfachen. Verkäufer können jetzt mit nur einem Klick ihre Angebote erstellen: Bilder hochladen genügt, Meta AI übernimmt das Ausfüllen der Details und schlägt sogar Preise vor. Auch der Versandprozess wird erleichtert, da Versandetiketten automatisch generiert und Bestellungen zentral verwaltet werden können. Für mehr Transparenz sorgt eine KI-basierte Profilübersicht, die die Verkaufshistorie, Bewertungen und weitere Informationen übersichtlich anzeigt. Automatische Antworten auf Anfragen machen die Kommunikation schneller und zuverlässiger. Damit will Meta das Nutzererlebnis weiter verbessern und Vertrauen schaffen.
Die Deutsche Telekom sichert sich zum vierten Mal in Folge den Titel der wertvollsten deutschen Marke. Laut der aktuellen BrandZ-Studie von Kantar beträgt der Markenwert beeindruckende 124,6 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit liegt die Telekom deutlich vor Unternehmen wie SAP, Siemens und BMW. Die Studie hebt hervor, dass Investitionen in Netz-Infrastruktur, digitale Services und globale Markenführung die Erfolgsfaktoren sind. Auch Initiativen wie „No Hate Speech“ stärken das positive Markenimage. Insgesamt zeigt sich die deutsche Markenlandschaft trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten widerstandsfähig und wachstumsstark.
Meta treibt die Entwicklung eigener KI-Chips voran und bringt in den nächsten zwei Jahren vier neue Generationen der MTIA-Reihe auf den Markt. Diese speziell entwickelten Chips sollen die Effizienz bei Ranking, Empfehlungen und generativen KI-Anwendungen deutlich steigern. Mit einem Fokus auf schnelle, iterative Entwicklung und die Nutzung von Industriestandards will Meta die Chip-Entwicklung beschleunigen und Kosten senken. Die modularen Chips lassen sich einfach in bestehende Systeme integrieren und sind zentraler Bestandteil der KI-Infrastruktur-Strategie des Unternehmens.
